85.06 Unternehmensführung
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COVID-19 hat die Art und Weise, wie Organisationen arbeiten und wie Individuen interagieren, grundlegend verändert. Insbesondere die interne Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen wurde durch abrupte und tiefgreifende Veränderungen in Arbeitsprozessen und Kommunikationsmethoden neu definiert. Innerhalb kürzester Zeit waren Unternehmen gezwungen, traditionelle Arbeitsmodelle durch flexible, digitale Alternativen zu ersetzen. Diese rasante Transformation, geprägt durch die Einführung von Remote Work und hybriden Arbeitsmodellen, wirft zentrale Fragen zur langfristigen Gestaltung von Arbeitsprozessen auf. Die Pandemie beschleunigte nicht nur die Einführung digitaler Technologien, sondern führte auch zu erheblichen Veränderungen in der Organisationskultur und den zwischenmenschlichen Arbeitsbeziehungen. Vertrauen, Kommunikation und soziale Bindungen innerhalb von Teams mussten unter neuen Bedingungen aufgebaut und gepflegt werden. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an die technologischen Kompetenzen der Beschäftigten, da digitale Werkzeuge und Plattformen eine entscheidende Rolle für die Aufrechterhaltung der Produktivität spielten. Dabei waren nicht alle Unternehmen gleichermaßen auf diese Herausforderungen vorbereitet. Die Anpassungsfähigkeit variierte sowohl zwischen Branchen als auch zwischen kleinen und großen Unternehmen. Diese Abschlussarbeit untersucht, wie sich kollaborative Prozesse innerhalb von Unternehmen durch die COVID-19-Pandemie verändert haben. Mithilfe einer Meta-Analyse bestehender empirischer Studien und Umfragen werden Trends und Muster identifiziert, welche die Transformation der Arbeitswelt kennzeichnen. Der Fokus liegt dabei auf den Heraus-forderungen und Chancen, die sich aus dem plötzlichen Übergang zu Remote- und Hybridarbeit ergeben haben. Die hier durchgeführte Studie liefert dadurch wertvolle Erkenntnisse für Unternehmen, um in einer zunehmend digitalen und dynamischen Arbeitswelt erfolgreich agieren zu können und schafft eine wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Forschungen zu diesem Thema. Zudem bietet sie Orientierung für mögliche weiterführende Untersuchungen.
Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Auswirkungen der Medizinprodukteverordnung(MDR) 2017 auf die Medizinproduktehändler in der EU, insbesondere im DACH-Raum. Ziel dieser Untersuchung ist es, die Verantwortlichkeiten, Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Umsetzung der MDR ergeben, zu erfassen. Die MDR führt zu einer erheblichen Neustrukturierung der Geschäftsprozesse im Medizinproduktehandel, da Händler nun nicht nur für den Vertrieb, sondern auch für die Qualitätssicherung und Dokumentation verantwortlich sind. Die Arbeit verwendet qualitative Interviews mit Experten aus der Branche, welche die Herausforderungen der MDR, wie die Erhöhung der Betriebskosten, die Notwendigkeit intensiver Schulungen und die Umstellung auf neue IT-Systeme zur Rückverfolgbarkeit, beleuchten. Viele Händler berichten von einem hohen administrativen Aufwand und der Unsicherheit über die spezifischen Anforderungen der MDR. Dies wird durch unzureichende Unterstützung seitens der Behörden und eine unklare Kommunikation über die Händlerverantwortung verstärkt. Dennoch bietet die MDR auch Chancen, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, durchverbesserte Qualität und Transparenz eine stärkere Kundenbindung zu erreichen. Händler, die die regulatorischen Anforderungen proaktiv adressieren, können sich als vertrauenswürdige Partner positionieren. Die Arbeit zeigt, dass die Umsetzung der MDR sowohl eine Herausforderung als auch eine Gelegenheit zur Optimierung interner Prozesse und zur Stärkung der Marktposition darstellt. Abschließend wird festgestellt, dass eine strategische Neuausrichtung der Händler notwendig ist, um den Anforderungen der MDR gerecht zu werden. Unternehmen, die bereit sind, ihre Geschäftsmodelle und organisatorischen Strukturen anzupassen, können langfristig von einemverbesserten Vertrauen der Kunden und einer optimierten Qualität profitieren. Zukünftige Überarbeitungen und Anpassungen der gesetzlichen Regelungen sollten zusätzlich die Umsetzbarkeit dieser Gesetze im kleinstrukturierten Medizinproduktehandel in den Fokus nehmen. Es empfiehlt sich, begleitend dazu Leitfäden zu entwickeln, um den Handelsunternehmen eine ähnliche Hilfestellung zu bieten, wie sie bereits erfolgreich für die Hersteller bereitgestellt wurde.
