85.15 Forschung und Entwicklung
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Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Messung des Innovationscharakters von IT-Projekten. Als Grundlage dienen theoretische Innovationsmodelle (z.B.: TRL-Modell, Oslo Manual, Fraunhofer Innovationsmodell, Innovation Scorecard Modell etc.). Einzelne Bewertungsmodelle fokussieren sich nur auf bestimmte Schwerpunkte oder sind zu breit gefasst, darum eignet sich ein gesamtheitlicher Ansatz. Nach erfolgter theoretischer Auseinandersetzung sind folgende vier Einflussfaktor als geeignet zur Messung des Innovationsgrades ermittelt worden: „Technologie, Markt, Organisation und Umfeld“. Zur Validierung der Ergebnisse wurde eine semistrukturierte Umfrage von facheinschlägigen Expertinnen und Experten durchgeführt. Die Interviews verfolgten das Ziel, die praktische Relevanz der theoretisch abgeleiteten Kategorien zu überprüfen und deren jeweilige Bedeutung für den Innovationsgrad in der Praxis von IT-Projekten zu gewichten. Insgesamt nahmen sechs Personen aus unterschiedlichen Bereichen mit Erfahrung in IT-Projekten teil. Die Ergebnisse der Likert-Skalen-Fragen und offenen Antworten wurden sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgewertet. Die statistische Auswertung zeigte, dass alle vier Hauptkategorien als relevant für die Bestimmung des Innovationsgrades gelten. Besonders hoch wurde der Bereich „Technologie“ bewertet. Dem folgten „Organisation“, „Markt“ und „Umfeld“. Dabei stachen besonders technologische Merkmale wie Einsatz neuartiger Technologien, IT-Sicherheit sowie die Einführung neuer Systemarchitekturen hervor. Im Bereich Organisation wurden die Veränderungsbereitschaft, die Innovationskultur und agile Methoden als besonders relevant betrachtet. Ebenso sind umfeldbezogene Aspekte wie regulatorische Rahmenbedingungen und der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis bedeutend für den Innovationsgrad. Die Erkenntnisse dieser Arbeit zeigen, dass ein ganzheitlicher Blickwinkel zur Bewertung des Innovationsgrades bei IT-Projekten notwendig ist. Die Kategorien stehen miteinander in Beziehung und sind untrennbar für ein Bewertungsmodell zu interpretieren. Die Masterarbeit leistet einen Beitrag zur Entwicklung eines Innovationsmodells für IT-Projekte.
Die Forschungsarbeit in Bezug auf innovative Geschäftsmodelle für Hersteller in der Umwelttechnikbranche am Beispiel Österreich und Deutschland lässt sich auf die seit 2023 schwache Konjunkturphase zurückführen, weshalb auch das Kundeninteresse nach temporären und bedarfsorientierten Möglichkeiten gestiegen ist. Trotz ansteigender Kosten, veränderten Marktbedingungen, schwankender Auslastung, gesunkener Investitionsbereitschaft und schlechterer Planbarkeit können Hersteller durch den Ansatz eines Lösungsanbieters die Chancen ergreifen, um flexible und bedarfsorientierte Nutzungs- und Anschaffungsmöglichkeiten zu entwickeln, die den aktuellen Kundenanforderungen entsprechen. Zudem sind neue und smarte Lösungen zur Stärkung und Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft erforderlich, um den wachsenden Ressourcenbedarf abzudecken. Überdies ist es wichtig, Methoden und Instrumente einzusetzen, um Trends frühzeitig zu erkennen und sich durch die Schaffung neuer Märkte einen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten. Von großer Bedeutung ist die Entwicklung einer Unternehmensstrategie sowie die Gestaltung einer passenden Organisationsstruktur, die auf Kundenorientierung und -zufriedenheit ausgerichtet ist. Erforscht werden theoretische Ansätze, Methoden und Instrumente aus der bestehenden Literatur. Durch die Wahl des qualitativen Forschungsdesigns mit leitfadengestützten Interviews werden Meinungen und Perspektiven von Branchenexpert*innen eingeholt, ausgewertet und interpretiert. In der Arbeit werden einige Modelle und Instrumente wie beispielsweise die Wachstumsstrategie von Ansoff oder die Wettbewerbsanalyse von Porter näher erläutert, um die relevante Unternehmensumwelt, Trends, Zielgruppen und -märkte zur Nutzung vorhandener Chancenpotenziale, aber auch zur Abwehr möglicher Risiken zu analysieren. Ebenso wichtig ist ein strukturiertes Vorgehen im Innovationsmanagement, was einerseits die Innovationsgeschwindigkeit und andererseits das Innovationsportfolio betrifft. Daher ist es von großer Bedeutung, einen Kundennutzen für die relevante Zielgruppe durch niederschwellige Nutzungsmöglichkeiten von teuren Investitionsgütern zu generieren, wo die Anschaffungskosten zum Bedarfszeitpunkt nicht aufzubringen sind und die Betriebskosten sich am tatsächlichen Maschineneinsatz orientieren. Weitere Forschungen in Bezug auf ein Mietmodell sind im Geschäfts-modelldesign, in der tatsächlichen Profitabilität und bei Kundenbeziehungen nötig.
