Automatisierungstechnik-Wirtschaft
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Eine zuverlässige Zustandsüberwachung ist eine wichtige Voraussetzung für die vorausschauende Instandhaltung in industriellen Fertigungsumgebungen, doch viele Maschinenkomponenten werden nach wie vor ohne kontinuierliche Überwachung betrieben. Diese Lücke ist besonders relevant für Komponenten von Schaumdosieraggregaten, bei denen unerwartete Ausfälle die Produktion stören und eine systematische Wartungsplanung behindern können. Diese Arbeit befasst sich mit diesen Mängeln, indem sie eine durchgängige Zustandsüberwachungskette entwickelt und validiert, die Vibrationssignale zusammen mit Prozessdaten wie Druck und Temperatur erfasst, diese auf einem Edge-Gerät vorverarbeitet und für eine skalierbare cloudbasierte Analyse vorbereitet. Die Architektur integriert IEPE-Vibrationssensoren mit der strukturierten Erfassung digitaler und analoger Maschinendaten. Alle Signale werden über ein spezielles SPS-Modul zur Zustandsüberwachung erfasst, wodurch eine deterministische Vorverarbeitung, einheitliche Zeitstempel und synchronisierte Datenflüsse gewährleistet sind. Ein zentraler Beitrag ist ein modularer, einsatzunabhängiger Daten Konnektor, der REST- und MQTT-Kommunikation unterstützt und automatisch Asset- und Mapping-Identifikatoren verwaltet, wodurch eine flexible Integration in heterogene industrielle Umgebungen ermöglicht wird. Um eine systematische Bewertung unabhängig von Produktionsbeschränkungen zu ermöglichen, werden synthetische Datensätze generiert, die realistisches Betriebsverhalten, allmähliche Verschlechterungsverläufe und definierte Ausfallmerkmale nachbilden. Ein interaktives Dashboard unterstützt die Zeitreihenprüfung, die Schwellenwertkonfiguration und die automatisierte Ereigniserkennung vor Ort, während die IoT-Cloud-Plattform Senseye eine skalierbare Zeitreihenaufnahme, ein strukturiertes Anlagenmanagement und eine zentralisierte Bewertung von Zustandsentwicklungen ermöglicht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Prototyp heterogene Zustandsüberwachungsdaten zuverlässig erfasst, synchronisiert und überträgt und so eine kohärente Informationsebene schafft, die für diagnostische Bewertungen und zukünftige Vorhersagemodelle geeignet ist. Die Architektur bildet eine technische Grundlage für die Implementierung von Zustandsbewertungen auf Komponentenebene und für die Bewertung der Kompromisse zwischen Edge- und Cloud-Computing. Insgesamt liefert die Arbeit einen übertragbaren und skalierbaren Entwurf für Unternehmen, die den Übergang von reaktiver Wartung zu datengestütztem Reliability Engineering anstreben.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Anforderungen an ein integriertes Condition- und Energiemonitoringsystem und entwickelt auf dieser Basis eine Dashboard-Konzeption für die Cloud-Plattform des Systems ECO Adapt. Ausgehend von einer Analyse der theoretischen Grundlagen werden die Prinzipien von Condition Monitoring und Energy Monitoring dargestellt und im Kontext moderner industrieller Anwendungen erläutert. Aufbauend darauf erfolgt eine systematische Anforderungsanalyse, die sowohl technische als auch organisatorische und nutzerbezogene Aspekte berücksichtigt. Im praktischen Teil der Arbeit wird das System erstmals in Betrieb genommen und an mehreren exemplarischen Anlagen eingesetzt. Dazu gehören Laboruntersuchungen, eine vorgeschädigte Pumpenanlage, eine unauffällige Walzenanlage sowie ein Kompressorsystem für die energetische Bewertung. Die Daten aus den Leistungsaufnahmen werden anschließend in der Cloud visualisiert und bilden die Grundlage für die Bewertung der Systemfunktionalität. Die Analyse zeigt, dass ECO Adapt in der Lage ist, verlässliche Zustands- und Energiedaten zu erfassen und diese strukturiert darzustellen. Die entwickelte Dashboard-Konzeption berücksichtigt unterschiedliche Nutzergruppen und ermöglicht eine klare Trennung sowie Integration von Zustands- und Energiedaten. Die Arbeit verdeutlicht, dass die kombinierte Betrachtung von Condition- und Energiemonitoring erhebliche Potenziale für die Optimierung industrieller Prozesse bietet. Abschließend werden mögliche Weiterentwicklungen des Systems, insbesondere hinsichtlich automatisierter Diagnosefunktionen, KI-gestützter Prognosen und erweiterter Visualisierungsmöglichkeiten, diskutiert.
Die Transformation des Energiesektors ist essenziell für Österreichs Ziel, bis zum Jahr 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien erfordert einen zusätzlichen Lastenausgleich zwischen Stromverbrauch und -erzeugung, wobei Energiespeicherung, insbesondere thermische Speicherung, ein zentrales Element darstellt. Der Aquifer Thermal Energy Storage (ATES) gewinnt als Technologie zur saisonalen Speicherung großer Wärmemengen zunehmend an Bedeutung, ist jedoch in Österreich noch nicht technologisch oder markttechnisch etabliert. Diese Arbeit untersucht die Grundlagen der thermischen Energiespeicherung und der ATES-Technologie mit Schwerpunkt auf ihrer Integration in Fernwärmenetze. Sie bewertet das Potenzial von ATES in einem konkreten Anwendungsfall, anhand des Projektes ATESREF, welches die Implementierung einer solchen Speicherlösung im Raum Fürstenfeld untersucht, unter Verwendung der Modellierungssprache Modelica und der Simulationsumgebung Dymola. Die Arbeit umfasst die Erstellung eines Basismodells des Fernwärmenetzes mit integriertem ATES. Die übergeordneten Ziele des Projektes sind die Bewertung der Machbarkeit der ATES‑Integration, die Ermittlung optimaler Betriebsstrategien sowie die Bewertung der Auswirkungen auf die Effizienz und Nachhaltigkeit des Netzes. Die Ergebnisse der Simulation liefern Erkenntnisse über das thermische Verhalten des ATES-Systems und tragen zur Wissensbasis für den Einsatz von ATES bei, während sie gleichzeitig entscheidende Informationen für Entscheidungen über dessen Rolle in nachhaltigen Energiesystemen liefern und damit die Grundlage für die Erreichung der Ziele des Projektes darstellen.
Entwicklung und Evaluierung eines intelligenten Edge-Routers auf Basis eines Einplatinencomputers
(2026)
Diese Masterarbeit dokumentiert die Entwicklung eines intelligenten Multi-WAN-Routers auf Basis eines Einplatinencomputers. Ziel ist die Realisierung eines Heimrouters, der mehrere Internetzugänge parallel nutzen und gleichzeitig zentrale Netzwerkdienste bereitstellen kann. Die Motivation liegt in der effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen sowie in der Steigerung von Datendurchsatz und Ausfallsicherheit durch die Kombination verschiedener Internetverbindungen. Im praktischen Teil werden geeignete Hard- und Softwarekomponenten ausgewählt. Als Hardware kommt ein Banana Pi R4 zum Einsatz, auf dem mit dem Betriebssystem OpenWrt ein Load-Balancing über drei Internetzugänge unterschiedlicher Medientypen konfiguriert wurde. Zur Verbesserung der Verteilungsqualität wird im weiteren Verlauf auf OpenMPTCProuter umgestellt, dass eine paketgenaue Lastverteilung ermöglicht. Anschließend wird das System um zusätzliche Netzwerkfunktionen erweitert, darunter VLAN-, VPN-, DMZ und NAS-Funktionalitäten. Durch den Einsatz von OpenMPTCProuter konnte eine Bündelung der Internetzugänge mit einer Effizienz von über 90 % erreicht werden. Abschließend erfolgt eine Bewertung des entwickelten Systems sowie ein Vergleich mit marktüblichen Alternativen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Eigenentwicklung zwar einen hohen Zeitaufwand erfordert, jedoch eine präzise Anpassung an individuelle Anforderungen ermöglicht. Zudem erlaubt die hohe Vielfalt der verfügbaren Schnittstellen, unterschiedliche Zugangstechnologien zu kombinieren und das Heimnetzwerk um zusätzliche Funktionen zu erweitern, ohne das Netzwerk groß umzubauen.
Die autonome Robotik in der Forsttechnik stellt aufgrund des unwegsamen Terrains und der dynamischen Umweltbedingungen hohe Anforderungen an die eingesetzten Sensoren. Standardmethoden wie Light Detection and Ranging (LiDAR), Kameras oder Ultraschallsensoren stoßen insbesondere bei dichtem Unterbewuchs an ihre Grenzen, da diese Hindernisse oft schwer zu detektieren sind. Eine zuverlässige Navigation unter diesen Bedingungen erfordert daher alternative Sensoransätze, die robust und kosteneffizient sind. In dieser Arbeit soll ein kraftsensitives Stoßstangensystem für den mobilen Roboter AgileX Scout entwickelt und getestet werden. Dieses Stoßstangensystem dient als taktiler Sensor, der durch Widerstandsmessung erkennt, ob der Roboter sicher weiterfahren kann oder seine Route anpassen muss. Das entwickelte System soll langfristig ein Bestandteil einer umfassenden autonomen Lösung für die Forstinventur sein. Ein zentrales Ziel ist es, mit dem entwickelten System ein Teilgebiet des Lehrforsts der BOKU autonom zu scannen und daraus einen digitalen Zwilling des Waldstücks zu erstellen. Dabei soll untersucht werden, wie effektiv die kraftsensorbasierte Navigation zur Erfassung forstlicher Bestandsdaten eingesetzt werden kann. Diese Masterarbeit liefert ein funktionsfähiges Konzept für ein kraftsensitives Stoßstangensystem, das eine robuste Navigation autonomer Forstroboter in schwierigem Gelände ermöglicht. Durch die Umsetzung im Lehrforst der BOKU soll gezeigt werden, dass sich die entwickelte Technologie zur autonomen Erfassung von Forststrukturen eignet. Die Forschungsergebnisse sollen die Grundlage für weiterführende Studien zur taktilen Wahrnehmung in der Forstrobotik schaffen und neue Ansätze für kosteneffiziente Sensorik in unstrukturierten Umgebungen liefern.
Laufroboter gewinnen in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen zunehmend an Relevanz. Dabei hängt ihre Einsatzfähigkeit maßgeblich von der Stabilität und Anpassungsfähigkeit ihrer Gangarten ab. Herkömmliche Regelungsstrategien sind jedoch nur begrenzt anpassungsfähig und stoßen in realen Umgebungen rasch an ihre Grenzen. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Simulationsmodells für einen Laufroboter. Dieses Modell soll die Bewegungsabläufe, Kraftwirkungen und Dynamik des Roboters realitätsnah abbilden. Mithilfe dieses Modells soll ein selbstlernender Regler trainiert werden, der die Beinbewegung des Roboters steuert. Dazu wird zunächst ein Teilmodell eines einzelnen Beins erstellt, um ein Gangmuster zu generieren. Daraufhin wird die Gangart des Modells mit einer klassisch berechneten Bewegungsbahn verglichen. Die Bewertung anhand der Bewegungsbahnen des Fußes zeigt, dass der Regler ohne vorgegebenes Gangschema realitätsnahe Bewegungen erzeugen, und auf veränderte Bedingungen eingehen kann. Dies bildet die Grundlage für die Übertragung und Erweiterung des Modells auf echte Laufroboter, die sowohl kommerziell als auch für Bildungs- und Forschungszwecke genutzt werden können.
