85.20 Betriebliche Information und Kommunikation
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MDE 4.0
(2024)
Die fortschreitende Digitalisierung in der industriellen Produktion hat die Bedeutung von Informationstechnologien und Maschinendatenerfassung erhöht, insbesondere im Bereich Cloud- und Edge-Computing. In dieser Arbeit werden die Chancen, Herausforderungen und Risiken untersucht, die mit der Integration dieser Technologien zur Erfassung von Maschinendaten verbunden sind. Die Studie konzentriert sich auf Unternehmen des produzierenden Bereichs und bietet umfassende Einblicke in technische und organisatorische Aspekte. Methodisch stützt sich die Studie auf einen induktiven, verhaltenswissenschaftlichen Forschungsansatz, der sich auf halbstrukturierte Experteninterviews stützt. Diese Interviews wurden mit der von Udo Kuckartz vorgeschlagenen Methode der Inhaltsanalyse qualitativ ausgewertet. Es wird die nachfolgende primäre Forschungsfrage untersucht: „Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich für produzierende Unternehmen zur Bewältigung von Herausforderungen und Risiken sowie zur Nutzung von Chancen in der Maschinendatenerfassung durch den Einsatz von Cloud- und Edge-Computing?“ Ziel ist es, die aktuelle Situation in den Unternehmen zu erfassen und daraus praktische Empfehlungen und Hypothesen abzuleiten. Die Ergebnisse der Studie zeigen eine komplexe Landschaft bei der Nutzung von Cloud- und Edge-Computing für die Maschinendatenerfassung. Die Nutzungsmuster variieren von einem Unternehmen zum anderen, wobei die meisten Unternehmen bei der Cloud-Nutzung zurückhaltend sind. Als eine Form der lokalen Datenverarbeitung bleibt Edge-Computing das vorherrschende Paradigma. Die Untersuchung unterstreicht die Notwendigkeit eines schrittweisen, visionären Ansatzes für die Integration von Cloud- und Edge-Computing, der kleine, überschaubare Projekte umfasst, die von einer klaren strategischen Ausrichtung geleitet werden, um iterativ Erfahrungen zu sammeln und sich kontinuierlich zu verbessern. Es wird betont, wie wichtig es ist, Daten sorgfältig auszuwählen und zu verwalten, die Technologieauswahl auf spezifische Anwendungsfälle zuzuschneiden, Protokolle zu standardisieren, um die Interoperabilität zu verbessern, und die Modularisierung einzubeziehen, um die Flexibilität und Wartbarkeit des Systems sicherzustellen. Organisatorische Anpassungen wie Umstrukturierungen, kontinuierliche Schulungen, die Festlegung klarer Zuständigkeiten, eine wirksame Kommunikation und die Einbindung aller Beteiligten sind von entscheidender Bedeutung, um einen kulturellen Wandel zu ermöglichen, der die Chancen der digitalen Transformation voll ausschöpft und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden technologischen Umfeld gewährleistet.
Diese Masterarbeit untersucht den Einsatz von Business Intelligence (BI) im Energiesektor, wobei der Fokus auf dem aktuellen Stand, den potenziellen Vorteilen und den Herausforderungen in diesem spezifischen Bereich liegt. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist die detaillierte Betrachtung einer Fallstudie zur Implementierung einer zentralen Cloud-BI-Plattform in einem Energieversorgungsunternehmen. Diese Fallstudie bietet konkrete Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die mit der Einführung einer solchen Plattform verbunden sind. Basierend auf den Erkenntnissen aus dem theoretischen Teil und der Fallstudie wird eine Umfrage durchgeführt, um einerseits den Nutzen und die Herausforderungen von BI in der Energiewirtschaft zu identifizieren und andererseits die Wahrnehmung hinsichtlich der implementierten BI-Plattform aufzuzeigen. Diese Umfrage zielt darauf ab, eine ganzheitliche Perspektive auf den Einsatz von BI im Energiesektor zu gewinnen und Möglichkeiten zur Optimierung der BI-Strategien in Unternehmen dieses Bereichs aufzuzeigen.
