Informationstechnologien & Wirtschaftsinformatik
Refine
Year of publication
Document Type
- Master's Thesis (234)
Has Fulltext
- yes (234)
Is part of the Bibliography
- yes (234)
Keywords
- Digitalisierung (19)
- Künstliche Intelligenz (18)
- Software Engineering (10)
- Computersicherheit (9)
- Projektmanagement (9)
- Cloud Computing (7)
- Informationssicherheit (7)
- Kundenmanagement (6)
- Business Intelligence (5)
- Online-Marketing (5)
Institute
Diese Masterarbeit setzt sich mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie den ethischen Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Krankenhauswesen, insbesondere im Kontext österreichischer Gesundheitseinrichtungen, auseinander. Hintergrund ist die zunehmende Integration von KI-Systemen in medizinische Prozesse, wie etwa in der Radiologie, der Pflege oder in Entscheidungsunterstützungssystemen. Besonderes Augenmerk wird auf den EU AI Act gelegt, der sich als zentrales Regulierungsinstrument etabliert. Zahlreiche dieser Anwendungen gelten als hochriskant, was erweiterte Anforderungen in Hinblick auf Sicherheit, Transparenz und Kontrolle zur Folge hat. Ziel der Arbeit ist es, auf Grundlage einer Analyse des EU AI Act konkrete Handlungsempfehlungen für österreichische Krankenhäuser zu formulieren, um deren rechtskonformen und ethisch verantwortungsvollen Umgang mit KI zu fördern. Hierfür wurde ein gestaltungsorientierter Forschungsansatz (Design Science Research) gewählt. Das entwickelte Artefakt, in Form eines Leitfadens zur Verwendung und Entwicklung von KI, wurde durch qualitative Experteninterviews überprüft. Der theoretische Teil der Arbeit beleuchtet sowohl technologische Grundlagen als auch organisationale Aspekte des Krankenhausbetriebs. Ergänzt um Perspektiven aus der Praxis zeigt sich, dass die erfolgreiche Umsetzung regulatorischer Anforderungen maßgeblich vom bestehenden Daten- und Prozessverständnis innerhalb der Organisation sowie von einem funktionierenden interdisziplinären Austausch abhängt. Die abschließend formulierten Handlungsempfehlungen sollen Entscheidungsträger:innen im Gesundheitswesen dabei unterstützen, die Potenziale von KI zu nutzen und gleichzeitig konform nach dem EU AI ACT zu handeln.
Die Zustellung von Briefen war lange Zeit ein staatliches Monopol, wurde jedoch in letzter Zeit schrittweise liberalisiert. Das Volumen postalischer Briefe in Österreich nimmt ab, während die Digitalisierung öffentlicher Dienstleistungen, insbesondere während der COVID-19-Pandemie, an Dynamik gewonnen hat. Obwohl das Zustellgesetz (ZustG/12.11.2023) bereits seit 1998 in Kraft ist, haben jüngste Änderungen und die Einführung des staatlich kontrollierten Authentifizierungssystems „ID Austria“ zur Online-Postfach-Anwendung „Mein Postkorb“ geführt, die derzeit vom österreichischen Finanzministerium betrieben wird. Dieser Dienst bietet eine sichere, authentifizierte und nachvollziehbare digitale Zustellung behördlicher Schreiben an Bürgerinnen und Bürger. Im Mai 2025 gibt es insgesamt rund 1,9 Millionen Nutzer*innen, davon 1,2 Millionen Privatpersonen. Im Jahr 2024 wurden 13,6 Millionen Schreiben versendet (Trauner, 2025).Diese Arbeit untersucht hemmende und fördernde Faktoren, die die Akzeptanz eines Online-Portals zur Briefzustellung beeinflussen. Der Untersuchungsgegenstand ist die österreichische Anwendung „Mein Postkorb“; private Dienste für die digitale Zustellung, etwa im Bank- oder Versicherungsbereich, wurden nicht berücksichtigt. Die Studie kombiniert das weit verbreitete UTAUT-Akzeptanzmodell (Venkatesh et al., 2003) mit der Inhibitor-Theorie (Cenfetelli, 2004). Diese beiden gegensätzlichen Perspektiven wurden um weitere potenzielle Einflussfaktoren ergänzt und in einem gemeinsamen theoretischen Modell zusammengeführt. Dieses Modell diente als Grundlage für einen Interviewleitfaden, der in Expert*inneninterviews zum Einsatz kam. Die Transkripte der insgesamt fünf befragten Expertinnen und Experten wurden mittels quantitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) ausgewertet, woraus ein Kategoriensystem entstand. Die zentralen Ergebnisse waren das Auftreten neuer Einflussfaktoren, insbesondere der Eintrittsbarrieren, die die Nutzung eines unbekannten Systems hemmen können. Auf der anderen Seite konnten die Kategorien „Sicherheit“ und „E-Government-Strategie“ als fördernde Faktoren identifiziert werden. Die Zusammenfassung der Ergebnisse führte zu Empfehlungen zur Förderung der Nutzung der elektronischen Zustellung in Österreich. Auf Grundlage dieser Arbeit könnten weiterführende Studien durchgeführt werden, um die neuen Faktoren detaillierter zu untersuchen. Darüber hinaus wäre ein Experiment denkbar, um genauere Einblicke in das Nutzer*innenverhalten bei Registrierung, Anmeldung und Erhalt von Schreiben in der Anwendung „Mein Postkorb“ zu gewinnen.
