302 Soziale Interaktion
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Zwischen Werten und Wirkung
(2025)
Die Coaching-Beziehung gilt als einer der zentralen Erfolgsfaktoren im Coaching. Gleichzeitig gewinnt die Bedeutung von Werten im Coaching-Prozess zunehmend an Aufmerksamkeit. Wie sich Wertedynamiken konkret auf die Beziehung zwischen Coach und Coachee auswirken, ist jedoch bislang kaum erforscht. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich daher der Forschungsfrage: „Wie wirken sich Wertedynamiken zwischen Coach und Coachee auf die Coaching-Beziehung aus? “Auf Basis einer Literaturrecherche wurde ein theoretischer Rahmen entwickelt, der die Wertetheorie nach Schwartz, das Konzept der Working Alliance nach Bordin sowie das Modell der kritischen Momente nach De Haan integriert. Diese Perspektiven wurden in einem Sensitizing Concept zusammengeführt, das als analytischer Bezugsrahmen für die empirische Untersuchung diente. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden zehn semi-strukturierte Interviews mit sechs Coaches und vier Coachees geführt und nach der Grounded-Theory-Methodologie ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Vertrauen als zentraler Vermittlungsmechanismus fungiert, über den sich Wertedynamiken auf die Beziehungsqualität auswirken. Es wurden drei charakteristische Verlaufsmuster identifiziert: Bei ähnlichen Werteorientierungen entsteht Vertrauen schnell und stabilisiert die Beziehung. Bei Wertedifferenzen, die professionell bearbeitet werden, kann sich Vertrauen sogar vertiefen. Bei grundlegenden Wertekonflikten hingegen entsteht nicht die erforderliche Vertrauensgrundlage, was zu Abbrüchen führen kann. Diese Erkenntnisse wurden in einem theoretischen Modell zusammengeführt, das die Wirkungsbeziehungen zwischen Werten, Vertrauen und Coaching-Beziehungen abbildet und das ursprüngliche Sensitizing Concept erweitert.
Menschen sind soziale Wesen, wir brauchen soziale Interaktionen, um ein gesundes Leben und einen gesunden Geist zu erhalten. Social Media ist in den letzten Jahren enorm gewachsen und wird vermehrt zur Kommunikation genutzt. Dadurch ergeben sich auf diesen Plattformen auch häufiger Konflikte. In dieser Arbeit wird im Speziellen das Posting-Verhalten der Nutzer*innen von Social Media im Zusammenhang mit den strafrechtlichen Auswirkungen untersucht. Als Basis dieser Forschung wurde zu den drei Themenbereichen der digitalen Kommunikationsplattform, des psychosoziologischen Verhaltens der Menschen in Bezug auf die Kommunikation miteinander und in Bezug auf die neue Technologie sowie der juristischen Auslegung und deren strafrechtliche Konsequenzen in Bezug auf Social-Media eine explorative Literaturrecherche durchgeführt. Zur Datenerhebungen wurde eine bestimmte Zielgruppe von Facebook-User*innen mit langjähriger Social-Media-Erfahrung interviewt. Es wurde ein Leitfadeninterview durchgeführt, welches wiederum mittels einer Inhaltsanalyse ausgewertet wurde. Die Ergebnisse zeigten, dass die Aufklärung und die beispielhafte Erläuterung der gesetzlichen Lage nahezu keine Beeinflussung auf das Posting-Verhalten der Nutzer*innen hatten. Konflikte wurden von den Befragten im Social-Media-Bereich wahrgenommen, jedoch nicht selbst erlebt. Deswegen wird eine gesetzliche Regelung und auch deren Anpassung befürwortet. Außerdem konnte daraus schlussgefolgert werden, dass bei bedachter und nicht aggressiver Nutzung von Social-Media Konflikte vermieden werden können.
