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Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einsatz von Large Language Models(LLMs) zur Unterstützung und Verbesserung der IT-Sicherheit bei der Überprüfung von Netzwerkkonfigurationen. Traditionell werden Netzwerkkonfigurationen vonIT-Administratoren manuell überprüft, was zeitaufwendig und fehleranfällig sein kann. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, durch den Einsatz eines speziell entwickelten KI-gestützten Tools diesen Prozess effizienter und sicherer zu gestalten. Anhand einer systematischen Literaturrecherche wurden bestehende Forschungsarbeitenanalysiert, um die aktuelle Forschungslücke zu identifizieren. Es zeigte sich,dass bisher kaum Forschungsarbeiten zur Anwendung von LLMs bei der Analyse und Optimierung von Netzwerkkonfigurationen vorliegen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde ein Tool entwickelt, das mittels Prompt-Engineering-Techniken und auf Grundlage des NSA Network Infrastructure Security Guides Sicherheitsprüfungen an Netzwerkkonfigurationen vornimmt. Die Evaluation erfolgte durch Experteninterviews sowie einen Labortest mit IT-Sicherheitsexpert*innen. Dabei wurden die Ergebnisse des Tools mit einer manuellen Fehleranalyse verglichen. Die Ergebnisse der Evaluation bestätigten, dass das entwickelte Tool zuverlässig kritische Konfigurationsfehler identifizieren konnte und dabei teilweise Fehler entdeckte, die von menschlichen Expert*innen übersehen wurden. Dennoch zeigte sich, dass bei komplexen architektonischen Entscheidungen menschliche Expertise weiterhin unabdingbar ist. Die Arbeit liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über die sinnvolle Integration von KI-basierten Werkzeugen in die Netzwerksicherheitsprüfung. Abschließend werden praktische Implikationen sowie zukünftige Forschungsfelder aufgezeigt.
COVID-19 hat die Art und Weise, wie Organisationen arbeiten und wie Individuen interagieren, grundlegend verändert. Insbesondere die interne Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen wurde durch abrupte und tiefgreifende Veränderungen in Arbeitsprozessen und Kommunikationsmethoden neu definiert. Innerhalb kürzester Zeit waren Unternehmen gezwungen, traditionelle Arbeitsmodelle durch flexible, digitale Alternativen zu ersetzen. Diese rasante Transformation, geprägt durch die Einführung von Remote Work und hybriden Arbeitsmodellen, wirft zentrale Fragen zur langfristigen Gestaltung von Arbeitsprozessen auf. Die Pandemie beschleunigte nicht nur die Einführung digitaler Technologien, sondern führte auch zu erheblichen Veränderungen in der Organisationskultur und den zwischenmenschlichen Arbeitsbeziehungen. Vertrauen, Kommunikation und soziale Bindungen innerhalb von Teams mussten unter neuen Bedingungen aufgebaut und gepflegt werden. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an die technologischen Kompetenzen der Beschäftigten, da digitale Werkzeuge und Plattformen eine entscheidende Rolle für die Aufrechterhaltung der Produktivität spielten. Dabei waren nicht alle Unternehmen gleichermaßen auf diese Herausforderungen vorbereitet. Die Anpassungsfähigkeit variierte sowohl zwischen Branchen als auch zwischen kleinen und großen Unternehmen. Diese Abschlussarbeit untersucht, wie sich kollaborative Prozesse innerhalb von Unternehmen durch die COVID-19-Pandemie verändert haben. Mithilfe einer Meta-Analyse bestehender empirischer Studien und Umfragen werden Trends und Muster identifiziert, welche die Transformation der Arbeitswelt kennzeichnen. Der Fokus liegt dabei auf den Heraus-forderungen und Chancen, die sich aus dem plötzlichen Übergang zu Remote- und Hybridarbeit ergeben haben. Die hier durchgeführte Studie liefert dadurch wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, um in einer zunehmend digitalen und dynamischen Arbeitswelt erfolgreich agieren zu können und schafft eine wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Forschungen zu diesem Thema. Zudem bietet sie Orientierung für mögliche weiterführende Untersuchungen.
