85.62 Personalwesen
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Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten 20 Jahren massiv verändert, jedoch haben viele Unternehmen diese Veränderungen nicht wahrgenommen. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter haben einen höheren Stellenwert erhalten, welche sich von Generation zu Generation unterscheiden. Daher war das Ziel der vorliegenden Masterarbeit, unter anderem, die Erfolgsfaktoren im Bereich Personalbeschaffung der Generation Y zu identifizieren und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Hierzu wurde im theoretischen Teil dieser Arbeit eine Literaturrecherche durchgeführt, um einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand zu erhalten. Im theoretischen Teil dieser Arbeit wurden die Grundlagen der Generationentheorie behandelt. Der Fokus lag dabei auf der Generation Y, da diese Generation derzeit den größten Einfluss auf den Arbeitsmarkt hat und daher von größter Bedeutung für Unternehmen ist. Die Analyse der verschiedenen Generationen führte in weiterer Folge zu der Erfolgsfaktorenforschung. In diesem Kapitel wurden die verschiedenen Methoden und Anforderungen an die Erfolgsfaktorenforschung dargestellt. Die Methode „der methodisch und materiell gestützten Identifikation von Erfolgsfaktoren“, hat sich als jene herausgestellt, die den größten Erfolg verspricht. In weiterer Folge wurden die derzeitigen Trends der Personalbeschaffung analysiert. Daraus ergab sich, dass die HR-Trendarbeit als eine von zwei relevanten Erfolgsfaktoren der Personalbeschaffung genannt wird. Weiters ergab sich, dass die Trends der Individualisierung und Digitalisierung einen erheblichen Einfluss auf die Personalbeschaffung aufweisen. Der Abschluss des theoretischen Teils dieser Arbeit, war die Erstellung eines Vorgehensmodells zur Identifikation von Erfolgsfaktoren im Bereich Personalbeschaffung der Generation Y. Dieses Modell beruht auf dem Fundament der Erfolgsfaktorenforschung und bedient sich an drei Phasen, welche so miteinander verknüpft wurden, dass die Ergebnisse dieses Modells praxisrelevante Handlungsempfehlungen ergeben. Die erste Phase des Modells bediente sich dreierlei verschiedener Methoden zur Erlangung der ersten Erkenntnisse und zur Orientierung. Diese Methoden waren das Trendmapping mit anschließendem Brainstorming und einer finalen Punktebewertung. Die herangezogenen Methoden der zweiten und dritten Phase waren eine quantitative Datenerhebung der Generation Y und qualitative Experteninterviews. Durch dieses Vorgehen ergaben sich unter anderem als wesentliche Erfolgsfaktoren im Bereich der Personalbeschaffung der Generation Y, die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, eigenverantwortliches Arbeiten und ein positives Arbeitsklima. Ebenso ergab sich im Zuge der Arbeit, dass Unternehmen viel mehr in das Employer Branding und ihren online Auftritt investieren müssen. Maßnahmen zur Umsetzung der Erfolgsfaktoren in Unternehmen sind beispielsweise Benchmarking, Kürzung der Wochenarbeitszeit und das Schaffen und Erhalten eines positiven Betriebsklimas. Diese und weitere Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit sind speziell für Geschäftsführer und HR-Manager sowie Personen die im Personalbeschaffungsprozess eines Unternehmens involviert sind, relevant. Insbesondere ist diese Arbeit an Unternehmen gerichtet, welche Ingenieurdienstleistungen, wie beispielsweise Project Management, technische Organisationsberatung oder Planungstätigkeiten im Industrieanalagenbau oder ähnlichen Bereichen, anbieten.
Analyse der kirchlichen Vermögensverwaltung zur Besoldung der Kleriker der Diözese Graz-Seckau
(2023)
Inhalt und Ziel dieser Arbeit ist es, die Anforderungen an eine Besoldungsordnung für den Klerus der Diözese Graz-Seckau sowie die steuerrechtliche Behandlung der Besoldungsbestandteile in Form einer Handlungsempfehlung zu erarbeiten. Neben der Vereinbarkeit mit dem geltenden Kirchenrecht des CIC 1983 hinsichtlich der Versorgung von Klerikern, soll eine steueroptimale Behandlung der darin enthaltenen Bezüge gewährleistet werden. Um dies zu erreichen, muss zunächst eine Analyse der kirchenrechtlichen Vorschriften sowie eine Definition der enthaltenen Besoldungskomponenten erfolgen. Die Besoldung sieht für Kleriker zum einen eine Sustentation, die eine Unterhaltsverpflichtung des Bischofs darstellt, sowie eine Remuneration, die einer Vergütung für die Innehabung eines kirchlichen Amts entspricht, vor. Derzeit wird hinsichtlich der Behandlung der Bezüge weder bei der Kooperationspartnerin noch im Rahmen der Besteuerung der Bezüge eine Differenzierung vorgenommen. Der Fokus der Untersuchung liegt auf der steuerrechtlichen Beurteilung des Sustentationsanspruchs. Für die Bezüge soll weiters ein Quantifizierungsvorschlag erarbeitet werden. Dabei wird sich mit Richtwerten aus der rechtlichen Praxis beholfen. Ebenfalls untersucht werden Laisierungszahlungen an Kleriker, die aus dem geistlichen Stand ausscheiden. Hier gilt es zu klären, wie die Auszahlungsmodalität und deren Bemessungsgrundlagen festzulegen sind. Nicht zuletzt wird auch die ertragsteuerliche Behandlung der Laisierungszahlungen untersucht. Um das Ziel der Arbeit zu erreichen, wurde zunächst die kirchliche Gesetzgebung hinsichtlich der Besoldung von Klerikern durch Aufarbeitung bestehender Literatur untersucht. Dabei wurde die Verpflichtung zur Errichtung eines Versorgungsinstituts sowie die Notwendigkeit zur Differenzierung der Besoldungsbestandteile festgestellt. Ein Vorschlag zur möglichen Neugestaltung und Quantifizierung der Versorgungsbestandteile ist in der Arbeit enthalten. Nach Erhebung der aktuellen Daten der Kooperationspartnerin sowie der steuerrechtlichen Beurteilung der Bezüge wurde, unter Verwendung der im Rahmen der Arbeit erhobenen Richtwerte, eine mögliche Reduktion des Steueraufkommens durch Kleriker um bis zu 71% ermittelt. Diese Reduktion ergibt sich aus der Argumentation zur Qualifizierung der Unterhaltsleistungen des Bischofs als nicht steuerpflichtige Bezüge. Ein Anlass zur Überarbeitung der Einkommen- und Lohnsteuerrichtlinien zur Beurteilung der Sustentation wurde begründet. Zur Klärung des Sachverhalts wurde eine Anfrage zur Vorlage beim Bundesministerium für Finanzen formuliert. Ein Auszahlungsmodell für Laisierungszahlungen unter Berücksichtigung von steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Folgen wurde erstellt.
Diese Masterarbeit befasst sich mit den kooperations- und motivationsfördernden Maßnahmen, die Führungskräfte in Polizeidienststellen treffen können und müssen, um den Herausforderungen des generationsbedingten Wandels zu begegnen, sowie damit, welche führungsstilspezifischen Veränderungen der Generationenwandel erfordert. Da unter den MitarbeiterInnen in den Dienststellen bis zu vier Generationen aufeinandertreffen, ist vereinzelt ein breites Spektrum an erforderlichen Führungsstilanpassungen erkennbar. Durch Führungsstilveränderungen werden auch die Betätigungsfelder der Führungskräfte stark geprägt. Daher besteht die Herausforderung darin, dass dienstführende BeamtInnen auf einer Polizeidienststelle die verschiedenen Generationen durch Wertschätzung, Vertrauen sowie Kommunikation, aber auch mit ihren Kompetenzen so gut wie möglich motivieren, damit sie folglich bei teils lebensgefährlichen Einsätzen leistungsstärker und fokussierter agieren können. Die BeamtInnen zählen zu den wichtigsten Ressourcen auf den Dienststellen – ihnen obliegt die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit. Eine weitere Kernaufgabe für die Zukunft ist zu erforschen, mit welchen generationsspezifischen Betätigungsfeldern sich DienststellenleiterInnen auf einer Polizeidienststelle auseinandersetzen müssen, um die optimale Motivationspyramide zu schaffen. Zudem gilt es zu klären, ob es möglich ist, Konflikte durch Führungsstilveränderungen zu verhindern, und welche Anreize gesetzt werden müssen, um erfolgreich das Team führen zu können. Sollen extrinsische Anreize zur kurzfristigen Motivation geschaffen werden oder intrinsische Anreize, die stabiler wirken und die Leistung der MitarbeiterInnen kontinuierlich verbessern? Um die Forschungsarbeit präzise durchführen zu können, erfolgten eine theoretische und eine empirische Untersuchung anhand von ExpertInneninterviews im Rahmen der qualitativen Erhebung. Da der intergenerative Wandel auf den Dienststellen große Veränderungen mit sich bringt, müssen die Führungsstile individuell an die MitarbeiterInnen angepasst und entsprechend sensibilisiert werden. Auf den Polizeidienststellen werden zukünftig organisatorische Veränderungen vollzogen werden müssen. Aufgrund der generationsbedingten Ruhestandsversetzungen, die zahlenmäßig zunehmen werden, sind die Personalstrukturpläne durch die verstärkte Rekrutierung von PolizeischülerInnen zu überdenken. Daneben stellt auch die budgetäre Auswirkung eine große Herausforderung für Führungskräfte im Personalmanagement dar.
Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel, der durch Digitalisierung, den Umstieg auf alternative Antriebstechnologien sowie einem zunehmenden Fachkräftemangel geprägt ist. Diese Entwicklungen stellen neue Anforderungen an die Personalbeschaffung und erfordern innovative, datengetriebene Recruiting-Strategien. Ziel dieser Arbeit ist es, die bestehenden Herausforderungen im Recruiting-Prozess der Automobilbranche zu analysieren und innovative Lösungsansätze aufzuzeigen, die sowohl technologisch fundiert als auch praxisnah umsetzbar sind. Auf Basis theoretischer Grundlagen und aktueller Forschung wurden Expert*inneninterviews mit Unternehmen der Automobilbranche durchgeführt, um Einblicke in gegenwärtige Strategien und digitale Instrumente der Personalgewinnung zu erhalten. Die qualitativen Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, datengetriebenen Systemen und strategischem Employer Branding entscheidende Erfolgsfaktoren für die moderne Personalbeschaffung darstellen. Gleichzeitig wurden Hürden in der Umsetzung identifiziert, wie etwa kulturelle Vorbehalte gegenüber Automatisierung oder mangelnde Integration bestehender Systeme. Die Arbeit leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Personalverantwortliche ab, wie Recruiting-Prozesse durch technologische Innovationen, strategische Planung und eine stärkere Bewerber*innenorientierung optimiert werden können. Abschließend wird ein idealtypisches Recruiting-Framework vorgestellt, das als praxisnaher Leitfaden zur Weiterentwicklung der Personalbeschaffung im Automobilsektor dienen soll.
International Employer Branding Concept with Focus on Generation Z to attract Production Workers
(2019)
This master thesis deals with the development of an international employerbranding concept for Generation Z as well as external communication measures inorder to increase the attractiveness of ARIAN among Austrians and Slovenes andto fulfil their personnel requirement regarding apprentices in the printing area.Furthermore, this thesis aims to make sure that ARIAN is known by relevant educational institutions in order to already reach Generation Z during their compulsory education.The first chapter concentrates on the topic international employer branding and starts with common definitions of employer branding, the interrelation of the corporate brand and employer brand as well as objectives of employer branding. Topics such as the different levels of attractiveness, challenges in international employer branding and generational differences provide a framework for the subsequent employer brand positioning concept. The basis for the employer branding positioning concept forms the analysis of the internal and external influencing factors, the employer brand identity, the objectives of the employer brand positioning and the requirement profile for the EVP. After the definition and selection of an EVP alternative, a suitable slogan can be defined, and the EVP can be implemented with external communication measures. The communication measures depend on the communication objectives and the respective targetgroup. Within the communication channels, different ways to reach Generation Zare presented. Furthermore, a distinction between the recurring measures of abasic programme and campaigns with a special focus is made. Moreover, the most important aspects of a communication plan as well as different methods for choosing a communication budget are described. Finally, the importance of EB controlling as well as suitable strategic and operative KPIs are shown.At the beginning of the practical part, an analysis of the initial situation as well as aquantitative market research with pupils in Austria and Slovenia was conducted in order to get representative knowledge about the expectations of Generation Z regarding their first employer. In consideration of the consequential implications,an employer brand positioning concept for ARIAN was developed and recommendations for the external communication as well as the EB controlling are given.
Die steirische KFZ-Wirtschaft steht vor einer großen personellen Herausforderung. Der Mangel an Fachkräften wird durch zwei Dinge stark befeuert. Zum einen der demografischen Wandel und zum anderen der Wunsch nachrückender ArbeitnehmerInnen-Generationen weniger Arbeitsstunden leisten zu müssen. Dieses Problem wird durch den oftmals vorhandenen monetären Background der Vorgenerationen verstärkt, da dieser die Aufnahme von Krediten für eine etwaige Eigenheimbeschaffung hinfällig macht. Es ist somit eine zentrale Frage, die sich Unternehmen stellen müssen, wie es möglich ist, MitarbeiterInnen für das eigene Unternehmen zu gewinnen und an dieses zu binden. Dazu sind verschiedene Maßnahmen erforderlich. Diese Masterarbeit befasst sich damit, wie das Halten von MitarbeiterInnen der Generation Z aktuell möglich ist und auch in Zukunft zu bewerkstelligen sein wird. Dazu wurden speziell die Relevanz der direkten Führungskraft, die Wertehaltung des Unternehmens und die Bedürfnisse der Generation Z als wesentliche Bausteine herausgearbeitet. Wichtig dabei ist es, dass langfristige Mitarbeiterbindung nur durch einen Mix aus Maßnahmen möglich ist. Einzelne Entscheidungen oder Maßnahmen werden nur zu kurzzeitigen Verbesserungen führen oder können im schlimmsten Fall sogar Verschlechterungen hervorbringen. Somit ist es für jedes Unternehmen als essenziell anzusehen sich mit sich selbst zu beschäftigen und den Mitarbeitenden kennenzulernen und in den Fokus zu stellen. Wörter wie Employer Branding oder betriebliche Gesundheitsförderung dürfen für EntscheidungsträgerInnen kein unbekanntes Terrain darstellen, sondern müssen bereits jetzt im betrieblichen Alltag Beachtung finden. Diese Masterarbeit gibt somit einen Überblick über einzelne Maßnahmen, die als erfolgsversprechend einzustufen sind, aber auch über die Charakteristika der Generation Z, die bei der Wahl der Maßnahmen im Auge behalten werden sollen. Am Ende dieser Arbeit ist es dem/r LeserIn möglich die Mitarbeitenden der Genration Z besser zu verstehen und die Relevanz der Mitarbeiterbindung in einem Unternehmen einschätzen zu können. Weiters werden einige, in der Praxis als funktionierende, bewährte Tools vorgestellt, die rasch im eigenen Betrieb umgesetzt werden können.