Diese Masterarbeit behandelt die Modernisierung bestehender Plasmabrennschneidanlagen durch die Entwicklung eines leichteren Portalrahmens zur Steigerung der Leistungsfähigkeit. Viele dieser Anlagen sind seit Jahren im Einsatz und aufgrund ihrer hohen Eigenmasse in Beschleunigung und Schneidgeschwindigkeit begrenzt, was zu erhöhten Prozesszeiten und Betriebskosten führt. Ziel ist es, die Effizienz der Anlage durch eine Reduktion der bewegten Masse und damit eine höhere Beschleunigungsfähigkeit zu erreichen. Dazu werden verschiedene Materialvarianten – Stahl, Aluminium und kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff – hinsichtlich Steifigkeit, Gewicht, Herstellkosten und Umsetzbarkeit verglichen. Auf Basis dieser Bewertung wurde ein Prototyp aus Stahl gefertigt und experimentell untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Erhöhung der Beschleunigung von 4,9 m/s2 (0,5 G) auf 29,43 m/s2 (3 G) die Prozesszeiten deutlich reduziert. Der wirtschaftliche Nutzen hängt jedoch stark vom Schneidverfahren und der Anlagenauslastung ab. Während beim Plasmaschneiden nur geringe Einsparungen erzielt werden, zeigen Laserschneidanlagen ein höheres Potenzial, Grund dafür sind die deutlich höheren Schnittgeschwindigkeiten bei geringen Blechstärken. Insgesamt bestätigt die Arbeit, dass eine gezielte Gewichtsreduktion die Dynamik und Effizienz bestehender Systeme signifikant verbessert und eine Grundlage für die Weiterentwicklung moderner Portalstrukturen bildet.
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse der kritischsten Komponente einer Baugruppe, die für den Betrieb der Anlagen des Unternehmens EVG unverzichtbar ist. Anhand dieser Untersuchung sollen Indikatoren für die Implementierung einer präventiv vorausschauenden Instandhaltungsstrategie ermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt einerseits in der Auswahl geeigneter Hardware und andererseits in der Datenanalyse und Anomalieerkennung der erfassten Messdaten. An einer Anlage des Unternehmens EVG wird ein Versuchsaufbau realisiert, um diese Messdaten auf Basis definierter Fahrtmodelle zu erheben und mithilfe statistischer und physikalischer Berechnungen zu untersuchen. Diese Analyse ermöglicht es, jene Indikatoren zu identifizieren, die für die Kategorisierung und Auslösung spezifischer Instandhaltungsmaßnahmen maßgeblich sind. Auf dieser Grundlage können die entsprechenden Tätigkeiten gezielt und vorrausschauend geplant werden, was die Effizienz und Terminbarkeit der In-standhaltungsmaßnahmen verbessern.
Speicherprogrammierbare Steuerung und Sicherheitstechnik für Industrieöfen in der Stahlindustrie
(2026)
Insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausrichtung moderner Produktionsumgebungen auf Industrie 4.0, intelligente Systemintegration und durchgängige Vernetzung erfordern industrielle Kammeröfen hochzuverlässige und sichere Automatisierungslösungen. Viele bestehende Anlagenverfügen jedoch nicht über skalierbare Steuerungskonzepte, die eine fortschrittliche Brennersteuerung, dezentrale Kommunikation sowie validierte funktionale Sicherheit unterstützen. Diese Arbeit adressiert diese Lücke durch die Entwicklung einer umfassenden Steuerungs- und Sicherheitsarchitektur für ein industrielles Kammerofensystem auf Basis der Siemens SIMATIC SPS-Technologie.Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein bestehendes Kammerofen-Automatisierungssystem, das seit 2018zuverlässig betrieben wird, detailliert analysiert. Die dabei gewonnenen Betriebserfahrungen bilden die Grundlage für die Konzeption und Implementierung eines erweiterten, SPS-basierten Automatisierungskonzepts für einen zweiten Kammerofen. Dessen Inbetriebnahme ist für Anfang desnächsten Jahres vorgesehen. Die Systemarchitektur beider Öfen umfasst SPS-CPUs, dezentrale Peripheriemodule und eine Brennersteuerungseinheit sowie weitere Komponenten. Diese sind über die industriellen Kommunikationsprotokolle PROFINET und PROFIBUS miteinander vernetzt. Das Automatisierungskonzept beinhaltet fortgeschrittene Regelungsstrategien, darunter Verbrennungsluftdruck Regelung, Rekuperatoren Regelung und Ofentemperatur Regelung für insgesamt 25 Brenner. Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für den Ofen. Dieses deckt kritische Betriebsphasen wie Vorspülung, Dichtheitsprüfung und Ofen-start gemäß EN 746-2ab. Die Sicherheitsfunktionen wurden unter Verwendung unternehmensinterner SIL-Berechnungen entworfen und validiert, die den relevanten Normen entsprechen Diese Berechnungen wurden abschließend vom TÜV sowie vom Auftraggeber formell freigegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass das vorgeschlagene SPS-basierte Konzept die Betriebssicherheit, die Diagnostikfähigkeit sowie die Normenkonformität erheblich verbessert und eine robuste, zukunftsfähige und mit Industrie 4.0 kompatible Automatisierungslösung für moderne Kammerofensysteme bereitstellt.
Die gesetzliche Einführung von Energiegemeinschaften in Österreich im Jahr 2021 hat neue Möglichkeiten für die gemeinschaftliche Nutzung von Strom und Wärme geschaffen. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der globalen Klimakrise gewinnt die Integration erneuerbarer Energien in Energiegemeinschaften zunehmend an Bedeutung. Dennoch stellt die effiziente Steuerung und Verteilung lokal erzeugter Energie eine zentrale Herausforderung dar, insbesondere wenn individuelle Verbrauchsprofile und gemeinschaftliche Optimierungsziele berücksichtigt werden müssen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Entwicklung eines intelligenten, prädiktiven Lastmanagementsystems, das die Energieflüsse innerhalb einer Energiegemeinschaft optimiert. Hierbei sollen Prognosedaten wie Wetter- und Sonnenprognosen sowie Verbrauchsinformationen genutzt werden, um den Energiebedarf und die Verteilung vorausschauend zu steuern. Ziel ist es, die Eigenverbrauchsquote zu maximieren, die Energiekosten zu senken und überschüssige Energie effizient innerhalb der Gemeinschaft bereitzustellen. Der angestrebte Soll-Zustand umfasst ein dezentrales, vernetztes System, das sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Optimierungsziele berücksichtigt und damit einen Beitrag zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzung erneuerbarer Energien leistet.
Nach wie vor verzeichnet die E-Mobilität einen stark ansteigenden Marktanteil in Europa, sowie im Rest der Welt. Um einen sicheren Umgang mit dieser Technologie gewährleisten zu können, ist es notwendig sich mit sämtlichen Sicherheitsaspekten der E-Mobilität auseinander zu setzen. Wesentlich dabei ist jene Komponente, die den Energieinhalt für den Elektroantrieb und andere Verbraucher bereitstellt, nämlich die Hochvoltbatterie, welche auch als Traktionsbatterie bezeichnet wird. Gerade diese Komponente stellt aufgrund des hohen Energieinhalts eines der größten, wenn nicht das größte Gefahrenpotential der Elektromobilität dar. Um einen speziellen Fehlerfall, nämlich das Kurzschlussverhalten einer Hochvoltbatterie besser analysieren zu können und schon in der Entwicklungsphase sämtliche Sicherheitsmechanismen zu optimieren bzw. zu validieren, hat die hier vorliegende Masterarbeit die Zielsetzung, einen sich beim Unternehmen Green Testing Lab befindlichen Kurzschlussprüfstand technologisch zu optimieren, weiterzuentwickeln und diesen in einer Simulation abzubilden. Dieser Kurzschlussprüfstand dient dazu, um in einer für den Menschen sicheren Umgebung gezielt Kurzschlüsse an Hochvoltbatterien herbeizuführen und die Zuverlässigkeit von darin enthaltenen Sicherungselementen zu erproben. Dazu soll eine geeignete Möglichkeit gefunden werden, um Kurzschlussströme sicher schalten und mit hoher Abtastrate im MHz-Bereich sinnvoll und korrekt erfassen zu können. Ein weiteres wesentliches Ziel ist es, eine Simulation des gesamten Testaufbaus inklusive der zu prüfenden Batterie zu entwickeln, welche es ermöglichen soll bei zukünftigen Tests das Auslöseverhalten bereits im Vorhinein besser abschätzen und somit das Gesamtverhalten besser bewerten zu können. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen zu einer effizienteren Validierung von Batteriesystemen beitragen.
Die manuelle Handhabung großformatiger Chip-Packages (60 mm x 60 mm) bei Infineon verursacht Stillstandszeiten von bis zu 54 Minuten je Los (300 Stück) und bindet Laborpersonal in repetitiven Aufgaben. Unter strengen Restriktionen (Budget ≤ 15 000 €, Portalhöhe 140 mm, Footprint 900 mm x 1 100 mm) fehlt bislang eine systematische Auswahlmethodik. Diese Arbeit kombiniert morphologische Analyse und Cross-Consistency Assessment und verdichtet 3 888 theoretische Konfigurationen zu vier tragfähigen Grundkonzepten. Simple Additive Weighting identifiziert ein Multi-Magazin-Liftsystem als bestbewertete Lösung. Die Validierung erfolgt über einen Lean-Digital-Twin in einer Software-in-the-Loop-Umgebung (CODESYS, Machines Simulator Suite, OPC-UA-Kopplung) mit 13 Testfällen über 90 Minuten. Die CAD-Kollisionsprüfung weist keine geometrischen Kollisionen im CAD-Modell (0 mm³) auf. Die Ergebnisse zeigen, dass die Positioniergenauigkeit sicher eingehalten wird (0,2 mm bei geforderten 0,4 mm). Die Lösung ist innerhalb des Budgetrahmens realisierbar und erfordert lediglich rund 51 % der Budgetobergrenze von 15 000 €. Zudem reduziert sie manuelle, repetitive Tätigkeiten sowie losbedingte Stillstandsanteile. Die daraus resultierenden monetären Einsparungen fallen aufgrund des betrachteten Mengengerüsts moderat aus und führen zu einer mehrjährigen Amortisation. Der zentrale Beitrag der Arbeit ist eine übertragbare Methodik zur systematischen Konzeptauswahl für ressourcenrestriktive Laborautomatisierung in der Halbleiterindustrie. Limitationen ergeben sich aus der Datenbasis: Die Legezeit basiert auf einer Pilotmessung im Labor, und Shopfloor-Einflüsse wurden über konservative Zuschlagsfaktoren modelliert, jedoch nicht feldvalidiert.
