658 Allgemeines Management
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Impulskäufe sind ein wesentlicher Bestandteil der Kaufentscheidungen, die täglich getroffen werden und spielen auch im Fast-Fashion-Bereich eine Rolle. Unternehmen setzen gezielt verschiedene Stimuli ein, um spontane Kaufentscheidungen zu fördern. Einer der verwendeten Einflussfaktoren ist die Hintergrundmusik, die in der Geschäftsumgebung zur Beeinflussung von Emotionen und der Impulskaufneigung herangezogen wird. Während zahlreiche Studien bereits die Auswirkungen der Musik in Geschäften untersucht haben, fehlt es an Forschung darüber, welchen Einfluss die Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben auf das impulsive Kaufverhalten hat. Diese Arbeit zeigt, ob die Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben einen positiven Einfluss auf die Impulskaufneigung sowie auf die Anzahl der tatsächlichen Impulskäufe im österreichischen Fast-Fashion-Handel hat. Das verwendete Modell und die Erhebungsinstrumente basieren auf bestehenden Studien zu Impulskaufneigung, Impulskäufen und Verwendung von Musik im Alltag. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höherer Wert bei der Variable „Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben“ mit einer erhöhten Impulskaufneigung verbunden ist. Allerdings konnte kein direkter Zusammenhang zwischen jenen Musikgewohnheiten und der tatsächlichen Anzahl an Impulskäufen festgestellt werden. Außerdem stellen die Ergebnisse dieser Untersuchung einen negativen Einfluss der Impulskaufneigung auf die Anzahl an durchgeführten Impulskäufen dar. Die Studie trägt dazu bei, ein besseres Verständnis für die Beziehung zwischen persönlichem Musiknutzungsverhalten und impulsiven Kaufentscheidungen zu entwickeln.
Hintergrund: Die zunehmende Verbreitung personalisierter Inhalte stellt Unternehmer*innen vor die Herausforderung, das optimale Maß an Personalisierung strategisch anzuwenden. Zweck: Diese Arbeit verfolgt das Ziel, zu untersuchen, wie sich die Faktoren Personalisierungsgrad und Personalisierungshäufigkeit auf die wahrgenommene Nützlichkeit von Personalisierung in Onlineshops auswirken. Methode: Zur Erfüllung des Zwecks wurde eine quantitative Online-Befragung mit vier Personalisierungsszenarien und Messwiederholung durchgeführt. In der Analysewurden 120 Datensätze mithilfe einer zweifaktoriellen ANOVA und ergänzenden Posthoc-Tests zur Ermittlung von Gruppenunterschieden untersucht. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten einen Interaktionseffekt zwischen Personalisierungsgrad und Personalisierungshäufigkeit. Während der Personalisierungsgrad einen starken und hoch signifikanten Einfluss auf die wahrgenommene Nützlichkeit eines Onlineshops hat, konnte bei der Häufigkeit der Personalisierung kein Haupteffekt nachgewiesen werden. Eine starke Personalisierung auf beiden Ebenen wird jedoch nicht automatisch als vorteilhaft empfunden. Besonders die Kombination aus hohem Personalisierungsgrad und hoher Häufigkeit hatte einen negativen Einfluss auf die wahrgenommene Nützlichkeit. Conclusio: Diese Ergebnisse legen nahe, dass sich eine intensive Personalisierung nachteilig auf die wahrgenommene Nützlichkeit und die Nutzungsabsicht auswirkt. Für Unternehmer*innen ist es daher wichtig, eine ausgewogene Personalisierungsstrategie zu verfolgen, um bei Nutzer*innen negative Effekte wie Reaktanz, Überforderung oder Ermüdung durch zu viele Informationen zu vermeiden.