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Messung des Innovationscharakters von IT-Projekten. Als Grundlage dienen theoretische Innovationsmodelle (z.B.: TRL-Modell, Oslo Manual, Fraunhofer Innovationsmodell, Innovation Scorecard Modell etc.). Einzelne Bewertungsmodelle fokussieren sich nur auf bestimmte Schwerpunkte oder sind zu breit gefasst, darum eignet sich ein gesamtheitlicher Ansatz. Nach erfolgter theoretischer Auseinandersetzung sind folgende vier Einflussfaktor als geeignet zur Messung des Innovationsgrades ermittelt worden: „Technologie, Markt, Organisation und Umfeld“. Zur Validierung der Ergebnisse wurde eine semistrukturierte Umfrage von facheinschlägigen Expertinnen und Experten durchgeführt. Die Interviews verfolgten das Ziel, die praktische Relevanz der theoretisch abgeleiteten Kategorien zu überprüfen und deren jeweilige Bedeutung für den Innovationsgrad in der Praxis von IT-Projekten zu gewichten. Insgesamt nahmen sechs Personen aus unterschiedlichen Bereichen mit Erfahrung in IT-Projekten teil. Die Ergebnisse der Likert-Skalen-Fragen und offenen Antworten wurden sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgewertet. Die statistische Auswertung zeigte, dass alle vier Hauptkategorien als relevant für die Bestimmung des Innovationsgrades gelten. Besonders hoch wurde der Bereich „Technologie“ bewertet. Dem folgten „Organisation“, „Markt“ und „Umfeld“. Dabei stachen besonders technologische Merkmale wie Einsatz neuartiger Technologien, IT-Sicherheit sowie die Einführung neuer Systemarchitekturen hervor. Im Bereich Organisation wurden die Veränderungsbereitschaft, die Innovationskultur und agile Methoden als besonders relevant betrachtet. Ebenso sind umfeldbezogene Aspekte wie regulatorische Rahmenbedingungen und der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis bedeutend für den Innovationsgrad. Die Erkenntnisse dieser Arbeit zeigen, dass ein ganzheitlicher Blickwinkel zur Bewertung des Innovationsgrades bei IT-Projekten notwendig ist. Die Kategorien stehen miteinander in Beziehung und sind untrennbar für ein Bewertungsmodell zu interpretieren. Die Masterarbeit leistet einen Beitrag zur Entwicklung eines Innovationsmodells für IT-Projekte.
This thesis does a comprehensive examination of scalable technological and economic models for hydrogen refueling stations (HRS), with a particular focus on facilitating the widespread adoption of fuel cell electric vehicles (FCEVs) through sustainable infrastructure. Given the escalating demand for hydrogen in transportation, the analysis considers various supply pathways, including compressed gaseous hydrogen (CGH₂) delivered by truck, pipeline distribution, liquid hydrogen (LH₂) transport and on-site production by renewable energy sources. A modular station architecture designed for a variety of vehicle fleets, including buses, heavy-duty trucks and passenger cars, is supported by each strategy.The proposed station design includes essential components such as storage tanks, compressors, cryogenic pumps, cascade systems and dispensers. The framework is intentionally flexible, enabling incremental expansion in response to increased utilization.Techno-economic modeling reveals notable distinctions among supply strategies in terms of both capital and operational expenditures. Pipeline integration, while requiring high upfront investment, offers the lowest ongoing costs and is therefore advantageous in high-demand, stable environments with possibility for future scaling. In contrast, LH₂ supply can reduce initial infrastructure costs but entails higher operational expenses, primarily due to the energy demands of liquefaction and losses from boil-off. CGH₂ delivery, reliant on frequent truck deliveries and high compression energy, incurs high logistical costs and is most appropriate for smaller, nearby stations. On-site production provides potential independence from supply chains but needs major investment in electrolysis and renewable energy generation infrastructure. Its viability is closely linked to favorable electricity prices and the availability of adequate site area. A support tool created with Excel is used to compare not only the levelized cost of hydrogen (LCOH), capital expenditure (CAPEX), operating expenditure (OPEX) and return on investment (ROI) for every supply option, but also forecasts hydrogen demand between 2025 and 2035.Besides, a ten-year Net Present Value (NPV) analysis for each option using the ROI target as the discount rate and the internal rate of return (IRR) as alternative performance indicators. With investment planning, technical design and demand forecasting, the thesis lays the basis for determination of the most suitable hydrogen supply strategy.