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Eine zuverlässige Zustandsüberwachung ist eine wichtige Voraussetzung für die vorausschauende Instandhaltung in industriellen Fertigungsumgebungen, doch viele Maschinenkomponenten werden nach wie vor ohne kontinuierliche Überwachung betrieben. Diese Lücke ist besonders relevant für Komponenten von Schaumdosieraggregaten, bei denen unerwartete Ausfälle die Produktion stören und eine systematische Wartungsplanung behindern können. Diese Arbeit befasst sich mit diesen Mängeln, indem sie eine durchgängige Zustandsüberwachungskette entwickelt und validiert, die Vibrationssignale zusammen mit Prozessdaten wie Druck und Temperatur erfasst, diese auf einem Edge-Gerät vorverarbeitet und für eine skalierbare cloudbasierte Analyse vorbereitet. Die Architektur integriert IEPE-Vibrationssensoren mit der strukturierten Erfassung digitaler und analoger Maschinendaten. Alle Signale werden über ein spezielles SPS-Modul zur Zustandsüberwachung erfasst, wodurch eine deterministische Vorverarbeitung, einheitliche Zeitstempel und synchronisierte Datenflüsse gewährleistet sind. Ein zentraler Beitrag ist ein modularer, einsatzunabhängiger Daten Konnektor, der REST- und MQTT-Kommunikation unterstützt und automatisch Asset- und Mapping-Identifikatoren verwaltet, wodurch eine flexible Integration in heterogene industrielle Umgebungen ermöglicht wird. Um eine systematische Bewertung unabhängig von Produktionsbeschränkungen zu ermöglichen, werden synthetische Datensätze generiert, die realistisches Betriebsverhalten, allmähliche Verschlechterungsverläufe und definierte Ausfallmerkmale nachbilden. Ein interaktives Dashboard unterstützt die Zeitreihenprüfung, die Schwellenwertkonfiguration und die automatisierte Ereigniserkennung vor Ort, während die IoT-Cloud-Plattform Senseye eine skalierbare Zeitreihenaufnahme, ein strukturiertes Anlagenmanagement und eine zentralisierte Bewertung von Zustandsentwicklungen ermöglicht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Prototyp heterogene Zustandsüberwachungsdaten zuverlässig erfasst, synchronisiert und überträgt und so eine kohärente Informationsebene schafft, die für diagnostische Bewertungen und zukünftige Vorhersagemodelle geeignet ist. Die Architektur bildet eine technische Grundlage für die Implementierung von Zustandsbewertungen auf Komponentenebene und für die Bewertung der Kompromisse zwischen Edge- und Cloud-Computing. Insgesamt liefert die Arbeit einen übertragbaren und skalierbaren Entwurf für Unternehmen, die den Übergang von reaktiver Wartung zu datengestütztem Reliability Engineering anstreben.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Anforderungen an ein integriertes Condition- und Energiemonitoringsystem und entwickelt auf dieser Basis eine Dashboard-Konzeption für die Cloud-Plattform des Systems ECO Adapt. Ausgehend von einer Analyse der theoretischen Grundlagen werden die Prinzipien von Condition Monitoring und Energy Monitoring dargestellt und im Kontext moderner industrieller Anwendungen erläutert. Aufbauend darauf erfolgt eine systematische Anforderungsanalyse, die sowohl technische als auch organisatorische und nutzerbezogene Aspekte berücksichtigt. Im praktischen Teil der Arbeit wird das System erstmals in Betrieb genommen und an mehreren exemplarischen Anlagen eingesetzt. Dazu gehören Laboruntersuchungen, eine vorgeschädigte Pumpenanlage, eine unauffällige Walzenanlage sowie ein Kompressorsystem für die energetische Bewertung. Die Daten aus den Leistungsaufnahmen werden anschließend in der Cloud visualisiert und bilden die Grundlage für die Bewertung der Systemfunktionalität. Die Analyse zeigt, dass ECO Adapt in der Lage ist, verlässliche Zustands- und Energiedaten zu erfassen und diese strukturiert darzustellen. Die entwickelte Dashboard-Konzeption berücksichtigt unterschiedliche Nutzergruppen und ermöglicht eine klare Trennung sowie Integration von Zustands- und Energiedaten. Die Arbeit verdeutlicht, dass die kombinierte Betrachtung von Condition- und Energiemonitoring erhebliche Potenziale für die Optimierung industrieller Prozesse bietet. Abschließend werden mögliche Weiterentwicklungen des Systems, insbesondere hinsichtlich automatisierter Diagnosefunktionen, KI-gestützter Prognosen und erweiterter Visualisierungsmöglichkeiten, diskutiert.
Die Transformation des Energiesektors ist essenziell für Österreichs Ziel, bis zum Jahr 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien erfordert einen zusätzlichen Lastenausgleich zwischen Stromverbrauch und -erzeugung, wobei Energiespeicherung, insbesondere thermische Speicherung, ein zentrales Element darstellt. Der Aquifer Thermal Energy Storage (ATES) gewinnt als Technologie zur saisonalen Speicherung großer Wärmemengen zunehmend an Bedeutung, ist jedoch in Österreich noch nicht technologisch oder markttechnisch etabliert. Diese Arbeit untersucht die Grundlagen der thermischen Energiespeicherung und der ATES-Technologie mit Schwerpunkt auf ihrer Integration in Fernwärmenetze. Sie bewertet das Potenzial von ATES in einem konkreten Anwendungsfall, anhand des Projektes ATESREF, welches die Implementierung einer solchen Speicherlösung im Raum Fürstenfeld untersucht, unter Verwendung der Modellierungssprache Modelica und der Simulationsumgebung Dymola. Die Arbeit umfasst die Erstellung eines Basismodells des Fernwärmenetzes mit integriertem ATES. Die übergeordneten Ziele des Projektes sind die Bewertung der Machbarkeit der ATES‑Integration, die Ermittlung optimaler Betriebsstrategien sowie die Bewertung der Auswirkungen auf die Effizienz und Nachhaltigkeit des Netzes. Die Ergebnisse der Simulation liefern Erkenntnisse über das thermische Verhalten des ATES-Systems und tragen zur Wissensbasis für den Einsatz von ATES bei, während sie gleichzeitig entscheidende Informationen für Entscheidungen über dessen Rolle in nachhaltigen Energiesystemen liefern und damit die Grundlage für die Erreichung der Ziele des Projektes darstellen.
Der Kooperationspartner erstellt regelmäßig Bewertungsgutachten in denen der Wert eines Unternehmens festgestellt wird. Verwendet man dabei eine DCF-Methode, ist es notwendig einen Diskontierungszinssatz zu ermitteln. Für die Ermittlung des Diskontierungszinssatzes wird auf das CAPM zurückgegriffen. Die Ermittlung des Eigenkapitalzinssatzes folgt der Annahme des CAPM, dass Investor*innen ihr Kapital anstelle des Unternehmens in ein Alternativinvestment investieren. Dieses ist gemäß den Prämissen der Portfoliotheorie von Markowitz bzw. des CAPM ein möglichst breiter Aktienindex. In der Literatur herrscht Uneinigkeit darüber, ob das Alternativinvestment durch einen nationalen, europäischen oder weltweiten Index repräsentiert werden soll. Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, welcher Index für den vorliegenden Fall heranzuziehen ist, und zeigt die Relevanz bzw. Auswirkung der Indexwahl auf den Unternehmenswert. Innerhalb dieser Arbeit wurden Kriterien für die Indexwahl entwickelt. Diese Kriterien sind die Diversifikation, die Rendite, die Volatilität und das Risiko-Rendite-Verhältnis. Als mögliche Referenzindizes wurden 4 Indizes herangezogen: Der ATX als nationaler Index, der EURO STOXX als europäischer Index mit Titeln, die ausschließlich in Euro notieren, der STOXX EUROPE 600 als gesamteuropäischer Index und der MSCI World als weltweiter Index. Es zeigte sich, dass der MSCI World nicht nur jener Index mit der höchsten Diversifikation ist, sondern auch jener Index mit der höchsten Rendite bei gleichzeitig dem geringsten Risiko ist. Die Heranziehung des ATX als Referenzindex führte im vorliegenden Fall zu einem niedrigeren Diskontierungszinssatz. Das ist zurückzuführen auf die geringere Marktrendite und den geringeren Betafaktor. Bei Heranziehung des MSCI World ist der Unternehmenswert um 40 % geringer als beim ATX. Die Heranziehung des ATX als Referenzindex führt zur Gefahr einer Überbewertung des Unternehmens. Da der MSCI World in allen Kriterien die besten Werte aufweist, wurde die Empfehlung ausgesprochen den MSCI World als Referenzindex heranzuziehen. Für die Beurteilung der Fragestellung wurde in dieser Arbeit zuerst eine Literaturrecherche als Methode verwendet. Im weiteren Verlauf wurden statistische Methoden zur Kennzahlenberech-nung als Methode verwendet. Für die Bewertung wurde die WACC-Methode verwendet. Die Frage, welcher Referenzindex für Unternehmensbewertungen herangezogen werden sollte, ist sehr aktuell. Es ist davon auszugehen, dass auch in Zukunft viele Experten sich in Zeitschriften zu diesem Thema äußern werden. Aufgrund der enormen Auswirkung der Wahl des geeigneten Referenzindex ist anzunehmen, dass diese Entscheidung von Bewerter*innen in Zukunft mit sehr viel Bedacht getroffen wird.
Entwicklung und Evaluierung eines intelligenten Edge-Routers auf Basis eines Einplatinencomputers
(2026)
Diese Masterarbeit dokumentiert die Entwicklung eines intelligenten Multi-WAN-Routers auf Basis eines Einplatinencomputers. Ziel ist die Realisierung eines Heimrouters, der mehrere Internetzugänge parallel nutzen und gleichzeitig zentrale Netzwerkdienste bereitstellen kann. Die Motivation liegt in der effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen sowie in der Steigerung von Datendurchsatz und Ausfallsicherheit durch die Kombination verschiedener Internetverbindungen. Im praktischen Teil werden geeignete Hard- und Softwarekomponenten ausgewählt. Als Hardware kommt ein Banana Pi R4 zum Einsatz, auf dem mit dem Betriebssystem OpenWrt ein Load-Balancing über drei Internetzugänge unterschiedlicher Medientypen konfiguriert wurde. Zur Verbesserung der Verteilungsqualität wird im weiteren Verlauf auf OpenMPTCProuter umgestellt, dass eine paketgenaue Lastverteilung ermöglicht. Anschließend wird das System um zusätzliche Netzwerkfunktionen erweitert, darunter VLAN-, VPN-, DMZ und NAS-Funktionalitäten. Durch den Einsatz von OpenMPTCProuter konnte eine Bündelung der Internetzugänge mit einer Effizienz von über 90 % erreicht werden. Abschließend erfolgt eine Bewertung des entwickelten Systems sowie ein Vergleich mit marktüblichen Alternativen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Eigenentwicklung zwar einen hohen Zeitaufwand erfordert, jedoch eine präzise Anpassung an individuelle Anforderungen ermöglicht. Zudem erlaubt die hohe Vielfalt der verfügbaren Schnittstellen, unterschiedliche Zugangstechnologien zu kombinieren und das Heimnetzwerk um zusätzliche Funktionen zu erweitern, ohne das Netzwerk groß umzubauen.