Klein- und mittlere Betriebe in Österreich sind eine tragende Säule der österreichischen Wirtschaft. Knapp 600.000 Unternehmen beschäftigen rund 2,4 Millionen Menschen. Angesichts der volatilen wirtschaftlichen Lage und Komplexität der Anforderungen sind Führungskräfte in mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund gewinnt das Thema Leadership zunehmend an Bedeutung, jedoch ist ein alleiniger Fokus darauf unzureichend. Daher benötigen Führungskräfte vor allem effektive Strategien des Self-Leaderships. Das Hauptziel dieser Masterarbeit war es, die Effekte von Self-Leadership-Strategien auf Führungskräfte in Klein- und mittleren Unternehmen in Österreich darzulegen, ebenso, welche Stressoren auf Führungskräfte am Arbeitsplatz einwirken und welche Methoden sie dagegen anwenden. Auch war es Absicht, Motivationsfaktoren und Self-Leadership-Strategien zu beschreiben, die die Effektivität von Führungskräften beeinflussen. Zielorientiert wurden diese theoretischen Konzepte, Strategien und Methoden mit der empirischen Untersuchung verknüpft. Dazu wurde eine umfassende Literaturrecherche im Internet, in Datenbanken und im Österreichischen Bibliothekenverbund durchgeführt. Die dabei verwendeten Keywords lauteten: Self-Leadership, Self-Leadership-Strategies, Manager, Small and Medium-Sized Enterprises (SMEs), Stress, Stressmanagement sowie Selbstführung, Selbstführungsstrategien, Stressfaktoren, Führungskraft und Klein- und mittlere Unternehmen (KMU). Zur Verknüpfung von Theorie und Empirie wurden folglich zehn Führungskräfte aus Klein- und mittleren Unternehmen in Österreich durch ein semistrukturiertes, leitfadengestütztes Interview befragt. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird ersichtlich, dass Führungskräfte mit vielfältigen Belastungsfaktoren und Stressoren im Unternehmen konfrontiert sind und unterschiedliche multimodale Stressmanagementmethoden dagegen anwenden. Auch wird bestätigt, dass Führungskräfte in diesen Unternehmen eine hohe intrinsische Motivation zur Leistungserbringung aufweisen und sich demotivierender Faktoren bewusst sind. Schlussendlich zeigt sich auch, dass Self-Leadership-Strategien auf kognitiver, emotionaler und Verhaltensebene positive Effekte auf Führungskräfte, deren Mitarbeitende und das Unternehmen, in Form einer hohen Leistungsfähigkeit, Effektivität und gestiegenen Resilienz, haben.
Optimierung von IT-Projekten durch integriertes Change Management und Business Process Management
(2024)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, wie Change Management und Business Process Management integrativ genutzt werden können, um IT-Implementierungsprojekte im Rahmen der digitalen Transformation erfolgreicher zu gestalten. Digitale Transformation ist ein komplexer, fortlaufender Prozess, der technologische, organisatorische und kulturelle Veränderungen erfordert. Trotz erheblicher Investitionen scheitern viele Digitalisierungsinitiativen daran, dass die menschliche Dimension und die Optimierung der Geschäftsprozesse nicht aus-reichend berücksichtigt werden. Das zentrale Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines praxistauglichen Frameworks, das die Stärken von Change Management und Business Process Management kombiniert, um die Herausforderungen von IT-Implementierungsprojekten systematisch zu bewältigen. Der Fokus liegt dabei auf IT-Projekten, während strategische Unternehmensfragen und rein technische Lösungen ausgeklammert wurden. Zur Validierung des Frameworks wurden qualitative Experteninterviews mit sieben Fachpersonen aus unterschiedlichen Branchen durchgeführt, die umfangreiche Erfahrung in digitaler Transformation, IT-Projektmanagement und Prozessoptimierung aufweisen. Die Interviews wurden transkribiert, kodiert und analysiert. Dabei wurden zentrale Themen wie Stakeholder-Management, iterative Prozessmodellierung und agile Projektmethoden identifiziert und in das Framework integriert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Kombination von Change Management und Business Process Management unerlässlich ist, um sowohl technische als auch menschliche Anforderungen zu adressieren. Das entwickelte Framework gliedert sich in die Phasen Pre-Implementierung, Implementierung und Post-Implementierung und bietet Unternehmen eine klare Struktur zur Gestaltung erfolgreicher Projekte. Limitationen der Arbeit liegen in der qualitativen Methodik und dem branchenfokussierten Ansatz. Zukünftige Forschung könnte das Framework quantitativ validieren und auf breitere Kontexte anwenden. Das Framework legt den Grundstein für eine verbesserte Projektumsetzung und zeigt Wege auf, die Anforderungen der digitalen Transformation nachhaltig zu bewältigen.
