Automatisierungstechnik-Wirtschaft
Refine
Year of publication
Document Type
- Master's Thesis (214)
Has Fulltext
- yes (214)
Is part of the Bibliography
- yes (214)
Keywords
- Prüfstand (7)
- Digitaler Zwilling (6)
- Robotik (6)
- Speicherprogrammierte Steuerung (5)
- Elektromobilität (4)
- Energiemanagement (4)
- Erneuerbare Energien (4)
- Fertigung (4)
- Fördertechnik (4)
- Maschinenbau (4)
Institute
Eine zuverlässige Zustandsüberwachung ist eine wichtige Voraussetzung für die vorausschauende Instandhaltung in industriellen Fertigungsumgebungen, doch viele Maschinenkomponenten werden nach wie vor ohne kontinuierliche Überwachung betrieben. Diese Lücke ist besonders relevant für Komponenten von Schaumdosieraggregaten, bei denen unerwartete Ausfälle die Produktion stören und eine systematische Wartungsplanung behindern können. Diese Arbeit befasst sich mit diesen Mängeln, indem sie eine durchgängige Zustandsüberwachungskette entwickelt und validiert, die Vibrationssignale zusammen mit Prozessdaten wie Druck und Temperatur erfasst, diese auf einem Edge-Gerät vorverarbeitet und für eine skalierbare cloudbasierte Analyse vorbereitet. Die Architektur integriert IEPE-Vibrationssensoren mit der strukturierten Erfassung digitaler und analoger Maschinendaten. Alle Signale werden über ein spezielles SPS-Modul zur Zustandsüberwachung erfasst, wodurch eine deterministische Vorverarbeitung, einheitliche Zeitstempel und synchronisierte Datenflüsse gewährleistet sind. Ein zentraler Beitrag ist ein modularer, einsatzunabhängiger Daten Konnektor, der REST- und MQTT-Kommunikation unterstützt und automatisch Asset- und Mapping-Identifikatoren verwaltet, wodurch eine flexible Integration in heterogene industrielle Umgebungen ermöglicht wird. Um eine systematische Bewertung unabhängig von Produktionsbeschränkungen zu ermöglichen, werden synthetische Datensätze generiert, die realistisches Betriebsverhalten, allmähliche Verschlechterungsverläufe und definierte Ausfallmerkmale nachbilden. Ein interaktives Dashboard unterstützt die Zeitreihenprüfung, die Schwellenwertkonfiguration und die automatisierte Ereigniserkennung vor Ort, während die IoT-Cloud-Plattform Senseye eine skalierbare Zeitreihenaufnahme, ein strukturiertes Anlagenmanagement und eine zentralisierte Bewertung von Zustandsentwicklungen ermöglicht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Prototyp heterogene Zustandsüberwachungsdaten zuverlässig erfasst, synchronisiert und überträgt und so eine kohärente Informationsebene schafft, die für diagnostische Bewertungen und zukünftige Vorhersagemodelle geeignet ist. Die Architektur bildet eine technische Grundlage für die Implementierung von Zustandsbewertungen auf Komponentenebene und für die Bewertung der Kompromisse zwischen Edge- und Cloud-Computing. Insgesamt liefert die Arbeit einen übertragbaren und skalierbaren Entwurf für Unternehmen, die den Übergang von reaktiver Wartung zu datengestütztem Reliability Engineering anstreben.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Anforderungen an ein integriertes Condition- und Energiemonitoringsystem und entwickelt auf dieser Basis eine Dashboard-Konzeption für die Cloud-Plattform des Systems ECO Adapt. Ausgehend von einer Analyse der theoretischen Grundlagen werden die Prinzipien von Condition Monitoring und Energy Monitoring dargestellt und im Kontext moderner industrieller Anwendungen erläutert. Aufbauend darauf erfolgt eine systematische Anforderungsanalyse, die sowohl technische als auch organisatorische und nutzerbezogene Aspekte berücksichtigt. Im praktischen Teil der Arbeit wird das System erstmals in Betrieb genommen und an mehreren exemplarischen Anlagen eingesetzt. Dazu gehören Laboruntersuchungen, eine vorgeschädigte Pumpenanlage, eine unauffällige Walzenanlage sowie ein Kompressorsystem für die energetische Bewertung. Die Daten aus den Leistungsaufnahmen werden anschließend in der Cloud visualisiert und bilden die Grundlage für die Bewertung der Systemfunktionalität. Die Analyse zeigt, dass ECO Adapt in der Lage ist, verlässliche Zustands- und Energiedaten zu erfassen und diese strukturiert darzustellen. Die entwickelte Dashboard-Konzeption berücksichtigt unterschiedliche Nutzergruppen und ermöglicht eine klare Trennung sowie Integration von Zustands- und Energiedaten. Die Arbeit verdeutlicht, dass die kombinierte Betrachtung von Condition- und Energiemonitoring erhebliche Potenziale für die Optimierung industrieller Prozesse bietet. Abschließend werden mögliche Weiterentwicklungen des Systems, insbesondere hinsichtlich automatisierter Diagnosefunktionen, KI-gestützter Prognosen und erweiterter Visualisierungsmöglichkeiten, diskutiert.
