Auswirkungen einer individuellen Prämienauswahl im Vergleich zu einer fixen Prämienart im Zuge eines Anreizsystems auf die Motivation der Generation Z
- Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Beobachtung, dass traditionelle Anreizsysteme möglicherweise nicht mehr den Anforderungen der sich wandelnden Arbeitswelt und insbesondere den Erwartungen der Generation Z entsprechen. Vor diesem Hintergrund bietet die vorliegende Arbeit zunächst einen Überblick über grundlegende Konzepte der Motivation, Anreize und Anreizsysteme, mit einem besonderen Fokus auf der Differenzierung zwischen materiellen und immateriellen Anreizen sowie der Bedeutung von Individualisierung im Hinblick auf die Prämienauswahl. Die Generation Z wird im Zuge dessen in den Fokus gerückt, da sie die Arbeitswelt in Zukunft prägen wird und Unternehmen zunehmend auf motivierte Mitarbeiter*innen angewiesen sind. Aufgrund des noch jungen Alters dieser Generation fehlt jedoch noch oft die Erfahrung, diese bestmöglich zu leiten, ihr Verhalten und ihre Motivation zu verstehen und zu steigern oder angemessen auf ihre Bedürfnisse und Motive einzugehen. Anreize können dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen motivierter sind und somit eine Steigerung ihrer Leistung und Ergebnisse erzielen. Damit in weiterer Folge Anreizsysteme effektiv gestaltet werden können, muss zuerst geklärt werden, welche Anreize für die Generation Z tatsächlich von Bedeutung sind und welche Art der Prämienauswahl am effektivsten ist. Aus der theoretischen Abhandlung des Themas werden Hypothesen abgeleitet, die im Zuge einer empirischen Untersuchung mit 402 Teilnehmer*innen der Generation Z überprüft werden. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, die Auswirkung einer individuellen Prämienauswahl im Vergleich zu einer fixen Prämienart innerhalb eines Anreizsystems auf die Motivation der Generation Z zu untersuchen und welche Anreizarten – materielle oder immaterielle – von dieser Generation bevorzugt werden. Die Ergebnisse liefern dahingehend wichtige Erkenntnisse zu den Einstellungen und Präferenzen der Generation Z.
- Traditional incentive systems may soon or already be outdated, as the expectation of Generation Z towards their work environment are no longer met. Against this background, this paper first provides an overview of basic concepts of motivation, incentives and incentive systems. It furthermore focuses on the differentiation between tangible and intangible incentives and the importance of individualization with regard to bonus selection. Thereby, Generation Z is brought into focus, as it will shape the world of work in the future and companies are increasingly dependent on motivated employees. However, due to the young age of employees belonging to this generation, employers often lack the experience to manage them in the best possible way. Moreover, it is essential to understand their behavior to increase motivation as well as to respond appropriately to their needs and motives. Incentives can help employees to be more motivated and thus increase their performance and results. For incentive systems to be designed effectively, the incentives that are significant for Generation Z have to be defined. Additionally, the most effective type of bonus selection, meaning the type that leads to an increase in employee motivation, has to be determined. Hypotheses are derived from the theoretical treatment of the topic, which are tested in the course of an empirical study with 402 participants from Generation Z. The aim of this study is to compare the effect of an individual choice of a bonus and the one of a fixed bonus type within an incentive system on the motivation of Generation Z. Moreover, this study investigates which incentive types - tangible or intangible - are preferred by this generation. The results provide important insights into the attitudes and preferences of Generation Z.