Die Bedeutung von mentaler Gesundheit für junge Arbeitnehmer*innen

  • Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass mentale Gesundheit in Zukunft einer der häufigsten Gründe, wenn nicht der häufigste Grund, für Krankenstände sein wird. Die weltweit daraus resultierenden direkten und indirekten Kosten werden für das Jahr 2030 auf fast 6 Milliarden Euro geschätzt. Besonders junge Generationen sind von psychischen Erkrankungen betroffen. Da die Generation Z in Zukunft einen Großteil der arbeitenden Gesellschaft ausmachen wird, gilt es Angebote zu schaffen, um die mentale Gesundheit dieser Alterskohorte zu stärken. In der Forschung wurde sich dem Thema bisher meist aus Sicht der Unternehmen angenommen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Sicht der Mitarbeiter*innen darzustellen und zu klären welche Anforderungen die Generation Z an Angebote für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz stellt. Für die Forschung wurden eine Literaturrecherche und eine empirische Forschung in Form von semi-strukturierten Interviews angewandt. Die Resultate beider Teilbereiche wurden miteinander in Verbindung gebracht, um so Validität zu ermöglichen. Die Ergebnisse der Masterarbeit zeigen, dass es weniger Angebote per se sind, die von der Generation Z als förderlich für die mentale Gesundheit angesehen werden. Eher sind es die Unternehmenskultur, der Kontakt mit Kollegen*Kolleginnen und die Augenhöhe zwischen Führungskräften und Mitarbeitern*Mitarbeiterinnen. Außerdem spielen das Unternehmensgebäude und die Gestaltung dessen eine wichtige Rolle für die mentale Gesundheit. Erst danach reihen sich Freizeitangebote ein. Weniger wichtig wird der Faktor Bezahlung erachtet.
  • Current research suggests that mental health will be one of the most common reasons,if not the most common reason, for sick leave in the future. The resulting direct andindirect costs worldwide are estimated to be almost 6 Billion euros by 2030. Youngergenerations are particularly affected by mental illness. As Generation Z will make up alarge proportion of working society in the future, it is important to create offers tostrengthen the mental health of this age cohort. In research, the topic has so far mostlybeen approached from the perspective of companies. The aim of this study is to present the employees' perspective and to clarify what Generation Z requires from mental health services in the workplace. A literature review and empirical research in the form of semi-structured interviews were used for the research. The results of both sub-areas were combined in order to ensure validity. The results of the master's thesis show that it is not so much offers per se that are seen by Generation Z as conducive to mental health. Rather, it is the corporate culture, contact with colleagues and eye level between managers and employees. The company building and its design also play an important role in mental health. This is followed by leisure activities. The pay factor is considered less important.

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Metadaten
Author(s):Nadine Aichholzer
DOI:https://doi.org/10.58023/1059
Subtitle (German):Die Anforderungen der Generation Z an Angebote am Arbeitsplatz
Advisor:Verena Klampferer
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Year of Publication:2024
Publishing Institution:FH CAMPUS 02 (CAMPUS 02 Fachhochschule der Wirtschaft)
Granting Institution:FH CAMPUS 02 (CAMPUS 02 Fachhochschule der Wirtschaft)
Release Date:2025/04/30
GND Keyword:Generation ZGND; ArbeitspsychologieGND
Page Number:VII, 82, A-5
Institutes:Digital Marketing Management
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 65 Management, Öffentlichkeitsarbeit / 658 Allgemeines Management
BKL-Classification:85 Betriebswirtschaft / 85.05 Betriebssoziologie, Betriebspsychologie
Open Access:ja
Licence (German):License LogoBundesgesetz über das Urheberrecht an Werken der Literatur und der Kunst und über verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz)

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