85.62 Personalwesen
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Eine gute Work-Life-Balance im Unternehmen sorgt dafür, dass Mitarbeiter*innen leistungsfähig, ausgeglichen und gesund bleiben. Wenn die Arbeit und das Privatleben gut miteinander vereinbar sind, ist die Arbeit produktiver, es werden weniger Fehler gemacht, und es wird motivierter gearbeitet. Wenn diese Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind, sinkt die Fluktuation, und das Unternehmen kann Ressourcen in anderen Bereichen nutzen. Außerdem werden Kosten für Neueinstellungen und Einarbeitungsphasen eingespart. All diese Faktoren sind wichtig, damit eine starke Bindung zwischen Mitarbeiter*innen und Unternehmen entsteht. In der theoretischen Forschung wurden die Vor- und Nachteile anhand einschlägiger Fachliteratur herausgearbeitet. Im empirischen Teil wurden die tatsächlichen Gegebenheiten in ländlichen und städtischen Arztpraxen in Bezug auf Mitarbeiter*innen Zufriedenheit untersucht und in der Masterarbeit ausführlich dargestellt. Im Rahmen der empirischen Forschung wurden 13 Interviews durchgeführt, um herauszufinden, ob Mitarbeiter*innen Zufriedenheit in Arztpraxen auch tatsächlich gelebt wird. Befragt wurde jeweils die für das Personal verantwortliche Person. In allen Fällen handelte es sich um die jeweilige Ärztin, bzw. um den jeweiligen Arzt der Ordination. Anhand der sieben Hauptforschungsfragen und 27 Subforschungsfragen wurde analysiert, inwiefern das Konzept der Work-Life-Balance Maßnahmen in der Praxis realisiert werden. Zwei Gespräche fanden aufgrund der großen räumlichen Distanz online statt. Es wurden sowohl Arztpraxen im ländlichen Raum als auch Arztpraxen im städtischen Bereich in die Auswertung miteinbezogen. Anhand der Auswertung der Interviews wurde deutlich, dass in allen Arztpraxen die Mitarbeiter*innen Zufriedenheit unter Einbezug der Work-Life-Balance eine wichtige Rolle spielen. Es werden Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen berücksichtigt, Urlaubswünsche des Personals in das Zeitmanagement eingebunden und die Anerkennung und Wertschätzung für die Arbeitsleistung zum Ausdruck gebracht. In allen Fällen liegt die Bezahlung über dem Kollektivvertrag, teilweise weit über dem Kollektiv. Zusätzlich werden Prämien und materielle Sachleistungen zuerkannt. Zusammenfassend zeigt die Analyse, dass in allen untersuchten Arztpraxen die Integration von Work-Life-Balance Maßnahmen einen hohen Stellenwert haben.
Diese Arbeit untersucht die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen im Bereich der Mitarbeiterbeschaffung im Hotel- und Gastronomiebereich. Die zunehmende Konkurrenz um qualifizierte Arbeitskräfte, bedingt durch den demografischen Wandel und sich verändernde Erwartungen von Arbeitnehmer*innen, erfordert von Unternehmen innovative Rekrutierungsstrategien. Durch eine detaillierte Analyse von Experteninterviews wird herausgearbeitet, wie Unternehmen im Tourismussektor ihre Rekrutierungsprozesse anpassen, um den veränderten Marktbedingungen erfolgreich zu begegnen. Besondere Beachtung finden dabei die Rolle von Social Media, Employer Branding und personalisierten Netzwerken im Wettbewerb um Fachkräfte. Im Rahmen der Untersuchung wird gezeigt, dass sich die Strategien der Mitarbeiterbeschaffung grundlegend verändert haben. Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Kanäle und Plattformen, um potenzielle Bewerberinnen anzusprechen. Hierbei spielen Social Media-Kampagnen eine zentrale Rolle, da sie eine größere Reichweite ermöglichen und gezielte Zielgruppenansprache unterstützen. Gleichzeitig hat sich das Employer Branding zu einem entscheidenden Faktor entwickelt, um sich gegenüber Mitbewerber*innen zu behaupten und qualifizierte Arbeitskräfte langfristig zu binden. Traditionelle Rekrutierungsmethoden wie Stellenanzeigen in Printmedien treten zunehmend in den Hintergrund, während Netzwerke und Mitarbeiterempfehlungen an Bedeutung gewinnen. Ziel dieser Arbeit ist die Beleuchtung von Chancen als auch von Risiken beim Einsatz von Social Media in der Mitarbeiterbeschaffung, sowie Best Practices kennen zu lernen. Neben der theoretischen Ausarbeitung der Themata Personalmanagement, Personalmarketing und der Digitalisierung im Recruiting mit Fokus auf Social Media Recruiting, wurden wie erwähnt, auch Expert*innen im Bereich Marketing, Human Ressources (HR) und der personalverantwortlichen Geschäftsführung befragt. Die Arbeit hat verdeutlicht, dass der Erfolg der Mitarbeiterbeschaffung im Hotel- und Gastronomiebereich zunehmend von der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Unternehmen abhängt. Durch die Kombination von digitalen Rekrutierungskanälen, gezieltem Employer Branding und Netzwerken können Unternehmen ihren Zugang zu qualifizierten Bewerber*innen erweitern. Gleichzeitig erfordert dies eine kontinuierliche Überprüfung und Anpassung der eingesetzten Strategien, um den sich stetig wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.