Aufgrund der Tatsache, dass Unternehmen durch die derzeitige globale COVID-19 Pandemie verstärkt auf die Nutzung von Homeoffice angewiesen sind, gewinnen Themen wie digitaler Arbeitsplatz, Digitalisierung sowie die Automatisierung von Prozessen aktuell vermehrt an Bedeutung. Vor allem Digitalisierung gilt derzeit als globaler Megatrend in der aktuellen Geschäftswelt und wird von vielen Unternehmen als zentraler Aspekt ihrer aktuellen Strategie für die kommenden Jahre gesehen.Ziel dieser Arbeit ist es daher, näher zu beleuchten, wie die Prozessdigitalisierungden digitalen Arbeitsplatz der Zukunft beeinflusst. Hierbei ist der Bedarf nach einereinheitlichen Lösung aufgrund der Vielzahl an Prozessen und im Hinblick auf eine Reihe von Faktoren wie Sicherheit oder Compliance mittlerweile immens. Als derartige Lösung von einem der führenden Anbieter in diesem Bereich wird die aktuelle Produktpalette der Microsoft Power Platform näher erläutert. Der Fokus der Arbeit liegt darauf, zu evaluieren, in welche Richtung sich diese Plattform weiterentwickeln wird. Dabei soll auf die neuesten Entwicklungen Bezug genommen werden, insbesondere auf den verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz.Mit Hilfe von Experteninterviews soll darüber hinaus herausgefunden werden, auf welche Aspekte im Rahmen der Prozessdigitalisierung besonders geachtet werden sollte. Diese Interviews sollen in Form von Leitfadeninterviews durchgeführt werden. Für den praktischen Teil wurde ein Use Case mit Hilfe der Microsoft Power Platform unter Einbeziehung modernster Technologien umgesetzt.Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt, dass sich die im Rahmen dieser Arbeit erläuterten Bereiche enorm weiterentwickelt haben. So ist es heute für sogenannte Citizen Devoloper möglich, Prozesse in kürzester Zeit digital abzuwickeln und zu automatisieren, ohne dass dafür tiefgreifende technische Kenntnisse notwendig sind.
Identifikation erfolgsrelevanter Wissenslücken, deren Wirkungskette und Ursachen in agilen Projekten
(2020)
Diese Arbeit untersucht die Integration der Blockchain-Technologie in das Supply Chain Management (SCM). Sie gibt zunächst einen Überblick über die grundlegenden Konzepte der Blockchain, darunter digitale Signaturen, Hash-Funktionen und die allgemeine Funktionsweise von Blockchain-Systemen. Darüber hinaus werden wichtige Aspekte des SCM vorgestellt, wie Beschaffung, Produktion, Bestandsverwaltung, Logistik und Vertrieb. Die Forschung untersucht die potenziellen Vorteile von Blockchain im SCM und hebt Verbesserungen bei Transparenz, Rückverfolgbarkeit, Betrugsreduzierung, Effizienz durch Automatisierung und Smart Contracts, Kostensenkung, Transaktionsgeschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit hervor. Die Arbeit befasst sich jedoch auch mit erheblichen Herausforderungen, da-runter Akzeptanz bei den Stakeholdern, Entwicklungs- und Betriebskosten, technische Komplexität, Systemintegration, Interoperabilität, Sicherheit, Datenschutz und regulatorische Fragen. Es wird eine empirische Studie auf der Grundlage von Experteninterviews durchgeführt, um die theoretischen Erkenntnisse mit Branchenperspektiven zu vergleichen. Das Gesamtziel besteht darin, ein umfassendes Verständnis der Vorteile und Herausforderungen der Blockchain-Integration in SCM zu vermitteln und dabei sowohl Erkenntnisse aus der Literatur als auch aus empirischen Beweisen zu nutzen.
