85.06 Unternehmensführung
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Innovationen sind der Motor der Wirtschaft. Damit einhergehend ist Innovative Leadership. Darunter wird eine neue Art zu führen verstanden. Ihre Relevanz ist steigend, da sie in der Praxis zunehmende Anwendung erfährt. Sie konkurriert mit den klassischen Führungsstilen. Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit hebt Innovative Leadership hervor und untersucht den Führungsstil hinsichtlich Feedback und Motivation der Mitarbeitenden. Im Zentrum steht hierbei die Auswirkung von Feedback auf die Motivation der Mitarbeitenden. Untersuchungsfokus und Ziel der Arbeit sind die Eruierung der unterschiedlichen Auswirkungen von Feedback auf die Motivation der Untergebenen der Innovative Führungskraft. Es werden Handlungsempfehlungen abgeleitet, welche von Innovative Leadern zur Steigerung der Mitarbeiter*innenzufriedenheit berücksichtigt werden können. Zur Erstellung dieser Empfehlungen wird eine umfassende Analyse der bereits existierenden Literatur vorgenommen. Im Mittelpunkt stehen die generelle Relevanz von Innovationen in der Wirtschaft, theoretische Definition und Eigenschaften von Innovative Leadership, die Definition und Erläuterung der Begrifflichkeiten Motivation und Feedback. In diesem Zusammenhang werden theoretische Korrelationen von Innovative Leadership, Motivation und Feedback hervorgehoben. Die Theorie erfährt eine zweistufige empirische Testung. Das geschieht durch einen Fragebogen, an welchem 143 Personen teilgenommen haben und acht Experteninterviews*Expertinneninterviews. Anschließend wird durch die Überprüfung der Hypothesen die Theorie der Empirie gegenübergestellt. Durch dieses Verfahren ist es möglich valide Handlungsempfehlungen aufzustellen, welche die Arbeit abschließen. So können Innovative Leader in Zukunft die Motivation der Mitarbeitenden durch die korrekte Anwendung von Feedback heben.
In einem von Unsicherheit und Dynamik geprägten Unternehmensumfeld ist die Fähigkeit zu Innovation und Lernen unerlässlich. Struktur, Strategie und Unternehmenskultur müssen daher kontinuierlich optimiert werden. Eine höhere Innovations- und Lernfähigkeit ist besonders im dynamischen Umfeld von Start-ups von großer Bedeutung, da sie es den Unternehmen ermöglicht, sich flexibel an veränderte Marktbedingungen anzupassen und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Lean Management ist ein effektives Instrument, um Start-ups bei dieser Herausforderung zu unterstützen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Lean Management in Start-ups zur Steigerung der Innovations- und Lernfähigkeit. Lean Management wurde in der Fertigungsindustrie entwickelt und ist ein Ansatz, um Verschwendung und ineffiziente Prozesse zu reduzieren. In den letzten Jahren wurde Lean Management jedoch auch auf andere Branchen und Start-ups angewandt, um die Effizienz zu steigern und die Flexibilität zu erhöhen. Dabei ist besonders interessant, welche Auswirkungen Lean Management auf die Innovations- und Lernfähigkeit von Start-ups hat. Lean Management erhöht die Fähigkeiten und Eigenschaften zu innovieren und lernen, indem es in strukturierter Weise ein Umfeld bietet, in dem Unternehmen bestehende Prozesse optimieren und innovative Ideen generieren können. Mit der entsprechenden Ausrichtung von Struktur, Strategie und Kultur eines Unternehmens ist ein nachhaltig erfolgreicher Einsatz von Lean Management möglich. Rahmenbedingungen wie Übertragung von Verantwortung, die Schaffung von Bewusstsein und Akzeptanz sowie eine passende Unternehmenskultur und Erfolgsfaktoren wie intrinsische Motivation der MitarbeiterInnen, Einbindung der MitarbeiterInnen und offene Kommunikation haben einen positiven Einfluss auf den Einsatz der Lean Management-Methoden. Das in dieser Arbeit entwickelte Modell bietet Start-ups die Möglichkeit, passende Lean ManagementMethoden entsprechend der Unternehmensphase und dem Unternehmensfokus auszuwählen. Je nach der Entwicklungsphase (Maturity Level), in welcher sich eine Organisation befindet, variiert die strategische Ausrichtung. Anhand dieser beiden Determinanten können Start-ups den individuell passenden Lean Management-Ansatz identifizieren. Trotz der unterschiedlichen Zugänge von Lean Management und Start-ups sind diese erfolgreich kombinierbar. Start-ups definieren sich vor allem durch ihre Agilität und Innovationsgenerierung, während Lean Management mit Struktur und Effizienz unterstützt. Die Kombination von Lean Management und Start-ups ist somit ein wesentlicher Erfolgsfaktor für innovative Unternehmen. Durch die Ergebnisse der Arbeit sollen Start-ups dazu befähigt werden, ihre Innovations- und Lernfähigkeit durch den Einsatz von Lean Management zu optimieren. Insgesamt leistet diese Masterarbeit somit einen Beitrag zur Unterstützung von Start-ups bei der erfolgreichen Umsetzung von Lean Management und der Steigerung ihrer Innovations- und Lernfähigkeit.