Im Top-Management österreichischer Unternehmen und Organisationen, werden Führungspositionen nach wie vor überwiegend von Männern besetzt. Auch in der Branche der steirischen Abfallwirtschaft zeigt sich ein ähnliches Bild. Bisherige Studien zum Thema ‚Gender und Führung‘ befassten sich oft mit strukturellen Barrieren, wie der gläsernen Decke in männerdominierten Branchen, dem Gender Pay Gap, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder mit geschlechterbezogenen Vorurteilen und traditionellen Rollenverständnis. In Bezug auf die spezifische Branche der Abfallwirtschaft, die jedoch stellvertretend für andere männerdominierte Branchen stehen kann, sind detaillierte empirische Erkenntnisse über die spezifischen Strategien, welche von Frauen genutzt werden, um ihre Karrieren erfolgreich zu gestalten, Herausforderungen und die vorhandenen karrierebezogene Hindernisse zu meistern, bislang eher selten. Diese Forschungslücke verdeutlicht die Relevanz der vorliegenden Arbeit, die dazu beitragen soll, diese Wissenslücke zu schließen. Mithilfe qualitativer Interviews mit Frauen in der steirischen Abfallwirtschaft beantwortet die Arbeit die Frage, welche Erfahrungen, Erfolgsstrategien und Taktiken etablierte weibliche Führungskräfte in dieser Branche verfolgen. Die Ergebnisse bieten wertvolle Einblicke in die Herausforderungen und die Erfolgsfaktoren von Frauen in Führungspositionen in dieser Branche und tragen dazu bei, zukünftige Maßnahmen zur Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in männerdominierten Sektoren zu entwickeln.
Die Automobilbranche steht vor einem tiefgreifenden Wandel, der durch Digitalisierung, den Umstieg auf alternative Antriebstechnologien sowie einem zunehmenden Fachkräftemangel geprägt ist. Diese Entwicklungen stellen neue Anforderungen an die Personalbeschaffung und erfordern innovative, datengetriebene Recruiting-Strategien. Ziel dieser Arbeit ist es, die bestehenden Herausforderungen im Recruiting-Prozess der Automobilbranche zu analysieren und innovative Lösungsansätze aufzuzeigen, die sowohl technologisch fundiert als auch praxisnah umsetzbar sind. Auf Basis theoretischer Grundlagen und aktueller Forschung wurden Expert*inneninterviews mit Unternehmen der Automobilbranche durchgeführt, um Einblicke in gegenwärtige Strategien und digitale Instrumente der Personalgewinnung zu erhalten. Die qualitativen Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, datengetriebenen Systemen und strategischem Employer Branding entscheidende Erfolgsfaktoren für die moderne Personalbeschaffung darstellen. Gleichzeitig wurden Hürden in der Umsetzung identifiziert, wie etwa kulturelle Vorbehalte gegenüber Automatisierung oder mangelnde Integration bestehender Systeme. Die Arbeit leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Personalverantwortliche ab, wie Recruiting-Prozesse durch technologische Innovationen, strategische Planung und eine stärkere Bewerber*innenorientierung optimiert werden können. Abschließend wird ein idealtypisches Recruiting-Framework vorgestellt, das als praxisnaher Leitfaden zur Weiterentwicklung der Personalbeschaffung im Automobilsektor dienen soll.