Aufgrund eines im Unternehmen sinkenden Motivationslevels sowie soziodemografischer Änderungen am Arbeitsmarkt und der wachsenden Problematik eines erkennbaren Fachkräftemangels sah sich die A.M. Personalbereitstellungs GmbH mit der Handlungsnotwendigkeit, hinsichtlich der Implementierung von motivations- und retentionsfördernden Maßnahmen, konfrontiert. Demnach wurde die Idee geboren, ein auf die individuellen Bedürfnisse der A.M. Personalbereitstellungs GmbH angepasstes vertriebliches Leistungsanreizsystem zur Steigerung der MitarbeiterInnenmotivaion und -bindung mittels der Bereitstellung eines entsprechenden Maßnahmenplans zu entwickeln. Im Theorieteil dieser Arbeit wurde als erstes ein theoretische Grundgerüst erstellt. Hier wurden die Eckpfeiler der zu behandelnden Thematiken abgesteckt (z. B.: Arten von Personalbeschaffung, Gender-Unterschiede am Arbeitsmarkt, die theoretischen Ansätze der Personalwirtschaft etc.). Als Ausgangspunkt für sämtliche weiteren Ausführungen wurde die Motivation als primärer Leistungstreiber bestimmt und zahlreiche damit eihergehende Entstehungs- bzw. Beeinflussungstheorien ausgearbeitet. Ausgehend von dieser Motivationsthematik wurden im Anschluss die zwei weiteren Kernthemen, vertriebliche Leistungsanreize und MitarbeiterInnenbindung, hinsichtlich wechselseitiger Beeinflussungsmöglichkeiten abgehandelt und damit zusammenhängende mögliche Systemgestaltungsansätze (klassisch, kundInnenorientiert, Cafeteria-System) dargelegt. Im Praxisteil der Arbeit wurde ein für den Untersuchungsgegenstand passendes Untersuchungsdesign definiert. Nach der externen/internen Analyse der Ist-Situation wurde die Handlungsnotwendigkeit vonseiten der A.M. Personalbereitstellungs GmbH nochmals klar dargelegt. Im Anschluss wurden die aus der empirischen Erhebung ableitbaren Erkenntnisse auf unterschiedlichste Wiese veranschaulicht. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde eine Bewertung von zahlreichen möglichen Anreizmodulen durchgeführt. Diese Module wurden wiederum in eine für die A.M. Personalbereitstellungs GmbH maßgeschneiderte Handlungsempfehlung übernommen. Um einen möglichen, durch das Key-Feature (Cafeteria-System) verursachten, „Wildwuchs“ an unterschiedlichsten Ausgestaltungsformen zu unterbinden, wurde ebenfalls eine entsprechende Vorgabenempfehlungen, basierend auf soziodemografischen Wirkungstendenzen, bereitgestellt.
Der Finanzdienstleistungsbereich befindet sich aufgrund digitaler und bürokratischer Anforderungen, eines intensiven Verdrängungswettbewerbes sowie hybrider Bedürfnisse von Kundinnen und Kunden in einem deutlichen Wandel und mit ihm auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch nicht nur Veränderungen beruflicher, sondern auch privater Ansichten und der Wunsch nach dem Einklang dieser beiden Bereiche nehmen zu, wodurch eine effektive Personalführung vor allem im Dienstleistungsvertrieb in den Vordergrund rückt. Rein monetäre Anreize sind längst nicht mehr ausreichend, um Vertriebsmitarbeiterinnen und Vertriebsmitarbeiter unterschiedlicher Generationen zu motivieren. Als Beispiel geht die Steiermärkische Sparkasse voran. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Unternehmenskultur zu schaffen, welche auf mitarbeiterorientierten Werten beruht. Darauf aufbauend sollen die Unternehmensziele erreicht und davon ausgehend eine nachhaltige Wertsteigerung im Interesse aller ermöglicht werden. Derzeit besteht ein leistungsorientiertes Bezugssystem im Unternehmen mit dem Ziel, überdurchschnittliche Leistungen mittels materieller Anreize zu honorieren. Im Zuge dieser Masterarbeit wurden das Leistungsanreizsystem innerhalb des Finanzdienstleistungsvertriebs B2C sowie dessen Auswirkungen auf die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Generationengruppe X und Y näher betrachtet. Nach der Auseinandersetzung im theoretischen Teil der Arbeit wird im praktischen Teil das bestehende Leistungsanreizsystem der Steiermärkischen Sparkasse analysiert sowie eine darauf aufbauende empirische Untersuchung durchgeführt. Basierend auf der Zusammenführung der theoretischen Erkenntnisse und praktischen Ergebnisse erfolgen abschließend die Erstellung eines Leistungsanreizsystems sowie die Ableitung entsprechender Handlungsempfehlungen für das Unternehmen. Die vorliegende Masterarbeit dient der Steiermärkischen Sparkasse als Grundlage für die Neuausrichtung des bestehenden Leistungsanreizsystems innerhalb des Dienstleistungsvertriebes B2C mit Fokus auf die Generationen X und Y. Durch die Umsetzung der enthaltenen Handlungsempfehlungen wird es dem Unternehmen ermöglicht, die bereits erwähnte Unternehmenskultur zu schaffen, was dazu beiträgt, die Ziele zu erreichen.
Nowadays, companies are facing an increasingly competitive landscape forrecruiting and retaining talented employees. Workforce demographics paired withage- and value-diverse workplaces make effective talent management a competitive necessity. Consequently, the establishment of an employer brand positioning has become a critical success factor for the continued existence of a company and to increase the attractiveness as an employer to achieve the ultimate aim of becoming an employer of choice.The present master thesis deals with the development of an employer branding positioning concept to attract blue-collar workers and apprentices in the packaging industry. The outcomes of the thesis are supposed to provide Mondi’s two production plants, located in Zeltweg, Styria, with a positioning concept as well as corresponding measures to increase the number of applicants and to properly fill vacancies. Furthermore, the objective to increase the brand awareness among the targeted groups is followed and it is aimed at achieving a clearly defined positioning of the company within the regional employment market.The thesis is divided into three major sections, namely introduction, theoretical part and practical part. Within the introduction section the initial situation is investigated,followed by an examination of the company objectives and the definition of the master thesis objective. Thereafter, a framework defining relevant theories and the structure of the work is provided. The theoretical part provides an introduction to the topic employer choice followed by exploring the challenges of addressing the two targeted groups before examining the principles of employer branding. The final partof the theory covers the process of developing an employer branding positioning concept, which is used as a base for Mondi’ positioning strategy. The practical part of the present thesis is devoted to a detailed internal and external analyses. The former investigates the strengths and weaknesses of the firm as an employer andexamines current employer branding measures, whereas the later not only investigates the company’s environment but also ascertains the needs and demands of the target groups towards an employer as well as their behavior during the employer choice process. The research results are then consolidated in the developed positioning concept and the corresponding measures which serve as an orientation guide for Mondi in order to become an employer choice in the long run.
Die signifikante Reduktion an Lehrlingen, die Migration existierender Arbeitskräfte sowie die Pensionierung der Babyboomer-Generationen haben zu einem ausgeprägten Mangel an Arbeits- und Fachkräften in der Gastronomiebranche geführt. In dieser dienstleistungsorientierten Branche sind die Betriebe essenziell auf ein umfangreiches Kontingent an motivierten und sachkundigen Mitarbeiter*innen angewiesen, um die anspruchsvollen Qualitätsstandards der Kundschaft zu erfüllen. Die aktuelle Knappheit adäquater Arbeitskräfte hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, welches Unternehmen partiell daran hindert, bestehende Kapazitäten vollständig zu nutzen, da die Betreuung und Bedienung nicht lückenlos gewährleistet werden können.
Es erstaunt daher umso mehr, dass das Onboarding und das Wissensmanagement als zentrale Komponenten zur Integration und langfristigen Motivation in den genannten Unternehmen noch immer einen relativ geringen Stellenwert einnehmen. Die vorliegende Arbeit erörtert Strategien, um den Integrationsprozess in gastronomische Unternehmen effektiv und effizient zu gestalten. Welchen Stellenwert ein strukturiertes Onboarding einnimmt, um neue Mitarbeiter*innen langfristig zu motivieren und zu binden, wird in dieser Arbeit dargestellt. Weiterhin werden die Synergien zwischen Wissensmanagement und Mitarbeiter*innengeneration umfassend analysiert und angeführt. Die aktive Nutzung dieser Interaktionen kann Hindernissen wie dem von Expert*innen identifizierten Zeitmangel, der einem erfolgreichen Einarbeitungsprozess entgegensteht, wirksam begegnen. Die empirischen Ergebnisse verdeutlichen ebenfalls, dass das Potenzial eines gut integrierten Wissensmanagements im Unternehmen weit über den Einarbeitungsprozess hinausreicht. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen somit auf, dass das Wissensmanagement
die Voraussetzung für einen strukturierten Onboardingprozess ist, der neue Mitarbeiter*innen auf deren Wissensstand abholt und sie bei der fachlichen und sozialen Integration unterstützt. Verfahren wie die Wissenssicherung sollten außerdem längst eine Selbstverständlichkeit in allen Betrieben sein, um proaktiv dem Risiko eines Wissensverlusts, der insbesondere durch hohe Fluktuation verursacht wird, entgegenzuwirken.
Die Mitarbeiterbindung nimmt aufgrund der wandelnden Arbeitswelt und Entwicklungen wie dem demografischen Wandel, Fachkräftemangel, Digitalisierung oder Globalisierung eine zunehmende Bedeutung im langfristigen Unternehmenserfolg ein. Schlüsselkräfte zu gewinnen und das Knowhow der Mitarbeiter*innen an sich zu binden, wird zur wachsenden Herausforderung für die Zukunft und für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Diese Herausforderung gilt gerade auch für Klein- und Mittelbetriebe (KMU), die strukturell mit Wettbewerbsnachteilen gegenüber größeren Betrieben konfrontiert sind.
Ausgehend von dieser Problemstellung befasst sich die vorliegende Arbeit mit der Frage, nach geeigneten Strategien und Maßnahmen für KMU, um die Mitarbeiterbindung zu fördern. Dabei fokussiert sich die Analyse vor allem auf die Rolle der Identität und Identifikation in der Mitarbeiterbindung. Aber auch andere Maßnahmen wie finanzielle Anreize, Benefits, Work-Life-Balance oder die Förderung der Arbeitszufriedenheit werden im Rahmen der Masterarbeit beleuchtet. Für die Erreichung dieser Zielsetzung stützt sich die Arbeit einerseits auf die Analyse der theoretischen Grundlagen und der Fachliteratur und andererseits auf die empirische Analyse qualitativer Interviews, die mit Vertreter*innen von KMU aus der Handwerksbranche durchgeführt wurden. Als Verfahren für die empirische Auswertung wird die qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker herangezogen.
Mithilfe dieser Vorgangsweise wurde eine Reihe an Erkenntnissen gewonnen, die für die zukünftige Forschung sowie für die Praxis von Relevanz sind. KMU unterscheiden sich in der Umsetzung von Mitarbeiterbindungsmaßnahmen durch eine Reihe an Vor- und Nachteilen gegenüber großen Industriebetrieben. Zwar stehen für die Mitarbeiterbindung in KMU in der Regel weniger Ressourcen zur Verfügung, allerdings bieten KMU den Vorteil eines familiären Arbeitsklimas, einer starken Kollegialität, einer wertschätzenden Kommunikation und eines persönlichen Kontakts zwischen Mitarbeiterebene und Führungsetage. Damit sind sie in der Lage, die Identifikation der Mitarbeiter*innen mit dem Unternehmen und in weiterer Folge auch die Bindung zum Unternehmen zu stärken. Ein weiterer Vorteil der KMU ist, dass sie aus strukturellen Gründen ihre Maßnahmen auf individuelle Bedürfnisse abstimmen können.
Diese Forschungsarbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Führungsverhalten und Vision auf die digitale Kompetenz der Vertriebsmitarbeiter*innen bei der Nutzung digitaler Kommunikationsplattformen für Videokonferenzen. Dabei werden ausschließlich österreichische Unternehmen untersucht. In einer Arbeitsumgebung, die zunehmend von der Digitalisierung geprägt wird, ist Anpassungsfähigkeit das Gebot der Stunde für den organisationalen Erfolg. Innerhalb der Forschung mangelt es an Ergebnissen in diesem Bereich. Das erklärte Ziel dieser Forschungsarbeit ist es, diese Wissenslücke zu schließen. Dies geschieht auf Basis einer quantitativen Primärmarktforschung mittels Online-Fragebogen. Hierfür wird ein etabliertes Modell zur Messung von Führungsverhalten mit einem eigens erstellten Konstrukt zur Messung der Fähigkeiten zur Nutzung von digitalen Kommunikationsplattformen für Videokonferenzen kombiniert. Im weiteren Verlauf werden mittels eines statistischen Verfahrens die aufgestellten Hypothesen und Forschungsfragen beantwortet. Die Ergebnisse lassen die Schlussfolgerung zu, dass es einen leichten, statistisch nicht signifikanten Einfluss von Führungsverhalten und Vision auf den organisationalen Erfolg in Form der Fähigkeit zur Nutzung digitaler Kommunikationsplattformen für Videokonferenzen gibt. Abschließend kann gesagt werden, dass diese Forschungsarbeit einen Beitrag zur Beschreibung der Wirkungszusammenhänge im gegebenen Kontext liefert.
