Digital Marketing Management
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Zwischen Werten und Wirkung
(2025)
Die Coaching-Beziehung gilt als einer der zentralen Erfolgsfaktoren im Coaching. Gleichzeitig gewinnt die Bedeutung von Werten im Coaching-Prozess zunehmend an Aufmerksamkeit. Wie sich Wertedynamiken konkret auf die Beziehung zwischen Coach und Coachee auswirken, ist jedoch bislang kaum erforscht. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich daher der Forschungsfrage: „Wie wirken sich Wertedynamiken zwischen Coach und Coachee auf die Coaching-Beziehung aus? “Auf Basis einer Literaturrecherche wurde ein theoretischer Rahmen entwickelt, der die Wertetheorie nach Schwartz, das Konzept der Working Alliance nach Bordin sowie das Modell der kritischen Momente nach De Haan integriert. Diese Perspektiven wurden in einem Sensitizing Concept zusammengeführt, das als analytischer Bezugsrahmen für die empirische Untersuchung diente. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden zehn semi-strukturierte Interviews mit sechs Coaches und vier Coachees geführt und nach der Grounded-Theory-Methodologie ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Vertrauen als zentraler Vermittlungsmechanismus fungiert, über den sich Wertedynamiken auf die Beziehungsqualität auswirken. Es wurden drei charakteristische Verlaufsmuster identifiziert: Bei ähnlichen Werteorientierungen entsteht Vertrauen schnell und stabilisiert die Beziehung. Bei Wertedifferenzen, die professionell bearbeitet werden, kann sich Vertrauen sogar vertiefen. Bei grundlegenden Wertekonflikten hingegen entsteht nicht die erforderliche Vertrauensgrundlage, was zu Abbrüchen führen kann. Diese Erkenntnisse wurden in einem theoretischen Modell zusammengeführt, das die Wirkungsbeziehungen zwischen Werten, Vertrauen und Coaching-Beziehungen abbildet und das ursprüngliche Sensitizing Concept erweitert.
Due to the growing interest of consumers in activist topics and social responsibility, brands are increasingly incorporating these aspects into their strategies. Social media has become a crucial tool for spreading activist messages, yet little research has explored the role of sponsorship in this context. Therefore, this study investigates the impact of sponsorship on the effectiveness of environmental brand activism messages in user-generated content. A quantitative online survey was conducted, and data were analyzed using the Hayes’ PROCESS model. Additional insights were gained through an exploratory analysis. The findings reveal that perceived influencer authenticity mediates the relationship between influencer-cause fit and user engagement, but only in the context of sponsored user-generated content. This suggests that authenticity plays a key role in the effectiveness of sponsored brand activism campaigns. However, sponsorship disclosure does not moderate the relationship between the influencer-cause fit and perceived authenticity. With these findings, the study contributes to Congruence Theory and provides impulses for future research on Persuasion Knowledge Theory by highlighting the effects of sponsorship on engagement. Form a managerial perspective, the results emphasize the importance of carefully selecting cooperation partners to ensure a strong influencer causefit and enhance perceived authenticity. Future research should further emphasize the role of influencer authenticity and user engagement in sponsored environmental brand activism content.
Hintergrund: Durch seinen disruptiven Charakter prägt das Internet der Dinge (IoT) gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen und findet seinen Einsatz in den verschiedensten Lebensbereichen. Auch das eigene Zuhause lässt sich durch IoT-basierte Anwendungen zu einem Smart Home umfunktionieren, welches seinen Bewohnerinnen und Bewohnern mehr Komfort, Sicherheit sowie eine nachhaltigere Lebensweise ermöglicht. Trotz der genannten Möglichkeiten, welches ein smartes Wohnkonzept eröffnet, hat der Smart Home-Markt noch nicht die gewünschte Durchdringung erreicht. Konsumentinnen und Konsumenten stehen diesen Services noch mit Zurückhaltung gegenüber, was das Marktwachstum und die Weiterentwicklung dieser innovativen Technologien hemmt. Ziel: Diese Arbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, Motive und Barrieren wie Kompatibilität, Komplexität, Relativer Vorteil, wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit und wahrgenommene Nützlichkeit bezüglich der konsumentenseitigen Adoption von SmartHome-Services zu untersuchen. Methode: Zu diesem Zweck wurde eine quantitative Datenerhebung in Form einer Online-Befragung durchgeführt. Die 159 bereinigten Antworten wurden anschließend mithilfe einer multiplen linearen Regressionsanalyse untersucht, um die vorabformulierten Hypothesen signifikant zu bestätigen oder zu widerlegen. Conclusio: Die Analyse hat dabei ergeben, dass Faktoren wie Kompatibilität, Relativer Vorteil, wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit und wahrgenommene Nützlichkeit die Adoptionsabsicht begünstigen könnten. Demgegenüber wirkt sich die Determinante Komplexität negativ auf die Übernahme von Smart Home-Services aus und stellt somit eine wesentliche Barriere dar.
Impulskäufe sind ein wesentlicher Bestandteil der Kaufentscheidungen, die täglich getroffen werden und spielen auch im Fast-Fashion-Bereich eine Rolle. Unternehmen setzen gezielt verschiedene Stimuli ein, um spontane Kaufentscheidungen zu fördern. Einer der verwendeten Einflussfaktoren ist die Hintergrundmusik, die in der Geschäftsumgebung zur Beeinflussung von Emotionen und der Impulskaufneigung herangezogen wird. Während zahlreiche Studien bereits die Auswirkungen der Musik in Geschäften untersucht haben, fehlt es an Forschung darüber, welchen Einfluss die Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben auf das impulsive Kaufverhalten hat. Diese Arbeit zeigt, ob die Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben einen positiven Einfluss auf die Impulskaufneigung sowie auf die Anzahl der tatsächlichen Impulskäufe im österreichischen Fast-Fashion-Handel hat. Das verwendete Modell und die Erhebungsinstrumente basieren auf bestehenden Studien zu Impulskaufneigung, Impulskäufen und Verwendung von Musik im Alltag. Die Ergebnisse zeigen, dass ein höherer Wert bei der Variable „Verwendung von Hintergrundmusik im täglichen Leben“ mit einer erhöhten Impulskaufneigung verbunden ist. Allerdings konnte kein direkter Zusammenhang zwischen jenen Musikgewohnheiten und der tatsächlichen Anzahl an Impulskäufen festgestellt werden. Außerdem stellen die Ergebnisse dieser Untersuchung einen negativen Einfluss der Impulskaufneigung auf die Anzahl an durchgeführten Impulskäufen dar. Die Studie trägt dazu bei, ein besseres Verständnis für die Beziehung zwischen persönlichem Musiknutzungsverhalten und impulsiven Kaufentscheidungen zu entwickeln.
Hintergrund: Die zunehmende Verbreitung personalisierter Inhalte stellt Unternehmer*innen vor die Herausforderung, das optimale Maß an Personalisierung strategisch anzuwenden. Zweck: Diese Arbeit verfolgt das Ziel, zu untersuchen, wie sich die Faktoren Personalisierungsgrad und Personalisierungshäufigkeit auf die wahrgenommene Nützlichkeit von Personalisierung in Onlineshops auswirken. Methode: Zur Erfüllung des Zwecks wurde eine quantitative Online-Befragung mit vier Personalisierungsszenarien und Messwiederholung durchgeführt. In der Analysewurden 120 Datensätze mithilfe einer zweifaktoriellen ANOVA und ergänzenden Posthoc-Tests zur Ermittlung von Gruppenunterschieden untersucht. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigten einen Interaktionseffekt zwischen Personalisierungsgrad und Personalisierungshäufigkeit. Während der Personalisierungsgrad einen starken und hoch signifikanten Einfluss auf die wahrgenommene Nützlichkeit eines Onlineshops hat, konnte bei der Häufigkeit der Personalisierung kein Haupteffekt nachgewiesen werden. Eine starke Personalisierung auf beiden Ebenen wird jedoch nicht automatisch als vorteilhaft empfunden. Besonders die Kombination aus hohem Personalisierungsgrad und hoher Häufigkeit hatte einen negativen Einfluss auf die wahrgenommene Nützlichkeit. Conclusio: Diese Ergebnisse legen nahe, dass sich eine intensive Personalisierung nachteilig auf die wahrgenommene Nützlichkeit und die Nutzungsabsicht auswirkt. Für Unternehmer*innen ist es daher wichtig, eine ausgewogene Personalisierungsstrategie zu verfolgen, um bei Nutzer*innen negative Effekte wie Reaktanz, Überforderung oder Ermüdung durch zu viele Informationen zu vermeiden.
Das Beschwerdeverhalten von Gästen spielt eine zentrale Rolle für die Servicequalität und langfristige Kund:innenbindung im Gastgewerbe. Während Beschwerden Unternehmen wertvolle Rückmeldungen liefern können, wählen nicht alle Gäste denselben Beschwerdekanal. Einflussfaktoren wie die demografischen oder persönlichen Merkmale einer Person beeinflussen die Wahl der Beschwerdeform nachweislich. Bestehende Forschung zeigt, dass Persönlichkeitsmerkmale wie Introversion und Extraversion das Konsument:innenverhalten beeinflussen. Die Forschungsergebnisse zu deren Einfluss auf das Beschwerdeverhalten im Gastgewerbe kaum vorhanden und nicht eindeutig. Diese Masterarbeit untersucht daher empirisch, welchen Einfluss Introversion und Extraversion auf die Wahl des Beschwerdekanals haben. Basierend auf einer quantitativen Online-Befragung mit einer Stichprobe von Gästen im österreichischen Gastgewerbe wird die Rolle der Persönlichkeitsmerkmale Extraversion und Introversion in der Wahl des Beschwerdekanals im österreichischen Gastgewerbe analysiert. Die Datenauswertung erfolgt durch deskriptive und inferenzstatistische Verfahren, um signifikante Unterschiede in der Nutzung der einzelnen Beschwerdekanäle aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass Extraversion positiv mit dem Beschwerdekanal „direkte Beschwerde an das Unternehmen“ sowie mit „öffentlicher Beschwerde“ korreliert, während Introversion häufiger mit privaten oder passiven Beschwerdeformen, wie dem Verzicht einer Beschwerdehandlung, assoziiert wird. Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen bereits vorangehende Studien, können jedoch nicht verallgemeinert werden für das gesamte Gastgewerbe in Österreich. Zur weiteren Untersuchung dieser oder anderer Einflussfaktoren auf die Wahl des Beschwerdekanals wird ein qualitativer Forschungsansatz empfohlen, um die zugrunde liegenden Entscheidungsprozesse besser zu verstehen.
