85.40 Marketing
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Institute
Um in der digitalen Zeit wettbewerbsfähig zu bleiben und sich gegen große Konzerne zu behaupten, müssen sich Handwerksbetriebe laufend verbessern und ihre Abläufe innovieren. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Fragestellung, welche Erfolgsfaktoren und Hindernisse sich aus operativen Marketingstrategien für produzierende Kleinst- und Kleinbetriebe in den steirischen NUTS-3-Regionen ergeben. Der Fokus liegt dabei auf dem Handwerkssektor, dessen Betriebe durch begrenzte personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen vor besonderen Herausforderungen in der Umsetzung von Marketingmaßnahmen stehen. Ziel der Arbeit ist es, theoretische Grundlagen mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen, um konkrete Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis abzuleiten. Aufbauend auf einer fundierten Literaturrecherche werden zentrale Aspekte wie Digitalisierung, Kundenbindung, Positionierung, operative Umsetzung und der Einfluss moderner Technologien in Kleinst- und kleinen Betrieben beleuchtet. Ergänzend werden qualitative Experteninterviews mit elf steirischen Handwerksbetrieben durchgeführt, um tiefere Einblicke in reale Umsetzungsprozesse und Herausforderungen im täglichen Arbeitsalltag von Führungspositionen zu gewinnen. Ausgehend von dieser Problemstellung zeigt sich, dass operatives Marketing in Kleinst- und Kleinbetrieben häufig nicht strategisch geplant, sondern neben dem Tagesgeschäft intuitiv betrieben wird. Dennoch können Erfolgsfaktoren wie eine klare Positionierung, kontinuierliche Kundenkommunikation so-wie der gezielte Einsatz digitaler Medien identifiziert werden. Betriebe, die frühzeitig in ihre Außenwirkung investieren und intern Strukturen für Marketing schaffen, profitieren langfristig durch stärkere Kundenbindung und eine höhere Sichtbarkeit. Die Arbeit macht deutlich, dass operatives Marketing kein Großbetriebsthema ist, sondern auch im kleinen Rahmen wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Sie zeigt zudem, dass die Betriebsgröße oder der Standort (ländlich oder städtisch) keinen entscheidenden Einfluss auf die Umsetzung haben. Vielmehr sind Offenheit für Innovation, ausreichend zeitliche Ressourcen und die Bereitschaft zur Selbstreflexion – insbesondere auf Führungsebene – entscheidende Erfolgsfaktoren. Abschließend liefert die Arbeit praxisnahe Empfehlungen und verweist auf künftige Forschungsfelder, etwa zur branchenspezifischen Wirksamkeit einzelner Marketingmaßnahmen oder zur Rolle digitaler Kompetenzentwicklung im Handwerk.
NXP is a globally operating semiconductor company. MIFARE is NXP‘s leading brand for contactless solutions, augmented by a service offering with MIFARE 2GO, and AppXplorer. In the transit sector, MIFARE is used in over 750 cities worldwide, serving the majority of the market. The market for fare ticketing sees disruptions and changes in customer behavior. While NXP has acted on these trends by bringing MIFARE 2GO, it has not (re)positioned it’s brand accordingly yet – at least, not purposefully. This thesis develops a variety of positioning concepts for MIFARE and presents one that will allow MIFARE to remain the leading brand for fare ticketing solutions.The first part of the master thesis focusses on the theory of international B2B marketing in high-tech markets, and that of brand repositioning and communication (of brand repositioning) in international B2B markets. In these chapters, the first followed definitions are provided, followed by the imperatives, aims, models, and strategies. The findings of this theoretical section provide the basis for the empirical implications.The secondary and primary market research follows. An in-depth market analysis is conducted and sixteen, of which eight internally at NXP, one-hour interviews are conducted and analyzed. Based on the findings from the literature in combination with the market analysis and expert interviews, five repositioning alternatives are developed, of which, via a scoring model, one is selected. The recommended repositioning alternative and concept is that of leading the market with the complete portfolio.The implementation of this repositioning alternative is done via integrated marketing communication. In the last part of this work, all the considerations, challenges, and other factors required for success – including an in-depth analysis of the communication tools – are provided. The entire communication plan is supported by event-specific activities, a proposed budget, and control measures.The entire work is further summarized in a ‘one-pager’ displaying the repositioning concept in a visually appealing way. Lastly, some further conclusions and recommendations are provided based on the completion of this work.
In der vorliegenden Masterarbeit wird zunächst das Unternehmen Agfa HealthCare sowie der Geschäftsbereich TIP HCe und die Unternehmensleistungen kurz vorgestellt. Es wird anschließend die Ausgangssituation sowie die sich daraus ergebende Herausforderung für das Unternehmen beschrieben. Weiters werden im einleitenden Teil die Ziele des Unternehmens als auch das Ziel dieser Masterarbeit sowie die Nicht-Ziele definiert. Den Abschluss der Einleitungsphase bildet die grafische Darstellung der Vorgehensweise der Masterarbeit. Da das Unternehmen im B2B-Projektgeschäft tätig ist, wird im Theorieteil bzw. Literaturteil eingangs diese Thematik erläutert. Hier liegt der Fokus auf den Spezifika für Softwareanbieter als auch auf den vertrieblichen Herausforderungen. Die Besonderheiten dieser Art des Geschäfts haben Einfluss auf das kundenseitige Kaufverhalten, daher wird anschließend dieses näher beschrieben. Hier liegt der Fokus auf der Analyse der komplexen Verkaufssituationen sowie der Eruierung kaufentscheidender Kriterien für Kunden. Das anschließende Kapitel Kundenbewertung verdeutlicht die Notwendigkeit dieser und stellt unterschiedliche Methoden zur Bewertung und Klassifizierung von Kunden vor. Hier zeigt sich, dass speziell mehrdimensionale Modelle zunehmend von Bedeutung sind und die Relevanz qualitativer Bewertungskriterien stetig steigt. Fokus beim Thema Kundenzufriedenheit war die Entstehung dieser sowie die Beschreibung differenter Messmethoden. Im Zuge der Kundenbindung werden einerseits klassische/traditionelle als auch zunehmend notwendige digitalisierte und innovative Methoden zur Kundenbindung vorgestellt. Hier wird das Customer Experience Management sowie die zusätzlich geforderten vertrieblichen Kompetenzen näher beschrieben. Das abschließende Kapitel des Literaturteils bilden die theoretischen Grundlagen zur Erstellung eines Betreuungskonzeptes sowie ein kurzes Zwischenfazit. Im praktischen Analyseteil wurde zunächst eine umfassende Situationsanalyse durchgeführt. Hier wird im Zuge der Analyse der Umwelteinflüsse vor allem der politische Einfluss auf das Unternehmen und Kunden deutlich. Zudem zeigt sich die hohe Wettbewerbsintensität der Branche und Differenzierungsmöglichkeiten durch Produktinnovationen zum Mitbewerb. Der vorhandene Informationsbedarf, welcher sich aus den Analysen ergab, wurde mittels quantitativer Primärmarktforschung erhoben. Dazu wurde eine Vollerhebung von ca. 350 Kunden mittels Online-Umfrage durchgeführt. Die relevantesten Ergebnisse flossen in die anschließende Unternehmensanalyse als auch Erstellung des Betreuungsplans, welcher als operativ umzusetzender Teil des Konzeptes angesehen werden kann, mit ein. Da eine Betreuung adäquat der Kundenwertigkeit forciert wird, wurde zunächst eine Kundenbewertung anhand der Scoring-Methode durchgeführt. Es wird ebenso ein qualitatives Anforderungsprofil für Mitarbeiter vorgestellt, welches auf die jeweiligen Kundensegmente ausgestaltet ist. Es folgt die operative Planung sowie Kontrolle der definierten Umsetzungsmaßnahmen. Den Abschluss der Arbeit bilden die Handlungsempfehlungen für das Unternehmen sowie ein Ausblick in die Zukunft und kurzes Resümee.
Wever & Ducré BVBA was founded in Belgium in 1984 and was acquired by XAL Holding GmbH in 2011. The company’s product range focuses on indoor, outdoor, and decorative (architectural) lighting. Wever & Ducré is currently only active in the B2B lighting industry but strives to enter the B2C market in Belgium and Northern Germany by 2021. The main objective of the present master’s thesis is to elaborate an online marketing concept for the regions Belgium and Northern Germany, with the subsequent implementation of which B2C customers can be generated for a company currently only active in the B2B industry.The present thesis is divided into two main parts: Part I aims to provide a theoretical basis by defining terms, techniques, and constructs used in the course of an online marketing concept creation process. The result of the comprehensive literature research is a seven-step concept structure that serves as the starting point for part II of the elaboration. Part II of the thesis deals with the company-specific development of an online marketing concept that should contribute to achieving the predefined company objective to tap a new customer group. The starting point for the empirical concept creation is the definition of a B2C customer group: For this purpose, a mixed-method approach is used to define personas, in which both secondary and primary research are combined: A market segmentation (secondary research) was carried out for Belgium and Northern Germany. By defining knock-out and attractiveness criteria, one promising segment could be identified for each market. With the help of 10 qualitative interviews from Belgium and 5 from Northern Germany, two personas could be defined. Persona characteristics served as the basis for selecting marketing strategies.Literature sources indicate that it is not expedient to exchange online marketing strategies with each other, but that they should be used in parallel – however, prioritised in order. The following priorities were determined based on the research results, industry experience, and a cost-utility-analysis (incl. preference analysis) for weighting: SEO, content marketing, SMM, affiliate marketing, EMM. A two-year budget plan, as well as a dynamic action plan, were drawn up with the resources available.
