85.20 Betriebliche Information und Kommunikation
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Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie wertschöpfende Geschäftsprozesse über mehrere Enterprise Application Systems hinweg medienbruchfrei integriert werden können. Vor dem Hintergrund zunehmend heterogener IT-Landschaften sowie wachsender Anforderungen an Effizienz, Datenqualität und Prozesskontinuität analysiert die Arbeit die technischen, organisatorischen und strategischen Herausforderungen sowie bewährte Vorgehensweisen der Schnittstellenintegration. Die Untersuchung folgt einem qualitativen Forschungsansatz. Neben einer systematischen Literaturrecherche wurden leitfadengestützte Experteninterviews mit sechs IT- und Fachverantwortlichen aus Unternehmen verschiedener Branchen durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass die Herausforderungen weit über technische Fragestellungen hinausgehen. Insbesondere ein unzureichendes Verständnis geschäftlicher Prozesse, unklare Zuständigkeiten, fehlende Governance-Strukturen sowie regulatorische und sicherheitsrelevante Anforderungen stellen zentrale Hemmnisse dar. Technologische Ansätze wie Middleware, API-Management-Plattformen und Low-Code-/No-Code-Lösungen können Integrationsvorhaben unterstützen, stoßen bei komplexeren Anwendungsfällen jedoch vielfach an ihre Grenzen. In solchen Kontexten dominieren weiterhin klassische Pro-Code-Lösungen. Als zukünftige Entwicklungen zeichnen sich unter anderem der vermehrte Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schnittstellenentwicklung, die Automatisierung von Validierungs- und Testverfahren sowie eine stärkere Verlagerung von Integrationsarchitekturen in Cloud-Umgebungen ab. Darüber hinaus ist ein Trend zur Entkopplung von Systemen und zur verstärkten Nutzung offener technischer Standards zu beobachten, um technologische Abhängigkeiten zu reduzieren. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Schließung bestehender Forschungslücken, indem sie praxisnahe Einblicke in die Umsetzung von Schnittstellenintegrationen liefert und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen ableitet.
In dieser Masterarbeit wird untersucht, ob dezentrale IT-Infrastrukturen resilient sind und welche Potenziale sowie Herausforderungen mit ihrer Dezentralisierung einhergehen. Anhand einer systematischen Literaturrecherche nach vom Brocke et al. (2009) wurden 42 relevante Quellen ausgewertet, um die wesentlichen Potenziale und Herausforderungen der IT-Dezentralisierung herauszuarbeiten. Die Recherche zeigt dezentrale Architekturen als klar resilienzfördernden Ansatz. Aussagen zu Kosten und Komplexität zeigen jedoch ein uneinheitliches Bild. Zahlreiche Quellen adressieren zwar allgemeine Kostenaspekte, doch die konkrete Kostenentwicklung infolge der Dezentralisierung bleibt häufig unklar, insbesondere aufgrund fehlender Vergleiche mit zentralisierten Infrastrukturen. Dennoch legen die Ergebnisse nahe, dass Kosten kein grundsätzliches Ausschlusskriterium darstellen und Dezentralisierung unter geeigneten Rahmenbedingungen aufgrund besserer Skalierbarkeit oder effizienter Ressourcennutzung sogar Kostenvorteile bieten kann. Auch im Hinblick auf die Komplexität zeigt sich ein ambivalentes Bild: Zwar wird sie in vielen Quellen thematisiert, jedoch nur selten ausdrücklich als Nachteil aufgezeigt. Zudem wurde Dezentralisierung nicht als einheitliches Konstrukt identifiziert, sondern als Sammelbegriff für unterschiedliche Ausprägungen und Umsetzungen mit jeweils spezifischen Vor- und Nachteilen. Häufig genannte Vorteile sind verbesserte Skalierbarkeit, Robustheit, Fehlertoleranz, Effizienz- und Performancesteigerung sowie erhöhte Sicherheit. Gleichzeitig wurden technische und organisatorische Herausforderungen festgestellt, darunter Koordination, Skalierung, Ressourcenbeschränkungen, höhere Latenzen, erhöhter Netzwerkverkehr und Sicherheitsbedenken. Die ambivalente Bewertung legt nahe, dass die tatsächlichen Vorteile der Dezentralisierung maßgeblich von der konkreten Umsetzung abhängen und bietet einen Ansatzpunkt für eine vertiefte Auseinandersetzung in zukünftigen Forschungsarbeiten.