Der anhaltende Fachkräftemangel stellt Unternehmen in Österreich vor große Herausforderungen. Besonders die Ansprache und Gewinnung von Lehrlingen wird durch den demografischen Wandel und veränderte Bildungspräferenzen der Generation Z erschwert. Die Zahl der offenen Lehrstellen übersteigt seit 2021 die Anzahl der Lehrstellensuchenden, wodurch Unternehmen zunehmend gefordert sind, sich aktiv als attraktiver Lehrbetrieb zu präsentieren. In diesem Kontext gewinnt Social-Media-Recruiting an Bedeutung, da soziale Netzwerke wie Instagram und TikTok für die Zielgruppe der Lehrstellensuchenden eine zentrale Rolle spielen. Diese Arbeit untersucht, welche Erwartungen die Generation Z an den Social-Media-Auftritt von Lehrbetrieben hat und welche Inhalte sie besonders ansprechen. Dazu werden leitfadengestützte Interviews mit Lehrlingen durchgeführt. Die Ergebnisse sollen praxisnahe Ansätze für Unternehmen liefern, um Lehrstellensuchende gezielt über Social Mediaanzusprechen. Zudem trägt die Studie zur wissenschaftlichen Forschung in den Bereichen Social Recruiting, Lehrlingsmarketing und der Generation Z bei.
Im Wandel der Frequenzen
(2025)
Die Digitalisierung hat das Hörverhalten von Radiosendern, insbesondere von Privatradiosendern, maßgeblich verändert. Nicht nur die Medienlandschaft ist dadurch breiter und vielfältiger geworden, auch Radiobetreibende stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Zwar spielen traditionelle Radiosender und ihre Programme weiterhin eine wichtige Rolle, doch digitale Alternativen gewinnen zunehmend an Bedeutung und stellen eine starke Konkurrenz für Privatradiosender dar. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Hörverhalten sowie mit den Maßnahmen, die erforderlich sind, um langfristig relevant zu bleiben. Diese Arbeit basiert unter anderem auf dem Uses-and-Gratifications-Ansatz sowie weiteren medienwissenschaftlichen Theorien und untersucht, welche Faktoren das Radio-hörverhalten beeinflussen. Um strukturelle Veränderungen und aktuelle Herausforderungen zu berücksichtigen, wird die Entwicklung der Privatradiosender in Österreich analysiert. Zudem wurde eine quantitative Online-Umfrage durchgeführt, um das Radiohörverhalten sowie die Erwartungen an klassische und digitale Formate zu erfassen. Während Musik, Nachrichten sowie Wetter- und Verkehrsmeldungen weiterhin essenziell für viele Hörer*innen sind, gewinnen digitale Zusatzfunktionen, interaktive Formate und On-Demand-Angebote zunehmend an Bedeutung. Radiobetreibende müssen zu-künftig eine harmonische Verbindung zwischen traditionellen und digitalen Möglichkeiten schaffen, um nicht nur im breiten Medienmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern auch langfristig für ihre Hörer*innen relevant zu sein. Die Herausforderung besteht darin, bewährte Inhalte mit modernen Technologien zu verknüpfen und so die Attraktivität des Mediums nachhaltig zu sichern.
In dieser Arbeit wird das Thema von Förderern und Barrieren bei der Integration externer Stakeholder in Open Innovation Prozesse der öffentlichen Verwaltung behandelt. Open Innovation beschreibt Innovationen, die durch einen offenen Entwicklungsprozess mit Außenstehenden entstehen. Der Fokus wird in dieser Arbeit auf die Einbindung von Privatunternehmen und akademischen Einrichtungen in diesen Prozess gelegt. Durch die stetig wachsenden Herausforderungen werden öffentliche Verwaltungen gezwungen, sich zu öffnen und sind auf die Unterstützung externer Partner angewiesen. Um ein tiefergehendes Verständnis für diese Kollaborationen zu schaffen, behandelt diese Arbeit die Frage, welche Förderer und Barrieren es bei der Integration der Stakeholder Privatunternehmen oder akademischen Institutionen in die Open Innovation Prozesse der öffentlichen Verwaltung gibt. In Form einer Multi-Fallstudie oder auch Multi-Case Study wurden die vier europäischen Städte Darmstadt (Deutschland), Graz (Österreich), Tallinn (Estland) und Triest (Italien) untersucht. Anhand von Expert*inneninterviews wurde pro Stadt je eine Person aus der Stadtverwaltung, einem Privatunternehmen und einer akademischen Einrichtung befragt, die bereits in Open Innovation Prozesse mit der Stadtverwaltung involviert war. Als zweite Datenquelle wurden Sekundärdaten, bestehend aus Zeitungsartikeln, Websiteeinträgen und Magazin-Artikeln, gesichtet. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass alle Städte ähnliche Förderer und Barrieren aufweisen. Vor allem die Ressourcen, das Engagement der Mitarbeiter*innen, die Unterstützung der Führung oder die generelle Einstellung zu Open Innovation Prozessen fördern beziehungsweise hindern die Einbindung. Die Ergebnisse tragen zu einem tieferen Verständnis der Zusammenarbeit von Städten mit Privatunternehmen und akademischen Institutionen bei, das notwendig sein wird, um die zukünftigen Herausforderungen im urbanen Raum bewältigen zu können. Für die weitere Erforschung von Open Innovation in der öffentlichen Verwaltung können die Ergebnisse dieser Arbeit wichtige Erkenntnisse liefern, um tiefergehende Untersuchungen zu diesem Thema durchzuführen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie von Influencer*innen generierte Instagram-Inhalte die Markenloyalität von Tourist*innen in österreichischen Destinationen beeinflussen. Influencer-Marketing hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Instrument im Destinationsmarketing entwickelt, da sie durch Authentizität und Nahbarkeit die Kauf- und somit Reiseentscheidungen beeinflussen können (Djafarova & Rushworth, 2017, S. 5). Ziel der Studie ist es, zu ermitteln, in welchem Ausmaß diese Maßnahmen zur langfristigen Markenbindung – sowohl auf attitudinaler als auch auf behavioraler Ebene (Day, 1969, S. 30) – beitragen. Auf theoretischer Basis wird das Customer-Based Brand Equity (CBBE) Modell nach Keller (1993, S. 14) und Aaker (1991, S. 17) herangezogen, das sich in der Tourismusforschung als nützlicher Rahmen zur Analyse von Markeneffekten etabliert hat (Tasci, 2021, S. 172–175). Empirisch kommt ein quantitativer Forschungsansatz zum Einsatz, bei dem Tourist*innen in einem Online-Survey zu ihren Instagram-Nutzungsgewohnheiten, Reisepräferenzen und Einstellungen gegenüber influencergenerierten Inhalten befragt werden. Mittels inferenzstatistischer Methoden werden die Zusammenhänge zwischen Influencer-Marketing, Markenwahrnehmung und der Ausbildung von Loyalität untersucht. Die Analyse der Daten zeigt, dass die Glaubwürdigkeit von Influencer*innen einen signifikanten Einfluss auf die Erhöhung des Markenvertrauens und der Intention zur Wiederwahl einer Marke ausübt. Die durch narrative Bildsprache und subjektive Erfahrungsberichte induzierte emotionale Bindung stellt einen signifikanten Einflussfaktor auf die Etablierung von Kundenloyalität dar. Abschließend werden Implikationen für das Destinationsmarketing in Österreich formuliert. Sie weisen auf eine strategische Nutzung von Influencer-Kooperationen hin und empfehlen, Co-Kreation in den Markenaufbau zu integrieren.
The phenomenon of cancel culture is widespread on social media and has become increasingly popular in recent years. Both corporate brands and personal brands can be affected. One of the well-known cases is J. K. Rowling or Ellen DeGeneres, for example. Both personal brands. Recent research has shown that there are four types of brand reactions to “cancel attempts”. These are (1) Proactive Action, (2) Brand Apology, (3) Active Defiance and (4) Passive Ignoring. There is still no research on these brand reactions that investigates the connection to customer loyalty. In addition, communication managers are faced with the challenge of how best to respond to “cancel attempts”. For this reason, an experimentally based quantitative research design was conducted with samples of 386 participants. The results showed that brand reactions have an influence on customer loyalty. The analyses also showed that the brand reaction passive ignoring has a small, positive effect on customer loyalty. No significant relationship was found for the other types of brand reactions. The results provide valuable insights for communication managers as they show how complex the right choice of brand responses to cancel attempts is.
The thesis aims to contribute to the understanding of consumer-based brand equity(CBBE) in the hostel industry. In today's competitive market, hostels must develop brands that meet genuine needs and resonate with their target audience to attract guests and maintain a competitive advantage. Therefore, it is vital to understand the importance of brand equity in the hostel industry, as it represents the value of brands. However, there is a lack of consensus regarding the definition and dimensions of brand equity within the multiple frameworks available. Existing brand equity frameworks either have a product focus, which does not consider services, neglect the consumer perspective, or focus specifically on hotels and restaurants and not on hostels. Therefore, different existing frameworks and their components were analyzed to determine their applicability and to identify if new components emerge for this industry. Through a qualitative approach involving twelve semi-structured interviews with experienced hostel travelers, the research identifies and validates key components of brand equity that shape consumer perceptions in the hostel sector. The findings confirm that attitudinal loyalty, perceived quality (specifically staff behavior and physical quality), brand association, and lifestyle-congruence are distinctive elements of CBBE in the hostel industry. Additionally, location and price emerged as new significant components, while awareness, behavioral loyalty, ideal self-congruence and brand identification were found to be less important. The interpretation of these components can be found in the discussion and results section. Based on these results, the thesis proposes a specific consumer-based brand equity model for the hostel industry. There search contributes to the growing academic literature on CBBE in the hostel industry and provides hostel managers with actionable insights to develop more effective strategies to meet the needs of their target audience and gain a competitive advantage by better understanding the associations and perceptions valued by their target audience to better position the brand.
Digital platforms have become an integral part of consumers’ daily lives. However, the home and living sector remains largely untapped by platformization, particularly in Europe. As consumer needs within this domain are currently addressed in a fragmented manner by various providers, it holds potential for digital platforms to enhance convenience and streamline service offerings. In Asia, platform firms have begun approaching this domain by providing all-in-one solutions that bundle various services and facilitate matchmaking. Despite the sector’s potential in regions where such platforms are not yet common, research on whether and under which circumstances consumers would be willing to adopt remains scarce. Thus, drawing on literature on the digital platform economy and technology adoption—specifically the Unified Theory of Acceptance and Use of Technology 2 (UTAUT2)—this study explores the factors relevant to consumer adoption of digital platforms in the home and living sector. Four qualitative focus group discussions were conducted with 27 participants varying in age, gender, and consumer innovativeness. The findings indicate that while UTAUT2 determinants remain relevant, additional factors appear to play a role in adoption decisions regarding the potential platform. Precisely, Trust in Platform Provider, Perceived Risk, Value-Related Motivation, and Status Quo Bias emerged as influencing factors beyond the scope of UTAUT2. Furthermore, the study contributes to a more comprehensive understanding of traditional adoption determinants within the digital platform economy.
