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Die Europäische Kommission hat auf Grund der veränderten Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ökologie einen sog. Green Deal für die Europäische Union geschaffen. Im Zuge dessen ist die bestehende Non-Financial-Information Richtlinie durch die neue CSRD ersetzt. Zusätzlich wurde eine EU-Lieferketten-Richtlinie und die EU-Taxonomie-Richtlinie erlassen. Die Styria Media Group AG und der Kooperationspartner, FIDES Verrechnungs- & Dienstleistungs GmbH, sind derzeit nicht berichtspflichtig. Die Kriterien der neuen CSRD ändern dies nun, und ab dem Geschäftsjahr 2025 tritt die Berichtspflicht für den Konzern ein. Die Problemstellung dieser Masterarbeit ist es, herauszufinden, wie ein geeigneter Aufbau des Nachhaltigkeitsberichtes für die Styria Media Group AG aussehen kann. Es ist zu erheben, welche Anpassungen in der Bilanzbuchhaltung, betreut durch die FIDES Verrechnungs- & Dienstleistungs GmbH, notwendig sind. Diese Masterarbeit erarbeitet im Theorieteil die rechtlichen Grundlagen der neuen Nachhaltigkeitsrichtlinie. Es wird die geschichtliche Entwicklung bis hin zu den aktuellen Vorgaben der Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgearbeitet. Für die beiden anderen Richtlinien werden die Grundlagen und aktuellen Entwicklungen aufbereitet und erläutert. Dies geschieht durch Literaturrecherche. Aufbauend auf der NFI-Richtlinie wird eine empirische Analyse von Nachhaltigkeitsberichten von ausgewählten Medienunternehmen in Österreich und Deutschland durchgeführt. Anhand der definierten Analysekriterien werden die Informationen ausgewertet und aufbereitet. Ziel dieser Analyse ist es, einen Überblick über den Aufbau herauszuarbeiten. Im nachfolgenden Kapitel ist das CSR-Verständnis der Styria Media Group AG dargestellt. Dies beinhaltet die CSR-Strategie, die Wesentlichkeitsanalyse und die Sustainability Goals. Es wird so dargestellt, wie mit Nachhaltigkeit im Medienkonzern der Styria Media Group AG umgegangen wird. Die Erarbeitung erfolgt durch die zur Verfügung gestellten Dokumente. Am Ende der Masterarbeit wird konkret auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung für die Styria Media Group AG eingegangen. Es werden Handlungsempfehlungen erarbeitet, welche die Implementierung und den zukünftigen Prozess betreffen. Es fließen die Ergebnisse der empirischen Analyse in die Handlungsempfehlungen mit ein. Die neue Verpflichtung bringt organisatorische Änderungen und Herausforderungen für den Medienkonzern. Derzeit bestehende Prozesse müssen an die neuen Anforderungen angepasst werden. Der Einsatz einer Software für die Erstellung des Berichtes und der Emissionsbilanz ist ratsam. Das Thema Nachhaltigkeit hat nicht nur in der Gegenwart einen hohen Stellenwert, sondern wird unsere Zukunft maßgeblich beeinflussen.