The information demands of external stakeholders of organizations concerning compliance management increased within the last years. Effective communication about implemented compliance processes has the potential to increase or maintain a positive image and a good reputation of a corporation. The aim of this master thesis is to develop an external compliance communication concept for Energie Steiermark AG, based in Austria, including recommendations for action for the implementation of the communication concept in the subsidiary STEFE SK which is located in Slovakia. For this purpose, a thorough analysis of existing literature about compliance management, external compliance communication, and the legal framework of compliance management and non-financial reporting of Austria and Slovakia has been conducted to identify the planning steps that have to be considered in the development of an external compliance communication concept. Based on the findings of the literature review, a theoretically valid external compliance communication concept has been crafted. Furthermore, a primary and secondary market research based on a qualitative approach have been conducted to investigate the current state of external compliance communication of stock-listed Austrian organizations with subsidiaries in Slovakia or other Central and Eastern European Countries. In the practical section of this master thesis, the external compliance communication concept for Energie Steiermark has been developed based on the findings of the literature review and the findings of the market research. The communication concept involves the following planning phases: situation analysis, communication objectives, target group segmentation, communication strategy, positioning, communication tactics and controlling. The last chapter provides recommendations for action for the implementation of the concept in the Slovakian subsidiary.
In dieser Masterarbeit wird der Einsatz von Gamification in österreichischen Familienunternehmen auf Basis qualitativer Fokusgruppendaten untersucht. Der Schwerpunkt der Studie liegt auf der Anwendung von Spielelementen in Unternehmenskontexten, insbesondere bei Systemwechseln, z. B. des ERP-Systems. Es werden Zusammenhänge zwischen Familiendynamik, Unternehmenskultur und Generationsunterschieden aufgezeigt, da diese die Akzeptanz und Einführung von Gamification beeinflussen. Es wird eruiert, wie Badges, Ranglisten und Punkte die Motivation steigern und die Teamarbeit fördern können. Neben den Chancen werden die Herausforderungen bei der Einführung von Gamification erarbeitet, z. B. Widerstand gegen Veränderungen, begrenzte Ressourcen und die Bedeutung effektiver Kommunikationsstrategien. Die Ergebnisse bieten Erkenntnisse für Manager*innen und unterstreichen die Notwendigkeit kontextspezifischer Ansätze, um das Potenzial von Gamification in österreichischen Familienunternehmen zu maximieren.
This abstract provides a concise overview of the master's thesis titled "Gender Diversity in Sales Teams and Its Impact on Team Dynamics in the Industrial Sector." This research explores the pivotal role of gender diversity within sales teams, specifically focusing on the industrial sector, and how it influences team dynamics. Despite evidence suggesting that female sales representatives achieve their sales targets at a higher rate than their male counterparts, women remain significantly underrepresented in sales roles, especially in leadership positions. The study delves into the genderspecific distribution within B2B sales teams, highlighting a pronounced disparity that becomes more evident in higher leadership roles. By examining both the advantages brought by women in teams—such as increased sustainability, improved company performance, and innovative strategies—and the stark gender differences prevalent in the industrial sector, this thesis seeks to close a notable research gap. It employs a quantitative approach to evaluate how gender diversity affects non-monetary aspects of team dynamics, such as communication quality, conflict resolution capabilities, innovation, and overall team satisfaction. The findings aim to deepen the understanding of gender diversity's specific impacts on sales team dynamics and provide practical insights for optimizing team interactions in the industry. Through this analysis, thethesis contributes to the academic discourse on gender diversity and offers actionable recommendations for companies to harness the benefits of a diverse team composition, ultimately enhancing team effectiveness and achieving competitive advantages in theindustrial sector.