Diese Arbeit behandelt die Digitalisierung von Vertragsprozessen durch die qualifizierte elektronische Signatur (QES), um Entscheidungsträgern und Entscheidungsträgerinnen eine empirische Entscheidungsgrundlage zu bieten. Dazu ist die Definition des Werts unter Zuhilfenahme einer Monte Carlo Simulation vorhergesagt. Zunächst sind Grundbegriffe zu Prozessmanagement und -modellierung, Simulationsmodellen, Dokumentendigitalisierung sowie der digitalen Signatur dargelegt. Abschließend ist der Wert der Signatur als einseitiges Optimierungspotenzial produktiver Zeitersparnis in Euro definiert. Der zweite Abschnitt definiert den stereotypischen Prozess sowie die rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Digitalisierungswerkzeuge inklusive der kritischen Reflektion alternativer Ansätze. Die QES hat keine signifikante Alternative innerhalb dieser Arbeit. Im quantitativen Experiment dienen typische österreichische Unternehmen sowie deren signaturrelevante Dokumente mit Daten aus Expertenschätzungen, verfügbarere Literatur sowie nicht veröffentlichten Daten eines Signaturanbieters als Basis für eine Simulation der Prozessdurchlaufzeiten. Die darauf basierende Vorhersage des Werts mittels der Monte Carlo Simulation, die digitale und analoge Zeitersparnis gegenübergestellt, weist eine hohe Vorhersagekraft, speziell für ein typisches Unternehmen auf, wodurch die Forschungsfrage mit einem zuverlässigen Wert beantwortet ist. Es sind Empfehlungen für weitere Untersuchungen mit anderen Modellen sowie Nebenerkenntnisse dargelegt. Die Ergebnisse der Arbeit dienen als Entscheidungsgrundlage für Entscheidungsträger und sollen die Digitalisierung weiter vorantreiben.
Die zunehmende Verbreitung von Large Language Models (LLMs) in Unternehmenskontexten eröffnet neue Möglichkeiten zur Automatisierung von Wissensabruf, Inhaltserstellung und Entscheidungsunterstützung. Gleichzeitig stellt ihre Implementierung hohe technische Anforderungen an die bestehende IT-Infrastruktur und Datenarchitektur von Unternehmen. Diese Arbeit entwickelt ein strukturiertes Framework, das Unternehmen bei der technischen Vorbereitung auf die Integration von LLMs unterstützt. Im Fokus der Untersuchung stehen die zentralen technischen Anforderungen, die Unternehmen erfüllen müssen, um LLMs gezielt in spezifische Aufgaben innerhalb ihrer Geschäftsprozesse zu integrieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse unternehmensinterner Datenformate und -strukturen sowie den notwendigen Vorverarbeitungsschritten zur Sicherstellung der Kompatibilität mit LLMs. Darüber hinaus werden Best Practices für die Archivierung und Bereitstellung von Daten identifiziert. Ergänzend erfolgt eine vergleichende Analyse von On-Premises- und Cloud-basierten Hosting-Lösungen sowie von selbst-gehosteten und extern-gehosteten LLMs, wobei Skalierbarkeit und Sicherheit als zentrale Bewertungskriterien herangezogen werden. Ein weiterer Fokus der Arbeit liegt auf Retrieval-Augmented Generation (RAG) als Methode zur Optimierung der LLM-Leistung durch die Nutzung unternehmensspezifischer Wissensbestände. Die Arbeit folgt der Design Science Research Methodologie und kombiniert eine umfassende Literaturanalyse mit leitfadengestützten Experteninterviews, die primär zur Evaluation und Feinjustierung des entwickelten Frameworks dienen. Die Evaluation überprüft dessen Anwendbarkeit in verschiedenen Branchen und dessen Potenzial, IT-Abteilungen und Entscheidungsträger bei der strategischen Einführung von LLMs zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen praktische Empfehlungen für die technische Implementierung von LLMs in Unternehmen bieten. Sie berücksichtigen sowohl infrastrukturelle als auch datenspezifische Anforderungen und sollen eine Entscheidungsgrundlage für die Einführung und Nutzung von LLMs liefern.
In an era characterized by market uncertainty and rapid technological change, firmsare increasingly compelled to leverage innovative technologies for strategic advantage. Blockchain technology, known for its capacity to improve business processes, offers a promising avenue for achieving competitive superiority. Given the burgeoning interest in blockchain technology across diverse industries beyond the realm of cryptocurrency, a critical need exists for a comprehensive exploration of its integration into strategic management and its potential to foster sustained competitive advantage. This thesis seeks to bridge this knowledge gap through a systematic literature review, aiming to capture the evolving discourse on blockchain from various analytical perspectives. The research navigates through the expanding body of work on blockchain technology, moving past its initial association with cryptocurrencies, to understand its broader implications for business strategy and competitive dynamics.The research contributes to the strategic management and blockchain literaturebecause it delineates blockchain technology’s strategic value within the context ofstrategic management, underscoring its capacity to revolutionize business operations,bolster transparency, and foster innovation. This exploration, drawing on varioustheoretical lenses, elucidates blockchain’s potential as a strategic asset.
