85.40 Marketing
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Appropriately addressing qualified graduates and young professionals of Generation Z and retaining them is a vital competitive advantage of personnel intensive organizations. Due to demographic change and the declining attractiveness of the financial sector, it is becoming increasingly difficult for financial institutions to attract these urgently needed young professionals. This thesis therefore addresses the composition of an employer branding concept for Steiermärkische Bank und Sparkassen AG. The concept focuses in particular on social media communication for Generation Z. The theory part discusses the generations, with a special focus on external employer branding communication for Generation Z. This is followed by a presentation of social media employer branding communication for Generation Z, and a discussion of the general fundamentals of an employer branding concept. Various arguments for a digitally based social media employer branding concept for Generation Z are outlined. In addition, Generation Z is specifically addressed as workforce in the banking sector. In the practical part, social media communication measures of Steiermärkische Bank und Sparkassen AG are analyzed. Moreover, a primary scientific study delivered valuable insights into the employer preferences, the perception, as well as the communication behavior of Generation Z. The findings from literature and the individual analyses have formed the basis for a unified communication concept. Besides concrete measures, the concept also contains recommendations for implementation and monitoring. Ultimately, the concept is intended to support Steiermärkische Bank und Sparkassen AG in presenting itself as an attractive employer for Generation Z on social media.
Angesichts der Erwartungen der Öffentlichkeit an Unternehmen, sich zu gesellschaftlichen Problemstellungen zu positionieren, engagieren sich Unternehmen zunehmend aktiv für soziale Anliegen. Insbesondere die Thematiken der LGBTQAI+ Gemeinschaft haben in den letzten Jahren verstärkt an Aufmerksamkeit gewonnen. Aus diesem Grund betonen Marken ihr Engagement für die Gemeinschaft durch gezielte LGBTQAI+ Brand Activism Kampagnen. Die vermehrte Verwendung solcher Kommunikationsmaßnahmen hat jedoch zu wachsender Skepsis unter den Konsument*innen geführt. Dabei wurde der Brand-Cause Fit als ein Schlüsselfaktor für die Glaubwürdigkeit von Brand Activism-Kampagnen identifiziert. Brand-Cause Fit beschreibt die Stärke der Verbindung zwischen den Kernaktivitäten der Marke und dem in der Kampagne angesprochenem sozialem Anliegen. Bisher war unklar, wie ein Unternehmen einen solchen Fit vermitteln kann, um dadurch die Glaubwürdigkeit seines Engagements zu erhöhen. Das Ziel dieser Arbeit ist es daher Kriterien zu identifizieren, anhand derer Konsument*innen den Brand-Cause Fit bei LGBTQAI+ Brand Activism-Kampagnen beurteilen. Dadurch soll ein besseres Verständnis dafür geschaffen werden, wie Fit aus Sicht der Konsument*innen wahrgenommen wird. Um diese Kriterien zu identifizieren, werden zwei Fokusgruppeninterviews durchgeführt. Während sich die erste Gruppe aus Mitgliedern der LGBTQAI+ Gemeinschaft zusammensetzt, besteht die zweite Gruppe aus Unterstützer*innen der Gemeinschaft. Als Ergebnis haben sich folgende Kriterien herauskristallisiert: Markenführung, wirtschaftliches Umfeld, Zielgruppe, Sorgfalt bei der Umsetzung der Kampagnen, Art der Kampagnengestaltung, Darstellung von Personen sowie der geschaffene Mehrwert für die Gemeinschaft. Diese Erkenntnisse können Manager*innen dabei helfen einzuschätzen, inwiefern bereits eine Übereinstimmung mit den Anliegen der LGBTQAI+ Gemeinschaft besteht und auf welchen Ebenen ein solcher Fit möglicherweise noch etabliert werden muss. Auf Basis der Kriterien können Unternehmen glaubwürdig ein Engagement für die Gemeinschaft aufbauen und das Risiko einer negativen Wahrnehmung oder gar eines Boykotts reduzieren. Zusätzlich zeigen die Ergebnisse, dass ein Brand-Cause Fit im Laufe der Zeit durch die konsequente Einhaltung der identifizierten Kriterien etabliert werden kann.
Bislang wurde keine Studie durchgeführt, um herauszufinden wie sich die drei Aspekte Attraktivität, Vertrauenswürdigkeit und Expertise von physischen und virtuellen Influencer*innen auf das Brand Image von Unternehmen der Kosmetikbranche in Österreich auswirken. Die Forschungsfrage dazu lautet wie folgt: „Kann das Brand Image eines Unternehmens in der Kosmetikbranche in Österreich durch die Nutzung von virtuellen und/oder physischen Influencer*innen gesteigert werden und welche sind die Gründe hierfür?“. Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde eine quantitative Studie mithilfe einer Online-Umfrage durchgeführt. Für die Analysen der Ergebnisse wurden die Daten von 200 Umfrage-Teilnehmer*innen herangezogen. Diese zeigen, dass ein moderat positiver Zusammenhang zwischen der Attraktivität, Vertrauenswürdigkeit und Expertise von physischen und virtuellen Influencer*innen und dem Brand Image von Unternehmen der Kosmetikbranche in Österreich besteht. Wird somit einer der Aspekte positiver von Nutzer*innen wahrgenommen, so wird auch das Brand Image des Unternehmens in der Kosmetikbranche von den Österreicher*innen positiver wahrgenommen.
Despite the increasing interest in brand hate in academic literature, there remains anotable gap in understanding why social media users express brand hate throughnegative electronic word-of-mouth (eWOM). Drawing upon existing research on brandhate and eWOM, this study investigates the underlying factors that drive individuals toengage in negative eWOM about brands on social media platforms. While brand hatemay contribute to negative eWOM, its origins are multifaceted, stemming from variousfactors that influence consumers' perceptions and emotions.This study identifies and categorises a diverse range of brand hate factors through semi-structured interviews conducted with 11 social media managers and 5 social media users, who have previously shared a hateful comment towards a brand on social media. These factors are classified into four main categories: product—and servicerelated factors, consumer-brand-relationship factors, brand-related factors, and individual-related factors. By adopting a first and second-person perspective, this study offers valuable insights into consumers' intentions behind negative eWOM, thereby contributing to the limited literature on brand hate on social media. The findings not only shed light on the factors driving brand-hate but also have implications for brand management strategies on social media.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss von Brand Love auf das wahrgenommene Verratsgefühl (Brand Betrayal) sowie aktiven und passiven Brand Hate nachdem eine Marke einen Verstoß (Brand Transgression) begangen hat. Die theoretische und praktische Relevanz des Themas wird hervorgehoben, indem gezeigt wird, dass eine starke bestehende Beziehung nicht immer vor negativen Konsequenzen schützt. Die zu Beginn formulierte Forschungsfrage „Wie beeinflusst Brand Love das Gefühl des wahrgenommenen Verrats (Brand Betrayal) und führt nach einer negativen Erfahrung mit der Marke (Brand Transgression) zu Brand Hate?“ zielt darauf ab, die Beziehung von Brand Love, Brand Betrayal und aktivem sowie passivem Brand Hate zu erläutern. Durch ein entwickeltes konzeptionelles Modell wurden die Zusammenhänge zwischen den Konstrukten grafisch dargestellt. Die empirische Forschung basiert auf einer quantitativen Methode. Die Datenerhebung erfolgt mittels einer Online-Befragung, die 414 Teilnehmer*innen erreichte. Anhand eines Spearman-Korrelationskoeffizienten werden Ergebnisse ermittelt, die zeigen, dass Brand Love zu einem intensiveren Verratsempfinden führt und dieses wiederum die Entwicklung von Brand Hate (aktiv und passiv) beeinflusst. Die Hauptergebnisse zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen Brand Love und Brand Betrayal sowie zwischen Brand Betrayal und aktivem sowie passivem Brand Hate. Diese Arbeit trägt dazu bei, das Verständnis der komplexen Konstrukte Brand Love, Brand Betrayal und Brand Hate zu vertiefen und zeigt die Notwendigkeit weiterer Forschungen auf diesem Gebiet auf. Durch die Integration von theoretischen Grundlagen, einer empirischen Forschung und Handlungsempfehlungen bietet diese Arbeit einen umfassenden Überblick über die untersuchten Konstrukte und liefert Erkenntnisse für Forschung und Praxis im Bereich von negativen und positiven Konsumenten-Marken-Beziehungen.
Kund*innen emotional anzusprechen, gilt im Marketing als Schlüsselstrategie zur Kund*innenbindung und schafft tiefe Verbindungen zwischen Konsument*innen und Marken, wodurch eine langfristig positive Markenwahrnehmung entsteht. Besonders in der Reisebranche erweist sich dieser Ansatz als effektiv, um sich von der Konkurrenz abzuheben und emotionale Bindungen mit potenziellen Kund*innen zu etablieren. Hierbei ist Storytelling eine effektive Methode, um emotionale Erlebnisse zu kreieren. Zugleich spielt User-generated content (UGC), wie Bewertungen, Blogs oder Social Media Beiträge, eine zentrale Rolle, indem er durch authentische Einblicke Reiseentscheidungen beeinflusst. In der heutigen digitalen Ära ist Social Media eine wesentliche Informationsquelle, wobei Instagram-Reels besonders populär sind. Trotz umfassender Literaturrecherche wurde bislang keine Studie identifiziert, die die fünf Schlüsselkomponenten – Emotionen, Reisebranche, UGC, Storytelling und Instagram-Reels – in Beziehung setzt und deren Auswirkungen analysiert. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, die Bedeutung von UG-Reels im Kontext von Storytelling und Urlaubserlebnissen sowie die darauf folgenden emotionalen Reaktionen zu ergründen. Es wird untersucht, welche spezifischen Faktoren emotionale Reaktionen bei Instagram-Nutzer*innen auf User-generated Storytelling (UGS)-Reels im Urlaubskontext auslösen. Mittels eines qualitativen Forschungsansatzes bestehend aus einer Fokusgruppe und ergänzenden semi-strukturierten Interviews, wurden acht zentrale Faktoren identifiziert, die entscheidend für die emotionale Resonanz auf diese Art von Content sind. Diese Faktoren unterliegen komplexen Bewertungsprozessen, die schlussendlich zur Entstehung von Emotionen führen. Die Ergebnisse dieser Studie bieten eine fundierte Basis für weiterführende Untersuchungen und dienen Reiseunternehmen, Hotels und Destinationen als wertvolle Ressource, um UGS-Reels strategisch in ihre Marketingaktivitäten zu integrieren und so eine emotional resonante und authentische Verbindung zu ihrer Zielgruppe aufzubauen.
Seit jeher spielt die persönliche Begegnung in Geschäftsbeziehungen eine zentrale Rolle. Die persönliche Interaktion von Vertriebsmitarbeiter*innen mit Kund*innen sowie der Aufbau von Vertrauen und stabilen, langfristigen Beziehungen tragen wesentlich zum Unternehmenserfolg bei. Unterdessen fordert die Digitalisierung als Megatrend Unternehmen aller Branchen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren, um ihre Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und sich so nachhaltig erfolgreich am Markt zu positionieren. Die Implementierung digitaler Technologien nimmt gravierenden Einfluss auf den B2B-Vertrieb und dennoch bleibt das Bedürfnis nach Interaktionen von Mensch zu Mensch aufrecht. Diese Masterarbeit widmet sich dem Ziel, aufzuzeigen, wie diese digitalen Eingriffe die menschliche Interaktion zwischen Vertriebsmitarbeitenden und Geschäftskund*innen in der Customer Journey in österreichischen Industrieunternehmen verändern und wie sich dies in der Gestaltung und im Stellenwert persönlicher Touchpoints sowie in der Arbeit des Vertriebs im Zusammenspiel mit der Digitalisierung auswirkt. Die Relevanz der persönlichen Touchpoints in B2B-Customer Journeys im Kontext der Digitalisierung ist im Industriesektor in Österreich bisher kaum erforscht. Um zu dieser Thematik neue Erkenntnisse zu generieren, wird im ersten Schritt eine Sekundärforschung durchgeführt, die als Grundlage für die empirische Forschung sowie für das Ableiten der deduktiven Hauptkategorien herangezogen wird. Mittels qualitativer, semi-strukturierter Expert*inneninterviews mit im Vertrieb tätigen, fachkundigen und erfahrenen Personen aus österreichischen Industrieunternehmen werden Kenntnisse über den Forschungsgegenstand erlangt. Die Interviews werden in Anlehnung an Kuckartz und Rädiker (2022) systematisch ausgewertet und geben Aufschluss über den nach wie vor zentralen Stellenwert von (physisch) persönlichen Touchpoints in B2B-Customer Journeys im Industriesektor, der von komplexen und erklärungsbedürftigen Leistungsangeboten dominiert wird.