In der heutigen Zeit wird Wissen als wichtiger Wettbewerbsvorteil für Unternehmen betrachtet. Die Aufnahme von Wissensmanagement als zentraler Bestandteil in die ISO9001 in der Revision 2015 unterstreicht ebenfalls seine Bedeutung. Wissen ist zu bestimmen, aufrechtzuerhalten und im erforderlichen Umfang zur Verfügung zu stellen. Dennoch ist es keineswegs selbstverständlich, dass alle Mitarbeitenden aktiv am Wissensmanagement-Prozess teilnehmen. Um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben ist es daher von entscheidender Bedeutung, alle Mitarbeitenden zum Thema Wissen und Wissensmanagement bestmöglich zu informieren beziehungsweise zu motivieren. Heutzutage ist Wissensmanagement für ein Unternehmen kein „nice to have“ mehr, sondern eine Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden die Grundlagen des Wissensmanagements sowie eine Bewertungsmethode für Informationssysteme erläutert. Darauf aufbauend wird eine Matrix entwickelt, um relevante wissenschaftliche Quellen zu erfassen und mögliche Lücken oder Überschneidungen zu identifizieren, welche für den Bereich Gamification relevant sind. Im empirischen Teil wird eine umfangreiche Datenerhebung durchgeführt, bei der Mitarbeitende verschiedener Unternehmen zu den Themen Wissensmanagement, Gamification und Einsatz von Gamification-Elementen auf Wissensmanagement-Plattformen befragt werden. Die Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten liefert Erkenntnisse über die Wahrnehmung von Wissensmanagement, Motivation und Nutzung von Wissensmanagement-Plattformen. Das Ziel besteht darin zu untersuchen, inwieweit der Einsatz von Gamification-Elementen auf Wissensmanagement-Plattformen die Motivation zur Nutzung, Suchte und Weitergabe von Informationen beeinflussen kann. Die Ergebnisse der Arbeit bieten wertvolle Informationen für Unternehmen, die ihr Wissensmanagement verbessern wollen. Darüber hinaus werden weitere Forschungsmöglichkeiten aufgezeigt, um die Themen Gamification und Wissensmanagement umfassender zu erforschen und Erkenntnisse auf diesem Bereich zu erweitern.
Der Standort Gratkorn des Unternehmens Sappi sucht nach neuen Möglichkeiten, das bestehende System für Verbesserungsideen zu ersetzen. Ein wesentlicher Teil, dem dabei besondere Aufmerksamkeit zukommt, ist die Prämierung von Verbesserungen. Die jährlichen Vorgaben für Verbesserungen und die damit verbundenen Einsparungsziele werden erreicht, jedoch ist ersichtlich, dass sich nur ein geringer Anteil der Belegschaft aktiv an den Projekten beteiligt. Der Verfasser dieser Masterarbeit beschäftigt sich aus den oben genannten Gründen mit diesem Thema und der Frage: „Wie können Mitarbeiter motiviert werden, am Verbesserungswesen beizutragen?“. Die Literaturrecherche baut ausgehend von der Motivation das nötige Wissen für die praktische Bearbeitung dieses Themas in vier Kapiteln auf. Ein wesentlicher Aspekt für die Bearbeitung dieser Thematik sind die Personen, die dieses System nutzen sollen. Im Kapitel „Mitarbeitergenerationen“ werden die Grundeigenschaften der Organisationsteilnehmer betrachtet und was die Unterschiede für die Bearbeitung im praktischen Teil bedeuten. Im Kapitel „Prozess des Vorschlagswesens“ werden die Voraussetzungen für die Implementierung eines neuen Systems erläutert. Abschließend wird im Literaturteil der Masterarbeit die Anerkennung von Vorschlägen betrachtet. Der praktische Teil der Masterarbeit wird durch die derzeitige Situation am Standort Gratkorn eingeleitet. Für die Identifikation von Entwicklungsmöglichkeiten wurde eine Umfrage durchgeführt. Abgeleitet von den Ergebnissen dieser Umfrage und der Ausgangssituation wurden potentielle Entwicklungsfelder aufgezeigt. In den Interviews mit den Entscheidungsträgern des Standortes wurden die Umfrageergebnisse und Entwicklungsfelder diskutiert. Die abschließende Handlungsempfehlung bedient sich der Erkenntnisse aus der praktischen Bearbeitung der Thematik. Durch die stark divergierenden Meinungen in den Interviews ist für die Implementierung eines neuen Verbesserungssystems die Handlungsempfehlung in diesem Gremium zu diskutieren und eine Entscheidung für die Realisierung zu treffen.
