658 Allgemeines Management
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Wever & Ducré BVBA was founded in Belgium in 1984 and was acquired by XAL Holding GmbH in 2011. The company’s product range focuses on indoor, outdoor, and decorative (architectural) lighting. Wever & Ducré is currently only active in the B2B lighting industry but strives to enter the B2C market in Belgium and Northern Germany by 2021. The main objective of the present master’s thesis is to elaborate an online marketing concept for the regions Belgium and Northern Germany, with the subsequent implementation of which B2C customers can be generated for a company currently only active in the B2B industry.The present thesis is divided into two main parts: Part I aims to provide a theoretical basis by defining terms, techniques, and constructs used in the course of an online marketing concept creation process. The result of the comprehensive literature research is a seven-step concept structure that serves as the starting point for part II of the elaboration. Part II of the thesis deals with the company-specific development of an online marketing concept that should contribute to achieving the predefined company objective to tap a new customer group. The starting point for the empirical concept creation is the definition of a B2C customer group: For this purpose, a mixed-method approach is used to define personas, in which both secondary and primary research are combined: A market segmentation (secondary research) was carried out for Belgium and Northern Germany. By defining knock-out and attractiveness criteria, one promising segment could be identified for each market. With the help of 10 qualitative interviews from Belgium and 5 from Northern Germany, two personas could be defined. Persona characteristics served as the basis for selecting marketing strategies.Literature sources indicate that it is not expedient to exchange online marketing strategies with each other, but that they should be used in parallel – however, prioritised in order. The following priorities were determined based on the research results, industry experience, and a cost-utility-analysis (incl. preference analysis) for weighting: SEO, content marketing, SMM, affiliate marketing, EMM. A two-year budget plan, as well as a dynamic action plan, were drawn up with the resources available.
Optimierung der Angebotskalkulation durch die Einführung einer Kostenrechnung für die Gruber GmbH
(2025)
Die Gruber GmbH steht als regional tätiger Malerbetrieb vor der Herausforderung, eine wirtschaftlich fundierte und gleichzeitig praxisnahe Angebotskalkulation durchzuführen. Die bisherige Preisermittlung beruhte auf Erfahrungswerten der Geschäftsführung, wodurch individuelle Baustellenbedingungen und unterschiedliche Anforderungen der Kundengruppen nur durch subjektive Tarifanpassungen berücksichtigt wurden. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung einer Kalkulationsgrundlage, mit der individuelle Angebote baustellenspezifisch erstellt werden können. Zur Umsetzung wird zunächst die bestehende Angebotslegung mithilfe eines leitfadengestützten Interviews analysiert. Anschließend wurde ein Zeiterfassungsprotokoll erstellt und bei der Gruber GmbH angewendet, um die Arbeitszeiten der Mitarbeiter*innen nach Arbeitsschritt, Baustellenspezifikation, Kundengruppe und Mitarbeitergruppe zu erfassen. Ergänzend wurden auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche die theoretischen Rahmenbedingungen der Kostenrechnung erarbeitet. Das Ergebnis dieser Masterarbeit ist ein Excel-Tool für die Angebotskalkulation. Es wurde eine Kostenrechnung zu Voll- und Teilkosten für die Gruber GmbH erstellt. Die erfassten Arbeitszeiten aus dem Zeiterfassungsprotokoll wurden systematisch in das Tool eingetragen. Darauf aufbauend wurde die Angebotskalkulation erstellt. Die spezifischen Baustellenanforderungen sind durch Auswahloptionen in der Kalkulation auswählbar. Die Ermittlung der benötigten Arbeitszeit erfolgt anhand der Zeiterfassungsdaten, worauf die Kalkulation zu Voll- und Teilkosten aufbaut. Ergänzt wird das Tool durch eine Nachkalkulation, die den Vergleich zwischen geplanten und tatsächlichen Kosten erlaubt. Bei vier realen Baustellen der Gruber GmbH wurden je ein Angebot nach der bisherigen Methode der Geschäftsführung und eines mithilfe des Excel-Tools erstellt und verglichen. Es wurden die Nachkalkulationen mit den Angeboten lt. Excel-Tool gegenübergestellt. Sie weisen eine Abweichung der Kosten iHv -0,31 % und der Arbeitszeit von -1,14 % auf. Somit erlaubt das Tool eine verlässliche Kalkulation von Angeboten. Das entwickelte Excel-Tool unterstützt die Geschäftsführung künftig bei der verursachungsgerechteren Angebotslegung und liefert Informationen zur kurzfristigen Preisuntergrenze. Für eine weitere Verbesserung der Kalkulationsgenauigkeit ist die kontinuierliche Erfassung und Ergänzung zusätzlicher Zeiterfassungsdaten empfehlenswert. In Zukunft wäre eine Erweiterung des Tools durch automatisierte Schnittstellen zum Buchungssystem oder einer Plan-Kostenrechnung möglich.