Über den Tourismus, Tourist*innen und deren Verhalten und Kaufentscheidungen mit Einbezug der Digitalisierung gibt es ausreichende Berichte in der Literatur. Wird dieses Thema jedoch in der steirischen Tourismusbranche behandelt, speziell im steirischen Thermenland hinsichtlich Online-Buchungen, liegen weniger ausführliche Analysen vor. Aus diesem Grund hat sich diese Masterarbeit zum Ziel gesetzt, das Online-Buchungsverhalten am Beispiel des steirischen Thermenlandes rund um das Thermenresort Loipersdorf darzustellen. Dazu stellt sich folgende Forschungsfrage: „Welche Einflüsse hat die Digitalisierung auf das Online-Buchungsverhalten in den Tourismusbetrieben des steirischen Thermenlands rund um das Thermenresort Loipersdorf?“ Die Ergebnisse zeigen, dass Tourist*innen im steirischen Thermenland mit Fokus rund um das Thermenresort Loipersdorf vermehrt Online-Buchungen vornehmen. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass jüngere Tourist*innen eher dazu neigen, online zu buchen als ältere Tourist*innen. Außerdem kristallisiert sich heraus, dass größere Nächtigungsbetriebe wie Hotels digitale Prozesse in ihren Systemen integrieren und Online-Buchungsmöglichkeiten vorhanden sind. Die drei Größen Alter, Typ der Tourist*innen und die Größe des Nächtigungsbetriebes sind dabei einfließende Faktoren, die zu einer Online-Buchung führen.
Marken setzen durch die voranschreitende Digitalisierung und den Wandel der Gesellschaft vermehrt auf den Einsatz von Storytelling auf Social-Media-Kanälen, um ihre Werbebotschaften effektiv an ihre Zielgruppe zu verbreiten. Dabei werden oft Charaktere und Personen genutzt, um der Geschichte eine Persönlichkeit zu geben und der Zielgruppe zu ermöglichen, sich in sie hineinzuversetzen. Dies spielt vor allem bei visuellem Storytelling eine bedeutende Rolle, da durch die Präsenz von Charakteren Emotionen besser transportiert und somit Authentizität und Vertrauen vermittelt werden können. Basierend auf diesen Faktoren ergab sich für die vorliegende Masterarbeit folgende Forschungsfrage: Wie wirkt sich die Präsenz von Charakteren im visuellen Storytelling auf das Social Media Engagement auf Instagram aus? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine quantitative Studie durchgeführt, bei der Storytelling-Inhalte von Kosmetikmarken mit klassischen, verkaufsorientieren Inhalten auf Instagram verglichen und deren Auswirkungen auf das Engagement der Nutzer*innen untersucht wurden. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Inhalte mit Storytelling-Kontext bei den Nutzer*innen zu mehr Social Media Engagement in Form von Likes, Kommentaren, Shares und Weiterempfehlungen fuhren als Inhalte, die rationale Fakten wie das Produkt, dessen Eigenschaften und den Preis in den Fokusstellen. Zudem trägt der Einsatz von Storytelling mit Charakteren auf Instagram dazu bei, dass die Nutzer*innen eine positive Einstellung gegenüber der Marke haben, was zu einem positiven Image des Unternehmens führt.
Aufgrund der ausgeprägten Wettbewerbssituation im E-Commerce widmet sich diese Arbeit der Optimierung von Websites bzw. Webshops. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Maßnahmen zur Steigerung der Website-Qualität zu analysieren und insbesondere den zielgerichteten Einsatz für Webshop-Betreiber zu untersuchen. Dabei lautet die zugrunde liegende Forschungsfrage wie folgt: Welche Möglichkeiten der Website-Optimierung tragen zur Verbesserung der Qualität einer Website bzw. eines Webshops bei und wie können diese Maßnahmen zielgerichtet eingesetzt werden? Bisherige Forschungen haben sich bereits intensiv mit den Einflussfaktoren auf die empfundene Website-Qualität auseinandergesetzt. Daher konnte die durchgeführte Literaturrecherche eine umfassende Bandbreite an möglichen Maßnahmen zur Steigerung der Qualität von Websites bzw. Webshops identifizieren. Damit jedoch die Umsetzbarkeit und der zielgerichtete Einsatz näher beleuchtet werden konnten, wurde ein qualitatives Forschungsdesign umgesetzt. Im Rahmen des Forschungsprozesses wurden teil-strukturierte Interviews mit Expert*innen aus den Bereichen des Webshop- Designs, der -Entwicklung und des -Managements durchgeführt. Die Erkenntnisse aus den erhobenen Daten lassen den Schluss zu, dass die konkrete Auswahl und der zielgerichtete Einsatz der Optimierungsmaßnahmen von mehreren Faktoren abhängig sind: Bevor die einzelnen Bereiche zur Optimierung festgelegt werden, sollen die Rahmenbedingungen des Unternehmens und des Webshops analysiert werden. Weiters sollen eine Priorisierung der Optimierungsmaßnahmen sowie eine anschließende Evaluierung des Erfolges die bestmögliche Umsetzung unterstützten. Dieser Ablauf fungiert als Orientierungshilfe und kann dazu beitragen, Maßnahmen zur Steigerung der Webshop-Qualität effizient zu planen, umzusetzen und zu bewerten. Die Berücksichtigung dieser Vorgehensweise ermöglicht, neben einer Optimierung des Benutzererlebnisses, auch eine Verbesserung der Webshop-Performance. In Summe kann dadurch die Zufriedenheit der User*innen positiv beeinflusst werden, was ausschlaggebend für die Einschätzung der Qualität einer Website bzw. eines Webshops ist.
The landscape of consumer buying behaviour has been transformed by the advent of social media, which now plays an integral role in influencing consumer buying decisions. Companies have increasingly recognised the huge economic potential of social media and are attempting to persuade consumers to make purchases through attractive marketing stimuli. This master's thesis examines the influence of social media on online impulse buying behaviour, with a special focus on Instagram, a channel with a substantial user base in Austria. Therefore, the main objective of the research is to systematically investigate and understand the factors that influence the online buying behaviour of Instagram users. The thesis provides a comprehensive analysis of impulse buying, exploring various determinants and their effects within the context of Instagram's online environment. The empirical basis of this study is a survey conducted among Austrian Instagram users aged between 18 and 34, which investigates the interplay of social media advertising, social electronic word-of-mouth, influencer marketing, and online impulse buying intention. The theoretical framework is based on the Stimulus-Organism-Response model, which provides insights into consumer behaviour in an online environment. The thesis employs quantitative research methods and analyses data using descriptive and inferential statistics. It highlights the importance of social media stimuli in creating an environment that encourages impulse buying behaviour. The study's findings indicate that social media advertising on Instagram has a significant impact on online impulse buying intentions. Additionally, social electronic word-of-mouth and influencer marketing also show a positive correlation with online impulse buying intentions, even though to a lesser degree. Furthermore, the study establishes online impulse buying intention as a statistically significant influence on online impulse buying behaviour.
Diese Studie untersucht die Korrelation der Klickintention von personalisierten, gamifizierten Werbebannern und den psychografischen Merkmalen der Nutzer:innen basierend auf der HEXAD-Typologie. Unter Verwendung eines quantitativen Forschungsansatzes mit experimentellem Charakter wurden Daten von 324 Teilnehmer:innen ausgewertet. Es wurde die Beziehung zwischen den spezifischen HEXAD-Typen (Erfolgsorientierte- „Achiever“, Philanthrop:innen- „Philanthropists“, Sozialisierer:innen- „Socialiser“, Freigeister- „Free Spirit“, Spieler:innen- „Player“ und Disruptor:innen- „Disruptor“) und ihrer Neigung, auf entsprechend angepasste Werbebanner zu klicken, untersucht. Die Analyse zeigt, dass die Personalisierung von Werbebannern für die Typen der Spieler:innen und der Sozialisierer:innen signifikant positive Effekte hat. Dabei wurde dem Typus der Spieler:innen eine generell höhere Neigung der Klickintention auf alle Werbebannerkonfigurationen nachgewiesen, was für zukünftige Forschungen, wie auch für die Zielgruppensegmentierung zukünftiger Werbekampagnen, besonders interessant sein kann. Für die übrigen vier Typen konnten keine signifikanten Zusammenhänge festgestellt werden. Diese Erkenntnisse unterstreichen, dass weitere Mechaniken der Gamification in diesem Kontext erforscht werden sollten und andererseits, dass die Bedeutung einer zielgerichteten Personalisierung von Werbeinhalten basierend auf speziellen psychografischen Profilen der Nutzer:innen, um die Werbeeffektivität zu maximieren, bedacht werden sollte. Die Forschungsergebnisse zeigen mögliche Ansätze für die Gestaltung effektiverer Werbestrategien auf, die besonders an dem Typ „Player“ zu Tragen kommen. Die Studie weist auf bestimmte Limitationen hin, die mit der Stichprobe und dem Experiment einhergehen. Daher sollte sich die zukünftige Forschung auf die Untersuchung potenzieller Moderatoren oder Mediatoren konzentrieren, die differenziertere Gamification-Mechanismen in Werbebannern berücksichtigen und zudem auch kulturelle sowie demografische Faktoren einbeziehen.
Social media is no longer a novel phenomenon. Whilst both individuals and companies around the world have been utilising and employing it for over a decade, the intriguing question to ask ourselves is: Does the city or location in which the user resides have a cultural impact on how they use and interact with different social media platforms, particularly from a marketing perspective? This master thesis deals with the question as to whether the socio-cultural sphere of Graz has an influence on the social media marketing consumption of its residents by inquiring into the dynamics and interactions of its generational demographics (i.e. focusing on generations X, Y, and Z). This is effectuated by inquiring particularly on their interactions with the four most popular social media platforms in Austria, namely, Facebook, Instagram, YouTube, and TikTok. This thesis begins with providing definitions for generations X, Y, and Z, followed by depictions and explanations of the selected social media platforms, including an explanation of the social media phenomenon, as well as social media usage among the aforementioned generations, as per supported by the statistics. Subsequently, an attempt was made to define the culture of Austria as well as of Graz, in order to set the scene. Furthermore, greater underlying context was provided with respect to consumer behaviour and the impact of culture on consumption and marketing. The methodology chosen for this master thesis incorporated qualitative research methods, which included focus group discussion and semi-structured interviews, followed in the chapter by a detailed explanation on the data collection and data analysis process. The findings of the qualitative research demonstrated that the socio-cultural sphere of Graz itself can have an impact on the generational usage of social media and their interactions with social media-based marketing practices according to most participants. Further influencing factors are additionally explained in extensive detail. This study further indicated the most used social media platform among all included generations is Instagram as well as several other noteworthy findings.