Die vorliegende Arbeit untersucht eingehend die Thematik des Wandels und des Change Managements in Unternehmen, insbesondere im Kontext von Logistikautomatisierungsunternehmen. Die Motivation für diese Forschung basiert auf der Notwendigkeit, die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei Veränderungsprozessen in dieser speziellen Branche zu verstehen und zu identifizieren. Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden Darstellung des Wandels, definiert den Terminus und beleuchtet verschiedene Mo-delle wie das Wachstumsmodell von Greiner, das Unternehmensentwicklungsmodell von Bleicher und das Change-Modell von Hurst. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf dem Change Management, wobei die Handlungsfelder und Verhaltensmuster eingehend betrachtet werden. Detailliert werden Modelle wie das 8-Stufen Modell nach Kotter, das ADKAR Modell und agile Change-Management-Ansätze untersucht. Erfolgsfaktoren im Change-Management werden herausgearbeitet und zusammengefasst. Ein weiteres zentrales Element der Untersuchung ist die Rolle der Führung als Einflussfaktor im Veränderungsprozess. Die Arbeit analysiert verschiedene Aspekte wie Aufgabenteilung, Zielsetzung, Informationsversorgung, Mitarbeitermotivation, Autorität, Führungsverhalten, Veränderungsbereitschaft, Change-Fähigkeiten und -Kompetenz. Die methodische Herangehensweise beinhaltet die Anwendung analytischer Statistik, die Auswahl der Forschungsmethode sowie die Anpassung und Durchführung von Befragungen. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen das die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Change Management die Kommunikation, die Führung und das Identifizieren und Verankern von Erfolgen sind.
In etablierten Branchen sehen sich Start-Ups großen Hindernissen gegenübergestellt, die oftmals auf eine hohe Konkurrenzstruktur und die mangelnden Erfahrungswerte des Unternehmens zurückzuführen sind. Im Zuge dessen basieren die Geschäftsmodelle auf Annahmen oder sind lückenhaft in ihren Bestandteilen. Insofern überrascht es nicht, dass acht von zehn Start-Ups scheitern. Insbesondere in der Vergleichsportalbranche herrscht eine hohe Konkurrenzdichte mit dominanten Playern, die den Erfolg von Start-Ups erschweren. Das Ziel dieser Arbeit ist die systematische Geschäftsmodellentwicklung am Vergleichsportalmarkt für die SmartC GmbH, einem Grazer Start-Up. Zu diesem Zweck wird ein Vorgehensmodell entwickelt, welches Start-Ups ermöglichen soll, die relevanten Stakeholder in den Entwicklungsprozess miteinzubeziehen und dabei ein holistisches Geschäftsmodell zu formen. Im Zuge dessen wird ein neues Geschäftsmodell-Canvas vorgestellt, welches die Lücken der bisherigen Modelle schließt und verschiedene Stakeholder-Perspektiven vereint. Im ersten Schritt wird der Geschäftsmodellbegriff beleuchtet, um die notwendigen Inhalte eines Geschäftsmodells herzuleiten. Anschließend folgt eine kritische Reflexion des Vergleichsportalmarkts, wodurch in Erfahrung gebracht wird, dass das marktübliche Affiliation-Marketing großen Kritiken unterliegt und ein solches Modell nicht nachhaltig ist. Daraufhin werden Vorgehensmodelle der Geschäftsmodellentwicklung analysiert und Bestandteile für ein Vorgehensmodell für Start-Ups abgeleitet. Der daraus resultierende Prozess wird mit Methoden bereichert und anschließend im empirischen Teil am Beispiel der SmartC GmbH angewandt. Im praktischen Abschnitt erfolgt ein zunehmender Erkenntnisgewinn für das Unternehmen. Dabei offenbart die Umgebungsanalyse treibende Faktoren für einen Vertragswechsel des Kunden. Darauf aufbauend werden in einem Unternehmensworkshop Ideen entwickelt, welche durch den Autor evaluiert werden, um Fragen für Experteninterviews abzuleiten. Mit Hilfe der Experten wird ein Geschäftsmodellprototyp geformt, welcher anschließend durch einen Kundenworkshop in ein holistisches und konkurrenzfähiges Geschäftsmodell überführt wird. Das Ergebnis der empirischen Ausarbeitung zeigt, dass das Vorgehensmodell eine geeignete Methode für die Geschäftsmodellentwicklung von Start-Ups ist. Gleichzeitig lassen sich Handlungsempfehlungen für die Strategie der SmartC GmbH ableiten. Das finale Geschäftsmodell umfasst ein umfangreiches Gesamtbild, welches in die Praxis überführt werden kann.