Motiviert durch das aktuell rasante Wachstum der elektrischen und elektronischen Systeme in einem Fahrzeug ergeben sich viele zusätzliche Herausforderungen für die Entwicklung und den Betrieb der Fahrzeuge sowie für die an der Entwicklung, dem Betrieb und der Produktion beteiligten Unternehmen. Ein immer wichtiger werdender Teil dabei ist die Cybersecurity. Damit sind Maßnahmen gemeint, die das System Fahrzeug in all seinen Funktionen betriebssicher und möglichst schwer angreifbar machen. In der Anwendung auf den Industriezweig und die hoch sicherheitsrelevanten Gegenstände wie Fahrzeuge bringt neue Herausforderungen mit sich. Beispielsweise müssen nicht nur die Endprodukte, sondern auch die Systeme bei den Herstellern und Zulieferern als gesamtes Ökosystem ertüchtigt werden, um im Zweifelsfall einen Nachweis erbringen zu können, dass angemessene Maßnahmen getroffen wurden und diese auch laufend gepflegt werden. Vertretende Personen der Industrie, von Standardisierungsinstituten und der Gesetzgebung haben einen gemeinsamen Weg definiert, der mittlerweile auch gesetzlich verpflichtend ist, um eine Betriebserlaubnis zu erhalten. Motiviert durch diese Anforderungen ergibt sich für ein dienstleistendes Unternehmen die Chance, mit neuen Produkten und Leistungen eine neue Nachfrage zu bedienen und damit ein lukratives Geschäft auszubauen. Mit der Frage nach der idealen Gestaltung der Unterstützung bei der Implementierung von Maßnahmen zur Erhöhung oder dem Erhalt der Cybersecurity beschäftigt sich diese Arbeit. Die Betrachtung beginnt mit der Analyse des Umfeldes, der Beschreibung der Herausforderungen und Rahmenbedingungen in dem Industriezweig sowie der grundsätzlichen Motivation und Historie zu dem Themengebiet. Darauf folgt die Bewertung des Umfeldes und der notwendigen Tätigkeiten. Diese wurden dann auf ein theoretisches Umfeld eines dienstleistenden Unternehmens reduziert und dessen Möglichkeiten für innovative Produkte in diesem Sektor analysiert und bewertet. Dies wurde anhand für diesen Zweck sinnvollen etablierter Methodiken und Ansätzen durchgeführt und bewertet. Daraus folgert ein ideal-theoretischer Fahrplan für die Produkte, Dienstleistung und einer Softwarelösung. Abschließend wurde dieser auf die Entwicklung einer Dienstleistung angewandt und die verwendeten Methoden einem Entwicklungszeitpunkt zugeordnet, in welchem die Ergebnisse die meiste Relevanz aufweisen. In der anschließenden praktischen Anwendung auf ein reales dienstleistendes Unternehmen wurde die Detaillierung des Umfelds weiter verfeinert und entsprechend mit den unternehmensinternen Erkenntnissen eine weitere Detaillierung erreicht. Dafür wurden Workshops mit unterschiedlichen Gewerken des Unternehmens abgehalten, um für die beiden Produktklassen eine detailliertere Beschreibung zu generieren sowie potenziell entscheidende Faktoren herausgearbeitet. Die sich daraus ergebende Beschreibung der Geschäftsmodelle zu den Produkten und auch der spezifischen Anforderungen wurde durch die Finalisierung der möglichen Innovationspotenziale abgerundet. Als finales Ergebnis ergab sich eine Bewertung und Empfehlung für die Produkte und deren Zukunft sowie eine detaillierte Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Erstellung und Abarbeitung. Daraus ließ sich eine Handlungsempfehlung abgleiten und damit das Ergebnis diskutieren sowie ein Ausblick geben.