Diese Masterarbeit untersucht die kanalübergreifende Mitarbeiterkommunikation in Produktionsunternehmen der Steiermark und konzentriert sich auf Blue-Collar- und White-Collar-Workers. Eine effektive interne Kommunikation ist entscheidend für reibungslose Abläufe und ein positives Arbeitsumfeld, während Ineffizienzen Kommunikation zu Missverständnissen und reduzierter Leistung führen können. Maßgeschneiderte Kommunikationsstrategien sind notwendig, um die unterschiedlichen sozialen Hintergründe und Rollen innerhalb dieser Unternehmen zu berücksichtigen. Die Forschung nutzt den Stakeholder-Ansatz von Welch und Jackson (2007), um die Präferenzen und Auswirkungen verschiedener Kommunikationskanale auf die organisatorische Effizienz zu verstehen. Es werden sowohl traditionelle Kanäle wie Meetings und gedruckte Materialien, als auch digitale Kanäle wie E-Mails und Intranets analysiert. Diese Studie zielt da-rauf ab, praktische Empfehlungen zur Optimierung der internen Kommunikation zu bieten. Die empirische Forschung behandelt die Frage: „Inwiefern unterscheidet sich die Wahrnehmung und Nutzung interner Kommunikationskanale durch Arbeiter*innen und Angestellte in Produktionsunternehmen?“ Sie hebt die Bedeutung maßgeschneiderter Strategien hervor, um den unterschiedlichen Bedürfnissen dieser Gruppen gerecht zu werden. Die Arbeit betont die Notwendigkeit zielgruppenorientierter Kommunikationsstrategien, um ein gleiches und effizientes internes Kommunikationssystem zu fordern, das Engagement und die organisatorische Leistung verbessert. Diese Forschung schließt eine Lücke in der Literatur und bietet dabei Einblicke in die Optimierung von Kommunikationspraktiken in Produktionsunternehmen.
Ob in Form von Internetsuchmaschinen, Chatbots oder autonomen Fahren, der Vormarsch von künstlicher Intelligenz (KI) ist in Österreich unausweichlich. Während die einen den Fortschritt kaum abwarten können, fordern andere bereits einen Entwicklungsstopp. Kaum eine andere Technologie hat in den letzten Jahren für so viel Polarisierung gesorgt. Diese Masterarbeit behandelt das Thema KI in Kombination mit dem Vorgehensmodell Scrum. Viele österreichische Unternehmen, darunter auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), setzen Scrum ein, um komplexe Softwareprodukte zu entwickeln. Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, welchen Einfluss künstliche Intelligenz auf den Scrum Prozess von IT-Projekten in österreichischen KMU hat. Um Erkenntnisse zu gewinnen, ist in der Forschungsarbeit ein Mixed-Methods Ansatz zum Einsatz gekommen. Hierbei besteht der Eckpfeiler aus der qualitativen Forschung in Form von Expertinnen- und Experteninterviews. Diese Erkenntnisse haben in Kombination mit der Theorie die Grundlage für die Entwicklung weiterer Hypothesen gebildet, welche die fünf Dimensionen Effizienz, Dauer, Qualität, Zufriedenheit und Erfolg umfassen. Besagte Hypothesen wurden dann mit Hilfe der quantitativen Forschung durch eine Umfrage auf der Grundlage eines Fragebogens getestet. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass der Einsatz von KI im Scrum Prozess einen positiven Einfluss auf alle fünf Dimensionen darstellt. Aus diesem Grund sollen österreichische KMU die Einführung von KI in ihren Scrum Prozess in Betracht ziehen. Es ist schwer zu sagen, wie sich die Dinge in den nächsten Jahren entwickeln werden, aber basierend auf den Resultaten der Arbeit lohnt sich ein Blick in Richtung KI für österreichische KMU.
Wie diverse Aspekte, unterzieht sich auch die Welt der Kommunikation einem Wandel, der durch die Digitalisierung hervorgerufen wird. Statt wie ursprünglich Informationen analog zu entsenden, findet der heutige Austausch vermehrt über digitale Medien statt. Studien zeigen, dass seit dem Ausbruch der Corona Pandemie die Nutzung digitaler Kanäle in Unternehmen für den Kommunikationsaustausch stark angestiegen ist. Dies ist besonders für Unternehmen und ihre Führungskräfte und Mitarbeiter*innen von großer Bedeutung. Forschungen haben belegt, dass die Kommunikation einen direkten Einfluss auf die Motivation und Arbeitsleistung der beschäftigten Personen aufweist. Jedoch wurde bislang in keiner vorliegenden Studie explizit der Einfluss der digitalen Kommunikation auf die Motivation und Arbeitsleistung der Mitarbeiter*innen untersucht. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Arbeit werden theoretische Grundlagen der digitalen Kommunikation, der Motivation und der Arbeitsleistung erarbeitet und festgehalten. Darauf aufbauend werden Hypothesen aufgestellt, die im Zuge eines quantitativen Forschungsansatzes überprüft werden. Hierbei werden Personen der Zielgruppe mittels Online-Fragebogen zu den einzelnen Aspekten befragt. Die ausgewerteten Ergebnisse liefern wichtige Informationen für Unternehmen im Hinblick auf ihre Kommunikationspolitik innerhalb der Organisation, da sie darauf hindeuten, dass der digitale Kommunikationsaustausch zwischen Führungskräften und Mitarbeiter*innen einen signifikanten und positiven Einfluss auf die Arbeitsmotivation und Arbeitsleistung hat.