Die Pflegebranche sieht sich weltweit mit bedeutenden Herausforderungen konfrontiert, die durch den demografischen Wandel, einen Mangel an Pflegepersonal und veränderte berufliche Erwartungen verstärkt werden und sich auch auf Spezialbereiche der Pflege, wie die Anästhesiepflege, auswirken. Traditionelle Führungsstile erweisen sich als unzulänglich, um den modernen Anforderungen zu entsprechen, während Kommunikationsdefizite und komplexe Hierarchien sich auf die Arbeitszufriedenheit auswirken. Die vorliegende Arbeit untersucht innovative Führungsansätze, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingehen. Mittels Interviews und Workshops mit Pflegefachkräften und Führungskräften aus den Spezialbereichen der Pflege erfolgte eine Validierung der Anwendbarkeit eines entwickelten Konzepts. Empirische Belege und Best-Practice-Beispiele werden analysiert, wobei theoretische Ansätze wie transformationale, agile, Lean-Leadership und Neuroleadership durch Konzepte wie Servant Leadership ergänzt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass partizipative Führungspraktiken und verbesserte Kommunikationsprozesse, einschließlich digitaler Tools, die Zusammenarbeit, Arbeitszufriedenheit und Personalbindung signifikant steigern und die Pflegequalität nachhaltig sichern können.
Die Herausforderungen, die mit der digitalen Transformation einhergehen, nehmen aufgrund der schnellen Entwicklung neuer, digitaler Technologien maßgeblich Einfluss auf Unternehmen aller Branchen und Größen und damit auch auf die Personalarbeit. Um die Innovationsfähigkeit von Großunternehmen – denen sowohl in der Praxis als auch in der Literatur eine gewisse Innovationsträgheit attestiert wird – zu fördern, wird im Rahmen dieser Arbeit ein Maßnahmenkatalog zur Umsetzung durch das Personalmanagement erarbeitet. Dazu werden im Rahmen einer Literaturanalyse die Themenbereiche digitale Transformation und dessen Implikationen für das Personalmanagement, Innovationsfähigkeit von Großunternehmen sowie digitalisierungs- und innovationsorientiertes Personalmanagement eingehend beleuchtet. Im Anschluss gibt eine zweiphasige, empirische Untersuchung anhand eines Praxisfalls Einblicke in das Personalmanagement eines Großunternehmens und dessen gesetzte Maßnahmen zur Förderung der Innovationsfähigkeit. Abgeleitet aus den theoretischen Erkenntnissen der Literaturanalyse und den empirischen Ergebnissen der Praxisfalluntersuchung werden ein Maßnahmenkatalog für das Personalmanagement zur Förderung der Innovationsfähigkeit von Großunternehmen in Zeiten digitaler Transformation dargestellt und Handlungsempfehlungen für Großunternehmen zur Umsetzung dieser Maßnahmen durch den Personalbereich formuliert. Das Ergebnis stellt eine Sammlung von Maßnahmen und Möglichkeiten für das Personalmanagement dar, mithilfe derer positive Beiträge zur Innovationsfähigkeit von Großunternehmen geleistet werden können.