Die Transformation des Energiesektors ist essenziell für Österreichs Ziel, bis zum Jahr 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien erfordert einen zusätzlichen Lastenausgleich zwischen Stromverbrauch und -erzeugung, wobei Energiespeicherung, insbesondere thermische Speicherung, ein zentrales Element darstellt. Der Aquifer Thermal Energy Storage (ATES) gewinnt als Technologie zur saisonalen Speicherung großer Wärmemengen zunehmend an Bedeutung, ist jedoch in Österreich noch nicht technologisch oder markttechnisch etabliert. Diese Arbeit untersucht die Grundlagen der thermischen Energiespeicherung und der ATES-Technologie mit Schwerpunkt auf ihrer Integration in Fernwärmenetze. Sie bewertet das Potenzial von ATES in einem konkreten Anwendungsfall, anhand des Projektes ATESREF, welches die Implementierung einer solchen Speicherlösung im Raum Fürstenfeld untersucht, unter Verwendung der Modellierungssprache Modelica und der Simulationsumgebung Dymola. Die Arbeit umfasst die Erstellung eines Basismodells des Fernwärmenetzes mit integriertem ATES. Die übergeordneten Ziele des Projektes sind die Bewertung der Machbarkeit der ATES‑Integration, die Ermittlung optimaler Betriebsstrategien sowie die Bewertung der Auswirkungen auf die Effizienz und Nachhaltigkeit des Netzes. Die Ergebnisse der Simulation liefern Erkenntnisse über das thermische Verhalten des ATES-Systems und tragen zur Wissensbasis für den Einsatz von ATES bei, während sie gleichzeitig entscheidende Informationen für Entscheidungen über dessen Rolle in nachhaltigen Energiesystemen liefern und damit die Grundlage für die Erreichung der Ziele des Projektes darstellen.
Entwicklung und Evaluierung eines intelligenten Edge-Routers auf Basis eines Einplatinencomputers
(2026)
Diese Masterarbeit dokumentiert die Entwicklung eines intelligenten Multi-WAN-Routers auf Basis eines Einplatinencomputers. Ziel ist die Realisierung eines Heimrouters, der mehrere Internetzugänge parallel nutzen und gleichzeitig zentrale Netzwerkdienste bereitstellen kann. Die Motivation liegt in der effizienteren Nutzung vorhandener Ressourcen sowie in der Steigerung von Datendurchsatz und Ausfallsicherheit durch die Kombination verschiedener Internetverbindungen. Im praktischen Teil werden geeignete Hard- und Softwarekomponenten ausgewählt. Als Hardware kommt ein Banana Pi R4 zum Einsatz, auf dem mit dem Betriebssystem OpenWrt ein Load-Balancing über drei Internetzugänge unterschiedlicher Medientypen konfiguriert wurde. Zur Verbesserung der Verteilungsqualität wird im weiteren Verlauf auf OpenMPTCProuter umgestellt, dass eine paketgenaue Lastverteilung ermöglicht. Anschließend wird das System um zusätzliche Netzwerkfunktionen erweitert, darunter VLAN-, VPN-, DMZ und NAS-Funktionalitäten. Durch den Einsatz von OpenMPTCProuter konnte eine Bündelung der Internetzugänge mit einer Effizienz von über 90 % erreicht werden. Abschließend erfolgt eine Bewertung des entwickelten Systems sowie ein Vergleich mit marktüblichen Alternativen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Eigenentwicklung zwar einen hohen Zeitaufwand erfordert, jedoch eine präzise Anpassung an individuelle Anforderungen ermöglicht. Zudem erlaubt die hohe Vielfalt der verfügbaren Schnittstellen, unterschiedliche Zugangstechnologien zu kombinieren und das Heimnetzwerk um zusätzliche Funktionen zu erweitern, ohne das Netzwerk groß umzubauen.
