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Einer der herausforderndsten Aspekte bei der Website-Gestaltung liegt darin, die Inhalte so darzustellen, dass sie für die Nutzer*innen angemessen präsentiert werden. Beim Besuch einer Website werden die Inhalte innerhalb weniger Sekunden von den Benutzer*innen gescannt, wobei sie sich eine Meinung darüber bilden, ob sie weiterlesen oder die Seite verlassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Inhalte so zu präsentieren, dass sie von Besucher*innen innerhalb kürzester Zeit erfasst werden können. Mit diesem Thema beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit, wobei der Fokus hauptsachlich auf der Möbelbranche liegt. Diese Branche zeichnet sich vor allem durch ein dynamisches Marktumfeld aus, weshalb die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in diesem Bereich von großer Bedeutung ist. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu beantworten, welche digitalen Content-Formate besonders für den B2B-Webbereich relevant sind. In diesem Zusammenhang wurde folgende Forschungsfrage untersucht: „Wie kann das KANO-Modell angewandt werden, um zu identifizieren, welche digitalen Content-Formate auf Websites von B2B-Nutzer*innen als Basis-, Leistungs- und Begeisterungsmerkmale wahrgenommen werden?“. Für die Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine quantitative Studie durchgeführt, um die Gestaltungsanforderungen an B2B-Websites zu identifizieren. Konkret wurden hierbei digitale Content-Formate analysiert und nach der KANO-Methode klassifiziert. Anhand eines standardisierten Fragebogens wurden die Teilnehmer*innen mittels, funktionaler und dysfunktionaler Fragen, zu ihrer Wahrnehmung über die Präsenz dieser Formate auf einer B2B-Mobelwebsite befragt. An der Befragung nahmen 124Personen aus Osterreich und Deutschland teil, welche in der untersuchten Branchetätig sind. Die Ergebnisse zeigen, dass sieben der analysierten Content-Formate nach der KANO-Methode als unerhebliche Merkmale eingestuft werden. Lediglich das Content-Format Interaktiver-Content konnte als Begeisterungsmerkmal klassifiziert werden. Weitere vertiefende Analysen zeigen jedoch deutlichere Unterschiede in der Wahrnehmung der Formate auf. Auf Basis der gewonnenen Einblicke kann die Gestaltung von Websites in der Möbelbranche zukünftig verbessert werden.