Einer der herausforderndsten Aspekte bei der Website-Gestaltung liegt darin, die Inhalte so darzustellen, dass sie für die Nutzer*innen angemessen präsentiert werden. Beim Besuch einer Website werden die Inhalte innerhalb weniger Sekunden von den Benutzer*innen gescannt, wobei sie sich eine Meinung darüber bilden, ob sie weiterlesen oder die Seite verlassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Inhalte so zu präsentieren, dass sie von Besucher*innen innerhalb kürzester Zeit erfasst werden können. Mit diesem Thema beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit, wobei der Fokus hauptsachlich auf der Möbelbranche liegt. Diese Branche zeichnet sich vor allem durch ein dynamisches Marktumfeld aus, weshalb die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in diesem Bereich von großer Bedeutung ist. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu beantworten, welche digitalen Content-Formate besonders für den B2B-Webbereich relevant sind. In diesem Zusammenhang wurde folgende Forschungsfrage untersucht: „Wie kann das KANO-Modell angewandt werden, um zu identifizieren, welche digitalen Content-Formate auf Websites von B2B-Nutzer*innen als Basis-, Leistungs- und Begeisterungsmerkmale wahrgenommen werden?“. Für die Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine quantitative Studie durchgeführt, um die Gestaltungsanforderungen an B2B-Websites zu identifizieren. Konkret wurden hierbei digitale Content-Formate analysiert und nach der KANO-Methode klassifiziert. Anhand eines standardisierten Fragebogens wurden die Teilnehmer*innen mittels, funktionaler und dysfunktionaler Fragen, zu ihrer Wahrnehmung über die Präsenz dieser Formate auf einer B2B-Mobelwebsite befragt. An der Befragung nahmen 124Personen aus Osterreich und Deutschland teil, welche in der untersuchten Branchetätig sind. Die Ergebnisse zeigen, dass sieben der analysierten Content-Formate nach der KANO-Methode als unerhebliche Merkmale eingestuft werden. Lediglich das Content-Format Interaktiver-Content konnte als Begeisterungsmerkmal klassifiziert werden. Weitere vertiefende Analysen zeigen jedoch deutlichere Unterschiede in der Wahrnehmung der Formate auf. Auf Basis der gewonnenen Einblicke kann die Gestaltung von Websites in der Möbelbranche zukünftig verbessert werden.
In den letzten Jahren hat sich der Handel stark gewandelt, insbesondere im Bereich des Sporthandels, wo Omnichannel-Konzepte zunehmend an Bedeutung gewinnen. Um eine nahtlose Shopping Experience zu gewährleisten, stehen Sporthändler vor der Herausforderung, ihre Kund*innen auf allen Verkaufskanälen optimal zu erreichen und zu betreuen. Diese Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung einer App als Instrument am Point of Sale (POS), um die Customer Experience im Sporthandel zu verbessern. Durch die digitale Unterstützung am POS können Sporthändler ihre Kund*innen personalisiert ansprechen und gezielt informieren. Die Entscheidung für eine App als Lösung basiert auf der Tatsache, dass mittlerweile die Mehrheit der Bevölkerung im Besitz eines Smartphones ist und dieses ständig bei sich trägt. Durch eine App entsteht die Möglichkeit personalisierter, standortbezogener Push-Benachrichtigungen zu versenden, die es den Kund*innen ermöglichen, relevante Informationen über Produkte und Angebote in Echtzeit zu erhalten. Zudem können Kund*innen mithilfe der App detaillierte Produktinformationen abrufen und die Warenverfügbarkeit überprüfen, was zu einer verbesserten Customer Experience führt. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Implementierung einer solchen App die Customer Experience im Sporthandel erheblich verbessern könnte. Kund*innen fühlen sich besser betreut, da sie gezielt über für sie interessante Produkte informiert werden und gleichzeitig die Flexibilität haben, ihren Einkauf individuell zu gestalten. Dies führt zu einer gesteigerten Kundenbindung und -zufriedenheit, was für Sporthändler in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt von entscheidender Bedeutung ist. Die vorliegende Masterarbeit liefert wertvolle Erkenntnisse für Sporthändler, die ihre Kundenbeziehungen verbessern und die Customer Experience auf ein neues Level heben wollen. Eine App mit Verbindung zur Geschäftsfläche bietet eine vielversprechende Lösung, um den Herausforderungen des modernen Sporthandels gerecht zu werden und eine konkurrenzfähige Positionierung im Markt zu erlangen.
This master’s thesis deals with the development of a social media marketing concept for Vossen in order to increase Vossen’s brand awareness and online-turnover in the United Kingdom. The first chapter describes the characteristics of the home-textile industry by giving insights into the market size and trends.Afterwards, the customer journey is at the centre of the focus. Within this chapter,the term is defined, several customer journey models are presented, and theprocess of customer journey mapping is described. Subsequently, social media marketing is explained in detail. The chapter starts with the definition of social media and social media marketing, provides an overview of the most important objectives that can be achieved with social media marketing and clarifies the importance of content marketing within social media. Afterwards, the different kinds of social media channels such as social networks, media sharing platforms and blogs are explained, and channel selection criteria are presented. The chapter also provides a few insights into social media marketing in the UK and highlights the role of social media within the customer journey. Finally, the challenges and limitations and the controlling of social media activities conclude this chapter.The final chapter within the theoretical part of this thesis is the basis for the socialmedia marketing concept. It explains the most important elements of the analysisof the initial situation, deepens the understanding of social media objectives andexplains the analysis of the target group. Based on this knowledge, strategicdecisions are made, and the action plan is created. The required budget iscalculated based on the measures defined in the action plan and finally, controllingmeasures are implemented to control the success of the company’s social mediaactivities. The practical part starts with the analysis of the initial situation and a qualitative research where the author conducted interviews with 15 experts. Based on these insights and the author’s theoretical knowledge, the social media marketingconcept for Vossen was created.
The world is constantly changing. Companies are forced to be innovative in order to keep up with this continuous evolution and to satisfy customers. AVL List GmbH recognized their customer’s needs and developed a radical innovation. The core business of the company, which operates within the B2B automotive industry, are engine test beds. In order to support the sales of those test beds, AVL invented AVL VR Technology™. It is a radical innovation which allows former 2D plans of a product to be shown in a virtual world. However, the technology as well as the related process is new to this market. Thus, the company does not know how much the customers are willing to pay for the added value of virtual reality. From AVL’s point of view, the project should at least finance itself. Therefore, the aim of the master thesis is the assessment of the customers’ willingness to pay for AVL VR Technology™. This process involves several steps including the measurement of preferences. The result is a customer value map. It depicts the offers of the three main competitors, as well as AVL’s own offer with and without AVL VR Technology™. By means of this map it is possible to identify how much more the customers are willing to pay for the added value of virtual reality. The results of the customer survey indicate a relative quality difference of around 10 percent to the benefit of AVL VR Technology™. Thus, customers perceive a better quality due to the added value of virtual reality. This has an impact on the pricing as well. By means of customer value map it is clearly recognizable that the customers’ willingness to pay for the offer with AVL VR Technology™ increases around 30 percent compared to AVL’s basic offer. Based on those results, three possible price options are determined and discussed. Due to the recommended price structure the company goals can be achieved, and are compliant with the price framework. Furthermore, it is suggested to monitor the three stated KPIs in order to observe the success of AVL VR Technology™ closely.
Contentpepper was founded in 2013 in Germany. Initially, it was dedicated to the digital transformation of publishing houses; however, their focus changed in 2016 when they developed the Contentpepper software as a multi-channel publishing platform. This software evolved into a digital experience platform, and currently, Contentpepper is implementing a Software as a Service (SaaS) realization of this application. Until now, Contentpepper has been operating exclusively in German-speaking countries, but now they are looking to expand their market. This master thesis presents the first steps for Contentpepper’s entry into the English-speaking market by elaborating a market entry concept for the United Kingdom (UK), planned for 2021. This thesis is divided into two parts: theoretical fundamentals and their practical application. The first part offers a theoretical basis for the internationalization of a business-to-business (B2B) service company, the main characteristics of the SaaS industry, and the different elements that build a market entry concept. This last part includes the theoretical context for the internal and external analysis, selection of the market entry mode, and international marketing strategy. The practical part represents an empirical application based on the outcome of the theoretical part, a primary market research and a detailed market entry concept, with a focus on the promotion strategy. The market research is of qualitative nature; fifteen interviews were conducted to understand the British SaaS industry and to gain insights from experts and professionals of this industry about how to enter this market. The information obtained from this research, in combination with an analysis of the industry, the firm and its capabilities, build the basis for the development of the market entry concept. The practical application includes a detailed selection process for the market entry mode, recommended actions for entering the market, a promotion strategy and a full action plan from December 2020 to December 2021. Additionally, this thesis presents a budget for the described market entry, and recommendations to control the process and to measure the success of the market entry.
Brand identity concept with focus on external implementation using the example Commend International
(2019)
The present Master Thesis deals with the development of a brand identity concept and a guideline for the external brand identity implementation for the market-leading telecommunication company Commend International GmbH, based in Salzburg, Austria. The aim of the company is to get a clearly stated brand identity based on the perception of the strongest corporate markets Austria, Germany and United Kingdom. A sub goal is to anchor this brand identity in the minds of existing and new customers. The aim of the Master Thesis is to develop this brand identity as well as an external implementation guideline. The present work is divided into three segments. The first segment presents the initial situation, the problems and challenges, the goals and the literary frame of reference of the work. The second segment is the theoretical background of the work. It provides the basis for the third, practical part and focuses on brand management, brand identity and external communication. Here, the terminology is defined, the high-tech sector is presented, and the effects and challenges of international identity-based brand management are presented. The third chapter deals with the presentation of relevant brand identity approaches, the critical comparison of these and the decision for the most suitable concept for the further course of the present work. External communications and brand controlling are presented and discussed in the last chapters of the theoretical part. After a detailed analysis of the global intercom market and the initial situation, the conducted market research is presented in the practical section. Taking the re-search results into account, an identity-based brand steering wheel was developed in a joint workshop with the company management and the author of the present work. The way in which this developed brand identity can be implemented and controlled across selected communication channels, is finally presented in the external communication guideline as practical recommendations for Commend International’s management.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Key Account Management (KAM)in der Investitionsgüterbranche. Ihr Ziel ist es, ein KAM-Konzept mit dem Fokus Organisation für Bruker Alicona zu erarbeiten. Das zentrale Problem besteht darin, dass Bruker Alicona derzeit weder über eine einheitliche Struktur noch über die geeigneten Prozesse verfügt, um Key Accounts (KA) einheitlich und systematisch betreuen zu können. Im Theorieteil werden Grundlagen der Investitionsgüterbranche und des Key Account Managements erläutert. Das individuelle KAM-Konzept legt zu Beginn fest,wie die KA-Auswahl erfolgen soll. Diese wird mittels einer Vor- und Endauswahlbewerkstelligt, ehe verschiedene Bearbeitungsstrategien beschrieben werden. Des Weiteren gilt es, geeignete KA-Leistungen zu erarbeiten. Im zentralen Teil dieses KAM-Konzepts wird anfangs besonderer Wert auf die Organisationsgestaltung im KAM gelegt. Anschließend wird detailliert auf die Rolle des KAM-Teams eingegangen, ehe die Prozesse im KAM den Abschluss des Fokuskapitels bilden. Einen großen Beitrag zum Erfolg im Umgang mit KAs leistet der KA-Plan. Er stellt ein Instrument dar, wodurch eine maßgeschneiderte KA-Betreuung sichergestellt werden kann. Das Kapitel zur Steuerung im KAM beschreibt verschiedene Controlling-Instrumente bevor abschließend das theoretisch erarbeitete KAM-Konzept dargestellt wird. Im Praxisteil wird in einem ersten Schritt die aktuelle Situation Bruker Aliconas bezüglich KAM erläutert, worauf eine Wettbewerbsanalyse folgt. Darauf aufbauend, erfolgen 15 Tiefeninterviews, woraus eine Auswertung abgeleitet wird, die schließlich in einen SWOT-Katalog mündet, der konkrete Ziele formuliert. Diese bilden die Basis für das individuelle KAM-Konzept Bruker Aliconas. Es beinhaltet die KA-Selektion sowie einen KA-Plan. Nachdem verschiedene strategische KA-Stoßrichtungen in einer Strategy Map dargestellt wurden, erfolgt die Fokussierung auf die Organisation im KAM. Dort erfährt zuerst die Wahl der KAM-Organisationsform eine intensive Betrachtung, bevor Empfehlungen zur Kommunikationsweise innerhalb des KAMs bzw. KAM-Teams gegeben werden. Die KA-Leistungen sind mithilfe eines Leistungspakets veranschaulicht, danach erfolgt eine KA-Steuerung durch ein Kennzahlen-Cockpit. Abschließend sind sämtliche Maßnahmen sowie das dazugehörige Budget zusammengefasst und in einer Kosten-Nutzenmatrix dargestellt, um Bruker Alicona die Implementierung eines strukturierten und professionellen KAMs zu erleichtern.