Die Pandemie hat die Einführung digitaler Technologien um mehrere Jahre beschleunigt, jedoch auch Unternehmen in verschiedenen Wirtschaftszweigen vor unterschiedliche Herausforderungen wie jene der Kommunikation in Unternehmen gestellt. (Almeida, Santos, & Monteiro, 2020), (LaBerge, O’Toole, Schneider, & Kate, 2020) Das Ziel dieser Arbeit war es, eine Analyse und Auswertung der internen Kommunikation in Unternehmen aufzustellen, um dadurch folgende Forschungsfrage beantworten zu können: „Inwiefern haben pandemiebedingte Änderungen im Kontext der Digitalisierung des Arbeitsplatzes die interne Kommunikation, den Prozess, ihre Werkzeuge sowie ihre Effektivität beeinflusst?“ Dafür wurden aufbauend auf einer ausführlichen Literaturrecherche notwendige Hypothesen abgeleitet, die zielführend für die Zusammenstellung der experimentellen Studie, die im Rahmen der vorliegenden Arbeit durchgeführt wurde, sind. Durch eine Online-Umfrage wurden Arbeitnehmer*innen aus unterschiedlichen Berufsfeldern und in unterschiedlichen Positionen zu deren Kommunikationsverhalten sowohl Pre- als auch Post-Covid im Unternehmen befragt. Weiters wurden anhand der Mediensynchronitätstheorie unterschiedliche Kommunikationsszenarien abgeleitet, welche zur Einschätzung des aktuellen Effektivitätsstands im Unternehmen dienen. Letztlich wurden Abhängigkeiten zwischen der Häufigkeit der Nutzung von Kommunikationsmedien und der wahrgenommenen Effektivität analysiert und signifikante Maßnahmen zur Verbesserung der internen Kommunikation abgeleitet. Die Einstellung der Teilnehmer*innen wurde anhand von Likert-Skalen abgefragt. Sowohl die Literaturrecherche als auch die Ergebnisse der Studie zeigen, dass pandemiebedingte Veränderungen im beruflichen Kontext einen Einfluss auf die Kommunikation haben. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass ein erhöhter Grad der Digitalisierung im Arbeitsumfeld zu einer erhöhten Effizienz, jedoch nicht zu einer erhöhten Effektivität der Kommunikation geführt hat. Anhand der Untersuchungen konnte weiterhin eine Abhängigkeit zwischen der Nutzungshäufigkeit zu der wahrgenommenen Hilfestellung und zur bevorzugten Nutzung der Kommunikationsmedien identifiziert werden. Anhand der Untersuchung der aktuellen Nutzungseffektivität der Kommunikationsmedien am Arbeitsplatz konnte zusammengefasst festgestellt werden, dass nicht jede Kommunikationssituation gleichermaßen effektiv von den Teilnehmer*innen bearbeitet wird. Abschließend wurden mögliche Maßnahmen ausgewertet, die aus Teilnehmer*innen Sicht zur Verbesserung der Kommunikation beitragen würden.
Im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit wurden die Herausforderungen bei der Implementierung der Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) bei Verwendung von Content Management Systemen (CMS) analysiert, sowie Lösungen für jedes identifizierte Problem vorgestellt. Mithilfe der durchgeführten systematischen Literaturrecherche (SLR) nach vom Brocke et al. (2009) wurden eine Vielzahl an relevanten Quellen zum Thema umfassend analysiert. Basierend auf den Ergebnissen der SLR wurden drei Hauptprobleme identifiziert. Diese beinhalten die allgemeine technische Herausforderung das CMS an einen Standard anzupassen, die Benutzerfreundlichkeit für Content-Ersteller*innen und die zeitliche Herausforderung der Implementierung. Für jedes dieser Probleme werden im Rahmen dieser Arbeit spezifische Lösungen vorgestellt. Darüber hinaus bietet die durchgeführte SLR einen Überblick über die Vor- und Nachteile, bei einer Umsetzung der WCAG-Standards sowie eine Einschätzung der Einstellung gegenüber der Umsetzung von WCAG-Richtlinien mithilfe von CMS. Insgesamt zeigt die Arbeit, nicht nur, dass bei der Implementierung von WCAG-Standards in CMS technische sowie organisatorische Herausforderungen auftreten, sondern präsentiert auch umfassende Lösungskonzepte und gute Orientierungsmöglichkeiten, um eine zugänglichere digitale Welt zu erreichen.
