Digital Marketing Management
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Institute
Im Hinblick auf immer komplexer werdende Umstände sehen sich Unternehmen vermehrt damit konfrontiert, neue Wege in der Führung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter*innen einzuschlagen. Im deutschsprachigen Raum wird Coaching seit etwa 1985 als Instrument des Führungskräftetrainings eingesetzt. In den vergangenen 20 Jahren spielt Coaching aber auch als Personalentwicklungsmaßnahme von Mitarbeitenden ohne Führungsverantwortung eine zunehmend bedeutende Rolle. In der internationalen Forschung gibt es zahlreiche Untersuchung zu Coaching von Führungskräften, allerdings auch lückenhafte Betrachtungen in der Erforschung des Coachings als Führungsinstrument – besonders hinsichtlich des internen Durchführens durch die eigene Führungskraft im Rahmen des Arbeitsverhältnisses. Die vorliegende Masterarbeit strebt den Versuch zur Schließung bestehender Forschungslücken an, indem der Einsatz von Coaching als Führungsinstrument zur Entwicklung von Mitarbeitenden in Unternehmen untersucht wird. Der theoretische Fokus liegt auf dem klassischen Verständnis von Coaching, wobei auch die notwendigen Rahmenbedingungen, wie Führungsstile, die Beziehungsqualität zur (coachen-den) Führungskraft sowie Anforderungen an die coachende Person, betrachtet werden. Ein besonderes Hauptaugenmerk wird dem Konzept der Selbstwirksamkeit gewidmet, das als die subjektive Einschätzung erklärt werden kann, in der Lage zu sein, Leistungen innerhalb eines bestimmten Umfelds zu erbringen oder gewünschte Ergebnisse zu erzielen, die sich von Routineaufgaben abheben. Im Zuge einer qualitativen Untersuchung wurde das Themengebiet aus drei Perspektiven beleuchtet: So flossen die Einschätzungen von Expert*innen auf den Gebieten der Organisationsentwicklung und Coaching, die Erfahrungen von Führungskräften und die Wahrnehmungen von gecoachten Mitarbeitenden in diese Arbeit ein, wodurch eine möglichst akkurate Abbildung der Realität gelang.
Female Leadership
(2024)
Der positive Einfluss von Netzwerken auf die Karriereentwicklung und den Karriereerfolg wurde bereits mehrfach bewiesen. Netzwerke bieten Zugang zu wertvollen Ressourcen und Informationen, schaffen emotionale Unterstützung und erhöhen die Sichtbarkeit, was zu beschleunigten Aufstiegsmöglichkeiten, mehr Einfluss und mehr Anerkennung führen kann. Frauen bilden jedoch weniger effektive Netzwerke als Männer und bleiben von organisatorischen Netzwerken, die Einfluss auf Beförderung und Akzeptanz haben können, oft ausgeschlossen, was in dem Effekt der gläsernen Decke und verminderten Aufstiegsmöglichkeiten resultiert. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, wie sich die Netzwerke von Frauen in Führungspositionen im Laufe ihrer Karriere entwickeln. Ziel der Studie ist es herauszufinden, wie erfolgreiche Frauen ihre Netzwerke so aufbauen können, dass sie ihre Karriereentwicklung effektiv unterstützen. Anhand qualitativer Interviews mit Frauen in Führungspositionen in der frühen, mittleren und fortgeschrittenen Karrierephase wurden das Netzwerkverhalten, die Präferenzen beim Netzwerken, die Intentionen dahinter und der Nutzen daraus über die verschiedenen Karrierephasen hinweg untersucht. Zudem wurden Herausforderungen und Förderer für den Aufbau der Netzwerke identifiziert und ein Modell für die Netzwerkentwicklung von Frauen vom Berufseinstieg bis in Führungspositionen abgeleitet. Der theoretische Teil der Arbeit gibt einen Überblick über die Rolle von Netzwerken in Organisationen und den Zusammenhang mit dem Aufbau von sozialem Kapital. In weiterer Folge wird auf die Karriereentwicklung von Frauen, den Zusammenhang mit Netzwerken und geschlechtsspezifische Unterschiede eingegangen. Im praktischen Teil wird das Studiendesign erläutert und die Ergebnisse der qualitativen Forschung präsentiert. Die Untersuchung liefert weitere Erkenntnisse für die Bedeutung von Netzwerken für die Karriereentwicklung von Frauen und bietet Ansätze für Unterstützungsmaßnahmen beim Aufbau erfolgreicher Netzwerke.