Die voestalpine Turnout Technology Zeltweg GmbH agiert als Teil der voestalpine Railway Systems GmbH auf internationalen Märkten und bietet ein umfassendes Leistungsspektrum im Bereich des Schienenverkehrs. Zur Bewältigung wirtschaftlicher Volatilitäten und zur Sicherstellung der langfristigen Profitabilität setzt das Unternehmen in mehrjährigen Rahmenverträgen auf standardisierte, indexbasierte Preisgleitformeln. Das zentrale Problem besteht in der Unsicherheit darüber, welche der verfügbaren Preisgleitformeln im Kontext langfristiger Rahmenverträge die höchste wirtschaftliche Rentabilität gewährleistet. Ihre häufig starre Umsetzung verhindert eine flexible Anpassung an dynamische Veränderungen. Die Herausforderung besteht in der Vielzahl externer Einflussgrößen. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie unternehmensspezifische Standardformeln durch simulationsgestützte Modelle optimiert und bewertet werden können. Zur Bearbeitung wurden Literaturrecherche, Korrelationsanalyse, Sensitivitätsanalyse, Interviews und datenbasierte Auswertungen herangezogen. Diese Methoden bilden die Grundlage für ein Excel-basiertes Simulationsmodell, das die Preisdynamik auf Basis realer Indizes und deren Gewichtungen analysiert. Die Korrelationsanalyse identifiziert stark wirkende Indizes mit stabilen Zusammenhängen, etwa zwischen Kokskohle und Schrott. Die Sensitivitätsanalyse bewertet den Einfluss einzelner Indizes auf die Zielgröße und stellt fest, dass vor allem Energie- und Lohnkosten starke Preistreiber sind. Eine Fallstudie belegt, dass kundenseitige Formeln mit irrelevanter Indexkopplung – beispielsweise einem Gaspreisanteil trotz fehlender Relevanz – die Preisentwicklung verzerren und damit Risiken verursachen. Das entwickelte Excel-Simulationsmodell erlaubt es, verschiedene Formelkombinationen dynamisch zu testen, deren Wirkung auf Preisänderungen zu analysieren und auftragsbezogene Szenarien abzubilden. Ergänzend wurde ein standardisiertes, englischsprachiges Template für den konzernweiten Einsatz entwickelt, das die Modelllogik übertragbar macht und internationale Anwendungen erleichtert. Die Untersuchung zeigt, dass die Optimierung von Preisgleitformeln einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der Preiskostenschere leisten kann. Durch die datenbasierte Ableitung geeigneter Formeln lässt sich die Preisanpassung objektiver gestalten und das Risiko finanzwirtschaftlicher Fehlsteuerung reduzieren. Die Kombination aus analytischer Bewertung, Modellintegration und simulierbarer Szenarien ermöglicht eine evidenzbasierte Entscheidung über die Eignung bestimmter Preisformeln im Vertragskontext. Zur Weiterentwicklung sind qualitative Vertragsparameter und branchenspezifische Besonderheiten stärker in die Bewertung einzubeziehen, um Preisgleitformeln rechnerisch und strategisch zu optimieren. Langfristig sollte ein konzernweites, datenbankgestütztes Preisgleitmodell mit Excel-Frontend etabliert werden, das zentral gepflegt, dezentral anpassbar und durch Audits sowie Echtkostendaten validiert wird.
The volume of trade on the Internet has increased steadily in recent years. It is becoming increasingly easier to order products or services from around the world with just a few clicks of the mouse, but also to offer them to customers. This development brings with it a number of opportunities but also risks for small companies that already sell electronics products in a niche via the Internet.This thesis explores the development of a process model that can be used by companies that already sell electronics products in a niche via the Internet to further develop the existing business model or, if necessary, to realign it completely. The existing literature on business models, business model development processes and design patterns is reviewed and the current developments and trends in online trade and the electronics sector on the business model of companies trading with niche product is analysed. The business model development process derived from a theoretical perspective is put to practical use by applying the model on a reference company. This implementation includes a multi-stage process with an in-house workshop, gathering and evaluation of lots of data and interviews with experts. Twelve business model variants are found, of which six are checked by experts for practical suitability after pre-selection. The results are two detailed business model designs. The first business model "Multilingual Offerings" is to be seen as an extension of the existing business model and deals with the enlargement of the customer base of the existing business through multilingual product offerings. The second business model "Fever Screening Thermal Solution" represents a completely new business model and describes the development of a system for the exact contactless measurement of body temperature with the help of thermal imaging cameras.
Die Welt des B2B-Vertriebs befindet sich im Umbruch – nicht nur durch COVID-19, sondern auch durch den Generationswechsel. Daher ist es wichtig, sich anzupassen, um im Maschinen- und Anlagenbau erfolgreich zu sein. Um Unternehmen darauf vorzubereiten, beschäftigt sich diese Masterarbeit mit einem Modell zur Kund*innengewinnung im B2B-Vertrieb des Maschinen- und Anlagenbaus. Dabei handelt es sich um ein Modell im Sinne des Sales Cycle, das alle Phasen von der Kund*innenplannung bis hin zur After-Sales-Betreuung umfasst. Weiters werden die Voraussetzungen für das Modell definiert, darunter digitale Tools, künstliche Intelligenz, Customer Journey, Hybrid Sales sowie der verstärkte Einsatz von Inside Sales. Diese Masterarbeit basiert auf dem Benchmarking von Modellen, Prozessen und Methoden aus dem Innovationsmanagement, um daraus zu lernen, neue innovative Ansätze für Unternehmen zu entwickeln und eine Prozessinnovation für den Vertrieb zu erarbeiten. Das Modell wird durch die empirische Methode der Expert*inneneninterviews validiert und mit Hilfe der Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet, um abschließend eine Handlungsempfehlung sowie ein grafisches Modell darzustellen.
Die rasante Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) verändert nachhaltig die Vertriebsarbeit, insbesondere im Key Account Management (KAM) von Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) in Österreich. Diese Masterarbeit beleuchtet die Relevanz und die konkreten Auswirkungen von KI auf strategische und operative Vertriebsprozesse. Ziel war es, durch eine Kombination aus theoretischer Fundierung und qualitativer empirischer Forschung zu ermitteln, wie KI bestehende Rollenbilder, Methoden und Kundenbeziehungen im B2B-Vertrieb transformiert. Im theoretischen Teil wurden zunächst die Potenziale sowie die Risiken der Digitalisierung und KI-Nutzung im Vertrieb anhand aktueller wissenschaftlicher Literatur systematisch dargestellt. Es zeigte sich, dass KI besonders durch Automatisierung, Datenanalyse und Personalisierung vielfältige Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Individualisierung bietet. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten hinsichtlich Datenschutz, Transparenz und ethischer Implikationen. Die Analyse basiert auf qualitativen Experteninterviews mit Entscheidungsträgern der Branche. Die Ergebnisse zeigen, dass KI aktuell vor allem zur Automatisierung administrativer Tätigkeiten, zur datenbasierten Entscheidungsfindung und zur individuellen Kundenansprache eingesetzt wird. Dabei entwickelt sich die Rolle der Key Account Manager zunehmend in Richtung strategischer Prozessgestalter mit digitalen und analytischen Kompetenzen. Gleichzeitig wurden Herausforderungen identifiziert, etwa unzureichende Datenqualität, fehlende Prozessintegration und Unsicherheiten im Umgang mit neuen Technologien. Deutlich wird, dass der Erfolg von KI im Vertrieb nicht nur von technischen, sondern insbesondere von kulturellen und organisatorischen Faktoren abhängt. Die Arbeit liefert praxisnahe Handlungsempfehlungen für Unternehmen und unterstreicht, dass KI den Vertrieb nicht ersetzt, sondern gezielt unterstützt. Zukünftige Forschung sollte die Auswirkungen des KI-Einsatzes auf die Qualität von Kundenbeziehungen sowie auf ethische und rechtliche Aspekte vertiefend untersuchen, um ein ganzheitliches Verständnis der KI-Integration im B2B-Vertrieb zu gewinnen.
Künstliche Intelligenz ist in einer zunehmend digitalen Welt zu einem Thema geworden, dem man nicht ausweichen kann. Sie birgt ein massives Potenzial, wenn man weiß, wie man sie gezielt einsetzt. Vor allem in der Software-as-a-Service-Branche stellt sich dabei die Frage, ob und wie KI in der Bestandskundenbetreuung von B2B-Kund*innen unterstützen kann. Ziel dieser Masterarbeit ist es daher, herauszufinden, welche Einsatzmöglichkeiten generative KI im Customer Success Management bietet und welchen konkreten Nutzen sie für SaaS-Unternehmen im B2B-Bereich haben kann. Dazu wird zunächst erläutert, was generative KI auszeichnet und welche Besonderheiten das Customer Success Management aufweist. Anschließend folgt eine Analyse der bestehenden Forschung und ein erstes Modell, das die Theorie zu KI und CSM miteinander verknüpft. Die praktische Sicht wird durch Expert*inneninterviews gewonnen, deren Auswertung mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring erfolgt. Aus den Erkenntnissen der empirischen Untersuchung und den Erkenntnissen aus dem Theorieteilsoll dann ein Modell für den Einsatz von KI im CSM entwickelt werden. Damit soll die Arbeit einen Beitrag dazu leisten, die Potenziale von KI in der Kundenbetreuung zu verdeutlichen und SaaS-Unternehmen bei einem sinnvollen Einsatz von KI in ihren CSM-Alltag unterstützen.
Kennzahlengestützte B2B-Vertriebssteuerung in der Energiewirtschaft am Beispiel der Energie Graz
(2018)
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Konzeptes zur kennzahlengestützten B2B-Vertriebssteuerung der Energie Graz GmbH & Co KG. Das Kennzahlensystem soll zur Entscheidungsverbesserung und zur Effizienzsteigerung im B2B-Vertrieb des Unternehmens beitragen.
Zu Beginn der Arbeit wird auf die Besonderheiten des B2B-Vertriebes in der Energiebranche eingegangen. Dabei liegt der Fokus auf der österreichischen Energiewirtschaft und den Spezifika der Produkte Strom und Erdgas. In einem weiteren Schritt wird die B2B-Vertriebssteuerung in der Energiebranche behandelt, um Einflussfaktoren für die Entwicklung eines Kennzahlensystems zu identifizieren. Darüber hinaus werden die Arten und die Bildung von Kennzahlen sowie konkrete Gütekriterien zur Auswahl von Kennzahlen behandelt. Zur Erreichung des Masterarbeitsziels wer-den im Zuge der Arbeit die generellen Anforderungen an Kennzahlensysteme erarbeitet. Möglichkeiten des Aufbaues und der Darstellung von Kennzahlsystemen werden ebenso behandelt. Des Weiteren werden drei mögliche Konzepte zur Vertriebssteuerung in der Energiewirtschaft beschrieben und kritisch reflektiert. Die Erkenntnisse aus dem Theorieteil der Arbeit dienen als Grundlage für die Entwicklung eines Vertriebssteuerungskonzeptes für die Energie Graz GmbH & Co KG.
Im Praxisteil der Arbeit wird allem voran eine Unternehmensanalyse zur Informationsgewinnung betreffend die Organisationsform, die aktuelle Vertriebsstrategie und das momentane Vertriebscontrolling durchgeführt. Weiterführend werden die möglichen Kennzahlensysteme zur Vertriebssteuerung bewertet und es wird eine geeignete Auswahl für den B2B-Vertrieb der Energie Graz GmbH & Co KG getroffen. Nach Bearbeitung der strategischen Ziele werden die Perspektiven für das Kenn-zahlensystem festgelegt. Im Anschluss werden je Perspektive Kennzahlen zur Zielerreichung definiert und ein Kennzahlenkatalog erstellt. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die weitere Vorgehensweise definiert und die Implementierung grob geplant und bud-getiert. Die Ergebnisse der Arbeit sollen als Grundlage für die Implementierung eines Konzeptes zur kennzahlengestützten B2B-Ver-triebssteuerung in der Energie Graz GmbH & Co KG dienen.
