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Die Geschäftsführung und die Eigentümer und Eigentümerinnen des Kooperationspartners benötigen eine Berichterstattung nach international geltenden Rechnungslegungsstandards zum besseren Vergleich ihrer Investition. In dieser Arbeit wird geklärt, welche Darstellungsanpassungen und Überleitungen erforderlich sind, um den unternehmens-rechtlichen Abschluss auf IFRS überzuleiten. Da der Kooperationspartner gesetzlich nicht verpflichtet ist einen Abschluss nach IFRS aufzustellen, liegt der Fokus der Überleitungen auf den wesentlichen Posten. Anhand einer Fachliteraturrecherche wird zunächst geklärt, wie die Gesamtergebnisrechnung, die Bilanz und die Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt werden. Für die Gesamtergebnisrechnung wird ein einteiliger Aufbau nach dem Gesamtkosten-verfahren festgelegt. Des Weiteren wird für die Bilanz erläutert, wie die einzelnen Posten in die Fristigkeiten gegliedert werden. Neben den Gliederungsschemen wird fest-gehalten, dass Personalrückstellungen, Investitionszuschüsse und Rechnungsabgrenzungsposten vom Berichtersteller bzw. der Berichterstellerin monatlich in die sonstigen Verbindlichkeiten gegliedert werden. Die wesentlichen Posten und Geschäftsfälle werden mit Hilfe einer Jahresabschlussanalyse identifiziert und auf ihre Bewertungsunterschiede zu IFRS untersucht. Im Wesentlichen sind dies die immateriellen selbsterstellen Vermögenswerte und die Kundenverträge. Diese werden theoretisch und für den Kooperationspartner mit Hilfe einer Datenerhebung im Unternehmen aufgearbeitet. Es erfolgt für 2019 eine Zuschlagssatzkalkulation für die produktionsbezogenen Verwaltungs- und Sozialkosten für das Kooperationsunternehmen. Die Entwicklungsleistungen der gängigen Flugzeugtypen, wie die der ATR 600 und des Airbus A320 werden als aktivierungsfähig identifiziert. Es wird eine leistungsabhängige Abschreibung auf die erwarteten Verkäufe zum Zeitpunkt der lokalen Umsatzrealisierung festgelegt. Bei den Kundenaufträgen wird das Erlösrealisierungsmodell auf die Vertragsgegenstände und übliche Vertragsgestaltungs-varianten geprüft. Eine Umsatzrealisierung erfolgt bei speziellen Flugzeugtypen über einen Zeitraum abhängig vom Leistungsfortschritt. Dieser wird anhand der geleisteten Stunden im Verhältnis zu den geplanten Gesamtstunden ermittelt. Die gängigen Flugzeugtypen werden während der Fertigung zu Herstellungskosten in den Vorräten aktiviert und zeitpunktbezogen realisiert. Sämtliche Themen werden für die laufende Berichterstattung sowie die Eröffnungsbilanz zum 31.12.2017 erläutert um eine transparente Berichterstattung zu gewährleisten. Für eine IFRS konforme Berichterstattung sollte im ersten Schritt eine Automatisierung mit Hilfe auswertungsbezogener Buchungen im System erfolgen.