Organizations’ Perceptions of Preboarding Processes for Reducing Pre-entry Employee-side Turnover
(2024)
The pre-entry phase is increasingly garnering attention among companies as an underutilized timeframe between recruiting and onboarding, a fact reflected by an increasing amount of practitioner’s literature on the matter. And as companies experience pre-entry employee turnover – employees leaving before their 1st official workday – preboarding has entered the business world as measures that can help in combatting this phenomenon. However, the scientific research on the matter is still comparatively sparse, rendering scientific dialog that explicitly covers this phase often speculative. This study aims to explore the pre-entry phase and preboarding in the context of organizational socialization and pre-entry turnover and how preboarding practices should be implemented according to organizations in order to reduce pre-entry employee turnover most effectively. Using a qualitative approach consisting of semi-structured interviews and based upon a process model relating onboarding content strategies to pre-entry turnover, this thesis provides an updated model of measures, outcomes and framework conditions, that influence the socialization and, ultimately, the turnover rate during the pre-entry phase. The results to this study may provide a basis for further researching specific factors of the pre-entry phase and may serve as a valuable source of information for HR departments in adapting their activities in the pre-entry phase more effectively.
Fast-Fashion auf TikTok
(2025)
In einer Zeit, in der soziale Netzwerke zunehmend als Marketingkanäle genutzt werden, nimmt TikTok insbesondere bei der jüngeren Zielgruppe eine zentrale Rolle ein. Aufgrund dessen untersucht die vorliegende Masterarbeit, inwiefern verschiedene Content-Faktoren auf der Social-Media-Plattform TikTok die Brand Awareness von Fast-Fashion-Unternehmen in der Customer Journey beeinflussen. Basierend auf einer umfassenden Literaturanalyse wurden sechs potenzielle Einflussfaktorenidentifiziert: Unterhaltung, Interaktion, Trend, Personalisierung, elektronisches Word-of-Mouth und Influencer*innen. Mit Hilfe einer quantitativen Online-Umfrage wurden Daten erhoben, bei der die Proband*innen anhand eines TikTok-Content-Beispiels der Marke H&M ihre Einschätzungen zu den genannten Faktoren abgaben. Die Ergebnisse der empirischen Forschung zeigen, dass, entgegen den Erwartungen aus der bisherigen Forschung, nur die Faktoren Unterhaltung und Interaktionen einen Einfluss auf die Brand Awareness zeigen. Insbesondere interaktiver Content in Form von Livestreams, Online-Events und User-generated Content zeigten sich als besonders wirkungsvoll für die Stärkung der Markenbekanntheit. Überraschenderweise zeigten die Faktoren Trend, Personalisierung, elektronisches Word-of-Mouth und der Einsatz von Influencer*innen keinen signifikanten Einfluss auf die Brand Awareness. Diese Ergebnisse erweitern den bisherigen Forschungsstand und bieten neue Perspektiven für das Content-Marketing von Fast-Fashion-Unternehmen auf TikTok. Die vorliegende Arbeit bietet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis des TikTok-Content-Marketings und inwiefern dieses die Brand Awareness von Fast-Fashion-Unternehmen in der Customer Journey beeinflusst. Die Implikationen dieser Studie sind anhand der überraschenden Ergebnisse sowie aufgrund des Aufstrebens der Plattform TikTok von besonderer Bedeutung.
Ziel dieser Masterarbeit ist es herauszufinden, wie und ob der Führungsstil eines*er Trainer*in mit der Motivation und Leistung der Spieler*innen zusammenhängt. Dazu wird folgende Forschungsfrage gestellt: Welcher Zusammenhang besteht zwischen dem autoritären und kooperativen Führungsstil in der Österreichischen Fußball-Bundesliga und der Motivation und Leistung der Spieler im Team? Um die Forschungsfrage zu beantworten, wurde zuerst eine Literaturrecherche betrieben und dann ein Fragebogen an die Österreichischen Fußball-Bundesligisten ausgeschickt. Die Datenanalyse erfolgte durch eine Korrelationsanalyse. Die quantitative Forschungsmethode hat gezeigt, dass bei beiden Führungsstilen und der Motivation, Leistung und dem Team ein Zusammenhang besteht. Jedoch kann nur im Falle des kooperativen Führungsstils von einem positiven Zusammenhang gesprochen werden. Das zeigt, dass es für Trainer*innen besser ist, wenn sie ihr Team kooperativ führen. Die zukünftige Forschung sollte genauer die Wirkung der unterschiedlichen Führungsstile auf die Motivation und Leistung im Team erforschen.
Multisensorisches Marketing basiert auf einer Kombination aus angewandtem Neuromarketing und erlebtem Emotionalmarketing. Dabei gilt es zwei oder mehr Sinnesorgane gleichzeitig anzusprechen, um Wahrnehmung, Verhalten und Entscheidungen eines Individuums zu beeinflussen. Dieser Prozess geschieht häufig unterbewusst, da der Mensch nicht in der Lage ist, den Einfluss unmittelbar zu erfassen. Die forcierte unterbewusste Einflussnahme bietet Einzelhändler*innen die Möglichkeit, ihre Marken, Produkte und Dienstleistungen potenziellen Kund*innen gezielt näher zu bringen und deren Kaufverhalten zu steuern. Der Geruchssinn verfügt als einziges Sinnesorgan über eine direkte Verbindung zum limbischen System, das wesentlich an der Emotionsverarbeitung beteiligt ist. Emotionen prägen menschliche Reaktionen maßgeblich. Daher wird insbesondere dem Duftmarketing in diesem Forschungsfeld eine bedeutende Rolle beigemessen. Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil. Im theoretischen Abschnitt wird ein allgemeines Verständnis für den Bereich Kaufverhalten und die zugrundeliegenden Prozesse anhand des SOR- und SIPR Modells geschaffen. Die fünf menschlichen Sinne werden in ihrer Relevanz für das multisensorische Marketing erläutert, wobei der olfaktorische Sinn vertiefend betrachtet wird. Bisherige Erkenntnisse und Anwendungen multisensorischen Marketings im stationären Einzelhandel werden aufgezeigt. Der empirische Teil beruht auf einem Feldexperiment kombiniert mit einer quantitativen Befragung in zwei unterschiedlichen Reisebürofilialen. Dabei wurde eine Filiale über einen Monat lang beduftet, während die andere Filiale als unbehandelte Kontrollgruppe fungiert hat. Die Befragung zielt darauf ab, die subjektive Wahrnehmung und das Empfinden der Kund*innen zu erfassen, um mögliche Auswirkungen des Dufts auf das Buchungsverhalten zu erheben. Die Ergebnisse des vorliegenden Experiments können den in der bestehenden Literatur nachgewiesenen Einfluss multisensorischer Marketingmaßnahmen auf das Verhalten im Reisebürokontext nicht bestätigen.
Der Fashion Markt befindet sich im Wandel. Das Modell des Ultra Fast Fashion rückt durch Unternehmen wie Shein oder Temu immer stärker in den Fokus. Zum aktuellen Zeitpunkt ist die wissenschaftliche Datenlage rund um das Thema Ultra Fast Fashion sehr begrenzt und folglich ist auch das Verständnis der Konsument*innenperspektive sehr limitiert. Beziehungsweise ist dieses in manchen Aspekten kaum gegeben. Die Generation Y bildet für den Fashion Bereich eine relevante Zielgruppe. Der Einblick dieser Kundengruppe wird im Kontext des Ultra Fast Fashion aktuell gar nicht behandelt. Diese Masterarbeit untersucht daher zentrale Faktoren, die mit der Kaufintention von Ultra Fast Fashion Unternehmen auf die Generation Y zusammenhängen. Durch eine empirische Forschung, welche durch einen standardisierten Online-Fragebogen durchgeführt wurde, konnten Einflussfaktoren von Ultra Fast Fashion bei weiblichen Konsumentinnen der Generation Y überprüft werden. Diese zentralen Faktoren umfassen den Preis, das Sortiment, den Wunsch nach Neuem, Social Media, die soziale Umgebung, die Qualität sowie das Brand Image, welche von insgesamt 209Probandinnen bewertet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere der Preis sowie die Vielfalt des Sortiment seine wichtige Rolle bei der Kaufintention spielen. Überraschenderweise zeigt sich die Qualität ebenfalls als ein wichtiger Faktor, bleibt aber nichtsdestotrotz kontrovers. In dieser Untersuchung zeigen die soziale Umgebung sowie der Einfluss von Social Media keinen Zusammenhang zur Kaufintention. Die vorliegende Arbeit liefert einen Beitrag zum weiteren Verständnis der Konsument*innen Sicht hinsichtlich des Ultra Fast Fashion. Diese Erkenntnisse leiten ebenso Implikationen für etablierte Fast Fashion Unternehmen her, wie zum Beispiel H&M oder Zara.
Die zunehmende Digitalisierung hat Plattformen als dominante Geschäftsmodelle etabliert, wodurch Unternehmen wie Amazon, Uber und Airbnb ganze Branchen transformiert haben. Während Plattformlösungen in Bereichen wie Handel, Mobilität und Entertainment weit verbreitet sind, fehlt eine vergleichbare integrierte Plattform für Wohnen und Leben bislang am europäischen Markt – obwohl in Asien bereits erfolgreiche Modelle wie WeChat oder Grab existieren, die Alltagsservices verbinden. Trotz des großen Potenzials bleibt unklar, welche Faktoren die Akzeptanz einer solchen Plattform beeinflussen. Die vorliegende Arbeit untersucht aus diesem Grund die Determinanten der Nutzerakzeptanz mithilfe eines erweiterten Technology Acceptance Models (TAM/TAM2) unter Berücksichtigung der österreichischen Bevölkerung. Neben zentralen Einflussfaktoren aus der Diffusion of Innovation und der Perceived Risk Theorie wird auch der finanzielle Vorteil berücksichtigt. Die empirische Studie basiert auf einer quantitativen Befragung von n = 203 Teilnehmenden. Die Ergebnisse der multiplen Regressionsanalysen zeigen, dass der relative Vorteil einen positiven Einfluss auf die wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit hat, während Komplexität einen negativen Einfluss ausübt. Die wahrgenommene Nützlichkeit wird signifikant durch den relativen Vorteil und die Kompatibilität bestimmt. Die Nutzungsintention wird vor allem durch die wahrgenommene Nützlichkeit und den finanziellen Vorteil positiv beeinflusst, während die Risikowahrnehmung einen hemmenden Effekt hat. Die Benutzerfreundlichkeit zeigt keinen direkten Einfluss auf die Nutzungsabsicht, sondern vermittelt diese indirekt über die Nützlichkeit. Die Ergebnisse erweitern bestehende Akzeptanzmodelle und liefern wertvolle Hinweise für die Entwicklung integrierter Plattformen für Wohnen und Leben, deren nutzerorientierte Gestaltung sowie die Förderung ihrer Akzeptanz und Marktdurchdringung.