Hintergrund: Das Bedürfnis, einen wesentlichen Beitrag zu einer effizienteren Nutzung der Ressourcen zu leisten, besteht innerhalb der Gesellschaft bereits seit geraumer Zeit. Dies hängt mit der Veränderung der Denkmuster sowie dem Auftauchen diverser Trends zusammen, welche am Markt herrschen. Mithilfe von zugangsbasierten Services wird der übermäßigen Verschwendung entgegengewirkt und die Lebenszeit der Produkte verlängert. Dabei handelt es sich jedoch um kein neues Phänomen, denn neu daran ist nur das Medium, nämlich das Internet. Ziel: Im Rahmen dieser Studie sollen die Treiber (Nachhaltigkeit, ökonomische Vorteile) sowie die Barrieren (Leistungsrisiko, Bedürfnis nach Besitz und Vertrauen) zugangsbasierte Services in Bereich der Mietmöbel in Anspruch zu nehmen. Methode: Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine quantitative Untersuchung durchgeführt. Mithilfe eines Online-Fragebogens wurden die Primärdaten erhoben. Das Resultat waren 387 bereinigte Fragebögen, welche in weiterer Folge mithilfe einer multiplen Regressionsanalyse untersucht und weiters die abgeleiteten Hypothesen überprüft werden konnten.Conclusio: Folglich konnten die ökonomischen Vorteile als Motivator und das Vertrauen gegenüber Anbietenden und Produkten als Barriere identifiziert werden, welche einen signifikanten Einfluss auf die Verhaltensabsicht der Gesellschaft haben.
This master thesis is written in cooperation with the startup studio trive from Vienna. Startup studios produce startups systematically with a core team, to gain startup equity in exchange for time, effort, and experience.In order to increase the profitability and survival rate of the startups they produce, startup studios want to standardize as many processes related to the creation of startups as possible.A crucial point in the development of a startup is to show traction for the venture after a certain period of time, which means that quantitative evidence for the success of a venture is available. If this is the case, a startup has found product-market fit. If this does not happen after 12-18 months, doubts about the success of the venture arise and it is at increased risk of failing. To avoid this, the goal of this master thesis was to develop a model that allows trive to achieve product-market fit regardless of the industry the startup is in.The work includes a detailed discussion of the term product-market fit, which indicates that a certain product satisfies the needs of a market that can be served in a profitable way. In addition, the two main components of the term were each elaborated before discussing methods of creating the "fit" between them. Startup studios can use plan-driven methods or agile methods, whereby agile methods are particularly suitable in the face of uncertainty.From the approaches described in the literature a model was then developed, which was then subjected to a review by expert interviews. Through the interviews, the model could be examined from a practical point of view, and standardizable and non-standardizable process steps could be identified. Through this, a first draft of a model for achieving product-market fit for startup studio-born startups could be elaborated. This first draft of the elaborated model comprises an iterative, customer-centric, and hypothesis-driven approach including all relevant process steps and tasks, which could meet the requirements of a startup studio by basing the model operatively on a Scrum-like procedure.
The achievement and sustainable maintenance of a competitive advantage is one ofthe most important strategic objectives of companies. Especially, in the Software-as-a-Service industry where global becomes local, the internationalization of companies is indispensible in order to obtain a competitive advantage. The Intact GmbH is an Austrian based software company founded in 2001 by four friends with a shared vision to increase quality in the food safety industry. The offered software solution is a modular based Enterprise Resource Planning system with a full solution approach. Since the acquisition of its first customer outside of Europe in 2005,the Intact GmbH operates internationally.Today the company has built up a large international customer base with customers allaround the globe. Furthermore, the company focused in the recent years predominantly on a growth strategy and in 2018 sold 51% of their shares to the investment group named IMCAP GmbH. Therefore, the Intact GmbH strives to enter new markets and continue to grow its international customer base.In this respect, the master thesis aims to develop a market entry concept for Croatia and Slovenia to enter the new markets between July 2022 and May 2023. The concept serves to support the Intact GmbH in the market entry process.The main aspects of the theoretical section focus on the market entry in the Softwareas-a-Service industry for companies operating in a niche market. First, the terminology of is clarified in detail for the reader to understand the environment. Furthermore,marketing strategies for internationalization are provided with a strong focus on the digital toolset available for marketers such as lead management and Search EngineOptimization. Based on this the different modes of entry for SaaS companies are discussed and aligned with the prior theoretical input. The conclusion of the theoretical section is an overview of the market entry concept with the recommended market entrymode suitable for an Austrian software vendor entering new international markets with a strong focus on digital marketing activities.For further insights and information retrieval, secondary and primary market research is conducted in the practical section of this master thesis. Within the primary market research, fifteen experts have been interviewed with expertise in the Testing,Inspection and Certification market of Croatia, Slovenia and Austria. To gain further insights into the differences and similarities of the markets and the market view, additionally three experts from Austria have been interviewed. Lastly the conclusion, findings and results of the primary market research are combined for the development of the market entry concept for the Intact GmbH consisting the market entry mode, action plan and recommendations for digital marketing activities. The last part of this master thesis provides further recommendations of action for the Intact GmbH on the adaption of the SaaS marketing mix.
Understanding user behaviors and preferences is crucial in today’s digital landscape, driving the need for automated persona generation. This thesis explores the potential of topic modeling and sentiment analysis to enhance data-driven persona creation. Analyzing a corpus of 676,000 tweets from 6,760 Twitter users (now x.com1), the study applies BERTopic for topic modeling and VADER for sentiment analysis to identify distinct themes and emotional tendencies in usergenerated content. A key finding is the significant impact of pre-processing, which improves topic coherence andinterpretability, contradicting claims that BERTopic performs equally well on raw data. The results indicate that bots predominantly generate neutral, task-oriented content, while humanusers – particularly female users – express more varied and emotionally rich sentiment.Integrating topic modeling and sentiment analysis enables multidimensional persona creationby combining thematic interests with emotional characteristics, emphasizing the value of author profiling in data-driven persona generation.This thesis highlights the potential of text mining techniques in persona creation while acknowledging challenges such as sentiment misclassification and the differentiation between bots and humans. Moreover, the findings highlight the need for structured datasets to enhance large language model-based persona descriptions, ensuring greater accuracy and coherence.Future research should explore alternative machine learning models, refine clustering methods, and assess cross-platform applicability. The combination of topic modeling and sentiment analysis offers promising opportunities for automating persona generation, enhancing e.g.,targeted marketing, and improving social media analysis.
Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel Evaluierung der Einsatzmöglichkeiten von E-Learning-Systemen im B2B Vertrieb“ untersucht die Identifizierung und Gewichtung von Kriterien zur Bewertung von E-Learning-Systemen im Business-to-Business (B2B)-Vertriebsumfeld. Angesichts der wachsenden Bedeutung digitalen Lernens im Corporate Learning trägt diese Studie dazu bei, eine bestehende Forschungslücke in der Bewertung von E-Learning-Systemen für das Vertriebsumfeld und Performance-Steigerungen in der Branche zu adressieren. Die Untersuchung basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz, welcher eine KI-gestützte Literaturrecherche sowie Befragungen von Personen mit Fachexpertise nach dem Kano-Modell umfasst. Branchenspezifische Bewertungskriterien wurden aus der Fachliteratur abgeleitet und anhand der Einschätzungen erfahrener B2B-Vertriebsexpertinnen und -experten gewichtet. Der Funktionsumfang von zehn E-Learning-Systemen wurde mit einer dreistufigen Skala bewertet, um Objektivität und Vergleichbarkeit sicherzustellen. Die Ergebnisse zeigen, dass Absorb LMS den umfangreichsten ungewichteten Funktionsumfang bietet. Nach der fachspezifischen Gewichtung deutet die Analyse darauf hin, dass führende E-Learning-Systeme Funktionen priorisieren, die von Experten und Expertinnen aus dem B2B-Vertrieb geschätzt werden. Diese Arbeit identifi-ziert19 fundierte, branchenspezifisch gewichtete Kriterien zur Bewertung von E-Learning-Systemen imB2B-Vertrieb. Die Ergebnisse legen nahe, dass aktuelle Plattformen grundsätzlich für den Einsatz in diesem Bereich geeignet sind. Gleichzeitig wird weitere empirische Forschung empfohlen, um die praktische Anwendbarkeit der Kriterien zu validieren und bestehende Auswahlprozesse weiter zu optimieren.
Nowadays, companies find themselves in a rapidly changing environment. Especially the emergence of e-commerce has changed businesses significantly. While retailers have started to take advantage of those developments, also consumers have adapted their shopping behaviour. They want to benefit from the advantages of e-commerce. However, they still do not want to miss the social aspects and entertainment of shopping. Customer experience therefore became an im-portant topic in e-business. With online customer journey management, companies try to find the right set of communication touchpoints including an appropriate content strategy for each of them. This set is then put into customer communication journey maps, which build the base for a holistic communication strategy. The elaboration of such communication journey maps is also highly relevant for the online retailer TOPPERZ. For this reason, the main objective of this master thesis is to elaborate customer communication journey maps for the e-commerce company. The theoretical part of the thesis is based on literature research and focuses on e-commerce in the B2C fashion industry including relevant trends for communication purposes. Furthermore, online customer ex-perience management and online consumer behaviour are discussed. The focus of the theoretical section is put on customer journey management. This includes the definition of customer journeys and the presentation of three relevant customer journey models. Furthermore, criteria for the selection of the most appropriate model are given, followed by the introduction of possible touchpoints within the digital communication journey. Also, supporting tools for customer journey management as well as its limitations are outlined. Finally, a process for the elaboration of customer communication journey maps is presented. The practical part of the thesis consists of a company presentation and the analysis of its external and internal environment based on secondary research. The primary research mainly aims at the identification of TOPPERZ’ potential customers’ shopping behaviour, channel preferences and related content preferences. Based on the results of the research, customer communication journey maps were elaborated for the company’s two most relevant user personas.
Voraussetzungen einer Immobilienwert-Analyse App für die erfolgreiche Vermarktung über Social-Media
(2024)
Diese Masterarbeit widmet sich der Analyse der technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermarktung von Immobilien über Social Media mithilfe einer Immobilienwert-Analyse-App. Ziel ist es, die Einflussfaktoren zu identifizieren, die den Erfolg solcher Apps beeinflussen und Empfehlungen für ihre optimale Nutzung abzuleiten und anschließend herauszufinden, wie und auf welchen Plattformen eine solche App bestmöglich vermarktet werden kann. Die Forschung stützt sich auf eine Literaturrecherche zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Immobilienvermarktung und diversen Aspekten von Social Media. Zudem werden Experten zu ihrem Nutzungsverhalten und -präferenzen in Bezug auf Immobilienwertanalyse-Apps sowie zu digitalen Plattformen befragt, um ein umfassendes Verständnis für die Erwartungen potenzieller Nutzer*innen zu entwickeln. Die methodische Herangehensweise umfasst Zielgruppeninterviews mit Experten aus dem Immobilienbereich, um ihre Perspektiven auf die Chancen sowie Herausforderungen einer Immobilienwert-Analyse-App und ihre Vermarktung über Social Media zu erfassen. Abschließend werden die Befragungen analysiert, um statistische Muster im Nutzerverhalten und der Performance solcher Apps zu identifizieren, um eine Vermarktungsstrategie zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen nicht nur dazu beitragen, die Voraussetzungen für den Erfolg einer Immobilienwert-Analyse-App herauszufinden, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen für Entwickler*innen und Anbieter*innen solcher Apps bieten. Die Erkenntnisse dieser Masterarbeit tragen somit dazu bei, innovative Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen des modernen Immobilienmarkts gerecht werden und eine effektive Verbindung zwischen sozialen Medien sowie digitalen Technologien schaffen.