In der vorliegenden, wissenschaftlichen Arbeit steht die Frage im Mittelpunkt, wie ein optimierter, digitalisierter Einstellungsprozess ausgestaltet sein muss, um österreichische Unternehmen dabei zu unterstützen, effektiv und effizient offene Positionen, trotz herrschendem Fachkräftemangel, zu besetzen. Das übergeordnete Ziel dieser Forschungsarbeit besteht demnach darin, das Modell eines Personalbeschaffungsprozesses so zu gestalten, dass dieser einerseits attraktiv für potentielle, zukünftige Mitarbeiter*innen ist und andererseits eine weitergehende Automatisierung bis hin zur Integration unterstützender Künstlicher Intelligenz ermöglicht. Der grundlegende Wandel am Arbeitsmarkt sowie der bestehende Fachkräftemangel in Österreich wird durch eine umfassende Analyse beleuchtet, die sowohl Experteninterviews als auch Fokusgruppenbefragungen einschließt. Unter anderem haben sich aus der vorliegenden Arbeit folgende Erkenntnisse ergeben: Die Digitalisierung hat den Personalgewinnungsprozess grundlegend verändert, wobei die Mehrheit der Arbeitssuchenden nach Stellenangeboten im Internet sucht. Ein optimierter Einstellungsprozess kann Unternehmen bei der nationalen und internationalen Suche nach qualifizierten Arbeitskräften unterstützen. Hierbei spielt Employer Branding eine zentrale Rolle, da Arbeitnehmer*innen vermehrt Informationen über potenzielle Arbeitgeber*innen einholen. Künstliche Intelligenz kann Unternehmen dabei helfen, gezielt eine Arbeitgebermarke zu entwickeln und Informationen auf den relevanten Kanälen zu optimieren. Die Vorselektion von Bewerber*innen mithilfe künstlicher Intelligenz kann effektiv sein, erfordert jedoch eine sorgfältige Auswahl der Kriterien und ausreichend Trainingsdaten. Ein transparenter und barrierefreier Bewerbungsprozess wird von Expert*innen und Arbeitssuchenden gleichermaßen als wichtig erachtet. Automatisierte Prozessunterstützung durch künstliche Intelligenz kann Arbeitgeber*innen helfen, zeitnah auf Bewerbungen zu reagieren. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Einbeziehung von Fachabteilungen bei der Festlegung des Personalbedarfs und die Nutzung automatisierter Prozesse bei der internen Personalsuche empfohlen werden. Ein digitaler Talentpool, in welchem die bestehenden Evidenzen sortiert aufscheinen, unterstützt die Vorauswahl von Bewerber*innen. Die Einführung von Automatisierung und künstlicher Intelligenz im Pre-Boarding- und Onboarding-Prozess kann Unternehmen dabei helfen, den Kontakt zu neuen Mitarbeiter*innnen zu pflegen und den Einschulungsprozess zu verbessern. Insgesamt zeigt diese Arbeit, dass ein optimierter Einstellungsprozess dazu beitragen kann, Unternehmen die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften zu erleichtern und so dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenwirken kann.
Der zunehmende Fachkräftemangel und die dynamischen Veränderungen in der Arbeitswelt zwingen Unternehmen sich mit der Förderung ihrer Mitarbeiterbindung zu beschäftigen. Durch die individuellen Bedürfnisse der Generationen bedarf es zutreffende Maßnahmen um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Einen Anteil daran hat das Grundgehalt welches ein Unternehmen seinen Mitarbeiter*innen auszahlt, jedoch gewinnen Zusatzleistungen auch Mitarbeiterbenefits genannt zunehmend an Bedeutung. Im Theorieteil wurde anhand einer umfassenden Literaturrecherche ein idealtheoretisches Benefitmodell entwickelt, welches aufgrund der Gesetztes Lage in Österreich zu einem rechtlich angepassten Modell überarbeitet wurde. Um das Ziel eines individuellen Modells passend für die Akkodis Austria zu erreichen, wurde eine Quantitative Umfrage durchgeführt. Diese bestätigte die Annahmen des Einflusses von Zusatzleistungen auf die Mitarbeiterbindungen und verdeutlichte die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Generationen. Darüber hinaus wurde ebenfalls deutlich, dass die Mitarbeiter*innen nicht nur persönliche Benefits befürworten, sondern auch Angebote um den Zusammenhalt und das „Wir-Gefühl“ zu stärken, erwarten. Zusätzlich konnte nachgewiesen werden, dass die Verbundenheit zu Unternehmen und Vorgesetzten die geplante Dauer im Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Anhand der gesammelten Ergebnisse aus Theorie und Empirie wurde ein geeignetes Benefitmodell für die Akkodis Austria abgeleitet und Handlungsempfehlung zur Umsetzung des Modells und Einführung neuer Mitarbeiterbenefits übermittelt. Für die Entwicklung des Benefitmodell wurde auf Methoden aus dem Prinzip der Zwangsbeglückung und des Cafeteria-Ansatzes zurückgegriffen. Um die entstehenden Kosten bestmöglich zu nutzen, wurden die gesetzlichen Steuerfreibeträge ausgearbeitet und umsetzbare Benefit Möglichkeiten für die Akkodis Austria bestimmt. Um den Verwaltungsaufwand und die Dauer der Einführung einzugrenzen wurde eine Auswertungsmatrix erstellt. Diese diente zur Identifizierung der 10 Mitarbeiterbenefits, welche die Mitarbeiterbindung über alle Generationen im Unternehmen am stärksten fördert. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass geeignete Mitarbeiterbenefits einen Beitrag zur Mitarbeiterbindung leisten, jedoch die Unternehmenskultur und damit verbundene Anerkennung und Wertschätzung der Mitarbeiter*innen vorhanden sein müssen.
Wo immer Menschen zusammentreffen, ob in losen organisierten Gemeinschaften, der Familie oder im beruflichen Umfeld, sehen sie sich mit den Aspekten der Führung konfrontiert. Dabei kann der Begriff Führung nicht so ohne Weiteres beschrieben werden. Die vielen Teilbereiche der Führung, die Rahmenbedingungen, die das Verhalten von Führungspersönlichkeiten beeinflussen oder auch die erforderlichen Kenntnisse sind nur einige Aspekte, die im Rahmen der gegenständlichen Masterarbeit beleuchtet werden sollen.
Wie sich die Menschheit schon seit jeher mit Führungsthemen beschäftigt, so ist auch das Bestreben, die Interessen Einzelner oder von mehr oder weniger homogenen Gruppierungen durch-zubringen, ein Umstand, der die Gesellschaft bereits seit Jahrhunderten beschäftigt. Die Vertretung von Interessen, auch als Lobbyismus bezeichnet, hat zum Ziel, durch den Versuch der Beeinflussung relevanter Persönlichkeiten oder wichtiger Gruppierungen das in das Zentrum der Bemühungen gestellte Interesse bestmöglich zu vertreten. Auch dabei spielt das Thema Führung eine entscheidende Rolle.
Ziel der Arbeit ist es, darzustellen, wie vielschichtig der Begriff Führung ist und wovon Führungskräfte mitunter abhängig sind. Außerdem soll beleuchtet werden, welche Prinzipien hinter den Begriffen Leadership und Führungskompetenz verborgen liegen und was dazu beitragen kann, die überantwortete Führungsaufgabe gut zu meistern. Diesbezüglich liefert die Literatur eine Vielzahl an Informationen. So werden in der Masterarbeit neben den Erklärungen der Begriffe Führung und Leadership auch die Dimensionen der Führung, Führungsgrundsätze und Stile be-leuchtet. Außerdem wird der Führungskraft als Persönlichkeit Beachtung geschenkt und dargestellt, welche Eigenschaften und Kompetenzen von Führungspersönlichkeiten erwartet werden. Zudem wird untersucht, wie es gelingen kann, Führungskräfte in ihrer Entwicklung zu unterstützen und welche Grundsätze zu beachten sind, wenn es um die Auswahl von Führungskräften geht.
Über die Bearbeitung der Themen der Interessenvertretung und Führung aus der Sicht der Fachliteratur hinaus werden Expert*inneninterviews mit Führungskräften steirischer Interessenvertretungsorganisationen geführt, um die in der Theorie beschriebenen Aspekte um die Erfahrun-gen aus der Praxis zu ergänzen.
Die hohe Abwanderungsquote von Mitarbeiter*innen in Strukturvertrieben kostet den jeweiligen Unternehmen einiges an Ressourcen in Form von Kosten und zeitlichem Aufwand. Der Fokus dieser Arbeit konzentriert sich auf Versicherungsunternehmen, da sich geringere Verkaufszahlen im Vertrieb negativ auf die Umsätze von Versicherungen auswirken. In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird erforscht, auf welche Art und Weise Führungskräfte dazu beitragen können die Motivation von Mitarbeiter*innen im Strukturvertrieb von Versicherungen zu steigern. Im theoretischen Teil werden mögliche Ursachen der Motivation beschrieben, wie ein Individuum das Bedürfnis erfährt zu handeln und wie eine Führungskraft diesen Vorgang positivbeeinflussen kann. In der empirischen Forschung wird mit Hilfe der Durchführung von Expert*innen-Interviews herausgefunden, wie die Motivation von Mitarbeiter*innen von Führungskräften positiv beeinflusst werden kann und welche Maßnahmen kontraproduktiv sind. Die positive Beeinflussung soll zu nachhaltig höheren Verkaufszahlen und weniger Abwanderung führen.
Die Herausforderungen, die mit der digitalen Transformation einhergehen, nehmen aufgrund der schnellen Entwicklung neuer, digitaler Technologien maßgeblich Einfluss auf Unternehmen aller Branchen und Größen und damit auch auf die Personalarbeit. Um die Innovationsfähigkeit von Großunternehmen – denen sowohl in der Praxis als auch in der Literatur eine gewisse Innovationsträgheit attestiert wird – zu fördern, wird im Rahmen dieser Arbeit ein Maßnahmenkatalog zur Umsetzung durch das Personalmanagement erarbeitet. Dazu werden im Rahmen einer Literaturanalyse die Themenbereiche digitale Transformation und dessen Implikationen für das Personalmanagement, Innovationsfähigkeit von Großunternehmen sowie digitalisierungs- und innovationsorientiertes Personalmanagement eingehend beleuchtet. Im Anschluss gibt eine zweiphasige, empirische Untersuchung anhand eines Praxisfalls Einblicke in das Personalmanagement eines Großunternehmens und dessen gesetzte Maßnahmen zur Förderung der Innovationsfähigkeit. Abgeleitet aus den theoretischen Erkenntnissen der Literaturanalyse und den empirischen Ergebnissen der Praxisfalluntersuchung werden ein Maßnahmenkatalog für das Personalmanagement zur Förderung der Innovationsfähigkeit von Großunternehmen in Zeiten digitaler Transformation dargestellt und Handlungsempfehlungen für Großunternehmen zur Umsetzung dieser Maßnahmen durch den Personalbereich formuliert. Das Ergebnis stellt eine Sammlung von Maßnahmen und Möglichkeiten für das Personalmanagement dar, mithilfe derer positive Beiträge zur Innovationsfähigkeit von Großunternehmen geleistet werden können.
Obwohl sich viele Frauen für technische Studiengänge und Berufe begeistern und diese auch wählen, bleibt der Frauenanteil seit Jahren nahezu konstant. Strukturelle Ungleichheiten, mangelnde Netzwerke und stereotypisches Denken tragen dazu bei, dass Frauen die Branche frühzeitig verlassen. Gleichzeitig gewinnt Leadership mehr an Bedeutung, da Führungskräfte den Erfolg als auch die Arbeitszufriedenheit beeinflussen. Diese Arbeit untersucht, welchen Einfluss das Führungsverhalten auf die Karrierewege von Frauen in der österreichischen IT-Branche hat und inwiefern Führungskräfte als unterstützend oder hindernd wahrgenommen werden. Die theoretische Grundlage umfasst die Geschlechterverteilung in der IT-Branche, Erwartungen an Arbeitgeber sowie Herausforderungen und Barrieren für Frauen. Zudem werden unterschiedliche Führungstheorien und deren Auswirkungen auf Mitarbeiter*innen betrachtet. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine qualitative Studie durchgeführt. Mittels semi-strukturierter Interviews mit 15 Frauen aus der österreichischen IT-Branche wurden individuelle Wahrnehmungen und Erfahrungen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass Führungskräfte eine zentrale Rolle für den beruflichen Werdegang sowie die langfristige Mitarbeiterbindung spielen. Positives Führungsverhalten äußert sich in Form von Unterstützung, konstruktivem Feedback und aktiver Förderung. Negative Führungserfahrungen führten hingegen zu Demotivation oder einem Wechsel des Arbeitgebers. Zudem zeigt die Studie, dass sich die Anforderungen an Führung je nach Karrierephase unterscheiden. In frühen Karrierejahren sind Kommunikation und Unterstützung besonders relevant, gewinnen im späteren Verlauf Empathie und gezielte Förderung an Bedeutung. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden Maßnahmen für Unternehmen abgeleitet, darunter Schulungen zur Sensibilisierung für destruktives Führungsverhalten, Mentoring- und Coachingprogramme sowie die Einführung strukturierter Auswahlprozesse für Führungskräfte. Zukünftige Forschung könnte eine gezieltere Differenzierung nach spezifischen Berufsfeldern anwenden, um gezieltere Ergebnisse zu erhalten. Zudem könnte ein Anforderungsprofil für Unternehmen zur Auswahl von Führungskräften entwickelt werden, um gezielt Führungskompetenzen zu fördern und Fehlbesetzungen zu vermeiden.