This study intends to examine the impact of mobile marketing and content marketing – specifically user generated content (UGC) – on the consumer buying intention on young social media users in Austria. The goal of this study is to understand the role of user generated content during the customer journey, particularly during the purchasing process. Employing a quantitative approach data was collected from a sample of 389 young social media users aged between 16 and 44 in Austria through an online questionnaire. Multiple linear regression analysis was conducted to examine the impact of trustworthiness, valence, information richness and quality on the purchase intention. The findings reveal that all four variables have a statistically significant positive impact on the purchase intention. Information richness and quality exert the greatest influence on the purchase intention, followed by valence and trustworthiness, which have comparatively lesser impact in that order.
Der Einfluss von User-generated Content und Firm-generated Content auf die digitale Kaufabsicht
(2023)
Die sozialen Medien haben sich zu einem elementaren Bestandteil jeder Kommunikationsstrategie entwickelt und die Interaktion und Vernetzung mit und zwischen Nutzer*innen neu definiert. User-generated Content spiegelt den Kerngedanken der sozialen Netzwerke wider und gewinnt gegenüber Firmgenerated Content zunehmend an Relevanz. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage wie sich der Content-Typ (User-generated Content versus Firm-generated Content) auf die digitale Kaufabsicht von Naturkosmetikartikeln in der Altersgruppe Millennials (25 – 34 Jahre) auswirkt. Hierzu wird eine experimentelle Studie am Beispiel der Social-Media-Plattform Instagram durchgeführt. Potenzielle Einflussfaktoren wurden mittels Einbeziehung der Mediatoren Informationsgehalt, Vertrauenswürdigkeit, Objektivität,Risikominimierung und Absicht zur Informationsweitergabe in die Messung mit aufgenommen. Die Ergebnisse der Studie führten zu einer Annahme der H0-Hypothese. Es konnte kein Einfluss des Content-Typs auf die digitale Kaufabsicht nachgewiesen werden.
Fast fashion is an industry that contributes to overconsumption and a throwaway culture. This not only creates social problems, such as worrying working conditions in the pro-duction phase. The excessive consumption of textiles and fashion in particular also contributes significantly to environmental concerns. One possible countermeasure to this trend is access-based consumption. Here, items of clothing are rented out for use for a certain period of time, increasing the utility rate and lifespan of the clothing compared to clothing owned by consumers. This conserves resources, reduces waste, and reduces emissions. Purpose: This study examines the influence of consumer values and consumer perceived readiness on consumers’ use intentions regarding access-based consumption. Furthermore, attitude and subjective norm are included in the analysis. This adds significant insights to the existing literature on the motivations for this consumer behavior. Method: A quantitative research approach was chosen for this study. An online questionnaire was used to collect the needed data. After the data cleaning process was completed, a total of 366 questionnaires could be used for the analysis. Multiple linear regression was used to test the impact. Conclusion: The results of the study show that consumer values have an impact on attitude and subjective norm. Attitude, in turn, has an influence on consumer perceived readiness and use in-tention. The influence of subjective norm on the intention to use these services was also con-firmed. An influence of subjective norm on consumer perceived readiness and of readiness on use intention could not be confirmed.
Die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen zeigt sich besonders im Bereich zugangsbasierter Nutzungsmodelle – sogenannten Access-based Services (ABS). Konsument*innen erhalten Zugang zu diversen Gütern und Dienstleistungen, ohne diese zu besitzen, und tragen somit zur übergeordneten Sharing Economy bei. Nachhaltiges Konsumbewusstsein lässt sich seit einigen Jahren vor allem durch die vermehrte Nutzung von Secondhand-Mode und einem bewussteren Kaufverhalten besonders in der Textilbranche, erkennen. Die Textilbranche, als Unterkategorie der Textilindustrie, zählt zu den größten Umweltverschmutzern weltweit und trägt durch diverse unethische Geschäftspraktiken maßgeblich zu den negativen Auswirkungen auf Umwelt und Mensch bei. Durch das allgemein zunehmende Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen steigt die Anzahl an Anbietern von Access-based Services in der Textilbranche kontinuierlich, aber schleichend. Die Fast-Fashion-Industrie, die immer schneller und billiger Mode produziert, wirkt dem nachhaltigen Modell erheblich entgegen. Konsument*innen greifen stets auf die in Massen und zu menschenunwürdigen Bedingungen produzierten Mode- und Bekleidungsartikel zurück. Günstige Preise, schnelle Verfügbarkeit, eine große Auswahl und vor allem häufig wechselnde Kollektionen sowohl stationär als auch online gehören dabei zu den Hauptgründen. Um eine konsument*innenseitige Adoption von Access-based Services in der Textilbranche für die breite Masse umzusetzen und das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus zu rücken, beleuchtet diese Arbeit relevante Faktoren im Zuge der potenziellen Adoption. Es gilt herauszufinden, welche Nachhaltigkeitsaspekte für Konsument*innen bei der Nutzung von Access-based Services im Textilbereich eine Rolle spielen. Die Ergebnisse dieser qualitativen Studie bieten eine fundierte Basis für zukünftige Veränderungen, speziell für ABS-Anbieter.
