Digital platforms in the realm of home and living
- Digital platforms have become an integral part of consumers’ daily lives. However, the home and living sector remains largely untapped by platformization, particularly in Europe. As consumer needs within this domain are currently addressed in a fragmented manner by various providers, it holds potential for digital platforms to enhance convenience and streamline service offerings. In Asia, platform firms have begun approaching this domain by providing all-in-one solutions that bundle various services and facilitate matchmaking. Despite the sector’s potential in regions where such platforms are not yet common, research on whether and under which circumstances consumers would be willing to adopt remains scarce. Thus, drawing on literature on the digital platform economy and technology adoption—specifically the Unified Theory of Acceptance and Use of Technology 2 (UTAUT2)—this study explores the factors relevant to consumer adoption of digital platforms in the home and living sector. Four qualitative focus group discussions were conducted with 27 participants varying in age, gender, and consumer innovativeness. The findings indicate that while UTAUT2 determinants remain relevant, additional factors appear to play a role in adoption decisions regarding the potential platform. Precisely, Trust in Platform Provider, Perceived Risk, Value-Related Motivation, and Status Quo Bias emerged as influencing factors beyond the scope of UTAUT2. Furthermore, the study contributes to a more comprehensive understanding of traditional adoption determinants within the digital platform economy.
- Digitale Plattformen sind zu einem festen Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Dennoch bleiben gewisse Sektoren, insbesondere in Europa, weitgehend von der Plattformisierung unberührt. Im Bereich „Wohnen und Leben“ werden die Bedürfnisse der Verbraucher*innen fragmentiert von verschiedenen Anbietern bedient. Die Einführung einer digitalen Plattform birgt daher erhebliches Potenzial, den Komfort in diesem Sektor zu erhöhen und die Befriedigung des Bedürfnissspektrums effizienter zu gestalten. In Asien haben Plattformunternehmen bereits begonnen, diesen Bereich durch All-in-One-Lösungen zu erschließen, die verschiedene Dienstleistungen bündeln und eine gezielte Vermittlung ermöglichen. Trotz des Potenzials dieses Sektors in Regionen, in denen solche Plattformen noch nicht etabliert sind, gibt es bislang keine Studien darüber, ob und unter welchen Bedingungen Verbraucher*innen bereit wären, solch ein Angebot zu nutzen. Ausgehend von der Literatur über digitale Plattformen und Technologieakzeptanz—insbesondere der Unified Theory of Acceptance and Use of Technology 2 (UTAUT2)—untersucht diese Studie Faktoren, die für die Verbraucherakzeptanz digitaler Plattformen im Bereich Wohnen und Leben relevant sind. Im Rahmen der Untersuchung wurden vier qualitative Fokusgruppeninterviews mit insgesamt 27 Teilnehmer*innen unterschiedlicher Altersgruppen, Geschlechter und Innovationsneigungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die UTAUT2-Einflussfaktoren zwar weiterhin relevant sind, jedoch zusätzliche Faktoren eine Rolle bei der Akzeptanz der potenziellen Plattform spielen könnten. Insbesondere Vertrauen in den Plattformanbieter, Wahrgenommenes Risiko, Werte-basierte Motivation und Status Quo Bias erwiesen sich als mögliche Einflussfaktoren, die über den ursprünglichen Rahmen von UTAUT2 hinausgehen. Überdies trägt die Studie zu einem umfassenderen Verständnis traditioneller Akzeptanzfaktoren innerhalb der digitalen Plattformökonomie bei.