Die autonome Robotik in der Forsttechnik stellt aufgrund des unwegsamen Terrains und der dynamischen Umweltbedingungen hohe Anforderungen an die eingesetzten Sensoren. Standardmethoden wie Light Detection and Ranging (LiDAR), Kameras oder Ultraschallsensoren stoßen insbesondere bei dichtem Unterbewuchs an ihre Grenzen, da diese Hindernisse oft schwer zu detektieren sind. Eine zuverlässige Navigation unter diesen Bedingungen erfordert daher alternative Sensoransätze, die robust und kosteneffizient sind. In dieser Arbeit soll ein kraftsensitives Stoßstangensystem für den mobilen Roboter AgileX Scout entwickelt und getestet werden. Dieses Stoßstangensystem dient als taktiler Sensor, der durch Widerstandsmessung erkennt, ob der Roboter sicher weiterfahren kann oder seine Route anpassen muss. Das entwickelte System soll langfristig ein Bestandteil einer umfassenden autonomen Lösung für die Forstinventur sein. Ein zentrales Ziel ist es, mit dem entwickelten System ein Teilgebiet des Lehrforsts der BOKU autonom zu scannen und daraus einen digitalen Zwilling des Waldstücks zu erstellen. Dabei soll untersucht werden, wie effektiv die kraftsensorbasierte Navigation zur Erfassung forstlicher Bestandsdaten eingesetzt werden kann. Diese Masterarbeit liefert ein funktionsfähiges Konzept für ein kraftsensitives Stoßstangensystem, das eine robuste Navigation autonomer Forstroboter in schwierigem Gelände ermöglicht. Durch die Umsetzung im Lehrforst der BOKU soll gezeigt werden, dass sich die entwickelte Technologie zur autonomen Erfassung von Forststrukturen eignet. Die Forschungsergebnisse sollen die Grundlage für weiterführende Studien zur taktilen Wahrnehmung in der Forstrobotik schaffen und neue Ansätze für kosteneffiziente Sensorik in unstrukturierten Umgebungen liefern.
Laufroboter gewinnen in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen zunehmend an Relevanz. Dabei hängt ihre Einsatzfähigkeit maßgeblich von der Stabilität und Anpassungsfähigkeit ihrer Gangarten ab. Herkömmliche Regelungsstrategien sind jedoch nur begrenzt anpassungsfähig und stoßen in realen Umgebungen rasch an ihre Grenzen. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Simulationsmodells für einen Laufroboter. Dieses Modell soll die Bewegungsabläufe, Kraftwirkungen und Dynamik des Roboters realitätsnah abbilden. Mithilfe dieses Modells soll ein selbstlernender Regler trainiert werden, der die Beinbewegung des Roboters steuert. Dazu wird zunächst ein Teilmodell eines einzelnen Beins erstellt, um ein Gangmuster zu generieren. Daraufhin wird die Gangart des Modells mit einer klassisch berechneten Bewegungsbahn verglichen. Die Bewertung anhand der Bewegungsbahnen des Fußes zeigt, dass der Regler ohne vorgegebenes Gangschema realitätsnahe Bewegungen erzeugen, und auf veränderte Bedingungen eingehen kann. Dies bildet die Grundlage für die Übertragung und Erweiterung des Modells auf echte Laufroboter, die sowohl kommerziell als auch für Bildungs- und Forschungszwecke genutzt werden können.
Diese Masterarbeit behandelt die Modernisierung bestehender Plasmabrennschneidanlagen durch die Entwicklung eines leichteren Portalrahmens zur Steigerung der Leistungsfähigkeit. Viele dieser Anlagen sind seit Jahren im Einsatz und aufgrund ihrer hohen Eigenmasse in Beschleunigung und Schneidgeschwindigkeit begrenzt, was zu erhöhten Prozesszeiten und Betriebskosten führt. Ziel ist es, die Effizienz der Anlage durch eine Reduktion der bewegten Masse und damit eine höhere Beschleunigungsfähigkeit zu erreichen. Dazu werden verschiedene Materialvarianten – Stahl, Aluminium und kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff – hinsichtlich Steifigkeit, Gewicht, Herstellkosten und Umsetzbarkeit verglichen. Auf Basis dieser Bewertung wurde ein Prototyp aus Stahl gefertigt und experimentell untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Erhöhung der Beschleunigung von 4,9 m/s2 (0,5 G) auf 29,43 m/s2 (3 G) die Prozesszeiten deutlich reduziert. Der wirtschaftliche Nutzen hängt jedoch stark vom Schneidverfahren und der Anlagenauslastung ab. Während beim Plasmaschneiden nur geringe Einsparungen erzielt werden, zeigen Laserschneidanlagen ein höheres Potenzial, Grund dafür sind die deutlich höheren Schnittgeschwindigkeiten bei geringen Blechstärken. Insgesamt bestätigt die Arbeit, dass eine gezielte Gewichtsreduktion die Dynamik und Effizienz bestehender Systeme signifikant verbessert und eine Grundlage für die Weiterentwicklung moderner Portalstrukturen bildet.
Die Intralogistik in einem innerbetrieblichen Warenlager besteht aus vielen unterschiedlichen, komplexen Prozessen, welche aufeinander abgestimmt werden müssen, um eine rasche und effiziente Bereitstellung der zugrundeliegenden Aufträge zu gewährleisten. Dafür müssen Kennzahlen in einem Warenlager kontinuierlich überwacht, gesteuert sowie gegebenenfalls an neue Anforderungen und Abläufe angepasst werden, um den Wettbewerbsvorteil am Markt sicherzustellen. Hierfür ist vor allem auch die eingesetzte Software verantwortlich, die den Material- sowie Informationsfluss in einem Warenlager steuert. Auch essenzielle Geschäftsprozesse werden in dieser Software abgebildet. Im stetigen Wandel von neuen Anforderungen, Einflüssen sowie einer kontinuierlichen Anpassung der Software verliert diese jedoch im Laufe der Zeit an Effektivität und an Effizienz. Diese Aspekte stehen in direktem Zusammenhang zur Alterung der bestehenden Softwaresysteme, die für viele Logistikinhaber eine große Herausforderung darstellen. Diese Problematik wirkt sich auf die Wartbarkeit, Erweiterbarkeit aber auch auf die Ausfallsicherheit aus. Schließlich kann daher ein funktionsfähiges Warenlager nicht mehr garantiert werden, wodurch auch die dort anfallenden Kosten kontinuierlich steigen. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Entscheidung im Hinblick auf eine Modernisierung unabkömmlich. Für eine Modernisierung der innerbetrieblichen Steuerungssoftware sind heute jedoch unterschiedliche Ansätze denkbar. Welcher davon im Hinblick auf betriebswirtschaftliche sowie logistische Kennzahlen am besten geeignet ist, soll im Zuge dieser Masterarbeit erörtert werden.
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse der kritischsten Komponente einer Baugruppe, die für den Betrieb der Anlagen des Unternehmens EVG unverzichtbar ist. Anhand dieser Untersuchung sollen Indikatoren für die Implementierung einer präventiv vorausschauenden Instandhaltungsstrategie ermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt einerseits in der Auswahl geeigneter Hardware und andererseits in der Datenanalyse und Anomalieerkennung der erfassten Messdaten. An einer Anlage des Unternehmens EVG wird ein Versuchsaufbau realisiert, um diese Messdaten auf Basis definierter Fahrtmodelle zu erheben und mithilfe statistischer und physikalischer Berechnungen zu untersuchen. Diese Analyse ermöglicht es, jene Indikatoren zu identifizieren, die für die Kategorisierung und Auslösung spezifischer Instandhaltungsmaßnahmen maßgeblich sind. Auf dieser Grundlage können die entsprechenden Tätigkeiten gezielt und vorrausschauend geplant werden, was die Effizienz und Terminbarkeit der In-standhaltungsmaßnahmen verbessern.
Speicherprogrammierbare Steuerung und Sicherheitstechnik für Industrieöfen in der Stahlindustrie
(2026)
Insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausrichtung moderner Produktionsumgebungen auf Industrie 4.0, intelligente Systemintegration und durchgängige Vernetzung erfordern industrielle Kammeröfen hochzuverlässige und sichere Automatisierungslösungen. Viele bestehende Anlagenverfügen jedoch nicht über skalierbare Steuerungskonzepte, die eine fortschrittliche Brennersteuerung, dezentrale Kommunikation sowie validierte funktionale Sicherheit unterstützen. Diese Arbeit adressiert diese Lücke durch die Entwicklung einer umfassenden Steuerungs- und Sicherheitsarchitektur für ein industrielles Kammerofensystem auf Basis der Siemens SIMATIC SPS-Technologie.Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein bestehendes Kammerofen-Automatisierungssystem, das seit 2018zuverlässig betrieben wird, detailliert analysiert. Die dabei gewonnenen Betriebserfahrungen bilden die Grundlage für die Konzeption und Implementierung eines erweiterten, SPS-basierten Automatisierungskonzepts für einen zweiten Kammerofen. Dessen Inbetriebnahme ist für Anfang desnächsten Jahres vorgesehen. Die Systemarchitektur beider Öfen umfasst SPS-CPUs, dezentrale Peripheriemodule und eine Brennersteuerungseinheit sowie weitere Komponenten. Diese sind über die industriellen Kommunikationsprotokolle PROFINET und PROFIBUS miteinander vernetzt. Das Automatisierungskonzept beinhaltet fortgeschrittene Regelungsstrategien, darunter Verbrennungsluftdruck Regelung, Rekuperatoren Regelung und Ofentemperatur Regelung für insgesamt 25 Brenner. Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für den Ofen. Dieses deckt kritische Betriebsphasen wie Vorspülung, Dichtheitsprüfung und Ofen-start gemäß EN 746-2ab. Die Sicherheitsfunktionen wurden unter Verwendung unternehmensinterner SIL-Berechnungen entworfen und validiert, die den relevanten Normen entsprechen Diese Berechnungen wurden abschließend vom TÜV sowie vom Auftraggeber formell freigegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass das vorgeschlagene SPS-basierte Konzept die Betriebssicherheit, die Diagnostikfähigkeit sowie die Normenkonformität erheblich verbessert und eine robuste, zukunftsfähige und mit Industrie 4.0 kompatible Automatisierungslösung für moderne Kammerofensysteme bereitstellt.
Die gesetzliche Einführung von Energiegemeinschaften in Österreich im Jahr 2021 hat neue Möglichkeiten für die gemeinschaftliche Nutzung von Strom und Wärme geschaffen. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der globalen Klimakrise gewinnt die Integration erneuerbarer Energien in Energiegemeinschaften zunehmend an Bedeutung. Dennoch stellt die effiziente Steuerung und Verteilung lokal erzeugter Energie eine zentrale Herausforderung dar, insbesondere wenn individuelle Verbrauchsprofile und gemeinschaftliche Optimierungsziele berücksichtigt werden müssen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Entwicklung eines intelligenten, prädiktiven Lastmanagementsystems, das die Energieflüsse innerhalb einer Energiegemeinschaft optimiert. Hierbei sollen Prognosedaten wie Wetter- und Sonnenprognosen sowie Verbrauchsinformationen genutzt werden, um den Energiebedarf und die Verteilung vorausschauend zu steuern. Ziel ist es, die Eigenverbrauchsquote zu maximieren, die Energiekosten zu senken und überschüssige Energie effizient innerhalb der Gemeinschaft bereitzustellen. Der angestrebte Soll-Zustand umfasst ein dezentrales, vernetztes System, das sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Optimierungsziele berücksichtigt und damit einen Beitrag zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzung erneuerbarer Energien leistet.