MDE 4.0
(2024)
Die fortschreitende Digitalisierung in der industriellen Produktion hat die Bedeutung von Informationstechnologien und Maschinendatenerfassung erhöht, insbesondere im Bereich Cloud- und Edge-Computing. In dieser Arbeit werden die Chancen, Herausforderungen und Risiken untersucht, die mit der Integration dieser Technologien zur Erfassung von Maschinendaten verbunden sind. Die Studie konzentriert sich auf Unternehmen des produzierenden Bereichs und bietet umfassende Einblicke in technische und organisatorische Aspekte. Methodisch stützt sich die Studie auf einen induktiven, verhaltenswissenschaftlichen Forschungsansatz, der sich auf halbstrukturierte Experteninterviews stützt. Diese Interviews wurden mit der von Udo Kuckartz vorgeschlagenen Methode der Inhaltsanalyse qualitativ ausgewertet. Es wird die nachfolgende primäre Forschungsfrage untersucht: „Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich für produzierende Unternehmen zur Bewältigung von Herausforderungen und Risiken sowie zur Nutzung von Chancen in der Maschinendatenerfassung durch den Einsatz von Cloud- und Edge-Computing?“ Ziel ist es, die aktuelle Situation in den Unternehmen zu erfassen und daraus praktische Empfehlungen und Hypothesen abzuleiten. Die Ergebnisse der Studie zeigen eine komplexe Landschaft bei der Nutzung von Cloud- und Edge-Computing für die Maschinendatenerfassung. Die Nutzungsmuster variieren von einem Unternehmen zum anderen, wobei die meisten Unternehmen bei der Cloud-Nutzung zurückhaltend sind. Als eine Form der lokalen Datenverarbeitung bleibt Edge-Computing das vorherrschende Paradigma. Die Untersuchung unterstreicht die Notwendigkeit eines schrittweisen, visionären Ansatzes für die Integration von Cloud- und Edge-Computing, der kleine, überschaubare Projekte umfasst, die von einer klaren strategischen Ausrichtung geleitet werden, um iterativ Erfahrungen zu sammeln und sich kontinuierlich zu verbessern. Es wird betont, wie wichtig es ist, Daten sorgfältig auszuwählen und zu verwalten, die Technologieauswahl auf spezifische Anwendungsfälle zuzuschneiden, Protokolle zu standardisieren, um die Interoperabilität zu verbessern, und die Modularisierung einzubeziehen, um die Flexibilität und Wartbarkeit des Systems sicherzustellen. Organisatorische Anpassungen wie Umstrukturierungen, kontinuierliche Schulungen, die Festlegung klarer Zuständigkeiten, eine wirksame Kommunikation und die Einbindung aller Beteiligten sind von entscheidender Bedeutung, um einen kulturellen Wandel zu ermöglichen, der die Chancen der digitalen Transformation voll ausschöpft und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden technologischen Umfeld gewährleistet.
Diese Masterarbeit untersucht den Einsatz von Business Intelligence (BI) im Energiesektor, wobei der Fokus auf dem aktuellen Stand, den potenziellen Vorteilen und den Herausforderungen in diesem spezifischen Bereich liegt. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit ist die detaillierte Betrachtung einer Fallstudie zur Implementierung einer zentralen Cloud-BI-Plattform in einem Energieversorgungsunternehmen. Diese Fallstudie bietet konkrete Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die mit der Einführung einer solchen Plattform verbunden sind. Basierend auf den Erkenntnissen aus dem theoretischen Teil und der Fallstudie wird eine Umfrage durchgeführt, um einerseits den Nutzen und die Herausforderungen von BI in der Energiewirtschaft zu identifizieren und andererseits die Wahrnehmung hinsichtlich der implementierten BI-Plattform aufzuzeigen. Diese Umfrage zielt darauf ab, eine ganzheitliche Perspektive auf den Einsatz von BI im Energiesektor zu gewinnen und Möglichkeiten zur Optimierung der BI-Strategien in Unternehmen dieses Bereichs aufzuzeigen.