Im Rahmen dieser Masterarbeit wird ein Leistungsanreizsystem für den Vertriebsinnendienst der J. Hornig GmbH entwickelt. Hierbei soll speziell auf sowohl materielle als auch immaterielle Komponenten eines solchen Systems eingegangen werden. Durch einen Paradigmenwechsel in der J. Hornig GmbH wurden die KundInnen bewusst in den Vordergrund gestellt, wodurch der Vertrieb - sowohl der Außen- als auch der Innendienst - in eine zentrale Rolle rückt. Es wurde früh erkannt, dass ein Leistungsanreizsystem helfen kann, um die MitarbeiterInnen zu motivieren, weshalb das Unternehmen auch ein solches System für den Vertriebsaußendienst einführte. Durch die reine Belohnung des Außendienstes kam es jedoch zur Demotivation im Vertriebsinnendienst, da auch dieser eine große Rolle bei der Kundenbetreuung spielt. Durch die Einführung eines Leistungsanreizsystems für den Verkaufsinnendienst soll diese Demotivation behoben und die MitarbeiterInnen dieser Abteilung neu motiviert werden. Im Theorieteil wird zuerst auf Fast Moving Consumer Goods im Business-to-Business Bereich eingegangen. In weiterer Folge werden generelle Punkte von Anreizsystemen im Vertrieb genauer erläutert. Auf Ziele, Funktionen, Ausrichtungen aber auch die Anforderungen und Risiken solcher Systeme wird speziell eingegangen. Ebenfalls werden die Arten von Anreizen genau beschrieben. Danach werden Anreizsysteme im Vertriebsinnendienst, deren Besonderheiten und die mögliche Leistungsbeurteilung erläutert. Im praktischen Teil werden die in der Theorie beschriebenen Elemente hinterfragt und geprüft, um ein passendes Anreizsystem für den Vertriebsinnendienst der J. Hornig GmbH erstellen zu können. Schlussendlich wird das empfohlene System mit materiellen und immateriellen Komponenten beschrieben. Um dem Unternehmen die nächsten Schritte genau darzustellen, wird zum Schluss ein Maßnahmenplan erstellt.
This master thesis deals with the highlighting of companies as employers through targeted Employer Branding measures. The recruitment of suitable employees has changed significantly in recent years.Whereas in the past the employees were the ones who applied to an employer, nowadays entrepreneurs have to actively look for qualified employees. This requires well thought-out strategies to be perceived as an Employer of Choice in times of shortage of skilled workers and to attract the best talents.Far too often, companies view Employer Branding only from a Personnel Marketing perspective and want to sell themselves well to the external market. The real essence, however, is to live the true values within the company and to build on this foundation of values. The activities have to fit the corporate culture and the employees should feel connected to the values so that they are loyal and motivated to work in a long-term manner. The Employer Branding strategy is needed to increase the awareness and attractiveness of the employer, to convey the values of the company both internally and externally and to attract the right applicants.The theoretical part of this work forms the basis for the successful practical development of an Employer Branding concept. The core of this work is the development of the Employer Value Proposition (EVP) - the unique selling point of an employer brand. The theoretical steps for the development of the employer brand are defined in such a way that they can be applied to any company.The practical part of this thesis deals primarily with the development of an Employer Branding concept for ALDI in Italy. The elaboration of the EVP is especially directed at potential candidates for the position of Area Manager. In the context of this concept development, the image of ALDI as an employer in Italy is discussed and analyzed by means of primary research, taking into account the target group. The results of this primary research together with a preceding secondary research serve as a foundation for the defined measures which support the perception of ALDI as an Employer of Choice.
Rasche Veränderungen wie Globalisierung, Struktur- und Wertewandel und die demografische Entwicklung haben in den letzten Jahrzehnten den Arbeitsmarkt stark verändert. Es ist ein Fachkräftemangel durch langfristig höhere Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften im Vergleich zum vorhandenen Angebot entstanden. Dies erschwert Unternehmen ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Vor allem Produktionsbetriebe sind besonders davon betroffen. Neben neuen technischen Trends und Veränderungen, sind Unternehmen durch den Wandel der Wirtschaft von einer Industriegesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft herausgefordert. In ländlichen Gebieten erschweren die geringere Bevölkerungsdichte und topografische Besonderheiten die Fachkräftesicherung zusätzlich.
Diese Masterarbeit zielt darauf ab Rekrutierungs- und Bindungsstrategien zu erarbeiten, um Produktionsbetrieben im ländlichen Raum Handlungsempfehlungen zu geben, um qualifizierte Mit-arbeiter*innen zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden. Auf Basis relevanter wissenschaftlicher Literatur und empirischer Forschung werden die Ursachen des Fachkräftemangels sowie mögliche Strategieansätze für die Verbesserung von Rekrutierungs- und Bindungsmaßnahmen untersucht.
Die Ergebnisse aus der Literatur und den Experteninterviews zeigen, dass ländliche Produktionsbetriebe mit einer guten Imagepflege, geschulten Führungskräften und einer generationsspezifischen Arbeitsgestaltung dem Fachkräftemangel entgegenwirken können. Mit Hilfe von bewussten Employer Branding Maßnahmen und erhöhter Aufmerksamkeit und Einbindung der Mitarbeiter*innen kann eine langfristige Mitarbeiterbindung zur Sicherung der Fachkräfte beitragen. Allerdings hat die Untersuchung auch gezeigt, dass unternehmensabhängige Faktoren wie beispielsweise Größe oder Branche zu unterschiedlichen Herausforderungen führen.
Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Beobachtung, dass traditionelle Anreizsysteme möglicherweise nicht mehr den Anforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt und insbesondere den Erwartungen der Generation Z entsprechen. Vor diesem Hintergrund bietet die vorliegende Arbeit zunächst einen Überblick über grundlegende Konzepte der Motivation, Anreize und Anreizsysteme, mit einem besonderen Fokus auf der Differenzierung zwischen materiellen und immateriellen Anreizen sowie der Bedeutung von Individualisierung im Hinblick auf die Prämienauswahl. Die Generation Z wird im Zuge dessen in den Fokus gerückt, da sie die Arbeitswelt in Zukunft prägen wird und Unternehmen zunehmend auf motivierte Mitarbeiter*innen angewiesen sind. Aufgrund des noch jungen Alters dieser Generation fehlt jedoch noch oft die Erfahrung, diese bestmöglich zu leiten, ihr Verhalten und ihre Motivation zu verstehen und zu steigern oder angemessen auf ihre Bedürfnisse und Motive einzugehen. Anreize können dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen motivierter sind und somit eine Steigerung ihrer Leistung und Ergebnisse erzielen. Damit in weiterer Folge Anreizsysteme effektiv gestaltet werden können, muss zuerst geklärt werden, welche Anreize für die Generation Z tatsächlich von Bedeutung sind und welche Art der Prämienauswahl am effektivsten ist. Aus der theoretischen Abhandlung des Themas werden Hypothesen abgeleitet, die im Zuge einer empirischen Untersuchung mit 402 Teilnehmer*innen der Generation Z überprüft werden. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Auswirkung einer individuellen Prämienauswahl im Vergleich zu einer fixen Prämienart innerhalb eines Anreizsystems auf die Motivation der Generation Z zu untersuchen und welche Anreizarten – materielle oder immaterielle – von dieser Generation bevorzugt werden. Die Ergebnisse liefern dahingehend wichtige Erkenntnisse zu den Einstellungen und Präferenzen der Generation Z.
Im Top-Management österreichischer Unternehmen und Organisationen, werden Führungspositionen nach wie vor überwiegend von Männern besetzt. Auch in der Branche der steirischen Abfallwirtschaft zeigt sich ein ähnliches Bild. Bisherige Studien zum Thema ‚Gender und Führung‘ befassten sich oft mit strukturellen Barrieren, wie der gläsernen Decke in männerdominierten Branchen, dem Gender Pay Gap, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder mit geschlechterbezogenen Vorurteilen und traditionellen Rollenverständnis. In Bezug auf die spezifische Branche der Abfallwirtschaft, die jedoch stellvertretend für andere männerdominierte Branchen stehen kann, sind detaillierte empirische Erkenntnisse über die spezifischen Strategien, welche von Frauen genutzt werden, um ihre Karrieren erfolgreich zu gestalten, Herausforderungen und die vorhandenen karrierebezogene Hindernisse zu meistern, bislang eher selten. Diese Forschungslücke verdeutlicht die Relevanz der vorliegenden Arbeit, die dazu beitragen soll, diese Wissenslücke zu schließen. Mithilfe qualitativer Interviews mit Frauen in der steirischen Abfallwirtschaft beantwortet die Arbeit die Frage, welche Erfahrungen, Erfolgsstrategien und Taktiken etablierte weibliche Führungskräfte in dieser Branche verfolgen. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und die Erfolgsfaktoren von Frauen in Führungspositionen in dieser Branche und tragen dazu bei, zukünftige Maßnahmen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in männerdominierten Sektoren zu entwickeln.
Teambuilding
(2021)
Die Covid-19-Krise hat viele Unternehmen dazu verleitet, Home-Office-Regelungen in der ein oder anderen Form beizubehalten. Auch wenn dies gewisse Vorteile mit sich bringt, sollten die Nachteile nicht außer Acht gelassen werden. Ziel dieser Studie war die Untersuchung, wie die negativen Faktoren der Heimarbeit durch Teambuilding-Maßnahmen im Rahmen von Softwareentwicklungsunternehmen abgemildert werden können. Ausgehend von bestehender Literatur wurde eine Gruppe von Expertinnen und Experten, zusammengesetzt aus 3 coachenden Personen, 3 Führungskräften, einem Scrum-Master und einer Fachkraft, gebeten, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen zu diesem Thema zu teilen. Anschließend wurde eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring durchgeführt, um die Erkenntnisse zur Erstellung eines Best-Practice-Leitfadens für die Durchführung von Home-Office in Unternehmen zu verwenden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine offene und regelmäßige Kommunikation über fachliche und private Themen notwendig ist, um einen stetigen Informationsfluss zu gewährleisten. Darüber hinaus muss ein respektvolles und integratives Umfeld geschaffen werden, um Ausgrenzung zu verhindern, insbesondere bei einer Mischung von Mitarbeitenden, von denen einige zu Hause und andere im Büro sind. Es besteht ein allgemeiner Konsens darüber, dass die notwendigen Schritte in erster Linie von den Führungskräften unternommen werden müssen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Förderung respektvoller und integrativer Praktiken der Zusammenarbeit im Allgemeinen wirksamer zu sein scheint als die Durchführung einzelner Teambuilding-Aktivitäten. Zusammenfassend kann das Ergebnis dieser Arbeit als Leitfaden für Unternehmen dienen, die mit dem Trend zur vermehrten Heimarbeit Schritt halten wollen. Darüber hinaus sollten weitere Untersuchungen angestellt werden, welche modernen Tools und Programme die Arbeit von zu Hause aus am besten unterstützen.
Geboren zwischen 1980 und 1995 beeinflusst die demografische Kohorte, die besser als Generation Y bekannt ist, jeden täglichen Aspekt der gegenwärtigen Gesellschaft. Da sie den künftigen Arbeitsmarkt mittel bis langfristig dominieren werden, müssen die Arbeitgeber auf eine sich wandelnde gesellschaftliche Zusammensetzung einstellen und allen voran auf die steigenden Anforderungen dieser Generation reagieren. Das erste Ziel dieser Masterarbeit ist es, die wesentlichen Komponenten für die Mitarbeiterbindung zu identifizieren. Zweitens soll geklärt werden, ob Corporate Social Responsibility einen positiven Beitrag zur Beurteilung der Arbeitgeberattraktivität leisten kann oder nicht. Zur Erreichung dieser Ziele wurde relevante Literatur in den einschlägigen Bereichen analysiert und sowohl durch quantitative als auch qualitative Methoden gestützt um weitere Erkenntnisse generieren und gewinnen zu können. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass mehr 70% der Teilnehmer mit dem Thema Corporate Social Responsibility vertraut sind. Im Allgemeinen wurde eine Vielzahl von Faktoren identifiziert welche die Attraktivität des Arbeitgebers beeinflussen. Zunächst wird eine stärkere soziale Bindung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gebildet, wenn soziale Aktivitäten seitens der Unternehmen gefördert werden. Weiters werden Flexibilität und die Ermöglichung einer ausgeglichenen Work Life Balance als zusätzliche Möglichkeit gesehen, einen positiven Einfluss zu nehmen. Letztendlich strebt die Generation Y nach einer zielorientierten Führung, Kreativität in der Ausübung anspruchsvoller Tätigkeiten aber auch nach der Möglichkeit zur Weiterbildung und persönlichen Entwicklung. Zusammengefasst ließ sich feststellen, dass soziale Tätigkeiten und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung einen signifikanten Einfluss auf die Attraktivität des Arbeitgebers nimmt, was schließlich und letztendlich zu einer besseren Mitarbeiterbindung der Generation Y führt.