Nach wie vor verzeichnet die E-Mobilität einen stark ansteigenden Marktanteil in Europa, sowie im Rest der Welt. Um einen sicheren Umgang mit dieser Technologie gewährleisten zu können, ist es notwendig sich mit sämtlichen Sicherheitsaspekten der E-Mobilität auseinander zu setzen. Wesentlich dabei ist jene Komponente, die den Energieinhalt für den Elektroantrieb und andere Verbraucher bereitstellt, nämlich die Hochvoltbatterie, welche auch als Traktionsbatterie bezeichnet wird. Gerade diese Komponente stellt aufgrund des hohen Energieinhalts eines der größten, wenn nicht das größte Gefahrenpotential der Elektromobilität dar. Um einen speziellen Fehlerfall, nämlich das Kurzschlussverhalten einer Hochvoltbatterie besser analysieren zu können und schon in der Entwicklungsphase sämtliche Sicherheitsmechanismen zu optimieren bzw. zu validieren, hat die hier vorliegende Masterarbeit die Zielsetzung, einen sich beim Unternehmen Green Testing Lab befindlichen Kurzschlussprüfstand technologisch zu optimieren, weiterzuentwickeln und diesen in einer Simulation abzubilden. Dieser Kurzschlussprüfstand dient dazu, um in einer für den Menschen sicheren Umgebung gezielt Kurzschlüsse an Hochvoltbatterien herbeizuführen und die Zuverlässigkeit von darin enthaltenen Sicherungselementen zu erproben. Dazu soll eine geeignete Möglichkeit gefunden werden, um Kurzschlussströme sicher schalten und mit hoher Abtastrate im MHz-Bereich sinnvoll und korrekt erfassen zu können. Ein weiteres wesentliches Ziel ist es, eine Simulation des gesamten Testaufbaus inklusive der zu prüfenden Batterie zu entwickeln, welche es ermöglichen soll bei zukünftigen Tests das Auslöseverhalten bereits im Vorhinein besser abschätzen und somit das Gesamtverhalten besser bewerten zu können. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen zu einer effizienteren Validierung von Batteriesystemen beitragen.
Die manuelle Handhabung großformatiger Chip-Packages (60 mm x 60 mm) bei Infineon verursacht Stillstandszeiten von bis zu 54 Minuten je Los (300 Stück) und bindet Laborpersonal in repetitiven Aufgaben. Unter strengen Restriktionen (Budget ≤ 15 000 €, Portalhöhe 140 mm, Footprint 900 mm x 1 100 mm) fehlt bislang eine systematische Auswahlmethodik. Diese Arbeit kombiniert morphologische Analyse und Cross-Consistency Assessment und verdichtet 3 888 theoretische Konfigurationen zu vier tragfähigen Grundkonzepten. Simple Additive Weighting identifiziert ein Multi-Magazin-Liftsystem als bestbewertete Lösung. Die Validierung erfolgt über einen Lean-Digital-Twin in einer Software-in-the-Loop-Umgebung (CODESYS, Machines Simulator Suite, OPC-UA-Kopplung) mit 13 Testfällen über 90 Minuten. Die CAD-Kollisionsprüfung weist keine geometrischen Kollisionen im CAD-Modell (0 mm³) auf. Die Ergebnisse zeigen, dass die Positioniergenauigkeit sicher eingehalten wird (0,2 mm bei geforderten 0,4 mm). Die Lösung ist innerhalb des Budgetrahmens realisierbar und erfordert lediglich rund 51 % der Budgetobergrenze von 15 000 €. Zudem reduziert sie manuelle, repetitive Tätigkeiten sowie losbedingte Stillstandsanteile. Die daraus resultierenden monetären Einsparungen fallen aufgrund des betrachteten Mengengerüsts moderat aus und führen zu einer mehrjährigen Amortisation. Der zentrale Beitrag der Arbeit ist eine übertragbare Methodik zur systematischen Konzeptauswahl für ressourcenrestriktive Laborautomatisierung in der Halbleiterindustrie. Limitationen ergeben sich aus der Datenbasis: Die Legezeit basiert auf einer Pilotmessung im Labor, und Shopfloor-Einflüsse wurden über konservative Zuschlagsfaktoren modelliert, jedoch nicht feldvalidiert.
Zwischen Werten und Wirkung
(2025)
Die Coaching-Beziehung gilt als einer der zentralen Erfolgsfaktoren im Coaching. Gleichzeitig gewinnt die Bedeutung von Werten im Coaching-Prozess zunehmend an Aufmerksamkeit. Wie sich Wertedynamiken konkret auf die Beziehung zwischen Coach und Coachee auswirken, ist jedoch bislang kaum erforscht. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich daher der Forschungsfrage: „Wie wirken sich Wertedynamiken zwischen Coach und Coachee auf die Coaching-Beziehung aus? “Auf Basis einer Literaturrecherche wurde ein theoretischer Rahmen entwickelt, der die Wertetheorie nach Schwartz, das Konzept der Working Alliance nach Bordin sowie das Modell der kritischen Momente nach De Haan integriert. Diese Perspektiven wurden in einem Sensitizing Concept zusammengeführt, das als analytischer Bezugsrahmen für die empirische Untersuchung diente. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden zehn semi-strukturierte Interviews mit sechs Coaches und vier Coachees geführt und nach der Grounded-Theory-Methodologie ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Vertrauen als zentraler Vermittlungsmechanismus fungiert, über den sich Wertedynamiken auf die Beziehungsqualität auswirken. Es wurden drei charakteristische Verlaufsmuster identifiziert: Bei ähnlichen Werteorientierungen entsteht Vertrauen schnell und stabilisiert die Beziehung. Bei Wertedifferenzen, die professionell bearbeitet werden, kann sich Vertrauen sogar vertiefen. Bei grundlegenden Wertekonflikten hingegen entsteht nicht die erforderliche Vertrauensgrundlage, was zu Abbrüchen führen kann. Diese Erkenntnisse wurden in einem theoretischen Modell zusammengeführt, das die Wirkungsbeziehungen zwischen Werten, Vertrauen und Coaching-Beziehungen abbildet und das ursprüngliche Sensitizing Concept erweitert.
In produzierenden Unternehmen gehören Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP-System) und Computer-Aided-Design-Systeme (CAD-Systeme) zu den unverzichtbaren Bestandteilen des digitalen Produktentstehungsprozesses. CAD-Systeme dienen zur Konstruktion und Entwicklung neuer Produkte, während ERP-Systeme das Management von Ressourcen, die für die Produktion dieses Produktes benötigt werden, übernehmen. Um ein Produkt fertigen zu können, wird es im CAD-System modelliert und anschließend im ERP-System als ERP-Artikel angelegt. Der ERP-Artikel enthält die zentralen Artikelstammdaten wie Abmessungen, Materialien und Fertigungslisten des Produktes. Gerade in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erfolgt die Übergabe der Artikelstammdaten zwischen CAD- und ERP-System immer noch manuell, was den Entwicklungsprozess verlangsamt und die Fehleranfälligkeit beim Erstellen eines ERP-Artikels erhöht. Ziel dieser Arbeit ist daher die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen dem CAD-System Solid Edge und dem ERP-System Abas ERP, die als anwendungsspezifische Erweiterung (Add-in) direkt in Solid Edge integriert wird. Grundlage hierfür ist die Nutzung der Solid-Edge-Application-Programming-Interface (API), über die Modellinformationen automatisiert ausgelesen und für die Erstellung von ERP-Artikeln aufbereitet werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass eine automatisierte CAD/ERP-Integration die Produktentstehungsphase deutlich verkürzt und die Datenqualität verbessert. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass das CAD-System über die API flexibel und unternehmensspezifisch erweitert werden kann.
In der Automatisierungstechnik spielen Akkumulatoren eine zentrale Rolle. Sowohl im industriellen Umfeld als auch bei dem Einsatz von batteriebetriebenen Anwendungen, wie etwa Messgeräten oder kabellosen Endgeräten. Verstärkt kommen hierbei Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren (LiFePO₄) zum Einsatz, die sich durch Langlebigkeit, Zyklenfestigkeit und Temperaturunabhängigkeit auszeichnen. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu ermöglichen, müssen besonders korrektes Laden und Entladen, geeignete Betriebstemperaturen und die Auswirkungen der Alterung auf das Ladeverhalten evaluiert werden. Mit Hilfe von Simulationen können diese Aspekte im Detail untersucht werden, ohne reale Zellen zu benötigen. Dadurch wird eine Effizienzsteigerung, eine Optimierung der Betriebsbedingungen und eine Prognose über zukünftiges Verhalten ermöglicht. Ziel dieser Arbeit ist ein tieferes Verständnis von LiFePO₄-Akkumulatoren. Dafür werden zu Beginn die physikalischen und chemischen Grundlagen beleuchtet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Lade- und Entladeverhalten, der Alterung der Zelle sowie der Rolle der Temperatur während des Ladevorgangs. Darüber hinaus werden wirtschaftliche Aspekte und verschiedene Optionen der Akkumulator Simulation vorgestellt. Mit Hilfe der Programmiersprache Python werden anschließend unterschiedliche Szenarien modelliert und analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Lade- und Entladeverhalten, das mit Messergebnissen an einem realen LiFePO₄-Akkumulator verglichen wird. Zudem wird der Einfluss von verschiedenen Temperaturen und unterschiedlichen Ladezyklenanzahlen mit Hilfe verschiedener Modelle untersucht. Die Ergebnisse werden bewertet, einschließlich Verbesserungsmöglichkeiten, Aussagekraft und Grenzen. Abschließend wird ein Ausblick auf künftige Simulationsmöglichkeiten gegeben, stets mit einem Schwerpunkt auf Akkumulatoren im industriellen Umfeld.
The growing adoption of photovoltaic (PV) systems and battery storage in residential areas presents new challenges in optimizing household energy management. Traditional systems often fail to efficiently coordinate energy flow among PV generation, battery storage, and consumption, especially under variable weather and fluctuating demand. This research aims to develop a simulation-based energy management system that maximizes self-consumption of renewable energy through intelligent control algorithms and smart scheduling. The project includes the creation of a configurable simulation framework to test various system parameters, device configurations, and weather conditions. Key objectives include optimizing energy distribution, scheduling high-power loads, and producing data-driven reports to evaluate system performance over defined timeframes. The theoretical framework explores energy modelling, weather impact, optimization strategies, and the role of model-based engineering. The practical component validates the system using real weather data, simulates household consumption patterns, and benchmarks algorithm performance. This work contributes to the advancement of smart energy systems by offering a scalable solution for increasing renewable energy self-consumption in private households.