Beschäftigt man sich mit der Frage, wie eine katholische Privatschule heute erfolgreich und nachhaltig geführt werden kann, dann taucht unweigerlich die Frage nach Leadership und Personalführung auf. Diese beiden Punkte sind heutzutage wichtiger denn je, denn in einer sich ständig wandelnden Zeit, braucht es gute Führung und Führungskräfte, um die Herausforderungen unserer Tage zu bewältigen. Die Befassung mit den theoretischen Grundlagen von Modellen und Methoden von Leadership und Personalführung sowie mit unterschiedlichen Führungsstilen gibt einen Überblick, wie die Arbeit von Führungskräften gestaltet werden kann. Anhand der theoretischen Auseinandersetzung schafft man einen Plan, um sich mit besser mit den alltäglichen Problemen auseinanderzusetzen. In 10 leitfadengestützten Experten*inneninterviews werden die tatsächlichen Gegebenheiten an den untersuchten katholischen Privatschulen erhoben und sichtbar gemacht. Das Verhalten der Führungspersönlichkeiten ist von den Rahmenbedingungen beeinflusst und auch die theoretischen Kenntnisse können nicht die individuellen persönlichen Eigenschaften einer Führungskraft übergehen. Die Hauptforschungsfrage, welche Modelle und Methoden zu Leadership und Personalführung sich als hilfreiche Unterstützung von Führungskräften in katholischen Privatschulen eignen, sollte aus der empirischen Befragung der Führungskräfte erschlossen werden. Für den theoretischen Teil zu Leadership und Personalführung liefert die Fachliteratur eine Vielzahl an Informationen. Neben der Erklärung der Begriffe Leadership und Personalführung sowie deren unterschiedlichen Modellen und Methoden erfolgt auch eine Erklärung der Dimensionen der Führung im Allgemeinen, von Führungstheorien und Führungsstilen. Dem Thema entsprechend werden auch die Entstehung und die Entwicklung von katholischen Privatschulen beleuchtet und den Anforderungen an ihre Führungskräfte Beachtung geschenkt. Es geht um die Frage, welche Modelle und Methoden der Personalführung geeignet erscheinen, eine moderne katholische Privatschule auf Basis christlicher Werte erfolgreich zu leiten und in die Zukunft zu führen.
Pfleger*innen in steirischen Pflegebetrieben sind unverzichtbar, um die stetig wachsende Zahl pflegebedürftiger Menschen angemessen zu betreuen. Gleichzeitig wird es jedoch zunehmend schwieriger, ein geeignetes Personal für die Pflegebranche zu finden. Besonders Pfleger*innen, die zur Generation Z gehören, sind selten, was unter anderem auf die sinkende Attraktivität des Pflegeberufs zurückzuführen ist. Daher wird deutlich, dass gezielt junge Menschen für die Pflege gewonnen werden müssen, um die steigende Nachfrage in der Versorgung sicherzustellen. Diese Masterarbeit untersucht verschiedene Strategien zur Rekrutierung von Angehörigen der Generation Z in der Pflegebranche. Dabei wird insbesondere die Rolle eines gut strukturierten Personalmanagements sowie eines durchdachten Employer Brandings untersucht. Die Analyse der Fachliteratur bildet die Grundlage der Untersuchung, ergänzt durch qualitative Experteninterviews. Dabei wird geprüft, inwiefern die Ansichten von Führungskräften und Pfleger*innen der Generation Z übereinstimmen oder abweichen. So lassen sich Ursachen des Fachkräftemangels identifizieren und Maßnahmen zur besseren Rekrutierung und Bindung evaluieren. Die Untersuchungen im Rahmen dieser Masterarbeit zeigen, dass Personalmanagement und das dazugehörige Employer Branding die grundlegenden Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Personalgewinnung sind und bereits frühzeitig in den Rekrutierungsprozess integriert werden müssen. Zudem ist es essenziell, dass Führungskräfte die Bedürfnisse und Erwartungen der Generation Z verstehen und ihr gegenüber eine wertschätzende Haltung einnehmen. Nur so kann langfristig sichergestellt werden, dass junge Fachkräfte für den Pflegeberuf gewonnen und langfristig an die Branche gebunden werden. Die Pflegebranche wird von jüngeren Generationen als wenig attraktiv wahrgenommen, weshalb Employer Branding eine zentrale Rolle spielt, um Unternehmen als ansprechende Arbeitgeber*innen zu positionieren. Eine weiterführende Untersuchung könnte aufzeigen, wie dieses gezielt optimiert werden kann, um das Image der Branche zu verbessern. Zudem wurde die Bedeutung von Führungskräften in dieser Arbeit nur am Rande behandelt, sodass eine vertiefende Forschung zu geeigneten Führungsstilen für die Generation Z sinnvoll wäre, um deren Motivation und Bindung zu stärken.