Diese Masterarbeit untersucht die Rolle von Kernkompetenzen bei der erfolgreichen Realisierung von Produktinnovationen in der Spezialchemikalienindustrie, wobei die Treibacher Industrie AG als Fallstudie dient. Die theoretische Grundlage der Untersuchung bildet die Ressourcen-basierte Sichtweise (RBV), welche die Bedeutung einzigartiger Ressourcen und Fähigkeiten hervorhebt. Im Rahmen der Studie wurden spezifische Kernkompetenzen wie beispielsweise Rohstoffbeschaffung, Prozessentwicklung und Analytik analysiert und ihr Einfluss auf die verschiedenen Phasen des Produktinnovationsprozesses untersucht. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Erkenntnis, dass der Auslöser einer erfolgreichen Produktinnovation die Befriedigung eines Kundenbedürfnisses ist. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass die gezielte Identifikation und Nutzung von Kernkompetenzen entscheidend für die Bewältigung der Herausforderungen einer Produktinnovation sind. Darüber hinaus tragen diese Kompetenzen wesentlich zur Optimierung der Innovationsprozesse und zur Sicherung langfristiger Wettbewerbsvorteile bei. Die Arbeit liefert praxisrelevante Handlungsempfehlungen für Unternehmen der Spezialchemikalienindustrie, um ihre Innovationsfähigkeit durch ein systematisches Kompetenzmanagement zu steigern. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung und operative Umsetzung von Innovationsstrategien in der Branche.
Innovative Produkteinführung
(2024)
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Problematiken bei der Markteinführung innovativer Produkte, speziell MEMS (Mikro-Elektro-Mechanische Systeme) Lautsprecher. Das Hauptproblem besteht darin, eine effektive Markteinführungsstrategie zu entwickeln, die sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld behaupten kann. Die Schwierigkeiten liegen in der präzisen Marktsegmentierung, der Definition der Zielgruppe, der Schaffung eines einzigartigen Wertversprechens und der Positionierung im Markt. Zur Lösung dieses Problems wurde eine umfassende Analyse der Markteinführungsstrategie durchgeführt. Dies umfasste die Untersuchung verschiedener Segmentierungsansätze wie verhaltensbezogene, demografische, geografische und psychografische Methoden sowie die internationale Marktsegmentierung. Die Wirksamkeit von Zielgruppenstrategien wurde evaluiert, um die geeignetste Verbrauchergruppe zu identifizieren. Differenzierungsstrategien wurden analysiert, um ein starkes Wertversprechen und Wettbewerbsvorteile zu etablieren. Außerdem wurden Wettbewerbs- und Risikoanalysen durchgeführt, um mögliche Herausforderungen zu erkennen und zu bewältigen. Die praktische Umsetzung der Strategien wurde durch qualitative Inhaltsanalyse-Methodik, einschließlich Experteninterviews und Analysen, unterstützt. Die Studie liefert handlungsorientierte Erkenntnisse für die erfolgreiche Einführung innovativer Produkte wie MEMS-Lautsprecher. Das Ergebnis umfasst einen detaillierten 5-Stufen-Plan, der Methoden zur Identifizierung der Zielkunden und zur Entwicklung der Markteinführungsstrategie enthält. Dieser Plan bietet einen strukturierten Ansatz zur effektiven Marktpositionierung und zur Überwindung von Herausforderungen in der Markteinführungsphase.
Collaborative Consumption
(2024)
This thesis investigates the driving factors that influence consumer adoption of collaborative consumption models, specifically product rental and secondhand purchase of consumer durables. It aims to identify the differences and similarities between the two concepts, and to gain further insight into the factors that influence consumers' intentions to engage in secondhand purchasing and rental of consumer durables. Using the Theory of Planned Behavior, the thesis contributes to the understanding of how the importance of ownership, trend affinity and the desire for flexibility influence consumers' attitudes and subsequently their intention to buy secondhand or rent. This was done by conducting a comparative analysis of the two concepts by using linear and multiple regression models. In addition, a repeated measures ANOVA assesses the variance in consumer attitudes towards secondhand purchase and renting across different categories of consumer durables.This research confirms that attitudes towards product rental and secondhand purchase significantly impact consumer intentions. Trend affinity plays a contrasting role, positively influencing attitudes towards renting but not towards buying secondhand. Furthermore, product category acts as a moderating factor, influencing the relationship between trend affinity, ownership importance and consumer attitudes in product rental but not in buying secondhand. The findings suggest that secondhand purchase is already widely adopted, while there is still potential to increase the adoption of rental options for consumer durables. Therefore, the thesis not only provides information on the role of the identified influencing factors on consumer adoption, but also provides insights for marketers to tailor strategies that promote the adoption of collaborative consumption models.
Diese Studie untersucht den Einfluss von elektronischem Word-of-Mouth (eWOM) auf die Hotel-Buchungsabsicht von österreichischen Reisenden und die dazugehörigen Determinanten, die zu dieser Beeinflussung beitragen. Dazu wird das Information Acceptance Model als konzeptioneller Rahmen eingesetzt, welches sowohl Eigenschaften der eWOM-Information als auch Verhaltenseigenschaften der eWOM-Leser*innen miteinbezieht. Die Analyse stützt sich auf eine umfassende Literaturübersicht zu eWOM und dessen Bedeutung als Informationsquelle für Verbraucher*innen. Forschungsergebnisse zeigen, dass eWOM und insbesondere Online-Bewertungen, einen erheblichen Einfluss auf die Buchungsabsicht haben. Die Studie zielt darauf ab, bestehende Einschränkungen in der Forschung in Hinblick auf geografische und kulturelle Unterschiede zu überwinden. Während bisherige Studien hauptsächlich auf Regionen mit niedriger Unsicherheitsvermeidung fokussiert waren, widmet sich diese Arbeit Österreich, das durch eine hohe Unsicherheitsvermeidung geprägt ist. Die empirische Analyse stützt sich auf eine quantitative Online-Befragung von 1396 österreichischen Einwohner*innen und anschließende lineare Regressionen, um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen. Die Ergebnisse bestätigen den signifikanten positiven Einfluss von Online-Bewertungen auf die Hotel-Buchungsabsicht und verdeutlichen die Bedeutung von Informationsqualität, -glaubwürdigkeit, -bedarf, -nützlichkeit und -annahme für die österreichische Bevölkerung. Weiters kann bestätigt werden, dass die Testung des eingesetzten Modells in einem differierenden Kontext neue wissenschaftliche Erkenntnisse gebracht hat und somit zur weiteren Validierung des Information Acceptance Models beiträgt.
Einfluss von sozialem Kapital auf die Effektivität von Social Selling im B2B-Dienstleistungsvertrieb
(2024)
Diese Masterarbeit untersucht den Einfluss des sozialen Kapitals auf die Effektivität von Social Selling im B2B-Dienstleistungsvertrieb – ein Bereich, der durch die rapide digitale Transformation und die steigende Bedeutung sozialer Netzwerke für geschäftliche Interaktionen zunehmend an Relevanz gewinnt. Basierend auf den theoretischen Konzepten von sozialem Kapital, insbesondere den Arbeiten von Robert D. Putnam und Nahapiet und Ghoshal, sowie den Praktiken des Social Selling, zielt diese Arbeit darauf ab, ein tieferes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen individuellem sozialem Kapital von Vertriebsmitarbeiter*innen und der Effektivität ihrer Social Selling Strategien im B2B-Kontext zu entwickeln. Durch eine umfassende Literaturrecherche und die anschließende empirische Untersuchung mittels einer quantitativen Umfrage wurden Daten zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen gesammelt. Diese bezogen sich auf die strukturelle, relationale und kognitive Dimension des sozialen Kapitals und deren Einfluss auf Social Selling. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das soziale Kapital, insbesondere in seinen relationalen und kognitiven Dimensionen, eine signifikante Rolle für den Erfolg von Social Selling Strategien spielt, indem es den Aufbau und die Pflege von Kundenbeziehungen fördert und somit zu verbesserten Vertriebsergebnissen führt. Trotz der erzielten Erkenntnisse unterliegt diese Forschung gewissen Limitationen, insbesondere bezüglich der Stichprobengröße und Generalisierbarkeit der Ergebnisse auf andere Sektoren oder den B2C-Bereich. Zudem weisen die schnelle Evolution digitaler Marketingstrategien und die dynamische Natur sozialer Netzwerke auf die Notwendigkeit hin, die Forschung kontinuierlich anzupassen und weiterzuführen. Diese Arbeit schließt mit der Empfehlung, zukünftige Forschungen zu erweitern, um ein noch umfassenderes Verständnis der Zusammenhänge zwischen sozialem Kapital und Social Selling zu erlangen und die Praktiken des Social Selling im Licht neuer technologischer Entwicklungen und Marktbedingungen weiter zu optimieren.
Podcast-Werbung
(2024)
Der Aufstieg des Podcasts als Medium für Kommunikation und Unterhaltung hat in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erregt und wird weiterhin stark von einem breiten Publikum genutzt. Unternehmen erkennen zunehmend die Chance, durch Podcast-Werbung neue Zielgruppen zu erreichen und ihr Geschäftswachstum zu fordern. Podcasts bieten nicht nur eine breite Reichweite, sondern ermöglichen es auch, Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen, insbesondere durch die einzigartige Beziehung, die Hörer*innen oft zu Moderator*innen aufbauen. Diese Verbindungeröffnet neue Möglichkeiten für Werbetreibende, ihre Botschaften auf eine authentische und engagierte Weise zu präsentieren. Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss von Host-Read Ads, also Werbebotschaften, die von Moderator*innen persönlich präsentiert werden, auf die Kaufabsicht von Hörer*innen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit diese spezifische Form der Podcast-Werbung die Bereitschaft der Hörer*innen zum Kauf beeinflusst. Durch eine umfassende Analyse und empirische Untersuchung dieses Themas wird angestrebt, neue Erkenntnisse zu generieren, die nicht nur für die akademische Forschung, sondern auch für die Praxis der Podcast-Werbung von Bedeutung sind. Die Ergebnisse dieser Arbeit liefern Einblicke, wie Werbetreibende die einzigartigen Merkmale von Podcasts, insbesondere die Rolle der Hosts, nutzen können, um die Kaufabsicht potenzieller Kund*innen zu steigern.