Das Beschwerdeverhalten von Gästen spielt eine zentrale Rolle für die Servicequalität und langfristige Kund:innenbindung im Gastgewerbe. Während Beschwerden Unternehmen wertvolle Rückmeldungen liefern können, wählen nicht alle Gäste denselben Beschwerdekanal. Einflussfaktoren wie die demografischen oder persönlichen Merkmale einer Person beeinflussen die Wahl der Beschwerdeform nachweislich. Bestehende Forschung zeigt, dass Persönlichkeitsmerkmale wie Introversion und Extraversion das Konsument:innenverhalten beeinflussen. Die Forschungsergebnisse zu deren Einfluss auf das Beschwerdeverhalten im Gastgewerbe kaum vorhanden und nicht eindeutig. Diese Masterarbeit untersucht daher empirisch, welchen Einfluss Introversion und Extraversion auf die Wahl des Beschwerdekanals haben. Basierend auf einer quantitativen Online-Befragung mit einer Stichprobe von Gästen im österreichischen Gastgewerbe wird die Rolle der Persönlichkeitsmerkmale Extraversion und Introversion in der Wahl des Beschwerdekanals im österreichischen Gastgewerbe analysiert. Die Datenauswertung erfolgt durch deskriptive und inferenzstatistische Verfahren, um signifikante Unterschiede in der Nutzung der einzelnen Beschwerdekanäle aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Extraversion positiv mit dem Beschwerdekanal „direkte Beschwerde an das Unternehmen“ sowie mit „öffentlicher Beschwerde“ korreliert, während Introversion häufiger mit privaten oder passiven Beschwerdeformen, wie dem Verzicht einer Beschwerdehandlung, assoziiert wird. Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen bereits vorangehende Studien, können jedoch nicht verallgemeinert werden für das gesamte Gastgewerbe in Österreich. Zur weiteren Untersuchung dieser oder anderer Einflussfaktoren auf die Wahl des Beschwerdekanals wird ein qualitativer Forschungsansatz empfohlen, um die zugrunde liegenden Entscheidungsprozesse besser zu verstehen.
Der anhaltende Fachkräftemangel stellt Unternehmen in Österreich vor große Herausforderungen. Besonders die Ansprache und Gewinnung von Lehrlingen wird durch den demografischen Wandel und veränderte Bildungspräferenzen der Generation Z erschwert. Die Zahl der offenen Lehrstellen übersteigt seit 2021 die Anzahl der Lehrstellensuchenden, wodurch Unternehmen zunehmend gefordert sind, sich aktiv als attraktiver Lehrbetrieb zu präsentieren. In diesem Kontext gewinnt Social-Media-Recruiting an Bedeutung, da soziale Netzwerke wie Instagram und TikTok für die Zielgruppe der Lehrstellensuchenden eine zentrale Rolle spielen. Diese Arbeit untersucht, welche Erwartungen die Generation Z an den Social-Media-Auftritt von Lehrbetrieben hat und welche Inhalte sie besonders ansprechen. Dazu werden leitfadengestützte Interviews mit Lehrlingen durchgeführt. Die Ergebnisse sollen praxisnahe Ansätze für Unternehmen liefern, um Lehrstellensuchende gezielt über Social Mediaanzusprechen. Zudem trägt die Studie zur wissenschaftlichen Forschung in den Bereichen Social Recruiting, Lehrlingsmarketing und der Generation Z bei.