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Modellierung und Optimierung eines intelligenten Energiesystems. Das Energiesystem besteht aus einem Einfamilienhaus, einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher und einem Elektrofahrzeug. Die Analyse dieser Komponenten führt zu einer Vielzahl von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Ziel ist es, diese umfassende Datenbasis mithilfe eines KI-basierten Regelungssystems zu verarbeiten und so die Energieflüsse optimal an die jeweiligen Betriebsbedingungen anzupassen. Im theoretischen Teil werden dazu zunächst die Ausgangslage, die technologischen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen der Energieversorgung untersucht. Im weiteren Verlauf werden die wesentlichen Systemkomponenten, darunter Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher detailliert betrachtet und auch Lastprofile sowie Konzepte des Energiemanagements vorgestellt, um deren Funktionsweise und Abhängigkeiten zu analysieren. Danach werden die Modellierung des Energiebedarfs, die Anforderungen an ein Simulationsmodell sowie verschiedene Optimierungsansätze, von klassischen Regelungstechniken bis hin zu KI-basierten Verfahren behandelt. Auf diese Weise werden jeweils praktikable Vorgehensweisen und Lösungen für die Umsetzung ermittelt. Im praktischen Teil liegt der Fokus auf der Entwicklung eines Simulationsmodells, das die einzelnen Komponenten´realitätsgetreu abbildet und zu einem Gesamtsystem zusammenführt. Ein ebenso wichtiger Bestandteil ist die Umsetzung einer Regelung auf Basis von Reinforcement Learning. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass das auf künstlicher Intelligenz basierende System flexibel auf wechselnde Bedingungen reagieren und den Energiefluss im Haushalt effizient koordinieren kann.
Die Zeiterfassung ist bei vielen Unternehmen, vor allem bei jenen in der Branche der Dienstleister und im speziellen bei Beratungshäusern ein essenzieller Bestandteil des Alltags von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Sinne der Transparenz gegenüber der Kundinnen und Kunden können diese erfassten Zeiteinträge im Zuge der Projektabrechnung in Rechnung gestellt werden. Neben dieser externen Offenheit werden die erfassten Zeiten auch intern genutzt, um so beispielsweise dem Projektcontrolling und der Budgetierung zu dienen. Zusätzlich sind Personen daran interessiert, sich selbst hingehend auf ihre Zeiterfassung zu optimieren. Diese Aspekte erfordern von den Angestellten ein hohes Niveau an Genauigkeit und Detailgrad, sowie eine zeitnahe Erfassung ebendieser geleisteten Zeiten. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Mittel aus dem Bereich der Software und künstlichen Intelligenz genutzt werden können, um den Personen diese alltägliche Aufgabe einfacher zu gestalten. Bei einer Literaturrecherche werden die theoretischen Aspekte rund um künstliche Intelligenz und Zeiterfassung im Kontext von Unternehmen beleuchtet. Zur praktischen Überprüfung werden persönliche Aufzeichnungen von sieben Personen, die in einem solchen Dienstleistungsunternehmen angestellt sind, ausgewertet und die Ergebnisse der Untersuchung auf deren Nutzen anhand von Interviews evaluiert. Die Resultate zeigen, dass eine teilweise Automatisierung der Zeiterfassung sowohl gewünscht wird, als auch realisierbar ist, sofern die Arbeitsaufgaben am Computer erledigt werden und dazu entsprechend viele Daten im Hintergrund gesammelt werden.
Einsatz künstlicher Intelligenz zur Echtzeit-Erkennung von Denial of Service-Angriffen in Netzwerken
(2026)
Eine steigende Anzahl kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs)ist von Cyberangriffen bedroht. Die Erkennung solcher Angriffe im Netzwerkverkehr bleibt eine Herausforderung, insbesondere in Umgebungen mit begrenzten Ressourcen. In dieser Masterarbeit wird ein KI-basiertes System zur Erkennung von Cyberangriffen, insbesondere von DoS-Angriffen, vorgeschlagen. Dazu wird ein neuronales Netz mit Open-Source-Daten wie CICIDS2017 sowie selbst erzeugten Daten trainiert und angewendet, um Anomalien im Netzwerkverkehr zu identifizieren, die auf potenzielle Cyberangriffe hindeuten könnten. Das KI-Modell wird mittels der Reinforcement-Learning-Methode trainiert. Das experimentelle Design priorisiert die Umsetzbarkeit mit begrenzten technischen Ressourcen, sodass die Setups ohne industrielle Infrastruktur implementiert werden können. Es werden drei experimentelle Setups implementiert, um die Effektivität des KI-Modells zu testen. Das erste Experiment verwendet eine softwarebasierte Simulation, die synthetischen Netzwerkverkehr erzeugt. Ein proxybasiertes Setup erstellt einen virtuellen Server, Client, Analysator und Requester. Hieraus resultiert eine Simulationsumgebung, welche auf Standard-Consumer-Hardware replizierbar ist und sich zum Testen der Anomalie-Erkennungs-fähigkeiten des neuronalen Netzes eignet. Im zweiten Experiment wird ein hardwarebasierter Ansatz mit drei Laptops durchgeführt: Einer fungiert als Server, der ein herunterladbares PDF hostet, ein anderer simuliert Client-Verkehr einschließlich DoS-Verhalten durch Generierung hochfrequenter Anfragen und der dritte erfasst und analysiert den Verkehr mithilfe des KI-Modells.Im dritten Experiment wird dieses Setup durch Variation der angefragten Webseiten erweitert, wodurch vielfältigere Verkehrsmuster und komplexere Szenarien für das neuronale Netz entstehen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein KI-gestütztes Anomalie-Erkennungssystem mit Standard-Consumer-Hardware entwickeln lässt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Limitationen und das Potenzial dieser Methode und bietet KMUs, die die Implementierung unabhängiger, KI-gestützter Angriffserkennungssysteme anstreben, eine fundierte Grundlage.
In der vorliegenden Arbeit wird der Einsatz von erklärbarer künstlicher Intelligenz (XAI) zur Unterstützung von Predictive-Quality-Anwendungen in industriellen Prozessen untersucht. Ziel ist es, Qualitätsabweichungen frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die Entscheidungsprozesse der KI für Nutzer*innen nachvollziehbar zu gestalten. Es werden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen beim Einsatz von XAI im Produktionsumfeld beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration von Erklärbarkeitsmethoden, die es ermöglichen, die Vorhersagen der KI-Modelle transparent darzustellen und das Vertrauen der Nutzer*innen in die Systeme zu stärken. Dazu wird ein XAI-Analytics-Board entwickelt, das eine benutzerfreundliche Visualisierung der KI-Ergebnisse sowie der zugrunde liegenden Erklärungen bietet. Die Arbeit behandelt dabei Aspekte wie eine intuitive Bedienoberfläche, responsives Design und die effiziente Datenhaltung zur Sicherstellung der Skalierbarkeit und Performance des Systems. Durch den Einsatz von erklärbarer künstlicher Intelligenz in Predictive-Quality-Anwendungen kann die Qualitätssicherung in der Produktion verbessert werden. Gleichzeitig bietet das XAI-Analytics-Board den Nutzer*innen eine verständliche und praxisnahe Möglichkeit, die KI-gestützten Vorhersagen und deren Erklärungen gezielt für Entscheidungsprozesse zu nutzen.
Knowledge management has already been discussed in business literature for several decades, but there are still only a few organizations, which manage their most valuable asset accordingly. The internet is full of pitfalls and mistakes regarding knowledge management initiatives, due to a strong emphasis on IT based knowledge management systems. Especially when acting in today’s dynamic business environment and whenever operating globally, the need for knowledge sharing based on IT tools rises, as personalization approaches can no longer be applied successfully in organizations of a certain scale. Since knowledge management as a basic discipline is essential for an organization to be successful in the global market, this thesis aims to find out, which factors must be considered to successfully implement and run an IT based knowledge base. It should also show additional benefits on how the knowledge base can create a further advantage for an organization by triggering innovation potentials. Therefore, a broad literature review on knowledge management and innovation was conducted to point out influencing factors for a successful implementation and a beneficial use of an IT based knowledge base. Furthermore, an overview of types of innovation and best practices examples is provided, where knowledge bases are already acting as a trigger for innovation. Subsequently a knowledge base is conceptualized for the business case of an internationally operating intralogistics software provider, which is checked for applicability by experts in several interviews. The focus hereby is not only on the increase of efficiency concerning operations, but the identification of innovation potential derived directly from the knowledge base. By describing a collaborative platform for the organization, the weakest link in knowledge management, namely the link between IT tools and employees should be improved. The introduction of an overarching knowledge base will trigger a cultural change within the company thus confirming the research results, which illustrate a wide variety of organizational framework conditions to guarantee the success of such a knowledge platform. Therefore, the recommended actions state that the support by the top management team has to be ensured and that prior to the implementation the organizational definitions and decisions need to be recorded and communicated clearly to all the persons concerned. The lack of such organizational framework conditions inevitably results in a failure of the tool itself. If, on the contrary, these organizational framework conditions are addressed correctly, the knowledgebase can generate an immeasurable value for the company, which will lead to the long-term success of the organization.
Um den Wettbewerbsvorteil eines technologischen Unternehmens nachhaltig zu steigern bzw. zu schützen ist es essentiell, über technologische Entwicklungen im Bilde zu sein um auf diese frühzeitig reagieren zu können. Aus dieser Motivation heraus werden für die TDK Electronics Group entsprechende Maßnahmen gesetzt, um diesen Wettbewerbsvorteil weiterhin zu verstärken. Die TDK Electronics Group agiert international im schnelllebigen Bereich der elektronischen Bauteile und Systeme. Der Bedarf sowie die Anforderungen an diese Art von Produkten steigen stetig und werden besonders stark von technologischen Entwicklungen geprägt. Dadurch ist die rechtzeitige Identizierung und Interpretation von technologischen Diskontinuitäten essentiell, um keine Zeit in Vergleich zu Wettbewerbern zu verlieren. Ein Technologiefrüherkennungsprozess soll helfen, frühzeitig auf neue Technologien aufmerksam zu werden, um die Chancen dieser nutzen zu können sowie die Gefahr von Wettbewerbern überholt zu werden zu minimieren. Der Technologiefrüherkennungsprozess besteht aus einem Prozessmodell, das mit ausgewählten Methoden ausgestattet ist, um die Anforderungen des Unternehmens bestmöglich erreichen zu können. Dieser Prozess soll helfen, eine negative Erfolgsniveau-Risikobereitschafts-Korrelation innerhalb des Unternehmens zu vermeiden sowie einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Strategische Initiativen und -Projekte sind von zentraler Bedeutung für den langfristigen Erfolg der Unternehmen. Insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung für die unternehmerische Überlebensfähigkeit ist es daher unerlässlich, diese auf deren Wirksamkeit und Durchführbarkeit zu bewerten. Ein klarer strategischer Fokus als auch die strategiebasierte Auswahl, Koordination und Priorisierung strategischer Projekte und Initiativen, die die langfristige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel haben, stellen sicher, dass die entsprechenden unternehmerischen Ressourcen effektiv und effizient eingesetzt werden und hierdurch das gesamte Potenzial des strategischen Vorhabens freigesetzt wird. Das Ziel der Masterarbeit ist es, operative Tools für die ANDRITZ AG vorzustellen, durch welche der Strategie-Fit von Lean- und Innovationsinitiativen effizient überprüft und diese innerhalb eines Lean Management-Innovation Management-Portfolios priorisiert werden können. Als Ergebnis der Arbeit wird ein geeignetes Framework von operativen Tools vorgestellt, das sich durch Effizienz und Praktikabilität auszeichnet und auf betriebsinterne strategische Projekte und -Initiativen anwendbar ist. Hierfür wird im Rahmen des Theorieteils ein theoriebasiertes Modell entwickelt und vorgestellt, das in weiterer Folge im Zuge des Praxisteils anhand von Experten Workshops auf die Spezifika der ANDRITZ AG modifiziert wird.