In produzierenden Unternehmen gehören Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP-System) und Computer-Aided-Design-Systeme (CAD-Systeme) zu den unverzichtbaren Bestandteilen des digitalen Produktentstehungsprozesses. CAD-Systeme dienen zur Konstruktion und Entwicklung neuer Produkte, während ERP-Systeme das Management von Ressourcen, die für die Produktion dieses Produktes benötigt werden, übernehmen. Um ein Produkt fertigen zu können, wird es im CAD-System modelliert und anschließend im ERP-System als ERP-Artikel angelegt. Der ERP-Artikel enthält die zentralen Artikelstammdaten wie Abmessungen, Materialien und Fertigungslisten des Produktes. Gerade in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erfolgt die Übergabe der Artikelstammdaten zwischen CAD- und ERP-System immer noch manuell, was den Entwicklungsprozess verlangsamt und die Fehleranfälligkeit beim Erstellen eines ERP-Artikels erhöht. Ziel dieser Arbeit ist daher die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen dem CAD-System Solid Edge und dem ERP-System Abas ERP, die als anwendungsspezifische Erweiterung (Add-in) direkt in Solid Edge integriert wird. Grundlage hierfür ist die Nutzung der Solid-Edge-Application-Programming-Interface (API), über die Modellinformationen automatisiert ausgelesen und für die Erstellung von ERP-Artikeln aufbereitet werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass eine automatisierte CAD/ERP-Integration die Produktentstehungsphase deutlich verkürzt und die Datenqualität verbessert. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass das CAD-System über die API flexibel und unternehmensspezifisch erweitert werden kann.
In der Automatisierungstechnik spielen Akkumulatoren eine zentrale Rolle. Sowohl im industriellen Umfeld als auch bei dem Einsatz von batteriebetriebenen Anwendungen, wie etwa Messgeräten oder kabellosen Endgeräten. Verstärkt kommen hierbei Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren (LiFePO₄) zum Einsatz, die sich durch Langlebigkeit, Zyklenfestigkeit und Temperaturunabhängigkeit auszeichnen. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu ermöglichen, müssen besonders korrektes Laden und Entladen, geeignete Betriebstemperaturen und die Auswirkungen der Alterung auf das Ladeverhalten evaluiert werden. Mit Hilfe von Simulationen können diese Aspekte im Detail untersucht werden, ohne reale Zellen zu benötigen. Dadurch wird eine Effizienzsteigerung, eine Optimierung der Betriebsbedingungen und eine Prognose über zukünftiges Verhalten ermöglicht. Ziel dieser Arbeit ist ein tieferes Verständnis von LiFePO₄-Akkumulatoren. Dafür werden zu Beginn die physikalischen und chemischen Grundlagen beleuchtet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Lade- und Entladeverhalten, der Alterung der Zelle sowie der Rolle der Temperatur während des Ladevorgangs. Darüber hinaus werden wirtschaftliche Aspekte und verschiedene Optionen der Akkumulator Simulation vorgestellt. Mit Hilfe der Programmiersprache Python werden anschließend unterschiedliche Szenarien modelliert und analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Lade- und Entladeverhalten, das mit Messergebnissen an einem realen LiFePO₄-Akkumulator verglichen wird. Zudem wird der Einfluss von verschiedenen Temperaturen und unterschiedlichen Ladezyklenanzahlen mit Hilfe verschiedener Modelle untersucht. Die Ergebnisse werden bewertet, einschließlich Verbesserungsmöglichkeiten, Aussagekraft und Grenzen. Abschließend wird ein Ausblick auf künftige Simulationsmöglichkeiten gegeben, stets mit einem Schwerpunkt auf Akkumulatoren im industriellen Umfeld.
The growing adoption of photovoltaic (PV) systems and battery storage in residential areas presents new challenges in optimizing household energy management. Traditional systems often fail to efficiently coordinate energy flow among PV generation, battery storage, and consumption, especially under variable weather and fluctuating demand. This research aims to develop a simulation-based energy management system that maximizes self-consumption of renewable energy through intelligent control algorithms and smart scheduling. The project includes the creation of a configurable simulation framework to test various system parameters, device configurations, and weather conditions. Key objectives include optimizing energy distribution, scheduling high-power loads, and producing data-driven reports to evaluate system performance over defined timeframes. The theoretical framework explores energy modelling, weather impact, optimization strategies, and the role of model-based engineering. The practical component validates the system using real weather data, simulates household consumption patterns, and benchmarks algorithm performance. This work contributes to the advancement of smart energy systems by offering a scalable solution for increasing renewable energy self-consumption in private households.
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Modellierung und Optimierung eines intelligenten Energiesystems. Das Energiesystem besteht aus einem Einfamilienhaus, einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher und einem Elektrofahrzeug. Die Analyse dieser Komponenten führt zu einer Vielzahl von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Ziel ist es, diese umfassende Datenbasis mithilfe eines KI-basierten Regelungssystems zu verarbeiten und so die Energieflüsse optimal an die jeweiligen Betriebsbedingungen anzupassen. Im theoretischen Teil werden dazu zunächst die Ausgangslage, die technologischen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen der Energieversorgung untersucht. Im weiteren Verlauf werden die wesentlichen Systemkomponenten, darunter Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher detailliert betrachtet und auch Lastprofile sowie Konzepte des Energiemanagements vorgestellt, um deren Funktionsweise und Abhängigkeiten zu analysieren. Danach werden die Modellierung des Energiebedarfs, die Anforderungen an ein Simulationsmodell sowie verschiedene Optimierungsansätze, von klassischen Regelungstechniken bis hin zu KI-basierten Verfahren behandelt. Auf diese Weise werden jeweils praktikable Vorgehensweisen und Lösungen für die Umsetzung ermittelt. Im praktischen Teil liegt der Fokus auf der Entwicklung eines Simulationsmodells, das die einzelnen Komponenten´realitätsgetreu abbildet und zu einem Gesamtsystem zusammenführt. Ein ebenso wichtiger Bestandteil ist die Umsetzung einer Regelung auf Basis von Reinforcement Learning. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass das auf künstlicher Intelligenz basierende System flexibel auf wechselnde Bedingungen reagieren und den Energiefluss im Haushalt effizient koordinieren kann.
Einsatz künstlicher Intelligenz zur Echtzeit-Erkennung von Denial of Service-Angriffen in Netzwerken
(2026)
Eine steigende Anzahl kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs)ist von Cyberangriffen bedroht. Die Erkennung solcher Angriffe im Netzwerkverkehr bleibt eine Herausforderung, insbesondere in Umgebungen mit begrenzten Ressourcen. In dieser Masterarbeit wird ein KI-basiertes System zur Erkennung von Cyberangriffen, insbesondere von DoS-Angriffen, vorgeschlagen. Dazu wird ein neuronales Netz mit Open-Source-Daten wie CICIDS2017 sowie selbst erzeugten Daten trainiert und angewendet, um Anomalien im Netzwerkverkehr zu identifizieren, die auf potenzielle Cyberangriffe hindeuten könnten. Das KI-Modell wird mittels der Reinforcement-Learning-Methode trainiert. Das experimentelle Design priorisiert die Umsetzbarkeit mit begrenzten technischen Ressourcen, sodass die Setups ohne industrielle Infrastruktur implementiert werden können. Es werden drei experimentelle Setups implementiert, um die Effektivität des KI-Modells zu testen. Das erste Experiment verwendet eine softwarebasierte Simulation, die synthetischen Netzwerkverkehr erzeugt. Ein proxybasiertes Setup erstellt einen virtuellen Server, Client, Analysator und Requester. Hieraus resultiert eine Simulationsumgebung, welche auf Standard-Consumer-Hardware replizierbar ist und sich zum Testen der Anomalie-Erkennungs-fähigkeiten des neuronalen Netzes eignet. Im zweiten Experiment wird ein hardwarebasierter Ansatz mit drei Laptops durchgeführt: Einer fungiert als Server, der ein herunterladbares PDF hostet, ein anderer simuliert Client-Verkehr einschließlich DoS-Verhalten durch Generierung hochfrequenter Anfragen und der dritte erfasst und analysiert den Verkehr mithilfe des KI-Modells.Im dritten Experiment wird dieses Setup durch Variation der angefragten Webseiten erweitert, wodurch vielfältigere Verkehrsmuster und komplexere Szenarien für das neuronale Netz entstehen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein KI-gestütztes Anomalie-Erkennungssystem mit Standard-Consumer-Hardware entwickeln lässt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Limitationen und das Potenzial dieser Methode und bietet KMUs, die die Implementierung unabhängiger, KI-gestützter Angriffserkennungssysteme anstreben, eine fundierte Grundlage.
In der vorliegenden Arbeit wird der Einsatz von erklärbarer künstlicher Intelligenz (XAI) zur Unterstützung von Predictive-Quality-Anwendungen in industriellen Prozessen untersucht. Ziel ist es, Qualitätsabweichungen frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die Entscheidungsprozesse der KI für Nutzer*innen nachvollziehbar zu gestalten. Es werden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen beim Einsatz von XAI im Produktionsumfeld beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration von Erklärbarkeitsmethoden, die es ermöglichen, die Vorhersagen der KI-Modelle transparent darzustellen und das Vertrauen der Nutzer*innen in die Systeme zu stärken. Dazu wird ein XAI-Analytics-Board entwickelt, das eine benutzerfreundliche Visualisierung der KI-Ergebnisse sowie der zugrunde liegenden Erklärungen bietet. Die Arbeit behandelt dabei Aspekte wie eine intuitive Bedienoberfläche, responsives Design und die effiziente Datenhaltung zur Sicherstellung der Skalierbarkeit und Performance des Systems. Durch den Einsatz von erklärbarer künstlicher Intelligenz in Predictive-Quality-Anwendungen kann die Qualitätssicherung in der Produktion verbessert werden. Gleichzeitig bietet das XAI-Analytics-Board den Nutzer*innen eine verständliche und praxisnahe Möglichkeit, die KI-gestützten Vorhersagen und deren Erklärungen gezielt für Entscheidungsprozesse zu nutzen.
Diese Masterarbeit untersucht die Optimierung interner Transportwege sowie die Verbesserung der Prozesstransparenz durch den Einsatz von Radio-Frequency-Identification-(RFID)-Technologie am Beispiel der Springer Maschinenfabrik GmbH. Das Projekt wurde durch die Einführung einer neuen Laserschneidanlage angestoßen, welche den Materialfluss des Unternehmens grundlegend veränderte und eine umfassende Neugestaltung der Lagerlogistik erforderte. Ziel dieser Arbeit ist es, bestehende Transportprozesse zu analysieren, Ineffizienzen zu identifizieren und praxisnahe Maßnahmen zur Steigerung der Gesamteffizienz zu entwickeln. Auf Basis detaillierter Datenerhebungen, Transportprotokolle und Prozessanalysen wurde ein neues Lagerlayout nach einem Vier-Zonen-Konzept entworfen. Diese Struktur ermöglicht eine klare Trennung zwischen Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung und Bereitstellung, was zu kürzeren Transportwegen, reduzierten Suchzeiten und einer erhöhten Prozesssicherheit führt. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Arbeit ist die konzeptionelle Entwicklung einer RFID-basierten Lösung für die automatisierte Erfassung und digitale Dokumentation von Materialbewegungen. Durch die Integration dieser Technologie entsteht durchgängige Transparenz, welche zukünftige Automatisierungsschritte und eine zuverlässige Bestandsführung ermöglicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich durch eine Kombination aus organisatorischen, strukturellen und technologischen Maßnahmen erhebliche Effizienzsteigerungen realisieren lassen – ohne zusätzlichen Personalbedarf. Die Arbeit schließt mit praxisorientierten Empfehlungen für die operative Umsetzung und schafft eine Grundlage für die schrittweise Digitalisierung der innerbetrieblichen Logistik hin zu einer vernetzten, datengetriebenen Produktionsumgebung.