Die autonome Robotik in der Forsttechnik stellt aufgrund des unwegsamen Terrains und der dynamischen Umweltbedingungen hohe Anforderungen an die eingesetzten Sensoren. Standardmethoden wie Light Detection and Ranging (LiDAR), Kameras oder Ultraschallsensoren stoßen insbesondere bei dichtem Unterbewuchs an ihre Grenzen, da diese Hindernisse oft schwer zu detektieren sind. Eine zuverlässige Navigation unter diesen Bedingungen erfordert daher alternative Sensoransätze, die robust und kosteneffizient sind. In dieser Arbeit soll ein kraftsensitives Stoßstangensystem für den mobilen Roboter AgileX Scout entwickelt und getestet werden. Dieses Stoßstangensystem dient als taktiler Sensor, der durch Widerstandsmessung erkennt, ob der Roboter sicher weiterfahren kann oder seine Route anpassen muss. Das entwickelte System soll langfristig ein Bestandteil einer umfassenden autonomen Lösung für die Forstinventur sein. Ein zentrales Ziel ist es, mit dem entwickelten System ein Teilgebiet des Lehrforsts der BOKU autonom zu scannen und daraus einen digitalen Zwilling des Waldstücks zu erstellen. Dabei soll untersucht werden, wie effektiv die kraftsensorbasierte Navigation zur Erfassung forstlicher Bestandsdaten eingesetzt werden kann. Diese Masterarbeit liefert ein funktionsfähiges Konzept für ein kraftsensitives Stoßstangensystem, das eine robuste Navigation autonomer Forstroboter in schwierigem Gelände ermöglicht. Durch die Umsetzung im Lehrforst der BOKU soll gezeigt werden, dass sich die entwickelte Technologie zur autonomen Erfassung von Forststrukturen eignet. Die Forschungsergebnisse sollen die Grundlage für weiterführende Studien zur taktilen Wahrnehmung in der Forstrobotik schaffen und neue Ansätze für kosteneffiziente Sensorik in unstrukturierten Umgebungen liefern.
Laufroboter gewinnen in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen zunehmend an Relevanz. Dabei hängt ihre Einsatzfähigkeit maßgeblich von der Stabilität und Anpassungsfähigkeit ihrer Gangarten ab. Herkömmliche Regelungsstrategien sind jedoch nur begrenzt anpassungsfähig und stoßen in realen Umgebungen rasch an ihre Grenzen. Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Simulationsmodells für einen Laufroboter. Dieses Modell soll die Bewegungsabläufe, Kraftwirkungen und Dynamik des Roboters realitätsnah abbilden. Mithilfe dieses Modells soll ein selbstlernender Regler trainiert werden, der die Beinbewegung des Roboters steuert. Dazu wird zunächst ein Teilmodell eines einzelnen Beins erstellt, um ein Gangmuster zu generieren. Daraufhin wird die Gangart des Modells mit einer klassisch berechneten Bewegungsbahn verglichen. Die Bewertung anhand der Bewegungsbahnen des Fußes zeigt, dass der Regler ohne vorgegebenes Gangschema realitätsnahe Bewegungen erzeugen, und auf veränderte Bedingungen eingehen kann. Dies bildet die Grundlage für die Übertragung und Erweiterung des Modells auf echte Laufroboter, die sowohl kommerziell als auch für Bildungs- und Forschungszwecke genutzt werden können.
Diese Masterarbeit behandelt die Modernisierung bestehender Plasmabrennschneidanlagen durch die Entwicklung eines leichteren Portalrahmens zur Steigerung der Leistungsfähigkeit. Viele dieser Anlagen sind seit Jahren im Einsatz und aufgrund ihrer hohen Eigenmasse in Beschleunigung und Schneidgeschwindigkeit begrenzt, was zu erhöhten Prozesszeiten und Betriebskosten führt. Ziel ist es, die Effizienz der Anlage durch eine Reduktion der bewegten Masse und damit eine höhere Beschleunigungsfähigkeit zu erreichen. Dazu werden verschiedene Materialvarianten – Stahl, Aluminium und kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff – hinsichtlich Steifigkeit, Gewicht, Herstellkosten und Umsetzbarkeit verglichen. Auf Basis dieser Bewertung wurde ein Prototyp aus Stahl gefertigt und experimentell untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Erhöhung der Beschleunigung von 4,9 m/s2 (0,5 G) auf 29,43 m/s2 (3 G) die Prozesszeiten deutlich reduziert. Der wirtschaftliche Nutzen hängt jedoch stark vom Schneidverfahren und der Anlagenauslastung ab. Während beim Plasmaschneiden nur geringe Einsparungen erzielt werden, zeigen Laserschneidanlagen ein höheres Potenzial, Grund dafür sind die deutlich höheren Schnittgeschwindigkeiten bei geringen Blechstärken. Insgesamt bestätigt die Arbeit, dass eine gezielte Gewichtsreduktion die Dynamik und Effizienz bestehender Systeme signifikant verbessert und eine Grundlage für die Weiterentwicklung moderner Portalstrukturen bildet.