Digital platforms and ecosystems (DPEs) have become key players in driving economic transformation, reshaping competitive dynamics, and redefining how firms create, deliver, and capture value. Their unique characteristics enable them to establish extensive stakeholder networks, exploit network effects, and engage in value cocreation, allowing them to achieve unprecedented economies of scale and winner-take all dynamics. Although many of today’s most valuable companies are based on DPEs, most fail, suggesting that commonly cited success factors, such as network effects, value co-creation, and stakeholder management, do not fully explain their success. Emerging literature indicates that the pursuit of a purpose beyond profit maximization influences the success of for-profit firms by guiding their decision-making and overall strategic direction, influencing employee engagement and motivation, and strengthening stakeholder relationships. However, the role of purpose in the for-profit firm in DPEs’ success has yet to receive little attention in academic research. The following thesis addresses this gap by conducting a systematic literature review of 83papers, analyzing the intersection of implications of the pursuit of purpose in the for profit firm and critical success factors of DPEs. The results show that purpose has significant implications for the value creation, delivery, and capture of for-profit firms, by influencing underlying mechanisms, such as their value proposition, decisionmaking, leadership, stakeholders, and governance and confirm that DPEs’ success is determined by how well they leverage the mechanisms underlying value creation, delivery, and capture. The significant intersection between the implications of the pursuit of purpose and the critical success factors for DPEs demonstrates that the purpose in the for-profit firm plays a role in DPEs’ success. Ultimately, this study contributes to the theoretical and practical discourse on purpose and the success of DPEs by proposing a conceptual model outlining the role of purpose in DPEs’ success through value creation, delivery, and capture, and factors moderating this process.
The present study examines the perception of congruent and incongruent signals regarding corporate social responsibility (CSR) on employer rating platforms, taking into account signalling theory. The aim of the study is to explore the influence of CSR-related signals on job seekers' perception of employer attractiveness, application intention, CSR-based credibility, and CSR value congruence. For this purpose, an experimental design with two stimuli was applied in the form of a quantitative online survey with 85 respondents, aged 20 to 44, who use employer rating platforms. Participants were divided into two groups and exposed to fictional employer reviews that either aligned with or contradicted the company's CSR claims. Specifically, respondents demonstrated a reduced perceived attractiveness of the employer, a reduction in application intentions, a lower perceived value fit, and a reduction in the credibility of the company's CSR commitment when CSR signals were inconsistent compared to consistent signals. The study concludes that consistent CSR information significantly improves job seekers' perception of potential employers across all measured constructs, highlighting the importance of an honest approach to CSR practices. These findings are relevant for both future research and businesses, as they illustrate the opportunities and risks of inconsistent CSR communication.
Purpose hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und wird zunehmend als Bestandteil einer werteorientierten Unternehmenskultur betrachtet. Angesichts des demografischen Wandels, des steigenden Fachkräftemangels und der veränderten Erwartungen der Gen Z ist es für Unternehmen herausfordernd, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und junge Leute für ihr Unternehmen zu gewinnen. Eine strategisch gestaltete Employee Value Proposition (EVP) spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie das Gesamtangebot eines Unternehmens an seine Mitarbeiter:innen definiert und als Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb um Talente eingesetzt werden kann. Während Purpose immer stärker als wichtiges Element betont wird, ist bislang unerforscht, welche Rolle er tatsächlich in der Arbeitgeberattraktivität spielt. Daher untersucht diese Arbeit, inwiefern die Integration von Purpose-Elementen in die EVP die Arbeitgeberattraktivität für die Gen Z beeinflusst. Ziel ist es herauszufinden, wie die Gen Z Purpose in der EVP wahrnimmt und welchen Einfluss dies auf ihre Wahrnehmung von Arbeitgebermarken und ihre Präferenzen bei der Jobwahl hat. Basierend auf dem theoretischen Hintergrund wurde eine qualitative Untersuchung mittels Fokusgruppen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Purpose als unterstützender Faktor zur Arbeitgeberattraktivität beitragen kann, jedoch nicht als alleiniges Entscheidungskriterium dient. Er entfaltet seine Wirkung, wenn er mit klassischen EVP-Faktoren wie Gehalt, Karrieremöglichkeiten, Flexibilität, Wertschätzung und weiteren Benefits kombiniert wird. Entscheidend ist eine glaubwürdige und transparente Kommunikation, um das Vertrauen potenzieller Mitarbeiter:innen zu gewinnen. Außerdem zeigt die Untersuchung, dass es von der individuellen Lebenssituation abhängt, ob Purpose als zentraler Einflussfaktor wahrgenommen wird oder eine untergeordnete Rolle spielt. Aufgrund der zeitlichen Begrenzung, der limitierten Stichprobengröße und der regionalen Eingrenzung dieser Arbeit, könnte eine weiterführende Forschung die Erkenntnisse langfristig fundieren und erweitern. Zukünftig wird es für Unternehmen essenziell, Purpose als authentisch gelebten Bestandteil der Unternehmenskultur zu verankern.
Sprachassistenten gewinnen weltweit an Bedeutung und sind in vielen Alltagssituationen bereits fest etabliert. In Österreich werden sie jedoch mehrheitlich für einfache Aufgaben wie das Abspielen von Musik genutzt. Der Einsatz im Kaufprozess, insbesondere im österreichischen Online-Lebensmitteleinzelhandel (OLEH), bleibt hingegen ein Nischenthema. Diese Arbeit untersucht, inwiefern Sprachassistenten in Österreich bereits genutzt werden und welche Faktoren die Nutzungsintention im OLEH beeinflussen. Auf Basis der „Unified Theory of Acceptance and Use of Technology 2“ (UTAUT2) sowie ergänzender Forschungsarbeiten wurden sechs zentrale Einflussfaktoren analysiert: Leistungserwartung, Aufwandserwartung, sozialer Einfluss, erleichternde Bedingungen, hedonische Motivation und wahrgenommenes Datenschutzrisiko. Die mittels quantitativer Online-Befragung erhobenen Daten wurden durch eine multiple Regressionsanalyse und eine Spearman-Korrelation ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere der soziale Einfluss eine entscheidende Rolle für die Nutzungsabsicht spielt. Eine höhere Nutzungsquote einer neuartigen Technologie im nahen Umfeld kann also zu einer stärker ausgeprägten Nutzungsintention führen. Auch die Leistungserwartung stellt einen relevanten Faktor dar. Je nützlicher und effizienter der Einkauf durch den Einsatz von Sprachassistenten wahrgenommen wird, desto höher ist die Nutzungsintention. Die restlichen untersuchten Variablen wiesen hingegen keinen signifikanten Einfluss auf. Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Implikationen für den OLEH. Während einige Konsument*innen der Nutzung von Sprachassistenten offen gegenüberstehen, bleibt die Skepsis bei vielen hoch. Erste Hinweise deuten auf eine höhere Akzeptanz in der Vorkauf- und Nachkaufphase hin, was jedoch durch weitere Studien überprüft werden sollte.
Neue Technologien und die fortschreitende Digitalisierung verändern nachhaltig das Kaufverhalten von Konsument*innen und bringen neue hybride Strategien des Einkaufens hervor. Ein relevantes Phänomen im Multi-Channel-Kontext ist Webrooming, bei dem Konsument*innen zunächst Produkte und Services online recherchieren, den abschließenden Kauf jedoch in stationären Geschäften tätigen. Während sich bisherige Studien mit Vorteilen und Motivationen beschäftigt haben, widmet sich diese Arbeit der Frage, welche Rolle Stress in der Webrooming-Intention hat. Im theoretischen Teil dieser Masterarbeit werden vertriebsstrategische Ansätze im Multi-Channel-Umfeld und der Kaufentscheidungsprozess mit besonderem Fokus auf Stress beleuchtet. Die anknüpfende empirische Untersuchung basiert auf einem qualitativen Studiendesign mit Konsument*innen der Generation Z und analysiert, inwiefern Stress die Webrooming-Intention lenkt und wie Stressfaktoren das Webrooming-Verhalten beeinflussen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Stress sowohl einen treibenden als auch einen hemmenden Einfluss auf den Kanalwechsel im Webrooming-Verhalten haben kann. Zum einen suchen Konsument*innen aufgrund der überfordernden Online-Informationsvielfalt Sicherheit im stationären Handel, zum anderen können stressauslösende Faktoren im Offline-Bereich dazu führen, dass sie zum Online-Kanal zurückkehren oder den Kaufprozess ganz abbrechen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden Handlungsempfehlungen für ein stressfreieres Einkaufserlebnis abgeleitet. Diese Arbeit liefert somit wertvolle Ansätze für die Optimierung von Multi-Channel-Strategien und der Customer Journey und zeigt, dass Konsument*innen sowohl die Vorteile der Einkaufsstrategie dieses Phänomens wahrnehmen als auch Webrooming als Stressbewältigungsstrategie nutzen.
Die Kundenloyalität ist sowohl aus Sicht der Konsument*innen als auch der Unternehmen vorteilhaft. Die zunehmende Nutzung und Beliebtheit des E-Commerce und insbesondere des pharmazeutischen E-Commerce sollten von Unternehmen bestmöglich genutzt werden. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit Einflussfaktoren, die Kundenloyalität im pharmazeutischen B2C-E-Commerce fördern können. Um diese Einflussfaktoren zu identifizieren, wurde zu Beginn der Arbeit der Stand der Forschung anhand der Erkenntnisse zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen dargestellt. Daraus resultierend konnte eine Forschungslücke definiert werden. Das Ziel der Arbeit ist es, Einflussfaktoren, die bereits in der Literatur des E-Commerce erörtert wurden, zu erweitern sowie neue Einflussfaktoren im pharmazeutischen Kontext zu eruieren. Da Kund*innen primär zu einem*einer Anbieter*in loyal sind, wurde im Rahmen dieser Forschung das am österreichischen Markt erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen „Shop Apotheke“ näher untersucht. Um das Ziel der Arbeit zu erreichen, wurde die qualitative Methode der Online-Fokusgruppeninterviews durchgeführt. Anschließend erfolgte eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring der transkribierten Gespräche und es konnten neun Einflussfaktoren auf die Kundenloyalität im pharmazeutischen E-Commerce identifiziert werden. Erkenntnisse über Zufriedenheit, Vertrauen, Preis, Kundenservice, Online-Kundenrezensionen und Webseiten-Qualität wurden in dieser Arbeit im Kontext der Pharmabranche erweitert. Ergänzend dazu konnten die Einflussfaktoren Bequemlichkeit, Produktsortiment und Produktvergleich ermittelt werden. Resümierend bietet diese Arbeit Einsichten zur Entstehung der Kundenloyalität im pharmazeutischen E-Commerce sowie zum Kaufverhalten, zu dessen Besonderheiten, Vorteilen, Herausforderungen, Verbesserungspotenzialen und zur Relevanz und Aktualität der Thematik. Unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse können Unternehmen auf die Bedürfnisse der Konsument*innen eingehen und dadurch loyales Verhalten der Kund*innen fördern.
