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Innovationsmodell mit Verknüpfung zum Produktmanagement für mittelständische Industrieunternehmen
(2017)
Innovationen werden fortwährend entscheidender und tragen wesentlich zum nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens bei. Speziell mittelständische Unternehmen sind das Zentrum für Innovationen geworden und leisten dadurch einen bedeutenden Beitrag zur Volkswirtschaft sowie zur regionalen Entwicklung. Dieser Einfluss von Innovationen auf das Wachstum und den Erfolg führt wiederum zum Scheitern oder Fortbestehen eines Unternehmens. Zwar versuchen viele Unternehmen Innovationen bewusst zu generieren, jedoch kommen Durchbrüche oft durch Zufall oder Glück zustande. Dadurch liefern die Innovationsaktivitäten meistens nicht oder nur kurzfristig den gewünschten Erfolg und werden infolge wieder verworfen. Der Grund liegt meist darin, dass die wenigsten Unternehmen eine systematische sowie zielorientierte Vorgehensweise verfolgen. Um Innovationen systematisch und zielorientiert generieren zu können, ist es notwendig den gesamten Innovationsprozess, von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung bzw. Markteinführung, bewusst zu führen und zu steuern. Damit Innovation ein langfristiger sowie kontinuierlicher Erfolgsfaktor für ein Unternehmen wird, sind die entsprechenden Prozesse auszuarbeiten, einzuführen und regelmäßig zu optimieren. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Masterarbeit ein Innovationsmodell mit Verknüpfung zum Produktmanagement für mittelständische Industrieunternehmen am Beispiel des Unternehmens Weitzer Parkett erarbeitet. Die Verknüpfung soll dabei ein effektives sowie effizientes Zusammenwirken der Disziplinen Innovations- und Produktmanagement zur erfolgreichen Umsetzung von Innovationen bzw. Produkten sicherstellen. Zu diesem Zweck werden im theoretischen Teil zunächst die Grundlagen, Schnittstellen, Anforderungen sowie unterschiedliche Prozessmodelle des Innovations- und Produktmanagements dargelegt. Darauf aufbauend wird unter Berücksichtigung der Charakteristika mittelständischer Industrieunternehmen ein theoretisches Innovationsmodell mit Verknüpfung zum Produktmanagement ausgewählt, adaptiert und beschrieben. Im praktischen Teil wird das Innovationsmodell für Weitzer Parkett, basierend auf einer Analyse der aktuellen Innovationstätigkeit und unter Einbeziehung relevanter Bereiche bzw. Mitarbeiter, angepasst, designt sowie im Detail ausgearbeitet. In der anknüpfenden Handlungsempfehlung für Weitzer Parkett werden die notwendigen Schritte für die erfolgreiche Implementierung sowie Anwendung des ausgearbeiteten Innovationsmodells dargelegt. Abschließend werden die Vorteile des neuen Modells zusammengefasst und ein Ausblick gegeben. Die Handlungsempfehlung und Zusammenfassung sollen die Umsetzbarkeit sowie Verwertbarkeit dieser Arbeit für das Unternehmen sicherstellen.
Lebenszyklusmanagement ist eine bereits bekannte Disziplin für Unternehmen. Geeignete Produkt-Markt-Strategien sollen festgelegt werden, um die Planung, Pflege und ebenso die Eliminierung von Produkten, Dienstleistungen, Software und Technologien sinngemäß zu gewährleisten. Hingegen ist das Feld der Innovationslücke ein eher unbekannter Aspekt für Unternehmen, dennoch von enormer Bedeutung. Es gilt den Raum für zukünftige Innovationen zu erforschen, zu planen und schlussendlich zielgerecht umzusetzen. Hauptziele sind dabei die Kundenbegeisterung, deren Bindung und das Schaffen eines neuen Marktes. Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Verknüpfung dieser beiden Ansätze – immer im Hinblick auf das Grazer Innovationsmodell Big Picture. Eine allgemeine Einführung zu den beiden Disziplinen am Beginn der Arbeit verschafft ein generelles Verständnis zum Thema. Eine Literaturrecherche bildet hierzu die Basis und ermöglicht es, den Praxisteil abzuarbeiten. Im empirischen Teil kommen sowohl qualitative Untersuchungen in Form von Experteninterviews, als auch eine quantitative Erhebung in Form eines Fragebogens zur Anwendung. Hauptteil dieser Arbeit ist aufgrund der Erkenntnisse des theoretischen und empirischen Teils ein schlüssiges Gesamtbild beider Themengebiete zu erschaffen, um zu zeigen, wie Ansätze, Konzepte und Methoden des Lebenszyklusmanagements und Innovationslücken zusammenpassen. Speziell in Zeiten von Globalisierung, kürzeren Lebenszyklen, komplexeren Kundenanforderungen und Megatrends bekommen Innovationen und deren Erkennung einen immer höher werdenden Stellenwert. Höchste Priorität hierzu hat das richtige Deuten aus stillen Signalen, Methoden und Gefühlen, um so das Geschäft der Zukunft schon heute erkennen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit einem freihandgeführten 3D-Laser-Scanner und dessen potentiellen Anwendungsfeldern, sowie möglichen Geschäftsmodellvarianten für den Laserscanner. Der handgeführte 3D-Laserscanner wurde vom Unternehmen Weitzer Parkett in Kooperation mit Joanneum Research entwickelt. Im Theorieteil der Arbeit werden die technischen Möglichkeiten des Scanners analysiert und mit anderen Messsystemen am Markt verglichen. Parallel beschäftigt sich die Arbeit mit der dem Unternehmen Weitzer Parkett und dessen Bedürfnissen und Möglichkeiten. Des Weiteren werden potenzielle Anwendungsfelder für den Scanner identifiziert. Daraus wird ein Vorgehensmodell abgeleitet, welches zum Erstellen der von drei generischen Geschäftsmodellvarianten genutzt wird. Diese Geschäftsmodellvarianten basieren auf bestehenden Geschäftsmodellvarianten sowie auf den Ergebnissen der Theorie. Im anschließenden Praxisteil werden die Ergebnisse aus der Theorie, sowie die erhaltenen generischen Geschäftsmodellvarianten mit Hilfe von Experteninterviews verifiziert oder gegebenenfalls abgeändert. Nach dem Vergleich der zahlreichen Optionen und Potenziale des 3D-Laser-Scannerers wird eine für das Unternehmen Weitzer Parkett geeignete Geschäftsmodellvarianter ausgefühlt und für das Unternehmen ausformuliert. Am Ende der Arbeit befindet sich, neben dem Resümee, eine Handlungsempfehlung für das Unternehmen.
Die City Logistik stellt einen enorm wachsenden und sehr attraktiven Markt dar, der auch öffentlich immer stärker in den Fokus gerückt wird. Dies hat auch das Intralogistikunternehmen Knapp AG erkannt und möchte Möglichkeiten prüfen, in diesem Markt Fuß zu fassen. Dazu gilt es, Bescheid zu wissen, welche Technologien in diesem Bereich in Zukunft einen hohen Stellenwert haben werden. Daher besteht das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit darin, die Technologien hinsichtlich ihres Zukunftspotenzials gegenüberzustellen und zu prüfen, welche der Technologien die City Logistik prägen werden. Dazu wird im Zuge der Theorierecherche das Themengebiet der City Logistik analysiert und aus den Einflussfaktoren Kriterien erarbeitet, mit denen die Technologien verglichen werden. Zudem werden Bewertungsmethoden analysiert. Aus den Erkenntnissen wird ein theoretisches Bewertungskonzept erstellt, mit dem die unterschiedlichen Konzepte der City Logistik hinsichtlich des Zukunftspotenzials gegenübergestellt werden können. Das Bewertungsmodell wurde unternehmensintern in einem Expertenworkshop geprüft und verfeinert. Außerdem wurde die Bewertung des Nutzens, der einen zentralen Teil des Zukunftspotenzials darstellt, abgeändert. Um den Nutzen zu bewerten, gilt es, alle möglichen Kunden der City Logistik auszumachen und die Technologien mit den Ansichten der Kunden zu vergleichen. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit steht dabei der private Paketempfänger. Das überarbeitete Bewertungsmodell besteht aus den sieben Schritten „Technologierelevante Kriterien ausmachen“, „Erarbeiten der Kundenbedürfnisse und Erstellen der Kundenprofile“, „Konzeptaufbereitung“, „Expertenbefragung“, „Konsolidierung“, „Erstellen der Rankings“ und „Vergleich / Interpretation“. Im ersten Schritt werden aus den erarbeiteten Kriterien nur die technologierelevanten herausgefiltert, die für die spätere Expertenbefragung von Relevanz sind. Die kundenrelevanten Kriterien wurden aus vergangenen Recherchen aus dem Unternehmen bereitgestellt. Diese sind für den zweiten Bewertungsschritt notwendig. In diesem Schritt wird eine Umfrage, basierend auf diesen Kriterien, durchgeführt. Mithilfe der Daten aus der Umfrage wird das Kundenprofil eines typischen privaten Paketempfängers erarbeitet. Im dritten Schritt werden die sechs relevantesten Technologien „Drohnen-Technologie“, „Tube-Technologie“, „Selbstfahrende Fahrzeuge“, „Lastenräder“, „Pakete Mitfahrgelegenheit“ und „Packstationen“ im Detail recherchiert und für den vierten Schritt, der Expertenbefragung, aufbereitet. Diese Befragung setzt sich aus zwei Phasen zusammen – der Technologieeinschätzung und dem Mapping der Technologien auf die Kundenbedürfnisse des Kundenprofils. Im Zuge der Technologieeinschätzung werden zwei Betrachtungszeitpunkte, einmal die aktuelle Sicht und einmal die zukünftige Sicht in fünf Jahren, berücksichtig. Bewertet werden die Technologien immer relativ zu einem Vergleichskonzept anhand der technologierelevanten Kriterien, der Standard-Paketauslieferung mit der Österreichischen Post. Im Zuge des Mappings werden die eingeschätzten Technologien auf die kundenrelevanten Kriterien gemappt. Die Ergebnisse aus der Befragung wird anschließend im fünften Schritt konsolidiert, sodass im sechsten Schritt die Rankings auf Basis der Ergebnisse erstellt werden können. Im letzten Schritt, der Interpretation, werden daraus Schlussfolgerungen aufgestellt. Das Ergebnis der Bewertung zeigt, dass kurzfristig vor allem die Lastenräder eine sehr attraktive Lösung für die Probleme in der City Logistik darstellen, mittel- bis langfristig sind vor allem die Technologien „Selbstfahrende Fahrzeuge“ und „Pakete Mitfahrgelegenheit“ zu fokussieren. Basierend auf den Ergebnissen können diese Technologien als diese mit dem größten Zukunftspotenzial ausgemacht werden. Für das Unternehmen ergeben sich dadurch sehr interessante Handlungsfelder, um in den Bereich der City Logistik einzutauchen.
Büro der Zukunft
(2018)
LOGICDATA repräsentiert ein Entwicklungsunternehmen von Software-, Elektronik- und Mechatronik Komponenten für den Home- und Office Möbelmarkt, mit Hauptsitz in Deutschlandsberg, Österreich. Da der Markt für Büroanwendungen in den letzten Jahren kontinuierliches Wachstum verzeichnet, ist es notwendig künftige Entwicklungen und Trends schon heute zu erkennen und das Unternehmen dahingehend auszurichten. Eine nachhaltige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit soll dadurch sichergestellt werden. Das erklärte Ziel dieser Arbeit ist es, systematisch schwache Signale und Trends am Markt zu ermitteln, zu bewerten und daraus Zukunftsszenarien zu erstellen. Diese sollen als Wegweiser und strategische Entscheidungsgrundlage des Unternehmens dienen. Um genanntem Vorhaben Einhalt zu gewähren, werden auf theoretischer Basis Grundlagen und Methoden der Zukunftsforschung erläutert, wie auch eine Marktanalyse auf Basis eines 5-Säulen-Modell nach WOIS durchgeführt. Das Modell soll zudem in den Generierungsprozess implementiert werden und als Ausgangspunkt der Analyse fungieren. Gegenwärtig vorhandene Entwicklungen im Segment runden das Angebot ab. Das Ergebnis des Theorieteils stellt ein sequentielles Vorgehensmuster zur Detektion von schwachen Signalen am Markt, wie auch zur Ableitung von Zukunftsbildern dar. Im praktischen Abschnitt erfolgt eine Ausführung der Modellschritte am Beispiel des „Office 2025“. Die so entwickelten Handlungsempfehlungen und Zukunftsbilder stellen das Ergebnis der Arbeit dar und sollen als strategische Entscheidungsgrundlage dienen. Das Unternehmen LOGICDATA kann so bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden.