Im Wandel der Frequenzen
(2025)
Die Digitalisierung hat das Hörverhalten von Radiosendern, insbesondere von Privatradiosendern, maßgeblich verändert. Nicht nur die Medienlandschaft ist dadurch breiter und vielfältiger geworden, auch Radiobetreibende stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Zwar spielen traditionelle Radiosender und ihre Programme weiterhin eine wichtige Rolle, doch digitale Alternativen gewinnen zunehmend an Bedeutung und stellen eine starke Konkurrenz für Privatradiosender dar. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Hörverhalten sowie mit den Maßnahmen, die erforderlich sind, um langfristig relevant zu bleiben. Diese Arbeit basiert unter anderem auf dem Uses-and-Gratifications-Ansatz sowie weiteren medienwissenschaftlichen Theorien und untersucht, welche Faktoren das Radio-hörverhalten beeinflussen. Um strukturelle Veränderungen und aktuelle Herausforderungen zu berücksichtigen, wird die Entwicklung der Privatradiosender in Österreich analysiert. Zudem wurde eine quantitative Online-Umfrage durchgeführt, um das Radiohörverhalten sowie die Erwartungen an klassische und digitale Formate zu erfassen. Während Musik, Nachrichten sowie Wetter- und Verkehrsmeldungen weiterhin essenziell für viele Hörer*innen sind, gewinnen digitale Zusatzfunktionen, interaktive Formate und On-Demand-Angebote zunehmend an Bedeutung. Radiobetreibende müssen zu-künftig eine harmonische Verbindung zwischen traditionellen und digitalen Möglichkeiten schaffen, um nicht nur im breiten Medienmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch langfristig für ihre Hörer*innen relevant zu sein. Die Herausforderung besteht darin, bewährte Inhalte mit modernen Technologien zu verknüpfen und so die Attraktivität des Mediums nachhaltig zu sichern.
In dieser Arbeit wird das Thema von Förderern und Barrieren bei der Integration externer Stakeholder in Open Innovation Prozesse der öffentlichen Verwaltung behandelt. Open Innovation beschreibt Innovationen, die durch einen offenen Entwicklungsprozess mit Außenstehenden entstehen. Der Fokus wird in dieser Arbeit auf die Einbindung von Privatunternehmen und akademischen Einrichtungen in diesen Prozess gelegt. Durch die stetig wachsenden Herausforderungen werden öffentliche Verwaltungen gezwungen, sich zu öffnen und sind auf die Unterstützung externer Partner angewiesen. Um ein tiefergehendes Verständnis für diese Kollaborationen zu schaffen, behandelt diese Arbeit die Frage, welche Förderer und Barrieren es bei der Integration der Stakeholder Privatunternehmen oder akademischen Institutionen in die Open Innovation Prozesse der öffentlichen Verwaltung gibt. In Form einer Multi-Fallstudie oder auch Multi-Case Study wurden die vier europäischen Städte Darmstadt (Deutschland), Graz (Österreich), Tallinn (Estland) und Triest (Italien) untersucht. Anhand von Expert*inneninterviews wurde pro Stadt je eine Person aus der Stadtverwaltung, einem Privatunternehmen und einer akademischen Einrichtung befragt, die bereits in Open Innovation Prozesse mit der Stadtverwaltung involviert war. Als zweite Datenquelle wurden Sekundärdaten, bestehend aus Zeitungsartikeln, Websiteeinträgen und Magazin-Artikeln, gesichtet. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass alle Städte ähnliche Förderer und Barrieren aufweisen. Vor allem die Ressourcen, das Engagement der Mitarbeiter*innen, die Unterstützung der Führung oder die generelle Einstellung zu Open Innovation Prozessen fördern beziehungsweise hindern die Einbindung. Die Ergebnisse tragen zu einem tieferen Verständnis der Zusammenarbeit von Städten mit Privatunternehmen und akademischen Institutionen bei, das notwendig sein wird, um die zukünftigen Herausforderungen im urbanen Raum bewältigen zu können. Für die weitere Erforschung von Open Innovation in der öffentlichen Verwaltung können die Ergebnisse dieser