The importance of internal communication increased within the last years, especially between sales employees. Lack of internal communication leads to loss of sales potential, decreased productivity, and unused synergy possibilities. By improving this situation a higher employee satisfaction as well as higher revenues can be achieved.
The Styria Media Group AG is one of the leading media groups in Austria, Croatia, and Slovenia. Due to a decentralised organisation of the different international firms of the group, internal communication among sales employees is lacking. This leads to the fact that salespeople are not aware of products offered by other firms of the group. The group demands measures for increasing the number of international internal projects and to enhance the employee satisfaction among international sales employees. Furthermore, sales employees’ knowledge about the corporate values defined within the “Styria First Strategy” should be increased.
The main target of this master thesis is the development of an international internal communication concept for the Styria Media Group AG with a special focus on international sales employees. For this purpose, a profound analysis of existing literature identified steps that have to be considered within a communication concept. Moreover, a primary market research including a qualitative and a quantitative survey were executed in order to gain insights into the current internal communication situation among sales employees.
Within the practical part of the master thesis, a concept for the international internal communication is prepared based on the results of the primary research. This concept comprises recommendations for the organisational integration, the definition of communication targets, important internal target groups, the strategy definition, and the preparation of core messages. In addition, within the operational planning phase, suggestions for an international internal communication mix, an action plan, considerations for the timing of each measure, budgeting and recommendations for controlling are given.
Blockchains wurden besonders in den letzten Jahren sehr populär und der Zugang um diese zu Nutzen wurde auch sehr einfach. Aufgrund dieser Entwicklungen wurden viele neue Anwendungsgebiete geschaffen. Die meisten Menschen assoziieren Blockchains mit Kryptowährungen, allerdings gibt es noch weitere Bereiche, die diese Technologie nutzen. Beispiele hierfür sind der Gesundheits- oder der Energiesektor. Immer mehr Unternehmen überprüfen, wie sie diese Technologie ebenfalls nutzen können, um davon zu profitieren und Prozesse zu verbessern. Ein Anwendungsfall, der in dieser Arbeit behandelt wird, ist das Dokumentieren von Dokumenten, Verträgen und Vereinbarungen zwischen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern und dem Unternehmen. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, zu evaluieren, wie Unternehmen Blockchain-Technologien nutzen können und wie genau Verträge dokumentiert werden können. Es wurde dazu ein Prototyp entwickelt mit dem Verträge in der Blockchain dokumentiert werden können, indem ein Smart Contract verwendet wird. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Technologie das Potenzial hat, für diesen Anwendungsfall genutzt werden zu können. Der größte Vorteil dabei ist die Transparenz. Das bedeutet, dass jede Person, die Zugang zur Blockchain hat, nachprüfen kann, wer an diesem Vertrag beteiligt war und wann er abgeschlossen wurde. Allerdings wurden auch einige Probleme festgestellt. Zum Beispiel wird, um Daten in die Blockchain zu schreiben noch mehr Zeit benötigt im Vergleich zu konventioneller Software. Weiters sind bei der Nutzung des entwickelten Prototypen auch öfter Fehler passiert als bei der herkömmlichen Software. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung von Blockchain-Technologien zur Dokumentation von Verträgen verwendet werden könnte und es dem Unternehmen einen Mehrwert bieten kann, allerdings ist die Technologie aufgrund der Probleme noch nicht ausgereift genug.