Due to the growing interest of consumers in activist topics and social responsibility, brands are increasingly incorporating these aspects into their strategies. Social media has become a crucial tool for spreading activist messages, yet little research has explored the role of sponsorship in this context. Therefore, this study investigates the impact of sponsorship on the effectiveness of environmental brand activism messages in user-generated content. A quantitative online survey was conducted, and data were analyzed using the Hayes’ PROCESS model. Additional insights were gained through an exploratory analysis. The findings reveal that perceived influencer authenticity mediates the relationship between influencer-cause fit and user engagement, but only in the context of sponsored user-generated content. This suggests that authenticity plays a key role in the effectiveness of sponsored brand activism campaigns. However, sponsorship disclosure does not moderate the relationship between the influencer-cause fit and perceived authenticity. With these findings, the study contributes to Congruence Theory and provides impulses for future research on Persuasion Knowledge Theory by highlighting the effects of sponsorship on engagement. Form a managerial perspective, the results emphasize the importance of carefully selecting cooperation partners to ensure a strong influencer causefit and enhance perceived authenticity. Future research should further emphasize the role of influencer authenticity and user engagement in sponsored environmental brand activism content.
Das Kaufverhalten im Einrichtungshandel hat sich durch den Einfluss des technischen Fortschritts in den letzten Jahren verändert. Kunden drängen vermehrt zu elektronisch unterstützten Einkaufshilfen, wie z. B. eines Webshops, zu mobilen Applikationen und digitalen Online-Einrichtungsplanern. Durch den Anstieg der Online-Einkäufe und der Umsatzverschiebung von stationär im Einrichtungshaus gekauften Produkten hin zum Online-Kanal, kommt es vermehrt zu Rücksendungen von Produkten. Diese Rücksendungen verursachen im Schnitt 15 Euro an Kosten und sind ertragschmälernd für die Händler. Nur jene Händler, die eine zufriedenstellende Abwicklung von Retouren aus der Sicht des Kunden anbieten können, werden zukünftig wettbewerbsfähig sein. Das Unternehmen IKEA Österreich, welches mit einem Multichannel-Vertriebssystem am Einrichtungsmarkt tätig ist, steht vor der Herausforderung diese Kundenerwartungshaltung im After-Sales Bereich des Online-Kanals zu erfüllen. Ziel der Masterarbeit ist die Konzeptionierung eines kundenorientierten Multichannel-Return-Management Konzepts. Durch ein effizientes und kundenorientiertes Retourenmanagement sollen Kosten eingespart und die Kundenzufriedenheit maximiert werden.Im theoretischen Teil werden zu Beginn Multichannel-Retailing-Systeme und deren Bedeutung im Möbelvertrieb vorgestellt. Anschließend werden retourenbezogene Kundenanforderungen sowie Prozesse, Entscheidungskriterien und Strategien des Retourenmanagements beschrieben. Teilbereiche, welches ein Multichannel-Return-Management Konzept beinhalten muss, werden abschließend im theoretischen Teil aufgezeigt. Eine Situationsanalyse, welche sich in eine interne, externe und Kundenanalyse gliedert, bildet gemeinsam mit dem theoretischen Teil die Basis für die praktische Konzeptionierung des Multichannel-Return-Management Konzepts für IKEA Österreich. Eine quantitative Primärmarktforschung im Zuge von telefonisch geführten Kundenbefragungen half bei der statistischen Ableitung von Einstellungen und Meinungen von IKEA E-Commerce-Kunden. Beginnend mit der Festlegung von Zielen und Strategien, über die Definition von Maßnahmebündeln, für die zuvor erarbeitete strategische Stoßrichtung, endet die Masterarbeit mit einer Priorisierung der Maßnahmen und dem erforderlichen Implementierungsbudget in einer Handlungsempfehlung für das Unternehmen IKEA Österreich.
Hintergrund: Durch seinen disruptiven Charakter prägt das Internet der Dinge (IoT) gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen und findet seinen Einsatz in den verschiedensten Lebensbereichen. Auch das eigene Zuhause lässt sich durch IoT-basierte Anwendungen zu einem Smart Home umfunktionieren, welches seinen Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Komfort, Sicherheit sowie eine nachhaltigere Lebensweise ermöglicht. Trotz der genannten Möglichkeiten, welches ein smartes Wohnkonzept eröffnet, hat der Smart Home-Markt noch nicht die gewünschte Durchdringung erreicht. Konsumentinnen und Konsumenten stehen diesen Services noch mit Zurückhaltung gegenüber, was das Marktwachstum und die Weiterentwicklung dieser innovativen Technologien hemmt. Ziel: Diese Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, Motive und Barrieren wie Kompatibilität, Komplexität, Relativer Vorteil, wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit und wahrgenommene Nützlichkeit bezüglich der konsumentenseitigen Adoption von SmartHome-Services zu untersuchen. Methode: Zu diesem Zweck wurde eine quantitative Datenerhebung in Form einer Online-Befragung durchgeführt. Die 159 bereinigten Antworten wurden anschließend mithilfe einer multiplen linearen Regressionsanalyse untersucht, um die vorabformulierten Hypothesen signifikant zu bestätigen oder zu widerlegen. Conclusio: Die Analyse hat dabei ergeben, dass Faktoren wie Kompatibilität, Relativer Vorteil, wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit und wahrgenommene Nützlichkeit die Adoptionsabsicht begünstigen könnten. Demgegenüber wirkt sich die Determinante Komplexität negativ auf die Übernahme von Smart Home-Services aus und stellt somit eine wesentliche Barriere dar.
N.at is a full-line mail-order and e-commerce company based in Graz, Austria. The company experiences saturation in the home market AT and expects further growth by expanding the online shopping club to CZ. The company aims to enter the market by the end of 2017, reaching a market share of 10% (5,54 Million Euro) in 2019. The break down of borders, increase of competition and customer empowerment forces SME companies with internationalisation ambitions to particularly evaluate e-market specifics: customer behaviour within the Age of You, established quasi standards, initial investments to meet standards and long-term investment to remain competitive.CZ is the most well developed e-commerce market in CEE and does not obtain any e-business specific barriers or limitations. Due to market size, country specific substitutes and competitive situation CZ is promising, but also challenging. Thus entrants shall evaluate current competitiveness in order to detect insufficiencies. Experts rated shop-attraction and selling-proposition (USP definition, branding and positioning), as well as social targeting and societing as the most important success factors for online shopping clubs. Within the internal analysis of neckermann.at sever insufficiencies in these success factors have been detected. Thus the company shall revise the social media strategy, community orientation, USP definition, positioning and branding before internationalising. The market entry mode for n.at shall be direct export, as the company requests to obtain high power level, low investment intensity and easy withdrawal possibilities. After establishing competitive USPs the company shall obtain the cost leadership strategy with added value along the process chain, to decrease transactional costs for customers and define differentiation potential to competitors. Due to centralisation concerns of the company, the distributional setup shall be built along the warehouse in Graz, which handles orders and returns, delivered to CZ with logistic partners. In communication the company shall stick to three channels max: SEA/SEO, Facebook and newsletter. The investment shall be spread onto the channels according to the sequence the company is in. Finally Slovenia, Poland and Slovakia could be additional markets to enter if CZ was successful.
Vertriebsorientiertes Markenarchitektur-Konzept für Weinprodukte anhand des Weinguts J. Heinrich
(2017)
Am österreichischen Weinmarkt herrscht durch die hohe Anzahl an WeinproduzentInnen ein starker Wettbewerbsdruck. Viele WinzerInnen versuchen daher mit ihren Weinmarken möglichst viele Absatzkanäle zu bedienen, um dadurch rasch Bekanntheit und Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Jedoch können nicht alle Marken eines Weinunternehmens über beliebig viele und unterschiedliche Absatzkanäle angeboten werden, da hierbei Absatzkanalkonflikte auftreten können. Diese können wiederum dazu führen, dass relevante VertriebspartnerInnen die Listung der Marken verweigern oder bereits gelistete Marken wieder aus dem Sortiment entfernen. Besonders oft und intensiv treten diese Konflikte zwischen Kanälen des Qualitätshandels (Vinotheken, gehobene Gastronomie und auch Fachhandel) und des Massenhandels (Lebensmitteleinzelhandel, mittlere Gastronomie und Online-Vertrieb) auf. Für WinzerInnen ist es daher bedeutsam, sich für eine dieser beiden Richtungen zu entscheiden und die Marken entsprechend innerhalb der Markenarchitektur entsprechend der Bedürfnisse der Vertriebsziele anzuordnen. Ebenfalls kann durch ein optimal ausgestaltetes Markenportfolio die Möglichkeit gegeben sein, beide Vertriebskanal-Richtungen gleichzeitig zu bedienen, sofern die Marken entsprechend getrennt oder kombiniert werden. Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit der optimalen Ausgestaltung einer Markenarchitektur für Weinbetriebe aus Vertriebssicht. Hierzu wurde zunächst eine theoretische Basis anhand relevanter Markenarchitekturmodelle geschaffen und diese in Kombination mit den vertriebsbezogenen Bedürfnissen eines Unternehmens gebracht. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse aus Sekundär- und Primärmarktforschung wurde daraus ein vertriebsgerichtetes Markenarchitekturkonzept für das Weingut J. Heinrich erstellt. Durch die Umsetzung dieses Konzeptes ist für das Unternehmen ein nachhaltiger Marken- und Vertriebserfolg am österreichischen Weinmarkt zu erwarten.
AVL is the world's largest independent company for the development of powertrain systems with internal combustion engines as well as instrumentation and test systems. It is a notable supplier in the automotive industry and an important research partner, nationally as well as internationally. The success of the company is driven by numerous innovations and product developments of the AVL workforce. This pioneering spirit already goes back to the founder Prof. Dr. Hans List and is today conveyed by the CEO Prof. Dr. h.c. Helmut List too. The company states corporate values - pioneering spirit, customer orientation, problem solving competence, responsibility and independence- to master daily challenges and to provide optimum solutions for customers. The AVL brand grew with the success and global expansion of the company, which entailed deficits in consistent global branding. Branding gains more and more importance among B2B companies in order to remain or become market leader, which is challenging under the current dynamic market conditions. An important key to success is the commitment to the brand by employees. Therefore, this master thesis deals with the development of a clearly stated brand identity for AVL and further the internal anchoring of brand identity values. The theoretical part, firstly, outlines definitions and fundamentals of identity based brand management in B2B and related challenges for globally operating companies. Further, a brand identity development chapter provides an overview of applicable brand identity approaches and the deduction process that is based on the brand steering wheel by Esch. Lastly, internal implementation of a target identity is covered with regard to ways of internal communication, implementation process steps, measures and the importance of the commitment by the board and executive managers of all levels. The practical part of the thesis, containing secondary and primary research, provides an overview of current market situation and actual perceptions of the AVL brand from internal and external perspective. Based on the research results and on the basis of the deduction process by Esch a target AVL brand identity is deduced. An internal implementation guideline for AVL, including recommended measures, a budget proposal and controlling measures complete the master thesis.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Key Account Management in der Papier- und Zellstoffindustrie. Das Ziel der Arbeit ist es, ein Key Account Management Konzept für die Sappi Europe SA (Sappi) zu erstellen. Die zentralen Herausforderungen bestehen darin, dass ein maßgeschneiderter Selektionsprozess, individuelle Leistungspakete, ein passendes Jobprofil für einen Key Account Manager sowie ein strukturiertes Beziehungsmanagement integriert werden. Der Literaturteil umfasst eine allgemeine Definition des Industriegütermarketings, welche dann in die spezifischen Themen der Arbeit, das Produktgeschäft nach Backhaus im Hinblick auf die innovativen Leistungsangebote und die Begrifflichkeiten des Key Account Managements, münden. Damit ein passendes Konzepterarbeitet werden kann, werden Key Account Management Konzepte aus der Literaturverglichen und die spezifischen Bausteine auf die Abgrenzungen in der Arbeit abgestimmt. Resultierend daraus wird als Fazit des Theorieteiles ein konkretes Key Account Management Konzept für die Arbeit im Produktgeschäft für den Vertrieb von innovativen Leistungsangeboten an Bestandskunden entwickelt. Die Erkenntnisse aus dem Theorieteil fließen als Basiswissen in den Praxisteil ein. Im Praxisteil folgt eine Situationsanalyse von Sappi. Eine externe und interne Unternehmensanalysesollen den Ist-Zustand des Unternehmens darstellen und eventuelle Informationsdefizite aufzeigen. Anschließend daran wird die qualitative Marktforschung durchgeführt. Im Zuge derer werden 16 Experteninterviews mit Key Accounts und Key Account ManagerInnen durchgeführt. Anhand dieser Analysen wird ein integrierter SWOT-Katalog erstellt. Auf Basis dieser Situationsanalyse und der durchgeführten Marktforschung wird dann das in der Theorie erarbeitete Key Account Management Konzept in der Praxis auf die Sappi zugeschnitten. Als Abschluss runden die Umsetzungsempfehlungen des Konzepts mit den konkreten Handlungsempfehlungen für die Sappi sowie das persönliche Resümee die Arbeit ab.