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines validierten Anforderungsprofils für ein nachhaltiges und innovatives Ökosystem für digitale Nomaden in den österreichischen Alpen inklusive konkreter Handlungsempfehlungen. Basierend auf einer umfassenden Literaturrecherche zum Thema digitale Nomaden wurden sieben Teilbereiche des Anforderungsprofils erarbeitet: Infrastruktur, Gemeinschaft, Naturerlebnis, Umweltschutz, Wirkung, Wirtschaft und Recht. Mit Hilfe einer Umfrage und Experteninterviews wurde das Anforderungsprofil im Detail und in seiner Gesamtheit validiert. In Kombination mit den entwickelten Handlungsempfehlungen bietet das Anforderungsprofil potenziellen Gründer*innen oder Regionalentwickler*innen eine nützliche Basis für die Entwicklung eines neuen Angebots. Die Nachfrage nach gemeinschafts- und zukunftsorientierten Ökosystemen ist im ländlichen Raum Österreichs vorhanden. Solche neuartigen Angebote können die touristische Landschaft sinnvoll ergänzen und Regionen nachhaltig weiterentwickeln.
Die Masterarbeit untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) Geschäftsmodelle im Anlagenbau, insbesondere in der Pharma- und Biotechindustrie, beeinflussen und weiterentwickeln kann. Am Beispiel der ZETA GmbH wird analysiert, welche Möglichkeiten KI bietet, um Prozesse effizienter zu gestalten, neue Geschäftsstrategien zu entwickeln und damit langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Im theoretischen Teil der Arbeit werden die Grundlagen von KI, Geschäftsmodellen und der digitalen Transformation erläutert. Es wird gezeigt, wie KI dazu beitragen kann, neue Wertangebote zu schaffen, Abläufe zu optimieren und durch gezielte Partnerschaften die Zusammenarbeit in Wertschöpfungsnetzwerken zu stärken. Die theoretischen Erkenntnisse legen den Grundstein für die Entwicklung konkreter Anwendungsbeispiele im praktischen Teil. Der praktische Teil der Arbeit konzentriert sich auf die Umsetzung in der ZETA GmbH. Dazu wurde ein systematisches Vorgehensmodell entwickelt, das die Integration von KI in Geschäftsmodelle ermöglicht. Im Rahmen von Workshops wurden zehn spezifische Anwendungsfälle identifiziert und analysiert. Diese reichen von KI-gestütztem IT-Service-Management über automatisierte Content-Erstellung bis hin zur Optimierung der Kundenkommunikation. Die Workshops dienten dazu, die Relevanz der Use Cases für das Unternehmen zu bewerten und passgenaue Lösungen zu erarbeiten. Ein zentrales Ergebnis der Arbeit ist die Entwicklung eines neuen Geschäftsmodells für die ZETA GmbH, das KI in zentrale Prozesse integriert. Das neue Geschäftsmodell basiert auf der Integration von KI in Schlüsselprozesse wie Entwicklung, Service und Kundenmanagement. Langfristig soll das Modell als ganzheitliches Lösungspaket vermarktet werden, das Effizienz, Personalisierung und innovative Dienstleistungen kombiniert. Ein Beispiel dafür ist die Verknüpfung von Entwicklungs- und Supportsystemen durch Jira Service Management AI, die den gesamten Lebenszyklus von Projektenunterstützt. Dieses Angebot wird nicht nur die internen Abläufe optimieren, sondern auch als maßgeschneiderte Lösung für Kund*innen positioniert, wodurch