Chancen und Risiken flexibler Arbeitszeitmodelle im Tourismus
zur Sicherung der personellen Zukunft
(2023)
Durch die voranschreitende Digitalisierung, die Individualisierung und den demografischen Wandel vollzieht sich ein gesellschaftlicher Wertewandel. Der Wunsch nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance wird immer größer, der Ruf nach flexibler Arbeit immer lauter. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Chancen und Risiken sich durch flexible Arbeitszeitmodelle für die ArbeitgeberInnen im Tourismus ergeben, um die personelle Zukunft zu sichern. Die Basis für diese Fragestellung bildete eine umfangreiche Literaturrecherche. Aufbauend darauf wurden ExpertInnen der Tourismusbranche mittels leitfadengestützter Interviews zu ihren Erfahrungen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen befragt und das Potenzial für weitere flexibilisierende Maßnahmen erfragt. Ausgewertet wurden die Interviews mittels inhaltlich strukturierter Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Die Forschungsergebnisse zeigen eine Vielzahl an Ausgestaltungsformen flexibler Arbeitszeitmodelle, welche umfassende Chancen bieten. So wirkt sich agiles Arbeiten nicht nur auf die Mitarbeitermotivation positiv aus, indem es ihre Zufriedenheit und ihr Wohlbefinden erhöht. Es steigert auch individuelle Kompetenzen, wie beispielsweise Selbstorganisation, Selbstmotivation und lösungsorientiertes Denken. Auch die Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit dürfen nicht außer Acht gelassen werden. So sind MitarbeiterInnen, die flexibel arbeiten, sowohl physisch als auch psychisch belastbarer. Sie kennzeichnet eine höhere Stressresistenz und die Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen Ruhe zu bewahren. Des Weiteren schafft die Anpassungsfähigkeit flexibler Modelle die Möglichkeit der Erwerbsintegration von Personengruppen, die einer Vollzeitbeschäftigung nicht nachgehen können. Dennoch sind flexible Arbeitszeitmodelle auch mit einigen Risiken verbunden. Vor allem arbeitsrechtliche und betriebswirtschaftliche Einflussgrößen bilden gewaltige Hürden. Doch auch intern werden ArbeitgeberInnen und MitarbeiterInnen vor Herausforderungen gestellt. So erfordert flexibles Arbeiten ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Disziplin und auch Kommunikation. Schlussfolgernd beurteilen die ExpertInnen die Flexibilisierung der Arbeitszeit und weiterer Bereiche als unumgänglich für die Zukunft. Dennoch müssen flexibilisierende Maßnahmen mit Bedacht gesetzt werden, da der Einfluss auf die MitarbeiterInnen aufgrund der vielen Ausgestaltungsmöglichkeiten im Positiven wie im Negativen enorm ist.
Pfleger*innen in steirischen Pflegebetrieben sind unverzichtbar, um die stetig wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen angemessen zu betreuen. Gleichzeitig wird es jedoch zunehmend schwieriger, ein geeignetes Personal für die Pflegebranche zu finden. Besonders Pfleger*innen, die zur Generation Z gehören, sind selten, was unter anderem auf die sinkende Attraktivität des Pflegeberufs zurückzuführen ist. Daher wird deutlich, dass gezielt junge Menschen für die Pflege gewonnen werden müssen, um die steigende Nachfrage in der Versorgung sicherzustellen. Diese Masterarbeit untersucht verschiedene Strategien zur Rekrutierung von Angehörigen der Generation Z in der Pflegebranche. Dabei wird insbesondere die Rolle eines gut strukturierten Personalmanagements sowie eines durchdachten Employer Brandings untersucht. Die Analyse der Fachliteratur bildet die Grundlage der Untersuchung, ergänzt durch qualitative Experteninterviews. Dabei wird geprüft, inwiefern die Ansichten von Führungskräften und Pfleger*innen der Generation Z übereinstimmen oder abweichen. So lassen sich Ursachen des Fachkräftemangels identifizieren und Maßnahmen zur besseren Rekrutierung und Bindung evaluieren. Die Untersuchungen im Rahmen dieser Masterarbeit zeigen, dass Personalmanagement und das dazugehörige Employer Branding die grundlegenden Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Personalgewinnung sind und bereits frühzeitig in den Rekrutierungsprozess integriert werden müssen. Zudem ist es essenziell, dass Führungskräfte die Bedürfnisse und Erwartungen der Generation Z verstehen und ihr gegenüber eine wertschätzende Haltung einnehmen. Nur so kann langfristig sichergestellt werden, dass junge Fachkräfte für den Pflegeberuf gewonnen und langfristig an die Branche gebunden werden. Die Pflegebranche wird von jüngeren Generationen als wenig attraktiv wahrgenommen, weshalb Employer Branding eine zentrale Rolle spielt, um Unternehmen als ansprechende Arbeitgeber*innen zu positionieren. Eine weiterführende Untersuchung könnte aufzeigen, wie dieses gezielt optimiert werden kann, um das Image der Branche zu verbessern. Zudem wurde die Bedeutung von Führungskräften in dieser Arbeit nur am Rande behandelt, sodass eine vertiefende Forschung zu geeigneten Führungsstilen für die Generation Z sinnvoll wäre, um deren Motivation und Bindung zu stärken.
Female Leadership
(2024)
Der positive Einfluss von Netzwerken auf die Karriereentwicklung und den Karriereerfolg wurde bereits mehrfach bewiesen. Netzwerke bieten Zugang zu wertvollen Ressourcen und Informationen, schaffen emotionale Unterstützung und erhöhen die Sichtbarkeit, was zu beschleunigten Aufstiegsmöglichkeiten, mehr Einfluss und mehr Anerkennung führen kann. Frauen bilden jedoch weniger effektive Netzwerke als Männer und bleiben von organisatorischen Netzwerken, die Einfluss auf Beförderung und Akzeptanz haben können, oft ausgeschlossen, was in dem Effekt der gläsernen Decke und verminderten Aufstiegsmöglichkeiten resultiert. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, wie sich die Netzwerke von Frauen in Führungspositionen im Laufe ihrer Karriere entwickeln. Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie erfolgreiche Frauen ihre Netzwerke so aufbauen können, dass sie ihre Karriereentwicklung effektiv unterstützen. Anhand qualitativer Interviews mit Frauen in Führungspositionen in der frühen, mittleren und fortgeschrittenen Karrierephase wurden das Netzwerkverhalten, die Präferenzen beim Netzwerken, die Intentionen dahinter und der Nutzen daraus über die verschiedenen Karrierephasen hinweg untersucht. Zudem wurden Herausforderungen und Förderer für den Aufbau der Netzwerke identifiziert und ein Modell für die Netzwerkentwicklung von Frauen vom Berufseinstieg bis in Führungspositionen abgeleitet. Der theoretische Teil der Arbeit gibt einen Überblick über die Rolle von Netzwerken in Organisationen und den Zusammenhang mit dem Aufbau von sozialem Kapital. In weiterer Folge wird auf die Karriereentwicklung von Frauen, den Zusammenhang mit Netzwerken und geschlechtsspezifische Unterschiede eingegangen. Im praktischen Teil wird das Studiendesign erläutert und die Ergebnisse der qualitativen Forschung präsentiert. Die Untersuchung liefert weitere Erkenntnisse für die Bedeutung von Netzwerken für die Karriereentwicklung von Frauen und bietet Ansätze für Unterstützungsmaßnahmen beim Aufbau erfolgreicher Netzwerke.
Fachkräftemangel und hohe Fluktuation sind vor allem in der Gastronomie allgegenwärtig. Um dem entgegenzuwirken und die Mitarbeiter:innen langfristig zu motivieren und damit dauerhaft im Betrieb zu halten, besteht die Möglichkeit, sie auf Grundlage ihrer Leistung zu entlohnen. Der Kooperationspartner der vorliegenden Arbeit bietet sich als Vertreter der Systemgastronomie besonders für die Einführung eines solchen leistungsvariablen Vergütungssystems an. Um dieses System für den Kooperationspartner zu optimieren, wurden in der Arbeit zu Beginn Motivationstheorien und Anreizsysteme mittels einer Literaturanalyse erarbeitet. Anschließend wurde untersucht, wie ein leistungsvariables Vergütungssystem in der Systemgastronomie eingeführt werden kann. Die Arbeit gliedert den Einführungsprozess des Systems in drei Phasen. In der Planungsphase werden drei Methoden zur Messung von Zielerreichungsgraden vorgestellt und diskutiert. In der Implementierungsphase werden die ermittelten Methoden zu einer Skala und in weiterer Folge zu Zielerreichungsgraden zusammengeführt, auf Grundlage welcher die variable Entlohnung der Mitarbeiter:innen berechnet werden kann. Ebenso werden in der Implementierungsphase Möglichkeiten vorgestellt, mit deren Hilfe die variable Entlohnung sowohl zum Vorteil der Dienstnehmer:innen als auch der Dienstgeber:innen ausbezahlt werden kann. Die Reflexionsphase schließt als dritte und letzte Phase den Prozess der Einführung des leistungsvariablen Vergütungssystems ab und rundet durch kritische Betrachtung und Reflexion das System ab. Die Arbeit zeigt überdies, dass die Koppelung von variabler Entlohnung an die Leistung einzelner Mitarbeiter:innen negative Auswirkungen auf die Motivation der Mitarbeiter:innen haben kann. Daher wird in der Arbeit besonderes Augenmerk auf die Teamleistung und die damit verbundene variable Entlohnung von Teams gelegt. Als Ergebnis der Arbeit bietet jedes Kapitel Handlungsempfehlungen für die jeweilige Phase, die auf den Kooperationspartner zugeschnitten worden sind. Durch diese Handlungsempfehlungen und die damit verbundenen Beispiele wird es dem Kooperationspartner ermöglicht, in seinen Betrieben ein leistungsvariables Vergütungssystem einzuführen, das Mitarbeiter:innen einerseits ihre Entlohnung selbst wählen lässt und ihnen damit größtmögliche Freiheiten einräumt, sie motiviert und dazu bewegt, langfristig im Unternehmen zu bleiben. Andererseits bietet dieses System dem Kooperationspartner genug Spielraum, um auf spezifische Notwendigkeiten der einzelnen Teams einzugehen und durch die Koppelung der Entlohnung an tatsächliche Leistung keine übermäßigen Kosten zu verursachen.
Diese Masterarbeit thematisiert Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, trotz dem Einfluss des demografischen Wandels in KMU. Der demografische Wandel und die daraus resultierenden Risiken, sind für Unternehmen unumgänglich. Dadurch ist das Bewusstsein für die Risiken und die Erkennung von Chancen maßgeblich für den Unternehmenserfolg. MitarbeiterInnen zählen zu den wichtigsten Ressourcen und sind somit wesentlich für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswertung der Fachliteratur beinhaltet die Themenbereiche demografischer Wandel und die damit verbundenen Chancen und Risiken sowie Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität in KMU. Zudem wurde empirisch untersucht, wie die Zusammenarbeit und Motivation verschiedener Generationen erfolgen kann und wie die Arbeitgeberattraktivität in der Praxis gesteigert wird. Die empirische Erhebung basiert auf zehn Experteninterviews, welche anhand eines Interviewleitfadens durchgeführt wurden. Durch eine offene Fragestellung wurde bei den InterviewpartnerInnen ein natürlicher Erzählfluss generiert. Die theoretische und empirische Untersuchung stimmen in vielen Punkten überein. An manchen Stellen ergänzen sich die Untersuchungen. Zusammenfassend wurde festgestellt, dass sich durch den demografischen Wandel Risiken aber auch Chancen ergeben. Zudem haben KMU einige Vorteile in Bezug auf die Arbeitgeberattraktivität. Durch das Bewusstsein dieser Möglichkeiten können die Chancen gezielt genutzt werden.
Der gravierende IT-Fachkräftemangel sowie die Treiber für die Veränderungen der Arbeitswelt (Demografischer Wandel, Globalisierung, Digitalisierung, Wissenskultur mit lebenslangem Lernen, Individualisierung, Wertewandel der Generationen) zwingen Unternehmen dazu sich mit geeigneten Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeiterbindung auseinanderzusetzen. Um sich als attraktiver Arbeitgeber für IT-Fachkräfte zu positionieren, ist es entscheidend genau jene Angebote zu ermitteln und bereitzustellen, die für die Zielgruppe von Bedeutung sind. Im Zuge des Theorieteils wurde anhand einer umfassenden Literaturrecherche eine Toolbox mit Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeiterbindung erarbeitet, welche um die Erkenntnisse des empirischen Teils ergänzt und verfeinert wurde. In einem Mixed-Methods-Ansatz wurden zunächst die Erwartungen und Wünsche der IT-Fachkräfte an den Arbeitgeber in einem qualitativen Kreativitätsworkshop identifiziert und attraktive Angebote des Arbeitsgebers zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und Mitarbeiterbindung erarbeitet. Basierend auf den Ergebnissen des Kreativitätsworkshops und der Literaturrecherche erfolgte im Anschluss eine quantitative Befragung von IT-Fachkräften mittels Online-Fragebogen, welche die geeignetsten Angebote des Arbeitgebers für die Zielgruppe ermittelte. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse des methodischen Vorgehens wurde eine Priorisierung der Mitarbeiterbindungsmaßnahmen vorgenommen und Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber von IT-Fachkräften abgeleitet. Für die Merkmale der Arbeitsbedingungen wurde ein hohes Maß an gewährter Flexibilität (hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsort, privater Verpflichtungen) als Dreh- und Angelpunkt der retentionsförderlichen Maßnahmen für IT-Fachkräfte identifiziert. Ebenso eine entscheidende Rolle spielt die Bezahlung eines fairen und konkurrenzfähigen Gehalts (Gehaltsentwicklungsplan, Zeitausgleich statt All-in Verträgen), die Eröffnung von Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen (Karriereplan, Etablierung von Fachkarrieren, kontinuierliche Weiterbildungen, Wissensaustausch unter Kollegen), technische Ausstattung auf dem aktuellem Stand der Technik (mehrere Bildschirmmonitore, leistungsfähiger Rechner, Hardware und Software up-to-date, favorisierte Programme, neue Technologien), ein Angebot an retentionsförderlichen Veranstaltungen (regelmäßige Mitarbeiterinformationen, Teambuilding-Events) und klare Regelungen von Prozessen und Verantwortlichkeiten. Das Handlungsfeld der Mitarbeiterführung (Sozialkompetenz der Führungskraft, Erkennen und Fördern von Entwicklungspotentialen, Wertschätzung und Anerkennung, Feedback, Beachtung der Mitarbeiterauslastung, Kommunikation und Information, Berücksichtigung von Interessen und Stärken) sowie die Gestaltung der Arbeitsinhalte (Flexibilität bei der Abarbeitung von Arbeitsaufgaben, Ausrichtung an Stärken und Interessen des Mitarbeiters, Möglichkeit sich einzubringen) runden das Mitarbeiterbindungskonzept ab. Die Relevanz der Mitarbeiterbindung wird sich in den nächsten Jahren intensivieren, da davon auszugehen ist, dass sich der gravierende Fachkräftemangel von IT-Personal weiter zuspitzen wird. Arbeitgeber von IT-Fachkräften bewegen sich in einem äußerst kompetitiven Umfeld und müssen daher ein retentionsförderliches Maßnahmenpaket schnüren, welches es ihnen erlaubt die IT-Personalressourcen langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Implementierung des erarbeiteten Maßnahmenbündels trägt dazu bei die Erfolgschancen von Arbeitgebern für den Verbleib von IT-Personal im Unternehmen zu erhöhen. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit mitarbeiterorientierten Retentionskonzepten leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und Abmilderung des IT-Fachkräftemangels.