Die Anforderungen an Abschlussprüfungen steigen kontinuierlich und werden durch publik gewordene Bilanzskandale weiter vorangetrieben. Um trotz des vermehrten Aufwandes eine qualitativ hochwertige Prüfungsdurchführung gewährleisten zu können, müssen Prüfungsbetriebe die Effizienz in der Abwicklung von Jahresabschlussprüfungen steigern. Als übergeordnete Problemstellung ergibt sich dadurch die Frage, wie ein Prüfprogramm zur Durchführung einer effizienten Abschlussprüfung ausgestaltet sein muss, um in der zur Verfügung stehenden Zeit eine risikoorientierte Abschlussprüfung abwickeln und etwaige Fehldarstellungen schneller identifizieren zu können. Die Arbeit beschäftigt sich mit den erhöhten Risiken bei der Vorratsprüfung und das Ziel ist eine effizientere Prüfungsdurchführung bei gleichzeitiger Erhöhung der Prüfungsqualität. Im Zuge der Arbeit gilt es deshalb zu eruieren, welche Risiken bei Abschlussprüfungen bestehen und mit welchen Prüfungshandlungen diese geprüft werden. Um ein weiteres Verständnis über die Risiken im Vorratsvermögen zu erlangen, wurden Experteninterviews mit Mitarbeitenden der Prüfungsabteilung des Kooperationspartners und Personen von geprüften Unternehmen durch-geführt. Die daraus erlangten Erkenntnisse umfassen erhöhte Risiken in komplexeren Unternehmensstrukturen sowie neue Chancen und Risiken im Einsatz von IT-gestützten Prüfungshandlungen. Zusammen mit durchgeführten Fehleranalysen vergangener Jahresabschlussprüfungen, welche Erkenntnisse hinsichtlich Fehleridentifikation und Häufigkeiten aufzeigen, wird im Prüfungstool dem Planungsprozess und der Risikobeurteilung zukünftig eine höhere Beachtung geschenkt. Die umfassenden Erkenntnisse münden in einem Prüfprogramm, das in Abhängigkeit der ermittelten kombinierten Risiken nur ausgewählte Prüfungsfragen zur Bearbeitung vorschlägt und eine Prüfung von nicht erforderlichen Teilbereichen verhindert. Um weitere Effizienzsteigerungen im Prüfprogramm zu implementieren, erfolgt im Rahmen der Beantwortung der einzelnen Prüfungs-fragen die Dokumentation der durchgeführten Prüfungshandlungen. Im erstellten Prüfprogramm werden alle dokumentierten Stichproben zusammengefasst und geprüft, ob zusätzliche Stichproben erforderlich sind, um eine geeignete Prüfungssicherheit zu erreichen. Im integrierten Fehlerprotokoll werden die Fehldarstellungen gesammelt und gemeinsam mit einem abschließenden Prüfungsurteil gewürdigt. Mit dieser Arbeit und dem erstellten Output eines integrierten Prüfprogrammes wird eine Verbesserung im Prüfungsablauf beim Kooperationspartner erzielt und der verantwortliche Prüfer wird bei der Abgabe eines geeigneten Prüfungsurteils unterstützt.
Diese Masterarbeit untersucht die Optimierung interner Transportwege sowie die Verbesserung der Prozesstransparenz durch den Einsatz von Radio-Frequency-Identification-(RFID)-Technologie am Beispiel der Springer Maschinenfabrik GmbH. Das Projekt wurde durch die Einführung einer neuen Laserschneidanlage angestoßen, welche den Materialfluss des Unternehmens grundlegend veränderte und eine umfassende Neugestaltung der Lagerlogistik erforderte. Ziel dieser Arbeit ist es, bestehende Transportprozesse zu analysieren, Ineffizienzen zu identifizieren und praxisnahe Maßnahmen zur Steigerung der Gesamteffizienz zu entwickeln. Auf Basis detaillierter Datenerhebungen, Transportprotokolle und Prozessanalysen wurde ein neues Lagerlayout nach einem Vier-Zonen-Konzept entworfen. Diese Struktur ermöglicht eine klare Trennung zwischen Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung und Bereitstellung, was zu kürzeren Transportwegen, reduzierten Suchzeiten und einer erhöhten Prozesssicherheit führt. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Arbeit ist die konzeptionelle Entwicklung einer RFID-basierten Lösung für die automatisierte Erfassung und digitale Dokumentation von Materialbewegungen. Durch die Integration dieser Technologie entsteht durchgängige Transparenz, welche zukünftige Automatisierungsschritte und eine zuverlässige Bestandsführung ermöglicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich durch eine Kombination aus organisatorischen, strukturellen und technologischen Maßnahmen erhebliche Effizienzsteigerungen realisieren lassen – ohne zusätzlichen Personalbedarf. Die Arbeit schließt mit praxisorientierten Empfehlungen für die operative Umsetzung und schafft eine Grundlage für die schrittweise Digitalisierung der innerbetrieblichen Logistik hin zu einer vernetzten, datengetriebenen Produktionsumgebung.
Impulskäufe sind ein wesentlicher Bestandteil der Kaufentscheidungen, die täglich getroffen werden und spielen auch im Fast-Fashion-Bereich eine Rolle. Unternehmen setzen gezielt verschiedene Stimuli ein, um spontane Kaufentscheidungen zu fördern. Einer der verwendeten Einflussfaktoren ist die Hintergrundmusik, die in der Geschäftsumgebung zur Beeinflussung von Emotionen und der Impulskaufneigung herangezogen wird. Während zahlreiche Studien bereits die Auswirkungen der Musik in Geschäften untersucht haben, fehlt es an Forschung darüber, welchen Einfluss die Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben auf das impulsive Kaufverhalten hat. Diese Arbeit zeigt, ob die Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben einen positiven Einfluss auf die Impulskaufneigung sowie auf die Anzahl der tatsächlichen Impulskäufe im österreichischen Fast-Fashion-Handel hat. Das verwendete Modell und die Erhebungsinstrumente basieren auf bestehenden Studien zu Impulskaufneigung, Impulskäufen und Verwendung von Musik im Alltag. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höherer Wert bei der Variable „Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben“ mit einer erhöhten Impulskaufneigung verbunden ist. Allerdings konnte kein direkter Zusammenhang zwischen jenen Musikgewohnheiten und der tatsächlichen Anzahl an Impulskäufen festgestellt werden. Außerdem stellen die Ergebnisse dieser Untersuchung einen negativen Einfluss der Impulskaufneigung auf die Anzahl an durchgeführten Impulskäufen dar. Die Studie trägt dazu bei, ein besseres Verständnis für die Beziehung zwischen persönlichem Musiknutzungsverhalten und impulsiven Kaufentscheidungen zu entwickeln.
Die vorliegende Arbeit behandelt die Kalibrierung von dynamischen Drucksensoren, wie sie bei der Messung der Druckfluktuationen an hydraulischen Strömungsmaschinen anzuwenden ist. Zu diesem Zweck wird im Theorieteil der Aufbau und Einsatz der Drucksensoren beschrieben. Im Anschluss daran werden die zum Druckbereich passenden Kalibriermethoden vorgestellt. Die Palette der Methoden reicht dabei von der Anwendung von statischen Methoden für dynamische Aufnehmer bis hin zu dynamischen Methoden. Im praktischen Teil wird mittels Nutzwertanalyse untersucht, welche Methode in Bezug auf Transparenz, erreichbare Drücke, Dynamik, Umsetzbarkeit, Investitionskosten und Bedienbarkeit die für das Unternehmen geeignetste Methode ist. Die daraus resultierende Methode namens „Fast-Opening-Valve“ wird praktisch umgesetzt und im Detail analysiert. Zur Durchführung der entsprechenden Messungen wird der hierfür nötige Versuchsaufbau erarbeitet und entsprechend instrumentiert. Hierzu werden an sieben Druckstufen im Bereich von ca. 35 kPa bis ca. 185 kPa wiederholt Messungen an zwei unterschiedlichen dynamischen Drucksensoren durchgeführt. Auf Basis der aufgezeichneten Messungen und der weiterführenden Analyse der Messunsicherheit konnte gezeigt werden, dass die durchgeführte Kalibrierung der beiden dynamischen Drucksensoren für interne Anwendungen genutzt werden kann.
Hintergrund: Die zunehmende Verbreitung personalisierter Inhalte stellt Unternehmer*innen vor die Herausforderung, das optimale Maß an Personalisierung strategisch anzuwenden. Zweck: Diese Arbeit verfolgt das Ziel, zu untersuchen, wie sich die Faktoren Personalisierungsgrad und Personalisierungshäufigkeit auf die wahrgenommene Nützlichkeit von Personalisierung in Onlineshops auswirken. Methode: Zur Erfüllung des Zwecks wurde eine quantitative Online-Befragung mit vier Personalisierungsszenarien und Messwiederholung durchgeführt. In der Analysewurden 120 Datensätze mithilfe einer zweifaktoriellen ANOVA und ergänzenden Posthoc-Tests zur Ermittlung von Gruppenunterschieden untersucht. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten einen Interaktionseffekt zwischen Personalisierungsgrad und Personalisierungshäufigkeit. Während der Personalisierungsgrad einen starken und hoch signifikanten Einfluss auf die wahrgenommene Nützlichkeit eines Onlineshops hat, konnte bei der Häufigkeit der Personalisierung kein Haupteffekt nachgewiesen werden. Eine starke Personalisierung auf beiden Ebenen wird jedoch nicht automatisch als vorteilhaft empfunden. Besonders die Kombination aus hohem Personalisierungsgrad und hoher Häufigkeit hatte einen negativen Einfluss auf die wahrgenommene Nützlichkeit. Conclusio: Diese Ergebnisse legen nahe, dass sich eine intensive Personalisierung nachteilig auf die wahrgenommene Nützlichkeit und die Nutzungsabsicht auswirkt. Für Unternehmer*innen ist es daher wichtig, eine ausgewogene Personalisierungsstrategie zu verfolgen, um bei Nutzer*innen negative Effekte wie Reaktanz, Überforderung oder Ermüdung durch zu viele Informationen zu vermeiden.