das Unternehmen als Innovationsführer in der Branche gestärkt wird. Diese Arbeit zeigt, wie Unternehmen wie die ZETA GmbH durch ein KI-basiertes Geschäftsmodell nicht nur ihre internen Prozesse optimieren, sondern auch neue Marktpotenziale erschließen und langfristig als Anbieter umfassender, innovativer Lösungen positioniert werden können. Sie bietet eine praxisnahe Grundlage, um KI als Treiber für Transformation und nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu nutzen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie sich generative Künstliche Intelligenz (KI) gezielt in den kreativen Problemlösungsprozess integrieren lässt, um insbesondere bei der Suche und Auswahl potenzieller Innovationen einen Mehrwert zu schaffen. Auf Basis der Kreativitäts- und Innovationsforschung wird zunächst der Design Thinking Double Diamond als Grundgerüst herangezogen und um Lösungsheuristiken wie TRIZ, Bionik und Geschäftsmodellmuster ergänzt. Anschließend wird ein modularer Ansatz zur KI-Integration präsentiert, der die Phasen Discover, Define, Develop und Deliver durch spezifische KI-Module unterstützt. Empirisch validiert wird dieser Ansatz in einer Fallstudie mit dem Unternehmen niceshops, in dem drei Innovationsworkshops mithilfe des modularen Ansatzes zur KI-Integration durchgeführt wurden. Die qualitativen Ergebnisse zeigen, dass die KI sowohl den Problemraum (breiteres und tieferes Verständnis)als auch den Lösungsraum (breitere Ideensuche) erweitert und iterative Schleifen im Kreativprozessbeschleunigt. Jedoch bleiben menschliche Expertise und Kontexteinbindung von zentraler Bedeutung. Die KI generiert zwar rasch kreative Ideen, jedoch müssen diese Ergebnisse stets auf praktische Relevanz und Machbarkeit geprüft und angepasst werden. Auf diese Weise entsteht ein „Flywheel-Effekt“, bei dem Mensch und KI gegenseitig voneinander lernen und sich der Nutzen der Ideen mit jeder Iteration verbessert. Die Arbeit leitet daraus eine konkrete Handlungsempfehlung ab, wie der entwickelte Prototyp schrittweiseweiterentwickelt werden kann, um die Suche nach Innovationen effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Autonomie und Akzeptanz der menschlichen Akteur*innen zu erhalten.
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des Geschäftsmodells des B2B-Online-Shops von Fashioncenteronline, einem Online-Modegroßhändler. Im Theorieteil der Arbeit wird auf Basis des Ansatzes zur Geschäftsmodell-Innovation von Osterwalder und Pigneur ein eigenes Vorgehensmodell zur Optimierung eines B2B-Onlineshops entwickelt. Dieses Vorgehensmodell wird im praktischen Teil der Arbeit auf das aktuelle Geschäftsmodell von Fashioncenteronline umgelegt. Es werden Methoden aus dem Innovationsmanagement wie beispielsweise Trendanalyse, Konfrontationsprinzip nach Gassmann und dem Morphologischen Kasten verwendet, um zu einem Implementierungsvorschlag zu gelangen. Dieser besteht aus vier Maßnahmen, die vom Unternehmen Fashioncenteronline zeitlich gestaffelt implementiert werden sollten. Die Masterarbeit ist nicht nur für die Geschäftsführung von Fashioncenteronline interessant, sondern auch für alle Stakeholder im Textilhandel.