Die Einführung von Open Source Cloudsoftware bietet österreichischen klein- und mittelständischen Unternehmen (KMUs) eine bedeutende Chance, strategische Ziele wie Kosteneffizienz, Flexibilität und Innovationsfähigkeit zu erreichen. Trotz dieser potenziellen Vorteile ist die Verbreitung bislang gering, was den Anlass dieser Arbeit darstellt. Es sollen Faktoren identifiziert werden, welche die Integration solcher Technologien beeinflussen. Als theoretisches Fundament dient das Technology Acceptance Model (TAM), um ein besseres Verständnis für die Beweggründe und Prioritäten von KMUs bei der Einführung von Open Source Cloudsoftware zu schaffen. Mittels leitfadengestützter Experteninterviews mit IT-Entscheidungsträgern werden zentrale Faktoren für die Akzeptanz offengelegt. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Sicherheit, Verfügbarkeit und Kontrolle entscheidende Einflussgrößen auf die Akzeptanz darstellen. Darüber hinaus spielen auch Eigenschaften von Open Source selbst wie Community, Support, technische Merkmale und der Softwaremarkt eine bedeutende Rolle. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, sowohl KMUs als auch Anbietern von Open Source Software praxisrelevante Erkenntnisse bereitzustellen. Anbieter sollen ermutigt werden, gezielte Strategien zu entwickeln, um den spezifischen Anforderungen und Bedenken von KMUs besser gerecht zu werden. Gleichzeitig können KMUs ein besseres Verständnis für Open Source Cloudlösungen entwickeln und fundierte Überlegungen für künftige Implementierungen anstellen. Zukünftige Forschung könnte sich auf eine geografische Ausweitung der Untersuchung oder die quantitative Validierung der Ergebnisse konzentrieren. Durch die Ausrichtung ihrer Einführungsstrategien an klar definierten Zielen können KMUs Open Source Cloudsoftware erfolgreich integrieren und ihre digitale Transformation gezielt vorantreiben.
Obwohl sich viele Frauen für technische Studiengänge und Berufe begeistern und diese auch wählen, bleibt der Frauenanteil seit Jahren nahezu konstant. Strukturelle Ungleichheiten, mangelnde Netzwerke und stereotypisches Denken tragen dazu bei, dass Frauen die Branche frühzeitig verlassen. Gleichzeitig gewinnt Leadership mehr an Bedeutung, da Führungskräfte den Erfolg als auch die Arbeitszufriedenheit beeinflussen. Diese Arbeit untersucht, welchen Einfluss das Führungsverhalten auf die Karrierewege von Frauen in der österreichischen IT-Branche hat und inwiefern Führungskräfte als unterstützend oder hindernd wahrgenommen werden. Die theoretische Grundlage umfasst die Geschlechterverteilung in der IT-Branche, Erwartungen an Arbeitgeber sowie Herausforderungen und Barrieren für Frauen. Zudem werden unterschiedliche Führungstheorien und deren Auswirkungen auf Mitarbeiter*innen betrachtet. Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine qualitative Studie durchgeführt. Mittels semi-strukturierter Interviews mit 15 Frauen aus der österreichischen IT-Branche wurden individuelle Wahrnehmungen und Erfahrungen erfasst. Die Ergebnisse zeigen, dass Führungskräfte eine zentrale Rolle für den beruflichen Werdegang sowie die langfristige Mitarbeiterbindung spielen. Positives Führungsverhalten äußert sich in Form von Unterstützung, konstruktivem Feedback und aktiver Förderung. Negative Führungserfahrungen führten hingegen zu Demotivation oder einem Wechsel des Arbeitgebers. Zudem zeigt die Studie, dass sich die Anforderungen an Führung je nach Karrierephase unterscheiden. In frühen Karrierejahren sind Kommunikation und Unterstützung besonders relevant, gewinnen im späteren Verlauf Empathie und gezielte Förderung an Bedeutung. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden Maßnahmen für Unternehmen abgeleitet, darunter Schulungen zur Sensibilisierung für destruktives Führungsverhalten, Mentoring- und Coachingprogramme sowie die Einführung strukturierter Auswahlprozesse für Führungskräfte. Zukünftige Forschung könnte eine gezieltere Differenzierung nach spezifischen Berufsfeldern anwenden, um gezieltere Ergebnisse zu erhalten. Zudem könnte ein Anforderungsprofil für Unternehmen zur Auswahl von Führungskräften entwickelt werden, um gezielt Führungskompetenzen zu fördern und Fehlbesetzungen zu vermeiden.