With the growth of e-commerce and rising health consciousness, the way in which con-sumers perceive advertising elements and form attitudes regarding food supplements has profoundly changed. This study builds on an understanding of food supplements, taking unique e-commerce settings and regulatory guidelines governing advertising practices into account. Drawing upon a modified Elaboration Likelihood Model by Cyr et al. (2018), this research adapts the model even further to examine how central- and pe-ripheral-processed advertising elements influence changes in attitude on a product de-tail page, in the food supplement context. A quantitative study was conducted to analyze consumers’ possible “Attitude Change” to a fictitious product detail page. The textual content (product descriptions, health claims, relating to "Health Claim Quality"), visual design (product pictures in different settings relating to "Product Visualization"), social components (recommendations, trust elements and reviews relating to "Connected-ness") and testimonials (pictures with testimonial persons relating to "Testimonials"), from three Austrian supplement market leaders were combined and presented to the participants in a separate layout, which based visually and structurally on the existing product detail pages. The anticipated attitude change among consumers did not reach statistical significance. However, the empirical findings support the conclusion that “At-titude Change” through advertising elements on a product detail page selling food sup-plements is primarily influenced by social identification (“Connectedness”), while “Health Claim Quality” and “Product Visualization” play a supportive role, that is not as influential, among other unexplored factors in this context. “Testimonials”, do not seem to have a direct effect on “Attitude Change”. The findings of this study indicate that product detail page elements that establish an emotional connection to the brand or product are especially effective in influencing consumers in their sustainable opinion formation.
Digital transformation has fundamentally reshaped marketing by placing data-driven processes and automation at the forefront. In this context, low-code and no-code platforms are becoming increasingly significant, as they enable companies to develop customized software solutions without requiring extensive programming expertise. This accelerates processes, reduces costs, and minimizes dependency on IT departments. This master's thesis examines the role of low-code and no-code platforms in marketing, analyzing their potential and challenges based on empirical data. Through qualitative interviews with experts from IT, marketing, and controlling, key use cases, implementation strategies, and success factors were identified. The findings reveal that these platforms significantly enhance efficiency, particularly through the automation of campaigns, optimization of lead generation, and data-driven decision-making. However, challenges remain, especially regarding system integration, employee training needs, and organizational acceptance. The analysis emphasizes that low-code and no-code platforms go beyond being mere technological tools, they function as strategic enablers for data-driven marketing. Companies that implement these technologies effectively and integrate them with clear governance structures benefit from greater agility and long-term competitive advantages. Finally, this study presents practical recommendations for successful implementation and outlines future research directions to maximize the full potential of these platforms in marketing.
Das Marketing und somit auch das B2B-Marketing haben sich in den letzten Jahren vor allem durch die Digitalisierung stark verändert. Technologien wie Marketing Automation oder Generative KI gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der zielgerichteten, personalisierten und optimierten Kundenkommunikation. Die Problemstellung, die im Rahmen dieser Masterarbeit behandelt wird, ergibt sich aus der Tatsache, dass der Einsatz dieser Technologien zwar zunehmend verbreitet ist, jedoch bislang kaum wissenschaftlich analysiert wurde. Es fehlen Erkenntnisse aus der kombinierten Wirkung dieser beiden Technologien im Bereich des E-Mail-Marketings. Im Rahmen dieser Masterarbeit soll herausgefunden werden, welche Auswirkungen die Kombination von Marketing Automation und Generativer KI auf die Effizienz und Effektivität von E-Mail-Marketing-Kampagnen im B2B hat und welche Einflussfaktoren auf die kombinierte Verwendung wirken und somit das größte Potenzial für das Erreichen der Ziele im E-Mail-Marketing bedingen. Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden bestehende Konzepte und Theorien zu E-Mail-Marketing, Marketing Automation und Generativer KI im B2B-Bereich näher beleuchtet. Anschließend erfolgt die Darstellung der empirischen Ergebnisse, die im Rahmen von Experteninterviews mit Fachleuten aus verschiedenen B2B-Unternehmen erlangt wurden. Das Ziel hinter der Befragung war es, die offenen Fragen zu schließen und ein konzeptionelles Modell zu entwickeln. Die transkribierten Interviews wurden systematisch ausgewertet und Muster, Erfolgsfaktoren, aber auch Herausforderungen wurden identifiziert. Aus der Analyse der Interviews wurde deutlich, dass die Integration von Marketing Automation in Kombination mit Generativer KI zu einer höheren Effektivität und Effizienz der B2B-E-Mail-Marketing-Kampagnen führt. Weiters konnte festgestellt werden, dass verschiedene Einflussfaktoren eine Auswirkung auf den Erfolg der Kampagnen haben. Die Ergebnisse dieser Arbeit tragen dazu bei, ein wissenschaftlich fundiertes Verständnis für den Einfluss und auch die Auswirkungen zu schaffen und bieten praxisrelevante Einblicke in die kombinierte Verwendung der Technologien.
Der anhaltende Fachkräftemangel stellt viele Branchen vor große Herausforderungen, unter anderem auch die Abfallwirtschaft, die oft mit einem geringen Bekanntheitsgrad und negativen Assoziationen verbunden ist. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Employer Branding zunehmend an Bedeutung, um Unternehmen als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. Ein zentraler Aspekt sind hierbei Stellenausschreibungen, die als erster Touchpoint zwischen Interessent*innen bzw. potenziellen Bewerber*innen und Unternehmen fungieren. Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Stellenausschreibungen auf die Wahrnehmung eines Unternehmens als Employer of Choice und deren Beitrag zur Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität in der Abfallwirtschaft. Die Untersuchung basiert auf einer qualitativen Forschungsstrategie, bei der leitfadengestützte Interviews mit relevanten Akteur*innen der Branche geführt wurden. Die erhobenen Daten wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte Faktoren in Stellenausschreibungen maßgeblich die Bewerbungsintention beeinflussen. Nebenklassischen Faktoren wie Vergütung und Arbeitsbedingungen spielen auch authentische Einblicke in das Unternehmen sowie eine transparente Kommunikation der Employer Value Proposition eine entscheidende Rolle. Die vorliegende Arbeit liefert praxisnahe Erkenntnisse für Unternehmen der Abfallwirtschaft, um ihre Stellenausschreibungen gezielt zu optimieren und sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren. Die gewonnenen Erkenntnisse bieten zudem Impulse für die Weiterentwicklung strategischer Employer-Branding-Maßnahmen in herausfordernden Branchen, die mit einem negativen Image assoziiert werden.
In Zeiten des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Als Antwort auf die Herausforderungen in diesem sich wandelnden Arbeitsmarkt kann Employer Branding identifiziert werden. So ist es mithilfe von externem Employer Branding möglich, sich langfristig als attraktiver Arbeitgeber zu etablieren. In der Pharmaindustrie gibt es ein restriktives Arbeitsumfeld, das sich nicht nur dem aktuellen Wandel des Arbeitsmarkts stellen muss, sondern auch spezielle Herausforderungen und Chancen im Employer Branding mit sich bringt. Trotz wissenschaftlicher Befunde zu den Themen Fachkräftemangel, Arbeitgeberattraktivität und Employer Branding fehlt bislang eine Betrachtung, die auf die pharmazeutische Industrie zugeschnitten ist. Daher lässt sich folgende Forschungsfrage festhalten: „Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich zukünftig für Unternehmen der Pharmaindustrie bei der langfristigen Steigerung ihrer Arbeitgeberattraktivität durchexternes Employer Branding im Kontext des aktuellen Fachkräftemangels?“. Um die Forschungsfrage bestmöglich zu beantworten, wurde das Thema mittels einer theoretischen Auseinandersetzung beleuchtet und anschließend in Form einer qualitativen Erhebung untersucht. So konnte auf Basis der Expert*inneninterviewsaufgezeigt werden, welche Herausforderungen und Chancen sich für die Pharmaindustrie ergeben, um sich mithilfe von externem Employer Branding langfristig als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.
Eine stetig steigende Anzahl an E-Commerce-Shops bietet Kund*innen zahlreiche Auswahloptionen. Jedoch wünschen sich viele Kund*innen nicht eine unendliche Auswahl an Produkten, sondern eine Auswahl, die ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Mithilfe technologischer Fortschritte können E-Commerce-Unternehmen ihre Leistungen personalisieren und die Customer Experience individuell auf ihre Kund*innen maßschneidern. E-Commerce-Shops, die ihren Kund*innen eine personalisierte Customer Experience bieten, können nachweislich einen höheren ROI verzeichnen und die Loyalität ihrer Kund*innen steigern. Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von personalisierten Customer Experience Maßnahmen auf die Kundenloyalität: personalisierte Empfehlungssysteme, personalisiertes Retargeting, personalisierte E-Mail-Benachrichtigungen, personalisierte Chatbots sowie personalisierte Preise. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass nur personalisierte Empfehlungssysteme einen signifikanten Einfluss auf die Kundenloyalität nehmen können. Die weiteren vier Maßnahmen zeigen keinen signifikanten Einfluss. Dies wurde im Rahmen einer quantitativen Studie im Zeitraum Jänner bis Februar 2025 erhoben und analysiert. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass mit einer erfolgreich umgesetzten Personalisierungsstrategie zur Kundenloyalität beigetragen werden kann, die Loyalität dadurch aber nicht vollständig erklärt werden kann. Unternehmen sollten weitere Maßnahmen zur Steigerung der Loyalität umsetzen. Bei der Implementierung von Personalisierungsmaßnahmen sind jedoch Datenschutzbedenken zu berücksichtigen. Die durchgeführte Studie kann einen Beitrag zur bestehenden Literatur liefern, da bisher nur wenig Forschung zur Verbindung von Personalisierungsstrategien und Kundenloyalität vorhanden ist.
In the digital economy, subscription-based mobile apps have emerged as a dominant business model. While both acquiring and retaining customers are crucial to be successful in the long run, many companies struggle with costly customer acquisition and high churn rates. Therefore, companies need to leverage their understanding of underlying drivers that influence mobile app users’ decisions to sign up and remain subscribed. Although existing literature has explored these drivers in both technology and subscription fields, research addressing the interrelated duality of the two notions remains scarce. Based on a literature review, this study introduces a conceptual framework examining drivers of user acquisition and retention on this notion. This framework identifies performance expectancy, effort expectancy, social influence, price value, hedonic motivation, habit, trust, and facilitating conditions as predictors for sign-up intention(acquisition). In contrast, hedonic motivation, habit, trust, and facilitating conditions are key predictors for continuance intention (retention). To test the frameworks’ applicability in the context of Spotify, a quantitative online survey was conducted with 330participants. Overall, the empirical findings found performance expectancy, effort expectancy, price value, and habit to be significant predictors for sign-up intention, while effort expectancy was the only one to exhibit a negative effect. For the continuance intention, only habit was confirmed to be a significant predictor for continuance intention in the context of Spotify. These insights are crucial for guiding companies to make informed strategic decisions to acquire and retain customers effectively.