Subscription services are a fundamental way of shopping nowadays, primarily through well-known service providers such as Netflix or Spotify. In recent years, many companies have implemented this revenue model in their way of doing business. The cosmetics industry is one of many that offer a great variety of products through such services. The goal for this study was to find out what drives or hinders people from adopting such services for cosmetic products. Therefore, several hypotheses were stated which could be researched through this study. A quantitative approach was used, along with an online questionnaire, to carry out this study. With this method, 506 respondents participated in the study. The data was then analyzed through a multiple regression analysis. The results reveal several factors that influence consumers’ intention to adopt such services in the cosmetics industry. Consumer Innovativeness, Convenience, and Value for money positively influence people's intention to adopt such services. At the same time, Tradition barrier and Perceived risk negatively influence people's intention to adopt subscription services.
Einflussfaktoren von Digital Content auf die positive Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen
(2024)
Die wachsende Bedeutung der FinTech-Branche verstärkt die Wettbewerbsintensität und erfordert differenzierte Marketingstrategien. Charakteristisch für diese Branche ist die Wichtigkeit von Vertrauensbildung und damit verbunden, die Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen. Ein bewährtes Tool, um das Vertrauen der Zielgruppe zu gewinnen, ist das Digital Content Marketing, welches sich hauptsächlich durch die Erstellung und Verbreitung von Digital Content kennzeichnet. Dabei fehlt die wissenschaftliche Betrachtung von einzelnen Branchen, wie der FinTech-Industrie, und die Sicht der Kund*innen. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: Welche Faktoren von Digital Content beeinflussen die Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen aus Kund*innen-Sicht positiv? Um diese zu beantworten, wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen den signifikanten und positiven Einfluss des wahrgenommenen informativen, unterhaltsamen und sozialen Wertes sowie der empfundenen Authentizität und Einzigartigkeit von digitalen Inhalten auf die Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen. Darüber hinaus konnte ein positiver Zusammenhang zwischen der gesteigerten Markenwahrnehmung und einer erhöhten Nutzungsabsicht von FinTech-Services festgestellt werden, welcher die Relevanz von Digital Content Marketingmaßnahmen aus monetärer Sicht bestätigt. Aus diesen Erkenntnissen erschließen sich für FinTech-Unternehmen wichtige Faktoren, die sie bei der Erstellung zukünftiger Inhalte berücksichtigen sollten, um ihre Markenwahrnehmung zu verbessern.
Im Zeitalter der digitalen Transformation und der zunehmenden Automatisierung hat die Integration von Chatbots in den Kund*innenservice von Unternehmen erheblich an Bedeutung gewonnen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht den strategischen Einsatz von Chatbots in Unternehmen zur Verbesserung der Kund*innenerfahrung, wobei ein besonderer Fokus auf der Steigerung der Kundenzufriedenheit liegt. Chatbots werden bereits von einer Vielzahl an Unternehmen in der Kund*innenkommunikation eingesetzt. Daher ist es relevant, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ziele sowie die mit dem Einsatz von Chatbots verbundenen Chancen und Herausforderungen zu betrachten. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen gegeben. Die zentrale Frage ist, wie Unternehmen Chatbots geschickt einsetzen können, um die Kund*innenzufriedenheit steigern zu können. In Anbetracht der Neuheit der künstlichen Intelligenz in der Gesellschaft, adressiert diese Forschung die bedeutende Lücke im Verständnis der Dynamik der Chatbot-Implementierung zur Steigerung der Kund*innenerfahrung. Die Forschungsfrage wird mit zwei Ansätzen beantwortet. Der erste ist die Literaturrecherche, die sich auf das Grundwissen über Chatbots, Chatbot-Technologie, Big Data und Kund*innenzufriedenheit konzentriert. Im zweiten Teil dieser Masterarbeit wird ein semi-strukturiertes Interview mit Chatbot-Nutzer*innen durchgeführt. Aus den Antworten der Interviewpartner*innen ergeben sich interessante Einblicke in die Kund*innenzufriedenheit und wichtige Aspekte, die bei der Chatbot-Implementierung in einem Unternehmen von Bedeutung sind.
Die zunehmende Relevanz von Online Werbung, vor allem im mobilen Bereich, wirft Fragen zur Optimierung der Wirksamkeit von Anzeigen im Google Displaynetzwerk auf. Angesichts der Tatsache, dass ein großer Anteil der Klicks unbeabsichtigt erfolgt, lenkt diese Arbeit ihr Augenmerk auf folgende Forschungsfrage: Welche Faktoren beeinflussen die Klickintention von mobilen Google Displayanzeigen positiv? Mittels einer quantitativen Online-Befragung mit 420 Teilnehmer*innen wurden verschiedene aus der Literatur herausgearbeitete Einflussfaktoren auf die Klickintention untersucht, wobei die Einstellung als möglicher Mediator betrachtet wurde. Zusätzlich wurden Einflussfaktoren für die Nützlichkeit miteinbezogen. In diesem Kontext muss auch kurz die Aufmerksamkeit als Voraussetzung für alle Marketingbemühungen genannt werden. Signifikante Zusammenhänge bestätigen die Annahmen aus der Literatur, dass wahrgenommene Unterhaltsamkeit, Relevanz / Nützlichkeit, Glaubwürdigkeit und emotionale Ansprache Einflussfaktoren auf die Klickintention darstellen. Die Einstellung trägt als Mediator zum Einfluss auf die Klickintention bei. Besonders hervorzuheben ist der starke Zusammenhang zwischen Relevanz / Nützlichkeit und Klickintention. Die Klickintention wird durch eine Steigerung der wahrgenommenen Relevanz / Nützlichkeit signifikant erhöht, was die Bedeutung maßgeschneiderter und nützlicher Werbebotschaften unterstreicht. Des Weiteren wurde bestätigt, dass Rabatte als nützlich wahrgenommen werden. Personalisierung, Lokalisierung und Zeitpunkt wurden von den befragten Personen hingegen nicht als nützlich empfunden. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für zukünftige Forschungsarbeiten und gewähren wertvolle Einblicke für Werbetreibende, um effektive Strategien zur Steigerung der Klickintention zu entwickeln.
Die Andritz AG hat ihren Firmensitz im Norden von Graz und ist mit etwa 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das größte Unternehmen in der Steiermark. Der global agierende Konzern produziert und serviciert Anlagen für Kundinnen und Kunden in verschiedensten Industrien und Branchen im Firmenkundenbereich. Gegenstand dieser Arbeit ist die Erstellung eines Konzeptes zur Neukundinnen- und Neukunden Akquise im Servicemanagement für Fließbetttrockner-Anlagen. Diese Anlagen trocknen verschiedenste Stoffe in einem industriellen Produktionsprozess. Um einen klaren Fokus zu setzen, liegt dieser ausschließlich in der chemischen Industrie in Deutschland. Ausgehend von der Ausgangssituation dieses Forschungsunterfangens, ergab sich ein Potential am Markt, welches von der Andritz AG aus Mangel an Marktwissen und internen Prozessen, nicht genutzt werden kann. Somit steht die Servicierung bestehender Anlagen am Markt im Mittelpunkt und nicht der Vertrieb neuer Anlagen. Zu Beginn der Arbeit wird das relevante theoretische Wissen über die Teilbereiche des Systemgütervertriebes, das Servicemanagement sowie die Neukundinnen- und Neukundenakquise erarbeitet, um dieses im Zuge einer Marktforschung anwenden zu können. Es wurden insgesamt 16 Expertinnen- und Experteninterviews durchgeführt, um die Meinungen und Präferenzen zum Servicemanagement von Fließbett-trocknern und deren Akquise zu erheben. Das herausgearbeitete Wissen durch die Marktforschung wird mit den Erkenntnissen der Situationsanalyse zusammengeführt, um im letzten Schritt das konkrete Konzept zur Neukundinnen- und Neukundenakquise entwickeln zu können. Hier wird ein bestehendes Konzept aus der Literatur auf den konkreten Fall der Andritz AG angewandt. Im Rahmen dessen, konnten spezifische Ziele, Strategien, Maß-nahmen, ein Kostenvoranschlag, sowie passende Schritte zur Kontrolle des Erfolges entwickelt werden. Abschließend werden weitere Handlungsempfehlungen für die Andritz AG, auf Basis der im Rahmen dieser Arbeit gewonnen Erkenntnisse, bereitgestellt.
Das Einkaufsverhalten im B2C Fashion Sektor hat sich in den letzten Jahren in einem dynamischen Tempo gewandelt, was maßgeblich durch verschiedene externe Faktoren beeinflusst wurde. Besonders prägend war die Corona Pandemie, die nicht nur die Art und Weise, wie Verbraucher*innen Kleidung kaufen, drastisch veränderte, sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den Kopf stellte. In dieser Zeit haben viele Kund*innen den Komfort des Online-Shoppings entdeckt, während stationäre Geschäfte mit erheblichen Umsatzrückgängen konfrontiert waren. Gleichzeitig haben wirtschaftliche Veränderungen, wie Inflation und sich verändernde Konsumgewohnheiten, die Anforderungen der Verbraucher*innen an Produkte und Dienstleistungen weiterentwickelt. In diesem Kontext stehen Fashion-Anbieter*innen vor der Herausforderung, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen und ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. Mit diesem Hintergrund entwickelt diese Arbeit ein Geschäftsmodell für B2C Fashion Anbieter*innen, dass die Integration einer Omnichannel-Strategie in den Mittelpunkt stellt. Ziel ist es, ein theoretisch fundiertes und gleichzeitig praxisnahes Modell zu erstellen, das die aktuellen Anforderungen und Trends der Branche berücksichtigt. Eine Omnichannel-Strategie ermöglicht es Unternehmen, ihre Kund*innen über verschiedene Vertriebskanäle hinweg anzusprechen und ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Konsumenten erwarten, jederzeit und überall auf Produkte zugreifen zu können, ohne dabei an Qualität oder Benutzerfreundlichkeit einzubüßen. Zur Sicherstellung der Praxistauglichkeit dieses Modells wurden umfangreiche Umfragen unter Endkund*innen durchgeführt, um deren Erwartungen, Wünsche und Verhaltensweisen zu analysieren. Diese quantitativen Daten wurden durch qualitative Gespräche mit Experten*innen der Modebranche und des E-Commerce ergänzt. Diese Fachleute brachten wertvolle Einblicke und Erfahrungswerte ein, die es ermöglichten, die Dynamiken und Herausforderungen des Marktes besser zu verstehen. Die Kombination aus Kundenfeedback und Expertenmeinungen führte zu einer gründlichen Überarbeitung und Verfeinerung des ursprünglichen Modells, sodass es den realen Gegebenheiten und Bedürfnissen der Branche gerecht wird. Das Ergebnis dieser umfassenden Analyse und Entwicklung ist ein praxisorientiertes Geschäftsmodell für B2C Fashion Anbieter*innen, das konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Stärkung der langfristigen Kundenbindung bietet. Dieses Modell präsentiert klar strukturierte Wege, wie Modeunternehmen in einem zunehmend komplexen und digitalen Marktumfeld erfolgreich agieren können. Es umfasst Ansätze zur Optimierung der Marketingstrategien, zur Effizienzsteigerung in der Logistik und zum Aufbau einer effektiven Omnichannel-Präsenz, die alle darauf abzielen, die Kundenerfahrung zu maximieren und die Marke nachhaltig zu stärken. Darüber hinaus berücksichtigt das entwickelte Modell die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Anpassung an Marktveränderungen. Es bietet Handlungsempfehlungen für Unternehmen, um ihre Strategien regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, was in der schnelllebigen Modebranche unerlässlich ist. Die Implementierung dieser Maßnahmen ermöglicht es den Unternehmen, nicht nur kurzfristige Erfolge zu erzielen, sondern auch eine stabile Basis für langfristiges Wachstum und eine starke Markenbindung zu schaffen. In einer Zeit, in der die Konkurrenz ständig wächst und die Verbraucher*innen immer anspruchsvoller werden, ist dieses Geschäftsmodell eine wertvolle Ressource für B2C Fashion Anbieter*innen*innen, die im digitalen Zeitalter erfolgreich sein wollen.