Die gesamte Automobilindustrie befindet sich aktuell in einem tiefgreifenden Wandel, dementsprechend schwierig ist es auch für die Zulieferer dieser Industrie, sich adäquate und langfristige Strategien zurechtzulegen. Der Umstand einer hohen Marktdynamik, gepaart mit den immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen und einem immanenten Kostendruck, erfordern von kleinen und mittleren Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie eine entsprechende Weitsicht und Agilität in der Produktentwicklung. Denn erst durch den Einsatz der richtigen Technologien können letztendlich die richtigen und somit gewinnbringenden Produkte entwickelt werden. Werden in der frühen Phase des Innovationsprozesses Fehlentscheidungen getroffen, so wirkt sich dies oft nicht nur gravierend auf den wirtschaftlichen Erfolg einer Unternehmung aus, sondern im schlimmsten Fall auf ihren generellen Fortbestand. Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der frühen Phase des Innovationsprozesses in Form des Technologiemanagements auseinander, wobei ein generisches Vorgehensmodell für kleine und mittlere Unternehmen aus der Automobilzulieferindustrie zur Beurteilung von Produkt- und Prozesstechnologien entwickelt wird. Im Sinne der Effizienz wird dieses Vorgehensmodell so konzipiert, dass die Anforderungen der betroffenen Unternehmensart erfüllt werden. Das so entwickelte Vorgehensmodell wird in weiterer Folge am Beispiel der Firma VENTREX Automotive GmbH zum Einsatz gebracht. Dabei wird das generische Vorgehensmodell, unter Berücksichtigung von unternehmensrelevanten Aspekten, in ein firmenspezifisches Vorgehensmodell transferiert und an der Produkttechnologie der Wasserstoffversorgungstechnologie und der Prozesstechnologie des Kunststoff-Drehens angewandt. Damit wird zum einen die Validierung der im Vorgehensmodell befindlichen Werkzeuge in der Unternehmenspraxis, und zum anderen die Ableitung einer konkreten Handlungsempfehlung über den weiteren Umgang mit der jeweiligen Technologie für die Firma VENTREX Automotive GmbH verfolgt. Durch den Einsatz des firmenspezifischen Vorgehensmodells konnte gezeigt werden, dass aufgrund der hohen firmeninternen Technologiebereitschaft für die Wasserstoffversorgungstechnologie eine nachfolgende detaillierte wirtschaftliche und marktorientierte Betrachtung der Produkttechnologie empfehlenswert ist. Ein ähnliches Bild zeichnete sich für die Prozesstechnologie ab. Auch hier wird aufgrund der Anwendung des Vorgehensmodells empfohlen, eine anschließende wirtschaftliche Betrachtung und Potenzialerhebung durchzuführen.
Stark wachsende Branchen sind von hohem Wettbewerb und ständiger Innovation gekennzeichnet. Damit als Unternehmen in einer solchen Branche mittel- bis langfristig überlebt werden kann, muss der Wettbewerb durch Innovation aufgenommen werden. Die größte Anzahl an Innovationen entsteht aus Zufällen. Nur ein geringer Teil entsteht aus der unternehmerischen Planung. Dies liegt oft daran, dass die Unternehmen nicht fähig sind bzw. nicht die Prozesse und Strukturen haben, um Innovation aktiv, bewusst und zielorientiert zu betreiben. Damit das mittel- bis langfristige Überleben eines Unternehmens nicht dem Zufall überlassen wird, müssen in Unternehmen Prozesse und Strukturen für geplante Innovationen etabliert werden. Diese Strukturen und Prozesse müssen von der strategischen Planung des Unternehmens bis hin zur Markteinführung und Zielkontrolle einzelner Produkte reichen. Dieser ganzheitliche Prozess ist der Innovationsprozess. All-gemeine Innovationsprozesse sind idealtypisch und daher nicht auf eine spezielle Branche zugeschnitten. In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird ein generischer Innovationsprozess für die Branche der Logistiksoftware entwickelt und im Anschluss an das Unternehmen Jungheinrich Systemlö-sungen GmbH angepasst. Diese Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Analyse der Logistiksoftwarebranche, der Analyse diverser Innovationsprozesse und Innovationsmodelle sowie Softwareentwicklungsprozesse. Aus der Branchenanalyse wurden Bewertungskriterien erhoben, mit denen die Innovationsprozesse und Innovationsmodelle auf die Eignung in der Logistiksoftwarebranche bewertet wurden. Aufbauend auf diesen gewonnenen Erkenntnissen erfolgt die Entwicklung eines generischen Innovationsprozesses, welcher die Spezifika der Logistiksoftwarebranche berücksichtigt. Dieser generische Innovationsprozess wird im zweiten Hauptteil dieser wissenschaftlichen Arbeit an das Unternehmen Jungheinrich Systemlösungen GmbH angepasst und evaluiert. Nach der Anpassung wird eine zweistufige Evaluierung durchgeführt. Die Evaluierung erfolgt anhand eines Workshops sowie sechs Experteninterviews. Aus den Erkenntnissen der Evaluierung wird eine Handlungsempfehlung für das Unternehmen Jungheinrich Systemlösungen GmbH abgeleitet. Der entwickelte Innovationsprozess befähigt Unternehmen, ausgehend von strategischen Überlegungen bis hin zur erfolgreichen Markteinführung, zur systematischen Innovation und unterstützt bzw. erhöht die Innovationsfähigkeit von Unternehmen.