Arbeit wichtige Erkenntnisse liefern, um tiefergehende Untersuchungen zu diesem Thema durchzuführen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie von Influencer*innen generierte Instagram-Inhalte die Markenloyalität von Tourist*innen in österreichischen Destinationen beeinflussen. Influencer-Marketing hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Instrument im Destinationsmarketing entwickelt, da sie durch Authentizität und Nahbarkeit die Kauf- und somit Reiseentscheidungen beeinflussen können (Djafarova & Rushworth, 2017, S. 5). Ziel der Studie ist es, zu ermitteln, in welchem Ausmaß diese Maßnahmen zur langfristigen Markenbindung – sowohl auf attitudinaler als auch auf behavioraler Ebene (Day, 1969, S. 30) – beitragen. Auf theoretischer Basis wird das Customer-Based Brand Equity (CBBE) Modell nach Keller (1993, S. 14) und Aaker (1991, S. 17) herangezogen, das sich in der Tourismusforschung als nützlicher Rahmen zur Analyse von Markeneffekten etabliert hat (Tasci, 2021, S. 172–175). Empirisch kommt ein quantitativer Forschungsansatz zum Einsatz, bei dem Tourist*innen in einem Online-Survey zu ihren Instagram-Nutzungsgewohnheiten, Reisepräferenzen und Einstellungen gegenüber influencergenerierten Inhalten befragt werden. Mittels inferenzstatistischer Methoden werden die Zusammenhänge zwischen Influencer-Marketing, Markenwahrnehmung und der Ausbildung von Loyalität untersucht. Die Analyse der Daten zeigt, dass die Glaubwürdigkeit von Influencer*innen einen signifikanten Einfluss auf die Erhöhung des Markenvertrauens und der Intention zur Wiederwahl einer Marke ausübt. Die durch narrative Bildsprache und subjektive Erfahrungsberichte induzierte emotionale Bindung stellt einen signifikanten Einflussfaktor auf die Etablierung von Kundenloyalität dar. Abschließend werden Implikationen für das Destinationsmarketing in Österreich formuliert. Sie weisen auf eine strategische Nutzung von Influencer-Kooperationen hin und empfehlen, Co-Kreation in den Markenaufbau zu integrieren.
Der Wintertourismus fungiert vor allem für Österreich als wichtige wirtschaftliche Einkommensquelle, jedoch ist er vermehrt mit Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere stellen steigende Kosten, die Veränderung der Kaufkraft der Gäste sowie zunehmende Marktdynamiken wirtschaftliche Schwierigkeiten dar und erfordern zielgerichtete Strategien zur Sicherung der touristischen Nachfrage. Die Anbieter*innen in alpinen Destinationen stehen vor der Herausforderung, trotz dieser Faktoren eine kontinuierliche Nachfrage aufrechtzuerhalten und gleichzeitig wirtschaftlich nachhaltig zu agieren. Die vorliegende Masterarbeit untersucht Strategien zur Sicherung der Nachfrage im Wintertourismus in einer alpinen Destination. Im Fokus stehen vor allem die wirtschaftlichen Hintergründe. Diese Destination wurde gewählt, da sie zu den bedeutendsten Wintersportgebieten Österreichs zählt und exemplarisch für die Situation vieler alpiner Destinationen steht. Im Rahmen einer qualitativen Forschung wurden Interviews mit Expert*innen durchgeführt, um deren Anpassungsstrategien an inflationäre Entwicklungen und verändertes Nachfrageverhalten zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass zur Beantwortung der Forschungsfrage eine multidimensionale Strategie entscheidend ist, um die Wettbewerbsfähigkeit weiterhin zu erhalten. Dynamische Preismodelle, eine Diversifikation des Angebots sowie die Entwicklung hin zum Ganzjahrestourismus spielen eine zentrale Rolle. Zudem erweisen sich zielgruppenspezifische Marketingstrategien in multikulturellen Märkten als erfolgsentscheidend. Diese Arbeit liefert wertvolle Erkenntnisse für Anbieter*innen in alpinen Destinationen im Wintertourismus, die ihre Strategien zur Nachfragesicherstellung weiterentwickeln und sich an die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen möchten.