Aufgrund der Tatsache, dass Unternehmen durch die derzeitige globale COVID-19 Pandemie verstärkt auf die Nutzung von Homeoffice angewiesen sind, gewinnen Themen wie digitaler Arbeitsplatz, Digitalisierung sowie die Automatisierung von Prozessen aktuell vermehrt an Bedeutung. Vor allem Digitalisierung gilt derzeit als globaler Megatrend in der aktuellen Geschäftswelt und wird von vielen Unternehmen als zentraler Aspekt ihrer aktuellen Strategie für die kommenden Jahre gesehen.Ziel dieser Arbeit ist es daher, näher zu beleuchten, wie die Prozessdigitalisierungden digitalen Arbeitsplatz der Zukunft beeinflusst. Hierbei ist der Bedarf nach einereinheitlichen Lösung aufgrund der Vielzahl an Prozessen und im Hinblick auf eine Reihe von Faktoren wie Sicherheit oder Compliance mittlerweile immens. Als derartige Lösung von einem der führenden Anbieter in diesem Bereich wird die aktuelle Produktpalette der Microsoft Power Platform näher erläutert. Der Fokus der Arbeit liegt darauf, zu evaluieren, in welche Richtung sich diese Plattform weiterentwickeln wird. Dabei soll auf die neuesten Entwicklungen Bezug genommen werden, insbesondere auf den verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz.Mit Hilfe von Experteninterviews soll darüber hinaus herausgefunden werden, auf welche Aspekte im Rahmen der Prozessdigitalisierung besonders geachtet werden sollte. Diese Interviews sollen in Form von Leitfadeninterviews durchgeführt werden. Für den praktischen Teil wurde ein Use Case mit Hilfe der Microsoft Power Platform unter Einbeziehung modernster Technologien umgesetzt.Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt, dass sich die im Rahmen dieser Arbeit erläuterten Bereiche enorm weiterentwickelt haben. So ist es heute für sogenannte Citizen Devoloper möglich, Prozesse in kürzester Zeit digital abzuwickeln und zu automatisieren, ohne dass dafür tiefgreifende technische Kenntnisse notwendig sind.
Identifikation erfolgsrelevanter Wissenslücken, deren Wirkungskette und Ursachen in agilen Projekten
(2020)
Diese Arbeit untersucht die Integration der Blockchain-Technologie in das Supply Chain Management (SCM). Sie gibt zunächst einen Überblick über die grundlegenden Konzepte der Blockchain, darunter digitale Signaturen, Hash-Funktionen und die allgemeine Funktionsweise von Blockchain-Systemen. Darüber hinaus werden wichtige Aspekte des SCM vorgestellt, wie Beschaffung, Produktion, Bestandsverwaltung, Logistik und Vertrieb. Die Forschung untersucht die potenziellen Vorteile von Blockchain im SCM und hebt Verbesserungen bei Transparenz, Rückverfolgbarkeit, Betrugsreduzierung, Effizienz durch Automatisierung und Smart Contracts, Kostensenkung, Transaktionsgeschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit hervor. Die Arbeit befasst sich jedoch auch mit erheblichen Herausforderungen, da-runter Akzeptanz bei den Stakeholdern, Entwicklungs- und Betriebskosten, technische Komplexität, Systemintegration, Interoperabilität, Sicherheit, Datenschutz und regulatorische Fragen. Es wird eine empirische Studie auf der Grundlage von Experteninterviews durchgeführt, um die theoretischen Erkenntnisse mit Branchenperspektiven zu vergleichen. Das Gesamtziel besteht darin, ein umfassendes Verständnis der Vorteile und Herausforderungen der Blockchain-Integration in SCM zu vermitteln und dabei sowohl Erkenntnisse aus der Literatur als auch aus empirischen Beweisen zu nutzen.
In der heutigen Zeit wird Wissen als wichtiger Wettbewerbsvorteil für Unternehmen betrachtet. Die Aufnahme von Wissensmanagement als zentraler Bestandteil in die ISO9001 in der Revision 2015 unterstreicht ebenfalls seine Bedeutung. Wissen ist zu bestimmen, aufrechtzuerhalten und im erforderlichen Umfang zur Verfügung zu stellen. Dennoch ist es keineswegs selbstverständlich, dass alle Mitarbeitenden aktiv am Wissensmanagement-Prozess teilnehmen. Um als Unternehmen wettbewerbsfähig zu bleiben ist es daher von entscheidender Bedeutung, alle Mitarbeitenden zum Thema Wissen und Wissensmanagement bestmöglich zu informieren beziehungsweise zu motivieren. Heutzutage ist Wissensmanagement für ein Unternehmen kein „nice to have“ mehr, sondern eine Notwendigkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden die Grundlagen des Wissensmanagements sowie eine Bewertungsmethode für Informationssysteme erläutert. Darauf aufbauend wird eine Matrix entwickelt, um relevante wissenschaftliche Quellen zu erfassen und mögliche Lücken oder Überschneidungen zu identifizieren, welche für den Bereich Gamification relevant sind. Im empirischen Teil wird eine umfangreiche Datenerhebung durchgeführt, bei der Mitarbeitende verschiedener Unternehmen zu den Themen Wissensmanagement, Gamification und Einsatz von Gamification-Elementen auf Wissensmanagement-Plattformen befragt werden. Die Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten liefert Erkenntnisse über die Wahrnehmung von Wissensmanagement, Motivation und Nutzung von Wissensmanagement-Plattformen. Das Ziel besteht darin zu untersuchen, inwieweit der Einsatz von Gamification-Elementen auf Wissensmanagement-Plattformen die Motivation zur Nutzung, Suchte und Weitergabe von Informationen beeinflussen kann. Die Ergebnisse der Arbeit bieten wertvolle Informationen für Unternehmen, die ihr Wissensmanagement verbessern wollen. Darüber hinaus werden weitere Forschungsmöglichkeiten aufgezeigt, um die Themen Gamification und Wissensmanagement umfassender zu erforschen und Erkenntnisse auf diesem Bereich zu erweitern.