Talente am Arbeitsmarkt sind meist hart umkämpft, wodurch Unternehmen, speziell KMUs, häufig vor der Schwierigkeit stehen, sich von ihrem Mitbewerb abzuheben und passende Arbeitskräfte zu akquirieren. Eine Möglichkeit, um als Employer of Choice hervorzustechen, ist der Ausbau der eigenen Arbeitgebermarke in Form von Employer Branding. Ein Hilfsmittel ist dabei das Bieten von Anreizen in Form von Benefits, welche beim ersten Kontaktpunkt zu potenziellen Bewerber:innen, in der Stellenanzeige, kommuniziert werden. Für Unternehmen ist es allerdings schwierig, geeignete Benefits für die gewünschte Zielgruppe anzubieten, da nicht bekannt ist, ob das derzeitige Benefit-Angebot die Erwartungshaltung dieser erfüllt oder ob noch Aufholbedarf besteht. An diesem fehlenden Abgleich setzt die vorliegende Masterarbeit an, indem mittels Online-Umfrage potenzielle Bewerber:innen, in Form von aktuellen Studierenden in der Steiermark, zum derzeitigen Benefit-Angebot steirischer KMUs befragt wurden. Dabei wurden zunächst mittels Dokumentenanalyse angebotene Benefits aus Stellenanzeigen erhoben und im Fragebogen inkludiert. Die Umfrage-Ergebnisse zeigten, dass ein Großteil der angebotenen Benefits als attraktiv angesehen wird. Allerdings wurde an-gemerkt, dass mehrere davon zu selten von Arbeitgebern angeboten werden bzw. bestimmte Benefits im Angebot fehlen. Hinzu kommt, dass einige „Benefits“ derzeit von potenziellen Bewerber:innen eher als Standard oder Hygienefaktoren wahrgenommen werden. In den Ergebnissen wurde ebenfalls festgestellt, dass Benefits ein relevantes Unterscheidungsmerkmal sind, welches sich auch auf die Bewerbungsabsicht aus-wirkt. Dabei ist allerdings anzumerken, dass die wahrgenommene Attraktivität von Benefits zielgruppenabhängig ist und beispielsweise Unterschiede zwischen den Geschlechtern sowie Altersgruppen festgestellt wurden. Die erzielten Ergebnisse liefern Anhaltspunkte für Arbeitgeber, um ihr derzeitiges Benefit-Angebot zielgruppengerecht anzupassen und attraktiver zu gestalten. Unternehmen haben dadurch die Möglichkeit, sich besser am Arbeitsmarkt zu positionieren, talentierte Arbeitskräfte zu akquirieren und so die Wettbewerbsfähigkeit abzusichern.
This study dives into the communication strategies and cultural adaptation processes of medium-sized and large companies in Austria operating on the American market. Acknowledging the significance of cultural sensitivity in global business, this study examines how Austrian companies navigate the challenges in intercultural communication to ensure a successful market entry and sustainable growth in the United States.Using a mixed-method approach, the study combines qualitative interviews with quantitative surveys to give a comprehensive analysis of the challenges and strategies employed by companies in Austria which operate on the American market. The adoption of communication methods and the influence of cultural factors on company practices are the main topic of the survey, which was completed by 31 participants from a variety of business sectors. The qualitative interviews with 6 participants explore personal experiences, obstacles, and success factors in cross-cultural encounters in greater depth. The findings underscore the significance of cultural awareness and the implementation of customized communication challenges and overcoming potential obstacles within the American market. To effectively manage the complexities of market entry, Austrian companies place a strong emphasis on the need for adaptability, open-mindedness, and a detailed understanding of American business culture. The research highlights the role of effective cross-cultural communication in building trust, credibility, and longterm relationships with American business partners and customers. By providing valuable insights and recommendations for Austrian businesses seeking to enter the American market, this study contributes to the existing literature on international business and cross-cultural communication. It further emphasizes the necessity of cultural adaptation and the strategic alignment of communication practices with the cultural nuances of the target market to achieve success in a global environment.