Die Generation Z, geboren zwischen 1995 und 2010, ist die nächste Generation, die in unseren heimischen Klein- und Mittelunternehmen langsam, aber sicher Fuß fasst. Nach Ansicht einiger Generationenforscher müssen Unternehmen nach der Generation Y erneut umdenken, um mit ihrer Belegschaft einen nachhaltigen ökonomischen Erfolg sicherzustellen. Weiterhin getrieben durch die demografische Entwicklung und des anhaltenden Fachkräftemangels sind Unternehmen gezwungen, sich kontinuierlich an die Bedürfnisse der Arbeitnehmer anzupassen. Da die Innovationskultur maßgeblich mit dem Erfolg eines Unternehmens im Zusammenhang steht, besteht die Aufgabe dieser Masterarbeit, die bedeutendsten Merkmale einer Innovationskultur zu identifizieren. Auf Basis von Literaturrecherche werden für das erste theoretische Ergebnis mögliche Merkmale einer Innovationskultur identifiziert, die auf die Generation Z in einem Klein- und Mittelunternehmen attraktiv wirken. Durch Recherche anhand von relevanter Literatur konnten hierbei brauchbare und interessante Ergebnisse gefunden werden, die in Form eines Merkmalskatalogs mit zehn ausschlaggebenden Merkmalen dargestellt werden können. Um den Merkmalskatalog auf seine Richtigkeit hin zu überprüfen, wurde eine qualitative empirische Untersuchung mittels acht problemstrukturierten Interviews mit Anwärtern der Generation Z durchgeführt. Die Erstellung eines teilstrukturierten Interviewleitfadens diente hierbei als durchaus brauchbares, aber auch notwendiges Werkzeug. Das gesammelte Interviewmaterial wurde transkribiert und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring analysiert und ausgewertet. Durch die Ergebnisse konnte am Ende dieser Arbeit ein ausführlicher und umfangreicher Merkmalskatalog erarbeitet werden. Die Merkmale wurden zum größten Teil, mit den anhand von Literatur identifizierten Merkmalen, überprüft und bestätigt. Lediglich ein Merkmal konnte anhand der Aussagen der Generation Z nicht bestätigt werden. Vor allem die Merkmale Weiterbildung, das Schaffen einer vertrauensvollen Umgebung und die Informationsverfügbarkeit sind der Generation Z äußerst wichtig, um sich letztendlich für ein Unternehmen zu entscheiden. Zusammengefasst kann behauptet werden, dass die Generation Z eine durchaus motivierte und kreative Kohorte darstellt, wenn man sie nicht in ihrem Sein hindert. Durch ihre Motivation, ihren Tatendrang und ihr Engagement sind sie in der Lage, die Innovationsfähigkeit in einem Unternehmen zu steigern und können dadurch einen wichtigen Mehrwert in einem Unternehmen schaffen.