Eine effektive Unternehmenssteuerung setzt eine fundierte Planung, Überwachung und Analyse von Kennzahlen sowie eine entscheidungsrelevante Berichterstattung voraus. Die Tischlerei Edmund Strohmaier GmbH verfügt aktuell über kein Planungstool, wodurch eine effiziente Ressourcenverteilung und faktenbasierte Entscheidungsfindung erschwert werden. Darüber hinaus erfolgt weder eine kontinuierliche Analyse von Kennzahlen noch eine strukturierte Berichterstattung. Zielsetzung dieser Masterarbeit ist die Entwicklung von Controlling-Tools, bestehend aus einer integrierten Planungsrechnung, einem Kennzahlen-Cockpit und einem Management Report, um datenbasierte Entscheidungsprozesse zu unterstützen und eine Überwachung der Unternehmensperformance zu ermöglichen. Die Masterarbeit befasst sich mit der Identifikation der Anforderungen des Kooperationsunternehmens, der Konzeption einer integrierten Planungsrechnung, der Auswahl und Bewertung von Kennzahlen für das Kennzahlen-Cockpit, der Ableitung von Maßnahmen zur Verbesserung dieser Kennzahlen, der Analyse geeigneter Kennzahlensysteme sowie der Gestaltung eines Management Reports. Im Rahmen der Anforderungserhebung wurde festgestellt, dass Benutzerfreundlichkeit und Verständlichkeit für das Kooperationsunternehmen von großer Bedeutung sind. Ein weiteres Ergebnis stellt eine integrierte Planungsrechnung mit 11 operativen Teilplänen, einem Leistungsbudget, einem Finanzplan, einer Planbilanz und einem Soll-Ist-Vergleich dar. Diese wurde an die Anforderungen einer auftragsfertigenden Tischlerei angepasst. Die Auswahl der 14 Kennzahlen erfolgte anhand einer Literaturrecherche und zwei Nutzwertanalysen. Ergänzend wurden Optimierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Kennzahlen aus der Fachliteratur abgeleitet. Die Analyse bestehender Kennzahlensysteme ergab, dass das ROI-Kennzahlensystem aufgrund seiner Anwendbarkeit und Datenverfügbarkeit einen Mehrwert für das Unternehmen darstellt. Der Management Report kombiniert tabellarische und grafische Darstellungen mit einem Ampelsystem, um eine schnelle Interpretation der Abweichungen zu ermöglichen. Die Relevanz dieser Arbeit liegt in der praxisnahen Entwicklung von Controlling-Tools für ein kleines Unternehmen, das trotz begrenzter Ressourcen effiziente Steuerungssysteme benötigt. Die Arbeit zeigt des Weiteren auf, wie durch den Einsatz einer integrierten Planungsrechnung, einer systematischen Kennzahlenanalyse und einer strukturierten Berichterstattung potenzielle Fehlentwicklungen und Risiken frühzeitig erkannt und die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens gesichert werden können.