Energieanbieter stehen vor der Herausforderung, Kundinnen/Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden. Besonders Großkundinnen/-kunden, strombeziehende Gewerbe, weisen hohe Abwanderungstendenzen auf. Begebenheiten, wie die Liberalisierung des österreichischen Strommarktes, die zu einem starken Wettbewerb um Großkundinnen/-kunden geführt haben, sowie das geringe Differenzierungspotenzial des Produktes Strom selbst stellen Energieanbieter vor die Aufgabe, neue Differenzierungsstrategien zu entwickeln, die Kundinnen/Kunden langfristig an ihr Unternehmen binden. Die Energie Graz als ältester Grazer Energieanbieter setzt hier auf Kundenorientierung durch eine hohe Qualität der Leistungen. Die stetig steigende Abwanderungsrate bei Großkundinnen/-kunden stellt das Key Account Management der Energie Graz, das rund 650 Gewerbe mit einem jährlichen Stromverbrauch zwischen 15.000 Kilowattstunden (kWh) und 50 Gigawattstunden (GWh), also insgesamt 50.000.000 kWh, betreut, vor die Aufgabe, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Ziel der Masterarbeit ist die Erstellung eines Konzeptes zur Kundenbindung durch Service Excellence für das Key Account Management der Energie Graz. Dazu wird zuerst die Bedeutung von Kundenbindung für das Key Account Management in der Energiewirtschaft und Service Excellence als Instrument zur Kundenbindung aus einer theoretischen Perspektive betrachtet. Service Excellence ist die Ausrichtung aller Prozesse in der Organisationseinheit auf die Exzellenz ihrer Services. Es wird erarbeitet, wie durch Optimierung der unternehmensinternen Voraussetzungen zum Schaffen exzellenter Services und durch Wissen über die Treiber von Service Excellence Empfinden bei Kundinnen/Kunden ein Service Excellence Fokus erfolgreich eingeführt werden kann. Im praktischen Teil werden im Zuge einer quantitativen Online-Befragung die Kundenerwartungen von Key Accounts der Energie Graz in Bezug auf Kundenbindung und Service Excellence erhoben. Die Ergebnisse dienen gemeinsam mit den Erkenntnissen aus Experten- und Mitarbeiterinterviews als Grundlage für ein Konzept zur Kundenbindung durch Service Excellence im Key Account Management der Energie Graz. Mit diesem Konzept werden Ziele und Strategierichtung sowie ein Maßnahmenplan aus 20 Maßnahmen, priorisiert in einer Kosten-Nutzen-Planung mit entsprechender Erfolgskontrolle, als Empfehlung an den Auftraggeber übergeben.
Today’s fashion e-commerce is becoming increasingly challenging, due to online
pure players and international fashion brands that dominate the market. This situation
is further intensified by the changing consumer behavior, as fashion customers interact with brands through myriad touchpoints and demand an individual address. Therefore, it is not sufficient anymore to distinguish from competition through quality or price – a greater differentiator is needed nowadays. Customer experience management is seen as the future key to customers, as the approach’s aim is it to provide emotional and personalized shopping experiences at single touchpoints and throughout the entire customer journey.To obtain a comprehensive knowledge of how to create holistic online customer experiences in online fashion retail, insights into the market’s specific characteristics and future developments are given first. After investigating the online fashion consumer behavior, the online customer experience construct is presented. This includes various dimensions by which experiences can be created, as well as digital touchpoint and journey analysis. Based on this input, the theoretical part cumulates in an online customer experience concept for international fashion retailers. In the practical part, this concept is applied on the example of HUMANIC. The Austrian footwear retailer is lacking knowledge about how to create seamless online customer experiences in its target markets Austria and Czech Republic. Therefore, a qualitative market research was conducted. The interviews with Austrian and Czech online customers disclosed the critical experience requirements towards the digital touchpoints and revealed the homogeneity of both markets. Based on these findings, the elaboration of HUMANIC’s concept was possible, which is tailored to the persona-specific requirements. Although theory presented numerous experience
creating factors, both cultures can be addressed best with sensory and affective factors, such as multisensory and emotionalized inspirations. Moreover, HUMANIC online customers seem to be highly utilitarian driven. Convenience and the ease of use throughout the entire shopping journey is the key and is therefore a crucial prerequisite for increased experiences. Based on these insights, measures of how to optimize the brand’s digital touchpoints are derived, by which a personaspecific addressing is fostered. This elaborated online customer experience concept makes an essential contribution to the creation of holistic and customer-centered online customer experiences with the brand HUMANIC – the key to customers in this highly competitive market environment.
B2B Costumer Experience
(2019)
ANDRITZ AG is an international technology group providing plants, systems, equipment, and services for various industries. The company is one of the globalmarket leaders in the hydropower business, the pulp and paper industry, the metalworking and steel industries, and in solid/liquid separation in the municipal and industrial segments. The market ANDRITZ AG is operating in is a highly competitive, fragmented and mature market. As business-to-business customers start demanding a better experience, leading companies increasingly put customer experience at the heart of their strategies. In order to make buying for customers easier and create unique customer experiences, marketers need to understand the customers’ purchase journey and identify the most significant customer challenges at each touchpoint throughout their path-topurchase. Touchpoints are the moments of truth: whether customers buy as well as whether they will be loyal is decided at the touchpoints of a company. For this reason, the Pumps division of ANDRITZ AG aims to identify and evaluate the for customers relevant touchpoints, to be able to optimize marketing resource allocation per touchpoint and improve touchpoint effectiveness, to ultimately increase the number of new customers. For this purpose, within the framework of this thesis a touchpoint evaluation tool is developed to provide the ANDRITZ AG Pumps division with a touchpoint evaluation from the customer perspective, allowing to derive action recommendations for the future management of the touchpoints identified. For the evaluation of touchpoints, at least four dimensions need to be examined from the customer point of view: touchpoint awareness, touchpoint importance, touchpoint quality and the touchpoint impact on decision-making. As a basis for the touchpoint evaluation, a primary research was conducted directly involving customers, to find out how they perceive selected touchpoints which were identified in an internal analysis before. As a result, it turned out that the contact to sales representatives is the most important touchpoint and critical moment of truthregarding its influence on purchase decisions throughout all phases of the examinedindustrial customer journey. As personal contact is key, the development of the sales and service team is therefore a critical success factor for the creation of a unique customer experience along industrial customers’ path-to-purchase. As other important touchpoints were mainly online touchpoints, investments in the optimization of the company’s online presence are furthermore suggested.
Die Automobilindustrie steht im Umbruch. Investitionen in Milliarden Höhe werden für neue Technologien ausgegeben. Weitere Trends wie die Digitalisierung und Urbanisierung kommen erschwerend hinzu. Entgegengesetzt diesen Trends versuchen die Automobilhersteller dennoch ihr Image aufzupolieren, um den aktuellen Kundenanforderungen nach Attraktivität, Dynamik und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Ein Weg um das Markenimage positiv in den Köpfen der Kundinnen und Kunden zu besetzten ist der Motorsport. Diese Bühne wird hinsichtlich der Verschiebung technischer Grenzen genutzt, um die Neuentwicklungen, die einen komparativen Wettbewerbsvorteil bedeuten können, zurück in die Serienproduktion zu transferieren. Erfolg im Motorsport zu haben, bedeutet Partnerschaften einzugehen. Im B2B-Geschäft sind Langzeitpartnerschaften üblich. Dennoch ist das B2B-Geschäft und vor allem das Projektgeschäft von Herausforderungen, Schwierigkeiten und Notwendigkeiten gekennzeichnet. Hier gilt der Grundsatz, zuerst das Vertrauen, dann der Geschäftsabschluss. Das Projektgeschäft der AVL List GmbH in Zusammenarbeit mit der Kundschaft ist von Komplexität gekennzeichnet. Erschwerend kommt hinzu, dass das Projektgeschäft nur in Symbiose aus Produkt und Dienstleistungsanteil funktioniert. Der Dienstleistungsanteil ist die wichtigste Ressource im Unternehmen und muss daher sorgfältig über einen Prognosezeitraum geplant werden. Die Planung hängt mit den vom Vertrieb prognostizierten Verkaufsgelegenheiten, erhoben aus dem CRM-System, zusammen. Ungenaue Prognosen führen zu einem Ressourcenmangel und als Folge daraus, können Projekt seitens der Liefertermintreue nicht gehalten werden. Die AVL List GmbH hat sich in einer internen Situationsanalyse die Prognosegenauigkeit des Vertriebs angesehen. Das Resultat liegt abseits der erlaubten Toleranz und fordert Optimierung. Die Kundenbearbeitung durch den Vertrieb erfolgt nach Neil Rackham „Major Account Sales Strategy“. Der Kundenentscheidungszyklus mit seinen Phasen, ist im CRM-System abgebildet. Durch eine qualitative Markforschung sollen neue Entscheidungskriterien pro Phase erhoben werden, die eine verbessere Einschätzung der prognoserelevanten Parameter zulässt. Mit diesen Ergebnissen soll ermöglicht werden, dass zukünftige Projekte im Laufe der Vertriebsarbeit besser für das Unternehmen sichtbar werden und daraus die Ressourcenplanung optimierter erfolgen kann. Für das Unternehmen AVL List GmbH ist die Optimierung des Sales-Forecast-Models gestützt durch das CRM-System ein wichtiger Schritt, um auf der Seite der Lieferanten auf Mengen-kontrakte mit verbesserten Liefer- und Preiskonditionen zurückgreifen zu können.
Dr. Nagler & Company Austria GmbH wurde 2010 in Graz gegründet, um neben dem fachlichen Consulting des deutschen Mutterkonzerns, das technische Consulting sicher zu stellen. Projekte wurden bis dato in Deutschland mithilfe von Empfehlungs-, und Beziehungsmarketing akquiriert. Dr. Nagler & Company Austria GmbH verfolgt seit der Gründung eine klare Wachstumsstrategie und möchte im heimischen, österreichischen Markt in Zukunft stärker vertreten sein, wofür neue Kundschaften akquiriert werden sollen. Die Neukundenakquise stellt im Beratungsgeschäft der Finanzindustrie eine große Herausforderung dar. Neben den sehr komplexen Themenfeldern in einer traditionellen Branche, spielen persönliche Beziehungen und Vertrauen eine große Rolle. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit soll ein Vertriebskonzept erhoben bzw. erarbeitet werden, um in Zukunft Neukundschaften akquirieren zu können. Zielkundschaften sind Banken, Versicherungen und Asset Manager im österreichischen Markt.
Hierzu werden im Theorieteil dieser wissenschaftlichen Arbeit zu Beginn die Besonderheiten des B2B-Marktes erhoben. Anschließend wird der Fokus auf Beratungsleistungen und deren Charakter gelegt. Die theoretische Erhebung von Beratungsleistungen wird mit Hilfe der Leistungslehre nach Werner Engelhardt dargestellt. Besonders das sehr hoch empfundene subjektive Kaufrisiko der Kundschaften und die damit verbundene Reputation wird hierin thematisiert. Im zweiten Abschnitt des Theorieteils wird das Vertriebskonzept von Detroy/Behle/von Hofe anhand des Systems Engineering Ansatzes abgeleitet und dargestellt.
Im praktischen Teil der Arbeit wird mithilfe der durchgeführten Primärmarktforschung
eine ganzheitliche Situationsanalyse durchgeführt, um daraus spezifische Erkenntnisse zum einen für den SWOT-Katalog und zum anderen für die Inhalte des Konzepts zu generieren. Auf Basis der gewonnen Erkenntnisse werden vertriebliche Maßnahmen zur Neukundenakquise erarbeitet, festgelegt und budgetiert. Neben dieser wissenschaftlichen Arbeit liegen Excel-Dokumente vor, welche in weiterer Folge Dr. Nagler & Company Austria GmbH bei der Akquise unterstützen sollen. Abschließend werden vom Autor dieser wissenschaftlichen Arbeit Handlungsempfehlungen gegeben, um die definierten Unternehmensziele zu erreichen.