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie wertschöpfende Geschäftsprozesse über mehrere Enterprise Application Systems hinweg medienbruchfrei integriert werden können. Vor dem Hintergrund zunehmend heterogener IT-Landschaften sowie wachsender Anforderungen an Effizienz, Datenqualität und Prozesskontinuität analysiert die Arbeit die technischen, organisatorischen und strategischen Herausforderungen sowie bewährte Vorgehensweisen der Schnittstellenintegration. Die Untersuchung folgt einem qualitativen Forschungsansatz. Neben einer systematischen Literaturrecherche wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit sechs IT- und Fachverantwortlichen aus Unternehmen verschiedener Branchen durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass die Herausforderungen weit über technische Fragestellungen hinausgehen. Insbesondere ein unzureichendes Verständnis geschäftlicher Prozesse, unklare Zuständigkeiten, fehlende Governance-Strukturen sowie regulatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen stellen zentrale Hemmnisse dar. Technologische Ansätze wie Middleware, API-Management-Plattformen und Low-Code-/No-Code-Lösungen können Integrationsvorhaben unterstützen, stoßen bei komplexeren Anwendungsfällen jedoch vielfach an ihre Grenzen. In solchen Kontexten dominieren weiterhin klassische Pro-Code-Lösungen. Als zukünftige Entwicklungen zeichnen sich unter anderem der vermehrte Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schnittstellenentwicklung, die Automatisierung von Validierungs- und Testverfahren sowie eine stärkere Verlagerung von Integrationsarchitekturen in Cloud-Umgebungen ab. Darüber hinaus ist ein Trend zur Entkopplung von Systemen und zur verstärkten Nutzung offener technischer Standards zu beobachten, um technologische Abhängigkeiten zu reduzieren. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Schließung bestehender Forschungslücken, indem sie praxisnahe Einblicke in die Umsetzung von Schnittstellenintegrationen liefert und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen ableitet.
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Auswirkungen der Medizinprodukteverordnung(MDR) 2017 auf die Medizinproduktehändler in der EU, insbesondere im DACH-Raum. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Verantwortlichkeiten, Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Umsetzung der MDR ergeben, zu erfassen. Die MDR führt zu einer erheblichen Neustrukturierung der Geschäftsprozesse im Medizinproduktehandel, da Händler nun nicht nur für den Vertrieb, sondern auch für die Qualitätssicherung und Dokumentation verantwortlich sind. Die Arbeit verwendet qualitative Interviews mit Experten aus der Branche, welche die Herausforderungen der MDR, wie die Erhöhung der Betriebskosten, die Notwendigkeit intensiver Schulungen und die Umstellung auf neue IT-Systeme zur Rückverfolgbarkeit, beleuchten. Viele Händler berichten von einem hohen administrativen Aufwand und der Unsicherheit über die spezifischen Anforderungen der MDR. Dies wird durch unzureichende Unterstützung seitens der Behörden und eine unklare Kommunikation über die Händlerverantwortung verstärkt. Dennoch bietet die MDR auch Chancen, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, durchverbesserte Qualität und Transparenz eine stärkere Kundenbindung zu erreichen. Händler, die die regulatorischen Anforderungen proaktiv adressieren, können sich als vertrauenswürdige Partner positionieren. Die Arbeit zeigt, dass die Umsetzung der MDR sowohl eine Herausforderung als auch eine Gelegenheit zur Optimierung interner Prozesse und zur Stärkung der Marktposition darstellt. Abschließend wird festgestellt, dass eine strategische Neuausrichtung der Händler notwendig ist, um den Anforderungen der MDR gerecht zu werden. Unternehmen, die bereit sind, ihre Geschäftsmodelle und organisatorischen Strukturen anzupassen, können langfristig von einemverbesserten Vertrauen der Kunden und einer optimierten Qualität profitieren. Zukünftige Überarbeitungen und Anpassungen der gesetzlichen Regelungen sollten zusätzlich die Umsetzbarkeit dieser Gesetze im kleinstrukturierten Medizinproduktehandel in den Fokus nehmen. Es empfiehlt sich, begleitend dazu Leitfäden zu entwickeln, um den Handelsunternehmen eine ähnliche Hilfestellung zu bieten, wie sie bereits erfolgreich für die Hersteller bereitgestellt wurde.