In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, welche Vorteile und Potenziale sich durch die Anwendung des Fast Close für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) zur Verkürzung der Jahresabschlusserstellung ergeben. Dabei werden Möglichkeiten zur Verlagerung, Optimierung und Vereinfachung sowie potenzielle Herausforderungen und Risiken in diesem Kontext beleuchtet. Schließlich werden Maßnahmen erarbeitet, die eine erfolgreiche Umsetzung eines Fast Close erleichtern bzw. überhaupt erst ermöglichen. Die Ausarbeitung erfolgt durch eine Literaturrecherche, deren Ergebnisse mittels empirischer Sozialforschung in Form einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz ergänzt werden. Aus der vorliegenden Abhandlung geht hervor, dass der Fast Close für KMU Potenziale bietet, die sich vor allem in der Verkürzung der Abschlussdauer und der Verlagerung zeitkritischer Tätigkeiten in vorgelagerte Perioden zeigen. Dies ermöglicht eine Entlastung der Abschlussphase, eine gleichmäßigere Verteilung der Arbeitsbelastung und eine höhere Prozessstabilität. Die Einführung moderner Technologien wie ERP-Systeme und Automatisierungstools tragen zudem maßgeblich zur Effizienzsteigerung bei, reduzieren die Fehleranfälligkeit und verbessern die Qualität der Finanzdaten. Die Analyse zeigt, dass die Standardisierung von Prozessen und die Einführung klarer Verantwortlichkeiten wesentliche Erfolgsfaktoren für KMU sind, um ihre internen Abläufe zu optimieren und die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen zu stärken. Darüber hinaus erleichtert die Automatisierung von Routineaufgaben die Vereinfachung der Abschlussprozesse, was für KMU mit begrenzten personellen Ressourcen von Vorteil ist. Die Erkenntnisse der Masterarbeit verdeutlichen, dass der Fast Close für KMU als strategisches Instrument genutzt werden kann, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Trotz der Herausforderungen – wie bspw. der Ressourcenknappheit oder der Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung – zeigt sich, dass KMU mit den richtigen Strategien und Technologien in der Lage sind, ihre Abschlussprozesse in nachhaltiger Weise zu verbessern.
Die voestalpine Turnout Technology Zeltweg GmbH agiert als Teil der voestalpine Railway Systems GmbH auf internationalen Märkten und bietet ein umfassendes Leistungsspektrum im Bereich des Schienenverkehrs. Zur Bewältigung wirtschaftlicher Volatilitäten und zur Sicherstellung der langfristigen Profitabilität setzt das Unternehmen in mehrjährigen Rahmenverträgen auf standardisierte, indexbasierte Preisgleitformeln. Das zentrale Problem besteht in der Unsicherheit darüber, welche der verfügbaren Preisgleitformeln im Kontext langfristiger Rahmenverträge die höchste wirtschaftliche Rentabilität gewährleistet. Ihre häufig starre Umsetzung verhindert eine flexible Anpassung an dynamische Veränderungen. Die Herausforderung besteht in der Vielzahl externer Einflussgrößen. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie unternehmensspezifische Standardformeln durch simulationsgestützte Modelle optimiert und bewertet werden können. Zur Bearbeitung wurden Literaturrecherche, Korrelationsanalyse, Sensitivitätsanalyse, Interviews und datenbasierte Auswertungen herangezogen. Diese Methoden bilden die Grundlage für ein Excel-basiertes Simulationsmodell, das die Preisdynamik auf Basis realer Indizes und deren Gewichtungen analysiert. Die Korrelationsanalyse identifiziert stark wirkende Indizes mit stabilen Zusammenhängen, etwa zwischen Kokskohle und Schrott. Die Sensitivitätsanalyse bewertet den Einfluss einzelner Indizes auf die Zielgröße und stellt fest, dass vor allem Energie- und Lohnkosten starke Preistreiber sind. Eine Fallstudie belegt, dass kundenseitige Formeln mit irrelevanter Indexkopplung – beispielsweise einem Gaspreisanteil trotz fehlender Relevanz – die Preisentwicklung verzerren und damit Risiken verursachen. Das entwickelte Excel-Simulationsmodell erlaubt es, verschiedene Formelkombinationen dynamisch zu testen, deren Wirkung auf Preisänderungen zu analysieren und auftragsbezogene Szenarien abzubilden. Ergänzend wurde ein standardisiertes, englischsprachiges Template für den konzernweiten Einsatz entwickelt, das die Modelllogik übertragbar macht und internationale Anwendungen erleichtert. Die Untersuchung zeigt, dass die Optimierung von Preisgleitformeln einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der Preiskostenschere leisten kann. Durch die datenbasierte Ableitung geeigneter Formeln lässt sich die Preisanpassung objektiver gestalten und das Risiko finanzwirtschaftlicher Fehlsteuerung reduzieren. Die Kombination aus analytischer Bewertung, Modellintegration und simulierbarer Szenarien ermöglicht eine evidenzbasierte Entscheidung über die Eignung bestimmter Preisformeln im Vertragskontext. Zur Weiterentwicklung sind qualitative Vertragsparameter und branchenspezifische Besonderheiten stärker in die Bewertung einzubeziehen, um Preisgleitformeln rechnerisch und strategisch zu optimieren. Langfristig sollte ein konzernweites, datenbankgestütztes Preisgleitmodell mit Excel-Frontend etabliert werden, das zentral gepflegt, dezentral anpassbar und durch Audits sowie Echtkostendaten validiert wird.