Der Standort Gratkorn des Unternehmens Sappi sucht nach neuen Möglichkeiten, das bestehende System für Verbesserungsideen zu ersetzen. Ein wesentlicher Teil, dem dabei besondere Aufmerksamkeit zukommt, ist die Prämierung von Verbesserungen. Die jährlichen Vorgaben für Verbesserungen und die damit verbundenen Einsparungsziele werden erreicht, jedoch ist ersichtlich, dass sich nur ein geringer Anteil der Belegschaft aktiv an den Projekten beteiligt. Der Verfasser dieser Masterarbeit beschäftigt sich aus den oben genannten Gründen mit diesem Thema und der Frage: „Wie können Mitarbeiter motiviert werden, am Verbesserungswesen beizutragen?“. Die Literaturrecherche baut ausgehend von der Motivation das nötige Wissen für die praktische Bearbeitung dieses Themas in vier Kapiteln auf. Ein wesentlicher Aspekt für die Bearbeitung dieser Thematik sind die Personen, die dieses System nutzen sollen. Im Kapitel „Mitarbeitergenerationen“ werden die Grundeigenschaften der Organisationsteilnehmer betrachtet und was die Unterschiede für die Bearbeitung im praktischen Teil bedeuten. Im Kapitel „Prozess des Vorschlagswesens“ werden die Voraussetzungen für die Implementierung eines neuen Systems erläutert. Abschließend wird im Literaturteil der Masterarbeit die Anerkennung von Vorschlägen betrachtet. Der praktische Teil der Masterarbeit wird durch die derzeitige Situation am Standort Gratkorn eingeleitet. Für die Identifikation von Entwicklungsmöglichkeiten wurde eine Umfrage durchgeführt. Abgeleitet von den Ergebnissen dieser Umfrage und der Ausgangssituation wurden potentielle Entwicklungsfelder aufgezeigt. In den Interviews mit den Entscheidungsträgern des Standortes wurden die Umfrageergebnisse und Entwicklungsfelder diskutiert. Die abschließende Handlungsempfehlung bedient sich der Erkenntnisse aus der praktischen Bearbeitung der Thematik. Durch die stark divergierenden Meinungen in den Interviews ist für die Implementierung eines neuen Verbesserungssystems die Handlungsempfehlung in diesem Gremium zu diskutieren und eine Entscheidung für die Realisierung zu treffen.
Motiviert durch das aktuell rasante Wachstum der elektrischen und elektronischen Systeme in einem Fahrzeug ergeben sich viele zusätzliche Herausforderungen für die Entwicklung und den Betrieb der Fahrzeuge sowie für die an der Entwicklung, dem Betrieb und der Produktion beteiligten Unternehmen. Ein immer wichtiger werdender Teil dabei ist die Cybersecurity. Damit sind Maßnahmen gemeint, die das System Fahrzeug in all seinen Funktionen betriebssicher und möglichst schwer angreifbar machen. In der Anwendung auf den Industriezweig und die hoch sicherheitsrelevanten Gegenstände wie Fahrzeuge bringt neue Herausforderungen mit sich. Beispielsweise müssen nicht nur die Endprodukte, sondern auch die Systeme bei den Herstellern und Zulieferern als gesamtes Ökosystem ertüchtigt werden, um im Zweifelsfall einen Nachweis erbringen zu können, dass angemessene Maßnahmen getroffen wurden und diese auch laufend gepflegt werden. Vertretende Personen der Industrie, von Standardisierungsinstituten und der Gesetzgebung haben einen gemeinsamen Weg definiert, der mittlerweile auch gesetzlich verpflichtend ist, um eine Betriebserlaubnis zu erhalten. Motiviert durch diese Anforderungen ergibt sich für ein dienstleistendes Unternehmen die Chance, mit neuen Produkten und Leistungen eine neue Nachfrage zu bedienen und damit ein lukratives Geschäft auszubauen. Mit der Frage nach der idealen Gestaltung der Unterstützung bei der Implementierung von Maßnahmen zur Erhöhung oder dem Erhalt der Cybersecurity beschäftigt sich diese Arbeit. Die Betrachtung beginnt mit der Analyse des Umfeldes, der Beschreibung der Herausforderungen und Rahmenbedingungen in dem Industriezweig sowie der grundsätzlichen Motivation und Historie zu dem Themengebiet. Darauf folgt die Bewertung des Umfeldes und der notwendigen Tätigkeiten. Diese wurden dann auf ein theoretisches Umfeld eines dienstleistenden Unternehmens reduziert und dessen Möglichkeiten für innovative Produkte in diesem Sektor analysiert und bewertet. Dies wurde anhand für diesen Zweck sinnvollen etablierter Methodiken und Ansätzen durchgeführt und bewertet. Daraus folgert ein ideal-theoretischer Fahrplan für die Produkte, Dienstleistung und einer Softwarelösung. Abschließend wurde dieser auf die Entwicklung einer Dienstleistung angewandt und die verwendeten Methoden einem Entwicklungszeitpunkt zugeordnet, in welchem die Ergebnisse die meiste Relevanz aufweisen. In der anschließenden praktischen Anwendung auf ein reales dienstleistendes Unternehmen wurde die Detaillierung des Umfelds weiter verfeinert und entsprechend mit den unternehmensinternen Erkenntnissen eine weitere Detaillierung erreicht. Dafür wurden Workshops mit unterschiedlichen Gewerken des Unternehmens abgehalten, um für die beiden Produktklassen eine detailliertere Beschreibung zu generieren sowie potenziell entscheidende Faktoren herausgearbeitet. Die sich daraus ergebende Beschreibung der Geschäftsmodelle zu den Produkten und auch der spezifischen Anforderungen wurde durch die Finalisierung der möglichen Innovationspotenziale abgerundet. Als finales Ergebnis ergab sich eine Bewertung und Empfehlung für die Produkte und deren Zukunft sowie eine detaillierte Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Erstellung und Abarbeitung. Daraus ließ sich eine Handlungsempfehlung abgleiten und damit das Ergebnis diskutieren sowie ein Ausblick geben.