This study intends to examine the impact of mobile marketing and content marketing – specifically user generated content (UGC) – on the consumer buying intention on young social media users in Austria. The goal of this study is to understand the role of user generated content during the customer journey, particularly during the purchasing process. Employing a quantitative approach data was collected from a sample of 389 young social media users aged between 16 and 44 in Austria through an online questionnaire. Multiple linear regression analysis was conducted to examine the impact of trustworthiness, valence, information richness and quality on the purchase intention. The findings reveal that all four variables have a statistically significant positive impact on the purchase intention. Information richness and quality exert the greatest influence on the purchase intention, followed by valence and trustworthiness, which have comparatively lesser impact in that order.
Der Einfluss von User-generated Content und Firm-generated Content auf die digitale Kaufabsicht
(2023)
Die sozialen Medien haben sich zu einem elementaren Bestandteil jeder Kommunikationsstrategie entwickelt und die Interaktion und Vernetzung mit und zwischen Nutzer*innen neu definiert. User-generated Content spiegelt den Kerngedanken der sozialen Netzwerke wider und gewinnt gegenüber Firmgenerated Content zunehmend an Relevanz. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage wie sich der Content-Typ (User-generated Content versus Firm-generated Content) auf die digitale Kaufabsicht von Naturkosmetikartikeln in der Altersgruppe Millennials (25 – 34 Jahre) auswirkt. Hierzu wird eine experimentelle Studie am Beispiel der Social-Media-Plattform Instagram durchgeführt. Potenzielle Einflussfaktoren wurden mittels Einbeziehung der Mediatoren Informationsgehalt, Vertrauenswürdigkeit, Objektivität,Risikominimierung und Absicht zur Informationsweitergabe in die Messung mit aufgenommen. Die Ergebnisse der Studie führten zu einer Annahme der H0-Hypothese. Es konnte kein Einfluss des Content-Typs auf die digitale Kaufabsicht nachgewiesen werden.
Fast fashion is an industry that contributes to overconsumption and a throwaway culture. This not only creates social problems, such as worrying working conditions in the pro-duction phase. The excessive consumption of textiles and fashion in particular also contributes significantly to environmental concerns. One possible countermeasure to this trend is access-based consumption. Here, items of clothing are rented out for use for a certain period of time, increasing the utility rate and lifespan of the clothing compared to clothing owned by consumers. This conserves resources, reduces waste, and reduces emissions. Purpose: This study examines the influence of consumer values and consumer perceived readiness on consumers’ use intentions regarding access-based consumption. Furthermore, attitude and subjective norm are included in the analysis. This adds significant insights to the existing literature on the motivations for this consumer behavior. Method: A quantitative research approach was chosen for this study. An online questionnaire was used to collect the needed data. After the data cleaning process was completed, a total of 366 questionnaires could be used for the analysis. Multiple linear regression was used to test the impact. Conclusion: The results of the study show that consumer values have an impact on attitude and subjective norm. Attitude, in turn, has an influence on consumer perceived readiness and use in-tention. The influence of subjective norm on the intention to use these services was also con-firmed. An influence of subjective norm on consumer perceived readiness and of readiness on use intention could not be confirmed.
Die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen zeigt sich besonders im Bereich zugangsbasierter Nutzungsmodelle – sogenannten Access-based Services (ABS). Konsument*innen erhalten Zugang zu diversen Gütern und Dienstleistungen, ohne diese zu besitzen, und tragen somit zur übergeordneten Sharing Economy bei. Nachhaltiges Konsumbewusstsein lässt sich seit einigen Jahren vor allem durch die vermehrte Nutzung von Secondhand-Mode und einem bewussteren Kaufverhalten besonders in der Textilbranche, erkennen. Die Textilbranche, als Unterkategorie der Textilindustrie, zählt zu den größten Umweltverschmutzern weltweit und trägt durch diverse unethische Geschäftspraktiken maßgeblich zu den negativen Auswirkungen auf Umwelt und Mensch bei. Durch das allgemein zunehmende Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen steigt die Anzahl an Anbietern von Access-based Services in der Textilbranche kontinuierlich, aber schleichend. Die Fast-Fashion-Industrie, die immer schneller und billiger Mode produziert, wirkt dem nachhaltigen Modell erheblich entgegen. Konsument*innen greifen stets auf die in Massen und zu menschenunwürdigen Bedingungen produzierten Mode- und Bekleidungsartikel zurück. Günstige Preise, schnelle Verfügbarkeit, eine große Auswahl und vor allem häufig wechselnde Kollektionen sowohl stationär als auch online gehören dabei zu den Hauptgründen. Um eine konsument*innenseitige Adoption von Access-based Services in der Textilbranche für die breite Masse umzusetzen und das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus zu rücken, beleuchtet diese Arbeit relevante Faktoren im Zuge der potenziellen Adoption. Es gilt herauszufinden, welche Nachhaltigkeitsaspekte für Konsument*innen bei der Nutzung von Access-based Services im Textilbereich eine Rolle spielen. Die Ergebnisse dieser qualitativen Studie bieten eine fundierte Basis für zukünftige Veränderungen, speziell für ABS-Anbieter.
Aufgrund der großen Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen, den stetig steigenden Alter der Bevölkerung und dem zunehmenden Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil sowie dem Wachstum der Angebote durch Ambulatorien und niedergelassene Physiotherapeut*innen beleuchtet diese Arbeit die strategischen Möglichkeiten in Hinblick auf die Kundenbindung in diesem Bereich.
Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, welchen Stellenwert die Kundenbindung in der Branche der Gesundheitsdienstleistungen einnimmt und mit welchen Maßnahmen diese erreichbar ist. Diese Arbeit soll als Orientierungshilfe für Unternehmen in diesem Marktsegment dienen und die jetzige Situation beleuchten sowie eine Zukunftsvision geben, welche Herausforderungen auf die in dieser Branche arbeitenden Menschen zukommen.
Im Rahmen des theoretischen Teils dieser Arbeit wird dem Phänomen der Kundenbindung auf den Grund gegangen und etwaige Einflussfaktoren näher beleuchtet. Ebenso werden strategische Maßnahmen geschildert, welche positiven Einfluss auf die Zufriedenheit sowie die Bindung von Kund*innen haben. Die empirischen Daten sind auf zehn geführte Experteninterviews zurückzuführen und können in vier Themenblöcke aufgeteilt werden: Die strategische Ausrichtung der Unternehmen, die Dienstleistungsqualität und dessen Einfluss auf die Zufriedenheit sowie Bindung der Kund*innen, die aktuell eingesetzten Maßnahmen für Kundenbindung sowie eine Zukunftsaussicht der Branche.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass Kundenbindung in der Physiotherapie nur über Zufriedenheit der Kund*innen erreichbar ist. Diese wiederum entsteht vor allem durch die Aufklärungsarbeit der Therapeut*innen, wobei die Kommunikation zwischen Dienstleister*in und Kund*in eine primäre Rolle einnimmt. Dennoch darf das Grundziel der Physiotherapie nicht außer Acht gelassen werden, die Genesung der Patient*innen. Aus diesem Grund hat die rein wirtschaftliche Kundenbindung nicht die oberste Priorität in dieser Branche.
Eine höhere Priorität wird den Empfehlungen der Kund*innen bzw. der Mund-zu-Mund-Propaganda zugeschrieben. Zu diesem Thema besteht weiterer Forschungsbedarf.
RETTER Sports is a Graz-based travel agency specialized in selling active andadventure vacations. The travel agency on Conrad-von-Hötzendorf-Straße hasbeen existing since 2002 and was not only renamed during a complete restructuringin 2021, but also expanded to include additional types of sports and thus, new targetgroups. This undertaking is a challenge, because it is necessary to reposition thecompany and establish the new brand RETTER Sports in the niche of active andadventure travel. In order to achieve this goal, a strategic and target group-orientedcommunication is required, that reaches the target group exactly then, when theyare looking for vacation inspiration. One communication tool that has become as animportant platform for travel content in recent years is social media. Hence, this thesis focuses on the development of a social media communication concept to increase the brand awareness of RETTER Sports in the active and adventure travel niche.The first part of this thesis provides a theoretical basis. After giving insight into the niche and the target group, theoretical definitions of social media platforms, their interaction with tourism, social media marketing, as well as opportunities and risks for companies are presented. Subsequently, the concept of brand awareness is discussed in more detail. The theoretical part of this thesis concludes with a chapter on the development of communication concepts, which includes the strategic and operational content of the concept as well as areas of application.The second, practical part opens with an analysis of the RETTER Sports company, which not only evaluates its current social media presence, but also takes a closer look at its strengths, weaknesses, opportunities and current challenges. The primary study shows that the target group has a strong preference towards active and adventure vacations, but also harbors prejudices against travel agencies, which the company must counteract through the right communication in order to achieve sustainable brand awareness. After developing the strategy for the concept, further measures, content and budget planning as well as key figures for controlling are proposed. The concluding chapter provides recommendations for the company.
Saturated markets, especially in the food industry with a large number of competitorsand big players make it a highly competitive environment, particularly for start-ups. In order to be able to settle within the market and gain strength, it is necessary to have a unique selling proposition and competitive advantages to differentiate. Ingredient Branding offers this kind of advantage and is defined as the targeted marketing of aparticular component/ingredient of an end product. The aim of this thesis is to provide a guideline for the food start-up Spirulix to use ingredient branding to their advantage together with the already existing branding strategy. It should therefore identify success factors, possible risks, and general effects of the concept on the brand image. To answer the research questions qualitative research was carried out, interviewing food start-ups already using ingredient branding as a strategy. In total eleven interviews have been conducted with persons in charge of ingredient branding resulting in the position of either head of marketing, CEO, or founder. The research results revealed the following success factors: choice of partners, quality, competitive advantages, communication, and brand orientation. Furthermore, the risks for the ingredient brand described in the literature have been confirmed throughout the interviews, namely loss of control and negative spillover effects. Anyways, theinterviews could not prove the effects on the brand, as nearly no start-up made a market research or panel survey due to low budgets and a lack in personnel resources. In summary the literature research and the interviews point out the potential of ingredient branding for food start-ups and highlighted the positive impact it offers for start-ups in a highly competitive market.