Im Top-Management österreichischer Unternehmen und Organisationen, werden Führungspositionen nach wie vor überwiegend von Männern besetzt. Auch in der Branche der steirischen Abfallwirtschaft zeigt sich ein ähnliches Bild. Bisherige Studien zum Thema ‚Gender und Führung‘ befassten sich oft mit strukturellen Barrieren, wie der gläsernen Decke in männerdominierten Branchen, dem Gender Pay Gap, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder mit geschlechterbezogenen Vorurteilen und traditionellen Rollenverständnis. In Bezug auf die spezifische Branche der Abfallwirtschaft, die jedoch stellvertretend für andere männerdominierte Branchen stehen kann, sind detaillierte empirische Erkenntnisse über die spezifischen Strategien, welche von Frauen genutzt werden, um ihre Karrieren erfolgreich zu gestalten, Herausforderungen und die vorhandenen karrierebezogene Hindernisse zu meistern, bislang eher selten. Diese Forschungslücke verdeutlicht die Relevanz der vorliegenden Arbeit, die dazu beitragen soll, diese Wissenslücke zu schließen. Mithilfe qualitativer Interviews mit Frauen in der steirischen Abfallwirtschaft beantwortet die Arbeit die Frage, welche Erfahrungen, Erfolgsstrategien und Taktiken etablierte weibliche Führungskräfte in dieser Branche verfolgen. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und die Erfolgsfaktoren von Frauen in Führungspositionen in dieser Branche und tragen dazu bei, zukünftige Maßnahmen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in männerdominierten Sektoren zu entwickeln.
Eine Unternehmensarchitektur bietet einen umfassenden Überblick über ein Unternehmen inklusive dessen Infrastruktur, Anwendungen und Geschäftsprozessen. Aufgrund von Silo-Denken und unzureichender Kommunikation können jedoch Diskrepanzen zwischen den in der Unternehmensarchitektur dokumentierten Geschäftsprozessen und den tatsächlich etablierten Prozessen auftreten. Diese Arbeit zielt darauf ab, jene Diskrepanzen zu beseitigen, indem eine technische Lösung vorgeschlagen wird, um die Unternehmensarchitekturen mit den Geschäftsprozessen in Einklang zu bringen. ArchiMate, eine ikonografische Modellierungssprache für Unternehmensarchitekturen, und BPMN, der de facto Standard für die Modellierung von Geschäftsprozessen, wurden verwendet. Durch die Anwendung der Design Science Research Methode, insbesondere des sechsstufigen Ansatzes, wurde initial Literatur gesichtet und folglich ein Artefakt erstellt, demonstriert und bewertet. Das resultierende Artefakt besteht aus einem Mapping zwischen ArchiMate und instanziierbaren BPMN-Konzepten sowie einem Java-basierten Programm, das die automatische Instanziierung von BPMN-Prozessen aus ArchiMate-Modellen ermöglicht. Um das Artefakt zu evaluieren, wurden 20 standardisierte Workflow Patterns und zwei beispielhafte ITIL-Praktiken, darunter das „Monitoring und Event Management“ sowie das „Change Management“, in ArchiMate modelliert, automatisch transformiert und als BPMN-Prozessinstanzen ausgeführt. Von den 20 Workflow Patterns sind nur 17 in BPMN selbst möglich, jedoch konnten 14 von diesen erfolgreich modelliert und instanziiert werden. Dies zeigt, dass trotz der begrenzten Anzahl von ArchiMate und folglich auch BPMN-Konzepten, anspruchsvolle Geschäftsprozesse in der Unternehmensarchitektur selbst abgebildet werden können. Die erfolgreiche Instanziierung und Ausführung der ITIL-Praktiken bestätigten zudem die praktische Anwendbarkeit des Artefakts in realen Szenarien. Zusammenfassend zeigt diese Arbeit, dass ArchiMate-Modelle erfolgreich in BPMN-Prozesse transformiert werden können, sodass instanziierbare und semantisch sinnvolle Prozessmodelle entstehen. Das entwickelte Artefakt ermöglicht die automatisierte Umsetzung und Ausführung von Geschäftsprozessen direkt aus Unternehmensarchitekturmodellen. Dieser Ansatz fördert die Konsistenz zwischen den dokumentierten Unternehmensarchitekturen und realen Abläufen.