Adaptable Leadership
(2023)
Sowohl Unternehmen, die in oder im Umfeld der Informationstechnologie-Branche (IT-Branche) und Softwareentwicklung tätig sind und die digitale Transformation als ihr Kerngeschäft sehen, als auch Unternehmen, die ihren Kernwertstrom aus anderen Bereichen ziehen, stehen zunehmend vor der Herausforderung gleichsam darauf zu achten, das Kerngeschäft zu optimieren und ihr Geschäftsmodell so weiterzuentwickeln, dass sie künftig als Unternehmen wertschöpfend tätig sein können. Um diese Herausforderungen in strukturierter und gerichteter Form tun zu können, braucht es Führungskräfte, die in der Lage sind, die strategischen Ausrichtungen mitzugestalten und in das Unternehmen zu tragen und durch ihre Mitarbeiter*innen ausführen zu lassen. Dabei kann festgehalten werden: Je anspruchsvoller die Ziele und je radikaler die Neuorientierung eines Unternehmens ist, desto höher sind die Anforderungen an eine unternehmerische Führung sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Sicht. Diese Masterarbeit hat als Ziel dies aufzulösen resultierend in ein Führungs- und Vorgehensmodell, welches als Unterstützungssystem für Führungskräfte in Unternehmen etabliert werden kann und dabei das Führungsdilemma zwischen Innovation und operativer Exzellenz versucht zu lösen. Die theoretischen Erkenntnisse der Masterarbeit münden in ein Führungs- und Vorgehensmodell, welches einerseits mittels Interviews von Experten analysiert und validiert wurde und andererseits tatsächlich in der Unternehmenspraxis auf Anwendbarkeit überprüft wurde. Durch die qualitative Inhaltsanalyse der Interviews und Diskussion der Workshop-Ergebnisse konnten die in der Theorie gewonnenen Erkenntnisse bestätigt und sinnvolle Adaptierungen des Modells durchgeführt sowie Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Das Modell hilft mittels Visualisierung, verstärkter Dokumentation und Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter*innen iterativ und situativ den richtigen Fokus zu legen, ohne dabei einen Bereich zu vernachlässigen. Stärken und Potenziale der Mitarbeiter*innen werden klar in Verbindung mit Business- und Innovationsstrategien gesetzt und Mitarbeiter*innen somit engagiert in Arbeit gesetzt.
Um die Vertriebsleistung durch die Weiterentwicklung der Sozialkompetenz und die Erhöhung der Motivation zu steigern, benötigt es ein Konzept, dass alle Einflussfaktoren und mögliche Herausforderungen darstellt. Die Entwicklung dieses Konzepts ist das übergeordnete Ziel dieser Masterarbeit. In den ersten Kapiteln dieser Arbeit wird auf die Vertriebsleistung, Familienunternehmen (FU), Mitarbeiterentwicklung, Sozialkompetenz und Motivation näher eingegangen bzw. werden die einzelnen Sachverhalte in späteren Kapiteln miteinander verknüpft, damit eine auf der Literatur aufbauende Basis geschaffen werden kann. Die Zusammenhänge über Einflüsse auf die Vertriebsleistung, Besonderheiten von FU, Weiterentwicklungsmethoden und dem Wissen über Sozialkompetenz und Motivation werden dann in ein theoretisches Konzept zur Weiterentwicklung von Vertriebsmitarbeiter/innen in FU zur Steigerung der Vertriebsleistung zusammengefasst. Dieses Konzept besteht aus acht Schritten: Beschreibung, Ziel-Definition, Einflussfaktoren und Schwachstellen, Bewertung der Weiterentwicklungsmethoden, Kosten- und Ressourcenplanung, Entscheidung, Umsetzung der Maßnahmen und laufende Kontrolle und die Ziel-Erreichung. Im Anschluss an das theoretische Konzept wurde eine Marktforschung mittels 16 Einzelexplorationen durchgeführt, in welcher die Theorie und auch das theoretische Weiterentwicklungskonzept untersucht wurden. Es hat sich gezeigt, dass FU durchaus einen Einfluss auf die Vertriebsleistung haben können, wenn ein familiäres Arbeitsumfeld besteht und die Arbeitssituation anders als in Nicht-FU ist. Auch die Sozialkompetenz und die Motivation haben hinsichtlich dem Umgang Kund/innen gegenüber einen Einfluss, da durch ihre Entwicklung bzw. Erhöhung leichter Verkaufsabschlüsse generiert werden können. Zur Weiterentwicklung bzw. Erhöhung der Sozialkompetenzen bzw. Motivation sollten am besten Mentoring, Coaching, Projektarbeiten oder auch Trainee-Programme herangezogen werden. Um vor einer möglichen Umsetzung von Maßnahmen den Ist-Zustand zu messen, sollten Beobachtungen und Befragungen durchgeführt werden, da diese sich am einfachsten und schnellsten umsetzen lassen und auch die aussagekräftigsten Ergebnisse liefern. Bei der Umsetzung des Konzepts sollte darauf geachtet werden, dass die Einflussfaktoren stets miteinbezogen werden, die richtige Weiterentwicklungsmethode ausgewählt wird und dass der Weiterentwicklungserfolg stets kontrolliert und ggf. adaptiert wird, da gerade ein Weiterentwicklungskonzept nie abgeschlossen, sondern wie ein Kreislauf ist.
