Innovationsmanagement
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In dieser Masterarbeit werden Möglichkeiten und Grenzen untersucht, die sich aus dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), speziell ChatGPT, zur Ideengenerierung im Innovationsmanagement ergeben. Der Schwerpunkt liegt auf einem direkten Vergleich zwischen Ideen, die von KI generiert wurden und Ideen, die von Menschen entwickelt wurden. Hierbei stehen insbesondere die Qualität und die Kreativität der generierten Ideen im Vordergrund. Zunächst werden theoretische Grundlagen zu KI, Kreativität und Innovationsmanagement dargestellt. Anschließend folgt ein empirisches Experiment, das systematisch beide Ansätze gegenüberstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass weder KI-generierte noch menschliche Ideen eindeutig überlegen sind. Es konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede nachgewiesen werden und die Bewertungsunterschiede waren äußerst gering.
Künstliche Intelligenz ist in einer zunehmend digitalen Welt zu einem Thema geworden, dem man nicht ausweichen kann. Sie birgt ein massives Potenzial, wenn man weiß, wie man sie gezielt einsetzt. Vor allem in der Software-as-a-Service-Branche stellt sich dabei die Frage, ob und wie KI in der Bestandskundenbetreuung von B2B-Kund*innen unterstützen kann. Ziel dieser Masterarbeit ist es daher, herauszufinden, welche Einsatzmöglichkeiten generative KI im Customer Success Management bietet und welchen konkreten Nutzen sie für SaaS-Unternehmen im B2B-Bereich haben kann. Dazu wird zunächst erläutert, was generative KI auszeichnet und welche Besonderheiten das Customer Success Management aufweist. Anschließend folgt eine Analyse der bestehenden Forschung und ein erstes Modell, das die Theorie zu KI und CSM miteinander verknüpft. Die praktische Sicht wird durch Expert*inneninterviews gewonnen, deren Auswertung mithilfe der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring erfolgt. Aus den Erkenntnissen der empirischen Untersuchung und den Erkenntnissen aus dem Theorieteilsoll dann ein Modell für den Einsatz von KI im CSM entwickelt werden. Damit soll die Arbeit einen Beitrag dazu leisten, die Potenziale von KI in der Kundenbetreuung zu verdeutlichen und SaaS-Unternehmen bei einem sinnvollen Einsatz von KI in ihren CSM-Alltag unterstützen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie sich generative Künstliche Intelligenz (KI) gezielt in den kreativen Problemlösungsprozess integrieren lässt, um insbesondere bei der Suche und Auswahl potenzieller Innovationen einen Mehrwert zu schaffen. Auf Basis der Kreativitäts- und Innovationsforschung wird zunächst der Design Thinking Double Diamond als Grundgerüst herangezogen und um Lösungsheuristiken wie TRIZ, Bionik und Geschäftsmodellmuster ergänzt. Anschließend wird ein modularer Ansatz zur KI-Integration präsentiert, der die Phasen Discover, Define, Develop und Deliver durch spezifische KI-Module unterstützt. Empirisch validiert wird dieser Ansatz in einer Fallstudie mit dem Unternehmen niceshops, in dem drei Innovationsworkshops mithilfe des modularen Ansatzes zur KI-Integration durchgeführt wurden. Die qualitativen Ergebnisse zeigen, dass die KI sowohl den Problemraum (breiteres und tieferes Verständnis)als auch den Lösungsraum (breitere Ideensuche) erweitert und iterative Schleifen im Kreativprozessbeschleunigt. Jedoch bleiben menschliche Expertise und Kontexteinbindung von zentraler Bedeutung. Die KI generiert zwar rasch kreative Ideen, jedoch müssen diese Ergebnisse stets auf praktische Relevanz und Machbarkeit geprüft und angepasst werden. Auf diese Weise entsteht ein „Flywheel-Effekt“, bei dem Mensch und KI gegenseitig voneinander lernen und sich der Nutzen der Ideen mit jeder Iteration verbessert. Die Arbeit leitet daraus eine konkrete Handlungsempfehlung ab, wie der entwickelte Prototyp schrittweiseweiterentwickelt werden kann, um die Suche nach Innovationen effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Autonomie und Akzeptanz der menschlichen Akteur*innen zu erhalten.
Die Masterarbeit untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) Geschäftsmodelle im Anlagenbau, insbesondere in der Pharma- und Biotechindustrie, beeinflussen und weiterentwickeln kann. Am Beispiel der ZETA GmbH wird analysiert, welche Möglichkeiten KI bietet, um Prozesse effizienter zu gestalten, neue Geschäftsstrategien zu entwickeln und damit langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die Grundlagen von KI, Geschäftsmodellen und der digitalen Transformation erläutert. Es wird gezeigt, wie KI dazu beitragen kann, neue Wertangebote zu schaffen, Abläufe zu optimieren und durch gezielte Partnerschaften die Zusammenarbeit in Wertschöpfungsnetzwerken zu stärken. Die theoretischen Erkenntnisse legen den Grundstein für die Entwicklung konkreter Anwendungsbeispiele im praktischen Teil. Der praktische Teil der Arbeit konzentriert sich auf die Umsetzung in der ZETA GmbH. Dazu wurde ein systematisches Vorgehensmodell entwickelt, das die Integration von KI in Geschäftsmodelle ermöglicht. Im Rahmen von Workshops wurden zehn spezifische Anwendungsfälle identifiziert und analysiert. Diese reichen von KI-gestütztem IT-Service-Management über automatisierte Content-Erstellung bis hin zur Optimierung der Kundenkommunikation. Die Workshops dienten dazu, die Relevanz der Use Cases für das Unternehmen zu bewerten und passgenaue Lösungen zu erarbeiten. Ein zentrales Ergebnis der Arbeit ist die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells für die ZETA GmbH, das KI in zentrale Prozesse integriert. Das neue Geschäftsmodell basiert auf der Integration von KI in Schlüsselprozesse wie Entwicklung, Service und Kundenmanagement. Langfristig soll das Modell als ganzheitliches Lösungspaket vermarktet werden, das Effizienz, Personalisierung und innovative Dienstleistungen kombiniert. Ein Beispiel dafür ist die Verknüpfung von Entwicklungs- und Supportsystemen durch Jira Service Management AI, die den gesamten Lebenszyklus von Projektenunterstützt. Dieses Angebot wird nicht nur die internen Abläufe optimieren, sondern auch als maßgeschneiderte Lösung für Kund*innen positioniert, wodurch das Unternehmen als Innovationsführer in der Branche gestärkt wird. Diese Arbeit zeigt, wie Unternehmen wie die ZETA GmbH durch ein KI-basiertes Geschäftsmodell nicht nur ihre internen Prozesse optimieren, sondern auch neue Marktpotenziale erschließen und langfristig als Anbieter umfassender, innovativer Lösungen positioniert werden können. Sie bietet eine praxisnahe Grundlage, um KI als Treiber für Transformation und nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu nutzen.