SMEs are the backbone of the Austrian economy, and most startups are SMEs. The European Commission strives to support SMEs to establish and do business cross-borders since it generates a direct impact on the GDP, value chain, and economic growth. Likewise, important Austrian players in the business ecosystem, such as the Science Park Graz, endeavor with the shared goal of supporting the national companies to grow and thrive. However, the SPG does not have a defined model for supporting the incubated startups to grow into foreign markets, which justifies this master’s thesis objective: to develop a model for a high-technology incubator company to adopt and provide consulting services to startups aiming to do business abroad. First, is executed intense theoretical research to obtain a literature basis and to de-velop a theoretical service design model based on the key factors raised. Second, the theoretical model proposed and the key factors found are utilized as guides to the practical research, in which 14 semi-structured individual interviews were real-ised. The information requirement was to analyse the needs of Austrian startups growing cross-borders that could be addressed by the SPG’s service model, and this outcome is reached through the qualitative research, in addition to understand-ing the services provided by each one of the four main institutions in Austrian eco-system, along the international market development process studied. In conclusion, the service design model proposed is appropriate and covers the main facts that emerged from literature research and the needs of startups inter-viewed. Moreover, it is emphasised the proposal that SPG should be positioning itself as the expert in startups development, supporting the incubated startups to find and validate product-market fit into foreign markets. Besides this, it is recom-mended to invest in the internal and external network, to be able to provide services related to Legal, Talent hiring, and lessons learned from Austrian startups doing business abroad.
Internationally integrated omnichannel communications concept for B&R Industrial Automation GmbH
(2020)
The Austrian company B&R Industrial Automation GmbH, which is internationally doing business in the industrial goods sector, faces the problem that lead generation and qualification do not follow a strategically predefined process. In order to solve this challenge, an internationally integrated mar-keting communications concept for improving qualified lead generation was created within the framework of this master thesis. Firstly, an extensive literature review was conducted, focussing on gathering state-of-the-art information about the theme areas connected to that overall topic. Complementing the findings and insights from the current literature status quo, the implementation by comparable companies in reality was reviewed by conducting expert interviews in terms of the field research. With experienced employees from the marketing department in international industrial goods companies being the target group, insights indicated that integrated omnichannel communications and optimized lead management are considered to very different degrees in the sector. Ranging from best case companies to late developer firms, the sector is still rather conservative, which underlines the relevance of this topic for generating competitive advantages on the market. Based on the findings, the concept was then developed. Starting off with a secondary analysis of the marketing communications channels of B&R and three main competitors, improving the qualification of generated leads was defined as the main goal. With the target groups being clustered by subsector and position in the buying centre, campaigning as the central strategy for the channel deployment was selected. As research indicated the importance of trade fairs, the approach is putting these events in the centre of the campaign arrangement. By intensifying the usage of already existing channels as well as introducing new instruments and measures, all being aligned and coordinated through the integrated omnichannel approach, existing potential may be exploited profoundly. Against this backdrop, marketing automation builds the connection between communications and lead management. Additionally, a mixture of lead grading and scoring was planned in order to track the position of the generated leads in the funnel and highlight the perfect handover point. With KPIs being defined for each channel and measure specifically, comprehensive success monitoring was established. In the first phase, the concept focusses on the main fairs for B&R throughout the year due to the time horizon for adop-tion and set up of alterations, but after an amortisation phase, the concept may be implemented full-scale and for each international fair.
This study dives into the communication strategies and cultural adaptation processes of medium-sized and large companies in Austria operating on the American market. Acknowledging the significance of cultural sensitivity in global business, this study examines how Austrian companies navigate the challenges in intercultural communication to ensure a successful market entry and sustainable growth in the United States.Using a mixed-method approach, the study combines qualitative interviews with quantitative surveys to give a comprehensive analysis of the challenges and strategies employed by companies in Austria which operate on the American market. The adoption of communication methods and the influence of cultural factors on company practices are the main topic of the survey, which was completed by 31 participants from a variety of business sectors. The qualitative interviews with 6 participants explore personal experiences, obstacles, and success factors in cross-cultural encounters in greater depth. The findings underscore the significance of cultural awareness and the implementation of customized communication challenges and overcoming potential obstacles within the American market. To effectively manage the complexities of market entry, Austrian companies place a strong emphasis on the need for adaptability, open-mindedness, and a detailed understanding of American business culture. The research highlights the role of effective cross-cultural communication in building trust, credibility, and longterm relationships with American business partners and customers. By providing valuable insights and recommendations for Austrian businesses seeking to enter the American market, this study contributes to the existing literature on international business and cross-cultural communication. It further emphasizes the necessity of cultural adaptation and the strategic alignment of communication practices with the cultural nuances of the target market to achieve success in a global environment.
Die voranschreitende Digitalisierung im E-Commerce bietet Unternehmen innovative Möglichkeiten, die Kundeninteraktion zu gestalten und zu intensivieren. In diesem dynamischen Umfeld hat sich Augmented Reality (AR) als Schlüsseltechnologie in der Vorkaufphase der Online Customer Journey im Fashion E-Commerce etabliert. Diese Masterarbeit widmet sich der Erforschung des Einflusses von AR auf das Konsumentenverhalten und deren Erfolgsfaktoren und legt dar, wie AR die Vorkaufphase durch immersive Produkterlebnisse bereichert. Der Einsatz von AR ermöglicht es den Kund*innen, Produkte in einem personalisierten Kontext zu visualisieren, was zu einer verbesserten Produktwahrnehmung und einer gesteigerten emotionalen Bindung fuhren kann. Diese Technologie adressiert nicht nur die visuellen und informativen Bedürfnisse der Kund*innen, sondern bietet auch eine innovative Plattform, um Interaktion und Engagement zu steigern. Unternehmen können durch AR eine differenzierte Customer Experience schaffen, welche die Kaufentscheidung positiv beeinflussen und die Conversion Rate, die Relation zwischen Adressat*innen einer Aktion und einem Abschluss der Aktion durch die Handlung der Nutzer*innen, erhöhen kann (Deges, 2020, S. 211).Das zentrale Ziel dieser Arbeit ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie AR die Kundenbindung und die Markenwahrnehmung in den frühen Phasen der Customer Journey beeinflusst und zu weiterem Erfolg führt. Dieses Verständnis ist entscheidend für Unternehmen, die eine Strategie zur Integration von AR in ihre Online-Plattformen entwickeln mochten. Durch die Analyse von Konsumentendaten und -verhalten soll herausgestellt werden, welche Aspekte von AR am effektivsten zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit und somit zur Verbesserung der gesamten Kundenerfahrung beitragen. Die Erkenntnisse dieser Arbeit bieten praktische Einblicke für Unternehmen, um gezielte Investitionen in Technologien vorzunehmen, die nicht nur die Customer Experience optimieren, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil im schnelllebigen Sektor des Fashion E-Commerce sichern.
Die vorliegende Masterarbeit adressiert eine Forschungslücke im Bereich der genderspezifischen Unterschiede bezüglich treibender Kaufentscheidungsfaktoren auf E-Commerce-Websites. Bisherige Studien konzentrierten sich primär auf allgemeine Einflussfaktoren ohne spezifischen Gender-Fokus und vernachlässigten zudem einen Schwerpunkt auf limitierte und extensive Kaufentscheidungen. Ziel dieser Arbeit ist es daher, unter Berücksichtigung von limitiertem und extensivem Kaufverhalten, entscheidende Faktoren zu identifizieren, die Männer und Frauen auf E-Commerce-Websites bei ihren Kaufentscheidungen beeinflussen. Die zentrale Forschungsfrage dieser Masterarbeit lautet demnach: „Welche Faktoren beeinflussen Männer und Frauen bei E-Commerce-Kaufentscheidungen, die einem limitierten und extensiven Kaufverhalten zugrunde liegen?“. Um dieser Frage nachzugehen, wurde ein quantitatives Untersuchungsdesign in Form einer Online-Befragung angewandt, die sich gezielt an 18- bis 34-jährige in Österreich wohnhafter Personen richtete. Die Ergebnisse der quantitativen Studie zeigen teilweise Gemeinsamkeiten in den Kaufentscheidungsfaktoren, insbesondere in Bezug auf Vertrauen und Sicherheit sowie den Preis. Jedoch lassen sich auch Unterschiede in den Präferenzen bestimmter Faktoren, wie Bewertungen und Rezensionen sowie dem Contentformat Multimedia, feststellen. Diese Erkenntnisse bieten einen Einblick in die komplexen Dynamiken, die die Kaufentscheidungen von Männern und Frauen im E-Commerce beeinflussen. Die vorliegende Arbeit trägt somit nicht nur zur Schließung der Forschungslücke bei, sondern liefert auch relevante Erkenntnisse für Unternehmen, die ihre Marketing-Strategien und -Maßnahmen auf genderspezifische Präferenzen abstimmen möchten, insbesondere, wenn es sich dabei um einen Online-Kontext handelt.
Die vorliegende Masterarbeit untersuchte die Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR) für die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und ihren Geschäftspartnern im B2B-Bereich. Die Daten wurden mittels einer Online-Umfrage und eines vordefinierten Fragebogens gesammelt und anschließend durch Reliabilitätsanalysen, Korrelationsanalysen und lineare Regressionen statistisch ausgewertet. Die Analyse zeigt, dass CSR einen maßgeblichen Einfluss auf Einstellungen und Verhaltensweisen hat, insbesondere in Bezug auf Umweltschutz, soziale Verantwortung und ethische Ziele. Unterschiede in der Wahrnehmung von CSR basierend auf Geschlecht und Alter zeigen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen. CSR-Maßnahmen stärken die Zufriedenheit der Geschäftspartner und fördern die langfristige Zusammenarbeit. Die Ergebnisse bestätigen den positiven Einfluss von CSR auf Kund*innenbindung, -zufriedenheit, -vertrauen und Unternehmensreputation. Unternehmen sollten CSR als integralen Bestandteil ihrer Strategie betrachten, transparent kommunizieren und zielgruppenspezifische Ansätze verfolgen. Die Studie liefert theoretische Erkenntnisse sowie praktische Anleitungen für nachhaltige und sozial verantwortliche Geschäftsstrategien im B2B-Bereich, insbesondere im DACH-Raum.