Die vorliegende Arbeit behandelt die Kalibrierung von dynamischen Drucksensoren, wie sie bei der Messung der Druckfluktuationen an hydraulischen Strömungsmaschinen anzuwenden ist. Zu diesem Zweck wird im Theorieteil der Aufbau und Einsatz der Drucksensoren beschrieben. Im Anschluss daran werden die zum Druckbereich passenden Kalibriermethoden vorgestellt. Die Palette der Methoden reicht dabei von der Anwendung von statischen Methoden für dynamische Aufnehmer bis hin zu dynamischen Methoden. Im praktischen Teil wird mittels Nutzwertanalyse untersucht, welche Methode in Bezug auf Transparenz, erreichbare Drücke, Dynamik, Umsetzbarkeit, Investitionskosten und Bedienbarkeit die für das Unternehmen geeignetste Methode ist. Die daraus resultierende Methode namens „Fast-Opening-Valve“ wird praktisch umgesetzt und im Detail analysiert. Zur Durchführung der entsprechenden Messungen wird der hierfür nötige Versuchsaufbau erarbeitet und entsprechend instrumentiert. Hierzu werden an sieben Druckstufen im Bereich von ca. 35 kPa bis ca. 185 kPa wiederholt Messungen an zwei unterschiedlichen dynamischen Drucksensoren durchgeführt. Auf Basis der aufgezeichneten Messungen und der weiterführenden Analyse der Messunsicherheit konnte gezeigt werden, dass die durchgeführte Kalibrierung der beiden dynamischen Drucksensoren für interne Anwendungen genutzt werden kann.
The importance of alternative fuel concepts is increasing due to environmental and emission regulations. Zero emissions mobility as major purchase intention gives Proton Exchange Membrane fuel cells concepts a significant influence in future vehicle market. The higher demand for PEM-Fuel-Cells necessitates a transformation from small series manufacturing processes to large series producing processes. Especially the unique requisition for proper material and cleanness can significantly influence the lifetime of PEM-Fuel-Cells. The aim of this master’s thesis is to conduct a feasibility study of a serial cleaning process for PEM-Fuel- Cell systems. For this purpose, cleanness requirements are investigated, the state-of-the-art assembling is analysed and then compared with already existing cleaning processes definitions. The conclusions are defined, monitorable and executable cleanness regulations for fuel cell applications. The result of this master’s thesis is a guideline to include a fuel cell cleaning process into a mass assembling process. The investigated allowable ambient conditions and cleanness regulations allow customers the ability to arrange an assembly line to ensure a required durability of fuel cell systems.
Die begrenzten Verfügbarkeiten sowie die hohen Kosten von Arbeitskräften treiben die Automatisierung von Logistikzentren kontinuierlich voran. Die KNAPP AG, als ein international führender Anbieter im Bereich industrieller Lagerautomation, sieht am Markt große Potenziale für Lösungen, welche die manuelle Handhabung biegeschlaffer Bekleidungsartikel in Distributionszentren automatisieren. Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, ein methodisches Vorgehen für die Entwicklung eines Robotergreifers zu definieren, ein Greiferkonzept für die Handhabung biegeschlaffer Bekleidungsartikel zu entwickeln und zu validieren und auf Basis aller erarbeiteten Erkenntnisse eine Empfehlung für die KNAPP AG abzugeben. Anfangs werden in der Literatur bestehende Entwicklungsmodelle untersucht, aus welchen ein methodisches Entwicklungsvorgehen für die Greiferentwicklung abgeleitet wird. Anschließend wird das definierte Entwicklungsvorgehen angewendet, wofür zunächst eine Anforderungsanalyse durchgeführt wird und der Stand der Wissenschaft und Technik von Greifprinzipien und bestehenden Greiferkonzepten mittels Literatur-, Web-, und Marktrecherchen ermittelt wird. Unter Berücksichtigung der definierten Anforderungen und Funktionen wird ein Greiferkonzept definiert, welches softwaregestützt, 3D-konstruiert und dimensioniert wird. Danach wird von dem entwickelten Greifer ein Prototyp realisiert, mit welchem das Greiferkon-zept getestet und validiert wird. Die abschließende Auswertung der Test- und Validierungsergebnisse zeigt, dass der entwickelte Robotergreifer grundsätzlich gemäß den erwarteten Eigenschaften funktioniert, jedoch noch Anpassungen an der Konstruktion notwendig sind. Auf Basis aller erarbeiteten Erkenntnisse und Testergebnisse wird der KNAPP AG empfohlen, mit dem Greiferkonzept weitere Tests durchzuführen und das Konzept weiterzuentwickeln.
In der global tätigen Unternehmensgruppe SSI Schäfer stellt der Standort Graz das Kompetenzzentrum im Bereich der Kleinfördertechnikanlagen dar. Die essenziellen Aufgaben der MitarbeiterInnen aus den Planungsbereichen besteht in der Auslegung von Logistiksystemen, im Hinblick auf Materialfluss und Durchsatz. Derzeit obliegen diese Auslegungen nur erfahrenen MitarbeiterInnen, da viel Fachwissen erforderlich ist. Gerade im vielfältigen Bereich der Informationslogistik zeigte sich im Unternehmen eine Vernachlässigung. Prozesse, die sich auf die Steuerung dieser Informationsverarbeitung beziehen, wie Materialfluss- und Durchsatzberechnungen, waren nicht vorhanden. Dabei sind gerade diese praktischen Anwendungen bei enger Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und auch innerhalb eines Unternehmens für die MitarbeiterInnen sehr wichtig. Es muss sichergestellt werden, dass projektspezifisch die richtigen Informationen zur Verfügung gestellt werden und somit ein unnötiger Informationsfluss vermieden wird. Alle Projektbeteiligten sollen diese Informationen erhalten, welche für die Auslegung der idealen Fördertechnikkomponenten erforderlich sind, um diese im weiteren Verlauf richtig verarbeiten und interpretieren zu können. Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung und Implementierung eines Grenzdurchsatzberechnungstools, mit dem alle MitarbeiterInnen, unabhängig von deren Erfahrungsstand Logistiksysteme auslegen können. Für die Erreichung dieses Ziels, wurden zu Beginn die Abhängigkeiten der unterschiedlichen Fördererelemente in Bezug auf deren Einflussfaktoren und empirisch ermittelten Parametern untersucht. Danach wurden mittels mathematischer Berechnungen die jeweiligen Takt- und Zykluszeiten errechnet, um daraus in weiterer Folge die technischen Durchsätze ableiten zu können. Diese wurden im Anschluss an die Berechnungen in ein XML-Modul übertragen, welches in das vektororientierte Zeichenprogramm AutoCAD Architecture eingebunden wurde. Das Ergebnis der Arbeit ist ein, in AutoCAD visualisiertes, performance-calculation-tool (PEC), welches über einen automatischen Updateprozess global auf allen Planungs-Workstations der Fa. SSI Schäfer zur Verfügung gestellt wird. In der praktischen Anwendung bringt dies für das Unternehmen einige Vorteile mit sich. Zum einen trägt es wesentlich zur Steigerung der Planungssicherheit bei, da hier Erfahrungswerte kompakt und automatisch in die Berechnungen integriert werden. Zum anderen erhöht dieses Tool wesentlich die Schnelligkeit in den Verarbeitungsprozessen, was bei den MitarbeiterInnen Ressourcen für andere wichtige Aufgaben im Projekt schafft.
In dieser Masterarbeit wird ein mobiles Dokumentenprüfgerät weiterentwickelt. Dabei gilt das mechatronische Integrieren von zusätzlichen Funktionen in das bestehende Design als primäres Ziel. Vor allem eine Höhenverstellung des Optikmoduls bietet fehlsichtigen Menschen einen enormen Vorteil, da sie dadurch auf kleinste Merkmale fokussieren können. Nach einer Literaturrecherche in den Bereichen der strukturierten Vorgehensweise, der optischen Grundlagen sowie der Entwicklungsrichtlinien für Starrflex-Leiterplatten und Kunststoffbauteilen werden die Anforderungen analysiert. Im nächsten Schritt werden Auslegungen für die anschließende Konzeptkonstruktion durchgeführt. Durch funktionelle Aufbauten können diese Konzepte abgesichert werden. Auf Basis dieser Erkenntnisse entsteht abschließend eine detaillierte Konstruktion und ein seriennaher Prototyp. Das Ergebnis erfüllt nahezu alle geforderten Anforderungen und bietet Lösungen für die oftmals in Konflikt stehenden Ziele. Durch die modulare Konstruktion sinkt die Variantenvielfalt, wodurch Vorteile in der internen Logistik, sowie für den Kunden entstehen. Daneben ist der Funktionsumfang bei gleichbleibendem Bauraum und ähnlichen Produktionskosten erweitert. Dadurch wird die Grundlage für die weitere Serienentwicklung geschaffen.
Die vorliegende Arbeit gibt einen Einblick in die Programmierung fahrerloser Transportsysteme mithilfe des Robot Operating Systems. Das ursprünglich für Forschungszwecke erstellte System wurde weiterentwickelt, um den hohen Anforderungen der Industrie gerecht zu werden. Eine für die Zukunft relevante Eigenschaft, um fahrerlose Transportsysteme effizient einzusetzen, ist die Echtzeitfähigkeit. In dieser Arbeit wird die Echtzeitfähigkeit von ROS 1 sowie von ROS 2 untersucht. Zu diesem Zweck werden im einleitenden theoretischen Teil die Grundlagen zu diesem Fachgebiet geklärt. Hierzu werden die Themen Robot Operating System, Echtzeitfähigkeit sowie Informationen zu den verwendeten Komponenten bearbeitet. Im praktischen Teil der Arbeit wurde zu Beginn der Testaufbau erarbeitet, gefolgt von der Programmierung der Latenzzeitmessungen. Um Rückschlüsse auf die Echtzeitfähigkeit des Systems zu ziehen, wurden die Messungen hinsichtlich der Eigenschaften Rechtzeitigkeit, Zuverlässigkeit sowie Gleichzeitigkeit durchgeführt. Das Robot Operating System 2 bietet eine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten, die die Echtzeitfähigkeit beeinflussen können. Um eine gewichtige Aussage tätigen zu können, wurden neben ROS 1 sechs Varianten von ROS 2 untersucht. Abschließend werden die Messungen analysiert und auf Basis dessen wird eine Aussage zur Echtzeitfähigkeit des Robot Operating Systems getroffen.