The volume of trade on the Internet has increased steadily in recent years. It is becoming increasingly easier to order products or services from around the world with just a few clicks of the mouse, but also to offer them to customers. This development brings with it a number of opportunities but also risks for small companies that already sell electronics products in a niche via the Internet.This thesis explores the development of a process model that can be used by companies that already sell electronics products in a niche via the Internet to further develop the existing business model or, if necessary, to realign it completely. The existing literature on business models, business model development processes and design patterns is reviewed and the current developments and trends in online trade and the electronics sector on the business model of companies trading with niche product is analysed. The business model development process derived from a theoretical perspective is put to practical use by applying the model on a reference company. This implementation includes a multi-stage process with an in-house workshop, gathering and evaluation of lots of data and interviews with experts. Twelve business model variants are found, of which six are checked by experts for practical suitability after pre-selection. The results are two detailed business model designs. The first business model "Multilingual Offerings" is to be seen as an extension of the existing business model and deals with the enlargement of the customer base of the existing business through multilingual product offerings. The second business model "Fever Screening Thermal Solution" represents a completely new business model and describes the development of a system for the exact contactless measurement of body temperature with the help of thermal imaging cameras.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Umsetzung der EU-NIS-2-Richtlinie im Abwassersektor als Teil der kritischen Infrastruktur. Der Fokus liegt auf der Bewertung des aktuellen Umsetzungsstands, der Identifikation von Herausforderungen und der Erfassung von Good Practices. Die Thematik ist hochrelevant und aktuell, da die NIS-2-Richtlinie spätestens bis Oktober 2024 in nationales Recht überführt werden muss und erstmals auch mittelgroße Unternehmen in die Pflicht nimmt. Die Studie reagiert auf die Forschungslücke hinsichtlich sektorspezifischer Umsetzungserfahrungen und liefert einen praktischen Beitrag zur Stärkung der Cybersicherheit in der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Arbeit folgt einem Mixed-Methods-Ansatz im Paradigma der verhaltensorientierten Wirtschaftsinformatik. Datenerhebungsmethode ist eine standardisierte Online-Befragung unter Akteuren der Abwasserwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Der Fragebogen kombiniert geschlossene (quantitative) mit offenen (qualitativen) Items, die sieben Themenkategorien der NIS-2-Richtlinie abbilden. Die Auswertung erfolgte quantitativ-deskriptiv sowie qualitativ mittels strukturierter Inhaltsanalyse nach Mayring. Ein Pretest sicherte die Validität der Instrumente; die Datenerhebung erfolgte in Kooperation mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. Die Ergebnisse zeigen ein heterogenes, aber überwiegend hohes Umsetzungsniveau bei organisatorischen, technischen und physischen Maßnahmen. Die Mehrheit der Unternehmen hat ein Risikomanagement etabliert, regelmäßige Schulungen eingeführt und strukturelle Verantwortlichkeiten verankert. Die häufigsten Herausforderungen betreffen personelle Ressourcen, fehlende branchenspezifische Leitfäden und komplexe technische Anforderungen. Good Practices umfassen unter anderem adaptive Risikoanalysen, szenariobasierte Verfahren und die Integration von ISO/IEC-Standards. Die Ergebnisse werden mit bestehenden wissenschaftlichen Arbeiten, etwa von ENISA oder BSI, verglichen und kontextualisiert. Die Analyse verdeutlicht, dass Cybersicherheit zunehmend als strategische Aufgabe in der Abwasserwirtschaft erkannt wird, allerdings je nach Größe und Struktur der Unternehmen unterschiedlich ausgeprägt ist. Die Arbeit zeigt, dass etablierte Sicherheitsstandards wie ISO 27001, B3S Wasser/Abwasser und das ÖWAV-Handbuch praktikable Rahmenbedingungen bieten, jedoch an spezifische Sektorbedürfnisse angepasst werden müssen. Die Resultate unterstreichen die Notwendigkeit gemeinsamer Leitfäden, sektoraler Koordination und staatlicher Unterstützung. Ein Ausblick benennt weiterführende Forschungsschwerpunkte wie die Wirksamkeit konkreter Maßnahmen, die Rolle externer Dienstleister und die Entwicklung belastbarer Metriken zur Cybersicherheitsreife.