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Analyse der kritischsten Komponente einer Baugruppe, die für den Betrieb der Anlagen des Unternehmens EVG unverzichtbar ist. Anhand dieser Untersuchung sollen Indikatoren für die Implementierung einer präventiv vorausschauenden Instandhaltungsstrategie ermittelt werden. Der Schwerpunkt liegt einerseits in der Auswahl geeigneter Hardware und andererseits in der Datenanalyse und Anomalieerkennung der erfassten Messdaten. An einer Anlage des Unternehmens EVG wird ein Versuchsaufbau realisiert, um diese Messdaten auf Basis definierter Fahrtmodelle zu erheben und mithilfe statistischer und physikalischer Berechnungen zu untersuchen. Diese Analyse ermöglicht es, jene Indikatoren zu identifizieren, die für die Kategorisierung und Auslösung spezifischer Instandhaltungsmaßnahmen maßgeblich sind. Auf dieser Grundlage können die entsprechenden Tätigkeiten gezielt und vorrausschauend geplant werden, was die Effizienz und Terminbarkeit der In-standhaltungsmaßnahmen verbessern.
Speicherprogrammierbare Steuerung und Sicherheitstechnik für Industrieöfen in der Stahlindustrie
(2026)
Insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Ausrichtung moderner Produktionsumgebungen auf Industrie 4.0, intelligente Systemintegration und durchgängige Vernetzung erfordern industrielle Kammeröfen hochzuverlässige und sichere Automatisierungslösungen. Viele bestehende Anlagenverfügen jedoch nicht über skalierbare Steuerungskonzepte, die eine fortschrittliche Brennersteuerung, dezentrale Kommunikation sowie validierte funktionale Sicherheit unterstützen. Diese Arbeit adressiert diese Lücke durch die Entwicklung einer umfassenden Steuerungs- und Sicherheitsarchitektur für ein industrielles Kammerofensystem auf Basis der Siemens SIMATIC SPS-Technologie.Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein bestehendes Kammerofen-Automatisierungssystem, das seit 2018zuverlässig betrieben wird, detailliert analysiert. Die dabei gewonnenen Betriebserfahrungen bilden die Grundlage für die Konzeption und Implementierung eines erweiterten, SPS-basierten Automatisierungskonzepts für einen zweiten Kammerofen. Dessen Inbetriebnahme ist für Anfang desnächsten Jahres vorgesehen. Die Systemarchitektur beider Öfen umfasst SPS-CPUs, dezentrale Peripheriemodule und eine Brennersteuerungseinheit sowie weitere Komponenten. Diese sind über die industriellen Kommunikationsprotokolle PROFINET und PROFIBUS miteinander vernetzt. Das Automatisierungskonzept beinhaltet fortgeschrittene Regelungsstrategien, darunter Verbrennungsluftdruck Regelung, Rekuperatoren Regelung und Ofentemperatur Regelung für insgesamt 25 Brenner. Ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für den Ofen. Dieses deckt kritische Betriebsphasen wie Vorspülung, Dichtheitsprüfung und Ofen-start gemäß EN 746-2ab. Die Sicherheitsfunktionen wurden unter Verwendung unternehmensinterner SIL-Berechnungen entworfen und validiert, die den relevanten Normen entsprechen Diese Berechnungen wurden abschließend vom TÜV sowie vom Auftraggeber formell freigegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass das vorgeschlagene SPS-basierte Konzept die Betriebssicherheit, die Diagnostikfähigkeit sowie die Normenkonformität erheblich verbessert und eine robuste, zukunftsfähige und mit Industrie 4.0 kompatible Automatisierungslösung für moderne Kammerofensysteme bereitstellt.
Die gesetzliche Einführung von Energiegemeinschaften in Österreich im Jahr 2021 hat neue Möglichkeiten für die gemeinschaftliche Nutzung von Strom und Wärme geschaffen. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und der globalen Klimakrise gewinnt die Integration erneuerbarer Energien in Energiegemeinschaften zunehmend an Bedeutung. Dennoch stellt die effiziente Steuerung und Verteilung lokal erzeugter Energie eine zentrale Herausforderung dar, insbesondere wenn individuelle Verbrauchsprofile und gemeinschaftliche Optimierungsziele berücksichtigt werden müssen. Die vorliegende Arbeit widmet sich der Entwicklung eines intelligenten, prädiktiven Lastmanagementsystems, das die Energieflüsse innerhalb einer Energiegemeinschaft optimiert. Hierbei sollen Prognosedaten wie Wetter- und Sonnenprognosen sowie Verbrauchsinformationen genutzt werden, um den Energiebedarf und die Verteilung vorausschauend zu steuern. Ziel ist es, die Eigenverbrauchsquote zu maximieren, die Energiekosten zu senken und überschüssige Energie effizient innerhalb der Gemeinschaft bereitzustellen. Der angestrebte Soll-Zustand umfasst ein dezentrales, vernetztes System, das sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Optimierungsziele berücksichtigt und damit einen Beitrag zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzung erneuerbarer Energien leistet.