Green Cloud Computing
(2023)
Der IT-Dienstleistungssektor hat einen signifikanten Anstieg der Nutzung von Cloud Computing erlebt und seinen Marktanteil von 14,5% im Jahr 2017 auf 42,5% im Jahr 2022 ausgebaut. Trotz der unbestreitbaren Vorteile hat dieses Wachstum Umweltbedenken aufgeworfen. Der steigende Bedarf an Rechenleistung und die Verbreitung von internetverbundenen Geräten tragen zum ökologischen Fußabdruck des Cloud-Computings bei. Studien variieren und schreiben dem Cloud Computing 0,3% bis 2% der globalen CO2-Emissionen zu, mit zusätzlichen Umweltauswirkungen wie Abfallproduktion, Wasserverbrauch und Landnutzung. Diese Masterarbeit adressiert den dringenden Bedarf an nachhaltigen Praktiken bei österreichischen Cloud Service Providern. Das Ziel ist es, handlungsorientierte Empfehlungen für die Umsetzung von grünem Cloud Computing auf Grundlage einer gründlichen Überprüfung der wissenschaftlichen Literatur zu formulieren. Unter Verwendung der systematischen Literaturübersichtsmethodik von Brocke et al. und der PRISMA-Methode analysierte diese Studie 106 Arbeiten mit einer Mindestanzahl von 5 Zitaten innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens. Die Literatur betont überwiegend Initiativen zur Energieeffizienz, insbesondere während der Nutzungsphase von Rechenzentren, vernachlässigt jedoch die umfassendere Perspektive des gesamten Lebenszyklus. Diese Studie bestätigt die Hypothese, dass erhebliches Potenzial für die Anpassung umweltfreundlicher Maßnahmen bei Cloud Service Providern besteht. Um diese Lücke zu schließen, wird ein Umsetzungsplan für grünes Cloud Computing vorgeschlagen, der wissenschaftlichen Techniken zur Energieeffizienz auf Software- und Hardwareebene, zur Virtual Machine Consolidation und bioinspirierte Algorithmen umfasst. Aufbauend auf Erkenntnissen des deutschen Umweltbundesamts-Projekts KPI4CDE und GCC sowie der systematischen Literaturübersicht identifiziert diese Forschung ungenutztes Potenzial für weitere wissenschaftliche Untersuchungen des vollständigen Lebenszyklus von Cloud Service Providern. Diese Studie legt den Grundstein für zukünftige Forschungsinitiativen, die darauf abzielen, die Umweltauswirkungen des Cloud-Computings umfassend zu verstehen und zu mindern.