Die vorliegende Arbeit, ausgeführt im Masterstudiengang „Sales Management“ an der Fachhochschule Campus 02 in Graz, behandelt das Thema „Markteintrittskonzept für den Online-Vertrieb von Wein in der Volksrepublik China am Beispiel von Vipava 1894“. Ziel dieser Thesis ist die Erstellung eines Konzeptes für den B2C Online-Vertrieb in der Volksrepublik China für das Unternehmen MIB Management GmbH, welche die Vipava 1894 Weine verkauft. Im theoretischen Teil dieser Masterarbeit werden zunächst die definitorischen und konzeptionellen Grundlagen beschrieben, welche die Rahmenbedingungen für die gesamte Arbeit darstellen. In weiterer Folge wird die Volksrepublik China näher analysiert, um die Besonderheiten des Landes an sich sowie jene des Marktes aufzuzeigen, und auch mögliche Ansätze für einen internationalen Markteintritt beschrieben. Hierbei wird ein praktischer, ein entscheidungsorientierte und ein systematischer Ansatz näher beleuchtet mit dem Ergebnis, dass für die vorliegenden Rahmbedingungen keiner dieser drei Ansätze übernommen werden kann. Daher muss ein eigenes Markteintrittskonzept erstellt werden, welches Bestandteile aller drei beschriebenen Ansätze aufweist. Auch mögliche Markteintrittsbarrieren und Erfolgsfaktoren für internationale Markteintritte werden zunächst noch näher beschrieben, bevor die fünf Schritte des Markteintrittskonzeptes für Vipava 1894 erläutert werden, welche als Grundlage für die darauffolgende praktische Abhandlung dienen. Der praktische Teil beginnt mit der Beschreibung, Durchführung und Auswertung der durchgeführten qualitativen Primärmarktforschung. Mit Hilfe dieser Marktforschung sollen Informationslücken geschlossen und neue Erkenntnisse gewonnen werden, die im Zusammenhang mit dem Online-Markteintritt in der Volksrepublik China wichtig sind. In weiterer Folge werden die fünf Schritte des im Theorieteil erstellen Markteintrittskonzeptes basierend auf den Erkenntnissen aus dem theoretischen und praktischen Teil genau ausgearbeitet und am Ende noch weitere Empfehlungen für den erfolgreichen Online-Weinvertrieb sowie ein kurzes Resümee abgegeben.