Die vorliegende Masterarbeit widmet sich intensiv dem Thema Risikomanagement und beleuchtet die vielschichtigen Auswirkungen, die aus der Identifikation und Bewertung von Risiken im Bereich der österreichischen Bauwirtschaft resultieren. In einer Branche, die von Unsicherheiten und unvorhersehbaren Ereignissen geprägt ist, ist ein effektives Risikomanagement von entscheidender Bedeutung. Die Datengenerierung für diese Arbeit erfolgte in enger Kooperation mit einem mittelständischen Bauunternehmen mit Sitz in Graz, das als praktisches Beispiel dient, um die theoretischen Konzepte des Risikomanagements in der realen Welt zu veranschaulichen. Im Verlauf eines Bauvorhabens stehen Entscheidungsträger vor der Herausforderung, eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen, die potenziell weitreichende Auswirkungen auf das Unternehmen haben können. Diese Entscheidungen sind nicht nur für den unmittelbaren Erfolg des Projekts von Bedeutung, sondern können auch langfristige Konsequenzen nach sich ziehen, die sich in Form von erheblichen finanziellen Schäden oder Reputationsverlusten äußern können. Daher ist es unerlässlich, dass die Beteiligten in der Lage sind, verschiedene Risiken sorgfältig abzuwägen, um das gelindere „Übel“ zu finden und somit die bestmögliche Entscheidung zu treffen. Ein zentraler Aspekt, der in dieser Arbeit behandelt wird, ist die unterschiedliche
Wahrnehmung von Risiken innerhalb von Unternehmen. Es zeigt sich, dass die Risikowahrnehmung und die Risikobereitschaft stark variieren können und maßgeblich vom Charakter und der Einstellung der Führungskräfte abhängen. Während einige Unternehmen Risiken als Wahrscheinlichkeitskonzept betrachten, das auf einer fundierten Analyse basiert, sehen andere sie lediglich als potenzielle Schadenshöhe. Diese unterschiedlichen Perspektiven können erhebliche Auswirkungen auf die Risikostrategien und -entscheidungen der Unternehmen haben. Die gewonnenen Erkenntnisse dieser Masterarbeit bieten einen umfassenden Überblick über den aktuellen Umgang mit Risiken in Bezug auf Generalunternehmer-Projekte im Hochbau. Anhand der von unserem Kooperationspartner zur Verfügung gestellten Unterlagen werden die spezifischen Herausforderungen und Risiken, die in solchen Projekten auftreten können, detailliert analysiert. Darüber hinaus werden die Auswirkungen dieser Risiken auf die
Projektabwicklung und die Unternehmensstrategie untersucht. Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieser Arbeit sind die erarbeiteten Handlungsempfehlungen, die speziell auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten des Kooperationsbetriebs abgestimmt sind. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, einen effektiven Umgang mit „relevanten“ Risiken zu fördern und die Resilienz des Unternehmens gegenüber unvorhergesehenen Ereignissen zu stärken. Durch die Implementierung dieser Strategien können Unternehmen nicht nur ihre Risiken besser managen, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit in einem zunehmend herausfordernden Marktumfeld sichern. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die vorliegende Masterarbeit nicht nur einen theoretischen Rahmen für das Risikomanagement im Bauwesen bietet, sondern auch praktische Ansätze zur Verbesserung der Risikowahrnehmung und -bewältigung in der Bauwirtschaft aufzeigt. Die Erkenntnisse und Empfehlungen, die aus dieser Arbeit hervorgehen, sollen dazu beitragen, die Entscheidungsfindung in Bauprojekten zu optimieren und somit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Risikomanagements in der Branche zu leisten.