Die hier vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Konzeptes zur Neukundenakquise für die Fertighausbranche begrenzt auf Österreich und am Beispiel der Firma Haas Fertigbau Holzbauwerk GmbH & Co KG. Die Firma Haas ist ein langjähriges und etabliertes Unternehmen, das unter anderem Fertighäuser in Holzriegelbauweise über Handelsvertreterinnen/Handelsvertreter vertreibt. Durch diesen indirekten Vertriebsweg, der für die Branche hauptsächlich eingesetzt wird, gibt es auch Schwierigkeiten, was die Kenntnis über vertriebliche Aktivitäten der Handelsvertreterinnen/Handelsvertreter angeht. Daneben ist der Fertighausmarkt ein umkämpfter Markt, auf dem eine Preiskampfsituation vorherrschend ist. Um sich gegen die Mitbewerber behaupten und am Markt bestehen zu können, ist es notwendig, eine systematische und zielorientierte Vorgehensweise in der Neukundenakquise zu verfolgen. Hierzu ist eine geeignete Akquisestrategie, um potenzielle Kundin-nen/Kunden vom eigenen Produktangebot zu überzeugen, unabdinglich. Dazu ist die Umsetzung zahlreicher verschiedener Maßnahmen notwendig. Neben der internen Sicht des Unternehmens und den vertrieblichen Gegebenheiten spielt die Sicht der Kundinnen/Kunden (Customer Purchase Journey) eine maßgebende Rolle bei der Neukundenakquise.
Im Theorieteil dieser Masterarbeit wurden alle relevanten Inhalte erarbeitet, die in weiterer Folge für die Erstellung des praktischen Teiles als Grundlage dienen. Zusätzlich wurden im Rahmen des Praxisteils Handelsvertreterinnen/Handelsvertreter sowie Kundinnen/Kunden des Unternehmens in Form von Einzelinterviews befragt - einerseits mit dem Ziel, den Sales Cycle sowie Sales Funnel des Unternehmens zu erheben, andererseits, um das Informations- und Kaufverhalten der Kundinnen/Kunden in Form einer Customer Purchase Journey zu eruieren.
Abschließend wurde bei der Entwicklung des Konzeptes zur Neukundenakquise, neben der Auswahl einer geeigneten Strategie sowie vertriebsunterstützenden Instrumente, der Fokus auf die Maßnahmen inklusive der geplanten Vertriebskosten gelegt.
Bei der Erarbeitung der Maßnahmen wurden die Ergebnisse des theoretischen sowie praktischen Teiles der Arbeit berücksichtigt.
Die Energie Steiermark Kunden GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Energie Steiermark AG mit Sitz in Graz. Zu den Kernaufgaben der Energie Steiermark Kunden GmbH zählen der Vertrieb von Strom, Gas, Energiedienstleistungen sowie Elektromobilität.
Derzeit gibt es in Österreich rund 130 Strom- und 30 Gasanbieter. Seit der Liberalisierung im Jahr 2001 steht es jeder Unternehmung aber auch jeder Privatperson frei, einen beliebigen Energielieferanten zu wählen. Dieser Umstand gepaart mit den unterschiedlichen Preismodellen führt dazu, dass der Energiemarkt, so wie man ihn heute kennt, sehr stark umkämpft ist.
Ein gut strukturiertes Akquisekonzept ist für einen erfolgreichen Energievertrieb demnach unumgänglich. Um diese Herausforderung bewältigen zu können, benötigt die Energie Steiermark Kunden GmbH ein Kundenakquisekonzept, welches auf die speziellen Bedürfnisse der Kund*innen im Geschäftskundensegment abgestimmt ist. Damit dies umgesetzt werden kann, fand im ersten Schritt dieser Masterarbeit eine umfassende theoretische Aufarbeitung der unterschiedlichen Akquisemethoden statt, um anschließend das für die Energie Steiermark Kunden GmbH passende Konzept erarbeiten zu können. Spezifische kund*innenbezogene Informationen, die einen wesentlichen Beitrag zum finalen Akquisekonzept beitragen, konnten im Rahmen von 15 Einzelinterviews gewonnen werden.
Die daraus resultierenden Handlungsempfehlungen leiten sich aus dem zuvor bearbeiteten Theorie- und Praxisteil ab. Das Vertriebskonzept am Beispiel der Energie Steiermark Kunden GmbH beinhaltet alle notwendigen Maßnahmen zur Neu-kund*innenakquise inklusive dem dazu passenden Budgetplan sowie Kontrollmaß-nahmen, die den Erfolg der Akquisekampagne monitoren sollen.
Die Zurich Connect als Online-Vertriebskanal der Zurich Versicherungs Aktiengesellschaft,wird zunehmend von den Herausforderungen begleitet, nicht die gewünschten Quoten zu erzielen. Zudem herrscht ein stagnierender Markt. Ziel diese Arbeit war die Entwicklung eines Vertriebskonzepts, um die Neukundengewinnung zu steigern und somit die Conversion Rate zu optimieren. Die Höhe der Conversion-Rate wird durch viele verschiedene Aspekte beeinflusst, z.B. der Website-Gestaltung, User Experience, des geänderten Online-Kundenverhaltens oder auch durch die Motivation von Website-BesucherInnen. Ein wesentlicher Treiber der Höhe der Conversion Rate bildet dabei auch die Berechnungsgrundlage. Um die Conversion Rate effektiv zu steigern, müssen alle Gegebenheiten genau betrachtet und analysiert werden. Die Neukundengewinnung stellt im Zuge der CR-Optimierung einen bedeutenden Aspekt dar, da im Online-Bereich die persönliche Beratung fehlt und dadurch das Vertrauensempfinden weit niedriger ist. Versicherungsunternehmen müssen dadurch an geeigneten Kundengewinnungsstrategien wie Pull-/Push-Maßnahmen oder auch erhöhte Kundenkontaktpunkte denken. Die Auswahl von entsprechenden Kundenqualifizierungsinstrumenten wie Customer-Lifetime-Value und die Auswahl von Online-Kundenakquisemethoden, stellen dabei wertvolle Elemente dar. Der Trend der Digitalisierung und Vernetzung der Vertriebskanäle ist am Markt zunehmend spürbar, weshalb Omni-Channel-Überlegungen unumgänglich sind. Für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, zur Steigerung der Abschlüsse und um KundInnen in den Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens zu bekommen, sind OCM Annäherungen für das Unternehmen bedeutend. Da sich die Forschungsfragen auf die Wünsche und Motive von potenziellen KundInnen fokussieren, wurde eine qualitative Marktforschung, nach durchgeführtem Best-Practice-Beispiel anhand der Allianz Versicherung, durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten beispielsweise, dass KundInnen auch im Online-Bereich eine persönliche Beratung und die Vernetzung der Vertriebskanäle wünschen würden. Anhand der Ausgangssituation, wurden die Ziele und die Vertriebsstrategie definiert. Maßnahmen zur Website-Performance und - Gestaltung, Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie der Kundenkontaktpunkte wurden im Detail beschrieben und budgetiert. Die Prioritätenreihung zeigt dabei die wichtigsten Umsetzungsmaßnahmen auf.
In unserer westlichen Welt sind wir sozial versorgt, alle Güter des täglichen Bedarfs sind in Fülle vorhanden, Luxuswaren sind verfügbar, die Wahl des richtigen Produkts ist für KonsumentInnen eine Herausforderung. Mit zunehmendem Wohlstand sind ideologische Grundhaltungen und emotionale Impulse mehr und mehr ausschlaggebend für Kaufentscheidungen. Waren sind u.a. über das Internet rund um die Uhr erhältlich, als auch Informationen über Unternehmen einfach abrufbar sind und leicht viral gehen. Als Challenge gestaltet sich die Suche nach qualifizierten MitarbeiterInnen als auch die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen kreative Maßnahmen erfordert. So sind Unternehmen angehalten, eine prägnante Identität zu entwickeln, um aus der Fülle der Angebote wahrgenommen zu werden bzw. als attraktiver Arbeitgeber in Frage zu kommen. Ethische Werte wie Vertrauen, Authentizität, Loyalität und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung haben an Bedeutung gewonnen, da sie mit ihrer Wirkung auf das emotionale Empfinden, die Haltungen und ideologischen Überzeugungen stärker als rationale Überlegungen beeinflussen. Es bedarf der Kommunikation, die als Brücke zwischen Unternehmen und KonsumentInnen Vertrauen aufbaut, Sicherheit vermittelt und kreative Prozesse in Gang setzt. Als reichhaltiges Kommunikationsinstrument kann hierfür Kunstsponsoring strategisch eingesetzt werden. Mit Kunst und über Kunst wird kommuniziert. Die eigene spezifische Unternehmensidentität kann geschärft, gesellschaftliche Verantwortung authentisch demonstriert, die interne Unternehmenskultur positiv gestaltet und den MitarbeiterInnen ein gutes und anspruchsvolles Arbeitsumfeld geboten werden. In der Auseinandersetzung von Kunst mit technikaffinen Unternehmen entstehen, wie aus der empirischen Forschung ersichtlich, anregende innovationstreibende Kooperationen. Die Risiken, die durch das Engagement in Kunstsponsoring entstehen, sind überschaubar und marginal. Im Gegenzug wirkt sich die Entwicklung der Kunstschaffenden, als auch die der Region durch eine erhöhte Nachfrage nach Kunst positiv aus. Die Kluft besteht zwischen den abgeschlossenen Zirkel der Kunstschaffenden und den ökonomisch erfolgsorientierten Unternehmen. Um das Potential von Kunstsponsoring effektiv nutzbar zu machen, bedarf es neuer Möglichkeiten um zueinander zu finden. Womöglich bietet das Web 3.0 mit dem Einsatz von AI als Partnerbörse für Kunst und Unternehmen eine neue Chance.
Die österreichische Abfallwirtschaft erbringt eine Vielzahl von spezifischen Dienstleistungen für die Industrie und ganz allgemein für die Gesellschaft. Die meisten Leistungen werden als selbst-verständlich genommen und erfahren nicht immer den Stellenwert, der ihnen zusteht.
Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche Möglichkeiten und Potenziale die österreichische Abfallwirtschaft nutzen kann, um die Qualität ihrer abfallwirtschaftlichen Dienstleistungen zu verbessern und damit den Stellenwert der Abfallwirtschaft bei der Industrie zu erhöhen. Untersucht wurde, welche Möglichkeiten es zur Qualitätssicherung, Qualitätsmessung und Qualitätssteigerung von Dienstleistungen in der Literatur gibt. Des Weiteren wurde versucht, durch Experteninterviews herauszufinden, welche Methoden in der Praxis von den Unternehmen angewandt werden und welche Erwartungshaltung an die Dienstleistungsqualität und die zukünftige Leistungserbringung seitens der Industrie gestellt wird. Diese Fragestellungen sollen mit Hilfe intensiver Literaturrecherche und leitfadengestützten Experteninterviews aufgearbeitet und beantwortet werden.
Die Fachliteratur bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Qualität von Dienstleistungen zu messen und zu sichern; es gibt eine Vielzahl von Modellen, um die Dienstleistungsqualität der erbrachten Leistungen zu verbessern. In einer Reihe von Dienstleistungsbranchen wird dies auch in der Praxis angewandt. In der Abfallwirtschaftsbranche ist dies nur ansatzweise der Fall. Bis auf den Bereich der Qualitätssicherung, der durch Normzertifizierungsverfahren gut abgedeckt ist, wird wenig unternommen, um die Wünsche von Industriekunden systematisch zu ermitteln, um gezielt neue Dienstleistungen zu entwickeln oder die Qualität von bestehenden Dienstleistungen zu verbessern. Dies hat sich durch die qualitative Forschung gut belegen lassen. Für Unternehmen in der Abfallwirtschaft ergibt sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, ihre Dienstleistungen konkret und systemisch zu entwickeln, die es ihnen ermöglichen, in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und ihren Stellenwert bei Industriekunden zu erhöhen.