Die Medienbranche hat in den letzten 25 Jahren eine fundamentale Transformation vollzogen. Während das lineare Fernsehen zuvor eine wichtige Rolle in der Unterhaltungsindustrie spielte, wird die Branche seitdem von digitalen Video-Streaming-Anbietern wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video und dem geänderten Konsumverhalten stark geprägt. Durch zahlreiche Faktoren wie die einfache Kündigung eines digitalen visuellen Unterhaltungsabonnements, einen hohen Wettbewerbsdruck in der Video-Streaming-Branche und die Preissensibilität der Kund*innen stellt die Kundenbindung eine zentrale Herausforderung für die Anbieter dar. Das Ziel ist eine langfristige Bindung an die Marke. Dafür werden verschiedene Ansätze wie der Fokus auf exklusive Produktionen oder Personalisierung gewählt. Eine weitere Möglichkeit ist die Bündelung der Abonnent*innen in ein mit Familienmitgliedern oder Freund*innen geteiltes Abonnement, um eine Hemmschwelle für den Wechsel zu kreieren. Diese Wechselkostenart ist als Einflussfaktor auf den Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung noch wenig erforscht. Aus diesem Grund ergab sich folgende Forschungsfrage: Inwiefern moderieren soziale Bindungen von Nutzer*innen den Zusammenhang der Kundenzufriedenheit und Kundenbindung bei geteilten Abos von Video-Streaming-Diensten? Für die Beantwortung wurde ein quantitativer Forschungszugang gewählt. In einer Onlinebefragung wurden Personen zur Zufriedenheit mit den verwendeten geteilten Video-Streaming-Abonnements, zur Wahrscheinlichkeit des Verbleibs bei einem Anbieter sowie zu den speziell in dieser Masterarbeit erforschten Kosten des Verlusts der sozialen Bindungen befragt. Am häufigsten wurden Abonnements von Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video geteilt. Die Ergebnisse zeigen, dass Zufriedenheit einen signifikanten Einfluss auf die Kundenbindung bei geteilten Video-Streaming Abonnements hat. Der direkte sowie moderierende Effekt der Wechselkosten, des Verlusts der sozialen Bindungen, zeigt sich als nicht signifikant.
Künstliche Intelligenz verändert den Geschäftsbereich Marketing maßgeblich. Diese Arbeit untersucht, wie sich der Einsatz der generativen KI, einer Kategorie der künstlichen Intelligenz, auf die Wertschöpfung in Full-Service-Agenturen auswirkt. Theoretische Grundlage bildet das Automation-Augmentation-Paradox, welches die Spannungsfelder zwischen Automation und Augmentation durch KI beschreibt. Während die Automation eine Effizienzveränderung durch das Übernehmen standardisierter Tätigkeiten beschreibt, zielt die Augmentation auf die Unterstützung des Fachpersonals ab. Für den empirischen Teil wurde ein qualitativer Ansatz gewählt. In explorativen Experteninterviews mit Fachkräften aus Full-Service-Agenturen wurden Einschätzungen zur aktuellen Nutzung, zu den erwarteten Änderungen und branchenspezifischen Hürden erhoben. Die Ergebnisse zeigen, dass generative KI vor allem bei Routineaufgaben ihre Automation-Potenziale entfaltet. Gleichzeitig eröffnet sie neue Möglichkeiten der Augmentation, durch Ideengenerierung oder Recherche. Die Studie verdeutlicht, dass die Paradoxie zwischen den beiden KI-Nutzungsformen im Agenturkontext, besonders als Ausgleich zwischen Effizienzgewinnen und der Sicherstellung kreativer Qualität, erscheinet. Menschliche Expertise bleibt tragend für komplexe, strategische und kundennahe Aufgaben. Die generative KI wird primär als ergänzendes Werkzeug verstanden, das Freiräume für höherwertige Tätigkeiten schafft, gleichzeitig aber Aufwand im Sinne von Qualitätssicherung, rechtlichen Rahmenbedingungen und neuen Kompetenzanforderungen kreiert. Die Arbeit trägt zur theoretischen Weiterentwicklung des Automation-Augmentation-Paradoxons im Bereich wissensintensiver Dienstleistungen bei und bietet praktische Implikationen für Full-Service-Agenturen, die den strategischen Einsatz von generativer KI gestalten wollen.
Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen von KI-gestützter Predictive Analytics auf die Leadgenerierung und zentrale Performance-Marketing-Kennzahlen am experimentellen Beispiel eines IT-Dienstleistungs-KMU. Die Problemstellung ergibt sich aus der zunehmenden Relevanz von datengetriebenen Entscheidungsprozessen im digitalen Marketing. Ziel der Arbeit war es, zu analysieren, inwiefern KI-basierte Predictive Analytics Methoden bei der Zielgruppen Segmentierung die Effizienz der Leadgenerierung verbessern, die Kosten pro Lead (CPL) senken, den Return on Investment (ROI) steigern und die Conversion-Rate beeinflussen. Basierend auf einer theoretischen Grundlage zu Performance-Marketing und Predictive Analytics wurde ein konzeptioneller Rahmen entwickelt, der die Integration von KI-basierter Predictive Analytics in datengetriebene Marketingstrategien abbildet. Die empirische Untersuchung erfolgte in Form eines Quasi-Experiments auf der Plattform LinkedIn, wobei eine Experimentalgruppe mit KI-gestützten Predictive Analytics einer Kontrollgruppe mit manuellen Marketingstrategien gegenübergestellt wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass Predictive Analytics eine signifikante Reduktion der Kosten pro Lead und eine Steigerung der Leadanzahl bewirkt. Allerdings wurde keine signifikante Verbesserung der Conversion-Rate festgestellt, was darauf hindeutet, dass ergänzende Maßnahmen erforderlich sind, um den gesamten Prozess zu optimieren und weitere Anpassungen vorzunehmen. Obwohl die Analyse vielversprechende Effekte aufzeigt, sind einige Limitationen zu berücksichtigen. Die Untersuchung erstreckte sich über einen Zeitraum von vier Wochen, wodurch keine langfristigen Effekte untersucht werden konnten. Zudem wurde ein einzelnes Unternehmen betrachtet, wodurch die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Branchen oder Unternehmensgrößen nur eingeschränkt möglich ist. Die Arbeit liefert sowohl wissenschaftliche als auch praxisrelevante Erkenntnisse für die Implementierung von Predictive Analytics im Performance-Marketing und legt den Grundstein für weiterführende Forschung zur langfristigen Wirkung von KI-gestützten Strategien in verschiedenen Branchen.
Mit der zunehmenden Integration von Künstlicher Intelligenz wird die Art und Weise verändert, wie Unternehmen Entscheidungen treffen und ihren Wettbewerbsvorteil aufrechterhalten. Während KI-Systeme eine effiziente Analyse und Aufbereitung großer Datenmengen ermöglichen, bleibt unklar wie sie speziell strategische Entscheidungsprozesse transformieren. Trotz der steigenden Anzahl an wissenschaftlichen Beiträgen zu dem Thema gibt es bislang nur begrenzte empirische Erkenntnisse zur praktischen Anwendung von KI in der strategischen Entscheidungsfindung unter realen Bedingungen. Um diese Forschungslücke zu adressieren, kombiniert diese Arbeit eine Literaturanalyse mit einer qualitativen empirischen Untersuchung. Dabei wird zunächst die Rolle von KI im strategischen Entscheidungsprozess anhand der bisherigen Literatur diskutiert. Darauffolgend wird auf Basis von qualitativen Interviews mit Personen, welche KI im strategischen Entscheidungsprozess einsetzen, ein Modell erarbeitet, welches die aktuellen KI-indizierten Veränderungen im strategischen Entscheidungsprozess erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass KI zwar erheblich zur Datenanalyse sowie zur Vorbereitung und Unterstützung strategischer Entscheidungen beiträgt, jedoch nach aktuellem Entwicklungsstand weniger als autonomes Entscheidungssystem geeignet ist. Ihr Einsatz verändert den Entscheidungsrahmen grundlegend, da sowohl technische als auch menschliche Limitationen berücksichtigt werden müssen. Gleichzeitig bietet die verbesserte Entscheidungsgrundlage mehr Sicherheit, beschleunigt Prozesse und steigert deren Effizienz sowie Nachvollziehbarkeit. Dennoch bleiben Herausforderungen wie Bias, Transparenz und ethische Implikationen bestehen, mit denen sich Unternehmen weiterhin auseinandersetzen müssen. Die Studie trägt dazu bei, dass Verständnis über die Rolle von KI im strategischen Management zu vertiefen und liefert praxisnahe Implikationen für eine nachhaltige Integration von KI in strategische Entscheidungsstrukturen.
Der authentische Auftritt einer Tourismusmarke ist entscheidend für die Attraktivität einer Region, da dieser die Besuchsabsicht und die Bereitschaft zur Weiterempfehlung positiv beeinflusst. Der zunehmende Einsatz von KI-generierten Kommunikationsinhalten kann sich jedoch auf die wahrgenommene Markenauthentizität auswirken. Trotz der steigenden Integration von generativer KI in der Tourismusbranche wurde der Zusammenhang von KI-generierten Medien und der Authentizität von Tourismusmarken bisher nur unzureichend untersucht. Die vorliegende Arbeit hat somit das Ziel, die Veränderungen in der Authentizität von Tourismusmarken zu untersuchen, wenn diese KI-generierte Kommunikationsinhalte einsetzen. Für die empirische Untersuchung wurde eine quantitative Methode herangezogen, wobei dieselbe Gruppe an Personen die Authentizität einer österreichischen Tourismusmarke zunächst anhand von menschlich erstellten und anschließend anhand von KI-generierten Bildern bewertete. Die Markenauthentizität wird dabei durch ein Vier-Faktoren-Modell beschrieben, welches sich aus den Dimensionen Kontinuität, Originalität, Verlässlichkeit und Natürlichkeit zusammensetzt. Im Zuge eines Mittelwertvergleichs wurde festgestellt, dass signifikante Unterschiede in den Dimensionen der wahrgenommenen Markenauthentizität vorliegen, wenn die Marke menschlich erstellte oder KI-generierte Bilder einsetzt. Während der Einsatz von visuellen, KI-generierten Kommunikationsinhalten zu einer Verringerung der wahrgenommenen Kontinuität, Verlässlichkeit und Natürlichkeit einer Tourismusmarke führt, ist bei der wahrgenommenen Originalität eine Erhöhung festzustellen. Die erlangten Erkenntnisse bieten Tourismusmarken eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Einsatz von generativer künstlicher Intelligenz und ermöglichen ihnen die Implementierung von gezielten Maßnahmen zur Sicherung ihrer Markenauthentizität.