Die Technologie Künstliche Intelligenz (KI) gilt als die bedeutendste Technologie der letzten Jahre und umfasst alle Bereiche der Arbeitswelt. Das Know-How und Einsatz dieser Technologie kann enorme Wettbewerbsvorteile für das eigene Unternehmen sichern und die Bedeutung dieser Technologie hat in den letzten Jahren rapide zugenommen (Pfeiffer, 2020). Datenschutz und Compliance sind essenzielle Aspekte, da Unternehmen, die personenbezogene Daten verarbeiten oder über deren Verarbeitung entscheiden, gesetzlich verpflichtet sind, umfassende Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Diese Verpflichtungen betreffen alle Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und sind durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der EU geregelt. Verstöße gegen diese Regelungen können zu erheblichen rechtlichen und finanziellen Konsequenzen führen (Datenschutz, o. J.). Durch öffentliche LLMs stellen Anbieter unkomplizierte und preiswerte Lösungen zur Verfügung, weisen aber ein höheres Risiko für Datenlecks und Datenschutzverletzungen auf. Im Gegensatz dazu ermöglichen selbstgehostete LLMs eine verbesserte Datenkontrolle und-sicherung, erfordern aber zusätzliche Investitionen und technisches Know-how. Daher ist es sehr wichtig, das Thema auszuforschen, um im Unternehmen über die potenziellen Risiken und Konsequenzen von Datenschutzverletzungen aufzuklären (Reinking & Becker, 2023).Verstöße gegen Datenschutzrichtlinien können erhebliche rechtliche und finanzielle Folgen nach sich ziehen, einschließlich hoher Geldstrafen und eines erheblichen Imageschadens. Unternehmen riskieren den Verlust des Vertrauens ihrer Kunden und Geschäftspartner, was zu langfristigen geschäftlichen Nachteilen führen kann. Insbesondere die unbewusste oder fahrlässige Verletzung von Datenschutzvorschriften durch Mitarbeitende kann schwerwiegende Auswirkungen haben und muss daher durch um-fassende Schulungen und klare Richtlinien verhindert werden (FAQ zum Thema KI und Datenschutz, o. J.). Ziel dieser Arbeit ist es, die Datenschutz- und Compliance-Herausforderungen bei der Nutzung von selbstgehosteten und öffentlich gehosteten großen Sprachmodellen (LLMs) im Unternehmenskontext zu erforschen. Im Zuge dessen soll untersucht werden, ob und welche Nutzungsrisiken durch die Verwendung von Chatbots entstehen.
Optimierung von IT-Projekten durch integriertes Change Management und Business Process Management
(2024)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie Change Management und Business Process Management integrativ genutzt werden können, um IT-Implementierungsprojekte im Rahmen der digitalen Transformation erfolgreicher zu gestalten. Digitale Transformation ist ein komplexer, fortlaufender Prozess, der technologische, organisatorische und kulturelle Veränderungen erfordert. Trotz erheblicher Investitionen scheitern viele Digitalisierungsinitiativen daran, dass die menschliche Dimension und die Optimierung der Geschäftsprozesse nicht aus-reichend berücksichtigt werden. Das zentrale Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines praxistauglichen Frameworks, das die Stärken von Change Management und Business Process Management kombiniert, um die Herausforderungen von IT-Implementierungsprojekten systematisch zu bewältigen. Der Fokus liegt dabei auf IT-Projekten, während strategische Unternehmensfragen und rein technische Lösungen ausgeklammert wurden. Zur Validierung des Frameworks wurden qualitative Experteninterviews mit sieben Fachpersonen aus unterschiedlichen Branchen durchgeführt, die umfangreiche Erfahrung in digitaler Transformation, IT-Projektmanagement und Prozessoptimierung aufweisen. Die Interviews wurden transkribiert, kodiert und analysiert. Dabei wurden zentrale Themen wie Stakeholder-Management, iterative Prozessmodellierung und agile Projektmethoden identifiziert und in das Framework integriert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination von Change Management und Business Process Management unerlässlich ist, um sowohl technische als auch menschliche Anforderungen zu adressieren. Das entwickelte Framework gliedert sich in die Phasen Pre-Implementierung, Implementierung und Post-Implementierung und bietet Unternehmen eine klare Struktur zur Gestaltung erfolgreicher Projekte. Limitationen der Arbeit liegen in der qualitativen Methodik und dem branchenfokussierten Ansatz. Zukünftige Forschung könnte das Framework quantitativ validieren und auf breitere Kontexte anwenden. Das Framework legt den Grundstein für eine verbesserte Projektumsetzung und zeigt Wege auf, die Anforderungen der digitalen Transformation nachhaltig zu bewältigen.