Das Thema Digitalisierung begleitet uns in allen Bereichen des privaten und beruflichen Lebens und hat sich in den letzten Jahren zu einem Megatrend entwickelt. Obwohl die Baubranche einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Österreich ist, ist der Digitalisierungsgrad in dieser Branche deutlich niedriger als in anderen Branchen. Konfrontiert durch unterschiedliche Krisen der letzten Jahre, sehen sich Unternehmen im Bereich des Bau- und Baunebengewerbes dazu gezwungen traditionelle Geschäftsmodelle zu überdenken, um auch künftig am Markt bestehen zu können.
Einen vielversprechenden Lösungsweg stellen hier die Digitalisierung und die Nutzung von Plattformtechnologie dar. Aktuelle Zahlen zeigen allerdings, dass im Bereich Bau- und Baunebengewerbe ein deutlicher Aufholbedarf in Bezug auf Digitalisierung besteht. Die Gründe dafür sind vielfältig. Neben finanziellen und strukturellen Problemen wie z.B. einer unzureichenden Infrastruktur in ländlichen Gebieten, sind es vor allem die Besonderheiten der Baubranche, die den Digitalisierungsfortschritt hemmen. Obwohl sich Unternehmer*innen der hohen Relevanz des Themas Digitalisierung bewusst sind, halten diese weiterhin sehr stark an traditionellen Geschäftsmodellen und etablierten Prozessen fest. Digitale Technologien werden daher in der Baubranche bisher nur in geringem Umfang und in vereinzelten Bereichen eingesetzt. Ziel dieser Arbeit ist es, die Nutzung und den Einsatz digitaler Technologien und im Speziellen der Plattformtechnologie im Bau- und Baunebengewerbe und dem B2B-Vertrieb darzustellen und kritisch zu beleuchten. Im empirischen Teil dieser Arbeit soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern Plattformtechnologie den Vertrieb in der Baubranche beeinflusst. Es konnte gezeigt werden, dass eine der größten Herausforderungen in der Digitalisierung der Baubranche die Problematik der unterschiedlich verwendeten Softwarelösungen und Schnittstellen zwischen Professionist*innen ist. Zudem existiert bisher nur wenig Forschung und Erfahrung hinsichtlich der Nutzungs- und Entwicklungspotenziale eine plattformbasierten Vertriebslösung. Das Schaffen einer einheitlichen Plattform für alle Akteur*innen im Bau- und Baunebengewerbe, die die Bedürfnisse aller Beteiligten abbilden kann, könnte die Digitalisierung in der Baubranche maßgeblich vorantreiben und zur Etablierung eines digitalen Ökosystems beitragen und die gesamte Branche aus der Krise
führen.
Das Vertrauen von Konsumentinnen und Konsumenten in Produktkennzeichnungen von Lebensmitteln nimmt aufgrund der steigenden Anzahl von Betrugsfällen und irreführenden Kennzeichnungen kontinuierlich ab. Gleichzeitig sind Konsumentinnen und Konsumenten mit der Anzahl an Kennzeichnungen überfordert. Das Interesse in Blockchain-Technologien ist in den letzten Jahren gestiegen. Auch abseits des Finanzsektors finden sich immer mehr mögliche Einsatzszenarien dieser Technologie. Diese Forschungsarbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz der Blockchain-Technologie im Lebensmittelsektor. Geprüft wird das Interesse an einem System, das es Konsumentinnen und Konsumenten erlaubt, die Herkunft der Rohzutaten sowie Details zu einzelnen Produktionsschritten von Lebensmitteln auf einer öffentlichen Blockchain selbst zu prüfen. Nach einer Literaturanalyse wird in dieser Arbeit ein Technologie-Akzeptanzmodell auf Basis der ‚Unified Theory of Acceptance and Use of Technology‘ vorgeschlagen. Dieses Akzeptanzmodell wird mittels einer Umfrage mit österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten validiert, bevor ein finales Akzeptanzmodell präsentiert wird. Im Rahmen dieser Arbeit konnte bestätigt werden, dass Konsumentinnen und Konsumenten wenig Vertrauen in aktuelle Produktkennzeichnungen haben. Es besteht ein starkes Interesse an einer unabhängigen Lösung zur Prüfung von Lebensmitteln. Über Blockchain-Technologien haben Konsumentinnen und Konsumenten jedoch wenig Wissen. Dies hat zur Folge, dass das vorgestellte System nicht zwangsweise auf dieser Technologie basieren muss, um akzeptiert zu werden. Zukünftige Forschungsarbeiten sollten sich damit beschäftigen, wie die Vorteile dieser Technologie geeignet kommuniziert werden können, um die Nutzungsabsicht weiter zu steigern und dadurch das Vertrauen in die Lebensmittelindustrie zurückzugewinnen.
Social Media Marketing
(2018)
Social media has become a major part of everyday life over the past decade.Social media connects people worldwide and serves as both a means ofcommunication and a source of information. The constant increase in users andcommunication options opens up completely new opportunities for companies to obtain information about target groups and to communicate with them.Of particular interest to companies is the Millennial generation. This generation is one of the top users of Social Media and will develop into a generation with
enormous purchasing power in the next few years. In order to successfully connect to this generation on Social Media, it is indispensable for companies to understand this generation and their behaviour on Social Media. Despite many existing research on Millennials and Social Media, there are hardly
any scientific findings about the gender-specific differences in the usage behaviour of Millennials with content on Social Media.
Based on this background, this master thesis aims to identify where these genderspecific differences can be found and how companies can use these insights for their marketing purposes. Based on the findings of theoretical section of this thesis, certain hypotheses were formulated, which were checked for their empirical
durability. In addition, further assumptions regarding the gender-specific differences of the Millennials on Social Media were empirically examined in order to maximize the findings for companies. The results of the survey show that in some areas there are slightly significant gender-specific differences, but in most cases less significant differences are found.Based on the results of this thesis, a list of recommended actions for companies to optimize their Social Media marketing activities for the generation of Millennials were given.
The French pharmaceutical market is the 5th largest market for human medicines worldwide and hence provides high potential for Stölzle Glass Group. Though the market conditions in France are very challenging, as differentiation from competition through quality or price can hardly be reached in the pharmaceutical glass packaging industry. To reach the company’s growth and awareness target, Stölzle needs a brand positioning concept which differentiates the company from its competitors long-term. Thus, the objective of this master thesis is to develop a B2B brand positioning concept in the French pharmaceutical market.
The first part of this thesis deals with the theoretical background of a brand positioning concept. At the beginning, B2B brand management is described with a special focus on the international pharmaceutical industry. Afterwards, the definition of brand positioning and the five steps of a brand positioning concept are explained. In the first stage, brand positioning objectives and possible positioning strategy approaches are presented. Following that, brand positioning ideas and their requirements are described. Subsequently, the implementation of the brand positioning concept through integrated marketing communication is shown. The final chapter includes strategic and operative controlling measures.
The second part of this thesis includes the practical implementation of the brand positioning. Firstly, an analysis of the BU Pharma and an environmental analysis of the French pharmaceutical market, the target group and the competition are provided. Then, the findings of the primary market research are outlined which have been conducted through a quantitative research. In addition, the results of the image analysis are interpreted separately for the French as well as German/Austrian pharmaceutical market to generate comparative values.
Based on the theoretical part and the internal and external analysis, a brand positioning concept for Stölzle is developed. Four positioning alternatives are created which are evaluated by Marketing and Sales with a value benefit analysis. One positioning alternative is advised for Stölzle which best fulfils the positioning requirements. Subsequently, communication activities are suggested to implement the brand positioning. At the end of this thesis, controlling measures and further recommendations for Stölzle are stated.
Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel „NeukundInnenakquisekonzept für Onlineshops in der Weinbranche – dargestellt am Beispiel der Erzherzog Johann Weine Ehrenhausen-Klöch/Weinkeller und Handels GmbH & Co KG“ stellt für das steirische Unternehmen Erzherzog Johann Weine ein Konzept dar, welches sich auf die NeukundInnenaqkuise für den Onlineshop des Unternehmens konzentriert. Das Unternehmen Erzherzog Johann Weine macht derzeit 94 % seines Umsatzes im B2B-Bereich. Genau im B2B-Bereich jedoch herrschen ein großer Preisdruck und ein Kampf um Listungen. Um nun mehr Umsatz im B2C-Bereich zu erwirtschaften, ist eine systematische, professionelle und zielorientierte Vorgehensweise in der NeukundInnengewinnung essenziell. Hier liegt der Fokus auf KundInnen, die hochpreisige Weine kaufen. Dabei ist eine geeignete Akquisestrategie notwendig, um die potenziellen KundInnen von den Weinen des Unternehmens zu überzeugen und sie letztendlich als KonsumentInnen zu gewinnen. Hierzu ist die Umsetzung vieler Maßnahmen notwendig. Die NeukundInnengewinnung für Onlineshops in der Weinbranche sowie der Aufbau des NeukundInnenakquisekonzepts bilden somit die Basis für den empirischen Teil dieser Masterarbeit. Die im Theorieteil erarbeiteten Erkenntnisse dienen als Basis für den Praxisteil dieser Arbeit. Dieser besteht aus einer Situationsanalyse, welche die KundInnen des Unternehmens, den Wettbewerb, das Marktumfeld und das Unternehmen an sich näher beleuchtet. Im Rahmen einer empirischen Untersuchung wurde die relevante Zielgruppe des Unternehmens (ÖsterreicherInnen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, welche hochpreisige Weine online kaufen) im Hinblick auf KundInnenanforderungen, bevorzugte Vertriebskanäle sowie hinsichtlich deren Kauf- und Informationsverhalten befragt. Anschließend wurde das NeukundInnenakquisekonzept entwickelt. Neben den ausgewählten Strategien und den festgelegten Instrumenten zur KundInnenansprache liegt der Fokus auf den notwendigen Maßnahmen inklusive budgetierter Aktionen, welche zur Umsetzung des Konzeptes erforderlich sind. Die Entwicklung sowie die Erarbeitung des NeukundInnenakquisekonzeptes sollen den Auftraggeber mithilfe eines detaillierten Maßnahmenplanes in der Erreichung der Unternehmensziele unterstützen.
Diese Masterarbeit wurde für die HWE Business Consulting verfasst, es handelt sich dabei um einen Headhunter. Es soll geklärt werden, welche Positionierung für den Markt gewählt werden soll und wie die Zielkunden angesprochen werden können. Offen ist etwa auch, was den Kunden besonders wichtig beim Kauf einer Headhunting Dienstleistung ist und was für die Zufriedenheit von Kunden ausschlaggebend ist. Der Markt präsentiert sich als wenig differenziert und mit einer großen Anzahl von Anbietern. Die HWE hat das Ziel, den Anteil des Umsatzes mit den Zielkunden von aktuell 0% auf 33% vom Gesamtumsatz zu erhöhen. Zusätzlich soll bei den Zielkunden ein ungestützter Bekanntheitsgrad von 100% erreicht werden. Die Masterarbeit hat das Ziel ein Positionierungskonzept mit Fokus auf die Zielkundenakquise zu erstellen. Entscheidend ist, wie es über eine Marke gelingen kann, das von Kunden, bei einer intangiblen Leistung mit einem hohen Anteil an Erfahrungseigenschaften, empfundene Kaufrisiko zu minimieren. Die Positionierung unterscheidet zwischen klassischer und aktiver Positionierung. Daneben können verschiedene Positionierungsstrategien vorgestellt werden, die sich auf der einen Seite daran orientieren, wo das eigene Unternehmen und die Mitbewerber im Positionierungsraum stehen und auf der anderen Seite, welche Marktposition das eigene Unternehmen einnimmt. Des Weiteren werden Möglichkeiten der Ideenfindung gezeigt, so etwa die Positionierung mit einem Attribut oder anhand eines Herstellungsverfahrens. Im Vertrieb ist es wichtig Ressourcen zu bündeln und sich auf die Zielkunden zu fokussieren. Unterstützt werden sollen die Maßnahmen durch ein Controlling, das den Erfolg überprüft. Die Sekundärmarktforschung hebt das Unternehmen epunkt mit klaren Aussagen hervor, von den anderen relevanten Anbietern wagt es niemand, sich abzugrenzen. Das wichtigste Kaufkriterium ist die Markt- und Branchenkenntnis eines Headhunters, daneben sind die Qualität der KandidatInnen und die Auswahlmethode, Faktoren, auf die die Kunden Wert legen. Positionierungsideen wurde zu den Themen Spezialisierung, Dienstleistungsprozess und dem Attribut entwickelt. Die Positionierung auf technische Berufe hat sich durchgesetzt und wird mit dem Slogan „HWE, Ihr Headhunter für Führungskräfte und Spezialisten in der Technik“ verknüpft. Was die Kommunikation betrifft, soll vor allem die Unternehmenswebseite umgestaltet werden. Im Vertrieb wird mit einer Mindestkontaktanzahl für die Zielkunden geplant. Daneben ist es besonders wichtig Kontakte über Networkingveranstaltungen aufzubauen. Festgelegte Controllingmaßnahmen überprüfen die Zielerreichung.