This thesis does a comprehensive examination of scalable technological and economic models for hydrogen refueling stations (HRS), with a particular focus on facilitating the widespread adoption of fuel cell electric vehicles (FCEVs) through sustainable infrastructure. Given the escalating demand for hydrogen in transportation, the analysis considers various supply pathways, including compressed gaseous hydrogen (CGH₂) delivered by truck, pipeline distribution, liquid hydrogen (LH₂) transport and on-site production by renewable energy sources. A modular station architecture designed for a variety of vehicle fleets, including buses, heavy-duty trucks and passenger cars, is supported by each strategy.The proposed station design includes essential components such as storage tanks, compressors, cryogenic pumps, cascade systems and dispensers. The framework is intentionally flexible, enabling incremental expansion in response to increased utilization.Techno-economic modeling reveals notable distinctions among supply strategies in terms of both capital and operational expenditures. Pipeline integration, while requiring high upfront investment, offers the lowest ongoing costs and is therefore advantageous in high-demand, stable environments with possibility for future scaling. In contrast, LH₂ supply can reduce initial infrastructure costs but entails higher operational expenses, primarily due to the energy demands of liquefaction and losses from boil-off. CGH₂ delivery, reliant on frequent truck deliveries and high compression energy, incurs high logistical costs and is most appropriate for smaller, nearby stations. On-site production provides potential independence from supply chains but needs major investment in electrolysis and renewable energy generation infrastructure. Its viability is closely linked to favorable electricity prices and the availability of adequate site area. A support tool created with Excel is used to compare not only the levelized cost of hydrogen (LCOH), capital expenditure (CAPEX), operating expenditure (OPEX) and return on investment (ROI) for every supply option, but also forecasts hydrogen demand between 2025 and 2035.Besides, a ten-year Net Present Value (NPV) analysis for each option using the ROI target as the discount rate and the internal rate of return (IRR) as alternative performance indicators. With investment planning, technical design and demand forecasting, the thesis lays the basis for determination of the most suitable hydrogen supply strategy.
Die vorliegende Masterarbeit wurde in Zusammenarbeit mit der HyCentA Research GmbH durchgeführt, wobei der Schwerpunkt auf der Charakterisierung und Modellierung eines Fluxgate-Stromsensors liegt. Zur vollständigen Charakterisierung des Stromsensors muss das dynamische Verhalten analysiert werden und dies setzt wiederum eine präzise Referenzstrommessung voraus. Im theoretischen Teil der Arbeit werden mehrere Strommessmethoden betrachtet, um infolgedessen eine geeignete Messtechnik als Referenzstrommesstechnik zu identifizieren. Überdies werden die Herausforderungen bei Wechselstrommessungen erläutert und näher auf mögliche Messfehlerarten eingegangen. Folglich wird im praktischen Teil ein Messsystem konzipiert und realisiert, mit dem die Messungen mitsamt definierten Parametern durchgeführt werden. Anschließend werden die gewonnenen Messergebnisse mit einem eigens entwickelten Skript zur Datenverarbeitung ausgewertet und analysiert. Dabei wird untersucht, welche Rückschlüsse auf das Wechselstromverhalten bei veränderlichen Frequenzen gezogen werden können und insbesondere, ob eine Extrapolation der Ergebnisse auf den gesamten Messbereich des Stromsensors sinnvoll ist. Zum Abschluss werden auf Basis der ausgewerteten Messdaten Kalibrierpolynome zur Korrektur der Messergebnisse erstellt, die bei weiteren Strommessungen im realen Feldeinsatz anwendbar sind. Auf diese Weise werden die Messabweichungen des Fluxgate-Stromsensors reduziert und der Stromsensor kann für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben eingesetzt werden.
Entwicklung einer Lastleistungsregelung zur Optimierung des Eigenverbrauchs von Photovoltaikanlagen
(2025)
Angesichts steigender Energiekosten und zunehmender Bedeutung nachhaltiger Energienutzung befasst sich diese Masterarbeit mit einer entscheidenden Herausforderung der Photovoltaik-Technologie: der effizienten Verwertung überschüssiger elektrischer Energie, die andernfalls unvergütet oder nur gering vergütet in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Dabei stehen insbesondere kleinere Photovoltaikanlagen, beispielsweise Balkonkraftwerke, vor der Problematik, diese überschüssige Energie technisch sinnvoll und wirtschaftlich effizient zu nutzen. Ziel dieser Arbeit ist es, ein innovatives System zur automatischen Lastleistungsregelung zu entwickeln, welches die überschüssige elektrische Energie einer Photovoltaikanlage gezielt zur Versorgung regelbarer Verbraucher einsetzt. Durch die Regelung wird eine Abgabe der überschüssigen Energie ins Netz weitgehend vermieden und der Eigenverbrauch signifikant optimiert. Im Rahmen des praxisnahen Versuchsaufbaus wurde ein Balkonkraftwerk mit einer Einspeiseleistung von maximal 800 W verwendet, um realistische Messdaten zu gewinnen und die entwickelte Regelung intensiv zu testen und zu optimieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Flexibilität und Modularität des entwickelten Systems, um es leicht auf verschiedene Haushalte und Energiezähler adaptieren zu können. Neben den technischen Grundlagen der Photovoltaiktechnik werden auch aktuelle Energiespeichertechnologien betrachtet und kritisch bewertet. Die Leistungsregelung erfolgt durch einen Phasenanschnitt der Sinuswelle, um überschüssige Leistung effizient zu nutzen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen eindrucksvoll, dass durch die entwickelte mobile Lastleistungsregelung eine erhebliche Steigerung des Eigenverbrauchs möglich ist. Damit leistet das vorgestellte Konzept einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit von kleinen PV-Systemen und zur Förderung nachhaltiger Energielösungen im privaten Bereich.
In der industriellen Produktion stehen Unternehmen vor der Aufgabe, sowohl neue als auch bestehende Anlagen nachhaltig und effizient zu gestalten. Klassische Engineering-Ansätze sind oft hardwaregetrieben und berücksichtigen Nachhaltigkeit erst spät, was zu hohen Kosten und langen Entwicklungszeiten führt. Diese Arbeit entwickelt eine nachhaltige Engineering-Strategie basierend auf Sequence Logic Modelling (Selmo). Im Fokus steht der P-T-F-Ansatz (Prozess, Technologie, Funktion), der bereits im Pre-Engineering alle Anforderungen klar definiert und blinde Flecken vermeidet. Diese Methodik wurde in zwei Szenarien angewendet. Beim Retrofit einer bestehenden Fischertechnik-Fertigungslinie und bei der Betrachtung einer Neuanlage. Im Retrofit konnten durch gezielte Nachrüstung die Prozessqualität und Verfügbarkeit deutlich verbessert werden. Bei der Neuanlage zeigte sich, dass frühe Prozessdefinitionen Zeit und Kosten sparen. Zwei reale Fallstudien bestätigen den Erfolg. Das Retrofit-Projekt der VELOX Werk GmbH führte zu einer 25 % höheren Produktionsleistung und seit fünf Jahren zu keinem einzigen Eingriff in die Software. Die Neuanlage eines führenden Getränkeherstellers wurde bereits in der Engineering-Phase durch die Anwendung der Strategie optimiert. Ergänzend werden ESG- und CSRD-Richtlinien betrachtet. Die durchgängige Prozessmodellierung erhöht die Energieeffizienz und schafft eine transparente Datengrundlage. Künftig könnte Künstliche Intelligenz dabei helfen, Prozessmodelle automatisch zu erstellen und weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse zeigen, dass durch eine konsequente Prozessmodellierung und den gezielten Einsatz moderner Steuerungstechnik nachhaltige, effiziente und wirtschaftlich vorteilhafte Produktionsprozesse geschaffen werden können. Die entwickelte Engineering-Strategie ermöglicht es Unternehmen, Kosten zu reduzieren, den Maschinenbetrieb zu optimieren und gleichzeitig regulatorische Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz zu erfüllen.
Maximale Effizienz durch optimierte Rohmaterial-Handhabung auf teilautomatisierter Schmiedelinie
(2025)
Gegenstand dieser Masterarbeit ist eine Untersuchung der Optimierungspotenziale, die sich in der Rohmaterialzuführung zwischen Induktionsanlage und Spindelpresse innerhalb einer teilautomatisierten Schmiedelinie bei der Mosdorfer GmbH ergeben. Die Untersuchung fokussiert sich auf Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, Qualitätssicherung und Prozessautomatisierung – vor allem durch den gezielten Einsatz innovativer Handhabungstechnik und einer berührungslosen Temperaturüberwachung der Rohlinge. Es wurde ein praxisnahes Konzept zur kontrollierten Zuführung heißer Rohteile entwickelt, das mechanische und sensorische Komponenten umfasst. Dies geschah auf der Grundlage einer detaillierten Analyse des bestehenden Systems. Es soll sichergestellt werden, dass die Übergabe der bis zu 1200 °C heißen Schmiederohlinge automatisiert und reproduzierbar erfolgt. Eine genaue Bewegungstechnik in Verbindung mit einer verlässlichen Temperaturmessung sorgt maßgeblich für die Stabilität des Prozesses und lässt eine signifikante Steigerung der Qualität der Produktion zu. Die methodische Herangehensweise gründet sich auf einer gründlichen Literaturrecherche, einer systematischen Funktionsanalyse und der Anwendung erprobter Methoden wie dem morphologischen Kasten zur Identifizierung von Lösungen. Eine anschließende Nutzwertanalyse wurde durchgeführt, um geeignete Technologien und Komponentenobjektiv zu bewerten und auszuwählen. Mit der entwickelten Lösung werden spezifisch die wesentlichen Problembereiche angegangen, wie etwa eine unzureichende Kontrolle der Temperatur, Materialflüsse und eine Automatisierungstiefe, die begrenzt ist. Das Resultat ist ein robuster und wartungsfreundlicher Lösungsansatz, der eine Temperaturüberwachung, eine flexible Materialbewegung und eine erhebliche Verbesserung der Prozesssicherheit gewährleistet.
Diese Masterarbeit behandelt die Entwicklung und Herstellung eines innovativen Rollenrodels mit variabler Fahrwerksgeometrie, Carbonkufen und selbst gefertigten Carbonhörnern für den Einsatz im Rennsport. Ziel ist es, das bestehende Marktmonopol durch ein technisch und wirtschaftlich konkurrenzfähiges Produkt zu durchbrechen. Im Mittelpunkt stehen moderne Fertigungsmethoden, insbesondere der 3D-Druck mit wasserlöslichem Kern in Kombination mit der manuellen Laminierung von Carbongewebe. Auf Basis einer umfassenden Marktanalyse wurde ein modulares Rodelkonzept entwickelt, das durch geringes Gewicht, variable Sturzverstellung und eine für die Kleinserienfertigung geeignete Konstruktion überzeugt. Die Auslegung erfolgte mittels Finite-Elemente-Analysen; die Bauteilfestigkeit wurde durch mechanische Versuche experimentell validiert. Trotz der Verwendung hochwertiger Materialien zeigt die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, dass eine kosteneffiziente Produktion im Start-up-Umfeld möglich ist. Das entwickelte Verfahren zur Herstellung komplexer Carbonbauteile bietet über den Sportgerätebau hinaus Potenzial und demonstriert eindrucksvoll die Chancen interdisziplinärer Entwicklung im Leichtbau.
Elektrofahrzeuge spielen eine zentrale Rolle auf der Reise zu einer emissionsfreien und nachhaltigen Mobilität. Angesichts steigender Umweltbelastungen und globaler Bestrebungen zur Reduktion von CO₂-Emissionen gewinnen insbesondere Elektrofahrzeuge mit effizient integrierten Ladesystemen zunehmend an Bedeutung.Die Magna Steyr Fahrzeugtechnik zählt zu den weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Entwicklung und realisiert neben konventionellen Antriebskonzepten auch Elektrofahrzeuge. Der derzeitige Entwicklungsstand basiert jedoch überwiegend auf textbasierten Ansätzen, die aufgrund ihrer Fehleranfälligkeit und mangelnden Skalierbarkeit den zunehmenden Anforderungen und der wachsenden Komplexität moderner Elektrofahrzeuge nicht mehr gerecht werden. Um diese Lücke zu schließen, erfolgt die Umstellung auf eine modellbasierte Entwicklungsumgebung, die die Effizienz, Nachvollziehbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Fahrzeugentwicklung erhöht.Diese Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines generischen Modells das spezifische Ladefunktionen für Elektrofahrzeuge auf Basis der modellbasierten Systementwicklung unter Verwendung der Systems Modeling Language abbildet. Ziel ist es, die bestehende textbasierte Entwicklungsumgebung der Abteilung für das HV-Charging bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik durch ein modular aufgebautes, wiederverwendbares Modell zu ersetzen. Dieses Modell soll als projektübergreifende Vorlage dienen und die Integration gängiger Features wie TargetSOC setting, AC Current Limit setting und AC-Charging in der Fahrzeugarchitektur ermöglichen.Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung modellbasierter Entwicklungsprozesse und zeigt, wie durch MBSE die Qualität, Wiederverwendbarkeit und Effizienz in der Entwicklung von Ladefunktionen signifikant verbessert werden kann.
Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien wächst stetig in den letzten Jahren. Es herrscht ein regelrechter weiterhin andauernder Boom in Bezug auf Stromerzeugung für den eigenen Haushalt, beispielsweise in Form von Photovoltaikanlagen zur Eigenstromerzeugung. Diese sind jedoch anfällig für Verschattung und nur bei Sonnenschein tagsüber wirksam und produzieren bei Abschirmung der Sonneneinstrahlung - sei es durch Schatten von Bäumen, durch Schnee im Winter oder durch starke Bewölkung - nur noch einen Bruchteil ihrer Nennleistung. Um diese Umstände puffern zu können kommt in vielen Fällen nur ein kostenintensiver Stromspeicher in Frage. Je nach Aufstellungsort sind PV-Systeme auch aufgrund der Ausrichtungsmöglichkeiten unter Umständen nicht sehr effektiv einsetzbar, weshalb Kleinwindkraftanlagen zur Eigenstromerzeugung für den Haushalt eine mögliche Alternative beziehungsweise sinnvolle Ergänzung darstellen können. Ziel dieser Masterarbeit ist es, zu beurteilen wie sinnvoll der Einsatz von Kleinwindkraftanlagen (KWKA) zur Stromerzeugung im privaten Bereich beziehungsweise an spezifischen Standorten ist. Im Zuge dieser Arbeit werden die für Kleinwindkraftanlagen in Österreich gültigen gesetzlichen Vorgaben beziehungsweise Normen beleuchtet und zusammengefasst. Im Zuge dessen, werden die Vorschriften für Kleinwindkraftanlagen mit den Vorschriften zur Errichtung von beispielsweise PV-Anlagen oder Balkonkraftwerken verglichen und die Unterschiede ausgearbeitet. Weiters werden die unterschiedlichen Bauformen von Windkraftanlagen erläutert und anhand ihrer spezifischen physikalischen Eigenschaften und Geometrie für den Einsatz im Kleinwindkraftbereich bewertet. Die wohl bekannteste und häufigste Bauform von KWKA ist die Horizontalachswindturbine (HAWT). Diese Bauform wird vor allem bei Großwindkraftanlagen genutzt und ist daher die wohl bekannteste Bauform für Windkraftanlagen. Im Gegensatz dazu kommen für kleine Windkraftanlagen für den Privatgebrauch jedoch vertikale Bauformen (VAWT) ebenfalls in Frage, da diese zum einen optisch für viele Menschen ansprechender sind und zum anderen den Vorteil bieten, dass diese KWKA-Bauform den Wind von jeder beliebigen Richtung aufnehmen können und somit keine Windnachführung notwendig ist. Im praktischen Teil dieser Masterarbeit wird ein Konzept für ein Kleinwindkraftanlagenmodell erarbeitet, welches mit einem 3D-Modellierungsprogramm für die Herstellung mittels 3D-Druck konstruiert wird. Im Zuge dessen wird für dieses wird ein Konzept für einen Messaufbau ausgearbeitet. Zusätzlich wird ein Messaufbau realisiert, der es ermöglicht über langfristige Zeiträume Wetterdaten wie Windgeschwindigkeit, Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck zu messen und somit festzustellen, ob der Standort für die Installation einer Kleinwindkraftanlage geeignet ist. Für dieses Modell werden im weiteren Verlauf Möglichkeiten zur Messung von Werten wie Spannung, Strom und Drehzahl evaluiert, die es ermöglichen, die Effizienz der KWKA-Varianten zu bewerten. Hierfür wird das Modell so konstruiert, dass der Rotor mit unterschiedlichen Anordnungen der Rotorblätter beziehungsweise ein austauschbarer Rotor genutzt werden kann. Weiters wird zur Veranschaulichung der Unterschiede von Horizontalachs- und Vertikalachs-Windkraftanlagen von beiden Typen je ein 3D-Modell erstellt.
In der vorliegenden Masterarbeit werden die Herausforderungen mobiler Batteriespeicher, insbesondere im Kontext von Elektrotrucks, und deren Implementierung in einem Mikrogrid untersucht. Der Fokus liegt hierbei auf Industrieanwendungen, wie beispielsweise Logistikdepots, welche Transporttätigkeiten und die Distribution von Gütern umfassen. Einleitend erfolgt die Darstellung der theoretischen Grundlagen, die die verschiedenen Zellchemien von Batterien aufzeigen, den Unterschied zu stationären Speichern verdeutlichen, die bidirektionale Infrastruktur erläutern sowie Details und Zukunftsaussichten für Mikrogrids darlegen. Den Abschluss des Theorieteils bildet die Wirtschaftlichkeitsrechnung, in der ein Logistikdepot mit Diesel- und Elektro-LKWs verglichen wird, um die Rentabilität von elektrischen Trucks unter Berücksichtigung der derzeit hohen Anschaffungskosten zu ermitteln. Im Anschluss an den Theorieteil werden verschiedene Szenarien und jeweils ein Last-, Photovoltaik- und Mobilitätsprofil festgelegt. Diese dienen als Ausgangspunkt für die Simulation, in der die Modellierung eines Logistikdepots erfolgt. Neben der Wirkleistung ist auch die Blindleistung berücksichtigt, die im weiteren Verlauf in einer programmierten Applikation als Parameter eingegeben wird. Die Gewährleistung einer ausreichend genauen Übereinstimmung zwischen Simulation und Web-Anwendung ist somit sichergestellt. Das Programm erlaubt den Import unterschiedlicher Profile, die Online-Änderung von Parametern und die Visualisierung der Ergebnisse über einen Zeitraum von 24 Stunden. Eine integrierte Wirtschaftlichkeitsanalyse bietet zusätzliche Einblicke in die Rentabilität der gewählten Konfiguration.
Um am Markt erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen ihren Kunden und Kundinnen individuelle Produkte anbieten. Dies geht soweit, dass mittels Konfiguratoren Produkte eigens gestaltet werden können. Bei einer hohen Anzahl von verschiedenen Produktvarianten und Kleinstlosgrößen ist es für Unternehmen herausfordernd weiterhin wirtschaftlich zu produzieren. In dieser Arbeit wird untersucht, wie mittels einer Roboterzelle und deren Anbindung an ein Produktionsplanungssystem die Fertigung für Kleinstlosgrößen automatisiert werden kann. Das Ziel ist über eine Schnittstelle automatisiert Produktionsdaten vom Produktionsplanungssystem an eine Roboterzelle zu übertragen. Die Generierung der benötigten Produktionsdaten wird hierfür ebenfalls erarbeitet. Die Minimierung der Produktionskosten und Durchlaufzeit für Kleinstlosgroßen bei einer hohen Anzahl an Produktvarianten ist erwünscht. Der gesamte Prozess von der Konfiguration einer Produktvariante bis zu deren Assemblierung wird analysiert. Auf Basis dieser Analyse wird ein Soll-Prozess für die Automatisierung der Fertigung spezifiziert. Die Integration von drei Systemen durch den Aufbau von zwei automatisierten Schnittstellen und Anpassungen im Enterprise Resource Planning (ERP) System ermöglicht die Umsetzung des Soll-Prozesses. Die Anpassungen im ERP-System ermöglichen eine flexible Gestaltung der zu übertragenden Produktionsdaten. Die Daten können individuell für verschiedenste Produkte generiert werden. Abhängig von den Anforderungen sind die Schnittstellen mittels Webservice und einer dateibasierten Datenübertragung aufgebaut. Das Resultat der Arbeit ist die bereits in einer Testphase laufende automatisierte Assemblierung von Kleinstlosgrößen. Produktionsdaten werden automatisiert vom ERP-System generiert und an eine Roboterzelle übertragen. Ein Prozess der flexiblen automatisierten Produktion wird eingesetzt um Kosten und wertvolle Produktionszeit einzusparen.
During the last decades the functionality of software has risen steadily, which has led to an increased complexity. In the classic field of information technology this problem can be solved with a well-documented software architecture. In an industrial environment this is not feasible, because these systems do not support programmable logic controllers (PLCs). SSI Schäfer Automation is facing a generation change of their used PLC systems resulting in a redesign of the current software. The aim of this master thesis is to create a software architecture system that can also be used for PLCs. Using this system, a software architecture is designed which matches the demands of a state-of-the-art conveyor system. An object-oriented architecture is developed that can also be applied to the PLC systems which do not support object-oriented languages. The architectural process is outlined in a few examples and demonstrates the development from the requirements to the necessary definitions and subsequently to the model-based software architecture documentation. The designed architecture is as flexible as possible and can be used for multiple different products. With the architectural system it is possible to design these systems and document all the necessary decisions. Currently the architecture is applied to the first product and others will follow.
The goal of this thesis is to find a process that enables Agile development for projects involving hardware and software. This process is then verified in the course of a project to evaluate the impact on product development. The aim is to find a way for product development to work in an Agile setup to make use of the advantages that come with Agile project planning and execution. The established methodologies such as Scrum and Kanban focus solely on software development and therefore do not work for development of hardware components without major adjustments in the framework. The process that is set up shall take incentive by existing frameworks but shall also work for both hardware and software devel-opment at the same time. The process is constructed by using an already established framework for software development and aimed at including hardware in iterations. As issues occur in setup of the process, adjustments are to be made until both hardware and software were aligned again. The verification of the method is carried out in the development of a new product for the Atomic Force Microscope “Tosca 400” of Anton Paar. This product includes the disciplines of Mechanics, Electronics, FPGA, Firmware and Software and is therefore qualified to verify the process. Releases in iterations shall guarantee high quality standards at the final release and enable the customer representative to request new or altered features during the project in order to make the product competitive. The new process is able to achieve several positive effects. The project planning efforts are lowered while the estimation accuracy in both effort and release dates are significantly higher. The customer representative is included into the process from the beginning which resulted in alignment of the product vision in an early state. This new process must be further verified in a bigger project to ensure that process also works in different scales. Flexibility in management levels can pave the way for future implementations and must adjust to a new set of deliverables in reviews.
