85.52 Arbeitswissenschaft
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Die Zeiterfassung ist bei vielen Unternehmen, vor allem bei jenen in der Branche der Dienstleister und im speziellen bei Beratungshäusern ein essenzieller Bestandteil des Alltags von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Sinne der Transparenz gegenüber der Kundinnen und Kunden können diese erfassten Zeiteinträge im Zuge der Projektabrechnung in Rechnung gestellt werden. Neben dieser externen Offenheit werden die erfassten Zeiten auch intern genutzt, um so beispielsweise dem Projektcontrolling und der Budgetierung zu dienen. Zusätzlich sind Personen daran interessiert, sich selbst hingehend auf ihre Zeiterfassung zu optimieren. Diese Aspekte erfordern von den Angestellten ein hohes Niveau an Genauigkeit und Detailgrad, sowie eine zeitnahe Erfassung ebendieser geleisteten Zeiten. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, welche Mittel aus dem Bereich der Software und künstlichen Intelligenz genutzt werden können, um den Personen diese alltägliche Aufgabe einfacher zu gestalten. Bei einer Literaturrecherche werden die theoretischen Aspekte rund um künstliche Intelligenz und Zeiterfassung im Kontext von Unternehmen beleuchtet. Zur praktischen Überprüfung werden persönliche Aufzeichnungen von sieben Personen, die in einem solchen Dienstleistungsunternehmen angestellt sind, ausgewertet und die Ergebnisse der Untersuchung auf deren Nutzen anhand von Interviews evaluiert. Die Resultate zeigen, dass eine teilweise Automatisierung der Zeiterfassung sowohl gewünscht wird, als auch realisierbar ist, sofern die Arbeitsaufgaben am Computer erledigt werden und dazu entsprechend viele Daten im Hintergrund gesammelt werden.
Einerseits werden Banken als der Motor der Wirtschaft betrachtet, weil sie Unternehmen und Privatpersonen Investitionen ermöglichen und damit ein Wirtschaftswachstum erreicht werden kann. Andererseits veranschaulicht die Aussage von Bill Gates „Banking is necessary, Banks are not“ wie sich der Ruf der Bankinstitute durch zahlreiche Krisen und Managementfehler zum Negativen gewandelt hat. Der Einschnitt der Profitabilität durch erhöhte Regulatorik und damit steigenden Kosten gleichwie die fortschreitende Digitalisierung durch hohe Kundenansprüche und Wettbewerb zwingt die Bankenbranche, den Fokus bzw. das Hauptaugenmerk auf die Kosteneffizienz zu legen. Vor allem in den internen Bankbereichen sind durch den hohen Ressourceneinsatz die wesentlichen Kostentreiber einer Bank angesiedelt. Als Zielsetzung der vorliegenden Masterthesis wurde das Aufzeigen von Lösungsansätzen zu der Messung und Steuerung von in-ternen Bereichen im Kontext der Gesamtbanksteuerung definiert. Die erforschten Lösungsansätze reichen hierbei von der Evaluierung von Aufwandstreibern interner Bereiche, über die Festlegung von geeigneten Key Performance Indicators (KPIs), bis hin zu dem Einsatz von Performance Measurement Konzepten. Die dargelegten Ergebnisse aus der Fachliteratur wurden empirisch durch qualitative leitfadengestützte Experteninterviews angereichert. Die Daten aus den Interviews wurden mittels inhaltlich-strukturierender qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet. Die Forschungsergebnisse zeigen in der Theorie, dass eine Betrachtung von Bereichen lediglich mit finanziellen KPIs für eine Kosteneffizienzmessung nicht aussagekräftig ist. Die Fachliteratur zeigt dahingehend branchenunabhängig auf, dass für Backoffice-Bereiche die Prozesse und Tätigkeiten auf Aufwandstreiber herunterzubrechen sind, damit Effizienzpotenziale sichtbar bzw. transparent werden können. Auch ein Benchmarking und Performance Measurement Konzepte erweisen sich als zielführend, um die Ursachen von Kosten im Detail analysieren zu können. Aus der empirischen Untersuchung ergibt sich, dass im Kontext der Gesamtbanksteuerung die internen Bereiche klassisch anhand der KPIs Budget und FTE gemonitort werden. Der Einsatz von nicht-finanziellen KPIs und Performance Measurement Konzepten gelangt aufgrund des hohen Ressourceneinsatzes nur tw. zur Anwendung. Die Resonanz aus der empirischen Forschung demonstriert jedoch, dass Prozesse und Abläufe von internen Bereichen künftig unbedingt optimiert und gemessen werden müssen. Ein weiterer Forschungsbedarf besteht darin, Lösungsansätze zur Performanceoptimierung und Automatisierung in den internen Bankbereichen zu finden. Zudem wird man zukünftig auch sämtliche Anforderungen im Kontext der Nachhaltigkeit in den Abläufen von Verwaltungsbereichen berücksichtigen müssen.