Die Saubermacher Dienstleistungs AG ist ein internationales Entsorgungs- und Recyclingunternehmen in Feldkirchen bei Graz. Das Unternehmen befindet sich in einem Marktumfeld, welches von starkem Wettbewerbs- und Preisdruck geprägt ist. EU-weite Liberalisierungstendenzen führen zu Überkapazitäten am heimischen Entsorgungsmarkt, infolgedessen steigen die Verwertungspreise. Darüber hinaus versuchen MitbewerberInnen mit Niedrigstpreisen KundInnen abzuwerben. Dies führt zu einem Umsatz- und Gewinnrückgang bei der Firma Saubermacher. Durch eine Intensivierung der Kundenbeziehung sollen profitable KundInnen gebunden werden. Das Unternehmen kann jedoch auf Anhieb nicht erkennen, welche KundInnen die höchsten Wertbeiträge zur Unternehmenszielerreichung beisteuern. Aus diesem Grund soll ein Kundenanalysetool entwickelt werden, mit welchem wertvolle Kundenbeziehungen identifiziert und priorisiert werden können. Im Theorieteil werden zunächst die möglichen Kundenbeziehungen in der Abfallwirtschaft erläutert. Je nachdem, über welche Abfälle KundInnen verfügen, werden diese als KundInnen oder als LieferantInnen gesehen. Im Anschluss wird die Bedeutung von Kundenwertmanagement im Vertrieb aufgezeigt und es werden die verschiedenen Komponenten des Kundenwerts dargestellt. Bei den Methoden der Kundenwertermittlung werden ein- und mehrdimensionale sowie ganzheitliche Kundenbewertungsmethoden unterschieden. Für Unternehmen in der Abfallwirtschaft eignen sich mehrdimensionale Methoden, da diese eine Kundenanalyse anhand mehrerer Kriterien ermöglichen. Am Ende des Theorieteils werden geeignete Bearbeitungsstrategien und Maßnahmen aufgezeigt, um den Kundenwert zu erhöhen. Der praktische Teil widmet sich der Entwicklung des Kundenanalysetools. Durch die Durchführung der Fokusgruppen sowie der Experteninterviews konnten tiefe Einblicke gewonnen werden, welche Treiber den Kundenwert der Firma Saubermacher beeinflussen und welche Methode sich zur Analyse von Kundenbeziehungen eignet. Das Kundenanalysetool basiert auf einem Scoringmodell und beinhaltet 19 kundenwertrelevante Kriterien. KundInnen werden anschließend je nach Kundenwert in einem Portfolio positioniert, um geeignete Bearbeitungsmaßnahmen abzuleiten. Das Kundenanalysetool ermöglicht die Identifizierung und Bindung der profitablen KundInnen sowie eine kundenwertgerichtete Ressourcenallokation im Vertrieb.
Die vorliegende Masterarbeit behandelt das Thema Händlerakquise in der KFZ-Branche. Ziel der Arbeit ist die Erstellung eines Vertriebskonzeptes für die Husqvarna Motorcycles GmbH zur KFZ-Händlerakquise in Thailand. Die zentralen Probleme des Unternehmens sind, dass derzeit weder ausreichend „Know-How“ zur Akquise thailändischer Motorradhändler, noch ein klar definiertes Konzept zur systematischen Vorgehensweise bei der Akquise vorhanden sind. Im Theorieteil werden zunächst Grundlagen zum internationalen Vertrieb im B2B mit Fokus auf den indirekten Vertrieb und anschließend der KFZ-Vertrieb thematisiert. In diesem Kapitel wird besonderes Augenmerk auf den KFZ-Händlervertrieb gelegt und auch die Strukturen, Besonderheiten und Merkmale des KFZ-Vertriebes aufgezeigt. Die Inhalte dieser Kapitel unterstreichen die Bedeutung qualifizierter Händler im KFZ-Premiumsegment. Im Folgekapitel werden Grundlagen der Händlerakquise erläutert, Prozesse verschiedener Autoren vorgestellt und eine Auswahl getroffen. Die vorliegende Arbeit fokussiert sich dabei auf die Akquiseschritte der Identifizierung, Ansprache und Qualifizierung. Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Händlerakquise leistet ein Vertriebskonzept, welches durch ein Prozessschema abgebildet werden kann. Die sechs Schritte des dafür gewählten Vertriebskonzeptes werden im zentralen Kapitel des Theorieteils behandelt. Dabei werden Akquise-Strategien, Verfahren zur Qualifizierung von Händlern und dafür benötigte Kriterien vorgestellt und die Gestaltungsmöglichkeiten der drei genannten Akquiseschritte thematisiert. Die aus der Theorie gewonnen Erkenntnisse dienen als Basis für den Praxisteil. Für diesen wurden zwei Workshops sowie Interviews mit 15 ProbandInnen durchgeführt. Die Ergebnisse der Situationsanalyse und Primärforschung münden in einen SWOT-Katalog, welcher konkrete Ziele formuliert. Diese bilden mit den Ergebnissen zur Ausgestaltung der Akquiseschritte, welche im praktischen Konzept grafisch dargestellt werden, die Basis für das individuelle Akquisekonzept der Husqvarna Motorcycles GmbH in Thailand. Abschließend werden alle Maßnahmen, das dazugehörige Budget und Kennzahlen zur Erfolgskontrolle zusammengefasst um Husqvarna Motorcycles eine strukturierte und erfolgreiche Händlerakquise zu ermöglichen. Zusätzliche Handlungsempfehlungen leisten eine Hilfestellung bei der Umsetzung des Konzeptes.
In dieser Arbeit wird ein Marktselektionskonzept für die österreichische B2C Energiebranche (Strom und Erdgas) am Beispiel der Energie Graz GmbH & Co KG erarbeitet.
Im Theorieteil dieser Arbeit wird das Konzept auf einer theoretischen Basis abgeleitet. Dafür sind grundsätzliche Rahmenbedingungen der Energiebranche für den Leser unabdingbar. In weiterer Folge wird sich dem Marktselektionskonzept über die in der Literatur behandelten internationalen Marktselektionen angenähert. Für eine österreichische Marktselektion ist allerdings ein eigenes Verfahren zur Entscheidung des geeignetsten Marktes abzuleiten, da die grundsätzlich zur Auswahl stehenden Alternativen, nämlich die neun Bundesländer, auf natürliche Weise bereits begrenzt sind. Dies führt zu einem speziell für diese Arbeit zugeschnittenen Entscheidungsverfahren, welches über drei Stufen definiert ist. Die erste Stufe bilden alle grundsätzlich in Frage kommenden Märkte. Diese Märkte werden mittels eines Restriktionsverfahrens reduziert. Die zweite Stufe bilden danach die möglichen Alternativen, welche über geeignete Verfahren quantifiziert werden müssen. Damit ein Vergleich der einzelnen Märkte rasch möglich ist, werden die quantifizierten Märkte am Ende in einem Portfolio dargestellt. Für die Quantifizierung und Abbildung im Portfolio werden relevante Kriterien in der Dimension „Marktattraktivität“ und andererseits für die „Relative Wettbewerbsposition“ definiert. Für die Zielgruppe sind die definierten Kriterien nicht gleich wichtig, weswe-gen die Holistische Magnitude Skalierung als geeignetste Variante für die Gewichtung gewählt wurde. Für die Bewertung quantitativer Merkmalsausprägungen wurde das Vektor Modell und für qualitative Merkmalsausprägungen die Holistische Magnitude Skalierung als geeignetste Variante eruiert.
Im Praxisteil wurde das definierte Entscheidungsverfahren angewandt, wobei die Gewichtung, die Bewertung und die Darstellung im Portfolio in einem wiederver-wendbaren Computerprogramm abgebildet wurden. Durch die erhobenen Daten der Primär- und Sekundärmarktforschung konnte das Bundesland Oberösterreich als attraktivster Markt für die Energie Graz GmbH & Co KG definiert werden. Durch die gesetzten Handlungsempfehlungen mit einer dahinterstehenden Kosten/Nutzen Rechnung kann einerseits die relative Wettbewerbsposition im Segment Strom verbessert, andererseits im Segment Erdgas längerfristig gesichert werden.
Instagram is becoming increasingly important for marketing a wedding planner service, as the platform is being used as a source of inspiration from potential customers. Social media is a successful way to increase visibility of a business, demonstrate the expertise as wedding planner and generate new customers. The aim of the research of this thesis is to show which factors contribute to a successful Instagram marketing strategy for an Austrian wedding planner. Therefore, a qualitative study is conducted on the current use of social media by wedding planners. The study utlises semi-structured interviews which are then evaluated using Mayring's content analysis. The outcome is divided into three major categories, which are then interpreted. According to the findings, Instagram and social media have a significant impact on the interaction between consumers and businesses. The core findings revealed that it is necessary to define a clear strategy, provide a high level of engagement with consumers and deliver diverse, high-quality content in order to succeed in the thriving industry. Further research in the field of social media marketing in relation to wedding planner services could examine new social media platforms such as TikTok.
Unternehmen sind aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangels sowie des dynamischen Wettbewerbsumfelds gefordert Mitarbeiter*innen nachhaltig an ihr Unternehmen zu binden. Mitarbeiter*innen der Generation X stellen dabei jene Gruppe dar, die aufgrund ihrer Erfahrung einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Ziel der Unternehmensführung muss es daher sein, Mitarbeiter*innen der Generation X durch gezielte Maßnahmen zu motivieren und dadurch ihre Unternehmensziele zu erreichen. Eine Maßnahme zur Motivationssteigerung stellt die Entwicklung und Einführung eines materiellen Leistungsanreizsystems dar. Ziel dieser Arbeit war zu erforschen, welche materiellen Leistungsanreize bei Finanzdienstleistungsvertriebsmitarbeiter*innen B2C für die Generation X zu einer Leistungssteigerung führen. Aus den theoretischen und empirischen Untersuchungen ging hervor, dass der wichtigste materielle Leistungsanreiz zur Leistungssteigerung für Vertriebsmitarbeiter*innen der Generation X die Geldzuwendung ist. Dienstfahrzeuge für die private Nutzung und der Erhalt von zusätzlichen Urlaubstagen sind weitere materielle Anreize die Vertriebsmitarbeiter*innen besonders motivieren. Durch einen gezielten Einsatz von einem materiellen Leistungsanreizsystem gelingt es Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu generieren, indem erfahrene Vertriebsmitarbeiter*innen aus der Generation X länger an ihr Unternehmen gebunden werden.