Nach wie vor verzeichnet die E-Mobilität einen stark ansteigenden Marktanteil in Europa, sowie im Rest der Welt. Um einen sicheren Umgang mit dieser Technologie gewährleisten zu können, ist es notwendig sich mit sämtlichen Sicherheitsaspekten der E-Mobilität auseinander zu setzen. Wesentlich dabei ist jene Komponente, die den Energieinhalt für den Elektroantrieb und andere Verbraucher bereitstellt, nämlich die Hochvoltbatterie, welche auch als Traktionsbatterie bezeichnet wird. Gerade diese Komponente stellt aufgrund des hohen Energieinhalts eines der größten, wenn nicht das größte Gefahrenpotential der Elektromobilität dar. Um einen speziellen Fehlerfall, nämlich das Kurzschlussverhalten einer Hochvoltbatterie besser analysieren zu können und schon in der Entwicklungsphase sämtliche Sicherheitsmechanismen zu optimieren bzw. zu validieren, hat die hier vorliegende Masterarbeit die Zielsetzung, einen sich beim Unternehmen Green Testing Lab befindlichen Kurzschlussprüfstand technologisch zu optimieren, weiterzuentwickeln und diesen in einer Simulation abzubilden. Dieser Kurzschlussprüfstand dient dazu, um in einer für den Menschen sicheren Umgebung gezielt Kurzschlüsse an Hochvoltbatterien herbeizuführen und die Zuverlässigkeit von darin enthaltenen Sicherungselementen zu erproben. Dazu soll eine geeignete Möglichkeit gefunden werden, um Kurzschlussströme sicher schalten und mit hoher Abtastrate im MHz-Bereich sinnvoll und korrekt erfassen zu können. Ein weiteres wesentliches Ziel ist es, eine Simulation des gesamten Testaufbaus inklusive der zu prüfenden Batterie zu entwickeln, welche es ermöglichen soll bei zukünftigen Tests das Auslöseverhalten bereits im Vorhinein besser abschätzen und somit das Gesamtverhalten besser bewerten zu können. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen zu einer effizienteren Validierung von Batteriesystemen beitragen.
Die manuelle Handhabung großformatiger Chip-Packages (60 mm x 60 mm) bei Infineon verursacht Stillstandszeiten von bis zu 54 Minuten je Los (300 Stück) und bindet Laborpersonal in repetitiven Aufgaben. Unter strengen Restriktionen (Budget ≤ 15 000 €, Portalhöhe 140 mm, Footprint 900 mm x 1 100 mm) fehlt bislang eine systematische Auswahlmethodik. Diese Arbeit kombiniert morphologische Analyse und Cross-Consistency Assessment und verdichtet 3 888 theoretische Konfigurationen zu vier tragfähigen Grundkonzepten. Simple Additive Weighting identifiziert ein Multi-Magazin-Liftsystem als bestbewertete Lösung. Die Validierung erfolgt über einen Lean-Digital-Twin in einer Software-in-the-Loop-Umgebung (CODESYS, Machines Simulator Suite, OPC-UA-Kopplung) mit 13 Testfällen über 90 Minuten. Die CAD-Kollisionsprüfung weist keine geometrischen Kollisionen im CAD-Modell (0 mm³) auf. Die Ergebnisse zeigen, dass die Positioniergenauigkeit sicher eingehalten wird (0,2 mm bei geforderten 0,4 mm). Die Lösung ist innerhalb des Budgetrahmens realisierbar und erfordert lediglich rund 51 % der Budgetobergrenze von 15 000 €. Zudem reduziert sie manuelle, repetitive Tätigkeiten sowie losbedingte Stillstandsanteile. Die daraus resultierenden monetären Einsparungen fallen aufgrund des betrachteten Mengengerüsts moderat aus und führen zu einer mehrjährigen Amortisation. Der zentrale Beitrag der Arbeit ist eine übertragbare Methodik zur systematischen Konzeptauswahl für ressourcenrestriktive Laborautomatisierung in der Halbleiterindustrie. Limitationen ergeben sich aus der Datenbasis: Die Legezeit basiert auf einer Pilotmessung im Labor, und Shopfloor-Einflüsse wurden über konservative Zuschlagsfaktoren modelliert, jedoch nicht feldvalidiert.