Diese Masterarbeit konzentriert sich auf die Entwicklung und Implementierung innovativer Prozesse für Energieversorger, insbesondere im Bereich der Zustandsbewertung von Hochspannungsmesswandlern. Hochspannungsmesswandler sind entscheidend für die genaue Messung und Überwachung elektrischer Hochspannungsnetze und spielen somit eine zentrale Rolle in der Energieversorgung. Die Arbeit beinhaltet eine umfassende Analyse des aktuellen Standes der Technik und der bestehenden Prozesse zur Bewertung von Hochspannungsmesswandlern. Auf dieser Grundlage werden innovative Ansätze und Methoden zur Zustandsbewertung untersucht, die eine effizientere, genauere und kostengünstigere Überwachung ermöglichen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei modernen Technologien wie künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und fortschrittlichen Diagnosewerkzeugen gewidmet. Die Zustandsbewertung basiert auf der Analyse von Betriebsdaten, welche durch die Kombination verschiedener Zustandsbewertungsverfahren und die Anwendung von Predictive Analytics erfasst werden und zu einer frühzeitigen Erkennung von Trends und potenziellen Fehlfunktionen führen. Dies ermöglicht die rechtzeitige Einleitung entsprechender Maßnahmen, um Ausfälle zu vermeiden und die Betriebssicherheit zu erhöhen. Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist die detaillierte Analyse und Auswertung von Betriebsdaten und Expertenwissen, die sowohl aus Datenbanken als auch aus empirischen Untersuchungen durch Experteninterviews gewonnen wurden. Diese Informationen liefern Einblicke in aktuelle Fehlertrends sowie die Stärken und Schwächen verschiedener Bauarten und Isoliersysteme von Hochspannungsmesswandlern. Zudem wird die Bedeutung einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen Betreibern und Herstellern hervorgehoben, um Serienfehler frühzeitig zu erkennen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Abschließend werden konkrete Empfehlungen für die Implementierung der Prozessinnovationen in der Praxis gegeben. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, die Betriebssicherheit und Effizienz in der Energieversorgung zu verbessern. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung der Zustandsbewertungsprozesse und stellt einen Leitfaden für Energieversorger dar, die ihre Überwachungs- und Instandhaltungsstrategien optimieren möchten.
Wie so viele Branchen steht auch die Abfallwirtschaft unter starkem Wettbewerbsdruck. Gesättigte Märkte und die Schwierigkeiten, sich von der Konkurrenz abzuheben, sind charakteristisch für die derzeitige Marktsituation. Der Megatrend der Digitalisierung öffnet jedoch neue Chancen zur Differenzierung. Diese Masterarbeit zielt darauf ab, die Potenziale für das bestehende Geschäftsmodell, wie auch für neue Geschäftsmodelle, welche sich durch die Digitalisierung für die Abfallwirtschaft ergeben, zu erheben. Dafür werden die theoretischen Grundlagen mithilfe von Literaturrecherche und einem Vorgehensmodell zur Geschäftsmodellentwicklung erarbeitet. Mittels Experten- und Kundeninterviews wird die Grundlage für die Weiterentwicklung des bestehenden und die Entwicklung und Evaluierung neuer Geschäftsmodelle gelegt. Die durchgehende Digitalisierung sämtlicher Elemente des bestehenden Geschäftsmodells und zwei neue Plattform-Geschäftsmodelle können als zentrale Ergebnisse dieser Arbeit betrachtet werden. Der Trend der Plattformen macht somit auch vor der Abfallwirtschaft nicht Halt und wird diese zukünftig noch stark beeinflussen. Zukünftig muss jedoch die Akzeptanz neuer Geschäftsmodelle durch den Kunden noch stärker hinterfragt werden.