The importance of alternative fuel concepts is increasing due to environmental and emission regulations. Zero emissions mobility as major purchase intention gives Proton Exchange Membrane fuel cells concepts a significant influence in future vehicle market. The higher demand for PEM-Fuel-Cells necessitates a transformation from small series manufacturing processes to large series producing processes. Especially the unique requisition for proper material and cleanness can significantly influence the lifetime of PEM-Fuel-Cells. The aim of this master’s thesis is to conduct a feasibility study of a serial cleaning process for PEM-Fuel- Cell systems. For this purpose, cleanness requirements are investigated, the state-of-the-art assembling is analysed and then compared with already existing cleaning processes definitions. The conclusions are defined, monitorable and executable cleanness regulations for fuel cell applications. The result of this master’s thesis is a guideline to include a fuel cell cleaning process into a mass assembling process. The investigated allowable ambient conditions and cleanness regulations allow customers the ability to arrange an assembly line to ensure a required durability of fuel cell systems.
Das Beschwerdeverhalten von Gästen spielt eine zentrale Rolle für die Servicequalität und langfristige Kund:innenbindung im Gastgewerbe. Während Beschwerden Unternehmen wertvolle Rückmeldungen liefern können, wählen nicht alle Gäste denselben Beschwerdekanal. Einflussfaktoren wie die demografischen oder persönlichen Merkmale einer Person beeinflussen die Wahl der Beschwerdeform nachweislich. Bestehende Forschung zeigt, dass Persönlichkeitsmerkmale wie Introversion und Extraversion das Konsument:innenverhalten beeinflussen. Die Forschungsergebnisse zu deren Einfluss auf das Beschwerdeverhalten im Gastgewerbe kaum vorhanden und nicht eindeutig. Diese Masterarbeit untersucht daher empirisch, welchen Einfluss Introversion und Extraversion auf die Wahl des Beschwerdekanals haben. Basierend auf einer quantitativen Online-Befragung mit einer Stichprobe von Gästen im österreichischen Gastgewerbe wird die Rolle der Persönlichkeitsmerkmale Extraversion und Introversion in der Wahl des Beschwerdekanals im österreichischen Gastgewerbe analysiert. Die Datenauswertung erfolgt durch deskriptive und inferenzstatistische Verfahren, um signifikante Unterschiede in der Nutzung der einzelnen Beschwerdekanäle aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Extraversion positiv mit dem Beschwerdekanal „direkte Beschwerde an das Unternehmen“ sowie mit „öffentlicher Beschwerde“ korreliert, während Introversion häufiger mit privaten oder passiven Beschwerdeformen, wie dem Verzicht einer Beschwerdehandlung, assoziiert wird. Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen bereits vorangehende Studien, können jedoch nicht verallgemeinert werden für das gesamte Gastgewerbe in Österreich. Zur weiteren Untersuchung dieser oder anderer Einflussfaktoren auf die Wahl des Beschwerdekanals wird ein qualitativer Forschungsansatz empfohlen, um die zugrunde liegenden Entscheidungsprozesse besser zu verstehen.
Der anhaltende Fachkräftemangel stellt Unternehmen in Österreich vor große Herausforderungen. Besonders die Ansprache und Gewinnung von Lehrlingen wird durch den demografischen Wandel und veränderte Bildungspräferenzen der Generation Z erschwert. Die Zahl der offenen Lehrstellen übersteigt seit 2021 die Anzahl der Lehrstellensuchenden, wodurch Unternehmen zunehmend gefordert sind, sich aktiv als attraktiver Lehrbetrieb zu präsentieren. In diesem Kontext gewinnt Social-Media-Recruiting an Bedeutung, da soziale Netzwerke wie Instagram und TikTok für die Zielgruppe der Lehrstellensuchenden eine zentrale Rolle spielen. Diese Arbeit untersucht, welche Erwartungen die Generation Z an den Social-Media-Auftritt von Lehrbetrieben hat und welche Inhalte sie besonders ansprechen. Dazu werden leitfadengestützte Interviews mit Lehrlingen durchgeführt. Die Ergebnisse sollen praxisnahe Ansätze für Unternehmen liefern, um Lehrstellensuchende gezielt über Social Mediaanzusprechen. Zudem trägt die Studie zur wissenschaftlichen Forschung in den Bereichen Social Recruiting, Lehrlingsmarketing und der Generation Z bei.
Im Wandel der Frequenzen
(2025)
Die Digitalisierung hat das Hörverhalten von Radiosendern, insbesondere von Privatradiosendern, maßgeblich verändert. Nicht nur die Medienlandschaft ist dadurch breiter und vielfältiger geworden, auch Radiobetreibende stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Zwar spielen traditionelle Radiosender und ihre Programme weiterhin eine wichtige Rolle, doch digitale Alternativen gewinnen zunehmend an Bedeutung und stellen eine starke Konkurrenz für Privatradiosender dar. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Hörverhalten sowie mit den Maßnahmen, die erforderlich sind, um langfristig relevant zu bleiben. Diese Arbeit basiert unter anderem auf dem Uses-and-Gratifications-Ansatz sowie weiteren medienwissenschaftlichen Theorien und untersucht, welche Faktoren das Radio-hörverhalten beeinflussen. Um strukturelle Veränderungen und aktuelle Herausforderungen zu berücksichtigen, wird die Entwicklung der Privatradiosender in Österreich analysiert. Zudem wurde eine quantitative Online-Umfrage durchgeführt, um das Radiohörverhalten sowie die Erwartungen an klassische und digitale Formate zu erfassen. Während Musik, Nachrichten sowie Wetter- und Verkehrsmeldungen weiterhin essenziell für viele Hörer*innen sind, gewinnen digitale Zusatzfunktionen, interaktive Formate und On-Demand-Angebote zunehmend an Bedeutung. Radiobetreibende müssen zu-künftig eine harmonische Verbindung zwischen traditionellen und digitalen Möglichkeiten schaffen, um nicht nur im breiten Medienmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch langfristig für ihre Hörer*innen relevant zu sein. Die Herausforderung besteht darin, bewährte Inhalte mit modernen Technologien zu verknüpfen und so die Attraktivität des Mediums nachhaltig zu sichern.
In dieser Arbeit wird das Thema von Förderern und Barrieren bei der Integration externer Stakeholder in Open Innovation Prozesse der öffentlichen Verwaltung behandelt. Open Innovation beschreibt Innovationen, die durch einen offenen Entwicklungsprozess mit Außenstehenden entstehen. Der Fokus wird in dieser Arbeit auf die Einbindung von Privatunternehmen und akademischen Einrichtungen in diesen Prozess gelegt. Durch die stetig wachsenden Herausforderungen werden öffentliche Verwaltungen gezwungen, sich zu öffnen und sind auf die Unterstützung externer Partner angewiesen. Um ein tiefergehendes Verständnis für diese Kollaborationen zu schaffen, behandelt diese Arbeit die Frage, welche Förderer und Barrieren es bei der Integration der Stakeholder Privatunternehmen oder akademischen Institutionen in die Open Innovation Prozesse der öffentlichen Verwaltung gibt. In Form einer Multi-Fallstudie oder auch Multi-Case Study wurden die vier europäischen Städte Darmstadt (Deutschland), Graz (Österreich), Tallinn (Estland) und Triest (Italien) untersucht. Anhand von Expert*inneninterviews wurde pro Stadt je eine Person aus der Stadtverwaltung, einem Privatunternehmen und einer akademischen Einrichtung befragt, die bereits in Open Innovation Prozesse mit der Stadtverwaltung involviert war. Als zweite Datenquelle wurden Sekundärdaten, bestehend aus Zeitungsartikeln, Websiteeinträgen und Magazin-Artikeln, gesichtet. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass alle Städte ähnliche Förderer und Barrieren aufweisen. Vor allem die Ressourcen, das Engagement der Mitarbeiter*innen, die Unterstützung der Führung oder die generelle Einstellung zu Open Innovation Prozessen fördern beziehungsweise hindern die Einbindung. Die Ergebnisse tragen zu einem tieferen Verständnis der Zusammenarbeit von Städten mit Privatunternehmen und akademischen Institutionen bei, das notwendig sein wird, um die zukünftigen Herausforderungen im urbanen Raum bewältigen zu können. Für die weitere Erforschung von Open Innovation in der öffentlichen Verwaltung können die Ergebnisse dieser Arbeit wichtige Erkenntnisse liefern, um tiefergehende Untersuchungen zu diesem Thema durchzuführen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie von Influencer*innen generierte Instagram-Inhalte die Markenloyalität von Tourist*innen in österreichischen Destinationen beeinflussen. Influencer-Marketing hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Instrument im Destinationsmarketing entwickelt, da sie durch Authentizität und Nahbarkeit die Kauf- und somit Reiseentscheidungen beeinflussen können (Djafarova & Rushworth, 2017, S. 5). Ziel der Studie ist es, zu ermitteln, in welchem Ausmaß diese Maßnahmen zur langfristigen Markenbindung – sowohl auf attitudinaler als auch auf behavioraler Ebene (Day, 1969, S. 30) – beitragen. Auf theoretischer Basis wird das Customer-Based Brand Equity (CBBE) Modell nach Keller (1993, S. 14) und Aaker (1991, S. 17) herangezogen, das sich in der Tourismusforschung als nützlicher Rahmen zur Analyse von Markeneffekten etabliert hat (Tasci, 2021, S. 172–175). Empirisch kommt ein quantitativer Forschungsansatz zum Einsatz, bei dem Tourist*innen in einem Online-Survey zu ihren Instagram-Nutzungsgewohnheiten, Reisepräferenzen und Einstellungen gegenüber influencergenerierten Inhalten befragt werden. Mittels inferenzstatistischer Methoden werden die Zusammenhänge zwischen Influencer-Marketing, Markenwahrnehmung und der Ausbildung von Loyalität untersucht. Die Analyse der Daten zeigt, dass die Glaubwürdigkeit von Influencer*innen einen signifikanten Einfluss auf die Erhöhung des Markenvertrauens und der Intention zur Wiederwahl einer Marke ausübt. Die durch narrative Bildsprache und subjektive Erfahrungsberichte induzierte emotionale Bindung stellt einen signifikanten Einflussfaktor auf die Etablierung von Kundenloyalität dar. Abschließend werden Implikationen für das Destinationsmarketing in Österreich formuliert. Sie weisen auf eine strategische Nutzung von Influencer-Kooperationen hin und empfehlen, Co-Kreation in den Markenaufbau zu integrieren.