B2B-Unternehmen erkennen die Potenziale von sozialen Medien, stehen jedoch vor Herausforderungen bei der effektiven Anwendung. Aufgrund von Veränderungen in der Kommunikation und des bevorstehenden Generationswechsels in der Berufswelt ist eine sinnvolle Implementierung im B2B Bau- und Konstruktionsbereich unerlässlich. Diese Arbeit untersucht die Potenziale einer Social Media Implementierung für die Kundenkommunikation durch Literaturrecherche und Interviews. Zukünftige Chancen bestehen darin, sich als attraktiver Betrieb im Wettbewerb um qualifizierte Lehrlinge und Mitarbeiter*innen zu positionieren. Die Nutzung von B2C-Kanälen wie Instagram und TikTok wird zunehmend wichtiger, um die Jüngeren zu erreichen und den Fachkräftemangel auszugleichen. Die Künstliche Intelligenz im Kontext von Social Media weist Potenziale auf. Die Ergebnisse dieser Masterarbeit liefern B2B-Unternehmen relevante Erkenntnisse für die künftige Nutzung sozialer Medien.
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Marketingprozesse und deren Auswirkungen auf die Arbeitsweise in österreichischen Unternehmen. Qualitative Interviews mit Marketingführungskräften und operativtätigen Marketeers lieferten umfassende Einblicke in die Nutzung und Implementierung von KI-Technologien. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass künstliche Intelligenz bereits weitreichend in Marketingprozesse integriert ist und signifikante Effizienzsteigerungen bewirkt. Marketingführungskräfte legen besonderen Wert auf die strategische und langfristige Implementierung von KI. Sie betonen den zunehmenden Einsatz von KI in Bereichen wie Datenanalyse, Kampagnenmanagement und Preisgestaltung und weisen auf die Notwendigkeit neuer Arbeitsrollen hin. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich Marketingangestellte auf den operativen Nutzen von KI-Tools wie ChatGPT oder AdCreative sowie auf die Ausweitung der Fähigkeiten im Umgang mit diesen Tools. Die Untersuchung zeigt Unterschiede in den Perspektiven der beiden Gruppen: Führungskräfte verfolgen eine strategische Sichtweise, während Angestellte die praktischen Vorteile betonen. Beide Gruppen erkennen jedoch das Potenzial von KI zur Effizienzsteigerung und zur Automatisierung repetitiver Aufgaben. Die Integration von KI führt zu einer Veränderung der Berufsbilder im Marketing, indem sie die Anforderungen verändert und neue Fähigkeiten verlangt. Des Weiteren zeigt sich, dass trotz der Automatisierung die menschliche Expertise unerlässlich bleibt.
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Personalisierung im Onlinehandel durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz. Sie untersucht dabei den Einfluss der Einstellung von Kund*innen gegenüber datengetriebener Personalisierung auf die Customer Experience. Die Customer Experience wird aufgrund ihrer Mehrdimensionalität anhand von sieben Faktoren, die sich auch in bestehender Literatur als relevant zeigen, genauer betrachtet. In der Empirie werden diese Einflüsse weiter untersucht, weshalb in der Methodik eine quantitative Forschung gewählt wird. Ein konzeptionelles Modell stellt die vermuteten Einflüsse der Einstellung gegenüber KI-gestützter Personalisierung und den sieben Dimensionen der Customer Experience grafisch dar. Anhand einer Regressionsanalyse konnten statistisch signifikante Ergebnisse erzielt werden. Die Ergebnisse aus der durchgeführten Studie verdeutlichen, dass die Einstellung gegenüber KI-gestützter Personalisierung einen signifikanten Einfluss auf die wahrgenommene Sicherheit, Einzigartigkeit des Angebots und kognitive Freude hat. Ein Einfluss auf die empfundene Kontrolle und die wahrgenommene Convenience kann ebenso nachgewiesen werden, jedoch zeigt sich jener eher als moderat. Die gesamte Untersuchung richtet sich an Betreiber*innen von Onlineshops und Marketing-Manager*innen im E-Commerce, die zunehmend in die Personalisierung und in KI-Anwendungen investieren möchten. Durch die Verknüpfung von Theorie und Empirie zeigt sich, dass sich neben den Chancen für Unternehmen und Kund*innen, wie individuelleren Angeboten, beschleunigten Einkaufsprozessen und durchgehend erreichbaren Kundenservices, ebenso Herausforderungen verbergen. Potenzielle Risiken, wie Bedenken rund um die Sicherheit beim Onlineshoppen und die empfundene Kontrolle, sollten in der Entscheidung über Personalisierungsmaßnahmen jedoch betrachtet werden.
Einfluss von künstlicher Intelligenz-Systeme auf die Qualität von suchmaschinenoptimierten Texten
(2024)
In der sich schnell wandelnden Welt des digitalen Marketings spielt Künstliche Intelligenz (KI) eine zunehmend größere Rolle, auch in der Erstellung von Texten. Obwohl bisherige Studien bereits den Einsatz von KI im Marketing beleuchtet haben, bleibt folgende Frage offen: Welche generative KI bietet die optimalen Voraussetzungen für den Einsatz im spezifischen Kontext der Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Diese Arbeit widmet sich der Betrachtung verschiedener KI-Modelle hinsichtlich ihrer Qualität für die Erstellung von suchmaschinenoptimierten Texten, mit einem speziellen Blick die Modelle GPT-4, Jasper.ai und Gemini. In Interviews mit Experten und Expertinnen im Bereich der Suchmaschinenoptimierung wird besprochen, welcher dieser generativen Chatbots in der Lage ist, den qualitativ hochwertigsten Text zu produzieren. Diese Interviews werden anschließend mithilfe einer Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Wahl von Gemini zum aktuellen Zeitpunkt die beste ist. Trotzdem wird die die Wichtigkeit der Kombination aus KI-generierten Inhalten und menschlicher Expertise, um die höchste Qualität und Relevanz der Inhalte sicherzustellen, betont.
Appropriately addressing qualified graduates and young professionals of Generation Z and retaining them is a vital competitive advantage of personnel intensive organizations. Due to demographic change and the declining attractiveness of the financial sector, it is becoming increasingly difficult for financial institutions to attract these urgently needed young professionals. This thesis therefore addresses the composition of an employer branding concept for Steiermärkische Bank und Sparkassen AG. The concept focuses in particular on social media communication for Generation Z. The theory part discusses the generations, with a special focus on external employer branding communication for Generation Z. This is followed by a presentation of social media employer branding communication for Generation Z, and a discussion of the general fundamentals of an employer branding concept. Various arguments for a digitally based social media employer branding concept for Generation Z are outlined. In addition, Generation Z is specifically addressed as workforce in the banking sector. In the practical part, social media communication measures of Steiermärkische Bank und Sparkassen AG are analyzed. Moreover, a primary scientific study delivered valuable insights into the employer preferences, the perception, as well as the communication behavior of Generation Z. The findings from literature and the individual analyses have formed the basis for a unified communication concept. Besides concrete measures, the concept also contains recommendations for implementation and monitoring. Ultimately, the concept is intended to support Steiermärkische Bank und Sparkassen AG in presenting itself as an attractive employer for Generation Z on social media.
Angesichts der Erwartungen der Öffentlichkeit an Unternehmen, sich zu gesellschaftlichen Problemstellungen zu positionieren, engagieren sich Unternehmen zunehmend aktiv für soziale Anliegen. Insbesondere die Thematiken der LGBTQAI+ Gemeinschaft haben in den letzten Jahren verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Aus diesem Grund betonen Marken ihr Engagement für die Gemeinschaft durch gezielte LGBTQAI+ Brand Activism Kampagnen. Die vermehrte Verwendung solcher Kommunikationsmaßnahmen hat jedoch zu wachsender Skepsis unter den Konsument*innen geführt. Dabei wurde der Brand-Cause Fit als ein Schlüsselfaktor für die Glaubwürdigkeit von Brand Activism-Kampagnen identifiziert. Brand-Cause Fit beschreibt die Stärke der Verbindung zwischen den Kernaktivitäten der Marke und dem in der Kampagne angesprochenem sozialem Anliegen. Bisher war unklar, wie ein Unternehmen einen solchen Fit vermitteln kann, um dadurch die Glaubwürdigkeit seines Engagements zu erhöhen. Das Ziel dieser Arbeit ist es daher Kriterien zu identifizieren, anhand derer Konsument*innen den Brand-Cause Fit bei LGBTQAI+ Brand Activism-Kampagnen beurteilen. Dadurch soll ein besseres Verständnis dafür geschaffen werden, wie Fit aus Sicht der Konsument*innen wahrgenommen wird. Um diese Kriterien zu identifizieren, werden zwei Fokusgruppeninterviews durchgeführt. Während sich die erste Gruppe aus Mitgliedern der LGBTQAI+ Gemeinschaft zusammensetzt, besteht die zweite Gruppe aus Unterstützer*innen der Gemeinschaft. Als Ergebnis haben sich folgende Kriterien herauskristallisiert: Markenführung, wirtschaftliches Umfeld, Zielgruppe, Sorgfalt bei der Umsetzung der Kampagnen, Art der Kampagnengestaltung, Darstellung von Personen sowie der geschaffene Mehrwert für die Gemeinschaft. Diese Erkenntnisse können Manager*innen dabei helfen einzuschätzen, inwiefern bereits eine Übereinstimmung mit den Anliegen der LGBTQAI+ Gemeinschaft besteht und auf welchen Ebenen ein solcher Fit möglicherweise noch etabliert werden muss. Auf Basis der Kriterien können Unternehmen glaubwürdig ein Engagement für die Gemeinschaft aufbauen und das Risiko einer negativen Wahrnehmung oder gar eines Boykotts reduzieren. Zusätzlich zeigen die Ergebnisse, dass ein Brand-Cause Fit im Laufe der Zeit durch die konsequente Einhaltung der identifizierten Kriterien etabliert werden kann.
Bislang wurde keine Studie durchgeführt, um herauszufinden wie sich die drei Aspekte Attraktivität, Vertrauenswürdigkeit und Expertise von physischen und virtuellen Influencer*innen auf das Brand Image von Unternehmen der Kosmetikbranche in Österreich auswirken. Die Forschungsfrage dazu lautet wie folgt: „Kann das Brand Image eines Unternehmens in der Kosmetikbranche in Österreich durch die Nutzung von virtuellen und/oder physischen Influencer*innen gesteigert werden und welche sind die Gründe hierfür?“. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine quantitative Studie mithilfe einer Online-Umfrage durchgeführt. Für die Analysen der Ergebnisse wurden die Daten von 200 Umfrage-Teilnehmer*innen herangezogen. Diese zeigen, dass ein moderat positiver Zusammenhang zwischen der Attraktivität, Vertrauenswürdigkeit und Expertise von physischen und virtuellen Influencer*innen und dem Brand Image von Unternehmen der Kosmetikbranche in Österreich besteht. Wird somit einer der Aspekte positiver von Nutzer*innen wahrgenommen, so wird auch das Brand Image des Unternehmens in der Kosmetikbranche von den Österreicher*innen positiver wahrgenommen.
