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Anpassung der Produktkalkulation bei der Mercedes Benz G GmbH

  • In der heutigen Zeit nimmt in vielen Branchen die Relevanz der Gemeinkosten durch ihren steigenden Anteil an den Gesamtkosten innerhalb eines Unternehmens stetig zu. Gerade aus diesem Grund wird es immer wichtiger, geeignete Kostenrechnungssysteme zu finden und die Kosten verursachungsgerecht auf die Kostenträger zu verteilen. Diese Herausforderung besteht auch beim Kooperationsunternehmen dieser Arbeit, der Mercedes Benz G GmbH in Graz-Raaba. Zukünftig ist das Ziel, die Kosten verursachungsgerechter auf die Kostenträger zu verteilen, um so eine solide Basis für weitere Entscheidungen zu schaffen. Als Grundlage hierfür gilt die Richtlinie Produktkalkulation, die vom Konzern ausgegeben wird und verpflichtend anzuwenden ist. Die Prämissen die sich aus dieser ergeben, müssen analysiert und beim Kooperationspartner umgesetzt werden. Um das zu erreichen, werden die Kosten des Unternehmens dargestellt und dem Kalkulationsschema der Richtlinie zugewiesen, dies wird vor allem durch Gespräche mit Mitarbeitern ermöglicht. In der Richtlinie ist beispielsweise die Vollkostenrechnung vorgesehen, welche zukünftig auch umgesetzt wird. In einem zweiten Teil werden die Methoden zur Verteilung der Kosten in der Literatur identifiziert und es wird analysiert, wie eine verursachungsgerechte Verteilung ermöglicht werden kann. Darüber hinaus wird untersucht, welche dieser Methoden beim Kooperationspartner angewendet werden können. Für eine verursachungsgerechtere Verteilung müssen außerdem Formulare angefertigt werden, die es möglich machen die zur Verteilung notwendigen Informationen zu sammeln. Dies stellt eine große Herausforderung dar, da die Daten zum Teil im Unternehmen vorhanden sind, jedoch nicht an die Abteilung für Produktcontrolling geliefert werden. Für einige Kosten müssen zum Beispiel Zeiterfassungssysteme eingeführt werden, damit die Mitarbeiter die Kosten einzelnen Projekten zuweisen können. Neben diesen wesentlichen Zielen wird außerdem ein Excel Tool erstellt, welches alle Ergebnisse der Arbeit miteinbezieht und auf Basis der Richtlinie aufgebaut ist. Zur verursachungsgerechten Verteilung beim Kooperationspartner sind Formulare notwendig, dadurch kann eine genauere Zuordnung der Kosten zu den Kostenträgern erfolgen. Da im Rahmen dieser Arbeit nur ein Teil der Kosten analysiert werden konnte, wurden für die Positionen der Entwicklungsabteilung, die Frachtkosten, die Abschreibungen und die Garantiekosten geeignete Größen gefunden, um die Kostenträger mit angemessen hohen Gemeinkosten zu belasten. Diese Formulare sollen in Zukunft für weitere Positionen der Kostenträgerrechnung erstellt werden.
  • Today the importance of overhead costs is constantly growing in many industries due to their increasing share on total costs within a company. For this reason, it becomes more and more important to find suitable cost accounting systems and to distribute the costs to the cost carriers per costs-by-cause principle. This challenge also exists in the cooperation company of this thesis, the Mercedes Benz G GmbH in Graz-Raaba. In the future, the purpose is to distribute costs more source-specific to the cost carriers to provide a solid basis for further decisions. The base therefore is the mandatory guiding principle of product calculation, which is issued by the Group. The premises that result out of this principle must be analysed and implemented at the cooperating partner. To achieve this aim, the company's costs are described and assigned to the calculation scheme of the guiding principle, which is made possible by discussions with employees. The principle provides for example the full cost accounting, which will also be implemented prospectively. In a second part, the methods to distribute the costs in the literature are identified and it will be analysed, how a source-specific distribution can be made possible. It will also be examined, which of these methods can be applied for the cooperation partner. In addition, for a more appropriate distribution, forms which make it possible to gather the necessary information for distribution will be designed. This is a big challenge because most of the data is available in the company but is not delivered to the Controlling department. For some cost positions, time recording systems must be implemented so that the employees can assign the costs to individual projects. In addition to these objectives an Excel tool is created, which includes all results of the thesis and is based on the guiding principle. Forms are necessary for the source-specific distribution at the cooperation partner, so that a more accurate allocation of costs to the cost carriers can be made. Since only a part of the costs could be analysed within this thesis the costs of the Research & Development department, the freight costs, the depreciation and the guarantee costs were analysed and suitable parameters were found to debit the cost carriers with reasonably high overhead costs. In the future, these forms should be created for further items in the cost unit accounting.

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Metadaten
Author(s):Heike Krenn
DOI:https://doi.org/10.58023/693
Subtitle (German):Verursachungsgerechte Kostenverteilung unter Berücksichtigung der Konzernrichtlinie
Advisor:Rudolf Grünbichler
Document Type:Master's Thesis
Language:German
Year of Publication:2017
Publishing Institution:FH CAMPUS 02 (CAMPUS 02 Fachhochschule der Wirtschaft)
Granting Institution:FH CAMPUS 02 (CAMPUS 02 Fachhochschule der Wirtschaft)
Release Date:2023/11/02
GND Keyword:KostenrechnungssystemGND
Page Number:III, 123
Institutes:Rechnungswesen & Controlling
Dewey Decimal Classification:6 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 65 Management, Öffentlichkeitsarbeit / 658 Allgemeines Management
BKL-Classification:85 Betriebswirtschaft / 85.10 Unternehmensplanung, Unternehmenskontrolle
Open Access:ja
Licence (German):License LogoBundesgesetz über das Urheberrecht an Werken der Literatur und der Kunst und über verwandte Schutzrechte (Urheberrechtsgesetz)

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