Die AT&S verfolgt als international agierender Leiterplattenproduzent das Ziel den Unternehmenserfolg zu sichern und auszubauen. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen im Rahmen des unternehmerischen Handelns Risiken eingegangen und Chancen genutzt werden. Dynamische Marktentwicklungen können den Erfolg des Unternehmens beeinflussen. Aufgrund dessen hat das Chancen- und Risikomanagement in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Um frühzeitig auf Abweichungen von den Unternehmenszielen reagieren und Maßnahmen ergreifen zu können, hat der Kooperationspartner ein konzernweites Risikomanagementsystem etabliert. Durch die Abgrenzung des Risikomanagements von anderen Steuerungsinstrumenten besteht die Gefahr, dass das Risikomanagement als Fremdkörper angesehen wird und somit Chancen und Risiken nicht optimal in der Unternehmensführung berücksichtigt werden. Die zentrale Aufgabe dieser Arbeit war daher aufzuzeigen, wie der Risikomanagementprozess optimal in die Unternehmenssteuerung integriert werden kann, um einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmensführung darzustellen und eine bestmögliche Berücksichtigung von Chancen und Risiken in Entscheidungen zu erzielen. Auf Grundlage einer Literaturrecherche wurden der idealtypische Risikomanagementprozess sowie die Maßnahmen zur Integration in die Unternehmenssteuerung erörtert. Für die Ermittlung der in der Unternehmenspraxis angewendeten integrativen Risikomanagementansätze wurde eine qualitative Erhebung in Form von Experteninterviews mit Risikomanagern aus Industrie- und Versorgungsbetrieben durchgeführt. Anschließend wurde der Ist-Prozess des Risikomanagements und der Unternehmenssteuerung beim Kooperationspartner analysiert. Basierend auf den durchgeführten Analysen konnten Stärken und Schwächen des Risikomanagements in der AT&S abgeleitet und Verbesserungsmaßnahmen definiert werden. Bei der Durchführung der Analysen wurde ersichtlich, dass in allen Bereichen des Risikomanagementprozesses Verbesserungsmaßnahmen möglich sind. Insbesondere die Verankerung des Risikobewusstseins im Unternehmen, die Modifikation der Risikobewertung sowie die Berücksichtigung von Risikoaspekten in der Strategiefindung tragen wesentlich zur Weiterentwicklung des Risikomanagements in der AT&S bei. Aufgrund von gesetzlichen Änderungen und rasanten Entwicklungen auf den Märkten wird auch in Zukunft der Fokus auf dem Risikomanagement liegen. Die Optimierung des Risikomanagementprozesses sowie die Integration in die Unternehmenssteuerung können zur langfristigen Sicherung und dem Ausbau des Unternehmenserfolgs der AT&S beitragen.
Seit der Corona-Pandemie ist die Remote Arbeit zu einem wichtigen und langfristigen Bestandteil in vielen Unternehmen der IT-Branche geworden. Dadurch wird es notwendig, dass auch die Führungskonzepte auf die neuen Arbeitsmodelle angepasst werden. Die jungen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen gehören der Generation Z an und haben neue Bedürfnisse und Anforderungen an Unternehmen.
Im Zuge dieser Masterarbeit werden Arbeits- und Führungskonzepte im Bereich von Remote Work analysiert und mit den Anforderungen und Wünschen der Generation Z gegenübergestellt. Daraus ergeben sich Maßnahmen für Digital Leadership, die speziell den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen der Generation Z gerecht werden. Diese Maßnahmen werden in einem Maßnahmenkatalog gebündelt, der anschließend in einer quantitativen Umfrage mit Fokus auf die Zielgruppe der Generation Z überprüft wird. Weiters dient eine qualitative Befragung dazu, Maßnahmen und Ansätze für innovative Digital Leadership Konzepte aus der Praxis zu finden und den Maßnahmenkatalog damit zu ergänzen.
Ergebnis dieser Arbeit sind Maßnahmen für IT-Unternehmen in den Bereichen Führung, Kommunikation, Arbeitsmodelle und Kultur, die dazu dienen, Digital Leadership in einem Unternehmen zu etablieren und dabei besonders den Bedürfnissen und Anforderungen der Generation Z gerecht zu werden.
Many small and medium size rock and heavy metal bands and booking companies have been faced with serious economic challenges, even before the beginning of the COVID-19 pandemic. An ever-increasing number of bands ready to tour, in the limited European key markets, driven to off-set declining physical album sales and small revenue incomes by digital streaming providers, have resulted in a cannibalization of the live touring market, further fuelled by an aging customer segment unable or unwilling to attend live events. The main objective of this thesis is to present a plan of action, on how booking companies and bands can implement new technological opportunities to their current business set-up to enhance customer service and raise fan satisfaction.