Eine gute Work-Life-Balance im Unternehmen sorgt dafür, dass Mitarbeiter*innen leistungsfähig, ausgeglichen und gesund bleiben. Wenn die Arbeit und das Privatleben gut miteinander vereinbar sind, ist die Arbeit produktiver, es werden weniger Fehler gemacht, und es wird motivierter gearbeitet. Wenn diese Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind, sinkt die Fluktuation, und das Unternehmen kann Ressourcen in anderen Bereichen nutzen. Außerdem werden Kosten für Neueinstellungen und Einarbeitungsphasen eingespart. All diese Faktoren sind wichtig, damit eine starke Bindung zwischen Mitarbeiter*innen und Unternehmen entsteht. In der theoretischen Forschung wurden die Vor- und Nachteile anhand einschlägiger Fachliteratur herausgearbeitet. Im empirischen Teil wurden die tatsächlichen Gegebenheiten in ländlichen und städtischen Arztpraxen in Bezug auf Mitarbeiter*innen Zufriedenheit untersucht und in der Masterarbeit ausführlich dargestellt. Im Rahmen der empirischen Forschung wurden 13 Interviews durchgeführt, um herauszufinden, ob Mitarbeiter*innen Zufriedenheit in Arztpraxen auch tatsächlich gelebt wird. Befragt wurde jeweils die für das Personal verantwortliche Person. In allen Fällen handelte es sich um die jeweilige Ärztin, bzw. um den jeweiligen Arzt der Ordination. Anhand der sieben Hauptforschungsfragen und 27 Subforschungsfragen wurde analysiert, inwiefern das Konzept der Work-Life-Balance Maßnahmen in der Praxis realisiert werden. Zwei Gespräche fanden aufgrund der großen räumlichen Distanz online statt. Es wurden sowohl Arztpraxen im ländlichen Raum als auch Arztpraxen im städtischen Bereich in die Auswertung miteinbezogen. Anhand der Auswertung der Interviews wurde deutlich, dass in allen Arztpraxen die Mitarbeiter*innen Zufriedenheit unter Einbezug der Work-Life-Balance eine wichtige Rolle spielen. Es werden Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen berücksichtigt, Urlaubswünsche des Personals in das Zeitmanagement eingebunden und die Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeitsleistung zum Ausdruck gebracht. In allen Fällen liegt die Bezahlung über dem Kollektivvertrag, teilweise weit über dem Kollektiv. Zusätzlich werden Prämien und materielle Sachleistungen zuerkannt. Zusammenfassend zeigt die Analyse, dass in allen untersuchten Arztpraxen die Integration von Work-Life-Balance Maßnahmen einen hohen Stellenwert haben.