Die Optimierung administrativer Geschäftsprozesse ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für Unternehmen, die in einem dynamischen und globalisierten Marktumfeld bestehen. Diese Masterarbeit widmet sich der Analyse und Weiterentwicklung von Prozessen im Verwaltungsbereich und vor allem im Vertriebsinnendienst der Boehlerit GmbH & Co.KG, einem international tätigen Hersteller von Hartmetallwerkstoffen mit Sitz in Kapfenberg, Österreich. Ziel ist es, durch geeignete methodische Zugänge Potenziale zur Effizienzsteigerung zu identifizieren und in umsetzbare Maßnahmen zu überführen. Der Vertriebsinnendienst übernimmt eine Schlüsselrolle in der Auftragsabwicklung, von der Kund*innenanfrage über die Angebotserstellung bis zur Auslieferung und der Koordination mit internen Abteilungen und externen Partner*innen. In der aktuellen Praxis zeigen sich Schwächen wie Leerlaufzeiten, Schnittstellenprobleme, fehlende Standards sowie begrenzte Transparenz in der Ressourcennutzung. Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein praxisorientiertes Vorgehensmodell zu entwickeln, das diese Schwächen sichtbar macht und systematisch adressiert. Die methodische Herangehensweise kombiniert qualitative und quantitative Elemente. Theoretisch basiert die Arbeit auf Modellen des Geschäftsprozessmanagements, vor allem dem wertstromorientierten Prozessmanagement (WPM) und der 4-Schritte-Methodik. Empirisch kommen teilnehmende Beobachtungen, Workshops sowie ein Fragebogen zum Einsatz, um reale Abläufe und Einschätzungen der Mitarbeiter*innen zu erfassen. Ergänzend werden vorhandene Auftrags- und Leistungsdaten analysiert, um zentrale Kennzahlen wie die Durchlaufzeit, Rückfragehäufigkeiten oder Bearbeitungsdauern, zu identifizieren und deren Aussagekraft zu bewerten. Gemeinsam mit der Kooperationspartnerin werden jene Kennzahlen priorisiert, die als relevant für die Optimierungsziele gelten. Mit den ausgearbeiteten Maßnahmen, die zur Optimierung der Prozesse beitragen, können ebenso diese Kennzahlen gezielt beeinflusst werden. Zum Abschluss der Arbeit werden strukturierte Maßnahmenkataloge mit konkreten Vorschlägen zur Effizienzsteigerung erstellt. Diese umfassen organisatorische Anpassungen, Digitalisierungsschritte, die Standardisierung von Abläufen sowie eine verbesserte Kommunikation und klare Zuständigkeiten. Die Maßnahmen sind praxisnah konzipiert und auf eine schrittweise Umsetzung ausgerichtet. Die Arbeit leistet einen praxisbezogenen Beitrag zur Optimierung administrativer Prozesse. Sie verdeutlicht, wie sich schwer quantifizierbare Abläufe mithilfe strukturierter Analysen gezielt verbessern lassen, und liefert wertvolle Impulse für die nachhaltige Weiterentwicklung der internen Organisation.
The phenomenon of cancel culture is widespread on social media and has become increasingly popular in recent years. Both corporate brands and personal brands can be affected. One of the well-known cases is J. K. Rowling or Ellen DeGeneres, for example. Both personal brands. Recent research has shown that there are four types of brand reactions to “cancel attempts”. These are (1) Proactive Action, (2) Brand Apology, (3) Active Defiance and (4) Passive Ignoring. There is still no research on these brand reactions that investigates the connection to customer loyalty. In addition, communication managers are faced with the challenge of how best to respond to “cancel attempts”. For this reason, an experimentally based quantitative research design was conducted with samples of 386 participants. The results showed that brand reactions have an influence on customer loyalty. The analyses also showed that the brand reaction passive ignoring has a small, positive effect on customer loyalty. No significant relationship was found for the other types of brand reactions. The results provide valuable insights for communication managers as they show how complex the right choice of brand responses to cancel attempts is.