In produzierenden Unternehmen gehören Enterprise-Resource-Planning-Systeme (ERP-System) und Computer-Aided-Design-Systeme (CAD-Systeme) zu den unverzichtbaren Bestandteilen des digitalen Produktentstehungsprozesses. CAD-Systeme dienen zur Konstruktion und Entwicklung neuer Produkte, während ERP-Systeme das Management von Ressourcen, die für die Produktion dieses Produktes benötigt werden, übernehmen. Um ein Produkt fertigen zu können, wird es im CAD-System modelliert und anschließend im ERP-System als ERP-Artikel angelegt. Der ERP-Artikel enthält die zentralen Artikelstammdaten wie Abmessungen, Materialien und Fertigungslisten des Produktes. Gerade in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erfolgt die Übergabe der Artikelstammdaten zwischen CAD- und ERP-System immer noch manuell, was den Entwicklungsprozess verlangsamt und die Fehleranfälligkeit beim Erstellen eines ERP-Artikels erhöht. Ziel dieser Arbeit ist daher die Entwicklung einer Schnittstelle zwischen dem CAD-System Solid Edge und dem ERP-System Abas ERP, die als anwendungsspezifische Erweiterung (Add-in) direkt in Solid Edge integriert wird. Grundlage hierfür ist die Nutzung der Solid-Edge-Application-Programming-Interface (API), über die Modellinformationen automatisiert ausgelesen und für die Erstellung von ERP-Artikeln aufbereitet werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass eine automatisierte CAD/ERP-Integration die Produktentstehungsphase deutlich verkürzt und die Datenqualität verbessert. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass das CAD-System über die API flexibel und unternehmensspezifisch erweitert werden kann.
In der Automatisierungstechnik spielen Akkumulatoren eine zentrale Rolle. Sowohl im industriellen Umfeld als auch bei dem Einsatz von batteriebetriebenen Anwendungen, wie etwa Messgeräten oder kabellosen Endgeräten. Verstärkt kommen hierbei Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren (LiFePO₄) zum Einsatz, die sich durch Langlebigkeit, Zyklenfestigkeit und Temperaturunabhängigkeit auszeichnen. Um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb zu ermöglichen, müssen besonders korrektes Laden und Entladen, geeignete Betriebstemperaturen und die Auswirkungen der Alterung auf das Ladeverhalten evaluiert werden. Mit Hilfe von Simulationen können diese Aspekte im Detail untersucht werden, ohne reale Zellen zu benötigen. Dadurch wird eine Effizienzsteigerung, eine Optimierung der Betriebsbedingungen und eine Prognose über zukünftiges Verhalten ermöglicht. Ziel dieser Arbeit ist ein tieferes Verständnis von LiFePO₄-Akkumulatoren. Dafür werden zu Beginn die physikalischen und chemischen Grundlagen beleuchtet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Lade- und Entladeverhalten, der Alterung der Zelle sowie der Rolle der Temperatur während des Ladevorgangs. Darüber hinaus werden wirtschaftliche Aspekte und verschiedene Optionen der Akkumulator Simulation vorgestellt. Mit Hilfe der Programmiersprache Python werden anschließend unterschiedliche Szenarien modelliert und analysiert. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Lade- und Entladeverhalten, das mit Messergebnissen an einem realen LiFePO₄-Akkumulator verglichen wird. Zudem wird der Einfluss von verschiedenen Temperaturen und unterschiedlichen Ladezyklenanzahlen mit Hilfe verschiedener Modelle untersucht. Die Ergebnisse werden bewertet, einschließlich Verbesserungsmöglichkeiten, Aussagekraft und Grenzen. Abschließend wird ein Ausblick auf künftige Simulationsmöglichkeiten gegeben, stets mit einem Schwerpunkt auf Akkumulatoren im industriellen Umfeld.
The growing adoption of photovoltaic (PV) systems and battery storage in residential areas presents new challenges in optimizing household energy management. Traditional systems often fail to efficiently coordinate energy flow among PV generation, battery storage, and consumption, especially under variable weather and fluctuating demand. This research aims to develop a simulation-based energy management system that maximizes self-consumption of renewable energy through intelligent control algorithms and smart scheduling. The project includes the creation of a configurable simulation framework to test various system parameters, device configurations, and weather conditions. Key objectives include optimizing energy distribution, scheduling high-power loads, and producing data-driven reports to evaluate system performance over defined timeframes. The theoretical framework explores energy modelling, weather impact, optimization strategies, and the role of model-based engineering. The practical component validates the system using real weather data, simulates household consumption patterns, and benchmarks algorithm performance. This work contributes to the advancement of smart energy systems by offering a scalable solution for increasing renewable energy self-consumption in private households.