Diese Masterarbeit untersucht die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Content Marketing österreichischer Unternehmen aus den Bereichen Onlinehandel, Handel sowie der Werbe- und Kommunikationsbranche. Ziel ist es, die Motivationen und Barrieren für den Einsatz von KI zu analysieren und die Auswirkungen der Technologie zu beleuchten. Der Literaturteil behandelt die Grundlagen des Content Marketings und der KI. Content Marketing wird als ein zentrales Element beschrieben, das Unternehmen hilft, Zielgruppen mit relevanten Inhalten zu erreichen. KI wird zunehmend als Wettbewerbsvorteil wahrgenommen, insbesondere durch Personalisierung und Automatisierung. Tools wie ChatGPT und Midjourney unterstützen bereits viele Unternehmen bei der Content-Erstellung. Die empirische Untersuchung basiert auf qualitativen Experteninterviews und zeigt, dass KI vor allem als unterstützendes Werkzeug zur Effizienzsteigerung genutzt wird. Allerdings wird sie nicht als Ersatz für menschliche Kreativität betrachtet. Viele Unternehmen befinden sich noch in der Erprobungsphase und nutzen einen „Learning by Doing“-Ansatz. Die Daten lassen den Schluss zu, dass die Herausforderungen im Mangel an technischem Wissen und in der Unsicherheit im Umgang mit KI-Tools sowie in der Wahrung der Qualität und Authentizität von KI-generierten Inhalten bestehen. Trotz dieser Herausforderungen scheinen die Unternehmen die Chancen von KI zu erkennen, besonders in der Personalisierung von Inhalten und der Optimierung von Marketingstrategien. Der erfolgreiche Einsatz von KI im Content Marketing hängt möglicherweise von kontinuierlicher Auseinandersetzung, Offenheit und regelmäßigen Investitionen in Schulungen und Kompetenzen ab. Zukünftige Entwicklungen könnten KI ermöglichen, spezifischere Marketingstrategien zu unterstützen, ohne die menschliche Kreativität dabei zu gefährden.
KI im B2B-Marketing
(2025)
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Automatisierung im digitalen B2B-Marketing,insbesondere dem Account-Based-Marketing unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz. Das erste Kapitel umfasst die theoretischen Grundlagen, einschließlich einer Einführung in die Materie der Künstlichen Intelligenz und der Beschreibung der Analytischen und Generativen KI samt ihrer Anwendung im B2B-Marketing und Account-Based-Marketing. Das zweite Kapitel analysiert die Rolle der Künstlichen Intelligenz im Marketing. Es wird analysiert, wie Analytische Künstliche Intelligenz zur Datenverarbeitung, Vorhersage und Optimierung von Marketingstrategien beiträgt, während Generative Künstliche Intelligenz die automatisierte Erstellung von Inhalten und personalisierter Kund*innenkommunikation ermöglicht. Darüber hinaus werden die zentralen Herausforderungen aufgezeigt, denen Unternehmen bei der Implementierung und Nutzung dieser Technologien gegenüberstehen. Das dritte Kapitel widmet sich der Automatisierung des kontobasierten Marketingprozesses durch den gezielten Einsatz Analytischer und Generativer Künstlicher Intelligenz. Es wird untersucht, wie Künstliche Intelligenz in die verschiedenen Phasen des Account-Based-Marketings, von der Zielkund*innenidentifikation über die Personalisierung bishin zur Leistungsmessung, integriert werden kann, um Marketingstrategien effizienter und datengesteuert zu gestalten. Daran schließt sich die empirische Arbeit an, die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführt wird. Ziel dieser Empirie ist es zu analysieren, wie Unternehmen den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Account-Based-Marketingeinschätzen, welche Chancen und Herausforderungen sie sehen und inwieweit Künstliche Intelligenz in der Praxis bereits zur Automatisierung von Prozessen eingesetzt wird. Abschließend werden praktische Ansätze für die Implementierung von Künstlicher Intelligenz in Marketing-Prozesse vorgestellt, gefolgt von einem Fazit, dasdie Bedeutung von Automatisierungen im B2B-Marketing und den strategischen Einsatz von KI kritisch reflektiert.
Die voranschreitende Entwicklung von Social Media als Marketinginstrument und Kommunikationskanal zwischen Community und Marke bewirkt, dass seit einigen Jahren auch auf digitaler Ebene das Phänomen der Shirtstorms immer frequentierter auftritt. Besonders für Unternehmen kann diese Welle an öffentlicher Empörung zu einem starken Image- und Reputationsschaden führen, welcher wesentliche Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg nehmen kann. Grund dafür ist eine mögliche negative Veränderung der Wahrnehmung der Zielgruppe. Diese Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit dem Zusammenhang zwischen den Faktoren Tonalität (Tonfall), Zeit (Antwortgeschwindigkeit) und der Kund*innenwahrnehmung während Online-Shitstorms. Im Zuge dessen wird aufgezeigt, dass Reputation, als vertrauensaufbauende Basis, einen maßgeblichen Einfluss auf den Unternehmenserfolg haben kann und somit der Schutz dieser eine hohe Priorität in der Unternehmensstrategie haben sollte. Auch das Online-Communitymanagement erhält durch die wachsende Durchdringung von Online-Plattformen zunehmend Relevanz und kann wichtiger Indikator bei der Identifikation und Vorhersage von Krisen sein. Der Schwerpunkt dieser Abhandlung liegt jedoch auf der Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den Faktoren Tonalität (Tonfall), Zeit (Reaktionsgeschwindigkeit) und der Wahrnehmung der Kund*innen. Diese ergibt sich aus den Kapiteln, die online-Shitstorms und deren Verbreitungsmechanismen und Auswirkungen behandeln. Weiters werden die Image Repair Theory nach Benoit, das Social-Mediated Crisis Communication Model sowie das spieletheoretische Entscheidungsmodell näher erläutert. Die empirische Erhebung selbst ergibt einen positiven Zusammenhang zwischen den beiden Faktoren und einer positiven Wahrnehmung der Kund*innen. Wichtig zu erwähnen ist dennoch, dass basierend auf der durchgeführten Untersuchung nur Tendenzen angenommen, jedoch keine kausalen Beweise interpretiert werden können.
Hintergrund: Das Bedürfnis, einen wesentlichen Beitrag zu einer effizienteren Nutzung der Ressourcen zu leisten, besteht innerhalb der Gesellschaft bereits seit geraumer Zeit. Dies hängt mit der Veränderung der Denkmuster sowie dem Auftauchen diverser Trends zusammen, welche am Markt herrschen. Mithilfe von zugangsbasierten Services wird der übermäßigen Verschwendung entgegengewirkt und die Lebenszeit der Produkte verlängert. Dabei handelt es sich jedoch um kein neues Phänomen, denn neu daran ist nur das Medium, nämlich das Internet. Ziel: Im Rahmen dieser Studie sollen die Treiber (Nachhaltigkeit, ökonomische Vorteile) sowie die Barrieren (Leistungsrisiko, Bedürfnis nach Besitz und Vertrauen) zugangsbasierte Services in Bereich der Mietmöbel in Anspruch zu nehmen. Methode: Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine quantitative Untersuchung durchgeführt. Mithilfe eines Online-Fragebogens wurden die Primärdaten erhoben. Das Resultat waren 387 bereinigte Fragebögen, welche in weiterer Folge mithilfe einer multiplen Regressionsanalyse untersucht und weiters die abgeleiteten Hypothesen überprüft werden konnten.Conclusio: Folglich konnten die ökonomischen Vorteile als Motivator und das Vertrauen gegenüber Anbietenden und Produkten als Barriere identifiziert werden, welche einen signifikanten Einfluss auf die Verhaltensabsicht der Gesellschaft haben.
Collaborative Consumption
(2024)
This thesis investigates the driving factors that influence consumer adoption of collaborative consumption models, specifically product rental and secondhand purchase of consumer durables. It aims to identify the differences and similarities between the two concepts, and to gain further insight into the factors that influence consumers' intentions to engage in secondhand purchasing and rental of consumer durables. Using the Theory of Planned Behavior, the thesis contributes to the understanding of how the importance of ownership, trend affinity and the desire for flexibility influence consumers' attitudes and subsequently their intention to buy secondhand or rent. This was done by conducting a comparative analysis of the two concepts by using linear and multiple regression models. In addition, a repeated measures ANOVA assesses the variance in consumer attitudes towards secondhand purchase and renting across different categories of consumer durables.This research confirms that attitudes towards product rental and secondhand purchase significantly impact consumer intentions. Trend affinity plays a contrasting role, positively influencing attitudes towards renting but not towards buying secondhand. Furthermore, product category acts as a moderating factor, influencing the relationship between trend affinity, ownership importance and consumer attitudes in product rental but not in buying secondhand. The findings suggest that secondhand purchase is already widely adopted, while there is still potential to increase the adoption of rental options for consumer durables. Therefore, the thesis not only provides information on the role of the identified influencing factors on consumer adoption, but also provides insights for marketers to tailor strategies that promote the adoption of collaborative consumption models.
Diese Studie untersucht den Einfluss von elektronischem Word-of-Mouth (eWOM) auf die Hotel-Buchungsabsicht von österreichischen Reisenden und die dazugehörigen Determinanten, die zu dieser Beeinflussung beitragen. Dazu wird das Information Acceptance Model als konzeptioneller Rahmen eingesetzt, welches sowohl Eigenschaften der eWOM-Information als auch Verhaltenseigenschaften der eWOM-Leser*innen miteinbezieht. Die Analyse stützt sich auf eine umfassende Literaturübersicht zu eWOM und dessen Bedeutung als Informationsquelle für Verbraucher*innen. Forschungsergebnisse zeigen, dass eWOM und insbesondere Online-Bewertungen, einen erheblichen Einfluss auf die Buchungsabsicht haben. Die Studie zielt darauf ab, bestehende Einschränkungen in der Forschung in Hinblick auf geografische und kulturelle Unterschiede zu überwinden. Während bisherige Studien hauptsächlich auf Regionen mit niedriger Unsicherheitsvermeidung fokussiert waren, widmet sich diese Arbeit Österreich, das durch eine hohe Unsicherheitsvermeidung geprägt ist. Die empirische Analyse stützt sich auf eine quantitative Online-Befragung von 1396 österreichischen Einwohner*innen und anschließende lineare Regressionen, um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen. Die Ergebnisse bestätigen den signifikanten positiven Einfluss von Online-Bewertungen auf die Hotel-Buchungsabsicht und verdeutlichen die Bedeutung von Informationsqualität, -glaubwürdigkeit, -bedarf, -nützlichkeit und -annahme für die österreichische Bevölkerung. Weiters kann bestätigt werden, dass die Testung des eingesetzten Modells in einem differierenden Kontext neue wissenschaftliche Erkenntnisse gebracht hat und somit zur weiteren Validierung des Information Acceptance Models beiträgt.