The conducted literature analysis provides an insight of the current state of the music industry and the past touring business model including some actual band case studies. It further reports the current and future upcoming technological trends that could become relevant for small and medium size booking companies and bands.
The theoretical result identifies digital streaming and hybrid live events as the most realistic business venue to increase customer numbers and additional revenue streams; particularly during the COVID-19 pandemic and the years that will follow.
A customer survey and a customer focus group workshop were conducted, to identify the most important customer needs. They identified current and future customer obstacles, and hesitations to join a digital event and the success factors, that when applied, result in customer excitement.
The empirical research results provide an opportunity to booking companies and bands to implement various customer needs to increase ticketing and merchandising revenues, while attracting new customers and enhance customer loyalty.
Ob Innovationen erfolgreich sind und am Markt angenommen werden, hängt ausschließlich davon ab, ob sie den Ansprüchen der Kund*innen entsprechen und gerecht werden. In Zeiten der hohen Wettbewerbsintensivität ist es daher erfolgs- und überlebensentscheidend, dass B2C Unternehmen ihre Konsument*innen nicht nur kennen, sondern ganz genau herausfinden, was sie wollen. – Und das kann besonders gut funktionieren, wenn Unternehmen mit ihren Kund*innen gemeinsam innovieren.
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Kund*innen-Integration der Generation Z und den dafür geeigneten Methoden. Die Kund*innen-Integration gehört zum Thema Open Innovation und verfolgt das Ziel, (potentielle) Kund*innen in den Innovationsprozess einer Organisation miteinzubeziehen, um bessere Innovationen zu entwickeln. Im Zuge dieser Arbeit wird die jüngste Konsument*innen-Gruppe betrachtet: die Generation Z. Zu ihr gehören die zwischen 1995 und 2010 Geborenen. Wie jede Generation hat auch diese Generation ihre Besonderheiten – einerseits allgemein und andererseits in ihrer Rolle als Konsumentin. Diese Arbeit erforscht die Merkmale und Charakteristika der Generation Z, um zu beurteilen, wie geeignet die betrachteten Methoden der Kund*innen-Integration sind, um Kund*innen dieser Generation in den Innovationsprozess miteinzubeziehen. Im Zuge der Arbeit werden zehn Kriterien abgeleitet, die für die Kund*innen-Integration der Generation Z relevant sind. Diesen Kriterien werden den folgenden vier Methoden der Kund*innen-Integration gegenübergestellt: Lead-User*in Methode, Innovationswettbewerbe, Toolkits und Open Innovation Communities & Plattform.
Der Output der Arbeit teilt sich in zwei Bereiche. Einerseits wird eine Einschätzung über die Kompatibilität der Methoden mit der Generation Z, als auch eine Bewertung bzw. ein Ranking nach Eignung dieser gegeben. Andererseits gibt diese Arbeit eine klare Empfehlung dafür ab, was bei der Kund*innen-Integration der Generation Z zu beachten ist. Um zu diesem Output zu gelangen, finden eine theoretische Literaturrecherche und eine empirische Forschung mittels Fragebogen statt.
Die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit sind die folgenden: Die Generation Z möchte mitbestimmen. – Und das im Idealfall ortsunabhängig. Laut der empirischen Forschung dieser Arbeit sind 94 % aller Konsument*innen daran interessiert, an Kund*innen-Integration teilzunehmen. Das zeigt ein enormes Potential für Unternehmen auf. Die Lead-User*in Methode scheint am kompatibelsten mit der Generation Z zu sein. Sie entspricht am stärksten den überprüften Kriterien. Weiters ist von den bewerteten zehn Kriterien das Kriterium „Erlebnis-Orientiert“ aus Sicht der Generation Z am relevantesten. Dieses Kriterium ist nicht nur am wichtigsten, es wird auch als expliziter Grund genannt, um überhaupt an Kund*innen-Integration mitzumachen.