Diese Masterarbeit untersucht die kanalübergreifende Mitarbeiterkommunikation in Produktionsunternehmen der Steiermark und konzentriert sich auf Blue-Collar- und White-Collar-Workers. Eine effektive interne Kommunikation ist entscheidend für reibungslose Abläufe und ein positives Arbeitsumfeld, während Ineffizienzen Kommunikation zu Missverständnissen und reduzierter Leistung führen können. Maßgeschneiderte Kommunikationsstrategien sind notwendig, um die unterschiedlichen sozialen Hintergründe und Rollen innerhalb dieser Unternehmen zu berücksichtigen. Die Forschung nutzt den Stakeholder-Ansatz von Welch und Jackson (2007), um die Präferenzen und Auswirkungen verschiedener Kommunikationskanale auf die organisatorische Effizienz zu verstehen. Es werden sowohl traditionelle Kanäle wie Meetings und gedruckte Materialien, als auch digitale Kanäle wie E-Mails und Intranets analysiert. Diese Studie zielt da-rauf ab, praktische Empfehlungen zur Optimierung der internen Kommunikation zu bieten. Die empirische Forschung behandelt die Frage: „Inwiefern unterscheidet sich die Wahrnehmung und Nutzung interner Kommunikationskanale durch Arbeiter*innen und Angestellte in Produktionsunternehmen?“ Sie hebt die Bedeutung maßgeschneiderter Strategien hervor, um den unterschiedlichen Bedürfnissen dieser Gruppen gerecht zu werden. Die Arbeit betont die Notwendigkeit zielgruppenorientierter Kommunikationsstrategien, um ein gleiches und effizientes internes Kommunikationssystem zu fordern, das Engagement und die organisatorische Leistung verbessert. Diese Forschung schließt eine Lücke in der Literatur und bietet dabei Einblicke in die Optimierung von Kommunikationspraktiken in Produktionsunternehmen.
Die voranschreitende Digitalisierung im E-Commerce bietet Unternehmen innovative Möglichkeiten, die Kundeninteraktion zu gestalten und zu intensivieren. In diesem dynamischen Umfeld hat sich Augmented Reality (AR) als Schlüsseltechnologie in der Vorkaufphase der Online Customer Journey im Fashion E-Commerce etabliert. Diese Masterarbeit widmet sich der Erforschung des Einflusses von AR auf das Konsumentenverhalten und deren Erfolgsfaktoren und legt dar, wie AR die Vorkaufphase durch immersive Produkterlebnisse bereichert. Der Einsatz von AR ermöglicht es den Kund*innen, Produkte in einem personalisierten Kontext zu visualisieren, was zu einer verbesserten Produktwahrnehmung und einer gesteigerten emotionalen Bindung fuhren kann. Diese Technologie adressiert nicht nur die visuellen und informativen Bedürfnisse der Kund*innen, sondern bietet auch eine innovative Plattform, um Interaktion und Engagement zu steigern. Unternehmen können durch AR eine differenzierte Customer Experience schaffen, welche die Kaufentscheidung positiv beeinflussen und die Conversion Rate, die Relation zwischen Adressat*innen einer Aktion und einem Abschluss der Aktion durch die Handlung der Nutzer*innen, erhöhen kann (Deges, 2020, S. 211).Das zentrale Ziel dieser Arbeit ist es, ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie AR die Kundenbindung und die Markenwahrnehmung in den frühen Phasen der Customer Journey beeinflusst und zu weiterem Erfolg führt. Dieses Verständnis ist entscheidend für Unternehmen, die eine Strategie zur Integration von AR in ihre Online-Plattformen entwickeln mochten. Durch die Analyse von Konsumentendaten und -verhalten soll herausgestellt werden, welche Aspekte von AR am effektivsten zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit und somit zur Verbesserung der gesamten Kundenerfahrung beitragen. Die Erkenntnisse dieser Arbeit bieten praktische Einblicke für Unternehmen, um gezielte Investitionen in Technologien vorzunehmen, die nicht nur die Customer Experience optimieren, sondern auch einen Wettbewerbsvorteil im schnelllebigen Sektor des Fashion E-Commerce sichern.