Konzeption eines Leistungsanreizsystems für das
Vertriebsmanagement in Versicherungsunternehmen
(2017)
Die Versicherungsbranche befindet sich in einem Spannungsfeld das vorrangig durch die Fehlentwicklungen und den zunehmenden Regulierungsvorschriften der Finanzbranche, der Digitalisierung, den steigenden Kundenerwartungen sowie dem verstärkten Wettbewerb geprägt ist. Dadurch nimmt der Leistungsdruck für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Versicherungsvertrieb stetig zu, wodurch diese eine Schlüsselrolle für den zukünftigen Unternehmenserfolg einnehmen. Die Allianz Elementar Versicherungs-AG hat dadurch in den letzten Jahren Marktanteile verloren und ist bestrebt sich wieder unter die Top 3 Versicherungsgesellschaften einzureihen. Dies erfordert den Einsatz von hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Vertriebsmanagement. Aus diesem Grund wird ein Leistungsanreizsystem eingesetzt, welches aktuell jedoch zu einem großen Ungleichgewicht zwischen der Entlohnung und dem persönlichem Einsatz führt und sich in einem wirtschaftlich angespannten Umfeld auch demotivierend auswirken kann. Deshalb ist das Unternehmen angehalten, das bestehende System zu überprüfen und neu auszurichten, um ein Umfeld zu schaffen in dem Leistungsbereitschaft und Motivation gefördert werden. Im Rahmen der Masterarbeit wurde das bestehende Leistungsanreizsystem evaluiert. Dies erfolgte durch die Analyse des derzeitigen Systems sowie durch eine Befragung auf Mitarbeiter- und Unternehmensebene. Diese Primärmarktforschung beinhaltet zum einen eine quantitative MitarbeiterInnenbefragung, mittels Online-Fragebogen, und zum anderen eine qualitative Befragung zur Darstellung der Unternehmenssicht. Die Ergebnisse daraus und die Erkenntnisse aus dem erarbeiteten Konzept anhand der Literatur bilden die Grundlage für die finale Konzeption des Leistungsanreizsystems. Die vorliegende Masterarbeit dient dem Unternehmen als Grundlage für die Neuausrichtung des bestehenden Bezugsmodells für das Vertriebsmanagement. Die darin enthaltene Konzeption umfasst zudem Handlungsempfehlungen zur Neuausrichtung. Durch die Umsetzung der Konzeption wird es dem Unternehmen ermöglicht ein Umfeld zu schaffen in dem Leistungsbereitschaft und Motivation gefördert wird. Auf diese Weise wird die Allianz Elementar Versicherungs AG bei der Erreichung des angestrebten nachhaltigen Wachstums und der Steigerung des Marktanteils in Österreich bestmöglich unterstützt.
Im Hinblick auf immer komplexer werdende Umstände sehen sich Unternehmen vermehrt damit konfrontiert, neue Wege in der Führung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter*innen einzuschlagen. Im deutschsprachigen Raum wird Coaching seit etwa 1985 als Instrument des Führungskräftetrainings eingesetzt. In den vergangenen 20 Jahren spielt Coaching aber auch als Personalentwicklungsmaßnahme von Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung eine zunehmend bedeutende Rolle. In der internationalen Forschung gibt es zahlreiche Untersuchung zu Coaching von Führungskräften, allerdings auch lückenhafte Betrachtungen in der Erforschung des Coachings als Führungsinstrument – besonders hinsichtlich des internen Durchführens durch die eigene Führungskraft im Rahmen des Arbeitsverhältnisses. Die vorliegende Masterarbeit strebt den Versuch zur Schließung bestehender Forschungslücken an, indem der Einsatz von Coaching als Führungsinstrument zur Entwicklung von Mitarbeitenden in Unternehmen untersucht wird. Der theoretische Fokus liegt auf dem klassischen Verständnis von Coaching, wobei auch die notwendigen Rahmenbedingungen, wie Führungsstile, die Beziehungsqualität zur (coachen-den) Führungskraft sowie Anforderungen an die coachende Person, betrachtet werden. Ein besonderes Hauptaugenmerk wird dem Konzept der Selbstwirksamkeit gewidmet, das als die subjektive Einschätzung erklärt werden kann, in der Lage zu sein, Leistungen innerhalb eines bestimmten Umfelds zu erbringen oder gewünschte Ergebnisse zu erzielen, die sich von Routineaufgaben abheben. Im Zuge einer qualitativen Untersuchung wurde das Themengebiet aus drei Perspektiven beleuchtet: So flossen die Einschätzungen von Expert*innen auf den Gebieten der Organisationsentwicklung und Coaching, die Erfahrungen von Führungskräften und die Wahrnehmungen von gecoachten Mitarbeitenden in diese Arbeit ein, wodurch eine möglichst akkurate Abbildung der Realität gelang.
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Effizienzsteigerung in der Personalbeschaffung mittels dem Einsatz von IKT-Services. Zu Beginn wurde eine Literaturrecherche zu den Themen Personalbeschaffung, Candidate Experience und Entwicklung von IKT-Services durchgeführt, auf deren Grundlage die Customer Journey Maps aus Sicht des Bewerbers und aus Sicht des Recruiters erstellt wurden. Diese erstellten Customer Journey Maps wurden durch die Erkenntnisse aus dem durchgeführten Experteninterviews mit dem Unternehmen PIDAS erweitert. Das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Gestaltung einer effizienten Candidate Journey und die Analyse kritischer Erfolgsfaktoren aus der Sicht der Bewerber und aus der Sicht der Recruiter. Aus diesem Grund wurden die erstellten CJMs mittels Personas durchlaufen, um somit die Erfolgsfaktoren zu ermitteln. Aus diesen Erfolgsfaktoren wurden anschließend Ideen für IKT-Services generiert, welche folgend mittels einer Nutzwertanalyse bewertet wurden. Für die vier Ideen mit der höchsten Gesamtbewertung wurde im Anschluss ein Service Konzept entworfen. Das Ergebnis dieser wissenschaftlichen Arbeit zeigt, dass IKT-Services zur Effizienzsteigerung in der Personalbeschaffung beitragen, sowie auch die IKT-Services, welche im Zuge dieser Masterarbeit konzipiert wurden.
Beschäftigt man sich mit der Frage, wie eine katholische Privatschule heute erfolgreich und nachhaltig geführt werden kann, dann taucht unweigerlich die Frage nach Leadership und Personalführung auf. Diese beiden Punkte sind heutzutage wichtiger denn je, denn in einer sich ständig wandelnden Zeit, braucht es gute Führung und Führungskräfte, um die Herausforderungen unserer Tage zu bewältigen. Die Befassung mit den theoretischen Grundlagen von Modellen und Methoden von Leadership und Personalführung sowie mit unterschiedlichen Führungsstilen gibt einen Überblick, wie die Arbeit von Führungskräften gestaltet werden kann. Anhand der theoretischen Auseinandersetzung schafft man einen Plan, um sich mit besser mit den alltäglichen Problemen auseinanderzusetzen. In 10 leitfadengestützten Experten*inneninterviews werden die tatsächlichen Gegebenheiten an den untersuchten katholischen Privatschulen erhoben und sichtbar gemacht. Das Verhalten der Führungspersönlichkeiten ist von den Rahmenbedingungen beeinflusst und auch die theoretischen Kenntnisse können nicht die individuellen persönlichen Eigenschaften einer Führungskraft übergehen. Die Hauptforschungsfrage, welche Modelle und Methoden zu Leadership und Personalführung sich als hilfreiche Unterstützung von Führungskräften in katholischen Privatschulen eignen, sollte aus der empirischen Befragung der Führungskräfte erschlossen werden. Für den theoretischen Teil zu Leadership und Personalführung liefert die Fachliteratur eine Vielzahl an Informationen. Neben der Erklärung der Begriffe Leadership und Personalführung sowie deren unterschiedlichen Modellen und Methoden erfolgt auch eine Erklärung der Dimensionen der Führung im Allgemeinen, von Führungstheorien und Führungsstilen. Dem Thema entsprechend werden auch die Entstehung und die Entwicklung von katholischen Privatschulen beleuchtet und den Anforderungen an ihre Führungskräfte Beachtung geschenkt. Es geht um die Frage, welche Modelle und Methoden der Personalführung geeignet erscheinen, eine moderne katholische Privatschule auf Basis christlicher Werte erfolgreich zu leiten und in die Zukunft zu führen.
Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung stehen Unternehmen, sowie MitarbeiterInnen vor neuen Herausforderungen. Durch die Covid-19 Pandemie, welche im März 2020 in einem Lockdown endete und die damit verbundene Empfehlung der österreichischen Regierung, Arbeiten so gut als möglich von zu Hause aus zu verrichten, wurden neue Chancen entdeckt. Vor dieser Pandemie wurde Homeoffice von einem geringen Teil der ArbeitnehmerInnen in Österreich genutzt. Digitalisierungsprozesse verändern laufend die Arbeitswelt und es werden neue Chancen der Flexibilität entdeckt. Die Möglichkeit für flexible Arbeitsorte und Arbeitszeiten wurde damit geschaffen. Der wissenschaftliche Nutzen dieser Masterarbeit liegt darin, dass die Voraussetzungen für Mitarbeiterbindung und Mitarbeitermotivation erarbeitet werden. Der Fokus ist darauf gelegt Unternehmen die Chancen und Risiken aufzuzeigen und diese auf die Mitarbeiterbindung umzulegen. MitarbeiterInnen sollen wieder langfristig an ein Unternehmen gebunden werden, um so die Personalfluktuation zu reduzieren. Die Literaturrecherche hat ergeben, dass es in diesem Bereich noch Forschungsbedarf gibt. Die Fachliteratur wurde verwendet, um einen Interviewleitfaden für den empirischen Teil der Masterarbeit zu erstellen. Es wurden Experteninterviews durchgeführt, welche im Anschluss anhand der Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet wurden. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Arbeitswelt inmitten eines Veränderungsprozesses befindet. Die Flexibilisierung erstreckt sich vom Arbeitsort bis zur Arbeitszeit. Die Herausforderungen für Unternehmen liegen in den Veränderungen der Kommunikation, der Teamentwicklung, des Führungsverhaltens und der Generationen. Der Arbeitgebermarkt wurde zum Arbeitnehmermarkt. Unternehmen müssen sich künftig an die Bedürfnisse und Wünsche der ArbeitnehmerInnen anpassen, um Fachkräfte für sich gewinnen zu können. Die Bedürfnisse haben sich aufgrund des Generationenwechsel, den Wertewandel und der Flexibilisierung verändert. Die ExpertInnen beurteilen, dass Veränderungen noch stärken auf den Markt kommen und die Digitalisierung und Automatisierung weiter vorangetrieben wird. Die Anpassungen von Arbeitszeitmodellen werden in den nächsten Jahren stattfinden, um weitere Flexibilisierungen zu ermöglichen. Homeoffice wird ein fester Bestandteil der Arbeitswelt sein und nicht mehr verschwinden. Offen bleibt, wie die Zukunft der Arbeit im Detail aussehen wird und wie sich die Digitalisierung auf den Fachkräftemangel auswirkt.
Diese Masterarbeit untersucht die Meinungsbilder von IT-Führungskräften hinsichtlich Green-IT. Green-IT ist ein wichtiger Aspekt der modernen Technologie, der darauf abzielt, die Umweltauswirkungen von IT-Systemen zu minimieren und gleichzeitig die Effizienz zu maximieren. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von nachhaltigen Praktiken in der Geschäftswelt ist es wichtig, die Einstellungen und Meinungen der Führungskräfte zu verstehen, da sie eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Green-IT-Initiativen spielen. Die Studie verwendet die Q-Methode, ein Mixed-Method-Ansatz, die es ermöglicht, subjektive Meinungen systematisch und qualitativ zu erfassen und diese quantitative zu analysieren. Es wurden Interviews mit zehn IT-Leitern bzw. Stellvertretern durchgeführt, die über fundiertes Wissen in Bezug auf Green-IT verfügen. Es wurden zwei bestehende Meinungsbilder erhoben, den „Proaktiven Green-IT-Verfechter“ und den „Pragmatischen Green-IT-Stratege“. Beide Typen sehen die Einführung von Green-IT als eine wirksame Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel. Typ 1 ist ein überzeugter Befürworter, jedoch zeigt er eine Unwissenheit bezüglich der genauen Voraussetzungen und Kosten, die mit der Umsetzung von Green-IT verbunden sind. Auf der anderen Seite hat sich Typ 2 intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt. Dieser erkennt den erheblichen Aufwand, der hinter Green-IT steckt. Er glaubt auch, dass das Thema im Allgemeinen aufgrund von Unwissenheit gemieden wird. Somit zeigt Typ 2 eine pragmatische Denkweise im Hinblick auf Green-IT, gepaart mit einem stärkeren Durchsetzungsvermögen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten als Grundlage für zukünftige Forschungen dienen, einschließlich Langzeitstudien, tiefere Untersuchungen oder Studien mit anderen Zielgruppen. Diese zukünftigen Studien könnten dazu beitragen, ein umfassenderes Verständnis der Rolle von IT-Führungskräften bei der Förderung von Green-IT zu entwickeln.