Im Zentrum dieser Masterarbeit steht das generationenorientierte Arbeitgebermarketing in marketing-passiven Krankenanstalten. Untersucht werden die spezifischen Anforderungen und Eigenheiten sowie die unterschiedlichen Erwartungen der jungen Generationen Y und Z an potenzielle oder künftige Arbeitgeber, um anschließend daraus geeignete Strategien für Krankenanstalten abzuleiten. Diese Strategien sollen helfen, dass sich vor allem marketing-passive Krankenanstalten künftig am Arbeitsmarkt besser als attraktive Arbeitgeber positionieren und sich von der Konkurrenz abheben können, um so dem Personalmangel positiv entgegenzuwirken. Im ersten Teil der Masterarbeit, dem theoretischen Teil, wurden anhand wissenschaftlicher Fachliteratur die Marketingelemente People und Promotion untersucht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich diese auf das Employer Branding eines Unternehmens auswirken und dieses beeinflussen. Weiters wurde analysiert, welche Anforderungen und Charakteristika die jungen Generationen Y und Z, die derzeit immer stärker in den Arbeitsmarkt vordringen bzw. in diesen neu eintreten, haben, um daraus ableiten zu können, wie die Ansprache an diese Generationen erfolgen muss, um sie für ein Unternehmen zu gewinnen. Im anschließenden Teil der Masterarbeit, dem empirischen Teil, der eine qualitative Forschung beinhaltet, wurden Expert*innen von zehn Krankenanstalten im deutschsprachigen Raum interviewt, um deren Strategien und Maß-nahmen in Bezug auf das Employer Branding ihrer Einrichtung in Erfahrung zu bringen und zu analysieren. Die Analyse der Interviews und der erhobenen Daten erfolgte nach der strukturierten Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Im Fokus standen Best-Practice-Beispiele und die generationenorientierte Ansprache. Die aus der Theorie und Empirie gewonnenen Erkenntnisse haben gezeigt, dass eine positive und authentisch gelebte Unternehmenskultur, an die Lebensumstände angepasste Arbeitszeitmodelle, um Berufs- und Privatleben besser zu vereinen, der Einsatz digitaler Medien und Social-Media-Kanäle zur generationenorientierten Ansprache sowie eine gezielte und auf Augenhöhe stattfindende Kommunikation entscheidende Faktoren für den Aufbau eines erfolgreichen Arbeitgebermarketings sind. Ziel dieser wissenschaftlich erstellten Arbeit ist es, für Krankenanstalten, die einen eher marketing-passiven Ansatz verfolgen, mithilfe diese identifizierten Erfolgsfaktoren praktische Handlungsempfehlungen abzuleiten, damit diese ein generationenorientiertes Arbeitgebermarketing in ihrem Unternehmen implementieren können.
This master thesis deals with the highlighting of companies as employers through targeted Employer Branding measures. The recruitment of suitable employees has changed significantly in recent years.Whereas in the past the employees were the ones who applied to an employer, nowadays entrepreneurs have to actively look for qualified employees. This requires well thought-out strategies to be perceived as an Employer of Choice in times of shortage of skilled workers and to attract the best talents.Far too often, companies view Employer Branding only from a Personnel Marketing perspective and want to sell themselves well to the external market. The real essence, however, is to live the true values within the company and to build on this foundation of values. The activities have to fit the corporate culture and the employees should feel connected to the values so that they are loyal and motivated to work in a long-term manner. The Employer Branding strategy is needed to increase the awareness and attractiveness of the employer, to convey the values of the company both internally and externally and to attract the right applicants.The theoretical part of this work forms the basis for the successful practical development of an Employer Branding concept. The core of this work is the development of the Employer Value Proposition (EVP) - the unique selling point of an employer brand. The theoretical steps for the development of the employer brand are defined in such a way that they can be applied to any company.The practical part of this thesis deals primarily with the development of an Employer Branding concept for ALDI in Italy. The elaboration of the EVP is especially directed at potential candidates for the position of Area Manager. In the context of this concept development, the image of ALDI as an employer in Italy is discussed and analyzed by means of primary research, taking into account the target group. The results of this primary research together with a preceding secondary research serve as a foundation for the defined measures which support the perception of ALDI as an Employer of Choice.