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Modellierung und Optimierung eines intelligenten Energiesystems. Das Energiesystem besteht aus einem Einfamilienhaus, einer Photovoltaikanlage, einem Batteriespeicher und einem Elektrofahrzeug. Die Analyse dieser Komponenten führt zu einer Vielzahl von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Ziel ist es, diese umfassende Datenbasis mithilfe eines KI-basierten Regelungssystems zu verarbeiten und so die Energieflüsse optimal an die jeweiligen Betriebsbedingungen anzupassen. Im theoretischen Teil werden dazu zunächst die Ausgangslage, die technologischen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen der Energieversorgung untersucht. Im weiteren Verlauf werden die wesentlichen Systemkomponenten, darunter Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher detailliert betrachtet und auch Lastprofile sowie Konzepte des Energiemanagements vorgestellt, um deren Funktionsweise und Abhängigkeiten zu analysieren. Danach werden die Modellierung des Energiebedarfs, die Anforderungen an ein Simulationsmodell sowie verschiedene Optimierungsansätze, von klassischen Regelungstechniken bis hin zu KI-basierten Verfahren behandelt. Auf diese Weise werden jeweils praktikable Vorgehensweisen und Lösungen für die Umsetzung ermittelt. Im praktischen Teil liegt der Fokus auf der Entwicklung eines Simulationsmodells, das die einzelnen Komponenten´realitätsgetreu abbildet und zu einem Gesamtsystem zusammenführt. Ein ebenso wichtiger Bestandteil ist die Umsetzung einer Regelung auf Basis von Reinforcement Learning. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass das auf künstlicher Intelligenz basierende System flexibel auf wechselnde Bedingungen reagieren und den Energiefluss im Haushalt effizient koordinieren kann.
Einsatz künstlicher Intelligenz zur Echtzeit-Erkennung von Denial of Service-Angriffen in Netzwerken
(2026)
Eine steigende Anzahl kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs)ist von Cyberangriffen bedroht. Die Erkennung solcher Angriffe im Netzwerkverkehr bleibt eine Herausforderung, insbesondere in Umgebungen mit begrenzten Ressourcen. In dieser Masterarbeit wird ein KI-basiertes System zur Erkennung von Cyberangriffen, insbesondere von DoS-Angriffen, vorgeschlagen. Dazu wird ein neuronales Netz mit Open-Source-Daten wie CICIDS2017 sowie selbst erzeugten Daten trainiert und angewendet, um Anomalien im Netzwerkverkehr zu identifizieren, die auf potenzielle Cyberangriffe hindeuten könnten. Das KI-Modell wird mittels der Reinforcement-Learning-Methode trainiert. Das experimentelle Design priorisiert die Umsetzbarkeit mit begrenzten technischen Ressourcen, sodass die Setups ohne industrielle Infrastruktur implementiert werden können. Es werden drei experimentelle Setups implementiert, um die Effektivität des KI-Modells zu testen. Das erste Experiment verwendet eine softwarebasierte Simulation, die synthetischen Netzwerkverkehr erzeugt. Ein proxybasiertes Setup erstellt einen virtuellen Server, Client, Analysator und Requester. Hieraus resultiert eine Simulationsumgebung, welche auf Standard-Consumer-Hardware replizierbar ist und sich zum Testen der Anomalie-Erkennungs-fähigkeiten des neuronalen Netzes eignet. Im zweiten Experiment wird ein hardwarebasierter Ansatz mit drei Laptops durchgeführt: Einer fungiert als Server, der ein herunterladbares PDF hostet, ein anderer simuliert Client-Verkehr einschließlich DoS-Verhalten durch Generierung hochfrequenter Anfragen und der dritte erfasst und analysiert den Verkehr mithilfe des KI-Modells.Im dritten Experiment wird dieses Setup durch Variation der angefragten Webseiten erweitert, wodurch vielfältigere Verkehrsmuster und komplexere Szenarien für das neuronale Netz entstehen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich ein KI-gestütztes Anomalie-Erkennungssystem mit Standard-Consumer-Hardware entwickeln lässt. Die vorliegende Arbeit untersucht die Limitationen und das Potenzial dieser Methode und bietet KMUs, die die Implementierung unabhängiger, KI-gestützter Angriffserkennungssysteme anstreben, eine fundierte Grundlage.