Diese Arbeit untersucht die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Mitarbeiterbeschaffung im Hotel- und Gastronomiebereich. Die zunehmende Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte, bedingt durch den demografischen Wandel und sich verändernde Erwartungen von Arbeitnehmer*innen, erfordert von Unternehmen innovative Rekrutierungsstrategien. Durch eine detaillierte Analyse von Experteninterviews wird herausgearbeitet, wie Unternehmen im Tourismussektor ihre Rekrutierungsprozesse anpassen, um den veränderten Marktbedingungen erfolgreich zu begegnen. Besondere Beachtung finden dabei die Rolle von Social Media, Employer Branding und personalisierten Netzwerken im Wettbewerb um Fachkräfte. Im Rahmen der Untersuchung wird gezeigt, dass sich die Strategien der Mitarbeiterbeschaffung grundlegend verändert haben. Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Kanäle und Plattformen, um potenzielle Bewerberinnen anzusprechen. Hierbei spielen Social Media-Kampagnen eine zentrale Rolle, da sie eine größere Reichweite ermöglichen und gezielte Zielgruppenansprache unterstützen. Gleichzeitig hat sich das Employer Branding zu einem entscheidenden Faktor entwickelt, um sich gegenüber Mitbewerber*innen zu behaupten und qualifizierte Arbeitskräfte langfristig zu binden. Traditionelle Rekrutierungsmethoden wie Stellenanzeigen in Printmedien treten zunehmend in den Hintergrund, während Netzwerke und Mitarbeiterempfehlungen an Bedeutung gewinnen. Ziel dieser Arbeit ist die Beleuchtung von Chancen als auch von Risiken beim Einsatz von Social Media in der Mitarbeiterbeschaffung, sowie Best Practices kennen zu lernen. Neben der theoretischen Ausarbeitung der Themata Personalmanagement, Personalmarketing und der Digitalisierung im Recruiting mit Fokus auf Social Media Recruiting, wurden wie erwähnt, auch Expert*innen im Bereich Marketing, Human Ressources (HR) und der personalverantwortlichen Geschäftsführung befragt. Die Arbeit hat verdeutlicht, dass der Erfolg der Mitarbeiterbeschaffung im Hotel- und Gastronomiebereich zunehmend von der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Unternehmen abhängt. Durch die Kombination von digitalen Rekrutierungskanälen, gezieltem Employer Branding und Netzwerken können Unternehmen ihren Zugang zu qualifizierten Bewerber*innen erweitern. Gleichzeitig erfordert dies eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der eingesetzten Strategien, um den sich stetig wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Die steirische Tourismusbranche wächst kontinuierlich und ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor des Landes. Die Steiermark gilt national und international als beliebte Urlaubsdestination, was sich in steigenden Gästezahlen zeigt. Gleichzeitig ist Tourismus ressourcenintensiv und für rund 9 % der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich. Als „Grünes Herz Österreichs“ steht die Steiermark für landschaftliche Vielfalt und intakte Natur – Werte, deren Erhalt für den nachhaltigen Erfolg der Branche essenziell ist. Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Tourismus, insbesondere in der Hotellerie, mit Fokus auf die Steiermark. Nach einer Literaturrecherche wurden zentrale Forschungsfragen formuliert und theoretische Grundlagen erarbeitet. Ergänzt wurde dies durch zehn qualitative ExpertInneninterviews, ausgewertet nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Die Ergebnisse zeigen Überschneidungen zwischen Theorie und Praxis, wobei die Interviews konkrete Einblicke in Herausforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten nachhaltiger Maßnahmen in der steirischen Hotellerie geben. Genannte Hürden sind u. a. hohe Investitionskosten, unklare Amortisation, fehlende Förderungen, bauliche Einschränkungen sowie eine unübersichtliche Vielzahl an Zertifizierungen ohne international einheitliche Standards. Gleichzeitig wird Nachhaltigkeit als Chance gesehen: zur Differenzierung, Imageverbesserung und für neue Marketingstrategien. Um die Hotellerie in der Steiermark als Vorreiter nachhaltigen Tourismus zu etablieren, braucht es angepasste Förderungen und praxisnahe Standards, die nationale Besonderheiten berücksichtigen, sich aber an internationalen Maßstäben orientieren. Weitere Forschung ist nötig, da aktuelle Kriterien der Nachhaltigkeitsbewertung nicht die Vielfalt der Hotelbetriebe abbilden. Eine differenzierte Betrachtung könnte wichtige Impulse für eine gesamtheitlich nachhaltige Entwicklung in der steirischen Hotellerie liefern.