Die Automobilindustrie steht vor neuen technologischen Herausforderungen, wie der Elektrifizierung des Antriebsstrangs, welche mit anspruchsvollen Kundenerwartungen einhergehen. Es werden nicht nur umweltfreundliche, sondern individuell auf den Kun-den zugeschnittene Lösungen gefordert. Dies führt entlang der gesamten Wertschöp-fungskette zu einer erhöhten Variantenvielfalt im Produktsortiment. Insbesondere Ver-triebsmitarbeiterInnen müssen in diesem Zusammenhang das Know-how aufbringen, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern.
Die AVL List GmbH will zukünftig ihr Geschäftsvolumen in den Bereichen des elektrischen und hybriden Antriebs erhöhen. Dadurch können neue Geschäftsfelder er-schlossen werden, die sowohl neue Kunden als auch Mitbewerber mit sich bringen. Um diese Veränderungen meistern zu könnten, erfordert es hochmotivierte MitarbeiterInnen im Vertrieb. Das momentane MBO-System im Unternehmen zielt zwar darauf ab, Ziele zu formulieren, die den Marktanforderungen gerecht werden, jedoch wird nur ein Teil der VertriebsmitarbeiterInnen bei Zielerreichung durch einen monetären Bonus angereizt. Dies führt zu einem Ungleichgewicht innerhalb des Unternehmens und kann sich auch demotivierend auf die MitarbeiterInnen auswirken. Um die Leistungsbereitschaft und Motivation zu fördern, wird dem Unternehmen empfohlen das bestehende System zu überdenken und neu auszurichten.
Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde das bestehende MBO-System evaluiert, indem neben der Analyse des Systems auch Mitarbeiterbefragungen durchgeführt wurden. Die Analyse des Systems und die geäußerten Wünsche und Verbesserungen im Zuge der Interviews, wurden mit der theoretischen Erstellung eines Leistungsanreizsystems verknüpft. Dies bildet das Ergebnis für das für die AVL List GmbH zugeschnittene Leistungsanreizsystem für VertriebsmitarbeiterInnen.
Die vorliegende Masterarbeit dient als Grundlage für die Einführung eines neuen Leistungsanreizsystems. Zudem enthält die Arbeit noch Handlungsempfehlungen wie auch einen Maßnahmenplan, die bei der Umsetzung herangezogen werden können. Durch das neue Leistungsanreizsystem sollen die VertriebsmitarbeiterInnen gleichgestellt werden und ein Umfeld geschaffen werden, das motivierend und leistungsfördernd auf die VertriebsmitarbeiterInnen wirkt.
Die Arbeitswelt ist durch die Globalisierung, die Digitalisierung, den demografischen Wandel sowie den Generationen- und Wertewandel geprägt. Die steigende Knappheit an Fachkräften und die hohe Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt üben Druck auf Unternehmen aus, sich als attraktivste*n Arbeitgeber*in zu positionieren. Diese Entwicklung hat das Interesse von Unternehmen geweckt, die erkannt haben, dass herkömmliche Methoden zur Rekrutierung und Bindung von Talenten möglicherweise neu durchdacht werden müssen, um den Erwartungen der Generation Z gerecht zu werden. Ziel dieser Masterarbeit war, herauszufinden, welchen Einfluss Employer-Branding-Botschaften auf die österreichische Generation Z mit tertiärer Ausbildung bei der Bewerberabsicht darstellen. Um diesen Einfluss zu untersuchen, wurde eine quantitative Forschung in Form einer Online-Befragung durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen der quantitativen Studie ergab sich, dass soziale Aspekte wie das Arbeitsumfeld und die Unternehmenskultur von hoher Relevanz für die Generation Z sind, während Entwicklungsfaktoren innerhalb des Unternehmens als weniger bedeutend eingestuft wurden. Die Masterarbeit betont die Relevanz einer fortlaufenden Pflege der Arbeitgebermarke durch Unternehmen, wobei die Bedürfnisse und Werte der Generation Z berücksichtigt werden müssen, um langfristig im Wettbewerb um erstklassige Talente erfolgreich zu sein.
Development of an employer branding positioning concept with a focus on internal employer branding
(2021)
The competition in the food market is becoming increasingly intense, not only interms of market distribution and customers, but also in terms of labor. Workforce ismore demanding than in the past, as there is a broad offer at the labor market forthem. In addition, people nowadays are well informed about their opportunities,which leads to the fact that the choice for an employer is made consciously andincreasingly critical. Due to these reasons, organizations are forced to rethink theirpositions as employers and adapt all activities of human resource management tobe perceived as an attractive employer, who provides a desirable working place.When looking at this challenge from a marketing perspective, the appropriateapproach to deal with this topic is employer branding. This discipline connectshuman resource management and marketing, focusing on the positioning of theemployer. Concerned activities therefore are the positioning itself and afterwardsthe right communication of all defined aspects of the employer brand.The country organization of grocery retailer SPAR in Slovenia is increasinglyaddressing this topic and perceiving it more and more as a challenge that they musttake on. Due to this reason, they plan to implement an employer branding concept,that especially focuses on the initial steps of employer branding activities, followedby concrete first measures as an attractive employer.The theoretical part of this thesis builds the basis and highlights employer brandingitself, characteristics of the market and finally describes how a concept can bedeveloped, in a company that has no experience in this topic.Whereas in the practical part, the concept development for SPAR Slovenia is carriedout very detailed, after a comprehensive situation analysis. This situation analysisis fundamental for the conception and includes an empirical study as well as amarket analysis of Slovenia, concerning different aspects. The concept development itself has a step-by-step structure, starting with the analysis, followed with the positioning and ending with the operational planning for the measures at the Slovenian market.Finally, the thesis is concluded with personal recommendations for the company,based on the knowledge gained from the theoretical part associated with the findings from the analysis. These recommendations include the main aspects that employees wish from an employer, for example activities to support relationships between people at the working space or the introduction of a discount system for employees in the organization.
The war for talent increasingly affects high-tech companies. Businesses need to stand out as attractive employers to win the war for technical personnel in particular. This trend also influences high-tech company Anton Paar. Given its continuous growth, Anton Paar needs to recruit a large number of technical sales experts in the USA in the coming years. The goal of this thesis is to support Anton Paar in building an employer brand to position the company as an attractive employer globally and as an employer of choice for technical sales experts in the USA.
The theoretical section of this thesis focuses on topics that influence employer branding, such as international human resource management and employer choice. Moreover, it includes the key aspects of employer branding and relevant definitions. The theoretical part is concluded by the development of an employer brand positioning concept. Theory shows that employer branding is targeted not only to existing employees but also to the external target group of potential applicants. Employer branding needs to address both target groups.
The practical section is based on the analysis of the external and internal factors that influence the development of the positioning concept for the employer brand Anton Paar. Moreover, the preferences of technical sales experts in the USA and existing Anton Paar employees are investigated in two quantitative surveys. The findings from the analyses and surveys are then used to define the employer value proposition (EVP) for the entire Anton Paar Group and a sub-EVP for technical sales experts in the USA. Anton Paar symbolises “stability” and “long-term orientation”, two attributes that distinguish the company from the competition. This characterisation is highlighted in the global employer brand positioning. The sub-positioning for technical sales experts focuses on the fields of “innovative spirit” and “development prospects”.
Based on the theoretical and practical sections, recommendations for the implementation of the concept are provided at the end of the thesis. These recommendations would help Anton Paar to implement the positioning concept and anchor the employer brand internally and externally.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich gegen große Konzerne zu behaupten, müssen sich erfolgreiche Handwerksbetriebe laufend verbessern und ihre Abläufe innovieren. Durch die daraus resultierenden Veränderungen und die Einführung neuer Technologien, Materialien etc. steigt der Qualifikationsbedarf in den Betrieben stetig. Demografische, gesellschaftliche und technische Entwicklungen erschweren die Suche nach neuem Personal jedoch. Um im Unternehmen dennoch das notwendige Knowhow zu erlangen, muss verstärkt auf die Entwicklung bestehender Mitarbeiter gesetzt werden. In der Literatur werden Handwerksbetriebe jedoch häufig vernachlässigt. In dieser Thesis werden daher Methoden zur Bildung und Förderung der Mitarbeiter in Handwerksbetrieben betrachtet, um einen Maßnahmenkatalog für die praktische Anwendung zu erstellen. Für eine entsprechende Beurteilung der Methoden werden vorab die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes analysiert. Als Leitfaden für die Umsetzung wird darüber hinaus ein Personalentwicklungsprozess betrachtet. Der Maßnahmenkatalog wird in Folge evaluiert und an einem realem Unternehmen erprobt. Um die Ergebnisse vergleichbar zu machen, wird der Fokus dabei auf die Branche der Tischler und Holzgestalter gelegt. Für die Analyse des Arbeitsmarktes, der Personalentwicklung und der unterschiedlichen Methoden zur Bildung und Förderung wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt. Die Ergebnisse der Recherche wurden in einem ersten Maßnahmenkatalog zusammengefasst. Im Praxisteil wurde dieser durch Experten der Branche Tischler und Holzgestalter evaluiert. Dazu wurde eine qualitative Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse wurden in den Maßnahmenkatalog eingearbeitet und für die Personalentwicklung der Tischlerei Hasenburger herangezogen. Aus der Anwendung konnte geschlossen werden, dass der Katalog eine gute Hilfestellung für die Praxis bietet. Der entwickelte Maßnahmenkatalog mit dem dazugehörigen Leitfaden dient als Unterstützung für andere Handwerksbetriebe, um das Personal hinsichtlich zukünftiger Herausforderungen zu entwickeln.
Talente am Arbeitsmarkt sind meist hart umkämpft, wodurch Unternehmen, speziell KMUs, häufig vor der Schwierigkeit stehen, sich von ihrem Mitbewerb abzuheben und passende Arbeitskräfte zu akquirieren. Eine Möglichkeit, um als Employer of Choice hervorzustechen, ist der Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke in Form von Employer Branding. Ein Hilfsmittel ist dabei das Bieten von Anreizen in Form von Benefits, welche beim ersten Kontaktpunkt zu potenziellen Bewerber:innen, in der Stellenanzeige, kommuniziert werden. Für Unternehmen ist es allerdings schwierig, geeignete Benefits für die gewünschte Zielgruppe anzubieten, da nicht bekannt ist, ob das derzeitige Benefit-Angebot die Erwartungshaltung dieser erfüllt oder ob noch Aufholbedarf besteht. An diesem fehlenden Abgleich setzt die vorliegende Masterarbeit an, indem mittels Online-Umfrage potenzielle Bewerber:innen, in Form von aktuellen Studierenden in der Steiermark, zum derzeitigen Benefit-Angebot steirischer KMUs befragt wurden. Dabei wurden zunächst mittels Dokumentenanalyse angebotene Benefits aus Stellenanzeigen erhoben und im Fragebogen inkludiert. Die Umfrage-Ergebnisse zeigten, dass ein Großteil der angebotenen Benefits als attraktiv angesehen wird. Allerdings wurde an-gemerkt, dass mehrere davon zu selten von Arbeitgebern angeboten werden bzw. bestimmte Benefits im Angebot fehlen. Hinzu kommt, dass einige „Benefits“ derzeit von potenziellen Bewerber:innen eher als Standard oder Hygienefaktoren wahrgenommen werden. In den Ergebnissen wurde ebenfalls festgestellt, dass Benefits ein relevantes Unterscheidungsmerkmal sind, welches sich auch auf die Bewerbungsabsicht aus-wirkt. Dabei ist allerdings anzumerken, dass die wahrgenommene Attraktivität von Benefits zielgruppenabhängig ist und beispielsweise Unterschiede zwischen den Geschlechtern sowie Altersgruppen festgestellt wurden. Die erzielten Ergebnisse liefern Anhaltspunkte für Arbeitgeber, um ihr derzeitiges Benefit-Angebot zielgruppengerecht anzupassen und attraktiver zu gestalten. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, sich besser am Arbeitsmarkt zu positionieren, talentierte Arbeitskräfte zu akquirieren und so die Wettbewerbsfähigkeit abzusichern.