Die XAL (Xenon Architectural Lighting) ist für seine hochwertigen Leuchten und Lichtsysteme weltweit bekannt und beschäftigt an eigenen Forschungs-, Produktions- und Vertriebsstätten rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 30 internationalen Standorten. Sämtliche für das Controlling typische Tätigkeiten werden von der in der XAL Holding angesiedelten Controllingabteilung für alle Tochterunternehmen durchgeführt. Für die XAL HD und deren 100 % Tochter, der XAL GmbH Österreich, wird das jährliche Budget, die quartalsweisen Forecasts und die monatlichen Plan-Ist-Vergleiche auf Ebene der Kostenstellen erstellt. Während das Budget sehr detailliert ist und sämtliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung geplanten werden, ist man monatlich mit einem komprimierten, weniger detaillierten Bericht konfrontiert. Die Problemstellung dieser Arbeit ist es daher, den Um- und Aufbau eines monatlichen Kostenstellenberichts zum Plan-Ist-Vergleich in Anlehnung an das Schema der Gewinn- und Verlustrechnung für das Kooperationsunternehmen zu behandeln. Um die Zielsetzung der Arbeit zu erreichen, wird der bestehende Excel-Bericht zum einen verbessert und zum anderen erweitert. Hierfür wird die Ist-Situation beim Kooperationspartner durch ein Interview erhoben. Daraus geht auch hervor, wie der neue Bericht sein soll. Die Umsätze, die Erträge und die angefallenen Aufwendungen sind in einem an die Gewinn- und Verlustrechnung angelehnten Schema abzubilden. Zudem soll ein Plan-Ist-Vergleich möglich sein. Ebenso soll der Bericht Analysefiles, welche Detailinformationen zu den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Ist-Werten liefert, beinhalten. Zudem beschäftigt man sich in der Arbeit damit, wie die erbrachten innerbetrieblichen Leistungen in Bezug auf die Prototypenfertigung im Kostenstellenbericht berücksichtigt werden sollen. Darüber hinaus werden mittels Scoring Methode Kennzahlen für den Kostenstellenbericht ermittelt. Dabei wird zwischen Kennzahlen für sämtliche Kostenstellen und für umsatzgenerierende Kostenstellen unterschieden. Bei der Darstellung der Kennzahlen orientierte man sich an Gestaltungsdimensionen, die in der Literatur erläutert werden. Abschließend wird der Prozess der monatlichen Kostenstellenberichte visuell dargestellt und die einzelnen Schritte verschriftlicht. Durch die umfassende Aufbereitung der Kostenstellenberichte wird damit gerechnet, dass bei den Kostenstellenverantwortlichen ein Kostenbewusstsein geschaffen wird, welches in weiterer Folge dazu führt, dass sie sich eindringlich mit den auf den Kostenstellen gebuchten und geplanten Umsätzen, Erträgen und Aufwendungen auseinandersetzen. Außerdem profitiert das Kooperationsunternehmen im weiteren Schritt davon, da mit genaueren Buchungen auf Kostenstellenebene gerechnet werden kann, was die Durchführung von weiteren typischen Controlling Aufgaben enorm erleichtert.