Stark wachsende Branchen sind von hohem Wettbewerb und ständiger Innovation gekennzeichnet. Damit als Unternehmen in einer solchen Branche mittel- bis langfristig überlebt werden kann, muss der Wettbewerb durch Innovation aufgenommen werden. Die größte Anzahl an Innovationen entsteht aus Zufällen. Nur ein geringer Teil entsteht aus der unternehmerischen Planung. Dies liegt oft daran, dass die Unternehmen nicht fähig sind bzw. nicht die Prozesse und Strukturen haben, um Innovation aktiv, bewusst und zielorientiert zu betreiben. Damit das mittel- bis langfristige Überleben eines Unternehmens nicht dem Zufall überlassen wird, müssen in Unternehmen Prozesse und Strukturen für geplante Innovationen etabliert werden. Diese Strukturen und Prozesse müssen von der strategischen Planung des Unternehmens bis hin zur Markteinführung und Zielkontrolle einzelner Produkte reichen. Dieser ganzheitliche Prozess ist der Innovationsprozess. All-gemeine Innovationsprozesse sind idealtypisch und daher nicht auf eine spezielle Branche zugeschnitten. In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird ein generischer Innovationsprozess für die Branche der Logistiksoftware entwickelt und im Anschluss an das Unternehmen Jungheinrich Systemlö-sungen GmbH angepasst. Diese Arbeit gliedert sich in zwei Hauptteile. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Analyse der Logistiksoftwarebranche, der Analyse diverser Innovationsprozesse und Innovationsmodelle sowie Softwareentwicklungsprozesse. Aus der Branchenanalyse wurden Bewertungskriterien erhoben, mit denen die Innovationsprozesse und Innovationsmodelle auf die Eignung in der Logistiksoftwarebranche bewertet wurden. Aufbauend auf diesen gewonnenen Erkenntnissen erfolgt die Entwicklung eines generischen Innovationsprozesses, welcher die Spezifika der Logistiksoftwarebranche berücksichtigt. Dieser generische Innovationsprozess wird im zweiten Hauptteil dieser wissenschaftlichen Arbeit an das Unternehmen Jungheinrich Systemlösungen GmbH angepasst und evaluiert. Nach der Anpassung wird eine zweistufige Evaluierung durchgeführt. Die Evaluierung erfolgt anhand eines Workshops sowie sechs Experteninterviews. Aus den Erkenntnissen der Evaluierung wird eine Handlungsempfehlung für das Unternehmen Jungheinrich Systemlösungen GmbH abgeleitet. Der entwickelte Innovationsprozess befähigt Unternehmen, ausgehend von strategischen Überlegungen bis hin zur erfolgreichen Markteinführung, zur systematischen Innovation und unterstützt bzw. erhöht die Innovationsfähigkeit von Unternehmen.
Österreich ist ein Land des Waldes und der Holzverarbeitung. Derzeit wird in über eintausend Betrieben entlang der Wertschöpfungskette der Holzwirtschaft, eine Wirtschaftsleistung von über sieben Milliarden Euro erwirtschaftet. Bei den aktuell eingesetzten Technologien besteht jedoch die Thematik, dass rund ein Drittel des eingesetzten Rohstoffes, Nebenprodukte sind. Diese sogenannten Sägenebenprodukte und deren weitere Verwertung sind somit von großer Bedeutung für den Gesamtunternehmenserfolg. Viele Anwendungsgebiete sind jedoch aus der Not heraus entstanden. Derzeitige und potenzielle Geschäftsmodelle mit Sägenebenprodukten sollten daher analysiert und beurteilt werden. Ziel der Arbeit ist, die Ermittlung von bestehenden Geschäftsmodellen, Trends und zukünftigen Anwendungen mit Sägenebenprodukten sowie der Aufbau eines Bewertungsmodells für Geschäftsmodelle mit Sägenebenprodukten. Dazu sind in der Arbeit die Methoden der Geschäftsmodellentwicklung und Bewertungsverfahren beschrieben. Weiters wird das Spezifikum Sägenebenprodukte und aktuelle Geschäftsmodelle damit erläutert. Mit den Erkenntnissen daraus, wird ein Bewertungsmodell für Geschäftsmodelle mit Sägenebenprodukten entwickelt. Im Praxisteil wird das Modell an ein Unternehmen angepasst. Danach werden aktuelle Trends und Entwicklungen im Bereich der Sägenebenprodukte erhoben. Aus diesen entstehen Geschäftsmodellszenarien, welche anhand des Bewertungsmodells evaluiert werden. Das Ergebnis ist ein angepasstes Bewertungsmodell für Geschäftsmodelle mit Sägenebenprodukten, sowie fünf potenzielle Geschäftsmodellszenarien inklusive Bewertung, für die Mayr-Melnhof Holz AG.