Auswirkungen und Benefits durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Softwareentwicklung
(2023)
Ziel dieser Masterarbeit war es, die Auswirkungen und Benefits durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) auf die Softwareentwicklungsbranche zu beurteilen. Die Beurteilung wurde von der steirischen Softwareentwicklungsbranche durchgeführt. Um Hypothesen aufstellen zu können, wurden aktuelle Literaturquellen analysiert. Der Theorieteil umfasst die Beschreibung einiger KI-Tools, die für die Softwareentwicklung eingesetzt werden können. Die Einsatzmöglichkeiten von KI für Softwareentwicklungstätigkeiten werden anhand aktueller Studien diskutiert. Einige ethische Aspekte sowie Einflüsse auf die Arbeitsweise und Risiken, die der Einsatz von KI mit sich bringt, werden beschrieben. Mit einem Online-Fragebogen wurde die Beurteilung und Meinung der steirischen Softwareentwicklungsbrancheerhoben. Der Fragebogen umfasst Überlegungen, wie beispielsweise die Anpassung der Ausbildungsprogramme, die mögliche Ablöse der Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler durch KI-Tools, das Potenzial einer Effizienzsteigerung sowie die Risiken durch die Verwendung von KI-generiertem Code. Basierend auf den Ergebnissen der Umfrage und den Literaturquellen wird die Beurteilung aktueller sowie zukünftiger Auswirkungen und Benefits abgeleitet, um die Forschungsfrage zu beantworten. Im Großen und Ganzen wird die Codegenerierung von KI-Tools als gut beurteilt. Es kann eine Effizienzsteigerung erzielt werden und wenig erfahrene Personen können durch den Einsatz von KI profitieren. Die Möglichkeit eines geringeren Personalbedarfs wird gelassen beurteilt und als nicht realistisch angesehen. Nur wenige haben in den Ausbildungsprogrammen etwas über KI gelernt, die meisten können KI-Tools trotzdem gut in den Arbeitsalltag integrieren. Bedenken hinsichtlich Lizenzverletzungen liegen kaum vor. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Beurteilungen, der in dieser Masterarbeit behandelten Auswirkungen und Benefits, durch die steirische Softwareentwicklungsbranche zum Großteil mit dem aktuellen Stand der Literatur übereinstimmt.
Diese Arbeit prüft die Abwärtskompatibilität der Frontend-Frameworks Angular, React und Vue.js, um herauszufinden, welches sich am besten für Legacy-Projekte eignet. Abwärtskompatibilität spielt in der Softwareentwicklung eine wichtige Rolle. Sie sorgt dafür, dass
bestehende Systeme nach Updates oder Migrationen weiter funktionieren. Die Untersuchung nutzt eine Nutzwertanalyse mit Kriterien wie API-Stabilität, Deprecation-Politik, Versionierungsstrategie, Migrationsleitfäden, Community-Support, Leistung, Browser-Kompatibilität, Testing und interne Abwärtskompatibilität. Für die Analyse wurden Entwicklerumfragen, akademische Studien und technische Dokumentationen herangezogen. Besonders die API-Stabilität wurde anhand realer Projekte geprüft. Ergebnisse zeigen: React erreicht mit 75,15 % die beste Gesamtbewertung, gefolgt von Vue.js mit 60,14 % und Angular mit 57,30 %. React sticht durch stabile APIs, eine große Community und flexible Testing-Möglichkeiten heraus – ideal für Legacy-Projekte. Vue.js punktet mit hoher Performance und leichter Migration, hat aber Schwächen bei der API-Stabilität. Angular überzeugt durch klare Deprecation-Politik und starke Versionierungsstrategie, kämpft jedoch mit häufigen Updates und eingeschränkter interner Abwärtskompatibilität. Die Arbeit beleuchtet auch methodische Probleme, etwa die fehlende direkte Gewichtung von Kriterien und die schnelle Weiterentwicklung der Frameworks. In Zukunft könnte der Bewertungsprozess wiederholt werden, um neue Entwicklungen einzubeziehen und eine langfristige Entscheidungsgrundlage für Frontend-Technologien in Legacy-Projekten zu schaffen. Eine ständige Anpassung an technologische Veränderungen bleibt für nachhaltige Softwareentwicklung entscheidend.
Understanding user behaviors and preferences is crucial in today’s digital landscape, driving the need for automated persona generation. This thesis explores the potential of topic modeling and sentiment analysis to enhance data-driven persona creation. Analyzing a corpus of 676,000 tweets from 6,760 Twitter users (now x.com1), the study applies BERTopic for topic modeling and VADER for sentiment analysis to identify distinct themes and emotional tendencies in usergenerated content. A key finding is the significant impact of pre-processing, which improves topic coherence andinterpretability, contradicting claims that BERTopic performs equally well on raw data. The results indicate that bots predominantly generate neutral, task-oriented content, while humanusers – particularly female users – express more varied and emotionally rich sentiment.Integrating topic modeling and sentiment analysis enables multidimensional persona creationby combining thematic interests with emotional characteristics, emphasizing the value of author profiling in data-driven persona generation.This thesis highlights the potential of text mining techniques in persona creation while acknowledging challenges such as sentiment misclassification and the differentiation between bots and humans. Moreover, the findings highlight the need for structured datasets to enhance large language model-based persona descriptions, ensuring greater accuracy and coherence.Future research should explore alternative machine learning models, refine clustering methods, and assess cross-platform applicability. The combination of topic modeling and sentiment analysis offers promising opportunities for automating persona generation, enhancing e.g.,targeted marketing, and improving social media analysis.