Der Wintertourismus fungiert vor allem für Österreich als wichtige wirtschaftliche Einkommensquelle, jedoch ist er vermehrt mit Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere stellen steigende Kosten, die Veränderung der Kaufkraft der Gäste sowie zunehmende Marktdynamiken wirtschaftliche Schwierigkeiten dar und erfordern zielgerichtete Strategien zur Sicherung der touristischen Nachfrage. Die Anbieter*innen in alpinen Destinationen stehen vor der Herausforderung, trotz dieser Faktoren eine kontinuierliche Nachfrage aufrechtzuerhalten und gleichzeitig wirtschaftlich nachhaltig zu agieren. Die vorliegende Masterarbeit untersucht Strategien zur Sicherung der Nachfrage im Wintertourismus in einer alpinen Destination. Im Fokus stehen vor allem die wirtschaftlichen Hintergründe. Diese Destination wurde gewählt, da sie zu den bedeutendsten Wintersportgebieten Österreichs zählt und exemplarisch für die Situation vieler alpiner Destinationen steht. Im Rahmen einer qualitativen Forschung wurden Interviews mit Expert*innen durchgeführt, um deren Anpassungsstrategien an inflationäre Entwicklungen und verändertes Nachfrageverhalten zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass zur Beantwortung der Forschungsfrage eine multidimensionale Strategie entscheidend ist, um die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu erhalten. Dynamische Preismodelle, eine Diversifikation des Angebots sowie die Entwicklung hin zum Ganzjahrestourismus spielen eine zentrale Rolle. Zudem erweisen sich zielgruppenspezifische Marketingstrategien in multikulturellen Märkten als erfolgsentscheidend. Diese Arbeit liefert wertvolle Erkenntnisse für Anbieter*innen in alpinen Destinationen im Wintertourismus, die ihre Strategien zur Nachfragesicherstellung weiterentwickeln und sich an die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen möchten.
Die Optimierung administrativer Geschäftsprozesse ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Unternehmen, die in einem dynamischen und globalisierten Marktumfeld bestehen. Diese Masterarbeit widmet sich der Analyse und Weiterentwicklung von Prozessen im Verwaltungsbereich und vor allem im Vertriebsinnendienst der Boehlerit GmbH & Co.KG, einem international tätigen Hersteller von Hartmetallwerkstoffen mit Sitz in Kapfenberg, Österreich. Ziel ist es, durch geeignete methodische Zugänge Potenziale zur Effizienzsteigerung zu identifizieren und in umsetzbare Maßnahmen zu überführen. Der Vertriebsinnendienst übernimmt eine Schlüsselrolle in der Auftragsabwicklung, von der Kund*innenanfrage über die Angebotserstellung bis zur Auslieferung und der Koordination mit internen Abteilungen und externen Partner*innen. In der aktuellen Praxis zeigen sich Schwächen wie Leerlaufzeiten, Schnittstellenprobleme, fehlende Standards sowie begrenzte Transparenz in der Ressourcennutzung. Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein praxisorientiertes Vorgehensmodell zu entwickeln, das diese Schwächen sichtbar macht und systematisch adressiert. Die methodische Herangehensweise kombiniert qualitative und quantitative Elemente. Theoretisch basiert die Arbeit auf Modellen des Geschäftsprozessmanagements, vor allem dem wertstromorientierten Prozessmanagement (WPM) und der 4-Schritte-Methodik. Empirisch kommen teilnehmende Beobachtungen, Workshops sowie ein Fragebogen zum Einsatz, um reale Abläufe und Einschätzungen der Mitarbeiter*innen zu erfassen. Ergänzend werden vorhandene Auftrags- und Leistungsdaten analysiert, um zentrale Kennzahlen wie die Durchlaufzeit, Rückfragehäufigkeiten oder Bearbeitungsdauern, zu identifizieren und deren Aussagekraft zu bewerten. Gemeinsam mit der Kooperationspartnerin werden jene Kennzahlen priorisiert, die als relevant für die Optimierungsziele gelten. Mit den ausgearbeiteten Maßnahmen, die zur Optimierung der Prozesse beitragen, können ebenso diese Kennzahlen gezielt beeinflusst werden. Zum Abschluss der Arbeit werden strukturierte Maßnahmenkataloge mit konkreten Vorschlägen zur Effizienzsteigerung erstellt. Diese umfassen organisatorische Anpassungen, Digitalisierungsschritte, die Standardisierung von Abläufen sowie eine verbesserte Kommunikation und klare Zuständigkeiten. Die Maßnahmen sind praxisnah konzipiert und auf eine schrittweise Umsetzung ausgerichtet. Die Arbeit leistet einen praxisbezogenen Beitrag zur Optimierung administrativer Prozesse. Sie verdeutlicht, wie sich schwer quantifizierbare Abläufe mithilfe strukturierter Analysen gezielt verbessern lassen, und liefert wertvolle Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung der internen Organisation.
The phenomenon of cancel culture is widespread on social media and has become increasingly popular in recent years. Both corporate brands and personal brands can be affected. One of the well-known cases is J. K. Rowling or Ellen DeGeneres, for example. Both personal brands. Recent research has shown that there are four types of brand reactions to “cancel attempts”. These are (1) Proactive Action, (2) Brand Apology, (3) Active Defiance and (4) Passive Ignoring. There is still no research on these brand reactions that investigates the connection to customer loyalty. In addition, communication managers are faced with the challenge of how best to respond to “cancel attempts”. For this reason, an experimentally based quantitative research design was conducted with samples of 386 participants. The results showed that brand reactions have an influence on customer loyalty. The analyses also showed that the brand reaction passive ignoring has a small, positive effect on customer loyalty. No significant relationship was found for the other types of brand reactions. The results provide valuable insights for communication managers as they show how complex the right choice of brand responses to cancel attempts is.
The thesis aims to contribute to the understanding of consumer-based brand equity(CBBE) in the hostel industry. In today's competitive market, hostels must develop brands that meet genuine needs and resonate with their target audience to attract guests and maintain a competitive advantage. Therefore, it is vital to understand the importance of brand equity in the hostel industry, as it represents the value of brands. However, there is a lack of consensus regarding the definition and dimensions of brand equity within the multiple frameworks available. Existing brand equity frameworks either have a product focus, which does not consider services, neglect the consumer perspective, or focus specifically on hotels and restaurants and not on hostels. Therefore, different existing frameworks and their components were analyzed to determine their applicability and to identify if new components emerge for this industry. Through a qualitative approach involving twelve semi-structured interviews with experienced hostel travelers, the research identifies and validates key components of brand equity that shape consumer perceptions in the hostel sector. The findings confirm that attitudinal loyalty, perceived quality (specifically staff behavior and physical quality), brand association, and lifestyle-congruence are distinctive elements of CBBE in the hostel industry. Additionally, location and price emerged as new significant components, while awareness, behavioral loyalty, ideal self-congruence and brand identification were found to be less important. The interpretation of these components can be found in the discussion and results section. Based on these results, the thesis proposes a specific consumer-based brand equity model for the hostel industry. There search contributes to the growing academic literature on CBBE in the hostel industry and provides hostel managers with actionable insights to develop more effective strategies to meet the needs of their target audience and gain a competitive advantage by better understanding the associations and perceptions valued by their target audience to better position the brand.
Digital platforms have become an integral part of consumers’ daily lives. However, the home and living sector remains largely untapped by platformization, particularly in Europe. As consumer needs within this domain are currently addressed in a fragmented manner by various providers, it holds potential for digital platforms to enhance convenience and streamline service offerings. In Asia, platform firms have begun approaching this domain by providing all-in-one solutions that bundle various services and facilitate matchmaking. Despite the sector’s potential in regions where such platforms are not yet common, research on whether and under which circumstances consumers would be willing to adopt remains scarce. Thus, drawing on literature on the digital platform economy and technology adoption—specifically the Unified Theory of Acceptance and Use of Technology 2 (UTAUT2)—this study explores the factors relevant to consumer adoption of digital platforms in the home and living sector. Four qualitative focus group discussions were conducted with 27 participants varying in age, gender, and consumer innovativeness. The findings indicate that while UTAUT2 determinants remain relevant, additional factors appear to play a role in adoption decisions regarding the potential platform. Precisely, Trust in Platform Provider, Perceived Risk, Value-Related Motivation, and Status Quo Bias emerged as influencing factors beyond the scope of UTAUT2. Furthermore, the study contributes to a more comprehensive understanding of traditional adoption determinants within the digital platform economy.
Organizations’ Perceptions of Preboarding Processes for Reducing Pre-entry Employee-side Turnover
(2024)
The pre-entry phase is increasingly garnering attention among companies as an underutilized timeframe between recruiting and onboarding, a fact reflected by an increasing amount of practitioner’s literature on the matter. And as companies experience pre-entry employee turnover – employees leaving before their 1st official workday – preboarding has entered the business world as measures that can help in combatting this phenomenon. However, the scientific research on the matter is still comparatively sparse, rendering scientific dialog that explicitly covers this phase often speculative. This study aims to explore the pre-entry phase and preboarding in the context of organizational socialization and pre-entry turnover and how preboarding practices should be implemented according to organizations in order to reduce pre-entry employee turnover most effectively. Using a qualitative approach consisting of semi-structured interviews and based upon a process model relating onboarding content strategies to pre-entry turnover, this thesis provides an updated model of measures, outcomes and framework conditions, that influence the socialization and, ultimately, the turnover rate during the pre-entry phase. The results to this study may provide a basis for further researching specific factors of the pre-entry phase and may serve as a valuable source of information for HR departments in adapting their activities in the pre-entry phase more effectively.
Fast-Fashion auf TikTok
(2025)
In einer Zeit, in der soziale Netzwerke zunehmend als Marketingkanäle genutzt werden, nimmt TikTok insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe eine zentrale Rolle ein. Aufgrund dessen untersucht die vorliegende Masterarbeit, inwiefern verschiedene Content-Faktoren auf der Social-Media-Plattform TikTok die Brand Awareness von Fast-Fashion-Unternehmen in der Customer Journey beeinflussen. Basierend auf einer umfassenden Literaturanalyse wurden sechs potenzielle Einflussfaktorenidentifiziert: Unterhaltung, Interaktion, Trend, Personalisierung, elektronisches Word-of-Mouth und Influencer*innen. Mit Hilfe einer quantitativen Online-Umfrage wurden Daten erhoben, bei der die Proband*innen anhand eines TikTok-Content-Beispiels der Marke H&M ihre Einschätzungen zu den genannten Faktoren abgaben. Die Ergebnisse der empirischen Forschung zeigen, dass, entgegen den Erwartungen aus der bisherigen Forschung, nur die Faktoren Unterhaltung und Interaktionen einen Einfluss auf die Brand Awareness zeigen. Insbesondere interaktiver Content in Form von Livestreams, Online-Events und User-generated Content zeigten sich als besonders wirkungsvoll für die Stärkung der Markenbekanntheit. Überraschenderweise zeigten die Faktoren Trend, Personalisierung, elektronisches Word-of-Mouth und der Einsatz von Influencer*innen keinen signifikanten Einfluss auf die Brand Awareness. Diese Ergebnisse erweitern den bisherigen Forschungsstand und bieten neue Perspektiven für das Content-Marketing von Fast-Fashion-Unternehmen auf TikTok. Die vorliegende Arbeit bietet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des TikTok-Content-Marketings und inwiefern dieses die Brand Awareness von Fast-Fashion-Unternehmen in der Customer Journey beeinflusst. Die Implikationen dieser Studie sind anhand der überraschenden Ergebnisse sowie aufgrund des Aufstrebens der Plattform TikTok von besonderer Bedeutung.