Regalbediengeräte haben einen sehr volatilen Energiebedarf, welcher in weiterer Folge zu hohen Lastspitzen führt. Neben dem reinen Stromverbrauch einer Anlage haben auch diese Energiebedarfsspitzen Auswirkungen auf die Kosten für die Energieversorgung und die dafür notwendige Infrastruktur. Zur Reduktion des Spitzenbedarfs einer Anlage mit mehreren Regalbediengeräten ist eine entsprechende Koordination der Geräte in Form eines Lastmanagements notwendig. Ziel dieses Lastmanagements ist es, die Überlagerung von Lastspitzen der einzelnen Regalbediengeräte zu verhindern. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurden verschiedene Konzepte für ein entsprechendes Lastmanagement erarbeitet. Diese Konzepte wurden als zusätzliches Softwaremodul in die bestehende Standardsoftware für Regalbediengeräte von Jungheinrich Systemlösungen integriert. Die Wirksamkeit und Effizienz des Lastmanagements wurde im realen Anwendungsumfeld geprüft und verifiziert. Dabei wurden sowohl die mögliche Reduktion der Energiebedarfsspitzen als auch die Auswirkung auf die Systemleistung betrachtet. Als Ergebnis entstanden verschiedene Lösungen, die den Energiebedarf bzw. die Systemleistung unterschiedlich stark beeinflussen. Dadurch ist es möglich, abhängig von den Anforderungen der KundInnen, das jeweils passende Lösungskonzept anzubieten.
Das Wachstum des Onlinehandels setzt den stationären Handel zunehmend unter Druck. Um das Einkaufen in Geschäften für Kunden attraktiver zu gestalten und die Effizienz zu steigern setzten Händler vermehrt auf den Gebrauch von Technik. Dieser Wandel schafft auch Möglichkeiten für den Einsatz von Technologien aus dem Bereich der Intralogistik. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Identifizierung konkreter Anwendungsmöglichkeiten der Technologien im stationären Handel. Dazu werden Geschäfte unterschiedlicher Branchen hinsichtlich der Funktionen deren Flächen, sowie den Eigenschaften von Produkten untersucht. Im darauffolgenden Schritt erfolgt die Analyse ausgewählter Technik bezüglich der Anforderungen des Handels. Über eine Nutzwertanalyse erfolgt danach die Auswertung von Anforderungen und Fähigkeiten. Durch die Gegenüberstellung lässt sich an den Kreuzungspunkten erkennen, welche Technologie die jeweiligen Anforderungen zu einem hohen Grad erfüllen. Diese bilden die Use Cases und entsprechen dem Ergebnis der vorliegenden Arbeit. Beschrieben werden sie durch die Eignung der Technologie für die Kombination aus Flächen- und Produkteigenschaften. Zusätzlich dazu werden Handlungsempfehlungen für den effizienten Einsatz der Technik in Bezug auf die möglichen Leistungskennzahlen gegeben.
Konzepterstellung für die Automatisierung des Probenhandlings eines Röntgenstrukturanalysegerätes
(2022)
Ein Röntgenstrukturanalysegerät ist ein hochpräzises Labormessgerät, welches mithilfe von Röntgenstrahlen Materialeigenschaften und Zusammensetzungen von Proben bestimmt. Ein solches Messgerät befindet sich im Sortiment der Anton Paar GmbH und wird in dieser Arbeit um ein automatisiertes Probenhandling erweitert. Im Mittelpunkt steht dabei die Handhabung der Probenteller, die als Aufnahmebauteile für die zu messenden Proben dienen. Dazu werden Komponenten und Technologien zur Proben-Speicherung, Proben-Bewegung und Proben Identifikation benötigt, wobei fundierte Informationen dazu im theoretischen Teil der Arbeit aufbereitet werden. Der Schwerpunkt des praktischen Teils liegt in der Erstellung eines 3D Gesamtkonzepts und der Auswahl der dafür notwendigen Komponenten mithilfe von geeigneten Bewertungskriterien. Da das Gerät bereits am Markt angeboten wird, werden die Platzverhältnisse des Gerätes für die Integration und Positionierung diverser Komponenten ausführlich analysiert. Des Weiteren werden die Kommunikation der Komponenten und die Sicherheit des Gesamtgerätes genauer betrachtet und auf das automatisierte Probenhandling abgestimmt. Auch der gesamte Ablauf einer Messreihe wird untersucht, um das Automatisierungskonzept an die einzelnen Schritte bestmöglich anzupassen. Nach der Auswahl der benötigten Komponenten wird daraus ein funktionsfähiges Gesamtkonzept erstellt, welches in weiterer Folge detaillierte Ausschnitte einer möglichen Programmierung der Proben-Bewegung beinhaltet. Damit diese Lösung zukünftig auch in die Serienfertigung der Röntgenstrukturanalysegeräte integriert werden kann, wird der Schwerpunkt der Programmierung auf die Ausarbeitung einer universellen Lösung gelegt, welche geräteunabhängig verwendet werden kann. Das erarbeitete Gesamtkonzept für die Integration eines automatisierten Probenhandlings wird von den theoretischen Grundlagen bis hin zu Ansätzen der Programmierung der Proben-Bewegung behandelt und kann als Empfehlung für eine zukünftige Umsetzung herangezogen werden.
Der Zweck dieser Masterarbeit ist mit Hilfe vorhandener Messdaten technische Gebrechen vorhersehen oder sogar verhindern zu können. Für die praktische Anwendung wurde die Kraftstoffkonditionierungseinheit des Unternehmens AVL ausgewählt. Hierbei werden mehrere Kraftstoffkonditionierungseinheiten desselben Typs von verschiedenen Prüfständen überwacht, um schneller an mehr ausschlagkräftige Daten zu kommen. Diese Einheiten dienen dazu, den Kraftstoff mit gewünschtem Druck und Temperatur zum Motor zu fördern. Um diese gewünschten Sollwerte erreichen zu können, benötigt dieses Gerät viele Messsensoren, deren Messdaten in drei Minutentakt in ein Dokument übertragen werden, um diese für die weitere Analyse und Überwachung verwenden zu können. Zusätzlich werden diese Daten verwendet um eine Augmented Reality Brille mit den notwendigen Daten auszustatten, um Wartungen mit Anleitung und Simulation darstellen zu können. Der Hauptzweck dieser Masterarbeit besteht darin, die häufigsten Ausfallsituationen festzustellen, deren Gründe herauszufinden und mit Hilfe der Messdaten diese zu erkennen. Wenn diese Analyse abgeschlossen ist, werden die Messdaten über eine Plattform überwacht und bei erneuter Erkennung dieser Abweichung wird automatisch eine Wartung eingeplant, um diesen Ausfall zu verhindern. Eine solche Systemüberwachungssoftware, die direkt mit dem Service Techniker zusammenarbeitet ist eines der Themen der Industrie 4.0.
Die Elektrifizierung führt zur Zeit zu den größten Änderungen in der Automobilindustrie. Obwohl Brennstoffzellen Teil eines elektrischen Antriebsstrangs sein könnten, konnten sie sich bis heute nicht auf dem Markt durchsetzen. Einer der Hauptgründe dafür ist die vergleichsweise kurze Lebensdauer eines Brennstoffzellen-Stacks. Die Lebensdauer wird maßgeblich beeinflusst von Degradationseffekten, welche in suboptimalen Betriebspunkten verstärkt werden. Das Ziel dieser Arbeit ist, ein System für einen Polymerelektrolyt-Membran-Brennstoffzellen Stack zu entwickeln und in einen Prüfstand zu integrieren, damit Degradationseffekte überwacht und vermessen werden können. Um das zu erreichen, muss der Brennstoffzellen-Stack durch den Systemaufbau in unterschiedliche Betriebspunkte (Strom, Spannung, Gasmenge und Temperatur) versetzt werden können. In jedem Betriebspunkt kann somit eine elektrochemische Impedanzspektroskopie sowie eine Klirrfaktoranalyse durchgeführt werden. Die Messdaten geben Auskunft über den technischen Zustand der Zelle. Weiters wird eine Messmethode entwickelt, die ein effizientes und automatisiertes Testen sowie selbstständiges Ermitteln der optimalen Betriebspunkte ermöglicht. Das Ergebnis dieser Arbeit ist ein Brennstoffzellen-System, das aufgebaut und in einen Prüfstand integriert ist. Die Messmethode wird in näherer Zukunft umgesetzt und soll für weitere Prüfstände standardisiert eingesetzt werden. Dieser Aufbau ermöglicht eine innovative Untersuchung von Degradationseffekten, die eine wichtige Rolle in der weiteren Brennstoffzellenentwicklung für Fahrzeuge spielen.
Die vorliegende Masterarbeit stellt ein integriertes Vertriebstool für das Unternehmen Fb Industry Automation vor, das speziell auf Lagerautomatisierungsanforderungen zugeschnitten ist und ein vorhandenes System ersetzt. Fb Industry Automation bietet das Fb Kompaktshuttle System für Kleinteile an. Es bedient eine große Anzahl von Kunden, die hauptsächlich im Produktionssektor tätig sind. Beim aktuellen Prozess, der die Berechnung von Budgets und die Erstellung von 3D-Modellen umfasst, handelt es sich um einen manuellen Prozess, der zeitaufwändig, anfällig für Fehler und nur schwer skalierbar ist. Das Ziel dieser Masterarbeit besteht darin, ein benutzerfreundliches und leistungsstarkes Vertriebstool zu entwickeln, mit dem das Fb Kompaktshuttle System automatisiert budgetiert und in 3D modelliert werden kann. Ziel des Tools ist es, den Vertriebsprozess zu
beschleunigen und die Genauigkeit der Angebote zu erhöhen. Dazu zählen eine Untersuchung der aktuellen Situation, eine Erläuterung grundlegender Logistikbegriffe und -definitionen sowie eine Vorstellung der Softwareentwicklung und der Technologien, die für die Entwicklung des Tools erforderlich sind. Die Entwicklung und Implementierung des Tools erfolgt auf dieser Basis, während die ERP-Schnittstelle entworfen wird. In dieser Masterarbeit werden jedoch nur bestimmte interne Unternehmensdaten analysiert oder veröffentlicht. Nachdem das Tool entwickelt wurde, wird es in der Praxis getestet, bewertet und es wird internes Feedback im Unternehmen gesammelt.
Pufferlösungen sind in pharmazeutischen Prozessen unerlässlich, um einen stabilen pH-Wert gewährleisten zu können und die Stabilität sowie Wirksamkeit von Arzneimitteln während ihrer Herstellung und Lagerung zu sichern. Systeme zur Herstellung Pufferlösungen mischen Stammlösungen eines bestimmten Salzes mit einer bestimmen Säure und einem großen Anteil an Reinstwasser, um die charakteristische Fähigkeit zu erlangen, Säure-Base-Stöße ausgleichen zu können. Die konventionelle Produktion und anschließende Lagerung erfolgt in relativ großen Tanks von bis zu 20 Kubikmetern, notwendigerweise wegen des hohen Massenverhältnisses (bis zu 10.000:1) zwischen Pufferlösung und Endprodukt. Diese Methode beansprucht deswegen einen erheblichen Flächenanteil und zugleich konnten wertvolle Ressourcen bei einer Inline-Produktion eingespart werden. Das Ziel dieser Arbeit ist, die benötigten Stammlösungen in einem kontinuierlichen Prozess in ausreichender Güte mischen zu können, um das Potenzial in Zeitreduktion und Ressourceneinsparung auszureizen. Die vorgegebenen Toleranzgrenzen erfordern eine genaue Regelung der Dosierungskomponenten, um die Anforderungen an den pH-Wert und den Salzgehalt zu erreichen. Eine geeignete Strategie und die passenden Parameter für die PID-Regler sind notwendig, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Ein Prototyp im kleineren Masstab dient Test- und Verifizierungszwecken. Um die gewünschten Ziele zu erreichen, wird die gesamte Anlage modelliert und in ihrem physikalischen Verhalten analysiert sowie regelungstechnisch formuliert. Jede relevante Komponente des Regelkreises wird untersucht und mathematisch beschrieben, um den realen Prozess so nahe wie möglich abbilden zu können. Die identifizierten Parameter für die Pilotanlage und die Validierung des Prozessmodells werden durch die Funktionalität der Internal Model Control (IMC)-Strategie für das Mehr-größen-System unter Beweis gestellt. Diese ist für Systeme mit großer Transportzeit ein entscheidender Faktor und ein Maß für die Qualität der Regelung und dessen Modellierung.