Diese Arbeit untersucht die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Mitarbeiterbeschaffung im Hotel- und Gastronomiebereich. Die zunehmende Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte, bedingt durch den demografischen Wandel und sich verändernde Erwartungen von Arbeitnehmer*innen, erfordert von Unternehmen innovative Rekrutierungsstrategien. Durch eine detaillierte Analyse von Experteninterviews wird herausgearbeitet, wie Unternehmen im Tourismussektor ihre Rekrutierungsprozesse anpassen, um den veränderten Marktbedingungen erfolgreich zu begegnen. Besondere Beachtung finden dabei die Rolle von Social Media, Employer Branding und personalisierten Netzwerken im Wettbewerb um Fachkräfte. Im Rahmen der Untersuchung wird gezeigt, dass sich die Strategien der Mitarbeiterbeschaffung grundlegend verändert haben. Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Kanäle und Plattformen, um potenzielle Bewerberinnen anzusprechen. Hierbei spielen Social Media-Kampagnen eine zentrale Rolle, da sie eine größere Reichweite ermöglichen und gezielte Zielgruppenansprache unterstützen. Gleichzeitig hat sich das Employer Branding zu einem entscheidenden Faktor entwickelt, um sich gegenüber Mitbewerber*innen zu behaupten und qualifizierte Arbeitskräfte langfristig zu binden. Traditionelle Rekrutierungsmethoden wie Stellenanzeigen in Printmedien treten zunehmend in den Hintergrund, während Netzwerke und Mitarbeiterempfehlungen an Bedeutung gewinnen. Ziel dieser Arbeit ist die Beleuchtung von Chancen als auch von Risiken beim Einsatz von Social Media in der Mitarbeiterbeschaffung, sowie Best Practices kennen zu lernen. Neben der theoretischen Ausarbeitung der Themata Personalmanagement, Personalmarketing und der Digitalisierung im Recruiting mit Fokus auf Social Media Recruiting, wurden wie erwähnt, auch Expert*innen im Bereich Marketing, Human Ressources (HR) und der personalverantwortlichen Geschäftsführung befragt. Die Arbeit hat verdeutlicht, dass der Erfolg der Mitarbeiterbeschaffung im Hotel- und Gastronomiebereich zunehmend von der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Unternehmen abhängt. Durch die Kombination von digitalen Rekrutierungskanälen, gezieltem Employer Branding und Netzwerken können Unternehmen ihren Zugang zu qualifizierten Bewerber*innen erweitern. Gleichzeitig erfordert dies eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der eingesetzten Strategien, um den sich stetig wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Innovation Leadership
(2019)
Innovationen sind überlebenswichtig für Unternehmen besonders im Zeitalter der Digitalisierung. Gerade der österreichische Automotive Engineering Bereich muss innovative Lösungen entwickeln, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das Ziel der Arbeit ist es, den Führungskräften des Automotive Engineering Bereichs eine Handlungsempfehlung zu geben, damit diese ihre Mitarbeiter innovationsfördernd führen können. Zu Beginn der Arbeit wird eine ausführliche Literaturrecherche durchgeführt. Mit den erarbeiteten Erkenntnissen werden Führungsverhalten analysiert und ein Führungskonzept für direkte Führungskräfte erstellt. Der empirische Teil beinhaltet Experteninterviews, in denen die zugeordneten Führungsstile hinterfragt werden. Das davon abgeleitet Führungskonzept wird mit den Ergebnissen verglichen und an notwendigen Stellen adaptiert. In weiterer Folge wird eine Handlungsempfehlung für die Unternehmen des Automotive Engineering Bereichs und deren Führungskräfte abgeleitet. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Arbeit zeigt, dass bestimmte Rahmenbedingungen im Unternehmensumfeld definiert sein müssen, um möglichst innovationsfördernd arbeiten und führen zu können. In diesem Fall werden die Voraussetzungen in drei Bereiche untergliedert, „Vision / Strategie / Werte“, „Bildung und Kompetenzen“ und „Intrapreneurship“. Zusätzlich wird noch im Entwicklungsprozess eine Art der Führung vorgeschlagen. Dabei wird die Führung einerseits personenabhängig definiert. Andererseits wird aber auch je nach Projektreifegrad ein anderes Führungsverhalten notwendig. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Erkenntnisse, das Führungskonzept und die abgeleitete Handlungsempfehlung Führungskräften dabei unterstützen soll Innovationsförderung zu betreiben. Besonders direkte Führungskräfte kennen die Verhaltensmuster ihrer Mitarbeiter und können diese daher auch dementsprechend steuern. Innovationen sind heute wie in der Zukunft ein notweniges Mittel für die Erhaltung einer Marktposition eines Unternehmens.
Die Bedeutung von Resilienz im Führungskontext im Gesundheits- und Sozialbereich in Krisenzeiten
(2023)
Die Arbeitswelt wurde in der Covid-19-Pandemie aufgrund der zur Eindämmung getroffenen Maßnahmen massiv verändert. Führungskräfte und deren MitarbeiterInnen im Gesundheits- und Sozialbereich stehen vor unabsehbaren Herausforderungen und sind aufgefordert gemeinsam Lösungen im Umgang mit der Krise durch einen Perspektivenwechsel zu finden. Wissenschaftliches Ziel dieser Arbeit ist aufzudecken, welche Kompetenzen Führungskräfte in der praktischen Umsetzung des Konzeptes der Resilienz unterstützen. Die theoretischen Erkenntnisse der Literaturauswertung werden mit den Ergebnissen der empirischen Auswertung von Experteninterviews überprüft. Veränderungen verlangen von Organisationen und Führungskräften eine Adaption der Lösungsstrategien. Führungskräfte müssen gleichermaßen über Fachkompetenzen, soziale Kompetenzen und Persönlichkeitskompetenzen verfügen. Kommunikation gewährleistet den gegenseitigen Informationsfluss und findet vor allem bei Mitarbeitergesprächen statt. Von Führenden wird in Krisenzeiten erwartet, dass diese im Arbeitsalltag Vorbild sind und Orientierung geben. Der Aufbau eines verlässlichen Netzwerkes im Unternehmen und in der Unternehmensumwelt bildet ein Kernelement in der Umsetzung von resilienzfördernden Entscheidungen und erleichtert die Versorgungssicherheit mit Ressourcen in unruhigen Zeiten. Im Personalmanagement und der Personalentwicklung wird von Führungskräften ein visionäres Handeln erwartet und verlangt den optimalen Einsatz des Kompetenzporfolios, um Vorhaben umzusetzen. Die hohe Personalfluktuation in Gesundheits- und Sozialbereich verschärft die Situation in Krisen weiter. Die Erfahrungen der ExpertInnen zeigt, dass die finanziellen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen enormen Einfluss auf die Entscheidungsfindung der Führungskräfte haben. Welche Prämissen und Strukturen in den Organisationen gelebt werden, obliegt als zentrale Aufgabe den Führungskräften. Flexibilität im Denken und kreatives Herangehen in der Strategieentwicklung werden in Zukunft für Führungskräfte notwendige Kernkompetenzen im Arbeitsalltag sein. Die weitreichenden Auswirkungen von Krisen sind oftmals Jahre später in vollem Umfang wahrnehmbar. Diese Tendenzen werden Inhalt weiterer Forschungsarbeiten sein.
Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, unterschiedliche Ansätze der Mensch-Maschinen-Interaktion hinsichtlich ihres Beitrags zur MitarbeiterInnenzufriedenheit zu untersuchen. Die ausgewählten Formen der Interaktion sind Berührung und Sprache. Im Mittelpunkt der Evaluation stehen Datenbrillen und deren Einsatz in einer intelligenten Fabrikumgebung. Diese Arbeit untersucht zunächst das Gebiet der Industrie 4.0 – insbesondere wie dieses Konzept entstand und was dieser Begriff bedeutet. Bestimmte Komponenten dieser Industrie werden nachfolgend beschrieben, gefolgt von einem Überblick über eine mögliche Zukunft der Industrie 4.0 und einigen wertvollen Tipps, wie kleine und mittelständische Unternehmen spezifische Features der Industrie 4.0 implementieren können. Da die Implikationen für die Belegschaft ein zentraler Bestandteil dieser Arbeit sind, werden sie am Ende dieses Teils ausführlich erläutert. Der dritte Abschnitt konzentriert sich auf die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen. Motivation, Engagement und Determinanten der Zufriedenheit werden zuerst beschrieben. Danach folgt eine Diskussion über relevante Aspekte des demografischen Wandels sowie über Methoden zur Messung von Zufriedenheit. Der finale Abschnitt beschreibt die durchgeführte Studie. Alle verschiedenen Aspekte (d. h. Hardware, Software, Prozesse und Verfahren) werden in diesem Abschnitt detailliert beschrieben. Zusätzlich werden die gesammelten Daten qualitativ und quantitativ analysiert. Schließlich werden die Hypothesen bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass menschliche Faktoren (z. B. Persönlichkeit, Erfahrung mit Datenbrillen, Erwartungen bezüglich potenzieller Vorteile der Nutzung digitaler Assistenzsysteme) keine wesentlichen Auswirkungen auf die Zufriedenheit haben. Vielmehr sind das Ausmaß der wahrgenommenen Vorteile auf die tatsächliche Nutzung der Technologie und die Benutzerfreundlichkeit die primären Faktoren, die Auswirkungen auf die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen haben.
Im Bereich der Softwareentwicklung ist es verbreitet, dass Teams verteilt zusammenarbeiten. Mit der verteilten Arbeit entstehen neue Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt, welche sich auch auf die Personalbindung auswirken. Aus diesem Grund ist es bedeutend, die Faktoren zu berücksichtigen, die in verteilten Softwareentwicklungsteams in einem besonderen Zusammenhang zur Personalbindung stehen. Die Masterarbeit mit dem Thema „Personalbindung in verteilten Softwareentwicklungsteams“ betrachtet verschiedene Herausforderungen und Bedürfnisse in der Softwareentwicklung und untersucht spezifische Faktoren, welche bei verteilten Softwareentwicklungsteams in Zusammenhang mit der Personalbindung stehen. Dabei werden die untersuchten Faktoren sowohl in konventionellen als auch in verteilten Softwareentwicklungsteams betrachtet, um die Unterschiede zu beleuchten. Für die erforderliche Datenerhebung wurde eine Befragung von Softwareentwickler*innen durchgeführt, um die vorhandene Personalbindung zu quantifizieren, die zuvor aus der Literatur ermittelten Faktoren zu überprüfen und deren Zusammenhang zu ermitteln. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass in verteilten Softwareentwicklungsteams ein besonderer Zusammenhang mit der Personalbindung und das Kommunikationsverhalten und regelmäßiges Feedback der Führungskraft, qualitative Mitarbeiter*innengespräche, zureichenden Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten, sowie Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen. Aber auch regelmäßige Teambuilding-Aktivitäten und die Klarheit über Aufgaben und Verantwortungen zeigten einen Zusammenhang. Ein weiteres Ergebnis war, dass eine Vermeidung typischer Faktoren die bei Softwareentwickler*innen zur Unzufriedenheit führen, einen positiven Zusammenhang zur Personalbindung vorweist. Zusammenfassend werden durch diese Arbeit wichtige Zusammenhänge zur Personalbindung in verteilten Softwareentwicklungsteams aufgezeigt, welche durch die neuen Herausforderungen in der verteilten Softwareentwicklung zu beachten sind. Durch die Erkenntnisse dieser Arbeit lassen sich in weiterer Folge Maßnahmen für Unternehmen ableiten, um die Personalbindung zu steigern.
Durch bereits absehbare Veränderungen am Arbeitsmarkt sind Unternehmen gezwungen, sich gezielt mit geeigneten Maßnahmen zur Steigerung des Bindungswillens von MitarbeiterInnen auseinanderzusetzten. Ein Grund dafür ist der demografische Wandel und die damit zusammenhängende Veränderung der Altersstruktur in der Gesellschaft. Des Weiteren trägt der prognostizierte Fachkräftemangel, der Wertewandel der jüngeren Generation und die damit zusammenhängende sinkende Loyalität sowie geringe Bereitschaft, sich langfristig an ein Unternehmen zubinden, zu den Schwierigkeiten in Bezug auf die Arbeitskräftebeschaffung bei. Darüber hinaus entstehen durch eine geringe Mitarbeiterbindung für Unternehmen Risiken, die sich negativ auf den Unternehmenserfolg, die aufgebauten Strukturen, die Einsatzbereitschaft, Motivation sowie Leistung der MitarbeiterInnen auswirken. Um diesen negativen Faktoren entgegenzuwirken und somit eine hohe Mitarbeiterbindung zu erreichen, gibt es in der Forschung bereits Lösungsansätze. Einer dieser Ansätze baut auf die Forschungen von Goleman zum Konzept der emotionalen Intelligenz auf. Die vorliegende Masterarbeit erforscht den Einfluss der emotionalen Intelligenz einer Führungskraft auf die Mitarbeiterbindung in der steirischen Bestattungsbranche. Im Theorieteil wird der Einfluss der Führungskraft auf die Mitarbeiterbindung untersucht, wobei im Speziellen auf die Bereiche Unternehmenskultur, Führung, Anreizsysteme, Arbeitsinhalte sowie Arbeitsbedingungen eingegangen wird. Außerdem wird das theoretische Konzept der emotionalen Intelligenz und die damit zusammenhängenden emotionalen Kompetenzen auf die Mitarbeiterbindung angewandt. In der Empirie dieser Arbeit werden mittels qualitativer ExpertInneninterviews Handlungen seitens der Führungskraft in Bezug auf die Mitarbeiterbindung sowie auf die Bestattungsbrache zukommenden Herausforderungen erforscht. Die Untersuchungen zeigen, dass Führungskräfte in der steirischen Bestattungsbranche Kompetenzen der emotionalen Intelligenz anwenden, um Maßnahmen der Mitarbeiterbindung gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der MitarbeiterInnen abzustimmen. Des Weiteren ergab die Auswertung, dass die bewusste Selbstreflektion sowie die Kontrolle von eigenen Gefühlen und dem eigenen Verhalten sich stark auf die Authentizität der Führungskraft auswirkt. Die beiden vorab erwähnten Faktoren werden als Grundlage für die erhöhte Wirksamkeit von Bindungsmaßnahmen angesehen.
In times of shortages of qualified and skilled employees, companies are required to position themselves attractively on the labour market in order to address relevant talents. Especially, when it comes to technical key positions, companies are experiencing a major challenge. The eagerness of today’s employees to build resumes and their confidence in their abilities lead to the situation of having applicants choosing their employer instead of vice versa. The increasing level of competition among companies results in the necessity of branding not only the company and its products and services but also the firm as an employer. Energie Steiermark AG is among Austria’s biggest energy and service suppliers and finds itself right in the middle of the war for talents. Hence, the business decided to set a focus on the elaboration of an employer brand and the attractive positioning of the company on the labour market. In order to do so, Energie Steiermark AG needs an employer branding concept with a clearly defined employer value proposition. Hence, the objectives of this thesis are to develop an employer branding concept for Energie Steiermark AG and to recommend target-group oriented measures. The first part of this thesis provides the theoretical base for the development of an employer branding concept and discusses relevant terms, different models and strategies. In order to develop an employer branding concept addressing the company’s proposed target group, a quantitative online questionnaire was conducted. It was aimed to investigate in the target groups expectations regarding employer attributes as well as their preferred channels for information-seeking activities. Within the practical section, the focus was set on the development of the employer branding concept for Energie Steiermark AG. Relevant recommendations for action and measures to strengthen their position as a preferred employer are proposed. Hence, strategic, internal and external measures are provided in order to increase the number of qualitative and initiative applications. The results lead to the assumption that Energie Steiermark AG satisfies all relevant desires of its target group concerning employer attributes and is therefore, situated well for the elaboration of an attractive employer brand.