The importance of internal communication increased within the last years, especially between sales employees. Lack of internal communication leads to loss of sales potential, decreased productivity, and unused synergy possibilities. By improving this situation a higher employee satisfaction as well as higher revenues can be achieved.
The Styria Media Group AG is one of the leading media groups in Austria, Croatia, and Slovenia. Due to a decentralised organisation of the different international firms of the group, internal communication among sales employees is lacking. This leads to the fact that salespeople are not aware of products offered by other firms of the group. The group demands measures for increasing the number of international internal projects and to enhance the employee satisfaction among international sales employees. Furthermore, sales employees’ knowledge about the corporate values defined within the “Styria First Strategy” should be increased.
The main target of this master thesis is the development of an international internal communication concept for the Styria Media Group AG with a special focus on international sales employees. For this purpose, a profound analysis of existing literature identified steps that have to be considered within a communication concept. Moreover, a primary market research including a qualitative and a quantitative survey were executed in order to gain insights into the current internal communication situation among sales employees.
Within the practical part of the master thesis, a concept for the international internal communication is prepared based on the results of the primary research. This concept comprises recommendations for the organisational integration, the definition of communication targets, important internal target groups, the strategy definition, and the preparation of core messages. In addition, within the operational planning phase, suggestions for an international internal communication mix, an action plan, considerations for the timing of each measure, budgeting and recommendations for controlling are given.
Blockchains wurden besonders in den letzten Jahren sehr populär und der Zugang um diese zu Nutzen wurde auch sehr einfach. Aufgrund dieser Entwicklungen wurden viele neue Anwendungsgebiete geschaffen. Die meisten Menschen assoziieren Blockchains mit Kryptowährungen, allerdings gibt es noch weitere Bereiche, die diese Technologie nutzen. Beispiele hierfür sind der Gesundheits- oder der Energiesektor. Immer mehr Unternehmen überprüfen, wie sie diese Technologie ebenfalls nutzen können, um davon zu profitieren und Prozesse zu verbessern. Ein Anwendungsfall, der in dieser Arbeit behandelt wird, ist das Dokumentieren von Dokumenten, Verträgen und Vereinbarungen zwischen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern und dem Unternehmen. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, zu evaluieren, wie Unternehmen Blockchain-Technologien nutzen können und wie genau Verträge dokumentiert werden können. Es wurde dazu ein Prototyp entwickelt mit dem Verträge in der Blockchain dokumentiert werden können, indem ein Smart Contract verwendet wird. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Technologie das Potenzial hat, für diesen Anwendungsfall genutzt werden zu können. Der größte Vorteil dabei ist die Transparenz. Das bedeutet, dass jede Person, die Zugang zur Blockchain hat, nachprüfen kann, wer an diesem Vertrag beteiligt war und wann er abgeschlossen wurde. Allerdings wurden auch einige Probleme festgestellt. Zum Beispiel wird, um Daten in die Blockchain zu schreiben noch mehr Zeit benötigt im Vergleich zu konventioneller Software. Weiters sind bei der Nutzung des entwickelten Prototypen auch öfter Fehler passiert als bei der herkömmlichen Software. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung von Blockchain-Technologien zur Dokumentation von Verträgen verwendet werden könnte und es dem Unternehmen einen Mehrwert bieten kann, allerdings ist die Technologie aufgrund der Probleme noch nicht ausgereift genug.