Der Schwerpunkt dieser Masterarbeit liegt auf der Entwicklung eines Lernmanagementsystems für die Jugend des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark. Ziel ist es, eine webbasierte Plattform zu schaffen, welche die Mitglieder der Jugendfeuerwehr während ihrer Lerntätigkeiten unterstützt. Durch den Einsatz moderner Didaktik und der Implementierung einer adäquaten Methodik soll das Lernerlebnis auf dem Niveau des Wissenstests in allen drei Stufen (Bronze, Silber und Gold) verbessert werden. Über die Lernfunktion können die Jugendlichen über jedes internetfähige Endgerät ihr Wissen aneignen. Mit der Wettkampf-Funktion können die Jung-Florianis die erlernten Kenntnisse spielerisch mit ihren Kameraden*innen unter Beweis stellen. Darüber hinaus wird ein eigenes Bewertungstool für die engagierten Ausbilder implementiert, mit dessen Hilfe laufend auf die vorhandenen Lerndefizite der Jugendmitglieder eingegangen werden kann. Zusätzlich musste zum Grundkonzept der Plattform die Datenbank des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark eingebunden werden, um eine nicht-passwortgebundene Anmeldung zu realisieren. Das Resultat ist eine lauffähige Lernplattform, welche auf einem lokalen Server integriert wurde und alle essenziellen Themengebiete abdeckt.
Der fortschreitende Trend zu automatisierten Prozessen, auch in Laboren, in denen Rheologie zur Bestimmung von Materialeigenschaften eingesetzt wird, wirft die Frage auf, welche Herausforderungen bei der Umsetzung solcher Lösungen zu bewältigen sind. Anton Paar ist der führende Anbieter von Rheometern und stellt umfassende, automatisierte Rheologiesysteme für Platte/Platte- sowie Kegel/Platte-Geometrien bereit. Der HTR 7000 ist ein Beispiel für diese "High-Throughput-Rheologiesysteme", die sich durch ein integriertes, vollautomatisches Trimmtool und verschiedene integrierte Probenvorbereitungsschritten auszeichnen. Das Trimmen der Proben spielt eine wesentliche Rolle im Gesamtprozess, da es einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der resultierenden Messungen ausübt und zudem die Reproduzierbarkeit der Messungen beeinflusst. Es wird postuliert, dass die Automatisierung in diesem Kontext eine Prozessverbesserung darstellt, wodurch die Reproduzierbarkeit optimiert und Prozessverschwendungen im Vergleich zum manuellen Ablauf eliminiert werden. In der vorliegenden Arbeit wird mit Methoden aus dem „Lean Management“ der gesamte Laborarbeitsablauf analysiert. Ziel ist die Identifikation und Quantifizierung von Verschwendungen innerhalb des Prozesses. In Bezug auf das Trimmtool wird eine Studie zur Reproduzierbarkeit durchgeführt, wobei ein bereitgestelltes Polymer von Kund*innen verwendet wird. Um potenzielle Herausforderungen zu ermitteln, die mit der Implementierung der Automatisierung in der Rheologielaborverarbeitung verbunden sind, werden die Erkenntnisse aus der oben genannten Lean-Analyse zusammen mit einer Studie der Grenzen bei trimmbaren Proben berücksichtigt.
Bewegungssynchronisation einer Stereokamera mit einer VR-Brille über eine drahtlose Verbindung
(2023)
Das Konzept, das Video einer Kamera an eine VR-Brille zu übertragen, gewinnt insbesondere im Bereich des Modellbaus zunehmend an Bedeutung, da es eine gute Möglichkeit bietet, die virtuelle und reale Welt miteinander zu verbinden. Bestehende Systeme in diesem Bereich sind jedoch oft dahingehend eingeschränkt, dass sie an die spezifischen Modelle der herstellenden Unternehmen gebunden sind, wodurch sie nicht universell einsetzbar sind. Im Rahmen dieser Arbeit wird ein universelles System entwickelt, das die Übertragung eines stereoskopischen Live-Videos von einer Kamera an eine VR-Brille ermöglicht. Dabei wird nicht nur das Bild übertragen, sondern die Kamera auch synchron zur Bewegung der VR-Brille gesteuert. Dieser Ansatz zielt darauf ab, dem*der Träger*in ein noch intensiveres Gefühl der Immersion zu vermitteln, indem die visuellen Eindrücke mit den Bewegungen der Brille synchronisiert werden. Die Entwicklung dieses Systems umfasst die Erstellung, das Testen und das Optimieren spezifischer Software für alle Komponenten. Durch das Zusammenführen der Software der einzelnen Komponenten entsteht das finale Gesamtsystem. Der Test des fertigen Gesamtsystems demonstriert, dass sowohl die Bewegungssteuerung als auch die Live-Übertragung möglich ist. Während die Bewegungssynchronisation zwischen der Kamera und der VR-Brille reibungslos funktioniert, gibt es im Bereich der Live-Videoübertragung noch Potenzial für Verbesserung. Trotz dieses kleinen Problems besitzt dieses System Potenzial, um für einige Einsatzzwecke nützlich zu sein.
Neue akademische Richtungen wie Data Science treiben den Wandel in vielen Bereichen voran und eröffnen neue Möglichkeiten in verschiedenen technologischen Bereichen, wie z.B. der industriellen Instandhaltung. Daher ist die Analyse von Daten zur Vorhersage von kritischen Zuständen technischer Anlagen zu einem zentralen Bestandteil für die Aufrechterhaltung von Qualität und Quantität in der Produktion geworden. Elektromotoren sind das Kernelement vieler Industrieanlagen und ihr Versagen kann enorme Schäden verursachen. Deshalb ist es wichtig, dass Fehler im Voraus mithilfe eines Datenmodells entdeckt werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, für die Etablierung dieses Modells die notwendigen Daten in geeigneter Qualität zu liefern. Zunächst wurden die kritischen Bauteile von Frequenzumrichter gespeisten Motoren untersucht, wobei sich die Lager als die kritischen Teile erwiesen, da ihr Zustand als aussagekräftig für den Zustand des Motors angesehen wird. Schwingungs- und Temperaturmessungen, welche die Lagerzustände am besten abbilden, sind die am besten geeigneten Sensoren für deren Überwachung. Darüber hinaus sind Maschinensteckbriefe, die spezifische Informationen über die Anlage selbst, ihre Prozesse und ihre Umgebung enthalten, für die Analyse ihrer Messungen unerlässlich. Basierend auf diesen Erkenntnissen wurden verschiedene Schwingungssensoren für unterschiedliche Anwendungsszenarien ausgewählt und in die Datenbank integriert. Die Konfiguration dieser Sensoren wurde validiert und justiert und die essenziellen Informationen für das Modell zusammengefasst. Als Ergebnis werden die korrekten Messwerte in der Datenbank gespeichert und zusätzliche Informationen bereitgestellt. Darüber hinaus wurden die Informationen für die Umsetzung von Predictive-Maintenance Modellen festgehalten. Diese Arbeit dient als Leitfaden für die Realisierung von Predictive Maintenance für Motoren sowie zur Sicherstellung der Datenqualität in der Feldebene.
Diese Masterarbeit befasst sich damit, den Verbrauch von elektrischer Energie, sowie von Wärmeenergie der Produktionsanlagen von Iprona Güssing automatisiert zu erfassen. Um die geplante Einmegawatt Photovoltaikanlage effizienter nutzen zu können und die Lastspitzen bei der Wärmeabnahme zu glätten, werden Lastverschiebungspotentiale aufgezeigt. Im Zentrum steht die automatisierte Datenerfassung, welche alle Daten der Messpunkte in einem zentralen Punkt zur Erstellung von aussagekräftigen Analysen bündelt. Zu Beginn erfolgt ein Überblick über die Prozesse von Iprona Güssing zur Verarbeitung von Holunderbeeren zu Saftkonzentrat. Anschließend folgt ein Einblick in die Theorie der Messgeräte, deren Kommunikationsmöglichkeiten sowie die geeigneten Datenbankmodelle. Die Auswahl der passenden Software wird durch einige erfolgreich implementierte Messungen bestätigt. Diese bietet die Lösung für die bisher ungelösten Probleme an dem Messtechnikbestand. Die erfassten Daten werden zur Gegenüberstellung der Datenbanksysteme in verschiedene Datenbanken abgelegt. Daraufhin folgt die Analyse und Visualisierung der Daten mit einer dafür abgestimmten Software. Die Untersuchungsergebnisse veranschaulichen, das es mit open source Software möglich ist, das Ziel der zentralen Datenerfassung und Auswertung zu verwirklichen. Abschließend werden Lastverschiebungspotentiale in Bezug auf die einzelnen Prozesse erhoben. Die Kälteanlage bietet das größte Potential für Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen, durch die mögliche Integration eines Eisspeichers sowie die Nutzung von Solarenergie.
Die Unabhängigkeit von menschlichen Interaktionen, kombiniert mit der erhöhten Sicherheit und Effizienz, sind Hauptgründe für die rasante Entwicklung der Autopiloten-Technologie. Insbesondere der verstärkte Einsatz von Drohnen hat dazu beigetragen, dass Open-Source-Autopiloten wie ArduPilot und PX4 Autopilot sich ständig weiterentwickeln konnten. Aufgrund des wachsenden Funktionsumfangs wurde der Einsatz dieser Autopiloten auch schnell auf andere unbemannte Fahrzeuge erweitert. Allerdings besitzen diese Softwareplattformen individuelle Stärken und Schwächen, welche erst bei einem fundierten Vergleich deutlich werden. Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, die Open-Source-Autopiloten ArduPilot und PX4 Autopilot anhand einer experimentellen Untersuchung zu analysieren. Im Rahmen dieser Evaluierung wurde ein spezielles Testfahrzeug eingesetzt, welches eine vordefinierte Strecke automatisiert abfährt. Die Streckenvorgabe wird dabei über geografische Koordinaten festgelegt. Dieses Testfahrzeug besteht aus einem modifizierten Modellfahrzeug mit integriertem Flight-Controller sowie geeigneten Aktoren und Sensoren. Um die Vergleichbarkeit der Testergebnisse zu gewährleisten, war es zusätzlich notwendig, ein passendes Testsetup zu schaffen. Die Untersuchung konzentriert sich hauptsächlich auf die Unterschiede in der Routennachverfolgung, wobei die Genauigkeit und Effizienz jedes Autopilot-Systems analysiert werden. Darüber hinaus werden die notwendigen Schritte zur Kalibrierung und Konfiguration der Autopiloten untersucht. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden die Autopiloten sowie die verwendeten Bodenstationssoftwaren, Mission Planner und QGroundControl, verglichen. Letztendlich bieten die gesammelten Ergebnisse eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines geeigneten Autopiloten für Bodenfahrzeuge. Darüber hinaus fördern sie auch den praktischen Einsatz von Open-Source-Autopiloten.