In an era characterized by market uncertainty and rapid technological change, firmsare increasingly compelled to leverage innovative technologies for strategic advantage. Blockchain technology, known for its capacity to improve business processes, offers a promising avenue for achieving competitive superiority. Given the burgeoning interest in blockchain technology across diverse industries beyond the realm of cryptocurrency, a critical need exists for a comprehensive exploration of its integration into strategic management and its potential to foster sustained competitive advantage. This thesis seeks to bridge this knowledge gap through a systematic literature review, aiming to capture the evolving discourse on blockchain from various analytical perspectives. The research navigates through the expanding body of work on blockchain technology, moving past its initial association with cryptocurrencies, to understand its broader implications for business strategy and competitive dynamics.The research contributes to the strategic management and blockchain literaturebecause it delineates blockchain technology’s strategic value within the context ofstrategic management, underscoring its capacity to revolutionize business operations,bolster transparency, and foster innovation. This exploration, drawing on varioustheoretical lenses, elucidates blockchain’s potential as a strategic asset.
Podcast-Werbung
(2024)
Der Aufstieg des Podcasts als Medium für Kommunikation und Unterhaltung hat in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erregt und wird weiterhin stark von einem breiten Publikum genutzt. Unternehmen erkennen zunehmend die Chance, durch Podcast-Werbung neue Zielgruppen zu erreichen und ihr Geschäftswachstum zu fordern. Podcasts bieten nicht nur eine breite Reichweite, sondern ermöglichen es auch, Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen, insbesondere durch die einzigartige Beziehung, die Hörer*innen oft zu Moderator*innen aufbauen. Diese Verbindungeröffnet neue Möglichkeiten für Werbetreibende, ihre Botschaften auf eine authentische und engagierte Weise zu präsentieren. Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Einfluss von Host-Read Ads, also Werbebotschaften, die von Moderator*innen persönlich präsentiert werden, auf die Kaufabsicht von Hörer*innen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit diese spezifische Form der Podcast-Werbung die Bereitschaft der Hörer*innen zum Kauf beeinflusst. Durch eine umfassende Analyse und empirische Untersuchung dieses Themas wird angestrebt, neue Erkenntnisse zu generieren, die nicht nur für die akademische Forschung, sondern auch für die Praxis der Podcast-Werbung von Bedeutung sind. Die Ergebnisse dieser Arbeit liefern Einblicke, wie Werbetreibende die einzigartigen Merkmale von Podcasts, insbesondere die Rolle der Hosts, nutzen können, um die Kaufabsicht potenzieller Kund*innen zu steigern.
Subscription services are a fundamental way of shopping nowadays, primarily through well-known service providers such as Netflix or Spotify. In recent years, many companies have implemented this revenue model in their way of doing business. The cosmetics industry is one of many that offer a great variety of products through such services. The goal for this study was to find out what drives or hinders people from adopting such services for cosmetic products. Therefore, several hypotheses were stated which could be researched through this study. A quantitative approach was used, along with an online questionnaire, to carry out this study. With this method, 506 respondents participated in the study. The data was then analyzed through a multiple regression analysis. The results reveal several factors that influence consumers’ intention to adopt such services in the cosmetics industry. Consumer Innovativeness, Convenience, and Value for money positively influence people's intention to adopt such services. At the same time, Tradition barrier and Perceived risk negatively influence people's intention to adopt subscription services.
Einflussfaktoren von Digital Content auf die positive Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen
(2024)
Die wachsende Bedeutung der FinTech-Branche verstärkt die Wettbewerbsintensität und erfordert differenzierte Marketingstrategien. Charakteristisch für diese Branche ist die Wichtigkeit von Vertrauensbildung und damit verbunden, die Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen. Ein bewährtes Tool, um das Vertrauen der Zielgruppe zu gewinnen, ist das Digital Content Marketing, welches sich hauptsächlich durch die Erstellung und Verbreitung von Digital Content kennzeichnet. Dabei fehlt die wissenschaftliche Betrachtung von einzelnen Branchen, wie der FinTech-Industrie, und die Sicht der Kund*innen. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: Welche Faktoren von Digital Content beeinflussen die Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen aus Kund*innen-Sicht positiv? Um diese zu beantworten, wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen den signifikanten und positiven Einfluss des wahrgenommenen informativen, unterhaltsamen und sozialen Wertes sowie der empfundenen Authentizität und Einzigartigkeit von digitalen Inhalten auf die Markenwahrnehmung von FinTech-Unternehmen. Darüber hinaus konnte ein positiver Zusammenhang zwischen der gesteigerten Markenwahrnehmung und einer erhöhten Nutzungsabsicht von FinTech-Services festgestellt werden, welcher die Relevanz von Digital Content Marketingmaßnahmen aus monetärer Sicht bestätigt. Aus diesen Erkenntnissen erschließen sich für FinTech-Unternehmen wichtige Faktoren, die sie bei der Erstellung zukünftiger Inhalte berücksichtigen sollten, um ihre Markenwahrnehmung zu verbessern.
Im Zeitalter der digitalen Transformation und der zunehmenden Automatisierung hat die Integration von Chatbots in den Kund*innenservice von Unternehmen erheblich an Bedeutung gewonnen. Die vorliegende Masterarbeit untersucht den strategischen Einsatz von Chatbots in Unternehmen zur Verbesserung der Kund*innenerfahrung, wobei ein besonderer Fokus auf der Steigerung der Kundenzufriedenheit liegt. Chatbots werden bereits von einer Vielzahl an Unternehmen in der Kund*innenkommunikation eingesetzt. Daher ist es relevant, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ziele sowie die mit dem Einsatz von Chatbots verbundenen Chancen und Herausforderungen zu betrachten. Darüber hinaus werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen gegeben. Die zentrale Frage ist, wie Unternehmen Chatbots geschickt einsetzen können, um die Kund*innenzufriedenheit steigern zu können. In Anbetracht der Neuheit der künstlichen Intelligenz in der Gesellschaft, adressiert diese Forschung die bedeutende Lücke im Verständnis der Dynamik der Chatbot-Implementierung zur Steigerung der Kund*innenerfahrung. Die Forschungsfrage wird mit zwei Ansätzen beantwortet. Der erste ist die Literaturrecherche, die sich auf das Grundwissen über Chatbots, Chatbot-Technologie, Big Data und Kund*innenzufriedenheit konzentriert. Im zweiten Teil dieser Masterarbeit wird ein semi-strukturiertes Interview mit Chatbot-Nutzer*innen durchgeführt. Aus den Antworten der Interviewpartner*innen ergeben sich interessante Einblicke in die Kund*innenzufriedenheit und wichtige Aspekte, die bei der Chatbot-Implementierung in einem Unternehmen von Bedeutung sind.
Die zunehmende Relevanz von Online Werbung, vor allem im mobilen Bereich, wirft Fragen zur Optimierung der Wirksamkeit von Anzeigen im Google Displaynetzwerk auf. Angesichts der Tatsache, dass ein großer Anteil der Klicks unbeabsichtigt erfolgt, lenkt diese Arbeit ihr Augenmerk auf folgende Forschungsfrage: Welche Faktoren beeinflussen die Klickintention von mobilen Google Displayanzeigen positiv? Mittels einer quantitativen Online-Befragung mit 420 Teilnehmer*innen wurden verschiedene aus der Literatur herausgearbeitete Einflussfaktoren auf die Klickintention untersucht, wobei die Einstellung als möglicher Mediator betrachtet wurde. Zusätzlich wurden Einflussfaktoren für die Nützlichkeit miteinbezogen. In diesem Kontext muss auch kurz die Aufmerksamkeit als Voraussetzung für alle Marketingbemühungen genannt werden. Signifikante Zusammenhänge bestätigen die Annahmen aus der Literatur, dass wahrgenommene Unterhaltsamkeit, Relevanz / Nützlichkeit, Glaubwürdigkeit und emotionale Ansprache Einflussfaktoren auf die Klickintention darstellen. Die Einstellung trägt als Mediator zum Einfluss auf die Klickintention bei. Besonders hervorzuheben ist der starke Zusammenhang zwischen Relevanz / Nützlichkeit und Klickintention. Die Klickintention wird durch eine Steigerung der wahrgenommenen Relevanz / Nützlichkeit signifikant erhöht, was die Bedeutung maßgeschneiderter und nützlicher Werbebotschaften unterstreicht. Des Weiteren wurde bestätigt, dass Rabatte als nützlich wahrgenommen werden. Personalisierung, Lokalisierung und Zeitpunkt wurden von den befragten Personen hingegen nicht als nützlich empfunden. Die Ergebnisse bieten eine Grundlage für zukünftige Forschungsarbeiten und gewähren wertvolle Einblicke für Werbetreibende, um effektive Strategien zur Steigerung der Klickintention zu entwickeln.
Emotional Leadership
(2024)
Im Zeitalter schneller Veränderungen und zunehmender Krisen wird die Rolle von Empathie und emotionaler Intelligenz in der Führung immer bedeutsamer. Empathie in der Führung beeinflusst nicht nur die Motivation der Mitarbeitenden und die Arbeitszufriedenheit, sondern auch die Leistung von Unternehmen. Allerdings besteht eine relevante Lücke in der bestehenden Forschung, besonders hinsichtlich der Wechselwirkungen zwischen Empathie und Motivation von Führungskräften. Diese Masterarbeit untersucht, inwiefern Empathie die Führungsmotivation im Kontext von emotionaler Führung beeinflusst. Ziel der Arbeit ist es, ein konzeptionelles Modell zu entwickeln, das die Beziehungen zwischen Empathie, Emotion und Führungsmotivation darstellt. Durch die inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse aus den Daten von semistrukturierten leit-fadengestützten Interviews mit elf Expert*innen wurden das aus der Theorie aufgestellte Konzept überarbeitet und ein konzeptuelles Modell entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass Empathie ein zentraler Faktor ist, der sich sowohl auf die Freude an der Arbeit als auch auf die Führungsmotivation auswirkt. Dabei wurde zwischen der Bereitschaft zur Perspektivenübernahme und der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme unterschieden. Moderierende Einflussfaktoren auf die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme umfassen Führungserfahrung, Coaching, Selbstentwicklung und Selbstreflexion. Die Studie ist auf Österreich und Deutschland beschränkt, was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere kulturelle Kontexte einschränkt. Zukünftige Forschung sollte Expert*innen aus verschiedenen Kulturen einbeziehen. Eine quantitative Überprüfung und Längsschnittstudien sind notwendig, um die Generalisierbarkeit und kausale Zusammenhänge zu sichern. Das entwickelte Modell bietet theoretische und praktische Implikationen. Unternehmen können die Erkenntnisse nutzen, um Empathie am Arbeitsplatz zu fördern, was eine unterstützende und motivierende Arbeitsumgebung schafft.