Der Einsatz von Technologien im Mode- und Freizeiteinzelhandel nimmt zu und verändert die Art und Weise, wie das Verkaufspersonal arbeitet und die Kundschaft einkauft. Die Kundschaft erwartet sich von einem modernen Einzelhandelsunternehmen ein nahtloses Einkaufserlebnis. Dies mündet in Kundenerlebnis und das wiederum ist eine wichtige Differenzierung zum Wettbewerb. Differenzierung erfolgt nicht nur durch den Einsatz von Technologien am Point of Sale (POS), sondern auch durch das Verkaufspersonal. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass das Verkaufspersonal dementsprechend mit der Technologie am POS vertraut ist und diese akzeptiert und anwendet. Viele Technologien fungieren als Verkaufsunterstützung und tragen zum Erfolg des Unternehmens bei. Ziel dieser Masterarbeit ist es, die Akzeptanz des stationären Verkaufspersonals im Mode- und Freizeiteinzelhandel in Österreich gegenüber den eingesetzten verkaufsunterstützenden Technologien, durch Smartphone und Tablet, am POS zu untersuchen. Eine quantitative online Befragung, auf Basis des Technology Acceptance Modell von Davis (1989) gibt Aufschluss darüber, ob Smartphones und Tablets als Verkaufsunterstützung angenommen oder abgelehnt werden. Des Weiteren zeigen die Ergebnisse, ob externe Faktoren wie Alter oder Position des Verkaufspersonals einen Einfluss auf die Akzeptanz haben.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Thematik des olfaktorischen Marketings. Der Fokus liegt auf der Wirkung von Düften auf die Kaufentscheidung von steirischen Konsument*innen. Durch die besondere Lage im menschlichen Gehirn, in der ein Geruch als Reiz verarbeitet wird, hat ein Duft eine bedeutende Wirkung auf Menschen, die auch bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle spielt. Die Wirkung des Einflusses von Düften wird in der vorliegenden Arbeit am Beispiel des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels, konkret in der Obst und Gemüse Abteilung eines Supermarktes im Rahmen eines Experiments betrachtet. Dabei wird zusätzlich ein Fokus auf die Wirkung eines Duftes auf die Kaufentscheidung von steirischen Konsument*innen bei unterschiedlichen Warengruppen in der Obst und Gemüse Abteilung gelegt. Ebenso befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Wirkung von Düften auf die Kaufentscheidung zu unterschiedlichen Tageszeiten und betrachtet die Auswirkungen unterschiedlicher Intensitäten.
KI-basierte Personalisierung
(2023)
Die Differenzierung vom Wettbewerb in einem sich ständig ändernden Umfeld ist für Unternehmen zunehmend herausfordernd. Neue Technologien und steigende Kund*innenerwartungen erfordern eine genauere Betrachtung der Kund*inneninteraktionen. Künstliche Intelligenz hebt Personalisierung auf die nächste Ebene und vereinfacht das Sammeln von Daten, die für den Aufbau einer besseren Kundenbeziehung genutzt werden können. Trotz der vermehrten wissenschaftlichen Untersuchungen von KI im Marketing, bleibt unklar, wie KI-basierte Personalisierung die Kaufzufriedenheit beeinflusst. Diese Arbeit zielt darauf ab, diese Forschungslücke durch eine Literaturanalyse und eine induktive qualitative Studie zu schließen. Das entwickelte Modell zeigt, dass die KI-Personalisierung je nach den gegebenen Komponenten sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die Kaufzufriedenheit haben kann. Außerdem enthüllt die Forschung, dass einige Unternehmen Kaufzufriedenheit nicht vollständig erfassen und mit anderen Faktoren wie der Kund*innenzufriedenheit gleichsetzen.
Embedded Insurance
(2023)
Embedded Insurance bietet sowohl für Drittanbieter*innen, für den Versicherer selbst als auch für Endkund*innen ein Potenzial, welches zum jetzigen Stand noch nicht ausreichend ausgeschöpft ist. Insbesondere die Intensivierung der Kund*innenbindung zum Versicherungsunternehmen bietet seitens der Versicherer Möglichkeiten die Kund*innenbeziehung weiterauszubauen. Im Rahmen der Masterarbeit wird untersucht, ob der Einsatz von Treueprogrammen seitens der Versicherungsunternehmen zur Intensivierung der Kund*innenbindung beitragen. Im Zuge intensiver Recherchen konnte festgestellt werden, welche Bedeutung das Thema Embedded Insurance im Allgemeinen sowie im Bezug auf die Kund*innenbindung einnimmt und welche weitgehende Wichtigkeit für die Zukunft prognostiziert wird. Die Ergebnisse der quantitativen Erhebung bei Besitzer*innen einer Kreditkarte inkl. Versicherungsschutz zeigen, dass die Aspekte Vertrauen, Image und Treueprogramme einen positiven Einfluss auf den Aufbau einer Kund*innenbindung von seitens der Kund*innen zum Versicherungsunternehmen haben.
Die volatilen Marktgegebenheiten und der steigende Wettbewerbsdruck im B2B-Dienstleistungssektor fordern stetige Verbesserung der Unternehmensprozesse und bieten Potenzial, durch Beschwerdemanagement strategische Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Nach misslungener Leistungserbringung können unzufriedene Kund*innen durch Erreichen von Beschwerdezufriedenheit wieder an das Unternehmen gebunden werden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist, den Beitrag des Vertriebs auf die Beschwerdezufriedenheit anhand des direkten Beschwerdemanagementprozesses im B2B-Dienstleistungssektor zu eruieren. Die Erkenntnisse aus der Literaturrecherche werden um eine empirische Studie in Form von Expert*inneninterviews angereichert. Diese zeigen, dass der Vertrieb in B2B-Dienstleistungsunternehmen, durch eine geschulte, proaktive und offene Kommunikation gegenüber Kund*innen, einen positiven Beitrag zur Beschwerdestimulierung leistet. Es gilt, eine qualifizierte Bündelung von Informationen, Erwartungshaltungen und Prioritäten durchzuführen. Die Sicherstellung der zeitnahen Erledigung, die laufende Informationsübermittlung an Kund*innen sowie die direkte Mitteilung der Beschwerdereaktion stellen den positiven Beitrag des Vertriebs auf die Beschwerdezufriedenheit dar. In Kombination mit bereits bestehenden Ansätzen können nützliche Erkenntnisse für die Wissenschaft und die Managementpraxis geliefert werden.
Balanced Scorecard & OKRs
(2023)
In einem sich ständig verändernden Umfeld ist es für Unternehmen unerlässlich, die eigenen Leistung zu messen und zu verstehen. KPI-Systeme spielen dabei eine entscheidende Rolle. Um folglich schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren zu können, ist der Einsatz agiler Methoden ein wesentlicher Erfolgsfaktor – nicht zuletzt aufgrund der Volatilität und Komplexität des Vertriebs. Ziele und Kennzahlen stärken die Agilität des Vertriebs, vernachlässigen aber die strategische Perspektive eines Kennzahlensystems. Ziel dieser Arbeit ist es, auf Basis von Expert*inneninterviews ein agiles Kennzahlensystem für das Vertriebsmanagement im B2B-Dienstleistungssektor zu entwickeln. In dem entstehenden Modell werden die Perspektiven der Balanced Scorecard mit der OKR-Methode kombiniert, um ein ganzheitliches Performance Measurement System zu entwickeln. Ergänzend dazu werden die erfolgskritischen Leistungsindikatoren von Vertriebsabteilungen im B2B-Dienstleistungssektor berücksichtigt. Die Kombination der beiden Modelle kann wertvolle Perspektiven für Forschung und Managementpraxis liefern.
Der Einfluss von CSR auf das Kaufverhalten bei mass-customized Produkten in der Bekleidungsbranche
(2023)
Die Mode Branche sieht seit den letzten Jahrzehnten einige Trends kommen und gehen. Zwei der Trends erfreuen sich jedoch stetig steigender Beliebtheit. Auf der einen Seite gewinnt das Konzept von Fast Fashion an Bedeutung, also die Beschleunigung des Produktlebenszyklus von Mode, von der Herstellung bis zur Entsorgung. Als Gegentrend kann das vermehrte Achten auf nachhaltige und ökologische Produktion von Kleidung gesehen werden. Zusätzlich wollen Personen so gerne wie nie zuvor ihren Individualismus über Bekleidung ausdrücken. Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Corporate Social Responsibility (CSR) Maßnahmen auf das Kaufverhalten in der Mode Branche mit dem Schwerpunkt auf individualisierter Bekleidung. Ziel ist es, die Einflussfaktoren darzulegen und diese mit Hilfe einer empirischen Untersuchung zu überprüfen. Die Auswertung der erhobenen Daten zeigt, dass es starke persönliche sowie soziale Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidung bei individualisierten Produkten in der Bekleidungsbranche gibt. Insbesondere hat der Bildungsgrad einen erheblichen Einfluss auf die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit. Auch CSR-Maßnahmen und CSR-Kennzeichnungen scheinen einen signifikanten Einfluss auf die Kaufentscheidung zu haben. Zusammenfassend liefert diese Arbeit Hinweise auf die Faktoren, welche beim Kauf von individualisierter Bekleidung ausschlaggebend sein können.
Online-Shopping gewinnt immer mehr an Bedeutung und ist schon eine weit anerkannte und beliebte Möglichkeit, neue Produkte und auch Dienstleistungen zu kaufen. Dahingehend werden dafür auch die Social-Media-Kanäle als Marketingquelle immer mehr benutzt. Meist sind jedoch den Konsument*innen die Einflussfaktoren, durch welche Verbraucher*innen von Influencer*innen bei einer Kaufentscheidung beeinflusst werden, nicht bewusst. Dahingehend wurden als Einflussfaktoren die Glaubwürdigkeit, Vertrauen, die Markenbekanntheit, die emotionale Bindung, das Word-of-Mouth beziehungsweise das electronic Word-of-Mouth, der wahrgenommene Informationswert und der wahrgenommene Einfluss ermittelt. Vor allem anhand einer emotionalen Bindung ist nicht nur eine größere psychologische Nähe beziehungsweise Zugänglichkeit zu den Influencer*innen möglich, sondern auch die Erzeugung von Vertrautheit. Diese Einflussfaktoren wurden anhand eines Online-Fragebogens untersucht. Dabei ergab sich, dass die bedeutendsten Einflussfaktoren die emotionale Bindung und der wahrgenommene Informationswert sind. Der wahrgenommene Einfluss, das Word-of-Mouth und die Kaufintention sollten jedoch nicht vernachlässigt werden.
Die vorliegende Masterarbeit mit dem Titel „Multi Channel Konzept für die 5-Sterne Hotellerie, am Beispiel des Hotels Grand Ferdinand“, stellt ein Vertriebskonzept dar, welches die Anforderungen des Vertriebs über mehrere, verschiedene Vertriebskanäle behandelt und auf die Besonderheiten des Vertriebs von Dienstleistungen, im Besonderen der Hotelleriedienstleistung eingeht. Durch die Marktveränderungen in der Hotellerie und das veränderte KundInnenverhalten ist ein Umdenken in Richtung Mehrkanalvertrieb unverzichtbar und strategisch betrachtet ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Daher ist eine professionelle Vertriebskonzeption über alle Absatzwege hinweg essentiell, um weiterhin am Markt erfolgreich agieren zu können. Multi Channel Management ist die Entwicklung, Gestaltung und Steuerung der Distribution über mindestens zwei parallel genutzten direkten und indirekten Vertriebskanälen. Ziel dabei ist es, die Kanäle so aufeinander abzustimmen, dass Synergien genutzt werden können und Kostenvorteile entstehen. Die Hotelleriedienstleistung bringt Besonderheiten mit sich, die den Vertrieb maßgeblich beeinflussen. Daher ist die Definition der Besonderheiten der Hotellerie für die Erstellung eines Vertriebskonzepts für die Hotellerie wesentlich. Zusätzlich sind die Besonderheiten der Dienstleistung mit ihren Merkmalen zu berücksichtigen, da auch sie Einfluss auf die Kaufentscheidung der KundInnen haben. Auf Grund der erarbeiteten Erkenntnisse im Theorieteil, wurden im praktischen Teil eine entsprechende Situationsanalyse und Marktforschung durchgeführt, um die speziellen Einflussfaktoren auf die Buchungsentscheidung der 5-Sterne BucherInnen zu erfahren. Basierend auf den Ergebnissen, wurde ein Multi Channel Konzept für das Grand Ferdinand definiert und Maßnahmen zur Umsetzung erarbeitet und mit einem Budget hinterlegt. Das Multi Channel Konzept und die entsprechenden Umsetzungsmaßnahmen sollen den Auftraggeber dabei helfen die gesteckten Unternehmensziele zu erreichen und den Erfolg des Hotels Grand Ferdinand unterstützen.