In der vorliegenden Arbeit wird der Einsatz von erklärbarer künstlicher Intelligenz (XAI) zur Unterstützung von Predictive-Quality-Anwendungen in industriellen Prozessen untersucht. Ziel ist es, Qualitätsabweichungen frühzeitig zu erkennen und gleichzeitig die Entscheidungsprozesse der KI für Nutzer*innen nachvollziehbar zu gestalten. Es werden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen beim Einsatz von XAI im Produktionsumfeld beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration von Erklärbarkeitsmethoden, die es ermöglichen, die Vorhersagen der KI-Modelle transparent darzustellen und das Vertrauen der Nutzer*innen in die Systeme zu stärken. Dazu wird ein XAI-Analytics-Board entwickelt, das eine benutzerfreundliche Visualisierung der KI-Ergebnisse sowie der zugrunde liegenden Erklärungen bietet. Die Arbeit behandelt dabei Aspekte wie eine intuitive Bedienoberfläche, responsives Design und die effiziente Datenhaltung zur Sicherstellung der Skalierbarkeit und Performance des Systems. Durch den Einsatz von erklärbarer künstlicher Intelligenz in Predictive-Quality-Anwendungen kann die Qualitätssicherung in der Produktion verbessert werden. Gleichzeitig bietet das XAI-Analytics-Board den Nutzer*innen eine verständliche und praxisnahe Möglichkeit, die KI-gestützten Vorhersagen und deren Erklärungen gezielt für Entscheidungsprozesse zu nutzen.
Diese Masterarbeit untersucht die Optimierung interner Transportwege sowie die Verbesserung der Prozesstransparenz durch den Einsatz von Radio-Frequency-Identification-(RFID)-Technologie am Beispiel der Springer Maschinenfabrik GmbH. Das Projekt wurde durch die Einführung einer neuen Laserschneidanlage angestoßen, welche den Materialfluss des Unternehmens grundlegend veränderte und eine umfassende Neugestaltung der Lagerlogistik erforderte. Ziel dieser Arbeit ist es, bestehende Transportprozesse zu analysieren, Ineffizienzen zu identifizieren und praxisnahe Maßnahmen zur Steigerung der Gesamteffizienz zu entwickeln. Auf Basis detaillierter Datenerhebungen, Transportprotokolle und Prozessanalysen wurde ein neues Lagerlayout nach einem Vier-Zonen-Konzept entworfen. Diese Struktur ermöglicht eine klare Trennung zwischen Wareneingang, Lagerung, Kommissionierung und Bereitstellung, was zu kürzeren Transportwegen, reduzierten Suchzeiten und einer erhöhten Prozesssicherheit führt. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Arbeit ist die konzeptionelle Entwicklung einer RFID-basierten Lösung für die automatisierte Erfassung und digitale Dokumentation von Materialbewegungen. Durch die Integration dieser Technologie entsteht durchgängige Transparenz, welche zukünftige Automatisierungsschritte und eine zuverlässige Bestandsführung ermöglicht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich durch eine Kombination aus organisatorischen, strukturellen und technologischen Maßnahmen erhebliche Effizienzsteigerungen realisieren lassen – ohne zusätzlichen Personalbedarf. Die Arbeit schließt mit praxisorientierten Empfehlungen für die operative Umsetzung und schafft eine Grundlage für die schrittweise Digitalisierung der innerbetrieblichen Logistik hin zu einer vernetzten, datengetriebenen Produktionsumgebung.
Die vorliegende Arbeit behandelt die Kalibrierung von dynamischen Drucksensoren, wie sie bei der Messung der Druckfluktuationen an hydraulischen Strömungsmaschinen anzuwenden ist. Zu diesem Zweck wird im Theorieteil der Aufbau und Einsatz der Drucksensoren beschrieben. Im Anschluss daran werden die zum Druckbereich passenden Kalibriermethoden vorgestellt. Die Palette der Methoden reicht dabei von der Anwendung von statischen Methoden für dynamische Aufnehmer bis hin zu dynamischen Methoden. Im praktischen Teil wird mittels Nutzwertanalyse untersucht, welche Methode in Bezug auf Transparenz, erreichbare Drücke, Dynamik, Umsetzbarkeit, Investitionskosten und Bedienbarkeit die für das Unternehmen geeignetste Methode ist. Die daraus resultierende Methode namens „Fast-Opening-Valve“ wird praktisch umgesetzt und im Detail analysiert. Zur Durchführung der entsprechenden Messungen wird der hierfür nötige Versuchsaufbau erarbeitet und entsprechend instrumentiert. Hierzu werden an sieben Druckstufen im Bereich von ca. 35 kPa bis ca. 185 kPa wiederholt Messungen an zwei unterschiedlichen dynamischen Drucksensoren durchgeführt. Auf Basis der aufgezeichneten Messungen und der weiterführenden Analyse der Messunsicherheit konnte gezeigt werden, dass die durchgeführte Kalibrierung der beiden dynamischen Drucksensoren für interne Anwendungen genutzt werden kann.
